Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Spielplan Oktober 2017

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Theater Rudolstadt

Rudolstadt / Thüringisches Landestheater © Friederike Lüdde

Rudolstadt / Thüringisches Landestheater © Friederike Lüdde

Spielplan Oktober 2017

01.10.2017, 11:00 Uhr, Theater-Bar im StadthausPremieren-MatineeUnterhaltsames zur Inszenierung »Der Vorname«

01.10.2017, 20:00 Uhr, Schminkkasten Es war nicht die Fünfte, es war die NeunteKomödie von Aldo Nicolaj

02.10.2017, 20:00 Uhr, Schminkkasten Das kunstseidene MädchenTheaterstück mit vielen Liedern nach dem gleichnamigen Roman von Irmgard Keun, Bühnenfassung von Gottfried Greiffenhagen

06.10.2017, 18:00 Uhr, KulTour DieleAusstellungseröffnung Malerin Barbara Bruck »Bergblau« 06.10.2017, 20:00 Uhr, SchminkkastenZugabe! – Die Aftershow-Show

07.10.2017, 19:30 Uhr, Theater im Stadthaus PREMIERE: Der VornameStück von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière

08.10.2017, 11:00 Uhr, Theater im Stadthaus 3käsehochBühne frei für Kinder! (5+)

08.10.2017, 15:00 Uhr, Schminkkasten Das war‘sLiederabend mit Uschi Amberger und Toni Steidl

10.10.2017, 15:00 Uhr, Theater im StadthausMadame BovaryVon Tine Rahel Völcker nach Gustave Flaubert

10.10.2017, 18:00 Uhr, theater tumult Leonce und LenaEin Lustspiel von Georg Büchner (14+) 11.10.2017, 18:00 Uhr, theater tumultLeonce und LenaEin Lustspiel von Georg Büchner (14+)

13.10.2017, 19:30 Uhr, Theater im Stadthaus Madame BovaryVon Tine Rahel Völcker nach Gustave Flaubert

13.10.2017, 20:00 Uhr, Schminkkasten Szenen einer EheStück nach dem Film von Ingmar Bergmann

14.10.2017, 19:30 Uhr, Meininger Hof Saalfeld PREMIERE: Zar und ZimmermannKomische Oper von Albert Lortzing

14.10.2017, 20:00 Uhr, Schminkkasten Danke für das GeräuschEin Heinz-Erhardt-Abend

24.09.2017, 20:00 Uhr, Schminkkasten Es war nicht die Fünfte, es war die NeunteKomödie von Aldo Nicolaj

17.10.2017, 18:00 Uhr, Theater im Stadthaus PREMIERE: Die Leiden des jungen WertherEin Schauspiel nach dem Briefroman von Johann Wolfgang von Goethe (15+)

18.10.2017, 11:00 Uhr, Theater im Stadthaus Die Leiden des jungen WertherEin Schauspiel nach dem Briefroman von Johann Wolfgang von Goethe (15+)

18.10.2017, 19:30 Uhr, Theater im Stadthaus MMM – Was bin ich?Die beliebte Rateshow »Heiteres Beruferaten«

19.10.2017, 11:00 Uhr, Theater im Stadthaus Die Leiden des jungen WertherEin Schauspiel nach dem Briefroman von Johann Wolfgang von Goethe (15+)

19.10.2017, 18:00 Uhr, Theater im Stadthaus Die Leiden des jungen WertherEin Schauspiel nach dem Briefroman von Johann Wolfgang von Goethe (15+)

20.10.2017, 19:30 Uhr, Theater im Stadthaus Der VornameStück von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière

20.10.2017, 19:30 Uhr, Meininger Hof Saalfeld 2. Sinfoniekonzert»Reformation« – Werke von K. Bach, Schneider und Mendelssohn Bartholdy

21.10.2017, 19:30 Uhr, Meininger Hof Saalfeld 2. Sinfoniekonzert»Reformation« – Werke von K. Bach, Schneider und Mendelssohn Bartholdy

21.10.2017, 19:30 Uhr, Theater im Stadthaus Dinner for One – Killer for FiveKriminalkomödie von Gerold Theobalt nach dem gleichnamigen Roman von Michael Koglin

22.10.2017, 15:00 Uhr, Meininger Hof Saalfeld Zar und ZimmermannKomische Oper von Albert Lortzing

22.10.2017, 20:00 Uhr, SchminkkastenEs war nicht die Fünfte, es war die NeunteKomödie von Aldo Nicolaj

24.10.2017, 15:00 Uhr, Theater im Stadthaus Der VornameStück von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière

24.10.2017, 16:00 Uhr, EINMALIG: Altes Rathaus Rudolstadt BB – BücherbühneEin Premierenvorspiel für Theatermäuse und Leseratten

27.10.2017, 20:00 Uhr, SchminkkastenEins, Zwei, Drei im SauseschrittDie Kabinettstücke des Wilhelm Busch

28.10.2017, 19:30 Uhr, Theater im Stadthaus Das muss ein Stück vom Himmel seinEin Schlagerabend über Werner Richard Heymann von Steffen Mensching (Uraufführung)

29.10.2017, 15:00 Uhr, Schminkkasten Kaffeekonzert»Schön war die Zeit«

29.10.2017, 17:00 Uhr, Theater im Stadthaus Die BibelStück von Niklas Rådström (Deutschsprachige Erstaufführung)

—| Pressemeldung Theater Rudolstadt |—

Bonn, Theater Bonn, Premiere TOSCA von Giacomo Puccini, 03.11.2013

Oktober 18, 2013 by  
Filed under Premieren, Pressemeldung, Theater Bonn

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Theater Bonn

Theater Bonn © Thilo Beu

Theater Bonn © Thilo Beu

Premiere: TOSCA  von Giacomo Puccini 

Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
nach dem Drama von Victorien Sardou  
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln  
 
Premiere: 3. November 2013, 18.00 Uhr; Weitere Vorstellungen: 8.11.2013; 10.11.2013; 16.11.2013; 30.11.2013; 7.12.2013; 18.12.2013; 25.12.2013; 25.12.2013; 29.12.2013; 12.01.2014; 18.01.2014; 24.01.2014; 26.01.2014; 01.02.2014; 08.02.2014; 15.02.2014; 27.03.2014
In seinem 2010 erschienenen Buch Zwei ungleiche Rivalen ruft der Schriftsteller Helmut Krausser anschaulich in Erinnerung, wie durch List und Winkelzüge des Verlegers Giulio Ricordi ein bis heute ununterbrochen anhaltender Welterfolg der Opernliteratur entstehen konnte. Das bereits vollendete Libretto war für einen anderen [und eigentlich zu der Zeit noch erfolgreicheren] Komponisten der Casa Ricordi geschrieben worden: Alberto Franchetti, der mit ASRAEL und CRISTOFORO COLOMBO in Folge zwei Opern herausbrachte, die ihn sogleich mit an die Spitze der jüngeren Komponistengeneration nach Verdi katapultiert hatten. Und doch spürte der Verleger instinktiv in Giacomo Puccini den längerfristig mehr Versprechenden. Und tatsächlich fügt sich der nur auf den ersten Blick reißerische Stoff nahtlos in die Folge seiner Opern ein, die fast ausnahmslos dem Erfolgsrezept des französischen Dramatikers Victorien Sardou [und angeblich auch Gustave Flauberts] zu folgen scheinen: „Quäle deine Heldinnen!“ Darüber gerät aber gern aus dem Blick, dass TOSCA sozusagen den Inbegriff eines Politthrillers darstellt, der nicht nur auf dem Hintergrund des Konflikts zwischen römischen Republikanern und neapolitanischen Royalisten gesehen werden muss.
 
Rom, 1800. Bis auf ihre gelegentlichen Eifersuchtsanfälle führt die berühmte Sängerin Floria Tosca eine glückliche Beziehung mit dem Maler Mario Cavaradossi. An dem Tag, als Mario einem Staatsfeind zur Flucht verhilft, ändert sich jedoch das Leben des Liebespaars von Grund auf. Tosca gerät ins Visier des mächtigen Polizeichefs Scarpia. Dieser lässt Cavaradossi gefangen nehmen, und Tosca wird unversehens zum Spielball. Für eine Liebesnacht mit ihm, Scarpia, verspricht er ihr, den Geliebten laufen zu lassen. Mit Recht misstraut Tosca diesem Erpressungsversuch und sieht keinen anderen Ausweg, als ein Verbrechen zu begehen…
 
Musikalische Leitung: Hendrik Vestmann
Inszenierung: Philipp Kochheim
Bühnenbild: Thomas Gruber
Kostümbild: Gabriele Jaenecke
Choreinstudierung: Volkmar Olbrich
Einstudierung Kinderchor: Ekaterina Klewitz
 
Mit: Yannick-Muriel Noah (Floria Tosca); Christian Juslin (Mario Cavaradossi), Evez Abdulla (Baron Scarpia), Johannes Mertes (Spoletta), Alexey Smirnov (Sciarrone), Rolf Broman (Cesare Angelotti),  Priit Volmer (Mesner),  Chor des Theater Bonn | Kinderchor des Theater Bonn,  Beethoven Orchester Bonn
 
—| Pressemeldung Theater Bonn |—

Oldenburg, Oldenburgisches Staatstheater, DIE VERSUCHUNG DES HEILIGEN ANTONIUS, 08.04.2012

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Oldenburgisches Staatstheater

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

Ulrich Kreppein

DIE VERSUCHUNG DES HEILIGEN ANTONIUS (UA)

Textfassung von Patrick Hahn und Martina Stütz nach dem szenischen Roman von Gustave Flaubert (1874)

Ein Kooperationsprojekt des Oldenburgischen Staatstheaters und der Deutsche Bank Stiftung

 In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Di 8. Mai um 19.30 Uhr im Großen Haus

Weitere Vorstellungen: Sa 12., Do 17., Sa 26. Mai

 

Musikalische Leitung: Lennart Dohms, Barbara Kler; Inszenierung: Alexander Fahima Ausstattung: Julia Schnittger; Chor: Thomas Bönisch Dramaturgie: Patrick Hahn, Sebastian Hanusa, Martina Stütz

Mit: Inga-Britt Andersson, Ute Biniaß, Undine Mentzel, Ks. Marcia Parks, Anja Rabsilber; Eike John Ahrens, Peter Felix Bauer, Paul Brady, Anthony Gardner, Henry Kiichli, Yun-Seong Kim, Toshihiko Matsui, Michael Pegher, René Schack

Im Verlauf einer Nacht durchlebt der Eremit Antonius verschiedenste Prüfungen. Erst erscheint ihm die sagenhafte Königin von Saba als Inbegriff erotischer Wunschträume, später begegnet ihm sein ehemaliger Schüler Hilarion, mit dem zusammen er verschiedene Visionen durchlebt: Orgien und Mysterien, den Streit um wahren Glauben und Ketzerei und den Untergang des Götterhimmels. Schließlich verwandelt sich Hilarion in den Teufel, um Antonius zu einer letzten und größten Versuchung zu führen: der Erkenntnis.

Über 25 Jahre hinweg arbeitete Gustave Flaubert an seinem szenischen Roman Die Versuchung des heiligen Antonius und schuf damit sein wohl radikalstes Werk. Aus einer Überfülle kulturhistorischen Materials entwirft er Traumwelten, durch die er seinen Protagonisten in einer rauschhaften Bilderfolge reisen lässt und derer Überfülle diesen in einen Zustand permanenter Überforderung stürzt.

Für eine Gruppe junger Theatermacher um den Komponisten Ulrich Kreppein und den Regisseur Alexander Fahima ist Flauberts Text der Ausgangspunkt für ein Uraufführungsprojekt, das den Bilderrausch der Romanvorlage mit den Mitteln des zeitgenössischen Musiktheaters auf die Bühne des Oldenbburgischen Staatstheaters bringt. Das Projekt entstand als Gemeinschaftsprojekt von Stipendiaten der Akademie Musiktheater heute der Deutsche Bank Stiftung und wird von dieser unterstützt.

—| Pressemeldung Oldenburgisches Staatstheater |—