Cottbus, Staatstheater Cottbus, 4. Familienkonzert – Mats und die Sterne, 24.02.2019

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

 Mats und die Sterne

Mats Hummel, das Maskottchen, führt durch das Programm für Kinder

Fantastische Musik ist zu hören im 4. Familienkonzert des Staatstheaters Cottbus am Sonntag, 24. Februar 2019, 11.00 Uhr, im Großen Haus. Moderator Christian Schruff und Mats Hummel, das beliebte Maskottchen der Familienkonzerte, führen durch das Programm.

Staatstheater Cottbus / Nach einem Familienkonzert im Kuppelfoyer © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / Nach einem Familienkonzert im Kuppelfoyer © Marlies Kross

Die Musiker des Philharmonischen Orchesters nehmen ihre kleinen und großen Zuhörer mit auf eine Reise zu den Sternen. Unter Leitung von Christian Möbius spielen sie Filmmusik von John Williams aus Star Wars, präsentieren das Mechanische Ballett aus The Voyage (Die Reise) von Philip Glass und die Helios- Ouvertüre von Carl Nielsen. Helios – der Sonne – am nächsten ist der Planet Merkur. Ihm hat Gustav Holst eine Komposition gewidmet, die ebenfalls erklingt.

Alle Kinder, die zum Konzertbesuch vier Buttons der aktuellen Saison mit vier verschiedenen Matsen mitbringen, erhalten eine Überraschung.

Karten: sind erhältlich im Besucherservice, vor dem Konzert an der Kasse im Großen Haus sowie online unter www.staatstheater-cottbus.de; Ticket-Telefon 0355/ 7824 24 2

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—

Düsseldorf, Tonhalle Düsseldorf, Die Planeten – Raumstation – Titan, Oktober 2018

Tonhalle Düsseldorf

Tonhalle Düsseldorf © Diesner

Tonhalle Düsseldorf © Diesner

 Veranstaltungen der Tonhalle im Oktober 2018

Ein gewaltiger Oktober steht der Tonhalle bevor: Neben Holsts Planeten spielt das Jugendsinfonieorchester gemeinsam mit seinem norwegischen Gastorchester Mahlers Titan, das Concertgebouw Oktett gibt Auszüge aus „Don Giovanni“ mit voller Bläserkraft zum Besten und in der #IGNITION wird es magisch.

Sternzeichen: Holst „Die Planeten“
In der Tonhalle, dem „Planetarium der Musik“, erklingt am 5., 7. und 8. Oktober unter der Leitung von Mario Venzago das Meisterwerk von Gustav Holst: „Die Planeten“. In jeweils einem Satz beschreibt der englische Komponist die (damals nur sieben entdeckten) Planeten, die neben der Erde um unsere Sonne kreisen – vom Kriegsbringer Mars bis zum Mystiker Neptun. Außerdem spielen die Düsseldorfer Symphoniker Werke von Max Bruch und dem rheinischen Komponisten Bernd Alois Zimmermann – Letzterer wäre in diesem Jahr 100 geworden.

Raumstation: Concertgebouw Oktett
Am 6. Oktober statten acht Bläsersolisten des niederländischen Royal Concertgebouw Orchestra der Tonhalle einen Besuch ab. In der Kammermusik-Reihe Raumstation spielen sie Werke von Mozart und Beethoven. Das renommierte Amsterdamer Orchester, dem die Solisten entstammen, wurde 2015 von Musikkritikern als weltweit zweitbestes Orchester ausgezeichnet. Auch das Kammerensemble, das sich daraus gebildet hat, überzeugt durch herausragende Qualität, perfektes Timing und brillierende Virtuosität.

Big Bang: Mahler – Titan
Am 7. Oktober bringen das Jugendsinfonieorchester der Tonhalle und das norwegische Gastorchester VUSO Mahlers 1. Symphonie, auch Titan genannt, auf die Bühne. In der Reihe „Big Bang“ stehen junge Menschen auf der Bühne des Mendelssohn-Saals und zeigen ihren Spaß und ihre unbedingte Leidenschaft an der sogenannten ernsten Musik.

Na hör’n Sie mal!
Am 12. Oktober widmet sich die Reihe „Na hör’n Sie mal!“ der Neuen Musik und ihren Komponisten aus Düsseldorf. In der Kammermusikreihe des notabu.ensemble neue musik mutiert der Helmut-Hentrich-Saal zur Experimentierstube. Mal still und meditativ, mal bombastisch-mitreißend – ganz nah an den Musikern erlebt das Publikum die Grenzenlosigkeit zeitgenössischer Klangsprachen.

Frau Luna – Das Café-Konzert
Musik aus den Caféhäusern der Welt: Am 21. Oktober erklingen in der Tonhalle Melodien aus der Blütezeit von Kur- und Caféhäusern. Das Tea Time Ensemble präsentiert dann ein in liebevoller Entdeckungsarbeit zusammengestelltes Repertoire, das einst in Caféhäusern weltberühmt wurde. Ein weiter Bogen der Unterhaltungsmusik wird gespannt – mit einem vielseitigen Programm von Musik aus Wien bis zum Musical von heute.

#IGNITION – Harry Potter
Am 30. Oktober zaubert die #IGNITION einen großen Soundtrack auf die Bühne der Tonhalle: Harry Potter. Im Film verzauberte er seine Fans, und kein anderer als Altmeister John Williams hätte einen besseren Grundstein legen können, um der Bildgewalt von Hogwarts musikalisch gerecht zu werden. #IGNITION-Dirigent Jesko Sirvend öffnet das Zauberbuch von John Williams‘ Musik und lüftet das Geheimnis mancher magischen Momente.

—| Pressemeldung Tonhalle Düsseldorf |—

Hagen, Theater Hagen, Neujahrskonzert – Sternenglanz, 01.01.2017

Dezember 27, 2016 by  
Filed under Konzert, Pressemeldung, Theater Hagen

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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

„Sternenglanz“ – Neujahrskonzert

Sonntag, 1. Januar 2017  18 Uhr, Stadthalle Hagen

Programm: Werke von Josef Strauss, Jacques Offenbach, Franz Lehár, Gustav Holst, John Williams u.a.    Besetzung: Philharmonisches Orchester Hagen – Leitung und Moderation: Florian Ludwig

Carl Michael Ziehrer © IOCO

Carl Michael Ziehrer © IOCO

Mit galaktischem Schwung geht’s ins neue Jahr! Wenn der Blick in die Sterne die Menschen immer schon fasziniert hat, dann gilt das ganz besonders für Komponisten, deren Phantasie beflügelt wurde. Sternenglanz heißt deshalb das Programm des Neujahrskonzerts des Philharmonischen Orchester Hagen unter der Leitung von Florian Ludwig am 1. Januar 2017, 18 Uhr, in der Stadthalle Hagen, das in ferne Welten vordringt. Natürlich spielt die Filmmusik von »Star Wars« dabei eine Rolle, aber auch Stücke aus dem Konzertrepertoire und der Operette wie z.B. Carl Michael Ziehrers funkelnde »Sternschnuppen-Polka«, die Ouvertüre zu Paul Linckes »Frau Luna« oder auch Gustav Holsts Satz »Jupiter« aus der „Planeten-Suite“ widmen sich programmatisch und augenzwinkernd musikalischen Vorstellungswelten, in denen die Reise zu den Sternen noch eine ferne Utopie war. Selbstverständlich wird aber auch der Blick auf die Schönheit der Erde mit beliebten Walzer-Klassikern nicht zu kurz kommen.

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Coburg, Landestheater Coburg, Premiere ORPHEUS UND EURYDIKE/SAVITRI, 22.06.2014

Juni 20, 2014 by  
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Landestheater Coburg

Premiere: ORPHEUS UND EURYDIKE/SAVITRI

Oper von Christoph Willibald Gluck/Kammeroper von Gustav Holst
In italienischer und englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere Sonntag, 22. Juni 2014, 19.30 Uhr, Großes Haus

Landestheater Coburg / Alexandra Szemerédy (Brille) und Magdolna Parditka © Kremper

Landestheater Coburg / Alexandra Szemerédy (Brille) und Magdolna Parditka © Kremper

In der Publikumsgunst der vergangenen Spielzeit rangierte sie ganz oben: „Madama Butterfly“. Alexandra Szemerédys und Magdolna Parditkas Lesart von Puccinis Oper erwies sich am Landestheater Coburg als regelrechter Publikumsmagnet, so mancher Zuschauer besuchte die Aufführung ein zweites oder gar drittes Mal. Nicht nur bei den Besuchern des vestestädtischen Musentempels, auch bei der Jury des renommiertesten deutschen heaterpreises konnte die Produktion punkten: In der Kategorie „Beste Regie Musiktheater“ waren Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka mit ihrer „Madama Butterfly“ für den FAUST 2013 nominiert. Auch wenn die begehrte Trophäe schließlich an die Oper Frankfurt ging: Für Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka bleibt der Abend der Preisverleihung ein unvergessliches Erlebnis und der Stolz, in einem Atemzug mit so renommierten Regisseuren wie Claus Guth oder Lorenzo Fioroni genannt worden zu sein.

Kurz vor Ende der Saison kehren die beiden jungen ungarischen Künstlerinnen ans Landestheater Coburg zurück: Mit der Inszenierung „Orpheus und Eurydike/Savitri“ wagen sie zum Gluck-Jahr 2014 ein musikalisch-theatralisches Experiment und verknüpfen Glucks Reformoper „Orpheus und Eurydike“ mit Gustav Holsts gut 150 Jahre später entstandener (und selten gespielter) Kammeroper „Savitri“ zu einem emotionalen Opernabend.

Die Überwindung des Todes durch die Kraft der Liebe – dieses Thema zieht sich wie ein roter Faden durch den Abend. Da ist Orpheus, der in das Totenreich hinabsteigt, um seine Eurydike zurückzuholen. Einzige Bedingung: Auf dem Weg aus dem Hades darf er sich nicht nach seiner Frau umsehen. Orpheus bricht dieses Gebot – und verliert damit seine Eurydike für immer. Soweit der griechische Mythos. Gluck und sein Librettist Calzabigi wandeln diesen traurigen Schluss in ihrer Oper zum Happy End: Mit einer der rührendsten Arien der Musikgeschichte, „Ach, ich habe sie verloren“ („Che farò senza Euridice“), erweckt Orpheus Amors Mitgefühl und erhält so seine Eurydike vom Gott der Liebe zurück.

Eine ähnliche, quasi spiegelgleiche Geschichte findet sich mit „Savitri“ auch in einem indischen Epos, der Mahabharata: Hier ist es Savitri, die ihren Mann den Fängen des Todes entreißt. Durch Meditation bereitet sie sich auf das Treffen mit dem Tod vor, heißt ihn zu seiner Überraschung willkommen und begegnet ihm warmherzig. Tief beeindruckt gewährt der Tod ihr einen Wunsch. Savitri wünscht sich Leben, ihr Leben – mit Kindern, umgeben von sprießenden Blumen. Als der Tod ihr diese Bitte gewährt, erinnert sie ihn daran, dass sie diese Kinder doch nur von ihrem Ehemann bekommen kann. Und so muss der Tod, an sein Wort gebunden, weiterziehen …

Gewohnt bildstark setzen Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka die beiden Geschichten über die Liebe, die den Tod überwindet, am Landestheater Coburg in Szene: Bühnenbild und Kostüme sind bewusst puristisch-zurückhaltend gestaltet, die Farben schwarz-weiß dominieren als Symbol für hell und dunkel, Licht und Schatten, Leben und Tod. Variable Pforten/Türen stehen ebenso als Sinnbild für den Übergang von einer in die andere Welt. Starke Bilder kombiniert intensiver Bewegungssprache und starker Musik – mit „Orpheus und Eurydike/Savitri“ verspricht die letzte Musiktheaterpremiere der Spielzeit in jedem Fall ein ganz besonders berührendes Stück Theater zu werden.

Musikalische Leitung Anna-Sophie Brüning
Inszenierung Magdolna Parditka, Alexandra Szemerédy
Bühnenbild und Kostüme Magdolna Parditka, Alexandra Szemerédy
Choreografie Mark McClain
Dramaturgie Renate Liedtke
Choreinstudierung Lorenzo Da Rio

BESETZUNG:
Orfeo: Verena Usemann
Euridice: Anna Gütter/Julia Klein*
Amor: Julia Jakob
Savitri: Anna Gütter/Betsy Horne*
Satyavan: David Zimmer
Death: Jirí Rajnis
Chor des Landestheaters Coburg
Ballett Coburg
Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg

Weitere Vorstellungstermine:
Freitag, 27. Juni 2014, 19.30
Sonntag, 29. Juni 2014, 19.30
Mittwoch, 2. Juli 2014, 19.30
Samstag, 12. Juli 2014, 16.00 (Gastspiel im Goethe-Theater Bad Lauchstädt)
Donnerstag, 17. Juli 2014, 19.30 (Vorstellung im Rahmen der Internationalen Gluck Opern
Festspiele 2014)

—| Pressemeldung Landestheater Coburg |—

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