Berlin, Rundfunk Sinfonieorchester, Konzertleben vor der Auferstehung, IOCO Aktuell, 01.06.2020

RSB - Radio- Sinfonieorchester Berlin @ Simon Pauly

RSB – Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin @ Simon Pauly

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

RSB – Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin – Vladimir Jurowski

Das Konzertleben vor der Auferstehung 

von Adelina Yefimenko

In der Zeit der Pandemie fand das öffentliche Leben der Künstler fast nur online statt. Viele Musiker stellen sich in dieser Ausnahmesituation die allbekannte existenzielle Frage aus Shakespear’s Hamletto be or not to be. Gegen den erzwungenen Stillstand der Kultur kämpft jeder Künstler auf seine eigene Art und Weise.

In leeren Opernhäusern werden weiter Konzerte gespielt, wie z.B. die Montagskonzerte der Bayerischen Staatsoper: an Stelle der Oper-Inszenierungen wird das deutsche Liedgut exzellent gepflegt. Vor einem Monat in Berlin erlebten wir ein ungewöhnliches Europa-Konzert mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Kyrill Petrenko. Die Musiker spielten Werke von Pärt, Barber, Ligeti und Mahler mit einer Distanz von ca. zwei Metern zwischen einander. Die Techniker filmten das Konzert in Schutzmasken. Der Zuschauerraum der Philharmonie war leer. Stille in den Pausen, Stille nach dem Konzert und kein Applaus. Ein Gefühl wie im Kosmos, oder im Nirwana… Damit zeigten Musiker aber einen Ausweg, weitere Konzerte nicht einfach zu streichen, sondern auf neue Art und Weise zu gestalten. Es wird weiter getestet, wie Konzerte mit der Distanz zwischen Musikern funktionieren. Zu diesen Experimenten kommt auch die neue Gestaltung der Zuschauerräume.

31.5.2020:  Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Vladimir Jurowski

Live aus dem Großen Sendesaal im Haus des Rundfunks – mit Daniel Hope, Violine

Viele Opern- und Konzerthäuser mit kleinen Ausnahmen sind immer noch geschlossen. Das Hessische Staatstheater Wiesbaden war das Erste, das die Zuschauer in der Saal eingelassen haben. Die wenigen Sommerfestivals versuchten den Totalausfall zu vermeiden. Die Salzburger Festspiele und das Rossini-Festival in Pesaro wurden zugesagt. Die in die Projekte involvierten Musiker und das Publikum bleiben hoffungsvoll. Ein reduziertes Format der Festspiele sollte vielleicht zum mutigsten Experiment des Pandemie-Jahres ernannt werden.

Es ist momentan sehr wichtig, die Fragen über die weitere Entwicklung des Konzertbetriebs zu diskutieren und die verschiedene Erfahrungen dieser extremen Zeit, die die Existenz aller Musiker betrifft, zu sammeln. Wie weit die Kreativität der Künstler gehen kann, die immer außergewöhnlich und innovativ denken, zeigen die Musiker des Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) mit ihrem Chefdirigenten Vladimir Jurowski.

In Erinnerung blieb mein Treffen mit Vladimir in München in der Weihnachtszeit 2019 kurz vor Konzertauftritt des Dirigenten. Damals war die Musikwelt noch in Ordnung, als wir uns über spezifische Fragen in der Musik, wie z.B. über unvollendete Werke verschiedener Komponisten unterhielten. Jetzt scheint unsere damalige Konversation fast wie die von der Gräfin Madeleine aus der Capriccio von Richard Strauss. Wir saßen gemütlich im Café und redeten viel über Musik, die immer wichtig und immer gegenwärtig für uns bleibt. Wir konnten nicht wissen, dass zwei Monate später alle Opern- und Konzerthäuser ihre Türen schlossen, alle Veranstaltungen abgesagt wurden.

RSB Berlin / Dirigent Vladimir Jurowski @ Kai Bienert

RSB Berlin / Dirigent Vladimir Jurowski @ Kai Bienert

Aber die Musik versank nicht in der Stille. Die Frage nach dem Vorrang von Wort oder Musik, (Prima la musica e poi le parole) war auch für Strauss damals nicht nur eine Flucht aus der Realität des Zweite Weltkrieges. Als die Opern- und Konzerthäuser nach und nach zu Ruinen verfielen, wollte er einen mentalen Schutz für die Menschheit schaffen. Er wollte mit raffinierter Konversation nicht nur Trost geben, sondern auch seinen Glauben an die Menschlichkeit und an das Leben in der Liebe und Frieden bekennen.

Viele Künstler aus dem Hier und Jetzt beweisen die Bereitschaft, die Musik als Rettung der Zukunft zu wahren. Auch die anderen Themen sind plötzlich wichtig geworden – vor allem die Fragen über den zeitgemäßen Auftrag der Kunst in der Krise. In der Zukunft gibt es keine Garantie vor der tödlichen Viren, Naturkatastrophen und Klimawandel. Das Konversationsthema über das unvollendete Werk drängt und bedroht unsere Realität. Alle Medien alarmieren über die arbeitslose Existenz der Künstler. Nach dem der ganze Konzert- und Opernbetrieb unterbrochen wurde, sind viele Projekte, Premieren, Konzerte zu einem gemeinsamen unvollendeten Werk geworden.

Die Musiker dürfen nun wieder in der Öffentlichkeit spielen – und nicht nur Open Air. Es bewegt sich langsam wieder in Richtung der Verlebendigung des Konzertlebens.

Am 7. Mai 2020, am Vorabend des 75. Jahrestags der Befreiung vom Faschismus sollte unter der Leitung des RSB-Chefdirigenten Vladimir Jurowski ein Konzert stattfinden, das alle Medien als das politisch und musikalisch bedeutendste Konzert der Saison 2019/20 bezeichneten. Gebotenerweise durfte das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin nicht auftreten, aber die Musiker blieben nicht Zuhause. Statt im leeren Konzertsaal miteinander musikalisch zu kommunizieren und das Konzert im TV live zu übertragen, realisierte Vladimir Jurowski das neue Open-Air-Konzept im Kammermusikformat. Der Chefdirigent des Berliner Rundfunk-Sinfonieorchesters spielte mit drei Streichern Bach, Dvo?ák und Schostakowitsch für Berliner Senioren. Dieser Auftritt brachte neue wichtige Erfahrungen mit. Vladimir Jurowski, statt am Pult vor dem Orchester stehend, spielte am E-Piano. Die Musik ist vor allem Menschlichkeit und diese Menschlichkeit zählt am Ende mehr als die Erfolg, Brillanz und Perfektionismus – meinte der Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters. Genau solche Erfahrung wünschte sich zu behalten, wenn diese schwierigen Zeiten vorbei sind.

Die Konfrontation mit der Frage der Existenz der Musiker in der Pandemie-Zeit betrifft alle Musiker. Und der Orchesterleiter muss komplexe Verantwortung in der Pandemie-Arbeitspause tragen, wenn Orchestranten seelisch und finanziell betroffen sind und die latente Unsicherheit in der Luft schwebt.

Vladimir Jurowski stellt die Spielzeit 2019/20 vor – vor Corona
youtube Video  Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
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Die Musiker lassen sich nicht frustrieren und suchen neue Orte wie Gärten, Parks, Straßen, wo die nötige Distanz beim Spielen gesichert werden kann. Es lohnt sich, dabei unheimlichen Aufwand mit Sicherheitsmaßnahmen, Logistik, Instrumentenschutz bei dem Kälte oder Regen zu treiben.

Das Oper-Air-Konzert mit der Begleitung von Vogelgezwitscher lässt viel über die vernachlässigte Natur in der technokratischen Welt nachdenken. Der unvermeidliche Klimawandel lässt uns alle mit Gefahren rechnen, die die Menschen nicht steuern können. Was haben Menschen aus der Pandemie-Zeit gelernt haben, zeigt die Zukunft.

Im Jahr 2021 wird Vladimir Jurovski als musikalischer Leiter in einem der bedeutendsten Opernhäuser Europas wirken. Sogar wenn wir im nächsten Jahr keine Pandemien mehr haben, seine Aufgabe wird sicherlich nicht leicht. Außer der Programmänderungen und Verwirklichung neuer reduzierten Konzepte bzw. neuer Repertoire und Kooperationen mit den Künstlern an der Bayerischen Staatsoper kommt eine Herausforderung, mit der keiner vorher rechnen konnten – einen sicheren Ausweg aus der Krise zu schaffen. Aber „kommt Zeit, kommt Rat“.

Wenn die Pandemie vorbei ist und das gemeinschaftliche Leben wieder aktiv läuft, wissen wir noch nicht, ob alles wie früher sein wird oder doch anders. Aber nach der erzwungenen Stille in dem Musikleben dürfen die Musiker des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin mit Daniel Hope, Violine wieder das vollständige Konzertprogramm aus dem Großen Sendesaal im Haus des Rundfunks spielen.

Das erste Konzert des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin unter der Leitung von Vladimir Jurowski wird in der Reihe „Das rbbKultur Radio-Konzert“ am 31.05.2020 um 20:04  live übertragen.

Im Programm stehen Werke von Richard Strauss (Serenade für 13 Blasinstrumente Es-Dur op. 7 und Sextett für Streicher aus der Oper Capriccio), von Sergei Prokofjew (Quintett für Oboe, Klarinette, Violine, Viola und Kontrabass g-Moll op. 39), von Dmitri Schostakowitsch (Zwei Stücke für Streichoktett op. 11, Zwei Sonaten von Domenico Scarlatti, bearbeitet für Blasorchester und Pauken op. 17, Suite Nr. 1 für Jazz-Orchester) und von Alfred Schnittke (Sonate für Violine und Kammerorchester).

—| IOCO Aktuell Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, Capriccio von Richard Strauss, IOCO Kritik, 27.01.2018

Januar 30, 2018 by  
Filed under Hervorheben, Kritiken, Oper, Oper Frankfurt

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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Capriccio von Richard Strauss 

Eine Caprice, eine Laune mit doppeltem Boden

Von  Ljerka Oreskovic Herrmann

Die letzte Oper von Richard Strauss – 1942 mitten im Krieg uraufgeführt – ist eigentlich eine große Verbeugung an seine Librettisten, allen voran an Hugo von Hofmannsthal. Und dass trotz oder weil er sich als Komponist – zusammen mit seinem Dirigentenkollegen Clemens Krauss, der für Capriccio das Libretto schrieb – für die Musik als vorrangige Kunst entscheidet. Denn ein „Konversationsstück“, wie es Krauss nannte, muss zu verstehen sein, sonst nutzt die schöne Musik wenig. Und das Kunstprodukt Oper kann nur aus beiden Künsten bestehen – ein Fazit des Stückes.

Capriccio Laune oder Caprice, in der Musik bezeichnet es ein spielerisches Musikstück mit scherzhaftem Charakter – so hat Strauss sein Werk nicht umsonst genannt: Es geht um die humorvolle Rangordnung der Künste. Er lässt seine Caprice um 1775, als Gluck an der Pariser Oper war, spielen. Brigitte Fassbaender wollte es bei dem Scherzhaft-Spielerischen nicht belassen und einen trivialen Schluss vermeiden. Sie hat nach einem größeren, existentielleren Rahmen gesucht, sich aber eines Sujets angenommen, das, wie sie in der Opernbroschüre schreibt, „weltbewegend oder unumgänglich wichtig“ nicht sei und die Problematik darin bestand, eine Handlung zu kreieren. Sie entschied sich deshalb, das Kriegsjahr 1942 zum Ausgangspunkt ihrer Inszenierung zu machen. Soweit, so gut.

Oper Frankfurt / Capriccio - hier Camilla Nylund als Gräfin Madeleine © Monika Rittershaus

Oper Frankfurt / Capriccio – hier Camilla Nylund als Gräfin Madeleine © Monika Rittershaus

Frankreich im zweiten Weltkrieg, als das Land sich in Kollaborateure mit den deutschen Besatzern, und der Résistance, den Gegnern, teilte. Die Stoßrichtung ist mehr als nachvollziehbar, ja geradezu plausibel und suggestiv, aber das Existentielle hätte noch ausgeprägter ausfallen können – oder sollen. Allein zwingend und damit die Handlung vorantreibend ist es somit nicht, denn der Rahmen wird sachte angedeutet und in feinen homöopathischen und sehr feinteiligen Dosen verabreicht. Einerseits ist es zwar durchaus wohltuend, dass es keine martialischen Aufmärsche gibt, andererseits kann dieser Handlungsrahmen all zu leicht übersehen werden, weil er sich in Details verliert. Das besetzte Frankreich ist so weit weg, wie die Entstehungszeit der Oper, nur die Kostüme verorten uns in dieser Zeit. Und die Wahl von Gräfin Madeleine Camilla Nylund ist eine erhabene, jedoch kühle und distanzierte Erscheinung – ist am Ende nicht wirklich eine. Da sie sich für keinen der beiden Künste – verkörpert durch die beiden Männer Olivier und Flamand – entscheiden kann oder will, nimmt sie die Baskenmütze und den Trenchcoat und zieht mit ihren Dienern – ja wohin? – wahrscheinlich zu einem klandestinen Treffen der Résistance. Weshalb es ausgerechnet sie, Angehörige einer Gesellschaftsschicht, die sich mit den deutschen Besatzern in der Regel zu arrangieren verstand, in den Widerstand ziehen soll, wird durch nichts begründet.

Oper Frankfurt /Capriccio - hier Ensemble © Monika Rittershaus

Oper Frankfurt /Capriccio – hier Ensemble © Monika Rittershaus

Es ist das „Ungefähre“, was die detailreiche und gut geführte Personenregie, (leider) eben doch relativiert. Gräfin Madeleine flüchtet, nicht wie Strauss vor der Wirklichkeit in eine nicht mehr existierende Welt, nein, sie flüchtet aus ihrem Schloss in die Wirklichkeit – so ungefähr. Eine Beschreibung, die Brigitte Fassbaender in einem Interview auf die beiden Künstler gemünzt hat, aber genau das zeichnet ihre Inszenierung aus. Es bleibt im Vagen, obwohl sie die Verankerung ins Kriegsjahr 1942 als ihren Dreh- und eben Angelpunkt sieht. Denn diese Wirklichkeit dringt praktisch kaum in diese wohltemperierte und gut situierte Welt ein, auch wenn die links und rechts aufgebaute an einen Wintergarten erinnernde Gläserfensterfront Durchlässigkeit suggeriert. Nichts deutet auf den Krieg hin, außer dass der Sohn des Haushofmeisters mit Kriegsspielzeug spielt und dass in einer Ecke Koffer und Instrumentenkästen stehen, in denen Waffen versteckt sind, oder sich die Diener mit „Libération“-Plakaten hinter den Glaswänden aufstellen. Es sind behutsamen arrangierte Hinweise auf die Kriegszeit, das Bühnenbild zeugt vom Gegenteil: Schön ist der Theatervorhang, der immer weiter im wahrsten Sinne des Wortes in den Hintergrund gerät und beglaubigen soll, dass es am Ende nicht die schöne Kunst ist, die das Leben ausmacht.

Dieser Vorhang empfängt das Publikum zu Beginn, groß und prächtig schirmt er die Bühne erwartungsvoll ab. Johannes Leiacker, Bühnen- und Kostümbildner dieser Produktion, hat ihn in drei Größen entworfen und holt das Theater ins Theater. Das Publikum blickt, nachdem er sich hebt, auf den Wintergarten eines herrschaftlichen Hauses. Im Hintergrund ist der Vorhang – allerdings in kleinerer Variante – zu sehen und markiert dieses Mal die Bühne im Schloss der Gräfin Madeleine. Ein Tisch, einige Rattansessel, ein Cembalo, ein paar Pflanzen – mehr ist nicht notwendig, um dem Raum Leben einzuhauchen. Am Ende, als die Gräfin alleine – nun im Rokoko-Kleid für einen wunderbaren Moment eine ganze Epoche beschwörend, sie es dann zugunsten des Trenchcoats ablegen wird – auf der leeren Bühne zurückbleibt, ist das Theater bis zur Hinterbühne gerückt. Unwirklich entrückt wirkt es, und auch die Außenwelt bleibt außen vor – in dieses Ambiente wird sie nie Eingang finden, ganz egal, was draußen vor sich gehen mag.

Es sind die Sänger und Sängerinnen, die das Geschehen tragen und Daniel Schmutzhards Dichter Olivier, Alfred Reiters La Roche und Tanja Ariane Baumgartners Clairon stechen mit ihrer klaren Diktion hervor. AJ Glueckert als Flamand gibt einen wunderbar kapriziösen und durchaus verletzlichen Komponisten ab, während Oliviers Verletzungen anderer Natur sind: Er hatte eine Beziehung mit der großen Tragödin Clairon. Der Graf Gordon Bintner spielt den Bruder der Gräfin als einen leicht amüsierten, aber von der Welt unberührten Charakter – liebt die schöne Kunst und bandelt mit ihr – in Person der Clairon – an. Ein weiterer „Anbandler“ ist La Roche, der als gestandener Direktor und Regisseur sein Interesse an der jungen Balletteuse (Katharina Wiedenhofer) ganz ungeniert bekundet, sich dabei als einziger imstande sieht, den Zwist zu beenden und zusammen zu führen: Was wäre die Oper ohne Regisseur, er lässt das Werk erst auf der Bühne lebendig werden – Punkt! Kunst ist schön. Künstler wie das italienische Sängerpaar – Sydney Mancasola und Mario Chang – gehören allerdings nicht dazu, denn nach der Darbietung müssen sie am Katzentisch Platz nehmen, der Kuchen wird ihnen gar nicht erst gereicht, so dass sie ihn selbst „organisieren“. Nachdem fast alle nach Paris gefahren sind, taucht der vermeintlich verschlafene Souffleur, Monsieur Taupe, gespielt von Graham Clark, auf – vielleicht ist er ein Spitzel, der den Ort nun inspiziert. Abschließend seien noch Gurgen Baveyan als Haushofmeister und die wunderbaren acht Diener erwähnt: Isaac Lee, Lukas Eder, Jaeil Kim, Iain MacNeil, Miroslav Stricevic, Jonas Boy, Erik Reinhardt und Thesele Kemane sowie der Sohn des Haushofmeisters: Filip Niewiadomski.

Oper Frankfurt / Capriccio - hier Graham Clark als Monsieur Taupe und Gurgen Baveyan als Haushofmeister © Monika Rittershaus

Oper Frankfurt / Capriccio – hier Graham Clark als Monsieur Taupe und Gurgen Baveyan als Haushofmeister © Monika Rittershaus

Zuverlässig wie immer am Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters ist Sebastian Weigle, GMD der Oper Frankfurt und ausgewiesener Strauss-Kenner, der den satten Strauss-Ton pflegt. Doch die Welt der Kultur, der Oper und Dichtung, die Richard Strauss so liebte, diese Welt war nicht erst 1942 dem Untergang geweiht. Ein großer Erfolg für alle Beteiligten, die mit einhelligem Applaus bedacht wurden. Ein interessanter Abend, der lange nachwirkt.

Capriccio an der Oper Frankfurt; weitere Vorstellungen 28.1.; 1.2.; 10.2.; 18.2.2018

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