München, Staatstheater am Gärtnerplatz, Premiere MY FAIR LADY, 13.02.2018

Staatstheater am Gärtnerplatz München

Gaertnerplatztheater München © Christian Pogo Zach

Gaertnerplatztheater München © Christian Pogo Zach

Premiere MY FAIR LADY
Musical

Nach Bernard Shaws »Pygmalion« und dem Film von Gabriel Pascal
Buch und Liedtexte von Alan Jay Lerner
Musik von Frederick Loewe
Deutsch von Robert Gilbert
Münchner Textfassung von Josef E. Köpplinger,
ins Bayerische übertragen von Stefan Bischoff

Musikalische Leitung   Andreas Kowalewitz
Regie   Josef E. Köpplinger
Choreografie   Karl Alfred Schreiner
Bühne   Rainer Sinell
Kostüme   Marie-Luise Walek

Ulrike Dostal, Gisela Ehrensperger, Cornelia Froboess, Dagmar
Hellberg, Frances Lucey, Susanne Seimel, Nadine Zeintl I Frank Berg,
Maximilian Berling, Stefan Bischoff, Michael Dangl, Liviu Holender,
Maximilian Mayer, Robert Meyer, Christian Schleinzer, Alexandros
Tsilogiannis, Friedrich von Thun u. a.

Chor und Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Premiere 13. Februar 2018
Premierenmatinee 4. Februar 2018
Weitere Vorstellungen
Februar 15 / 25    März 2 / 3 / 16 / 18 / 25
April 6 / 7 / 14 / 15    Juni 1 / 3 / 10

—| Pressemeldung Staatstheater am Gärtnerplatz |—

München, Staatstheater am Gärtnerplatz, DIE ZIRKUSPRINZESSIN von Emmerich Kálmán, 29.12.2017

Staatstheater am Gärtnerplatz München

Staatstheater am Gärtnerplatz / Die Zirkusprinzessin - Daniel Prohaska als Mister X, Alexandra Reinprecht als Fürstin Fedora Palinska, Ballett-Ensemble © Thomas Dashuber

Staatstheater am Gärtnerplatz / Die Zirkusprinzessin – Daniel Prohaska als Mister X, Alexandra Reinprecht als Fürstin Fedora Palinska, Ballett-Ensemble © Thomas Dashuber

 DIE ZIRKUSPRINZESSIN von Emmerich Kálmán

Spielzeitpremiere  29. Dezember 2017, weitere Vorstellungen: Januar 4 / 12 2018   März 28 / 29, 2018   Mai 26 / 27, 2018

INHALT: Ein Zirkus in St. Petersburg, ein prinzliches Palais und ein Wiener Hotel – das sind die Orte, wo Zirkusvolk, russischer Adel und junge Leute aus Wien zusammenkommen, um im Liebestaumel zu schwelgen. Doch ob ein Hotelierssohn eine Zirkusreiterin heiraten und eine russische Fürstin dem mysteriösen Artisten Mister X trauen darf, das bleibt so lange ungewiss, bis das allgemeine Maskenspiel und die Intrigen des eifersüchtigen Prinzen Sergius entlarvt sind.

Emmerich Kálmán weiß die unterschiedlichen Schauplätze jeweils mit charakteristischem Kolorit zu gestalten. Ob slawische Eleganz, nervöse Sentimentalität oder wienerische Lässigkeit, im Zentrum des Geschehens stehen träumerische Melodien, die bald ernst, bald heiter die Szenerie beleben. Die prominent besetzte Uraufführung der »Zirkusprinzessin« im Jahre 1926 im Wiener Theater an der Wien war ein überwältigender Erfolg und eröffnete Kálmán die Tore zum New Yorker Broadway

Musik von Emmerich Kálmán, Libretto von Julius Brammer und Alfred Grünwald
Textfassung von Josef E. Köpplinger, Musikalische Leitung   Karsten Januschke, Regie  Josef E. Köpplinger, Choreografie   Karl Alfred Schreiner

Ulrike Dostal, Gisela Ehrensperger, Sigrid Hauser, Alexandra Reinprecht, Jasmina Sakr, Nadine Zeintl I Frank Berg, Maximilian Berling, Fritz Graas, Maximilian Mayer, Robert Meyer, Jan Alexander Naujoks, Daniel Prohaska, Matthias Schlüter, Alexander Wertmann, Erwin Windegger, Franz Wyzner u. a.

Chor und Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz, Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

—| Pressemeldung Staatstheater am Gärtnerplatz |—

München, Gärtnerplatztheater – Wiedereröffnung nach fünf Jahren Sanierung, IOCO Aktuell, 20.10.2017

Staatstheater am Gärtnerplatz München

München / Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

München / Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

 

Das Gärtnerplatztheater feiert seine Wiedereröffnung

„Endlich wieder im Stammhaus“

Von Daniela Zimmermann

„Eine Reise ins Unbekannte“ schrieb IOCO im Juli 2012, als das Gärtnerplatztheater zur Sanierung seine Pforten schloss. Fünfeinhalb Jahre lang wurde seither an dem 1865 unter König Ludwig II. erbauten Staatstheater mit seinen 893 Zuschauerplätzen auf drei Rängen saniert. Zu seiner Gründungszeit war  das Theater berühmt für prachtvolle   Ausstattung, Dekoration und Bühnenbild. Es war seither nicht die erste Sanierung des Hauses, aber eine dringliche. Die Technik der Bühne  und die Beleuchtung waren für moderne Aufführungen nicht mehr geeignet. Dazu kamen neue Anforderungen an Brandschutz, Heizung, Probenräume, neue Bestuhlung und mehr. Mit der Sanierung wurde im Rückteil des Theatergebäudes ein neues Gebäude für Werkstätten, Proberäume und Probenbühne errichtet. €71 Millionen sollte 2012 die Sanierung kosten; auf etwa €125 Millionen belaufen sich die tatsächlichen Sanierungskosten 2017: Mehrkosten  +€54 Millionen, +76%.

Der Gärtnerplatz in München / Zur Eröffnung des Theaters geschmückt © D Zimmermann

Der Gärtnerplatz in München / Zur Eröffnung des Theaters geschmückt © D Zimmermann

Am 15. – 16.10.2017 wurde die Wiedereröffnung des traditionsreichen Gärtnerplatztheaters gefeiert: Schon vor dem Theater ging es festlich zu. Abendliche Wärme eines wunderschönen Herbsttages belebte die Stimmung. Figuren auf Stelzen zur Begrüßung, die Fassade des Theaters beleuchtet, dazu der wunderbare Gärtnerplatz. Festlich gekleidete Menschen mit Sektglas, fröhlich gestimmt und voller Erwartung. Alle wollen die Eröffnung feiern. Eine berührende Atmophäre.

Gefeiert wurde die Wiedereröffnung mit einer Galavorstellung. Die  Besucher bewegten sich voller Bewunderung durch die sanierten Räume des Theaters. Alles erstrahlte dort in einem eigenen, wiedererstandenen Glanz. Josef Köpplinger, seit 2013 Intendant des Hauses,  sprach über den Kulturauftrag des Theaters, über die Liebe und Schönheit der Kunst, deren Bestimmung verbindet. Fünf Jahre der Improvisation auf Ersatzspielstätten endeten an diesem Tag. Auch für Josef Köpplinger ein Tag der Rückkehr in die Theaternormalität.

Die Galavorstellung war gestaltet, dass alle Sänger, Tänzer, Chorist/innen, Kinderchor und das siebeundsiebzig Musiker umfassende Orchester mit ihren drei Dirigenten Anthony Bramall, Andreas Kowalewitz und Michael Brandstätter auftreten. Bevor aber die Künstler ihr Kunst präsentierten ging der neue  Vorhang auf: Nach oben und nicht, wie gewohnt, zur Seite. Das Publikum bestaunte sich zunächst selbst: In einem riesigen Spiegel auf der Bühne. Der Ansprache von Intendant Köpplinger folgte ein Film, der die jahrelange Sanierung  des Hauses in all seinen Einzelheiten beeindruckend beschrieb.

Gärtnerplatztheater München / Der neue Bühnenvorhang © D Zimmermann

Gärtnerplatztheater München / Der neue Bühnenvorhang © D Zimmermann

Sigrid Hauser übernahm die Moderation des Abends. Sie überraschte mit einem interessanten Zitatenfundus,wie einen Zeitungsbericht aus dem Jahr 1907, als es einen richtigen Kampf gab, um die hundertfünfzig Karten einer Vorstellung der Lustigen Witwe. Aber Shakespeare, Heinz Ehrhardt und selbst Goebbels trug Sigrid Hauser mitreißend  launisch vor.

Aus dem Musical The Frogs hielt dann das Ensemble die Ansprache an das Publikum. Mit der Suite aus Star Wars präsentierte sich das Orchester. Und so ging es weiter, einzeln, im Duett, mit dem Chor; alle sangen und tanzten wie immer erstklassig, brillant. Besonders anrührend der Vortrag von Gisela Ehrensperger und Franz Wyzner aus Anatevka  Ist es Liebe. Aus der Dreigroschenoper der Kanonensong. Die Bühne bewies hier die neue Technik, als eine Jazzband von unten nach oben gefahren wurde, um auf der Bühne ihre Instrumente auszuleben. Elaine Ortiz spielte überraschend auf der Gitarre und sang ein Lied aus ihrer Heimat. Mozart mit Figaros Hochzeit durfte natürlich auch nicht fehlen und selbstverständlich auch nicht Verdi, Donizetti, Rossini, Lehar und Johann Strauß.

Donner und Blitz, die beliebte Polka von Strauß war geschaffen für das starke Ballett des Gärtnerplatztheaters. Den Schluss von Carmina Burana brachte der Chor wunderbar und kraftvoll vor. Daniel Prohaska und Camille Schnoor sangen „Lippen Schweigen“  aus der Lustigen Witwe, ein Vorgeschmack auf die erste reguläre Aufführung im neuen Haus, um sodann mit dem gesamten Ensemble und Brüderlein und Schwesterlein aus der Fledermaus auszuklingen. Die Champagnerlaune auf der Bühne passte zu diesem beschwingten Abend. Irving Berlin mit seinem „There’s No Business Like Show Business” beendete die Wiedereröffnungsfeier.

Gärtnerplatztheater München / Zum Abschied in goldene fließende Tropfen gehüllt © D Zimmermann

Gärtnerplatztheater München / Zum Abschied in goldene fließende Tropfen gehüllt © D Zimmermann

Draußen war es inzwischen dunkel geworden. Doch der prickelnde Galaabend wie die in fließenden Goldfarben angestrahlte Theaterfassade hatten hohe Erwartungen, Neugierde auf kommende Produktionen des Gärtnerpatztheaters geweckt.

—| IOCO Aktuell Staatstheater am Gärtnerplatz |—

München, Staatstheater am Gärtnerplatz, Operetten-Wiederaufnahme: DER BETTELSTUDENT von Carl Millöcker, 02.04.2016

Staatstheater am Gärtnerplatz München

Staatstheater am Gärtnerplatz © Bernd Eberle

Staatstheater am Gärtnerplatz © Bernd Eberle

 Wiederaufnahme: DER BETTELSTUDENT von Carl Millöcker

Libretto von Friedrich Zell und Richard Genée
Altersempfehlung ab 12 Jahren

Wiederaufnahme am Sa. 2. April 2016, 19.30 Uhr Prinzregententheater, Nächste Vorstellungen:, So. 3. April 2016 18.00 Uhr,  Mo. 4. April 2016 19.30 Uhr

Um sich als eitler Galan und Besatzungsoffizier an Komtesse Laura für die Schmach der öffentlichen Abweisung zu rächen, lassen die Autoren Friedrich Zell und Richard Genée Oberst Ollendorf zwei rebellische Bettelstudenten aus dem örtlichen Gefängnis holen und unter dem Vorwand, ihnen im Gegenzug die Freiheit zu schenken, zu Fürst und Sekretär ausstaffieren. Dabei verraten sie ihm natürlich noch nicht, dass einer von beiden kein echter Bettelstudent ist …

Wien / Grab Carl Millöcker © IOCO

Wien / Grab Carl Millöcker © IOCO

In der Operettengeschichte hat sich Der Bettelstudent seit seiner umjubelten Uraufführung am 6. Dezember 1882 im Wiener Theater an der Wien einen festen Platz gesichert. Das verdankt er neben seinem schier überquellenden Melodienreichtum (man denke nur etwa an »Ich hab kein Geld, bin vogelfrei«, »Ich knüpfte manche zarte Bande« oder das beinahe schon ins Volksgut übergegangene »Ach, ich hab sie doch nur auf die Schulter geküsst«) der gewitzten Handlung, in dem der rächende Betrüger sich selbst zum Betrogenen macht, und den dankbaren, pointiert gezeichneten Figuren aus einer Zeit der politischen und persönlichen Konflikte im von den Sachsen unterdrückten Polen. Als Vorlage für das komödiantische Libretto dienten zwei französische Theatervorlagen, das Schauspiel Fernande (1870) und die Opéra comique Le Guitarréro (1841). Im Prinzregententheater setzt die langjährige Direktorin des Wiener Volkstheaters Emmy Werner im April den Operetten-Klassiker mit viel Lust am Spiel neu in Szene!

Musikalische Leitung Michael Brandstätter
Regie Emmy Werner
Bühne und Kostüme Rainer Sinell
Choreografie Karl Alfred Schreiner
Licht Wieland Müller-Haslinger
Dramaturgie Michael Otto

BESETZUNG:
Gräfin Palmatica Nowalska: Gisela Ehrensperger
Laura, ihre Tochter: Elvira Hasanagi?
Bronislawa, ihre Tochter: Simona Eisinger
Oberst Ollendorf, Gouverneur von Krakau: Hans Gröning
Jan Janicki, Student an der Universität Krakau: Christoph Filler
Symon Symonowicz, Student an der Universität Krakau: Daniel Prohaska
Major von Schweinitz, sächsischer Offizier: Stefan Bischoff
von Wangenheim, sächsischer Offizier: Frank Berg
von Henrici, sächsischer Offizier: Livio Cecini
von Richthofen, sächsischer Offizier: Till Kleine-Möller
Musikgraf Bogomil Malachowski, Palmaticas Vetter: Martin Hausberg
Musikgräfin Eva Malachowski, seine Gattin: Frances Lucey
Onuphrie, Palmaticas Diener: Franz Wyzner
Enterich, sächsischer Invalide und Gefängniswärter: Torsten Frisch
Piffke, Schließer: Thomas Hohenberger
Puffke, Schließer: Stefan Thomas
Rej, Wirt: Florian Wolf
Chor, Statisterie und Kinderstatisterie des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

—| Pressemeldung Staatstheater am Gärtnerplatz |—

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