Essen, Philharmonie Essen, Organistin Iveta Apkalna – Kremerata Baltica, 11.11.2018

November 5, 2018 by  
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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen / Iveta Apkalna © Nils Vilnis

Philharmonie Essen / Iveta Apkalna © Nils Vilnis

Organistin Iveta Apkalna – Kremerata Baltica

Konzert am Sonntag, 11. November 2018  20 Uhr

Seit 2017 ist Iveta Apkalna Titularorganistin an der Hamburger Elbphilharmonie – und bekleidet damit wohl eines der begehrtesten Organistenämter weltweit. Am Sonntag, 11. November 2018, um 20 Uhr ist die Lettin nun an der großen Kuhn-Orgel der Philharmonie Essen zu Gast. Und sie kommt nicht allein: Mit dabei ist das vom weltbekannten Geiger Gidon Kremer gegründete Ensemble Kremerata Baltica. Gemeinsam präsentieren Apkalna ein Programm, das die Musik von Johann Sebastian Bach mit Werken baltischer Komponisten kombiniert. Zur Aufführung kommen das Konzert d-Moll für Orgel und Streicher (BWV 1052) und die Chaconne aus der Partita Nr. 2 d-Moll für Violine solo (arrangiert für Streichorchester) von Johann Sebastian Bach, die „Voices“- Sinfonie von Peteris Vasks, die Sinfonie für Streicher und Pauken von Lepo Sumera und das „Voice of the Ocean“- Konzert für Orgel und Streichorchester von Eriks Esenvalds.

Die in Berlin und Riga lebende Iveta Apkalna ist als Orgelvirtuosin weltweit gefragt. In der aktuellen Spielzeit tourt sie gemeinsam mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Mariss Jansons in Europa und gastiert in München, Budapest, Luxemburg, Amsterdam, Paris und im Musikverein Wien. Im Juli 2018 gab sie ihr Debüt bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall in London. In der Philharmonie Essen war Iveta Apkalna schon mehrfach zu Gast.

—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

Essen, Klavierfestival Ruhr 2017, Schwerpunkt Amerikanische Klaviermusik, 15.3.2017

Januar 17, 2017 by  
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Klavierfestival Ruhr 2017

Klavierfestival Ruhr 2017 / Davies_Namekawa_Glass © Mark Wohlrab

Klavierfestival Ruhr 2017 / Davies_Namekawa_Glass © Mark Wohlrab

Klavier-Festival Ruhr 2017

Amerikanische Klaviermusik im Mittelpunkt

Die Musik der „beiden Amerikas“ steht im Mittelpunkt des Klavier-Festivals Ruhr 2017. In 69 Veranstaltungen auf 36 Podien in 22 Städten – darunter erstmals im neuen Anneliese Brost Musikforum Ruhr in Bochum – feiert das Klavier-Festival zwischen 5. Mai und 20. Juli die reiche Vielfalt der Musik in der Neuen Welt.

Amerika steht nach 2002 und 2012 zum dritten Mal im Fokus des Festivals. Anlass ist nun der 80. Geburtstag von Philip Glass am 31. Januar 2017. Der Mitbegründer der Minimal Music wird selbst zu Gast sein: Am Mittwoch, 12. Juli spielt er im Weltkulturerbe Zeche Zollverein gemeinsam mit Maki Namekawa und Dennis Russell Davies ein Programm mit eigenen Werken. Für ihren Einsatz für zeitgenössische Klaviermusik werden die drei Künstler mit dem Preis des Klavier-Festivals Ruhr geehrt.

Schirmherr des Festivals 2017 ist Klaus Engel. Der Vorsitzende des Vorstands der Evonik Industries AG hierzu: „Als Manager und Bürger des Ruhrgebiets ist es meine tiefe Überzeugung, dass wir solche markanten Aushängeschilder und Erfolgsgeschichten wie die des Klavier-Festivals Ruhr benötigen, um für die Lebendigkeit und Leistungsfähigkeit unserer Region zu werben. Auch aus diesem Grund hat der Evonik-Vorstand die Entscheidung getroffen, sich anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Evonik Industries AG erstmalig als Hauptsponsor für das Klavier-Festival Ruhr zu engagieren.“

Der programmatische Schwerpunkt macht deutlich, wie sich die vielfältigen kulturellen Traditionen im „melting pot“ Amerika in einer reichen und innovativen Musik widerspiegeln. Mit dem Akzent des Festivals auf Amerika will Intendant Franz Xaver Ohnesorg an die humanistischen Werte dort beheimateter Künstler erinnern, etwa von Philip Glass, John Adams, Leonard Bernstein und nicht zuletzt George Gershwin. Ohnesorg: „Sie haben mein Bild von Amerika weit mehr geprägt, als die Ereignisse der letzten Monate. Zudem lohnt es sich, den Schatz südamerikanischer Klaviermusik zu heben, zum Beispiel mit Werken von Alberto Ginastera, Heitor Villa-Lobos und Astor Piazzolla.“

In den Konzertprogrammen werden über 60 Werke von 31 nord- und südamerikanischen Komponisten erklingen, von John Adams bis Earl Wild, darunter bedeutende Werke wie die Originalfassung für Klavier der Rhapsody in Blue George Gershwins oder El Salón México von Aaron Copland. Dieses Werk wird auch in der Orchesterfassung aufgeführt, ebenso wie Gershwins Cuban Ouverture oder die Ouvertüre zu Candide von Leonard Bernstein.

Erfreuliche Initiativen machen eine stärkere Präsenz des Klavier-Festivals Ruhr in den beiden Städten Wuppertal und Bochum möglich. Dank der tatkräftigen Unterstützung der Geschäftsführung der Historischen Stadthalle Wuppertal konnte das Klavier-Festival weitere Sponsoren in Wuppertal gewinnen. Die Reihe der fünf Konzerte eröffnet ein Auftritt von Daniel Barenboim schon am Mittwoch, 15. März 2017.

Mit sechs Konzerten in Kooperation mit den Bochumer Symphonikern bildet das Anneliese Brost Musikforum Ruhr Bochum einen neuen Aufführungs-Schwerpunkt, beginnend mit dem ausverkauften Extra Konzert am Donnerstag, 9. März –  zum 70. Geburtstag von Gidon Kremer – und dem Eröffnungskonzert des Festivals am Freitag, 5. Mai 2017 mit dem amerikanischen Klavierduo Christina und Michelle Naughton. Das Abschlusskonzert am Donnerstag, 20. Juli 2017 in der Mercatorhalle in Duisburg ermöglicht ein Wiedersehen mit Grigory Sokolov.

Zu den programmatischen Höhepunkten des weltweit wichtigsten Pianistentreffens gehören zwei Abende mit Igor Levit in Düsseldorf, der Variationen von Bach, Beethoven und Rzewski spielt, und die Aufführung aller neun Klaviersonaten von Sergej Prokofjew durch Olli Mustonen in der Stadthalle Mülheim/Ruhr. Der brasilianische Grandseigneur Nelson Freire wirft am Mittwoch, 17. Mai 2017 in Bochum einen Blick auf die Musik seines Heimatlandes. Mit Uraufführungen von Walter Braunfels, Vassos Nicolaou, Stefan Heucke und Manfred Trojahn plus einer neuen Komposition in der JazzLine erweist sich das Klavier-Festival Ruhr erneut als entschiedener Förderer eines in die Moderne erweiterten Repertoires.

Viele Meisterpianisten unserer Zeit folgen der Einladung zum Klavier-Festival, unter ihnen Khatia Buniatishvili, Rafa Blechacz, Rudolf Buchbinder, Radu Lupu und Sir András Schiff. Der 93jährige Menahem Pressler gibt dem Klavier-Festival Ruhr die besondere Ehre eines Auftritts: Am Freitag, 14. Juli 2017 spielt er im Anneliese Brost Musikforum Ruhr in Bochum. Ein besonderes Anliegen ist dem Klavier-Festival Ruhr seit seiner Gründung 1988 die Förderung junger Pianisten. In der Reihe „Die Besten der Besten“ stellen sich zwei Preisträger internationaler Wettbewerbe vor. Zu den jungen Debütanten zählt der Stipendiat des Klavier-Festivals 2016, Lucas Jussen. Der Niederländer erhält das Stipendium auf Vorschlag des letztjährigen Preisträgers des Klavier-Festivals Ruhr, Arcadi Volodos. Der 23jährige spielt am Mittwoch, 14. Juni in Haus Opherdicke in Holzwickede.

Mit acht Konzerten nimmt der Jazz erneut eine prominente Rolle im Programm des Klavier-Festivals ein. Die JazzLine eröffnet Michel Camilo mit dem Gitarristen Tomatito am Dienstag, 9. Mai 2017 im Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen. Hilario Durán spielt mit Chucho Valdés und der WDR Big Band Köln in der Philharmonie Essen (31. Mai 2017) ein eigenes neues Konzert für zwei Klaviere und Big Band.

Für seine von Intendant Prof. Franz Xaver Ohnesorg initiierte außergewöhnliche Education-Arbeit wurde das Klavier-Festival Ruhr zuletzt mit dem begehrten ECHO Klassik 2016 ausgezeichnet. Die Aktivitäten des Education-Teams um Dr. Tobias Bleek und Richard McNicol bilden hunderte von Kindern kreativ und fördern sie nachhaltig. Die Stiftung Mercator und Klöckner & Co SE ermöglichen die Education-Arbeit maßgeblich. Little Piano School und KlavierGarten führen inzwischen ganzjährig mehr als 300 Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren an das Klavier und die Welt der Musik. Schulübergreifende Projekte und Inklusions-Projekte spielen eine Hauptrolle bei der kreativen Workshop-Arbeit in Duisburg-Marxloh. Kinder und Jugendliche befassen sich in diesem Jahr mit Musik von Igor Strawinsky.

Der Kartenvorverkauf für alle Konzerte beginnt am Samstag, den 14. Januar 2017 um
10 Uhr. Tickets sind telefonisch unter der Hotline 01806/ 500 80 3 erhältlich (0,20 € pro Anruf aus dem dt. Festnetz, Mobil max. 0,60 € pro Anruf) oder können platzgenau im Internet gebucht werden (www.klavierfestival.de).

 

—| Pressemeldung Klavierfestival Ruhr |—

 

 

Hamburg, Staatsoper Hamburg, Spielplan 2016/17: Zauberflöte, Frau ohne Schatten, Anna Karenina, IOCO Aktuell, 10.09.2016

September 9, 2016 by  
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Staatsoper Hamburg

Kurztext : „Die Hamburgische Staatsoper ist mit 1670 Plätzen nach der Bayerischen Staatsoper in München und der Deutschen Oper in Berlin drittgrößtes Musiktheater Deutschlands. Vor über 300 Jahren, am 2. Januar 1678, wurde es  als Opern-Theatrum und erstes öffentliches Opernhaus in Deutschland gegründet.“

Hamburgische Staatsoper © Kurt Michael Westermann

Hamburgische Staatsoper © Kurt Michael Westermann

Spielplan 2016/17 der Staatsoper Hamburg

Die Hamburgische Staatsoper ist mit 1670 Plätzen nach der Bayerischen Staatsoper in München und der Deutschen Oper in Berlin bedeutend wie drittgrößtes Musiktheater Deutschlands. Vor über 300 Jahren, am 2. Januar 1678, wurde es  als Opern-Theatrum und erstes öffentliches Opernhaus in Deutschland gegründet.

Hamburg / Staatsoper-Management Neumeier, Nagano, Delnon © IOCO

Hamburg / Staatsoper-Management Neumeier, Nagano, Delnon © IOCO

Die gesamte Auslastung der Staatsoper Hamburg betrug in der Spielzeit 2014/15 84%. Das HAMBURG BALLETT und John Neumeier bestätigte dabei seinen Weltstandard mit 92% Auslastung. Auffällig die bescheidene Auslastung des Musiktheaters von 79%.  Etwa 370.000 Zuschauer besuchten die bedeutendste Kulturinstitution Norddeutschlands. Der Weltruf der Staatsoper Hamburg ist weiterhin  maßgeblich  durch das HAMBURG BALLETT von John Neumeier  getrieben.

Georges Delnon, Intendant, und Kent Nagano, Generalmusikdirektor, neu im Amt als Nachfolger von Simone Young, und John Neumeier, langjähriger Intendant des HAMBURG BALLETT formulierten in ihrer Jahrespressekonferenz im April 2016 nur künstlerische Inhalte zum Spielplan 2016/17. Das neue Management Delnon / Nagano machte trotz wiederholter Rückfragen zum operativen Status der laufenden Saison 2015/16 der Staatsoper, zu Budget, Auslastung oder ihren Zielen keine Aussagen.

 Hamburg / Binnenalster © IOCO

Hamburg / Binnenalster © IOCO

Die Staatsoper Hamburg eröffnet am 23. September 2016 die Saison mit Mozarts Zauberflöte. „Eines der größten Rätselwerke unserer Kultur“ (Peter von Matt) zieht sich gleichsam durch die  Spielzeit: mit einer Neuinszenierung auf der Großen Bühne, einer Version eigens für Kinder und  einem flankierenden Stadt- und Schulprojekt. „In Zeiten von Umbruch, von Wertediskussion und  fundamentalen gesellschaftlichen Veränderungen stellt die Staatsoper Hamburg mit Mozarts  Meisterwerk DIE Oper in den Mittelpunkt, die sich exemplarisch mit der Würde des Menschen und  der Sinnhaftigkeit des (Zusammen-) Lebens auseinandersetzt.“, so Opernintendant Georges Delnon zur Programmatik der Spielzeit 2016/2017.

Paris / Serge Nijinski © IOCO

Paris / Serge Nijinski © IOCO

Beim  Hamburg Ballett steht die Saison 2016/2017 im Zeichen der Tradition Russlands als großer  europäischer Kulturnation. Ballettintendant und Chefchoreograf John Neumeier zum diesjährigen  Schwerpunkt: „In der aktuellen Saison stehen Ballette inspiriert von Meisterwerken der russischen Literatur besonders im Blickpunkt, beispielsweise durch die Uraufführung von Anna Karenina nach Leo Tolstoi und die Wiederaufnahme von Die Möwe nach Anton Tschechow. Ebenfalls als Wiederaufnahme kehrt mit Nijinsky das Porträt eines polnisch-russischen Tänzers ins Repertoire zurück, der zu den wichtigsten Persönlichkeiten der Ballettgeschichte zählt. Als Premiere präsentieren wir die Hamburger Fassung meiner getanzten Version von Gustav Mahlers Das Lied von der Erde, die ich im Februar 2015 mit dem Ballett der Pariser Oper kreiert habe.“

Die Konzertsaison 2016/2017 steht ganz im Zeichen der Elbphilharmonie-Eröffnung im Januar 2017. Das Philharmonische Staatsorchester und Generalmusikdirektor Kent Nagano präsentieren u.a. im Rahmen der Eröffnungsphase die Uraufführung einer Auftragskomposition von  Jörg Widmann und im weiteren Verlauf mit Mahlers 8. Sinfonie oder Schönbergs Gurre-Liedern zwei programmatische Schwergewichte in Hamburgs neuem Konzerthaus. Daneben bilden internationale  Gastspiele Höhepunkte der kommenden Spielzeit: Einladungen des Ravenna Festivals und der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern folgt eine rund 3-wöchige Südamerika-Tournee mit Stationen in Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien und Uruguay.

Die Spielzeit 2016/2017 der Staatsoper Hamburg  im Überblick:

 Wien / Wolfgang Amadeus Mozart © IOCO

Wien / Wolfgang Amadeus Mozart © IOCO

Die Zauberflöte wird in der Regie von Jette Steckel und der musikalischen Leitung von Jean-Christophe Spinosi am 23. September 2016 die Spielzeit 2016/2017 eröffnen. Flankierend werden  hierzu in den sieben Stadtteilen Hamburgs mit opernbegeisterten Laien Teile der Zauberflöte einstudiert und diese am frühen Abend am Jungfernstieg zusammengefügt. Um die Eröffnungspremiere möglichst für alle Hamburger zugänglich zu machen, wird sie im Rahmen des Binnenalster Filmfestes und in Zusammenarbeit mit Filmfest Hamburg, dem City Management Hamburg und dem „Verein lebendiger Jungfernstieg“, zeitversetzt auf einer Kino-Leinwand am Jungfernstieg übertragen.

Am 6. November 2016 fügen sich zwei Opern-Einakter zu einem besonderen Opernabend zusammen: Péter Eötvös‘ Oper Senza Sangue gelangt zu ihrer szenischen Uraufführung. Der zweite Teil des Abends ist Béla Bartóks Herzog Blaubarts Burg. Die musikalische Leitung hat Péter Eötvös, Regie führt der russische Regisseur Dmitri Tcherniakov.  Als Übernahme vom Theater Basel wird ab dem 8. Januar 2017 Giuseppe Verdis Otello in der Regie-Handschrift von Calixto Bieito und der musikalischen Leitung von Paolo Carignani an der Staatsoper Hamburg zu sehen sein. Alban Bergs Lulu erfährt durch den Hamburgischen Generalmusikdirektor Kent Nagano und den Schweizer Regisseur Christoph Marthaler eine neue aufregende Lesart. Premiere ist am 12. Februar  2017.  Als weitere Neuproduktion der Staatsoper Hamburg inszeniert Andreas Kriegenburg Richard Strauss’ Frau ohne Schatten unter der musikalischen Leitung von Kent Nagano. Premiere ist am 16. April 2017.

Als Koproduktion der Staatsoper Hamburg, des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg und  der Elbphilharmonie Hamburg wird Gustav Mahlers Achte Sinfonie am 28. April 2017 in der  Elbphilharmonie Premiere haben. Die musikalische Leitung hat Kent Nagano. Für die Visualisierung zeichnet die Künstlerin rosalie.

Alle Neuproduktionen der Großen Bühne und Mahlers Achte in der Elbphilharmonie werden freundlicherweise durch die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper unterstützt. Tristan und Isolde, eine legendäre Produktion der Staatsoper Hamburg in der Inszenierung von Ruth Berghaus aus dem Jahr 1988 ist zu einem Gastspiel mit zwei Vorstellungen am 4. und 7. Oktober 2016 an das Teatro Mayor in Bogotá/Kolumbien nach Südamerika eingeladen. Es spielt das Philharmonische Staatsorchester unter der Leitung von Kent Nagano.

Die „opera piccola“ der Staatsoper Hamburg mit dem Titel Erzittre, feiger Bösewicht! bietet ein Vermittlungsprojekt der besonderen Art. Diese Oper für Kinder ab 7 Jahren nach Motiven der Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart in der Bearbeitung von Johannes Harneit wird von Georges Delnon inszeniert und von Kent Nagano musikalisch geleitet. Premiere ist am 20. April 2017 auf der Probebühne 1 und danach wird die Produktion an unterschiedlichen Orten in Hamburg  zur Aufführung kommen. Es singen und spielen die Mitglieder des Internationalen Opernstudios, The Young ClassX Solistensemble, Mitglieder der Orchesterakademie des Philharmonischen Staatsorchesters und des Felix Mendelssohn Jugendsinfonieorchesters.

Die Spielzeit des Hamburg Ballett John Neumeier 2016/2017 im Überblick:

Die Saison 2016/2017 steht beim Hamburg Ballett ganz im Zeichen der großen Tradition Russlands als europäischer Kulturnation. In den Mittelpunkt stellt Ballettintendant und Chefchoreograf John Neumeier Ballette inspiriert von Meisterwerken der russischen Literatur. Zur Uraufführung kommt am 2. Juli 2017 mit Anna Karenina die tänzerische Sicht John Neumeiers auf den weltberühmten Roman des russischen Schriftstellers Leo Tolstoi. Mit Musik von Peter I. Tschaikowsky und Alfred Schnittke erweckt John Neumeier die rund 800 geschriebenen Seiten zum Leben für sein neues Ballett, das in Zusammenarbeit mit dem Ballett des Bolschoi Theaters und dem National Ballet of Canada produziert wird.

Wien / Gustav Mahler © IOCO

Wien / Gustav Mahler © IOCO

Am 24. September 2016 steht beim gemeinsamen Eröffnungswochenende mit der Staatsoper Hamburg die Wiederaufnahme von John Neumeiers im Jahr 2000 uraufgeführtem Ballett Nijinsky auf dem Programm. Das Porträt des legendären polnisch-russischen Tänzers und Choreografen war zuletzt 2013 in Hamburg zu erleben. Mit der zweiten Wiederaufnahme der Spielzeit, Die Möwe, wird am 26. Februar 2017 der Saison-Schwerpunkt zu choreografischen Interpretationen von russischer Literatur fortgesetzt. John Neumeiers 2002 uraufgeführtes Ballett frei nach Anton Tschechow wurde zuletzt 2009 in Hamburg aufgeführt und befragt die Balance zwischen Leben und Kunst. Als Premiere der Spielzeit präsentiert John Neumeier am 4. Dezember 2016 mit Das Lied von der Erde die Hamburger Fassung seiner getanzten Version von Gustav Mahlers Komposition, die er im Februar 2015 mit dem Ballett der Pariser Oper kreiert hat. Vielleicht seine letzte Schöpfung zu  einem sinfonischen Werk des großen österreichischen Komponisten, ist Das Lied von der Erde für John Neumeier „die ergreifendste und erhabenste ‚Sinfonie‘ von Gustav Mahler“. Es singt der Tenor Klaus Florian Vogt.  Die Uraufführung von John Neumeiers Anna Karenina eröffnet zugleich die 43. Hamburger Ballett-Tage, die am 16. Juli 2017 mit der international besetzten Nijinsky-Gala XLIII ihren Abschluss finden. Während des zweiwöchigen Festivals sind mit Die Möwe, Nijinsky und Tatjana drei weitere Ballette des Russland-Schwerpunkts der Saison erneut zu erleben, genauso wie Die kleine Meerjungfrau zur Musik der russisch-amerikanischen Komponistin Lera Auerbach. Außerdem stehen John Neumeiers jüngste Kreationen Das Lied von der Erde, Turangalîla, Duse und Peer Gynt auf dem Programm sowie zwei Vorstellungen einer renommierten  Gastcompagnie (11./12. Juli 2017).

Viermal in der Spielzeit finden die beliebten Ballett-Werkstätten statt. In diesen Matinee- Vorstellungen erläutert John Neumeier die tanzhistorischen Hintergründe zu seinen Balletten und  gibt Einblicke in deren Entstehungsprozesse. Die Ballettschule des Hamburg Ballett präsentiert vom 27. Februar bis zum 5. März 2017 erneut die eigenen Choreografien der Absolventen der Abschlussklassen bei der  Werkstatt der Kreativität VIII im Ernst Deutsch Theater. Im Frühjahr werden auch die Jungen Choreografen des Hamburg Ballett wieder mit eigenen Arbeiten in der opera stabile zu erleben sein. Die Spielzeit 2016/2017 führt das Hamburg Ballett darüber hinaus auf  Tourneen ins In- und  Ausland – mit insgesamt vier verschiedenen Balletten, einer Ballett-Werkstatt und einem Gala-Programm. Im Oktober reist die Compagnie für ihre alljährliche Herbstresidenz ins Festspielhaus  Baden-Baden, im Februar 2017 ins Opernhaus von Florenz und im März und April dann auf eine große USA-Tournee mit Stationen im Joyce Theater in New York und im Kennedy Center in Washington.

4.  Die Konzertsaison des Philharmonischen Staatsorchesters 2016/2017 im Überblick:

Zu den Höhepunkten der 189. Philharmonischen Konzertsaison zählen drei großbesetzte oratorische Werke unter der Leitung von Kent Nagano in der Elbphilharmonie: am 13. Januar 2017 steht die Uraufführung der Auftragskomposition von Jörg Widmann im Rahmen der Eröffnungsphase der Elbphilharmonie  auf dem Programm. Der Kompositionsauftrag an Jörg Widmann wird gefördert durch die Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. Ende April/Anfang Mai 2017 folgt als Kooperation mit der Staatsoper Hamburg und der Elbphilharmonie Hamburg die spektakuläre Achte Sinfonie von Gustav Mahler, visualisiert von der Künstlerin rosalie. Im Juni 2017 dirigiert Hamburgs Generalmusikdirektor mit Arnold Schönbergs Gurre-Liedern ein weiteres hochkarätiges und äußerst selten zu erlebendes Oratorium.  Außer in Hamburg ist das Philharmonische Staatsorchester mit Kent Nagano auch bei internationalen Gastspielen im Sommer und Herbst 2016 zu erleben: Einladungen des Ravenna Festivals und der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern folgt eine rund 3-wöchige Südamerika-Tournee mit Stationen in Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien und Uruguay.

Vielversprechende Programme und Künstler hält auch die übrige Hamburger Konzertsaison bereit: Gast-Solisten wie Gautier Capuçon, Gidon Kremer, Heinz Holliger, Mirijam Contzen oder Augustin Hadelich präsentieren Werke von Mendelssohn Bartholdy über Elliott Carter bis hin zu Sofia Gubaidulina. Gast-Dirigenten wie Thomas Zehetmair, Reinhard Goebel, Sir Neville Marriner, Manfred Honeck oder Gustavo Gimeno dirigieren Klassiker etwa von Beethoven, Brahms oder Tschaikowsky. Die 2015 von Kent Nagano initiierte Philharmonische Akademie steht auch 2016 vor dem offiziellen Beginn der Spielzeit auf dem Programm: Neben der Violinistin Veronika Eberle ist die Audi Jugendchorakademie eingeladen um mit den Philharmonikern kammermusikalisches Ensemblespiel zu praktizieren. Die interdisziplinäre Reihe „Musik und Wissenschaft“ in Kooperation mit der Max-Planck-Gesellschaft ist im Februar 2017 geplant, mit Veranstaltungen in der Elbphilharmonie und dem Spiegelsaal des Museum für Kunst und Gewerbe.

Im Rahmen der Kammermusikreihe der Philharmoniker gibt es Konzerte sowohl im kleinen Saal der Laeiszhalle als auch im kleinen Saal der Elbphilharmonie, u.a. ein Sonderkammerkonzert mit dem ehemaligen Philharmoniker-Hornisten und jetzigem Heldentenor Klaus Florian Vogt. Darüber hinaus präsentieren die Musikerinnen und Musiker des Philharmonischen Staatsorchesters Musik von barocken Meistern, über Streichtrio- und Streichquartett-Literatur bis hin zu einem reinen Blechbläser-Programm.

Das Education-Programm des Philharmonischen Staatsorchesters „jung“ wird um eine neue Reihe für Kinder und Jugendlicheerweitert: mit „Tonangeber“ präsentieren Philharmoniker kurze kammermusikalische Werke und entschlüsseln zusammen mit den Hörern im Alter von 9 bis 13 Jahren musikalische Begriffe und Extreme in der Musik. PMHHStO/IOCO

 

Stralsund, Theater Vorpommern, BALLETT-PREMIERE In Love – Serenade / Carmen, 13.12.2014

Dezember 10, 2014 by  
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Theater Vorpommern

Theater Stralsund © Vincent Leifer

Theater Stralsund © Vincent Leifer

Ballettabend In Love – Serenade / Carmen 

Choreographie Ralf Dörnen, Musik  Leonard Bernstein und Rodion Shchedrin / Georges Bizet

Theater Vorpommern / „In Love – Serenade - Carmen“ © MuTphoto

Theater Vorpommern / „In Love – Serenade – Carmen“ © MuTphoto

Nach der Uraufführung im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 2014 mit dem Geiger Gidon Kremer und der Kremerata Baltica übernimmt das BallettVorpommern den Abend „In Love“ nun als Premiere in die neue Spielzeit (Musik vom Band). Tonangebend sind zwei Kompositionen, die ganz im Zeichen der Liebe stehen. Den Anfang macht Leonard Bernsteins „Serenade nach Platons Symposium“, die sich bald lyrisch, bald jazzig an das Gastmahl zu Ehren des Eros anlehnt. Auch die getanzten Zwiegespräche drehen sich an der festlichen Tafel nur um das eine begehrenswerte Zentrum: die geheimnisvolle Schönheit in Rot. Rodion Shchedrins Carmen-Suite eröffnet neue Hörperspektiven auf die berühmte Musik George Bizets und bittet zum Tanz um die beiden Hauptfiguren: Gedoppelt durch fünf Paare erleben die freiheitsliebende Carmen und der ihr leidenschaftlich verfallene Don José eine ausweglose Beziehung, die von Beginn an den Tod im Nacken spürt.

Theater Vorpommern / „In Love – Serenade - Carmen“ © MuTphoto

Theater Vorpommern / „In Love – Serenade – Carmen“ © MuTphoto

Choreographie und Inszenierung: Ralf Dörnen, Bühne: Hans Winkler
Kostüme: Ralf Christmann,  Mit: Yoko Osaki, Zoe Ashe-Brown, Stefano Fossat; Nathan Cornwell, Laura Cristea, Dominic Harrisson, Margaret Howard, Alicia Santamaría Jiménez, Armen Khachatryan, Kirill Kornilov, Alessandro Navarro Barbeito, Ayako Nomura, Marina Schmied, Leander Veizi

Theater Vorpommern / „In Love – Serenade - Carmen“ © MuTphoto

Theater Vorpommern / „In Love – Serenade – Carmen“ © MuTphoto

Lampenfieber (Matinee): 7. Dezember, 13.00 Uhr, Stralsund (Probebühne)
Premiere: 13. Dezember, 19.30 Uhr, Stralsund (Großes Haus), weitere Vorstellungen: 30. Dezember, 19.30 Uhr / 10. Januar, 19.30 Uhr

—| Pressemeldung Theater Vorpommern |—

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