Cottbus, Staatstheater Cottbus, Premiere DER FLIEGENDE HOLLÄNDER, 04.05.2019

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

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DER FLIEGENDE HOLLÄNDER – Richard Wagner

Premiere am Samstag, 4. Mai 2019, 19.30 Uhr

Im Großen Haus des Staatstheaters Cottbus hat Samstag, 4. Mai 2019, 19.30 Uhr, Richard Wagners Oper Der fliegende Holländer Premiere.

IOCO ist am 4.5.2019 dabei und wird berichten.

Die musikalische Leitung hat Alexander Merzyn. Regie führt – erstmals in Cottbus – Jasmina Hadžiahmetovic. Bühne und Kostüme entwirft Natascha Maraval, die auch schon für die Ausstattung von Alban Bergs Oper Wozzeck verantwortlich zeichnete. Die Choreinstudierung liegt in den Händen von Christian Möbius. Andreas Jäpel ist in der Titelpartie zu erleben. Der Bariton stand hier zuletzt als Macbeth und Wozzeck auf der Bühne und singt aktuell den Leporello in Mozarts Don Giovanni.

Staatstheater Cottbus / DER FLIEGENDE HOLLÄNDER - Szenenfoto mit: (vorn) Tanja Christine Kuhn (Senta) und Andreas Jäpel (Der Holländer); (im Hintergrund) Jens Klaus Wilde (Erik) © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / DER FLIEGENDE HOLLÄNDER – Szenenfoto mit: (vorn) Tanja Christine Kuhn (Senta) und Andreas Jäpel (Der Holländer); (im Hintergrund) Jens Klaus Wilde (Erik) © Marlies Kross

Richard Wagner griff für seine Oper auf eine alte Legende zurück: Ein geschickter Kapitän schwört, ein Kap zu umsegeln, das bislang als unbezwinglich gilt – und wenn er es bis in alle Ewigkeit versuchen müsse. Zur Strafe für diesen frevelhaften Schwur werden er und seine Mannschaft dazu verflucht, unsterblich auf den Weltmeeren herumzuirren. Vergeblich suchen sie den Tod. Nur die unbedingte Treue einer Frau kann ihr Schicksal wenden.

So geht der Holländer alle sieben Jahre an Land, um eine solche Frau zu finden. Diesmal trifft er die Kapitänstochter Senta, die seine in Balladen erzählte Geschichte kennt und davon träumt, ihn zu erlösen. Als sich Senta und der Fliegende Holländer tatsächlich begegnen, verschreibt sich Senta mit kraftvoller wie provozierender Unbedingtheit, alle alten Bindungen zerschlagend, ihrer Überzeugung.

Staatstheater Cottbus / DER FLIEGENDE HOLLÄNDER - Szenenfoto mit: (v.l.n.r.) Andreas Jäpel (Der Holländer), Hardy Brachmann (Steuermann), Ulrich Schneider (Daland) sowie Herren des Chores © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / DER FLIEGENDE HOLLÄNDER – Szenenfoto mit: (v.l.n.r.) Andreas Jäpel (Der Holländer), Hardy Brachmann (Steuermann), Ulrich Schneider (Daland) sowie Herren des Chores © Marlies Kross

Wagners 1841 entstandene und 1843 in Dresden uraufgeführte (schauer)-romantische Oper Der fliegende Holländer – der Gattung nach eine sogenannte Gespensteroper – lässt Realität und Mythos, Mensch und Geisterwelt aufeinanderprallen. Inhaltlich wird sie durch die Sehnsucht nach Ruhe und Halt in den Wirren des Lebens und durch Wagners immer wiederkehrendes Thema, die Erlösung durch Liebe im Tod, geprägt.

Mit großen Arien, düsteren Balladen, mitreißenden Ensembles und markanten Chören verdichtet Wagner klangfarbenreich die sich fortwährend zuspitzenden Ereignisse zu einem packenden musikdramatischen Wurf.

Mit Carola Fischer, Tanja Christine Kuhn / Gesine Forberger, Hardy Brachmann/Dirk Kleinke, Andreas Jäpel, Ulrich Schneider / Ingo Witzke, Jens Klaus Wilde / Martin Shalita, dem Opern- und Extrachor sowie dem Philharmonischen Orchester.

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—

Cottbus, Staatstheater Cottbus, Premiere FRAU LUNA – Paul Lincke, 23.02.2019

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FRAU LUNA – Operette von Paul Lincke

– Frau Pusebach, ungebeten, und andere begegnen Frau Luna –

Paul Linckes unsterbliche Operette Frau Luna hat Premiere am 23. Februar 2019, um 19.30 Uhr im Großen Haus des Staatstheaters Cottbus. Pünktlich zum Karneval stehen insgesamt acht Vorstellungen im Zeitraum bis 5. März 2019 auf dem Programm; dann ist die Inszenierung erst wieder in der nächsten Spielzeit zu sehen.

Staatstheater Cottbus / Frau Luna - Szenenfoto mit (v.l.n.r.): Mirjam Miesterfeldt (Stella) und Lena Kutzner (Frau Luna) © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / Frau Luna – Szenenfoto mit (v.l.n.r.): Mirjam Miesterfeldt (Stella) und Lena Kutzner (Frau Luna) © Marlies Kross

Unter der musikalischen Leitung von Christian Möbius und in der Regie von Steffen Piontek singen und spielen Lena Kutzner / Gesine Forberger (Flora Huschke alias Frau Luna), Carola Fischer (Frau Pusebach), Rahel Brede (Marie), Gevorg Aperánts (Steppke), Nils Stäfe / Christian Henneberg (Lämmermeier), Dirk Kleinke (Pannecke) sowie Sandra Bösel, Meike Funken, Mirjam Miesterfeldt, Matthias Bleidorn, Torsten Coers, Heiko Walter, Jens Klaus Wilde, die Damen und Herren des Opernchores und des Balletts. Es spielt das Philharmonische Orchester. Bühne und Kostüme entwarf Mike Hahne, Choreograf ist Winfried Schneider.

Staatstheater Cottbus / Frau Luna - Szenenfoto mit (v.l.n.r.): Rahel Brede (Marie), Nils Stäfe (Lämmermeier), Gevorg Aperánts (Fritz Steppke), Dirk Kleinke (Pannecke) und Carola Fischer (Mathilde Pusebach) © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / Frau Luna – Szenenfoto mit (v.l.n.r.):
Rahel Brede (Marie), Nils Stäfe (Lämmermeier), Gevorg Aperánts (Fritz Steppke), Dirk Kleinke (Pannecke) und Carola Fischer (Mathilde Pusebach) © Marlies Kross

Mit Frau Luna schuf Paul Lincke die erfolgreichste Berliner Operette überhaupt mit Berliner Flair, einer gehörigen Portion Berliner Schnauze, vielen schmissigen Melodien und einer Reise zum Mond. Die Helden der Operette sind die kleinen Leute, allesamt Bewohner eines Berliner Mietshauses. Im Mittelpunkt steht Fritz Steppke. Er träumt davon, Luftschiffkapitän zu werden. Seine Freundin Marie ist deutlich bodenständiger. Im berühmten Walzerlied „Schlösser, die im Monde liegen“ liest sie Steppke die Leviten. Doch der lässt sich nicht abhalten, mit seinen Freunden Lämmermeier und Pannecke zum Mond zu fliegen. Oder träumt er das alles nur?

Jedenfalls begegnen die Berliner Reisenden, denen sich Frau Pusebach ungebeten angeschlossen hat, dort oben Frau Luna. Diese hat große Ähnlichkeit mit der Sängerin Flora Huschke, die so manchem Mann im Berliner Hinterhof den Kopf verdreht. Auch die restlichen Mondbewohner könnten alte Bekannte sein. Allmählich wird den Mondfahrern klar, dass sich fremde Welten gar nicht so sehr vom Leben daheim unterscheiden. Glücklicherweise finden sie einen Weg zurück und begrüßen begeistert die „Berliner Luft“. Und wer immer in der Operette gebeten hat „Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe“: Am Ende gibt es gleich mehrere – hoffentlich glückliche – Paare.

Frau Luna am Staatstheater Cottbus: Premiere 23.2.2019; weitere Vorstellungen So, 24.2., 19 Uhr; Di 26.2., 19.30 Uhr; Mi 27.2., 19.30 Uhr; Fr 1.3., 19.30 Uhr; Sa 2.3., 19.30 Uhr, So 3.3., 19 Uhr; Di 5.3.2019 19.30 Uhr (zum letzten Mal in dieser Spielzeit).

Karten im Besucherservice sowie online über www.staatstheater-cottbus.de, Ticket-Telefon 0355/ 7824 24 2

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—

Cottbus, Staatstheater Cottbus, Premiere MACBETH von Giuseppe Verdi, 21.04.2018

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Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

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MACBETH von Giuseppe Verdi
Text Francesco Maria Piave und Andrea Maffei, nach William Shakespeare

Premiere am Samstag, 21. April 2018, 19.30 Uhr

Nachdem vor mehr als zwanzig Jahren eine konzertante Version des Macbeth am Cottbuser Theater zu erleben war, hebt sich am 21. April 2018 zum ersten Mal in der Geschichte des Hauses der Premierenvorhang zu einer Inszenierung dieser Oper. Die musikalische Leitung hat Evan Alexis Christ, Regie führt Martin Schüler. Für die Ausstattung zeichnet Gundula Martin verantwortlich, für die Videoproduktion Daniel Rentzsch. Die Choreinstudierung übernimmt Christian Möbius. Das Regieteam hat sich für die Opernfassung aus dem Jahre 1865 entschieden.

Verdi interessiert in seiner Bearbeitung von Shakespeares Drama die Frage, mit welchen Folgen politische Macht illegitim erzwungen und erhalten wird, wie Menschen korrumpiert und Beziehungen dadurch deformiert werden. In seinem Polit- und Psychodrama lässt Verdi dem fantastischen Element eine immense Bedeutung zukommen. Er stellt dabei erstmals in der italienischen Operngeschichte den dramatischen Ausdruck über den Schöngesang und schafft mit Macbeth ein geradezu realistisches Musiktheater.

Auf dem Schlachtfeld beweinen Frauen ihre gefallenen Männer. Als der Kommandeur Macbeth siegreich und stolz über das Feld schreitet, rebellieren die Witwen. Sie verwandeln sich in Hexen, die Macbeth einflüstern, dass er König von Schottland werde. Ohne Zögern stiftet Lady Macbeth ihren Mann zum Königsmord an: Nach diesem ersten glaubt Macbeth weitere Morde vollbringen zu müssen, um seines Thrones sicher sein zu können. Wieder verlässt er sich dabei auf die Prophezeiungen der Hexen, doch die täuschen ihn. Ein Strudel aus Lügen, Verrat und Mord reißt den einst so hoffnungsvollen Politiker in den Tod.

Den gesellschaftlichen Auf- und Abstieg des Macbeth wird der Bariton Jaco Venter gestalten. Der Sänger ist erstmalig im Staatstheater Cottbus zu erleben, ebenso wie die Mezzosopranistin Sanja Radišic als Lady Macbeth. Die dritte Hauptpartie – die Hexen – werden von den Damen des Opern- und des Extrachores interpretiert.

Mit Jaco Venter (Macbeth), Gesine Forberger, Sanja Radišic, Hardy Brachmann, Christian Henneberg, Nils Stäfe, Ulrich Schneider, Heiko Walter, Jens Klaus Wilde, Ingo Witzke, den Damen und Herren des Opernchors und des Extrachors. Es spielt das Philharmonische Orchester.

Macbeth: Premiere Samstag, 21. April 2018, 19.30 Uhr; weitere Vorstellungen:  Dienstag, 1. Mai 2018, 16.00 Uhr; Mittwoch, 30. Mai 2018, 19.30 Uhr; Dienstag, 26. Juni 2018, 19.30 Uhr

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