Hagen, Theater Hagen, DIE BLUME VON HAWAII – Paul Abraham, 24.10.2020

Oktober 21, 2020 by  
Filed under Operette, Premieren, Pressemeldung, Theater Hagen

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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

DIE BLUME VON HAWAII –  Paul Abraham

Premiere  SAMSTAG, 24. OKTOBER 2020, 19.30 UHR

Als nächste Premiere im Theater Hagen steht am 24. Oktober 2020 (19.30 Uhr, Großes Haus) die Neuinszenierung der Operette Die Blume von Hawaii von Paul Abraham auf dem Programm.

IOCO wird die Premiere besuchen und berichten

Der Komponist Abraham und seine Librettisten siedelten dieses Werk in Hawaii an: In dem paradiesisch anmutenden Inselstaat regt sich Widerstand gegen die Annexion durch die Amerikaner. Die Hoffnung der Hawaiianer wächst, als Prinzessin Laya aus Europa zurück in ihre Heimat kommt – sie soll den Prinzen Lilo-Taro heiraten und mit ihm gemeinsam den Thron besteigen. Doch Laya hat inzwischen ihr Herz an Kapitän Stone verloren. Und dann gibt es noch Buffy, Bessie, Jim Boy, Suzanne Provence und Raka, die alle auf der Suche nach ihrem Liebesglück sind … – wird es ein Happy End geben?

Theater Hagen / Die Blume von Hawaii - Angela Davis und Kenneth Mattice © Klaus Lefebvre

Theater Hagen / Die Blume von Hawaii – Angela Davis und Kenneth Mattice © Klaus Lefebvre

Die 1931 in Leipzig uraufgeführte Die Blume von Hawaii spielt frech und humorvoll mit Südsee-Klischees und Kulturkonflikten. Musikalisch bewegt und begeistert das Stück mit schlagerartigen Nummern, schmissigen Tänzen, jazzigen und lyrischen Klängen sowie exotischen Klangfarben, die u.a. durch den Einsatz von Instrumenten wie Hawaii-Gitarre, Ukulele und Banjo erzeugt werden – Ohrwürmer sind garantiert!

Der erstmals am Hagener Theater arbeitende österreichische Regisseur Johannes Pölzgutter und sein Team bringen diese überaus unterhaltsame Operette mit Tempo, Witz und Poesie auf die Bühne. In Zusammenarbeit mit Rasa Akelaityte gestaltete Pölzgutter auch das von Martin Gehrke beleuchtete Bühnenbild. Die Kostüme kreierte Susana Mendoza, und als Choreograph ist Sean Stephens mit dabei, der in Hagen zuletzt das Musical „In den Hights von New York“ choreographierte. Für die musikalische Einstudierung und Leitung dieser Produktion zeichnet der 1. Kapellmeister und stellvertretende Generalmusikdirektor Rodrigo Tomillo verantwortlich.

Auf der Bühne sind zu erleben: Maciej Michael Bittner, Angela Davis, Richard van Gemert, Alina Grzeschik, Alexander von Hugo, Insu Hwang, Kenneth Mattice, Penny Sofroniadou, alternierend mit Elizabeth Pilon, Götz Vogelgesang, Frank Wöhrmann sowie weitere Mitglieder des Chors des Theaters Hagen und Tänzerinnen des Balletts Hagen.

Es spielt das Philharmonische Orchester Hagen.
Die Dauer dieser Aufführung beträgt ca. 2 ½ Stunden inklusive einer Pause
Die Premiere ist ausverkauft.

Weitere Vorstellungen: 21.11. (19.30 Uhr), 31.12.2020 (15.00 + 19.30 Uhr), 9.1. (19.30 Uhr), 20.1. (19.30 Uhr), 30.1. (19.30 Uhr), 18.2. (19.30 Uhr), 30.5. (18.00 Uhr), 6.6. (15.00 Uhr), 13.6. (15.00 Uhr), 23.6. (19.30 Uhr), 4.7.2021 (18.00 Uhr)

Die Stunde der Kritik: Samstag, 21.11.2020, im Anschluss an die Vorstellung, Theatercafé – Eintritt frei – Zu Gast: Dr. Monika Willer (Westfalenpost) sowie der Paul Abraham-Spezialist Klaus Waller

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218, per Email theaterkasse@stadt-hagen.de oder unter www.theaterhagen.de

—| Pressemeldung Theater Hagen |—

Berlin, Staatsoper Unter den Linden,  STAATSOPER FÜR ALLE – OPEN AIR, 06.09.2020

Staatsoper unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

 STAATSOPER FÜR ALLE  –  6. September 2020

als Dank an Helferinnen und Helfer während der Corona-Krise! Auf dem Programm des Open-Air-Konzerts, das in diesem Jahr das 450-jährige Jubiläum der Staatskapelle Berlin feiert, stehen Beethovens Klavierkonzert Nr. 2 mit Lang Lang sowie die Ode an die Freude mit Julia Kleiter, Waltraud Meier, Andreas Schager und René Pape als Gesangssolisten.

Am Sonntag, 6. September lädt die Staatsoper Unter den Linden zu STAATSOPER FÜR ALLE auf den Bebelplatz ein. Aufgrund von Covid-19 findet das Open-Air-Konzert unter Berücksichtigung von Schutzmaßnahmen statt. Als großes Dankeschön ist es zunächst all jenen gewidmet, die durch ihre Arbeit in der Corona-Krise einen elementaren Beitrag für die Gesellschaft leisten. Der Eintritt ist dank BMW Berlin kostenfrei.

STAATSOPER FÜR ALLE – TEASER
youtube TrailerStaatsoper Unter den Linden, Berlin
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Anlässlich des 450. Geburtstags der Staatskapelle Berlin sowie des 250. Geburtstags von Ludwig van Beethoven werden das Klavierkonzert Nr. 2 mit Pianist Lang Lang, sowie die 9. Sinfonie, mit der Ode an die Freude, mit Julia Kleiter, Waltraud Meier, Andreas Schager und René Pape als Gesangssolisten sowie dem Staatsopernchor, erklingen. Das Konzert wird vom ZDF aufgezeichnet und am 13. September um 22.15 Uhr ausgestrahlt. Außerdem wird es am Tag selbst im Livestream auf www.staatskapelle-berlin.de und www.staatsoper-berlin.de mitzuerleben sein.

Durch die Covid-19-bedingten Auflagen für Großveranstaltungen findet STAATSOPER FÜR ALLE in diesem Jahr mit einer beschränkten Platzkapazität von ca. 2.000 Personen statt. Daher ist der Zugang nur mit Eintrittskarten möglich. Vorrangig ist das Konzert als Dank denjenigen Menschen gewidmet, die durch ihre Arbeit in systemrelevanten Bereichen die Gesellschaft maßgeblich unterstützen – vom Gesundheitswesen, über den Einzelhandel bis hin zur Logistik. Für diesen Personenkreis steht ein Kartenkontingent im vorgezogenen Vorverkauf zur Verfügung. Die restlichen Karten sind ab dem 20. August auf www.staatsoper-berlin.de buchbar.

»Es ist für mich eine große Freude und Ehre zugleich, anlässlich des 450-jährigen Bestehens der Staatskapelle Berlin wiederum auf dem Bebelplatz ein Konzert unter dem Motto STAATSOPER FÜR ALLE zu dirigieren. Wir sind froh, den Abend insbesondere den Menschen zu schenken, die in der Corona-Krise Großes geleistet haben und sind BMW in diesem Jahr besonders dankbar für das Engagement. Unser Dank gilt auch dem ZDF, welches das Konzert im Hauptprogramm ausstrahlen wird und somit auch für alle anderen Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber zugänglich macht«, so der Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden und der Staatskapelle Berlin, Daniel Barenboim.

Intendant Matthias Schulz: »STAATSOPER FÜR ALLE hat in diesem Jahr für uns eine ganz besondere Bedeutung: Wir blicken einerseits auf das 450-jährige Bestehen der Staatskapelle Berlin zurück, andererseits ist das Konzert ein Symbol des Neuanfangs für die Kultur nach der Corona-bedingten Stille – einer Unterbrechung des Spielbetriebs, wie es sie noch nie in der langen Geschichte der Staatsoper Unter den Linden und des Orchesters gab. Gemeinsam mit BMW möchten wir mit STAATSOPER FÜR ALLE und diesem Live-Erlebnis etwas zurückgeben und uns vor allem auch bei denjenigen bedanken, die während der letzten Monate so viel für unsere Gesellschaft geleistet haben. Gerade in einer Krise zeigt sich, wie wichtig gute Partnerschaften und das Vertrauen in die Kraft der Kultur sind und daher möchte ich mich für die langjährige, enge Zusammenarbeit besonders bei unserem Hauptpartner BWM bedanken.«

Sebastian Mackensen, Leiter Markt Deutschland BMW Group: »Als eines der traditionsreichsten Formate des Kulturengagements der BMW Group, ist STAATSOPER FÜR ALLE seit bereits vierzehn Jahren ein fester und besonderer Termin im Berliner Kulturkalender. Wenn sich das Publikum auf dem Bebelplatz versammelt, um unter freiem Himmel musikalischen Hochgenuss zu erleben, entsteht eine unvergleichliche Atmosphäre

Die Schirmherrschaft für STAATSOPER FÜR ALLE hat der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, übernommen.

Der Auftakt der Spielzeit 2020/21 steht ganz im Zeichen des 450-jährigen Jubiläums der Staatskapelle Berlin: Neben STAATSOPER FÜR ALLE steht der Beethoven-Zyklus unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim ab dem 31. August auf dem Programm (weitere Konzerte am 2., 3. und 4. September). Am 11. September findet das Festkonzert »450 Jahre Staatskapelle Berlin« statt, ebenfalls dirigiert von Generalmusikdirektor Daniel Barenboim. Auf dem Programm stehen Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Richard Strauss, Pierre Boulez und Ludwig van Beethoven. Außerdem kommt Jörg Widmanns »450 Takte«, ein Auftragswerk anlässlich des Jubiläums, zur Uraufführung. Am 12. September folgt ein an die geltenden Sicherheitsmaßnahmen angepasstes Geburtstagsfest für das Orchester. An diesem »Tag für die Staatskapelle Berlin« werden die Musikerinnen und Musiker in wechselnden kammermusikalischen Formationen und kleinen Orchesterbesetzungen bei freiem Eintritt im Großen Saal zu erleben sein. Zählkarten sind erforderlich und werden Ende August ausgegeben. Flankiert wird das Jubiläum durch weitere Angebote im Haus sowie durch eine Ausstellung zu »450 Jahren Staatskapelle Berlin« im Apollosaal. Der Vorverkauf für die Veranstaltungen bei reduzierter Platzkapazität im August und September hat bereits begonnen.

STAATSOPER FÜR ALLE
Sonntag, 6. September, Beginn 19:00 Uhr
Open-Air-Konzert auf dem Bebelplatz
Staatskapelle Berlin
Dirigent: Daniel Barenboim

Mit:
Julia Kleiter, Sopran
Waltraud Meier, Alt
Andreas Schager, Tenor
René Pape, Bass
Lang Lang, Klavier
Staatsopernchor
Einstudierung: Martin Wright
Programm: Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Eintritt frei. Eintrittskarten erforderlich.

—| Pressemeldung Staatsoper unter den Linden |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Start in die Spielzeit 2020/21

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein für alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Start in die Spielzeit 2020/21
Oper und Ballett am Rhein präsentieren das Programm der ersten vier Monate (Sept.-Dez. 2020)

Am 11. September 2020 startet die Deutsche Oper am Rhein in die neue Spielzeit – aufgrund der Corona-Epidemie allerdings ganz anders als ursprünglich geplant. Innerhalb weniger Wochen hat Generalintendant Christoph Meyer mit seinem künstlerischen Team ein Programm kreiert, das verantwortungsvoll und zugleich mit großer künstlerischer Lust und Neugier mit den aktuellen Anforderungen umgeht. Auch der neue Ballettdirektor Demis Volpi war gezwungen, seine sorgfältig konzipierte erste Saison mit dem Ballett am Rhein noch einmal ganz neu zu denken. Fast jede der 13 Produktionen feiert sowohl in Düsseldorf als auch in Duisburg Premiere. Allein in den ersten vier Monaten der Spielzeit stehen rund 150 Vorstellungen auf dem Spielplan – knapp 100 im Opernhaus Düsseldorf, rund 50 im Theater Duisburg.

Den komplexen Abstands- und Sicherheitsbestimmungen, denen speziell das Musiktheater durch COVID-19 unterworfen ist, will die Deutsche Oper am Rhein mit Kunst begegnen, die sinnlich, überraschend, intensiv ist. Die 23 kompakten Programme in Oper und Ballett – jeweils nicht länger als 90 Minuten –stehen deshalb bewusst nicht unter dem Vorzeichen der reinen Reduktion, sondern – im Gegenteil – für neue Erzähl­formen, Stücke und Formate. So versteht sich der szenisch-musikalische Abend „Vissi d’Arte“ von Johannes Erath als poetische Wiedereroberung des Bühnen­raums. Angesichts der erlebten Fragilität lotet er die unmöglichen Möglichkeiten der Bühnenkunst aus und konzipiert mit Musik von Puccini, Verdi, Wagner, Strauss, Offen­bach und Nat King Cole eine vielstimmige Liebeserklärung an die Oper. Unter musikalischer Leitung von Wolfgang Wiechert kommt sie am 2. Oktober in Düsseldorf und am 26. November in Duisburg zur Premiere.

Opernbesucher treffen in der kommenden Spielzeit auf Protagonisten, die Nähe suchen und doch nicht zueinander finden können: Die Essenz der großen Liebesgeschichte von „Romeo und Julia“ kommt in einer Kammeroper von Boris Blacher auf die Bühnen in Duisburg (6. November) und Düsseldorf (19. Dezember). Richard WagnersTristan und Isolde“ lässt sich in einer intimen Bearbeitung von Eberhard Kloke für die Deutsche Oper am Rhein realisieren. Mit Weltklasse-Solisten wie Michael Weinius (Tristan), Linda Watson (Isolde) und Hans-Peter König (König Marke) bringen Generalmusikdirektor Axel Kober und Regisseur Dorian Dreher das große Liebesepos an drei aufeinanderfolgenden Abenden zur Premiere in Düsseldorf (3.?6. Dez.) und Duisburg (17.–19. Dez.).

Für Bühnenkunst, die unter widrigsten Umständen entstanden ist, steht „Der Kaiser von Atlantis“, Victor Ullmanns vielschichtige Parabel über absolute Macht, Todesangst und ihre Überwindung. Ilaria Lanzino inszeniert den 1943-44 im Konzentrationslager Theresienstadt entstandenen Einakter. Generalmusikdirektor Axel Kober führt durch die Partitur, die als eindringliches Zeugnis des engagierten künstlerischen Widerstands gegen ein tyrannisches Unrechtsregime erhalten geblieben ist.

Die Musik des 20. Jahrhunderts ist im Spielplan stark vertreten: Der jüdisch-polnische Komponist Mieczys?aw Weinberg spielt in seiner komischen Oper „Masel Tov! Wir gratulieren!“ bissig-humorvoll mit seinen musikalischen Wurzeln. Als Reminiszenz an die großen Stars des Close-Harmony-Gesangs eröffnet der moderierte Konzertabend „Comedian Harmonists in Concert“ in beiden Städten die Opernsaison. Und für Familien mit Kindern ab 6 Jahren tut sich die Deutsche Oper am Rhein mit dem Düsseldorfer Marionetten­theater zusammen: Manuel de Fallas Kammeroper „Meister Pedros Puppenspiel“ kommt als hinreißendes Stück „Theater auf dem Theater“ in einer Live-Video-Inszenierung von Torge Möller (fettFilm) auf die Bühnen in Düsseldorf (7. November) und Duisburg (4. Dezember).

Überraschende Begegnungen mit dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein versprechen Chorkonzerte und musikalische Blind Dates, die konzertante Offenbach-Operette „Salon Pitzelberger“, der Belcanto-Abend „Viva l’italianità!“ und ein Silvester-Überraschungskonzert.


Ballett am Rhein


Demis Volpi übernimmt ab der kommenden Spielzeit als Ballettdirektor die Leitung des Balletts am Rhein von Martin Schläpfer. Mit seinem Team aus Ballettmeister*innen und Dramaturg*innen stellt er ein Programm vor, das eine Brücke schlägt zwischen Kontinuität und Erneuerung, vertraute Fäden aufnimmt und eigene Sichtweisen zeigt. Auch die Compagnie mischt sich neu: Gut ein Drittel der derzeitigen Tänzer*innen begibt sich mit Demis Volpi auf neue Wege, hinzu kommen 27 Tänzer*innen aus anderen großen Compagnien und erstklassigen Schulen.

Demis Volpis erstes Programm heißt „A First Date“ und ist – wie der Titel verrät – dem gegenseitigen Kennenlernen gewidmet. In drei inhaltlich eigenständigen Episoden tanzt die Compagnie Ausschnitte aus Volpis bisherigen Arbeiten und präsentiert dessen erste Miniatur-Uraufführung mit dem Ballett am Rhein. Mario Galizzi und José Limón stellen ebenso wie Aszure Barton und Andrey Kaydanovskiy mit kurzen Kreationen weitere Handschriften vor, die das künstlerische Profil des Ballett am Rhein prägen werden. Die erste Episode aus „A First Date“ hat in Düsseldorf am 11. September und in Duisburg am 18. September Premiere.

Um das oft unsichtbare Phänomen der Vereinsamung in einer medial eng vernetzten Welt geht es in „Far and near are all around“ – übersetzt etwa „Umgeben von Ferne und Nähe“. Juanjo Arqués, seit 2016 als Young Creative Associate für das Het Nationale Ballet Amsterdam tätig, wagt mit seiner ersten Kreation für das Ballett am Rhein einen Blick hinter scheinbar schützende Fassaden. Die zweite Uraufführung des Abends choreografiert Demis Volpi zu Caroline ShawsPartita for 8 Voices“. Premiere in Düsseldorf ist am 15. Oktober, am 30. Oktober kommt das Programm auf die Duisburger Bühne.

Als „Entfernte Verwandte“ offenbaren sich Hans van Manen und Sharon Eyal erst auf den zweiten Blick. Es ist nicht ihr Stil, sondern ihr Bekenntnis zur Präzision, zur akkuraten, kompromisslosen Geste und ihre Verwurzelung im klassischen Ballett, die sie teilen. Mit „Dances for Piano“ und „Solo“ kommt Vertrautes auf die Bühnen in Düsseldorf und Duisburg, „Salt Womb“ indes ist das erste Stück der renommierten israelischen Choreografin, das vom Ballett am Rhein gezeigt wird. Am 13. November hat der Abend in Duisburg Premiere, am 20. November in Düsseldorf.

Die erste abendfüllende Uraufführung von Demis Volpi steht am 12. Dezember im Opernhaus auf dem Spielplan. Volpi ist ein Künstler, der von Erzählungen fasziniert ist und der in seinen Balletten mit Körpern und mit Bewegungen Geschichten erzählt. Für sein erstes Handlungsballett mit dem Ballett am Rhein setzt er sich mit einem Schauspiel auseinander.

Über Grenzen – Prometheus aus Licht“ heißt die Kooperation des Ballett am Rhein mit der Tonhalle Düsseldorf, die den Grundstein legt für weitere Zusammenarbeiten mit verschiedenen Kulturinstitutionen. Zu Beethovens „Die Geschöpfe des Prometheus“ entwickelt mit der jungen aufstrebenden Choreographin Virginia Segarra Vidal eine Künstlerin aus den eigenen Reihen ein Stück, zu dem die Medienkünstler Nick und Clemens Prokop (Trust Your Ears) den Raum mit einer spektakulären Lichtinszenierung bespielen.

Als weiteres Novum präsentiert sich der Vermittlungsbereich B*alle*tt am Rhein. Er lädt mit kreativen Angeboten Interessierte jeden Alters dazu ein, die Arbeit der Compagnie aktiv kennen zu lernen.


Das Spielzeitheft mit dem Programm von September bis Dezember 2020 ist ab 24. Juni im wiedereröffneten Opernshop Düsseldorf und an der Theaterkasse Duisburg erhältlich und online auf www.operamrhein.de zu finden (siehe https://www.operamrhein.de/de_DE/spielzeit-2020-21).

Für alle Vorstellungen sind schriftliche, telefonische und Online-Reservierungen möglich, die erst zu späteren Zeitpunkten in Buchungen umgewandelt werden können. So schafft die Deutsche Oper am Rhein die Voraussetzung, die Platzkapazität den jeweils geltenden Abstandsregelungen anzupassen.

Weitere Informationen: Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211-89 25 211), Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203-283 62-100), www.operamrhein.de.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Augsburg, Theater Augsburg, Freilichtbühne am Roten Tor – Musical-Gala, 27.06.2020

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Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

The Show must go on!
Musical-Gala auf der Freilichtbühne vor dem Roten Tor

Premiere: Samstag, 27. Juni

Hits aus den ganz großen Musicals unserer Zeit stehen auf dem Programm, wenn am Samstag, den 27. Juni die Musical-Gala The Show must go on auf der Freilichtbühne am Roten Tor Premiere hat. Prominente Musicalstars wie Katja Berg, Chris Murray, Susanna Panzner und Alexander Franzen sorgen dann für hochkarätige musikalische Unterhaltung im romantischen Ambiente der Bühne am Roten Tor in Augsburg.

Theater Augsburgb / Herz aus Gold © Jan Peter Fuhr

Theater Augsburgb / Herz aus Gold © Jan Peter Fuhr

Die Musical-Gala bietet ab dem 27. Juni statt der wegen der Corona-bedingten Einschränkungen leider abgesagten Musicals Kiss me, Kate und Herz aus Gold ein sommerliches Musikerlebnis: Songs aus Kiss me, Kat«, Herz aus Gold, Les Misérables und beliebte Hits wie den Abba-Song Mamma Mia!, speziell für die Freilichtbühne arrangiert von Stephan Kanyar, sorgen für einen mitreißenden Sound.

Die deutschlandweit gefragten Musicalstars, die im Juni/Juli 2020 für das Staatstheater Augsburg auf der Bühne stehen, waren für die beiden ursprünglich in diesem Sommer geplanten Produktionen engagiert gewesen: unter anderem Katja Berg, mehrfach bei Gesangswettbewerben ausgezeichnete und in Augsburg aus Roxy und ihr Wunderteam (2017/18) bekannt, Chris Murray, umjubelter Hauptdarsteller aus »Herz aus Gold«, Susanna Panzner, bekannt unter anderem aus »Anastasia« in Stuttgart (Stage Palladium Theater) und Alexander Franzen, regelmäßig auf den großen Bühnen in München zu Gast.

Premiere »The Show must go on«
Sa 27.6.2020 21:00 | Rotes Tor

Solist*innen
Katja Berg, Chris Murray, Susanna Panzner und Alexander Frantzen
sowie zahlreiche Ensemble-Solist*innen
Augsburger Philharmoniker & Gäste
Musikalische Leitung: Justin Pambianchi, Musikalische Einrichtung: Stephan Kanyar
Choreographie: Mario Mariano

Mit Hits aus:

»Kiss Me, Kate«
»3 Musketiere«
»Jekyll & Hyde«
»Jesus Christ Superstar«
»Aladdin«
»Chicago«
»Les Misérables«
»Rocky Horror Show«
»Einstein – Das Musical«
»Dreamgirls«
»Herz aus Gold«
und den Abba-Songs »Mamma Mia« & »The Winner Takes It All«

Weitere Termine
Di 30.6.2020 21:00 | Rotes Tor
Do 2.7.2020 21:00 | Rotes Tor
Fr 3.7.2020 21:00 | Rotes Tor
Sa 4.7.2020 21:00 | Rotes Tor

Di 7.7.2020 21:00 | Rotes Tor
Do 9.7.2020 21:00 | Rotes Tor
Fr 10.7.2020 21:00 | Rotes Tor
Sa 11.7.2020 21:00 | Rotes Tor
So 12.7.2020 21:00 | Rotes Tor

Di 14.7.2020 21:00 | Rotes Tor
Do 16.7.2020 21:00 | Rotes Tor
Fr 17.7.2020 21:00 | Rotes Tor
Sa 18.7.2020 21:00 | Rotes Tor

Mi 22.7.2020 21:00 | Rotes Tor
Do 23.7.2020 21:00 | Rotes Tor
Fr 24.7.2020 21:00 | Rotes Tor
Sa 25.7.2020 21:00 | Rotes Tor

Di 28.7.2020 21:00 | Rotes Tor
Mi 29.7.2020 21:00 | Rotes Tor
Do 30.7.2020 21:00 | Rotes Tor
Fr 31.7.2020 21:00 | Rotes Tor

—| Pressemeldung Theater Augsburg |—

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