Ulm, Theater Ulm, Premiere  DIE GLÜCKLICHE HAND / CARMINA BURANA, 17.05.2018

April 17, 2018 by  
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Theater Ulm

Theater Ulm / Zuschauerraum © Carola Hoelting

Theater Ulm / Zuschauerraum © Carola Hoelting

DIE GLÜCKLICHE HAND  –  CARMINA BURANA

Premiere 17. Mai 2018

Zwei bedeutende Zeugnisse der musikalischen Moderne vereint die assoziativ entwickelte szenische Installation von Operndirektor Matthias Kaiser. Mit dem expressionistischen Frühwerk DIE GLÜCKLICHE HAND aus dem Jahr 1913 beginnt Arnold Schönberg mit einem synästhetischen Konzept der Neukombination von Handlung, Farbe, Raum und Musik, neue Klang- und Erzählweisen für das Musiktheater zu erschließen.

Skulptur ohne Handlung –  DAHINSTRÖMEN, SINGEND
Uraufführung – Zwischen beiden Werken

Das Drama, in dem sich der Protagonist dem Gefühl der Eifersucht hingibt, handelt von der Frage, aus welchen inneren Seelenzuständen heraus Kunst entstehen kann. 1934 bis 1936 geht Carl Orff mit seiner Adaption der „Lieder aus Benediktbeuren“ (so die deutsche Übersetzung des lateinischen Titels der mittelalterlichen Musiksammlung CARMINA BURANA) angesichts des faschistischen Drucks in die innere Emigration und besinnt sich auf die ältesten Wurzeln der Musikgeschichte.

Zwischen beiden Werken erklingt als Uraufführung gefördert durch die Kunststiftung NRW die musiktheatralische Skulptur ohne Handlung DAHINSTRÖMEN, SINGEND von Gerhard Stäbler, dessen KASSANDRA-Kompositionen, die Performance FUTURESSENCE XXX und die Oper ERLÖST ALBERT E. vor einigen Jahren bereits am Theater Ulm zu hören waren. Die Musikalische Leitung übernimmt Hendrik Haas. Marianne Hollenstein entwirft das Bühnenbild und integriert eigene Malerei. Von Angela C. Schuett stammen die Kostüme. Es singen Tomasz Kaluzny, Maria Rosendorfsky, Hans-Günther Dotzauer und Kwang-Keun Lee. Außerdem werden Beatrice Panero und Daniel Perin aus dem Ballettensemble den Figuren tänzerischen Ausdruck verleihen. Unterstützt werden sie vom Opern- und Extrachor des Theaters Ulm sowie vom Philharmonischen Orchester der Stadt Ulm, das sich bei diesem besonderen Abend auf der Bühne (und auf der Hinterbühne) präsentiert.

—| Pressemeldung Theater Ulm |—

Essen, Philharmonie Essen, Festival für Neue Musik NOW!, 25.10. bis 17.11.2013

Oktober 22, 2013 by  
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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen Innen © PE-Frank-Vinken

Philharmonie Essen Innen © PE-Frank-Vinken

Festival für Neue Musik „NOW!“ widmet sich Klang und Raum

 
Dritte Auflage vom 25. Oktober bis 17. November 2013
 
Das Ruhrgebiet wird erneut zum Anziehungspunkt für Freunde zeitgenössischer Klänge: Vom 25. Oktober bis 17. November 2013 heißt es zum dritten Mal „NOW!“. Das Festival für Neue Musik steht diesmal unter dem Motto „sound surround“ und beleuchtet aus unterschiedlichen Perspektiven das Phänomen von Klang und Raum. Die Philharmonie Essen lädt gemeinsam mit der Folkwang Universität der Künste, der Stiftung Zollverein, dem Landesmusikrat NRW sowie dem Kunstring Folkwang e.V. zu insgesamt 17 Konzerten ein. Erstmals ist das Festival auf drei aufeinander folgende Wochenenden im Oktober und November fokussiert. Gleichzeitig kommen neue Veranstaltungsorte hinzu: Neben der Philharmonie Essen, der Folkwang Universität der Künste und der Kokerei Zollverein, die bereits in den vergangenen Jahren beteiligt waren, geht es diesmal auch in die Jahrhunderthalle Bochum, den Essener Dom, das Museum Folkwang, das Chorforum Essen und den Club Hotel Shanghai. Vor allem aber stehen hochkarätige Künstler und Ensembles für die ausgezeichnete Qualität dieses Festivals: Das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, das Kammerensemble Neue Musik Berlin, die Bang on a Can All-Stars, die Duisburger Philharmoniker sowie die Ondes Martenot-Spielerin Suzanne Binet-Audet und Matthew Herbert sind nur einige Namen, die eine wesentliche Rolle spielen.
 
Im spektakulären Auftaktkonzert am Freitag, 25. Oktober 2013, um 19:30 Uhr in der Jahrhunderthalle Bochum, kann das Publikum eine der bahnbrechendsten Klangraum-Kompositionen überhaupt erleben: In Karlheinz Stockhausens „Gruppen“ wird das Publikum in der Industriekathedrale von gleich drei Orchestern umringt, in diesem Fall von den Essener Philharmonikern, den Bochumer Symphonikern und dem Ensemble musikFabrik. Zur Uraufführung kommt außerdem „Quasar“ von Günter Steinke, der in seinem neuen Werk Stockhausens Komposition reflektiert. Die musikalische Gesamtleitung hat Johannes Kalitzke. Auch im abschließenden Konzert mit dem Titel „Xenakis“ am Sonntag, 17. November 2013, um 16:30 Uhr sind die Zuhörer in außergewöhnlicher Weise in das Klanggeschehen eingebunden. In den Werken „Terretektorh“ und „Nomos gamma“ des griechischen Komponisten Iannis Xenakis verteilen sich im Alfried Krupp Saal der Philharmonie nahezu einhundert Musiker im kreisförmig sitzenden Publikum.
 
Am Sonntag, 27. Oktober 2013, um 11 Uhr ist das diesjährige Festival-Motto „sound surround“ Thema eines Symposiums: Im RWE Pavillon der Philharmonie diskutieren die Komponisten Rebecca Saunders und Gordon Kampe, der Architekt Kaspar Kraemer und die Musikpublizistin Gisela Nauck unter anderem über die Frage, wie sich unser Hören im Zeitalter virtueller Räume verändert.
 
Zum Festival „NOW!“ erscheint ein Programmbuch mit Einführungen zu allen Werken und Biografien zu den beteiligten Künstlern. Die Publikation ist jeweils bei den Veranstaltungen erhältlich. (Auf Wunsch schicke ich Ihnen ab 15. Oktober gerne ein Exemplar in digitaler Form zu).
 
Eine Übersicht über alle Konzerte des Festivals finden Sie im Anhang.
 
Das Festival „NOW!“ wird gefördert von der Kunststiftung NRW.
 
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„NOW!“ sound surround 2013 – Konzertübersicht
 
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Freitag, 25. Oktober | 19:30 Uhr | Jahrhunderthalle Bochum, Halle 3
Stockhausen: „Gruppen“
 
Ensemble musikFabrik
Johannes Kalitzke, Dirigent
Essener Philharmoniker
Lucas Vis, Dirigent
Bochumer Symphoniker
Manuel Nawri, Dirigent
 
Günter Steinke „Quasar“ für Ensemble und großes Orchester im Raum (Uraufführung)
Karlheinz Stockhausen „Gruppen“ für drei Orchester, op. 6
 
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Samstag, 26. Oktober | 11:00 Uhr | Essener Dom
„Gloria“
 
Veronika Winter, Sopran
Constanze Backes, Sopran
Beat Duddeck, Alt
Rolf Ehlers, Alt
Georg Poplutz, Tenor
Nils Gebelhausen, Tenor
Thilo Dahlmann, Bass
Markus Flaig, Bass
Folkwang Vokalensemble
Johann Rosenmüller Ensemble
Jörg Breiding, Dirigent
 
Heinrich Schütz „Herr, unser Herrscher“, SWV 27
Giovanni Gabrieli „Plaudite, psallite“
Erik Mikael Karlsson „Intensities and interludes“
Gregorio Allegri „Miserere mei, Deus“
Gordon Kampe „Mondbeschreibungen“ für sechs Solostimmen, gemischten Chor, Ensemble und
Zuspielungen (Uraufführung)
Claudio Monteverdi „Gloria a 7“
Heinrich Schütz „Halleluja! Lobe den Herrn in seinem Heiligtum“, SWV 38
 
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Samstag, 26. Oktober | 15:30 Uhr | Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
Hybride Musik für Mensch und Maschine
 
Katia Guedes, Stimme
Lesley Olson, Flöte
Alexandre Babel, Schlagzeug
Kammerensemble Neue Musik Berlin
Titus Engel, Dirigent
Dirk Reith, Klangregie
Thomas Neuhaus, Klangregie
Günter Steinke, Klangregie
Masahiro Miwa, Klangregie
Roland Pfrengle, Klangregie
Michael Schlappa, Bildregie
 
Dirk Reith / Thomas Neuhaus / Günter Steinke
„Essener Trilogie“ für Sound Box, StringThing, Talking Machine, 24 Piece Percussion, Installation,
Schlagzeug, Ensemble, Modulatoren und elektronische Klangerzeuger (Uraufführung)
Tom Johnson „Two pieces for the 24 Piece Percussion Installation“
Masahiro Miwa „hitonokiesari (people vanish)“ für Singing Machine, Ein Ton und neun Musiker (Uraufführung)
Schaun Tozer „All Change“ für Flöte und Flute Playing Machine
Roland Pfrengle „Projektionen – Technologie und Empfindung“ für Talking Machine, StringThing, 24
Piece Percussion Installation, Stimme, Flöte, Perkussion, Ensemble und Live-Elektronik (UA)
 
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Samstag, 26. Oktober | 19:30 Uhr | Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
„Rituel“
 
Martin Fahlenbock, Flöte
Jaime Gonzalez, Oboe
Shizuyo Oka, Klarinette
SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
François-Xavier Roth, Dirigent
 
Iannis Xenakis „Alax“ für drei Instrumentalgruppen
Alberto Posadas „Kerguelen“ – Tripelkonzert für drei Bläser und Orchester (Komposition der Donaueschinger
Musiktage 2013)
Pierre Boulez „Rituel in memoriam Bruno Maderna“ für Orchester in acht Gruppen
 
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Sonntag, 27. Oktober | 11:00 Uhr | Philharmonie Essen, RWE Pavillon
Symposium
 
Mit Rebecca Saunders, Kaspar Kraemer, Gisela Nauck und Gordon Kampe.
Günter Steinke, Moderation
 
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Sonntag, 27. Oktober | 15:00 Uhr | Philharmonie Essen, RWE Pavillon
„in sync“
 
Alban Wesly, Fagott
Bruce Collings, Posaune
Studio musikFabrik
Peter Veale, Dirigent
 
Harrison Birtwistle
„Ritual Fragment – A ceremony for fourteen musicians in memory of Michael Vyner“
James Tenney „Form 3 – In Memoriam Stefan Wolpe“
Atac Sezer „infinitimal“ für Fagott, Posaune und Ensemble (Kompositionsauftrag der Kunststiftung
NRW für das Studio musikFabrik)
 
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Sonntag, 27. Oktober | 17:00 Uhr | Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
„Gesang der Jünglinge“
 
Carl Rosman, Klarinette
Ensemble musikFabrik
Paul Jeukendrup, Klangregie
 
Karlheinz Stockhausen „Gesang der Jünglinge“
Richard Barrett „Interference“ für Kontrabassklarinette mit Bass-Drum
James Tenney „Form 2“ in memoriam John Cage
Rebecca Saunders „Stasis“
 
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Freitag, 8. November | 19:00 Uhr | Folkwang Universität der Künste, Neue Aula
Ondes Martenot
 
Suzanne Binet-Audet, Ondes Martenot
Gilles Gobeil, Live-Elektronik, Spatialisierung / Klangregie
 
Gilles Gobeil „Bol-Hydre“
Gilles Gobeil „Des temps oubliés“
Gilles Gobeil „Voix blanche“
Gilles Gobeil „Là où vont les nuages …“
Gilles Gobeil „La perle et l’oubli“
 
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Freitag, 8. November | 21:30 Uhr | Kokerei Zollverein, Salzlager
Matthew Herbert & Band
 
Matthew Herbert
Yann Seznec, Electronics
Tom Skinner, Percussion
Sam Beste, Keyboard
 
Matthew Herbert „End of silence“
 
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Freitag, 8. November | 23:00 Uhr | Hotel Shanghai
C3 – Club Contemporary Classical Club Nacht
 
DJ-Sets von Matthew Herbert und Resident Tobias Becker.
Der Festivalpass “NOW!” gilt nicht für diese Veranstaltung.
 
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Samstag, 9. November | 20:00 Uhr | Kokerei Zollverein, Salzlager
Stefan Goldmann
Stefan Goldmann, Live-Elektronik
Stefan Froleyks, Gereon Voß, Matthias Engler, Perkussion
 
Stefan Goldmann „Solo-Set“
Stefan Goldmann „Trails“ für drei Perkussionisten und Live-Elektronik
 
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Sonntag, 10. November | 18:00 Uhr | Kokerei Zollverein, Salzlager
„Music for Airports“
 
Bang on a Can All-Stars
 
Michael Gordon „For Madeline“
Julia Wolfe „Believing“
Brian Eno „Music for airports” (Arrangement: Bang on a Can All-Stars)
 
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Freitag, 15. November | 18:00 Uhr | Chorforum Essen
„Lux aeterna“
 
Amen Feizabadi, Video
Dietrich Hahne, Video, Klangregie
Thomas Neuhaus, Klangregie
 
György Ligeti „Lux aeterna“ (9CH-Videokontrafaktur)
Jean-Claude Risset „Sud I“ (Tape)
Thomas Tallis „Spem in alium“ (9CH-Videokontrafaktur)
Jean-Claude Risset „Sud II“ (Tape)
Alessandro Striggio „Ecce beatam lucem“ (9CH-Videokontrafaktur)
Jean-Claude Risset „Sud III“ (Tape)
Dietrich Hahne „Moon.American.Floyd.“ (9CH-Videokontrafaktur)
 
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Samstag, 16. November | 16:00 Uhr | Philharmonie Essen, RWE Pavillon
Splash
 
SPLASH – Perkussion NRW
Stephan Froleyks, Dirigent
Ralf Holtschneider, Dirigent
 
Steve Reich „Drumming“ – Part 1
David Lang „Face so pale“ für sechs Schlagzeuger
Gerhard Stäbler „Kybele“ für drei Schlagzeuger
SPLASH – Perkussion NRW „Samba brasiliera“
 
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Samstag, 16. November | 18:00 Uhr | Folkwang Universität der Künste, Neue Aula
„Klicksonar“
 
Pia Hauser, Flöte
Jan Termath, Tuba
Ensemble folkwang modern
Eva Fodor, Dirigentin
 
Luigi Nono „Post-Prae-Ludium per Donau“ für Tuba und Live-Elektronik
Peter Eötvös „Windsequenzen“ für Flöte und Ensemble
Roman Pfeifer „Klicksonar“ für Ensemble und Live-Elektronik (Uraufführung)
 
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Sonntag, 17. November | 14:00 Uhr | Museum Folkwang, Karl-Ernst-Osthaus-Saal
„Farb-Räume“
 
E-MEX-Ensemble
Evelin Degen, Flöte
Joachim Striepens, Klarinette
Andreas Roth, Posaune
Kalina Kolarova, Violine
Burkart Zeller, Violoncello
Martin von der Heydt, Klavier
Michael Pattmann, Schlagzeug
Bernd Schultheis, Klangregie
Christoph Maria Wagner, Dirigent
 
Karlheinz Stockhausen „Studie I“
Cort Lippe „Music for septet and computer“ (Uraufführung)
Helmut Lachenmann „Intérieur I“, „Dal niente“, „Guero“ — Simultanaufführung für Schlagzeug, Klarinette
und Klavier
Gérard Grisey „Solo pour deux“ für Klarinette und Posaune
Tristan Murail „Treize couleurs du soleil couchant“ für Flöte, Klarinette, Klavier, Violine, Violoncello
und Live-Elektronik
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Sonntag, 17. November | 16:30 Uhr | Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
Xenakis
MP6 multipercussion ensemble
Duisburger Philharmoniker
Rüdiger Bohn, Dirigent
Iannis Xenakis „Terretektorh“ für im Publikum verteiltes Orchester von 88 Instrumentalisten
Iannis Xenakis „Nomos gamma“ für im Publikum verteiltes Orchester von 98 Instrumentalisten
Witold Lutoslawski „Livre pour orchestre“
Iannis Xenakis „Persephassa“ für sechs Perkussionisten
Donnerstag, 23. Januar 2014 | 16:00 Uhr | Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
Kompositionsprojekt „Sound Lab“
Lesley Olson, Workshop-Leitung
 
—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

Ulm, Theater Ulm, Vorhang auf für die letzten Vorstellungen 2011/2012, ab 17.07.2012

Juli 9, 2012 by  
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Theater Ulm

Vorhang auf für die letzten Vorstellungen.

Endspurt im Großen Haus mit Schauspiel, Operette, Oper und Musical

Kurz vor der Sommerpause zeigt das Theater Ulm im Großen Haus noch einmal einen Querschnitt durch alle Sparten: Das Schauspiel verabschiedet sich am Dienstag, dem 17. Juli, und am Mittwoch, dem 18. Juli 2012, jeweils um 20 Uhr mit Ferenc Molnárs Stück LILIOM. In Andreas von Studnitz‘ Inszenierung ist Wilhelm Schlotterer in der Titelrolle und Aglaja Stadelmann als Julie zu sehen.

Am Donnerstag, dem 19. Juli 2012, zeigt der Jugendclub Musiktheater um 20 Uhr zum letzten Mal die Operette DIE LUSTIGEN NIBELUNGEN von Oscar Straus. Die musikalische Leitung hat Girard Rhoden, die Inszenierung stammt von Benjamin Künzel. Die letzte Gelegenheit, neue Musik in dieser Spielzeit zu hören, bietet sich am Freitag, dem 20. Juli 2012, um 20 Uhr mit EUROPERAS 3&4 / FUTURESSENCEXXX, zwei Musiktheaterwerken von John Cage und Gerhard Stäbler. Das Musiktheaterensemble lässt an einem Abend einen Parforceritt durch 300 Jahre europäische Operntradition erklingen.

Als letzte Vorstellung der aktuellen Spielzeit 2011/2012 zeigt das Theater Ulm das Musical SUGAR – MANCHE MÖGEN’S HEISS. Beginn ist am Sonntag, dem 22. Juli 2012, bereits um 14 Uhr. Tini Prüfert glänzt in Benjamin Künzels Inszenierung in der Titelrolle, als Männer in Damenkleidern sorgen Gunther Nickles und Volkram Zschiesche für Lacher, und das Philharmonische Orchester der Stadt Ulm spielt unter der Leitung von Hendrk Haas.

Karten für alle Vorstellungen sind noch erhältlich an der Theaterkasse (Tel.: 0731/161 4444 oder E-Mail theaterkasse@ulm.de), bei Trafitti im Service-Center Neue Mitte, online unter www.theater.ulm.de/karten und an der Abendkasse.

Pressemeldung Theater Ulm

Ulm, Theater Ulm, Neue Musik und neue Termine, 20.04.2012

April 20, 2012 by  
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Theater Ulm

Neue Musik und neue Termine

Umfangreiche Premieren- und Vorstellungsänderungen im Juni im Theater Ulm

„Änderungen vorbehalten!“ – Selten war dieser Zusatz zu den Spielplänen so wichtig wie in der aktuellen Spielzeit 2011/2012 im Theater Ulm. Nach den sanierungsbedingten Anpassungen zu Beginn der Saison stehen nun weitere Spielplanänderung im Großen Haus und Podium im Juni 2012 an: So muss leider die Uraufführung von ERLÖST ALBERT E., der Auftragskomposition von Gerhard Stäbler für das Theater Ulm, um zwei Jahre verschoben werden. Zwar liegt die abgeschlossene Partitur vor, doch die Frist für die Herstellung des Notenmaterials, die Zeit für die Einstudierung von Solisten, Chor und Orchester sind angesichts der hohen Anforderungen für alle Beteiligten zu kurz. Da solche Unwägbarkeiten bei einem Auftragswerk nicht selten vorkommen, hat sich das Theater Ulm entschieden, die durchgeplante Spielzeit 2012/2013 unangetastet zu belassen und Stäblers neue Oper, ausgestattet mit einer ausreichenden Einstudierungsfrist, im Mai 2014 uraufzuführen.

Doch Neue Musik soll im Theater Ulm deshalb in dieser Saison nicht zu kurz kommen: EUROPERAS 3&4, John Cages ironisch-kritische Abrechnung mit der europäischen Operntradition, – ursprünglich für das Podium geplant – wechselt ins Große Haus, ergänzt von einer ebenso frech-tabulosen musiktheatralischen Installation: Gerhard Stäblers FUTURESSENCE XXX. Die Premiere findet am Donnerstag, dem 14. Juni 2012, um 20 Uhr statt.

Im Podium begegnen sich unter den sehenden Augen Kassandras (Texte von Christa Wolf) die Renaissance-Kompositionen von Orlando di Lasso (PROPHETIAE SIBYLLARUM) mit drei auf die legendäre trojanische Seherin bezogenen Instrumentalstücken von Gerhard Stäbler (KYBELE, ABSCHIEDE, KOPFLOS). Der Titel des Abends lautet KASSANDRA: LIEDER DER FREMDE, Premiere ist am Mittwoch, dem 13. Juni 2012, um 19.30 Uhr im Podium.

Alle Termine sind in den aktuellen Printmedien und auf der Homepage des Theaters www.theater.ulm.de veröffentlicht. Die Abonnenten werden darüber hinaus über Änderungen, die sich aus den neuen Planungen für Mai und Juni 2012 unter Umständen ergeben, gesondert informiert.

Ein besonderes Event wird durch diese Umstellungen möglich, an dem GMD Timo Handschuh und Ballettdirektor Roberto Scafati die Zusammenarbeit aufgenommen haben: Unter dem Titel MÉDITATION entsteht ein Abend für die Pauluskirche. Das Philharmonische Orchester der Stadt Ulm spielt in diesem besonderen Raum Werke unter anderem von Claude Debussy, Jules Massenet und Gabriel Fauré. Mitglieder des Ballettensembles werden dazu in einer eigens von Scafati entwickelten Choreografie tanzen. Nur drei Vorstellungen sind geplant, am 24. Juni 2012 sowie am 7. und 17. Juli 2012, jeweils um 19.30 Uhr in der Pauluskirche

EUROPERAS 3&4 / FUTURESSENCE XXX

Musiktheater von John Cage (1912 – 1992) und Gerhard Stäbler (*1949)

SZENISCHE UMSETZUNG Matthias Kaiser

BÜHNE Britta Lammers

KOSTÜME Angela C. Schuett

MIT Katarzyna Jagie??o, Edith Lorans; Hans-Günther Dotzauer, Tomasz Ka?uzny, Alexander Schröder, Jeoung-Su Seo (Gesangssolisten); Igor Beketov, Alfredo Miglionico (Pianisten)

KASSANDRA: LIEDER DER FREMDE

Musiktheater mit Werken von Orlando di Lasso (1532 – 1594) und Gerhard Stäbler (*1949)

MUSIKALISCHE LEITUNG Hendrik Haas

INSZENIERUNG Philipp Jescheck

RAUM Brita Lamers

KOSTÜME Angela C. Schuett

MIT Christel Mayr (Kassandra); Opernchor des Theaters Ulm; Instrumentalensemble des Philharmonischen Orchesters der Stadt Ulm

MÉDITATION

Musik von Claude Debussy (1862 – 1918), Jules Massenet (1842 – 1912), Gabriel Fauré (1845 – 1924) u.a.

MUSIKALISCHE LEITUNG GMD Timo Handschuh

CHOREOGRAFIE Roberto Scafati

KOSTÜME Angela C. Schuett

MIT Ballettcompagnie des Theaters Ulm, Philharmonisches Orchester der Stadt Ulm

Karten für die Premieren und die Folgevorstellungen sowie den Abend in der Pauluskirche sind im Rahmen der üblichen Vorverkaufsfristen erhältlich an der Theaterkasse (Tel.: 0731/161 4444 oder E-Mail theaterkasse@ulm.de), bei Trafitti im Service-Center Neue Mitte, online unter www.theater.ulm.de/karten und an der Abendkasse.

Pressemeldung Theater Ulm

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