Düsseldorf, Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf, Geigen-Projekt für benachteiligte Kinder ist ausgezeichnete „Bildungsidee“, Januar 2012

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Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf 

Geigen-Projekt für benachteiligte Kinder ist ausgezeichnete „Bildungsidee“

Das „Vivaldi-Projekt“ der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf wurde heute als herausragende „Bildungsidee“ im bundesweiten Wettbewerb „Ideen für die Bildungsrepublik“ ausgezeichnet. Auf dem Neujahrsempfang der Hochschule übergaben Thomas Sondermann vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und Claudia Kuhn, Projektmanagerin von „Deutschland – Land der Ideen“, die Auszeichnung an Prof. Ida Bieler.

Über 1.300 Bildungsprojekte aus ganz Deutschland hatten sich Anfang 2011 bei dem Wettbewerb „Ideen für die Bildungsrepublik“ beworben. Eine unabhängige Expertenjury wählte insgesamt 52 Projekte aus, die sich in herausragender Weise für mehr Bildung bei Kindern und Jugendlichen stark machen. Schirmherrin des Wettbewerbs ist Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan.

Nicht alle Kinder mit musikalischem Talent haben die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten auch zu nutzen. In Düsseldorf ist das anders. Hier geben Musikstudenten der Robert Schumann Hochschule Kindern aus sozial benachteiligten Familien kostenlos Geigenunterricht. Einmal pro Woche unterrichten die Studenten und Dozenten in Jugendzentren junge Talente im Alter zwischen vier und sieben Jahren im Umgang mit den Streichinstrumenten. Während die Kinder lernen, mit Spaß zu musizieren, sammeln die Studenten wertvolle Unterrichtspraxis. Höhepunkt sind die alle sechs Wochen stattfindenden Geigenpartys: Dort musizieren die Schüler gemeinsam und führen den Eltern das Erlernte vor.

„Wir bieten den Kindern die Möglichkeit, ihre Talente auszuschöpfen. Dies gelingt durch unsere frühe musische und instrumentelle Förderung“, erläutert die Echo-Preisträgerin und Projektleiterin Prof. Ida Bieler das Konzept. Claudia Kuhn, Repräsentantin der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“, betont: „Der Unterricht vor Ort in den Jugendzentren der verschiedenen Stadtteile ist ein Erfolgsgarant und sorgt dafür, dass das Projekt die Kinder auch erreicht.“

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