Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Maifestspiele: Fliegende Holländer – Arabella, IOCO Kritik, 26.05.2020

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

 Internationale Maifestspiele 2020

Der fliegende Holländer – Arabella

  Gabriela Scherer, Michael Volle, Julia Okruashvili 

 

von Ingrid Freiberg

Die Aufregung ist riesig!

Seit 14. März 2020 hatte das Hessische Staatstheater Wiesbaden Corona bedingt schließen müssen. Die Internationalen Maifestspiele 2020 schienen nicht mehr realisierbar! Doch durch das Engagement der Verantwortlichen, hier ist im besonderen Intendant Uwe Eric Laufenberg zu erwähnen, und strenge Einhaltung der Hygienevorschriften geschah ein Wunder, an das niemand mehr geglaubt hatte. Dementsprechend klopften die Herzen des ausgehungerten Publikums, Phantasien waren angeregt: Richard Wagner und Richard Strauss nur mit Klavierbegleitung? Wie werden die Akteure, auf die sich alle gefreut haben, agieren? Wie werden sich die Einschränkungen auswirken? Die Opernbesucher sitzen nur in jeder zweiten Reihe, in der belegten Reihe werden je drei Plätze freigelassen. Ist überhaupt ein Theatererlebnis möglich?

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Der fliegende Hollaender - Arabella hier Gabriela Scherer und Michael Volle © Andreas Etter

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Der fliegende Hollaender – Arabella hier Gabriela Scherer und Michael Volle © Andreas Etter

Der Abend beginnt überraschend: Die Ouvertüre des Fliegenden Holländer erklingt vom Band – mit guter Tonqualität – eine Einspielung des Sächsischen Staatsorchesters Dresden. Nach einigen Sekunden gelingt es, sich auf die Musik des großen Meisters einzulassen, sich ihr hinzugeben, die Anspannung lässt nach, man ist wieder im Theater angekommen! Der Vorhang, auf dem Meereswellen zu erkennen sind, öffnet sich und das schon legendäre blutrote Segelschiff, das in der Inszenierung von Michiel Dijkema (2020) während des Matrosenchors „Steuermann, lass die Wacht! Steuermann, her zu uns! Ho! He! Je! Ha…“ als Geisterschiff über die ersten sechs Zuschauerreihen hinwegsegelt, steht nun querseits auf der Bühne, Kanonen und Kanonenkugeln sind zu sehen, die Segel ändern situationsbedingt ihre Farbe.

Ewige Qual bis hin zu einem heißen Kuss

Die Frist ist um“, wenn auch nicht nach sieben Jahren wie für den Holländer, sondern nach unerträglich langen 70 Tagen für das Publikum. Die Stimme von Michael Volle, dessen umfangreiches Repertoire von Mozart, Bach, Carl Maria von Weber, Tschaikowski, Humperdinck über Wagner, Verdi, Puccini, Strauss, Pfitzner, Debussy, Lehár zu Britten, Berg und Henze reicht, ist mit dieser Arie zu hören. Vom ersten Ton an lässt seine Stimme aufhorchen und zieht alle in ihren Bann. Sein warmer dunkler Bariton erzählt von der ewigen Qual, der Sehnsucht eines Untoten: „nirgends findet er ein Grab! Niemals den Tod!“

„Johohohe! Johohohe! Johohohe! Johohe!“ Gabriela Scherer singt „Sentas Ballade“ souverän, anrührend mit Seele in der Stimme. Sie begeistert mit der Reinheit ihrer Gesangslinie, einer herrlich samtenen Tiefe, warmer, expressiver Mittellage und mühelos erreichten Spitzentönen. Das nachfolgende „Wie aus der Ferne längst vergang’ner Zeiten“ überzeugt und überrascht durch intensives Spiel – bis hin zu einem heißen Kuss – zwischen den unglücklich Liebenden. Möglich wird das, weil die beiden Sänger miteinander verheiratet sind… Ihre Vertrautheit ist spürbar, ihre verzweifelte Hinneigung zueinander wird in kultivierten Tönen schmerzhaft erzählt. Michael Volles markanter Bariton ist völlig unangestrengt, wunderbar leicht, sauber in der Diktion und voller Hingabe. Eindrucksvoll und überzeugend sein „Welch‘ holder Klang im nächtigen Gewühl! Du bist ein Engel! Eines Engel’s Liebe Verworf’ne selbst zu trösten weiss! Ach, wenn Erlösung mir zu hoffen bliebe, All-Ewiger, durch diese sei’s!“

Was diese wunderbaren Künstler zu leisten vermögen, zeigt die Programmgestaltung: Nach Holländer ist die lyrische Komödie Arabella, die den Glanz des nostalgischen Wien einfängt und einen Hauch Operette ins 21. Jahrhundert hinüberweht, zu vernehmen.  Der Schwierigkeitsgrad könnte kaum höher sein… Als der Vorhang sich hebt, ist eine riesige weiße Freitreppe und ein großes champagnerfarben glitzerndes Sofa zu sehen, Requisiten aus der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg aus dem Jahre 2018. „Sie woll’n mich heiraten“ – mit dieser Arie haben viele weltberühmte Sopranistinnen wie Elisabeth Schwarzkopf, Anneliese Rothenberg und Lisa della Casa brilliert. Gabriela Scherer reiht sich als Arabella in diesen illustren Kreis ein. Mit Nuancenreichtum und leidenschaftlicher Hingabe singt Michael Volle den Mandryka. Noch spürbarer als zuvor überzeugen die beiden Ausnahmestimmen im Duett „Kann Ihr Diener im Hof zum Brunnen gehen und mir ein Glas recht frisches Wasser bringen dort hinauf? Sie agieren, ohne den Spannungsbogen der Melodie auch nur für eine Sekunde zu unterbrechen, nur Stimme, jedes Wort mit seiner Bedeutung, warm und leidenschaftlich. Und dass sie auch ungebremst agieren können, sich umarmen und küssen dürfen, erhöht den Genuss! Es ist eine wahre Wonne…

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Der fliegende Hollaender - Arabella hier Pianistin Julia Okruashvili © Andreas Etter

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Der fliegende Hollaender – Arabella hier Pianistin Julia Okruashvili © Andreas Etter

Schier unglaublich  – die Pianistin Julia Okruashvili

Ihr Spiel ist voller Lebendigkeit, Hingabe und Emotion. Gekonnt weiß Julia Okruashvili die klanglichen Fähigkeiten ihres Instruments einzusetzen, jeder Ton ist durchleuchtet, der Tastendruck differenziert gestaltet. Sensibel, aufmerksam und mit großer Energie begleitet sie die Sänger.

Das Publikum seufzt vor Wonne

Obwohl nur 200 Personen ins Theater durften, erreicht der frenetische Applaus eine ungeheure Dezibelzahl. Nach zahlreichen Vorhängen und nicht nachlassenden Beifallsbekundungen entschließen sich Gabriela Scherer und Michael Volle dazu, eine Zugabe zu geben. Schon bei den ersten Takten seufzt das Publikum vor Wonne: „Lippen schweigen“ aus der Operette „Die Lustige Witwe“ von Franz Lehár rundet den historischen Abend ab.

—| IOCO Kritik Hessisches Staatstheater Wiesbaden |—

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Aktuelles 2019/20 – Spielzeit 2020/21; IOCO Aktuell, 24.04.2020

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Spielzeit 2019/20  –  Aktuelles

 Uwe Eric Laufenberg ganz persönlich © IOCO

Uwe Eric Laufenberg – mal ganz persönlich © IOCO

Im Rahmen der Maßnahmen zur Eindämmung der Infektion mit dem Corona-Virus bleibt der Vorstellungsbetrieb des Hessischen Staatstheaters Wiesbadens weiterhin unterbrochen. Alle Vorstellungen bis 19. Mai 2020 sind abgesagt.

Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Infektion mit dem Corona-Virus und der damit verbundenen Unterbrechung des Probenbetriebs werden alle Vorstellungen der Oper Tristan und Isolde, der Stückentwicklung Kriegerin, des Jungen Schauspiels Konrad oder das Kind aus der Konservenbüchse, des Jungen Balletts Rotzfrech, des Balletts Roots am Hessischen Staatstheater Wiesbaden leider entfallen.

Anna Nicole – von Mark Anthony Turnage auf dem Spielplan 2019/20
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Anna Nicole – von Mark Anthony Turnage auf dem Spielplan 2019/20 – IOCO Rezension HIER

Spielzeit 2020/21 – RING, Babylon, Quichotte ….

Im Rahmen einer  Videopräsentation, unten, stellten Intendant Uwe Eric Laufenberg und Geschäftsführender Direktor Bernd Fülle zusammen mit ihrem Team das Programm der Spielzeit 2020/21 des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden vor.

Die Krise, die wir derzeit durchleben, zeigt, wie sehr der Wert des Menschen jederzeit Gegenstand der Verhandlung ist. Der Spielplan des Hessischen Staatstheater Wiesbaden trägt dem in der kommenden Spielzeit in besonderer Weise Rechnung: Sowohl in der Oper als auch im Schauspiel stehen Stoffe im Mittelpunkt, bei denen der Wert des Menschen auf grundlegende Weise durchgespielt wird. Dabei stehen zwei Großprojekte im Mittelpunkt: Zum einen Richard Wagners Ring des Nibelungen, der nichts weniger als ein Versuch ist, die gesamte Menschheitsgeschichte abzubilden und der viermal zyklisch gezeigt wird; zum anderen die deutschsprachige Erstaufführung von Tom Stoppards Trilogie Die Küste Utopias, in der die Sozialgeschichte Europas und Russlands in brillanter Manier auf das persönliche Leben einiger Individuen heruntergebrochen wird.

Hessisches Staatstheater Wiesbaden – Intendant Laufenberg präsentiert Spielplan 2020/21
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Insgesamt erwarten das Publikum in der Spielzeit 2020.2021 in der Opernsparte sieben oder acht Neuinszenierungen und zehn Wiederaufnahmen. Hervorzuheben sind hierbei das Figaro-Operndoppel zum Saisonauftakt mit Gioachino Rossinis Der Barbier von Sevilla und Wolfgang Amadeus Mozarts  Die Hochzeit des Figaro, auch dies (vor-) revolutionäre Befragungen des Uwe Eric Laufenberg, gesellschaftlichen Wertes des Menschen; Puccinis Triptychon in der Inszenierung von drei Einakter, die Hölle, Fegefeuer und Himmel des Menschen ausschreiten; und als abschließender Höhepunkt die Neuproduktion von Jörg Widmanns Oper Babylon, ein in seiner allumfassenden Weltbeschreibung jegliche Grenzen überschreitendes Werk. In den acht Sinfoniekonzerten des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden sind große Dirigentenpersönlichkeiten und herausragende Solisten vertreten. Am Pult des Hessischen Staatsorchesters stehen GMD Patrick Lange, Johannes Dabus, Andreas Spering und Christoph-Mathias Mueller. Als Solisten sind u.a. Chouchane Siranossian, Sebastian Manz und Frederic Belli sowie Olga Bezsmertna als Gesangssolistin zu erleben.

Das Schauspielbietet neben der genannten Erstaufführung von Tom Stoppards Trilogie die Uraufführung der Bühnenfassung von Salman Rushdies jüngstem Roman Quichotte sowie neun weitere Premieren, darunter die deutschsprachige Erstaufführung des Stücks Admissions sowie im Großen Haus Uwe Eric Laufenbergs Inszenierung des Shakespeare’schen König Lear.

Das Hessische Staatsballett zeigt drei Premieren und die Wiederaufnahme von Tschaikowskys Klassiker Der Nussknacker. Ergänzt wird das Programm mit wichtigen Projekten aus der aktuellen Tanzszene. Das Junge Staatstheater bietet in allen Sparten zahlreiche Premieren und Wiederaufnahmen sowie ein erweitertes Programm der Theaterpädagogik für Kinder, Jugendliche und Familien an.

Im kommenden Jahr feiern die Internationalen Maifestspiele des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, die seit 1896 den kulturellen Höhepunkt im Theaterkalender der Stadtbilden, ihr 125. Jubiläum. Sämtliche Sparten der Darstellenden Kunst sind vertreten: Oper und Konzert, Tanz, Performance und Schauspiel.

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Raffael Neff

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Raffael Neff

OPER 2020/21 – Im Detail

Ein Spielzeit-Höhepunkt ist Richard Wagners Ring des Nibelungen in der Regie von Uwe Eric Laufenberg, der erstmals unter der Musikalischen Leitung von GMD Patrick Lange einstudiert und in vier kompletten Zyklen aufgeführt wird. Die Termine hier:

RING I
Dienstag 02.02.2021 19:30 Großes Haus Das Rheingold
Mittwoch 03.02.2021 17:00 Großes Haus Die Walküre
Freitag 05.02.2021 17:00 Großes Haus Siegfried
Sonntag 07.02.2021 17:00 Großes Haus Götterdämmerung
Ring II
Sonntag 14.02.2021 18:00 Großes Haus Das Rheingold
Sonntag 21.02.2021 17:00 Großes Haus Die Walküre
Sonntag 28.02.2021 17:00 Großes Haus Siegfried
Sonntag 13.06.2021 17:00 Großes Haus Götterdämmerung
Ring III
Mittwoch 31.03.2021 19:30 Großes Haus Das Rheingold
Donnerstag 01.04.2021 17:00 Großes Haus Die Walküre
Samstag 03.04.2021 17:00 Großes Haus Siegfried
Montag 05.04.2021 17:00 Großes Haus Götterdämmerung
Internationale Maifestspiele 2021  – Ring
Mittwoch 19.05.2021 19:30 Großes Haus Das Rheingold
Donnerstag 20.05.2021 17:00 Großes Haus Die Walküre
Samstag 22.05.2021 17:00 Großes Haus Siegfried
Montag 24.05.2021 17:00 Großes Haus Götterdämmerung

Die Spielzeit 2020.2021 am Hessischen Staatstheater Wiesbaden wird mit einem Figaro-Operndoppel unter der Musikalischen Leitung von Konrad Junghänel eröffnet, mit Gisbert Jäkel als Bühnenbildner für beide Teile: Gioachino Rossinis Der Barbier von Sevilla wird von Schauspieler und Regisseur Tilo Nest inszeniert, der 2019/20 Tyll im Großen Haus zeigte. Ioan Hotea übernimmt die Partie des Graf Almaviva. Als Figaro alternieren Christopher Bolduc und Benjamin Russell. Silvia Hauer singt die Partie der Rosina. Als Bartolo wird Thomas de Vries zu erleben sein. Wolfgang Amadeus Mozarts Oper Die Hochzeit des Figaro hat in der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg Premiere. Die Titelpartie übernimmt Konstantin Krimmel, als Graf Almaviva alternieren Benjamin Russell und Christopher Bolduc. Als Gräfin Almaviva ist Slávka Zámecníková und als Susanna Anna El-Khashem zu erleben. Die Opernbearbeitungen der ersten beiden Teile von Beaumarchais’ Schauspiel-Trilogie werden am Hessischen Staatstheater zu einem Tripel ergänzt durch Ödön von Horváths Fassung des dritten Teils: Figaro lässt sich scheiden (Premiere im Studio). In Philipp M. Krenns Neuinszenierung von Giuseppe Verdis Il Trovatore unter der Musikalischen Leitung von Alexander Joel singt Vesselina Kasarova ihr Rollendebüt als Azucena. Aluda Todua ist Graf von Luna, Cristiana Oliveira ist Leonora, Aldo di Toro alterniert mit Aaron Cawley als Manrico. Mit Lady Macbeth von Mzensk von Dmitri Schostakowitsch unter der Musikalischen Leitung von GMD Patrick Lange inszeniert Evgeny Titov zum ersten Mal eine Oper. Die Partie der Katerina Lwowna Ismailowa singt Cornelia Beskow, als Boris Timofejewitsch Ismailow ist Andrey Valentiy zu erleben. Die Partie des Sinowi Borissowitsch Ismailow übernimmt Rouwen Huther, die Partie des Sergej singt Aaron Cawley.

Für die Neuinszenierung von Der Zigeunerbaron von Johann Strauss haben Dirigent Philipp Pointner und Regisseur Marco Štorman für Wiesbaden eine eigene Spielfassung unter Verwendung der rekonstruierten Urfassung in der kritischen Edition erstellt. Zu den Solisten zählen u. a. Benjamin Russell (Graf Peter Homonay), Marco Jentzsch (Sándor Barinkay), Shavleg Armasi (Kálmán Zsupán), Stella An (Arsena), Narine Yeghiyan (Saffi) sowie Moderator Klaus Krückemeyer als Conte Carnero.

Giacomo Puccini fügte die drei Einakter Der Mantel, Schwester Angelica und Gianni Schicchi in Das Triptychon zusammen. Unter dem Gesamttitel Puccinis ›Triptychon‹ inszeniert Uwe Eric Laufenberg, die Musikalische Leitung übernimmt Alexander Joel. Unter den Solisten sind u. a. Daniel Luis de Vicente als Michele und in der Titelpartie von Gianni Schicchi sowie Olesya Golovneva als Schwester Angelica und Lauretta hervorzuheben. Mit Giuseppe Verdis Macbeth zeigt der südafrikanische Regisseur Matthew Wild nach Leoš Janáceks Katja Kabanowa seine zweite Operninszenierung am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Unter der Musikalischen Leitung von Leo McFall singen Aluda Todua als Macbeth und Gabriela Schererals Lady Macbeth.

Babylon von Jörg Widmann
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Eines der monumentalsten zeitgenössischen Opernwerke der letzten Jahre, das an den Staatsopern in München und Berlin große Erfolge feierte, ist Jörg Widmanns Babylon. Die Neuproduktion am Hessischen Staatstheater Wiesbaden ist die erste Aufführung der neuen Fassung seit deren Uraufführung 2019 an der Staatsoper Berlin und wird die Internationalen Maifestspiele 2021 eröffnen. Im großen Solisten-Ensemble sind aus der Berliner Besetzung Marina Prudenskaya (Der Euphrat) und Otto Katzameier (Der Tod) zu erleben, Gloria Rehm kehrt in der Partie der Inanna ans Hessische Staatstheater zurück, weitere Solisten sind Daniel Jenz (Tammu), Michelle Ryan (Die Seele), Philipp Mathmann (Der Skorpionmensch) und Claudio Otelli (Der Priesterkönig). Die Musikalische Leitung der auch im Orchester außergewöhnlich groß besetzten Produktion hat Albert Horne inne, der als Chordirektor den Chor des Hessischen Staatstheaters leitet und diesen für Babylon mit dem Chor des Staatstheaters Darmstadt (Einstudierung: Sören Eckhoff) zusammen führt. Die Opernsparte des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden bereichert den Spielplan außerdem mit einer Reihe eigener Wiederaufnahmen in zum Teil neuen Besetzungen.

—| Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden |—

Dresden, Semperoper, Iphigenie auf Tauris – Tanzoper von Pina Bausch, IOCO Kritik, 07.12.2019

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Semperoper

Semperoper © Matthias Creutziger

Semperoper © Matthias Creutziger

Iphigenie auf Tauris – Tanzoper von Pina Bausch

Semperoper-Ballett brilliert mit antikem Drama

von Thomas Thielemann

Bei den antiken Griechen ging es, wenn man den Dramen des Tragiker Euripides (etwa 480 v. Chr. bis etwa 407 v. Chr.) folgt, ordentlich zur Sache. So opferte der Feldherr Agamemnon bedenkenlos seine Tochter Iphigenie, um einen Fluch der Jagdgöttin Diana, der wegen einer flapsigen Bemerkung des Heerführers erfolgt war, zu lösen und so den Trojanischen Krieg zu ermöglichen. Als der siegreiche Agamemnon nach zehnjähriger Abwesenheit nach Hause zurückkommt, wird er von seiner Gattin Klytämnestra wegen dieses Opfers der gemeinsamen Tochter ermordet. Klytämnestra hatte aber einen weiteren Antrieb zum Gattenmord: sie hatte sich inzwischen mit einem anderen Ehemann getröstet. Das wiederum war für Orest, den Bruder der Iphigenie, Anlass, die gemeinsame Mutter inclusive des Stiefvaters umzubringen.

The Making of … Iphigenie – Gabriela Scherer und Sangeun Lee
youtube Trailer Semperoper Dresden
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Die Göttin der Jagd hatte aber das Opfer Iphigenie nicht angenommen und die Geopferte in das Land der Tauren, auf die Halbinsel Krim „entrückt“, um dort als Oberpriesterin die Menschenopfer der dortigen Untertanen des Königs Thoas zu überwachen. Religionsgeschichtlich ist interessant, dass die vom Euripides im Amphitheater vorgeführten Götter gegen die Menschenopfer des Vor-Skythischen Volksstammes zu Felde ziehen. Im Verlaufe Euripides-Dramas Iphigenie bei den Tauriern fühlt sich Diana von dem an ihrem aus Griechenland geraubten Altar vergossenem Menschenblut kompromittiert. So schafft sie im Handlungsverlauf zivilisierte Verhältnisse: Orest und sein Gefährte Pylades sind nach Tauris geschickt, um den Altar der Jagdgöttin nach Hause zu holen. Dank des direkten Eingreifens der Göttin wird Thoas, der König der Taurer, gehindert die beiden Ankömmlinge zu opfern. Iphigenie, der vom Muttermord entsühnte Orest und Pylades konnten mit dem Diana-Altar nebst den in Taurus Versklavten nach Griechenland zurückkehren. Iphigenie wird Ober-Priesterin der Jagdgöttin in Athen.

Neben einer Vielzahl weiterer Nachschöpfungen komponierte Christoph Willibald Gluck (1714-1787) mit einem nach Euripides geschriebenen Libretto von Nicolas Francois Guillard (1752-1814) eine wunderbare Oper.

Die hochkreative Choreographin Pina Bausch (1940-2009) hat 1974 mit ihrem Wuppertaler Tanztheater, aus Glucks Oper ein Ballett-Oratorium Iphigenie auf Tauris gestaltet. Dank einer Kooperation des „Semperoper Balletts“ und der Pina Bausch Foundation in Zusammenarbeit mit dem Tanztheater Wuppertal Pina Bausch erlebte ihre „Tanzoper in vier Akten nach der gleichnamigen Oper von Christoph Willibald Gluck am 5. Dezember 2019 ihre Dresdener Premiere.

Semperoper Dresden / Iphigenie auf Tauris als Tanzoper - hier : Sangeun Lee als Iphigenie © Ian Whalen

Semperoper Dresden / Iphigenie auf Tauris als Tanzoper – hier : Sangeun Lee als Iphigenie © Ian Whalen

Die Choreographin hatte ein außergewöhnliches Talent  für das Erzählen von schweren konfliktbeladenen Mythen und Geschichten ohne deren Frische und Essenz zu gefährden. Durch vitalen und ausdrucksstarken Tanz konnte sie die Grenzen zwischen Musik und den dramatischen Elementen der griechischen Tragödie auflösen. Die anmutigen Tanzszenen mit der Minimalität von Szene und Einfachheit der Kostüme entführen gemeinsam mit der erhabenen Kraft der der Musik Glucks das Publikum auf eine moderne Reise der Gefühle.

Sänger und Tänzer wirkten zusammen, aber von verschiedenen Orten aus, um jeder mit seiner Kunst den Figuren der Geschichte Leben einzuhauchen. Die Tänzer des Semperoper-Ballett beanspruchen die Bühne, die Sänger kommentierten von beiden Seiten aus den Proszeniumslogen die Tanzszene. Der Staatsopernchor war gemeinsam mit den Musikern der Staatskapelle in den Graben verbannt.

The Making of … Iphigenie – hier Dirigent Jonathan Darlington
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Die musikalische Leitung hatte der englische Dirigent Jonathan Darlington übernommen, der schon mehrfach im Graben des Hauses Gast gewesen war. Der 1958 Geborene beeindruckte am Premierenabend mit seinem Gespür für Tempo und Dramatik. Einfühlsam gelang es ihm, mit den hervorragend aufgelegten Musikern der Staatskapelle, die Tänzer und Sänger zusammen zu führen, sowie den Chor trotz der schwierigen räumlichen Verhältnisse zu integrieren.

Die promivierte Schweizer Sopranistin Gabriela Scherer verkörperte die Stimme der Iphigenie mit einem wunderbar warmen, ebenem Sopran und sicherer Intonation. In Erinnerung bleibt als besonders beeindruckend ihre große Arie im zweiten Akt, wenn sie den Untergang ihrer Familie beklagt.

Den König der Taurer, Thoas, sang der seit Saisonbeginn dem Ensemble angehörige und inzwischen viel beschäftigte Bassbariton Lawson Anderson. Mit seiner kraftvoll, dunkel gefärbten Stimme und seiner differenzierten Phrasierung bot der noch junge Amerikaner etwas Besonderes.

Der Bassbariton Sebastian Wartig, 1989 in Dresden geboren, bis 2008 im Kreuzchor beheimatet, ist über das Junge Ensemble zum Hausensemble gekommen. Mit seiner gut geführten, schön timbrierten Artikulation gab er dem Orest mit Präzision und Beweglichkeit eine Stimme.

Mit seinem geschmeidigen klangschönen, aber leider etwas schmalen Tenor verkörperte der Texaner Joseph Dennis aus dem Ensemble den Pylades. Die seit 1989 dem Ensemble angehörende Koloratur-Sopranistin Roxana Incontrera brachte engagiert und pointiert mit musikalischer Präzision die Stimme der Diana von der Loge. Der von Gerd Amelung vorbereitete Chor flehte, klagte und beeindruckte vor allem mit dem Schlusschor.

Semperoper Dresden / Iphigenie auf Tauris als Tanzoper © Ian Whalen

Semperoper Dresden / Iphigenie auf Tauris als Tanzoper © Ian Whalen

Für die Tanzdarbietungen waren, vom Tanztheater Wuppertal Clémentine Deluy und Dominique Mercy als künstlerische Leitung engagiert worden und außerdem mit der Einstudierung der Hauptpartien beauftragt. Den Tänzer des Thoas hatte Andrey Berezin vorbereitet. Die Gruppen hatten Fernando Suels Mendoza und Barbara Kaufmann sowie Thusnelda Mercy trainiert.

Insbesondere den Solisten des Semperoper Ballett gelang es wieder einmal, mit dem Niveau ihrer tänzerischen Leistungen zu überzeugen. An der Spitze die Darstellerin der Iphigenie, Sangeun Lee. Die aus Seoul stammende Tänzerin, 2010 zum Ensemble gekommen, ist seit 2016 Erste Solistin. Die technischen Voraussetzungen der anspruchsvollen Partie zu bewältigen, ist die eine Sache. Ihr aber auch Persönlichkeit zu verleihen, die andere. Beides war ihr aber in hohem Masse gelungen.

Der Kanadier Casey Ouzounis war 2014 über das Elevenprogramm der Palucca-Hochschule zum Ensemble gekommen und ist seit 2017 Coryphée. Mit einer vielschichtigen Bewegungssprache tanzte er den Finsterling Thoas. Auch der aus Italien stammende und in Mailand ausgebildete Francesco Pio Ricci, seit 2011 im Semperoper-Ballett und seit 2018 Solist, konnte als Orest mit seiner Bildsprache und Ästhetik überzeugen. Vom Ballettdirektor Watkin in New York entdeckt und 2013 nach Dresden geholt, hat sich inzwischen Julian Amir Lacey zum Sujet der Company entwickelt. Mit seiner Pylades-Interpretation verkörpert er glaubwürdig die Emotionen dieser Figur.

Die Gruppentänze begeisterten mit ihrem klaren Ausdruck und zeugten in ihren Formationen von der Professionalität der Dresdener Truppe.

Das faszinierende am Abend bleibt, dass nicht nur der über 2500-Jahre alte Stoff des Euripides noch immer lebendig geblieben ist, aber vor allem, dass die inzwischen vor 45 Jahren entstandene Arbeit der Künstler um Pina Bausch mit ihrer Ausdruckskraft, ihrem charakteristischem Stil noch immer modern daherkommen und die Freunde des klassischen Balletts mit seiner humanistischen Aussage mitreißen kann.

Die Ovationen des von der Anspannung etwas erschöpften Publikums begannen etwas zäh, steigerten sich dann aber im Verlauf der folgenden gefühlten fünfzehn Minuten stürmisch bis zu stehenden Ovationen.

Iphigenie auf Tauris als Tanzoper an der Semperoper; die weiteren Termine 8.12.; 10.12.; 12.12.2019

—| IOCO Kritik Semperoper Dresden |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Spielplan September – Oktober 2018, IOCO Aktuell

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de


Oper und Ballett am Rhein – September & Oktober 2018

Mi 12.09. – 18.00 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
Preview zum Saisonstart: Marius Felix Langes Familienoper Die Schneekönigin
Vorprogramm ab 16.00 Uhr

Die Saison beginnt mit einer Preview der beliebten Familienoper Die Schnee­königin (empfohlen ab 6 Jahren). Eintritt und Platzwahl sind frei – Tickets werden nicht benötigt. Bereits ab 16.00 Uhr ist das Opernhaus geöffnet, und die Junge Oper am Rhein stimmt die Kinder mit spielerischen Einführungen (um 16.15 und 17.00 Uhr im Rangfoyer) und coolen Ideen aufs Musiktheater ein.

Fr 14.09. – 19.30 Uhr  –  Theater Duisburg
Saisonstart mit Giuseppe Verdis Oper La traviata
Vorprogramm ab 17.30 Uhr: Verdi Spécial

Die literarische und musikalische Einstimmung auf die Oper wird begleitet von einer Stillen Auktion, bei der die Besucher manche Theaterkuriosität ersteigern können.

Sa 15.09. – 19.30 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
REPRISE:    Ballett am Rhein – b.36: Schwanensee (ausverkauft)

Choreographie: Martin Schläpfer, Musikalische Leitung: Axel Kober

Do 20.09. – 19.30 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme:  Die Zauberflöte  von Wolfgang Amadeus Mozart

Großes Kino: Die spektakuläre Inszenierung von Barrie Kosky und „1927“ als Symbiose von Musik und Gesang, realer Bühnenaktion und Animation

Fr 21.09. – 19.30 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme mit Starbesetzung:
Arabella von Richard Strauss

Der weltberühmte, mehrfach zum „Sänger des Jahres“ gekürte Bariton Michael Volle trifft als geheimnisvoll faszinierender Mandryka auf die junge Sopranistin Gabriela Scherer als Arabella. Generalmusikdirektor Axel Kober dirigiert Oper in der hochgelobten Inszenierung von Tatjana Gürbaca.

So 23.09. – 18.30 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme:
Le nozze di Figaro  von Wolfgang Amadeus Mozart

Wie aus dem Bilderbuch inszeniert Michael Hampe die Oper in der Überzeugung, dass ohne Witz und Geistesgegenwart aus einer Komödie schnell eine Tragödie werden könnte.

Fr 28.09. – 19.30 Uhr   Theater Duisburg
PREMIERE:     Ballett am Rhein – b.36: Schwanensee
Choreographie: Martin Schläpfer
Musikalische Leitung: Aziz Shokhakimov

Sa 29.09. – 19.30 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme:   Tosca von Giacomo Puccini

Die Künstlerin Floria Tosca gerät ins Räderwerk von Politik, Macht und Intrigen und wird selbst zur Mörderin. Dietrich W. Hilsdorf betont in seiner gefeierten Inszenierung den Aspekt der psychischen Folter für die Titelheldin.

So 30.09. – 15.00 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme:   Rigoletto von Giuseppe Verdi

Rigoletto hütet seine Tochter Gilda wie einen Schatz und kann doch das Schlimmste nicht verhindern: Gilda wird verführt und fallen gelassen und von ihrem angstbesessenen Vater in tödliche Verzweiflung getrieben.

Mi 03.10. – 11.00 Uhr   –  Opernhaus Düsseldorf Rangfoyer
Symphoniker im Foyer  –  Konzert zur Deutschen Einheit

Auftakt für die beliebten Sonntagsmatineen der Düsseldorfer Symphoniker: Konzertmeisterin Franziska, Solocellist Nikolaus Trieb und die Pianistin Alina Bercu spielen Ludwig von Beethovens „Geistertrio“ op. 70/1 und Johannes Brahms‘ Klaviertrio Nr. 3 c-Moll op. 101. Die Sopranistin Sylvia Hamvasi ist mit Liedern von Viktor Ullmann zu erleben.

So 07.10. – 11.00 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
Preisträgerkonzert „Ton & Erklärung“ 2018

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V. fördert mit dem Musikwettbewerb „Ton & Erklärung“ herausragende junge Musiker und Sänger. Als Solisten treten bei diesem Konzert die Preisträger des im Juni 2018 in Kooperation mit Bayer Kultur durchgeführten Gesangswettbewerbes auf. Es spielen die Bayer-Philharmoniker unter Leitung von Bernhard Steiner. Eintritt: 10,– €.


Di 09.10. – 18.00 Uhr Theater Duisburg
Opernwerkstatt zur Premiere von Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges

Das Gespräch mit beteiligten Künstlern und die Möglichkeit zum Probenbesuch geben Einblick in die neue Produktion. Eintritt frei.

Sa 13.10. – 19.30 Uhr  –  Theater Duisburg
PREMIERE:   Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges

Bilderrausch und Bühnenzauber: Nach ihrem Welterfolg mit Mozarts Zauberflöte“ bringt die britische Theatergruppe „1927“ ihre neue Produktion im Theater Duisburg auf die Bühne: Drei Artisten präsentieren Strawinskys Ballett „Petruschka“ in einer Mischung aus Equilibristik, Luft- und Clownsakrobatik, die in die filmischen Animationen eingebettet sind. In Maurice Ravels Kurzoper „L’Enfant et les Sortilèges“ werden die handgezeichneten Animationen zu Bühnenaktionen, Gesangs- und Orchesterstimmen lebendig. Lukas Beikircher hat die musikalische Leitung.

Sa 13.10. – 19.30 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme:
Die Entführung aus dem Serail von Wolfgang Amadeus Mozart

Im Fremden das Eigene erkennen, war das Anliegen dieses Entführungsabenteuers, in dem nicht der Orient, sondern die eigenen Gefühle und Überzeugungen auf dem Prüfstand stehen.

Sa 13.10. – 19.30 Uhr  –  Maxhaus Düsseldorf
Meisterklasse

Die sieben neuen Mitglieder des Opernstudios stellen sich beim Konzert zum Abschluss ihres Meisterkurses bei Kammersängerin Barbara Frittoli vor.

So 14.10. – 11.00 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf Rangfoyer
Liedermatinee mit Luiza Fatyol

Am Flügel begleitet von Operndirektor Stephen Harrison singt die Sopranistin Luiza Fatyol Lieder von Claude Debussy, George Enescu und Richard Strauss.

Do 18.10. – 18.00 Uhr  –  Opernhaus
Opernwerkstatt zur Premiere von Richard Wagners Götterdämmerung

Dem Gespräch mit dem Produktionsteam folgt die Möglichkeit zum Probenbesuch. Eintritt frei.


Sa 27.10. – 17.00 Uhr
PREMIERE:   Götterdämmerung

Premiere für den letzten Teil von Richard Wagners Zyklus Der Ring des Nibelungen in der Neuinszenierung von Dietrich W. Hilsdorf. Generalmusikdirektor Axel Kober hat die musikalische Leitung.

Mi 31.10. – 19.30 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme: Cavalleria rusticana / Pagliacci

Liebe, Hass und Eifersucht sind die treibenden Kräfte in den hochdramatischen Einaktern von Pietro Mascagni und Ruggero Leoncavallo. David Crescenzi hat die musikalische Leitung.


—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

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