Cottbus, Staatstheater Cottbus, MY FAIR LADY – Frederick Loewe, 20.10.2018

Oktober 19, 2018 by  
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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

MY FAIR LADY – Frederick Loewe

Nach Bernard Shaws Pygmalion und dem Film von Gabriel Pascal

Am Staatstheater Cottbus hebt sich am 20. Oktober 2018 im Großen Haus der Premierenvorhang für das Musical My Fair Lady. Als Regisseur konnte erstmalig der österreichische Autor, Theaterregisseur und Schauspieler Michael Wallner gewonnen werden.

Staatstheater Cottbus / MY FAIR LADY - Szenenfoto mit: (Bildmitte) Ulrich Schneider (Alfred P. Doolittle) sowie weiteren Solisten und Damen und Herren des Opernchores © Klaus Gigga

Staatstheater Cottbus / MY FAIR LADY – Szenenfoto mit: (Bildmitte) Ulrich Schneider (Alfred P. Doolittle) sowie weiteren Solisten und Damen und Herren des Opernchores © Klaus Gigga

Wallner erzählt das Musical über das Blumenmädchen Eliza Doolittle als eine Sozial-und Bildungsgeschichte. Derjenige, der die Chance erhält, Bildung zu genießen und die eigene Sprache zu erlernen, kann gesellschaftlich aufsteigen, – anderen ist diese Entwicklung verwehrt. Die Bühne entwarf Till Kuhnert. Für die Kostüme zeichnet Nicole Lorenz verantwortlich. Unter der musikalischen Leitung von Alexander Merzyn sind als Eliza Doolittle alternierend die Musicalsängerinnen und Schauspielerinnen Eve Rades und Katrin Hauptmann zu erleben. Die Partie des Sprachwissenschaftlers Prof. Henry Higgins übernehmen ebenfalls alternierend Holger Hauer, Christian Henneberg und Heiko Walter. Erstmalig konnte das Staatstheater den Choreografen Bart De Clercq gewinnen, der über eine umfangreiche Musicalerfahrung verfügt. Es spielt das Philharmonische Orchester.

Staatstheater Cottbus / MY FAIR LADY - Szenenfoto mit Christian Henneberg (Henry Higgins) und Eve Rades (Eliza Doolittle) © Klaus Gigga

Staatstheater Cottbus /
MY FAIR LADY –
Szenenfoto mit Christian Henneberg (Henry Higgins) und Eve Rades (Eliza Doolittle) © Klaus Gigga

Der berühmte Sprachexperte Higgins versucht einer Wette mit Oberst Pickering zufolge, einem Blumenmädchen die Umgangsformen und Sprache der „gehobenen Schichten“ beizubringen. Eliza heißt das Objekt seiner wissenschaftlichen Begierde; er traktiert es unerbittlich von früh bis abends. Um die Wette zu entscheiden, will Higgins die junge Frau beim Ball der Botschaft auftreten und zur Lady „schlagen“ lassen. Und tatsächlich: Eliza besteht die Prüfung. Higgins triumphiert: Sein wissenschaftliches System hat funktioniert. Doch dann steigt Eliza aus, wirft dem „lieben Gott“ Higgins die Pantoffel an den Kopf und gibt ihm Unterricht: in der Behandlung eines Menschen.

Nach Shaws Komödie Pygmalion schufen Frederick Loewe und Alan Jay Lerner 1956 das Musical My Fair Lady, das eine nie dagewesene Erfolgsgeschichte schrieb.

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—

Bielefeld, Theater Bielefeld, Premiere MY FAIR LADY, 21.08.2018

Juli 16, 2018 by  
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Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

MY FAIR LADY
FREDERICK LOEWE / ALAN JAY LERNER

Musical nach Bernard Shaws Pygmalion und dem Film von Gabriel Pascal. Buch von Alan Jay Lerner, Musik von Frederick Loewe, Deutsch von Robert Gilbert.

PREMIERE Fr. 21.09.18, 19:30 Uhr, Stadttheater

Die nächsten Vorstellungen 23.09., 29.09., 07.10., 11.10., 21.10., 03.11., 20.11.;
weitere Termine folgen

Musikalische Leitung – William Ward Murta
Inszenierung – Thomas Winter
Bühne, Kostüme – Ulv Jakobsen
Choreografie – Thomas Klotz

Mit
Michaela Ataalla/Elena Schneider / Dirk Audehm / Annika Brönstrup/Sofio Masxarashvili // Nikolaj Alexander Brucker /Alexander Franzen // Christin Enke-Mollnar // Vera Freese // Krzysztof Gornowicz // Kai Hufnagel // Melanie Kreuter // Lutz Laible // Vladimir Lortkipanidze // Monika Mayer // Carlos H. Rivas // Theresa Weber // Lorin Wey // Bielefelder Opernchor // Bielefelder Philharmoniker

Ich hätt’ getanzt heut’ Nacht, Es grünt so grün, Bringt mich pünktlich zum Altar – wer kennt sie nicht, Frederick Loewes unsterbliche Ohrwürmer aus My Fair Lady? Professor Higgins, unverbesserlicher Junggeselle und genialischer Dialektforscher, wettet mit Oberst Pickering, dass es ihm gelingt, aus der eher umgangssprachlich orientierten und aus bildungsfernen Schichten stammenden Eliza Doolittle eine Dame von feinster Redensart zu machen. Und sie – wir sind in London! – in die feine Gesellschaft einzuführen. Gesagt, getan. Eliza wird einbestellt, erhält wochenlangen Sprach- und Manierenunterricht nebst freier Kost und Logis und erfüllt Higgins‘ kühne Hoffnungen. Immerhin schon im zweiten Anlauf bezaubert sie die Upper Class, doch nach diesem an sich erfreulichen Zwischenergebnis wird sie von den beiden Herren schlichtweg im Stich gelassen. Wohin nun mit ihrer neuen Identität? Entrüstet haut Eliza ihrem Möchtegern-Schöpfer seine Selbstherrlichkeit um die Ohren …

My Fair Lady basiert auf der 1913 verfassten »Romanze« Pygmalion von George Bernard Shaw, der für seine messerscharfe Beobachtungsgabe genauso berüchtigt war wie für seine pointierte Sprache. Rund vierzig Jahre war das Stück bereits alt, als es Frederick Loewe unter die Finger bekam. Als Sohn Wiener Eltern in Berlin sozialisiert, verbrachte Loewe den größten Teil seines Lebens in New York, wo er als Pianist und Boxer hauptsächlich am Nachtleben teilnahm und davon mehr schlecht als recht lebte. 1942 traf er den Songtexter Alan Jay Lerner, mit dem er zunächst Brigadoon als ersten gemeinsamen Erfolg am Broadway herausbrachte, um dann 1956 mit My Fair Lady einen Welterfolg zu landen, der bis heute seinesgleichen sucht. Am Theater Bielefeld liegt die Neuproduktion von My Fair Lady bei William Ward Murta (Musikalische Leitung), Thomas Winter (Regie), Ulv Jakobsen (Bühne und Kostüme) sowie Thomas Klotz (Choreografie) in bewährten Händen. Behutsam verschlankt, erzählt sich die Geschichte »Eliza vs. Prof. Higgins« im optischen Rahmen des Jahres 1912. Neu am Haus ist die noch junge Musicaldarstellerin Theresa Christahl in der Hauptrolle der Eliza; ebenso wie Nikolaj Alexander Brucker, der sich als Prof. Higgins mit Alexander Franzen abwechseln wird. Kai Hufnagel (Pickering) und Dirk Audehm (Doolittle) vervollständigen das Solistenquartett, zu dem sich spielfreudige Ensemblemitglieder wie Melanie Kreuter und Lorin Wey sowie die Mitglieder des Bielefelder Opernchores gesellen. Ein Wiedersehen gibt es mit Monika Mayer als Mrs. Higgins, ebenfalls neu sind die Mitglieder der Bewegungsgruppe E-Motion, die das Bühnengeschehen äußerst lebendig bereichern. Was selbstredend auch für die Bielefelder Philharmoniker gilt, die Loewes Melodien zum Blühen bringen.

MUSIKALISCHE LEITUNG
William Ward Murta, geboren in Fort Smith/Arkansas und aufgewachsen in Oklahoma, ist seit 1984 Musical-Kapellmeister am Theater Bielefeld. Er übernahm die musikalische Leitung vieler Produktionen wie Cabaret, Evita, Chicago, La Cage aux Folles, Piaf, Die Comedian Harmonists, der Uraufführung von James Lyons Für mich soll’s rote Rosen regnen, Franz Wittenbrinks Männer – Tore, Tränen und Triumphe, Sekretärinnen und Mütter, außerdem She Loves Me, Jekyll & Hyde, Me and My Girl, Crazy For You, The Scarlet Pimpernel, Chess, Company, The Birds of Alfred Hitchcock, City of Angels, Die Hexen von Eastwick, Bonnie & Clyde, Sunset Boulevard, A Little Night Music, Hochzeit mit Hindernissen, Avenue Q und Frühlings Erwachen (Spring Awakening). Murta ist in Musikerkreisen ein gefragter Arrangeur; zahlreiche seiner Arrangements gehören zu den Standards von Musical- und Gala- Aufführungen im In- und Ausland. Darüber hinaus komponiert Murta eigene Musicals: 1987 M … wie Marilyn und sein Werk über das Leben von Galileo Galilei, Starry Messenger (Sternenbote), das 2004 sehr erfolgreich am Theater Bielefeld uraufgeführt wurde. Zu Beginn der Spielzeit 2010/11 folgte ebenso erfolgreich die Uraufführung von The Birds of Alfred Hitchcock und in der Spielzeit 2016/17 die Uraufführung von Das Molekül.

INSZENIERUNG
Thomas Winter war Sänger der Kölner Soulfunk Band Upstairs bevor er von 1995 bis 1999 an der Folkwang Hochschule Essen Schauspiel, Gesang und Tanz studierte. 1997 gewann er den 1. Preis beim Bundeswettbewerb Gesang (Musical, Chanson, Song). Von 1999 bis 2001 war er fest als Schauspieler am Theater Heilbronn und von 2001 bis 2005 am Staatstheater Oldenburg engagiert. Seit 2005 arbeitet er als freier Schauspieler, war in Film- und Fernsehproduktionen wie Das Duo, SOKO München oder Der Baader-Meinhof Komplex zu sehen und spielte unter anderem am Theater Bielefeld, im Winterhuder Fährhaus in Hamburg, am Theater Münster, in der Bar jeder Vernunft in Berlin, an der Deutschen Oper am Rhein und am Nationaltheater Mannheim. Darüber hinaus ist er als Regisseur tätig und inszeniert u. a. an der Oper Chemnitz, am Volkstheater Rostock, am Theater Konstanz und am Theater Bielefeld, wo er auch seit 2011 die Spielstätte Loft künstlerisch betreut. Am Bielefelder Theater inszenierte er u. a. mit großem Erfolg City of Angels, Sunset Boulevard, Cyrano, Hochzeit mit Hindernissen und Das Molekül.

BÜHNE UND KOSTÜME
Ulv Jakobsen wurde 1962 in Berlin-Pankow geboren. Er absolvierte sein Design- und Bühnenbildstudium an der Kunsthochschule Berlin- Weißensee und machte 1993 sein Diplom. 1992 war er Assistent bei Robert Wilson. Jakobsen war an über 80 Produktionen als Bühnen- und Kostümbildner an verschiedenen Theatern beteiligt. Darunter das Nationaltheater Lubljana (Slowenien), das Deutsche Theater Berlin, das Staatstheater Schwerin und das Theatret Vårt in Norwegen. Darüber hinaus arbeitete Jakobsen als Theater- und Filmautor in Schwerin, Bremerhaven und für den Kinofilm Die Datsche (2003). Seine Theaterplakate wurden mehrfach ausgezeichnet und fanden Aufnahme in staatliche und private Sammlungen.

Am Theater Bielefeld war Ulv Jakobsen an den Musicalproduktionen City of Angels, Sunset Boulevard, Cyrano und Das Molekül als Bühnenund Kostümbildner beteiligt.

CHOREOGRAFIE
Thomas Klotz konnte schon während seines Studiums an der Folkwang Hochschule Essen sein Können im Musical Cabaret in Düsseldorf und bei den Sommerfestspielen Bad Hersfeld in Evita unter Beweis stellen. Nach seinem Studium spielte er ab 2001 in Stuttgart bei Der Tanz der Vampire u. a. den Alfred. Danach zog es ihn nach Hamburg, wo er 2003 als Sky und Eddie in Mamma Mia! im Operettenhaus engagiert war. Ebenfalls in Hamburg war er Teil der Europa-Premieren-besetzung des Musicals Dirty Dancing, wo er ab 2006 zunächst in den Rollen Billy, Neil Kellerman und Solosänger zu sehen war. Ab 2007 wurde er die Erstbesetzung des Neil Kellermann. Im Sommer 2007 zog es ihn noch einmal zu Der Tanz der Vampire, diesmal als Erstbesetzung des Alfred. Es folgte ein Engagement bei den Freilichtspielen in Tecklenburg, wo er 2008 als Ren McCormack in Footloose glänzte. Danach konnte man Thomas Klotz für die Weltpremiere des Musicals Der Schuh des Manitu im Berliner Theater des Westens gewinnen, wo er den Falschen Hasen, aber auch den Winnetouch spielte. 2010 ging er mit Grease auf Deutschlandtournee, wobei er die Rolle des Roger verkörperte. 2011 wirkte er an der Produktion Songs for a New World im Loft des Theaters Bielefeld mit, um danach noch einmal auf Tournee zu gehen, diesmal als der EiSkimbleshanks in dem Musical Cats. 2013 spielte Thomas erneut in Bielefeld, diesmal im Musical City of Angels (Jimmy Powers), wo er auch für die Choreografie verantwortlich war. Außerdem spielte er im Loft des Theaters Bielefeld das zwei Personen Musical Die letzten fünf Jahre. Er war 2014 Teil der Europapremiere des Musicals Bonnie und Clyde, wo er den Ted Hinton verkörperte. Im Sommer 2015 spielte er bei den Sommerfestspielen in Klingenberg den Jonathan Harker in Wildhorns Musical Dracula. Ebenfalls 2015 war er in der Welturaufführung des Musical Burnout in der Hauptrolle Ben zu sehen. 2016 spielte er den Joe Gillis in dem Musical Sunset Boulevard bei den Schlossfestspielen Ettlingen. 2016/17 konnte man Thomas als Armand St. Just im Theater Chemnitz bei Scarlet Pimpernel sehen. Thomas gewann außerdem 2016 den Deutschen Musical Theater Preis als Bester Hauptdarsteller in einem Musical (Ben – Burnout). Das Bielefelder Publikum erlebte in zuletzt als Craig Venter/Linus Pauling in der Musical- Uraufführung Das Molekül sowie als Princeton und Rod in Avenue Q.

BESETZUNG
Professor Henry Higgins Nikolaj Alexander Brucker/
Alexander Franzen
Oberst Hugh Pickering Kai Hufnagel
Eliza Doolittle Theresa Christahl
Alfred P. Doolittle, ihr Vater Dirk Audehm
Freddy Eynsford-Hill Lorin Wey
Mrs. Pearce, Higgins‘ Hausdame Melanie Kreuter
Mrs. Higgins Monika Mayer
Mrs. Eynsford-Hill Christin Enke-Mollnar
Jamie Vladimir Lortkipanidze
Harry Carlos Horacio Rivas
1. Dienstmädchen Michaela Ataalla/Elena Schneider
2. Dienstmädchen Annika Brönstrup/
Sofio Masxarashvili
Zwei Dienstboten bei Higgins Tae-Woon Jung/Seung-Koo Lim/
Dumitru-Bogdan Sandu/Paata
Tsivtsivadze
Lady Boxington Vera Freese
Lord Boxington Lutz Laible
Vier Obsthändler In-Kwon Choi/Krzysztof
Gornowicz/Young Sung Im/Tae-
Woon Jung/Lutz Laible/Ramon
Riemarzik/Dumitru-Bogdan
Sandu/Paata Tsivtsivadze
Wirt Mark Coles
Mann aus Hoxton Krzysztof Gornowicz
Mann aus Sesley Ramon Riemarzik

—| Pressemeldung Theater Bielefeld |—

Chemnitz, Theater Chemnitz, My Fair Lady – Open Air auf dem Theaterplatz , 23.06.2017

Mai 26, 2017 by  
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Theater Chemnitz

Theater Chemnitz © Dieter Wuschanski

Theater Chemnitz © Dieter Wuschanski

Auf dem Theaterplatz –  My Fair Lady

Musical nach Bernard Shaws Pygmalion und dem Film von Gabriel Pascal, Buch von Alan Jay Lerner, Musik von Frederick Loewe, Deutsch von Robert Gilbert

Premiere: 23. Juni 2017, 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen: 24. Juni, 19.30 Uhr / 25. Juni, 17.00 Uhr / 29. Juni, 19.30 Uhr / 30. Juni, 19.30 Uhr / 1. Juli / 19.30 Uhr / 2. Juli, 17.00 Uhr

Theater Chemnitz / My Fair Lady © Theater Chemnitz

Theater Chemnitz / My Fair Lady © Theater Chemnitz

Die Theater Chemnitz setzen Eliza an die Luft – natürlich nur im übertragenen Sinne. Ab dem 23. Juni wird in sieben Vorstellungen mit My Fair Lady eines der populärsten Musicals aller Zeiten als großes Open-Air-Event auf dem Theaterplatz zu sehen sein. Dabei werden die altehrwürdigen Gebäude fast von selbst zur imposanten Kulisse für die unterhaltsame Geschichte um das Blumenmädchen Eliza Doolittle. In der Inszenierung von Musicalspezialist Erik Petersen sind beliebte Solisten der Chemnitzer Oper wie Katharina Boschmann und Franziska Krötenheerdt als Eliza, Matthias Winter als Professor Higgins, Sylvia Schramm-Heilfort als Mrs. Pearce sowie Andreas Kindschuh als Oberst Pickering zu erleben. Die bekannte Schauspielerin und Chansonnière Dorit Gäbler, die als Elevin im hiesigen Opernhaus die Eliza spielte und seit vielen Jahren als gefragte Entertainerin sowie Sängerin mit eigener Band in ganz Deutschland gastiert, kehrt nun als Mrs. Higgins nach Chemnitz zurück. In der Paraderolle des Alfred Doolittle stellt sich Nik Breidenbach erstmalig den Chemnitzer Musical-Fans vor. Er begann seine Karriere bei Produktionen wie „Elisabeth“ und „Tanz der Vampire“, gehörte zwischen 2007 und 2009 zur Besetzung der erfolgreichen Fernsehserie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und steht derzeit vor allem in Hamburg auf der Bühne.

Die Geschichte Eliza Doolittle, ein Blumenmädchen mit Herz und Verstand, fällt dem Sprachforscher Henry Higgins durch ihren ordinären Dialekt auf. Er schließt mit seinem Freund Oberst Pickering eine Wette ab, in der es darum geht, binnen weniger Wochen aus der, wie Higgins sagt, „Rinnsteinpflanze“ Eliza eine Grande Dame werden zu lassen. Womit Higgins allerdings nicht gerechnet hat, ist, dass neben dem „dienstlichen“ Verhältnis zu Eliza plötzlich auch die Liebe eine große Rolle spielt.

Der Urheber der Geschichte Die Geschichte, die die beiden Musical-Autoren Alan Jay Lerner und Frederick Loewe für ihr Musical My Fair Lady benutzten, beruht auf dem Schauspiel Pygmalion des Iren George Bernard Shaw. Geboren 1856 in Dublin, wuchs er in einem Elternhaus auf, in dem der Vater trank und sich die Mutter mehr der Musik als ihren Kindern widmete. Mit kindlichem Spürsinn gewann der Junge dieser häuslichen Situation trotz allem Wesentliches für seine eigene Entwicklung ab: Vom Vater schaute er sich den skurrilen Sinn für Komik ab, von der Mutter die Liebe zur Musik. Mit 18 Jahren übersiedelte Shaw nach London, um Maler oder Opernsänger oder am liebsten beides zu werden. Viel Schulwissen besaß er nicht, konnte dafür aber die Hauptwerke von Händel, Haydn, Mozart, Beethoven und Rossini, Bellini, Donizetti und Verdi auswendig. Um seine Bildung zu vervollkommnen, las er täglich im Lesesaal des Britischen Museums abwechselnd Wagners „Tristan“-Partitur und Gabriel Devilles Abriss des „Kapitals“. Er wurde vor allem als Musikkritiker berühmt und schrieb unter dem Pseudonym Corno di Bassetto Rezensionen, die sich durch ihren saloppen Stil vom Üblichen unterschieden. Ein ganzer Teil seiner Schriften war den Werken Richard Wagners gewidmet, dessen Kompositionen er schätzte, im Gegensatz zum Großteil des Londoner Publikums. Sein eigentliches Bestreben galt aber dem Schreiben eigener Theaterstücke. Pygmalion wurde 1914 in London uraufgeführt. George Bernard Shaw war ein Mann, der sich seiner Wirkung auf Frauen durchaus bewusst war. Zwar heiratete er 42jährig, allerdings hinderte ihn das nicht daran, sich mehrfach und heftig in andere Frauen zu verlieben. Die damals berühmte Schauspielerin Stella Patrick Campbell inspirierte ihn zu seiner Eliza in Pygmalion und spielte diese auch (47jährig!) in der Uraufführung.

Musikalische Leitung: Jakob Brenner, Inszenierung: Erik Petersen, Choreografie: Sabine Arthold, Bühne: Sam Madwar, Kostüme: Lukas Waßmann

Mit: Katharina Boschmann / Franziska Krötenheerdt (Eliza Doolittle), Matthias Winter (Henry Higgins), Andreas Kindschuh (Oberst Pickering), Nik Breidenbach (Alfred P. Doolittle), Dorit Gäbler (Mrs. Higgins), Sylvia Schramm-Heilfort (Mrs. Pearce), Hubert Walawski (Freddy Eynsford-Hill), André Riemer (Harry), Thomas Mäthger (Jamie), Monika Straube (Lady Boxington / Mrs. Hopkins), Jürgen Mutze (Lord Boxington);
Opernchor und Ballett Chemnitz; Robert-Schumann-Philharmonie
Open-Air-Event auf dem Theaterplatz mit prominenten Gästen


Das Musical

Alan Jay Lerner und Frederick Loewe lernten sich 1942 in New York kennen. Der Komponist Loewe sprach den um vierzehn Jahre jüngeren Textdichter Lerner in einem Künstlerklub an und schlug ihm vor, zusammen ein Musical zu schreiben. Im Unterschied zu Loewe, der bereits auf ein Leben voller Höhepunkte und Enttäuschungen zurückblicken konnte, hatte Alan Jay Lerner noch nicht besonders viel geleistet und betrachtete aufgrund seiner gut situierten Familie die Welt grundsätzlich aus der Perspektive der oberen Zehntausend.

Frederick Loewe dagegen kannte sie aus allen Blickwinkeln. Als Sohn eines Wiener Operettentenors wurde er zehnjährig in Berlin Schüler Eugen d’Alberts und studierte bei Ferruccio Busoni. 1924 folgte er seinem Vater auf eine Amerikatournee und beschloss, in den Vereinigten Staaten zu bleiben. Doch sein in Berlin erfolgreicher Schlager-Stil war nichts für Amerika. Der Durchbruch kam erst, als er sich mit Lerner aufmachte, Shaws „Pygmalion“ zu vertonen. Dabei hatte es Shaw zu Lebzeiten mehrfach abgelehnt, sein Stück auf der Musik-Bühne zu sehen. Erst nach seinem Tod gelang es dem amerikanischen Produzenten Gabriel Pascal bei Shaws Erben die gewünschte Genehmigung zu erhalten und das Team Lerner/Loewe für die Realisierung zu verpflichten. Die Uraufführung am 15. März 1956 im Mark-Hellinger-Theatre am Broadway in New York wurde ein großer Erfolg, auf über 2700 Vorstellungen brachte es die „Lady“ allein an diesem Haus. Die hinreißenden Dialoge und Evergreens wie „Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen“ und „Mit ’nem kleenen Stückchen Glück“ oder „Hei, heute Morgen mach’ ich Hochzeit“ sind der Grund, warum „My Fair Lady“ zu den erfolgreichsten Musicals der Welt gehört.

My Fair Lady“ in Chemnitz Auch das Chemnitzer Publikum liebt „My Fair Lady“. Erstmalig stand das Werk hier ab 1967 auf dem Spielplan. Als Eliza debütierte Dorit Gäbler, die damals als Elevin zum Schauspielensemble gehörte und nun, 50 Jahre später, als Mrs. Higgins auf die Chemnitzer Bretter zurückkehrt. Ab 1991 war „My Fair Lady“ fast ununterbrochen in zwei Inszenierungen von Michael Heinicke zu erleben. Viele Jahre davon spielte Sylvia Schramm-Heilfort die Berliner Göre, bevor sie nun als Mrs. Pearce ihre Eliza-Erfahrungen in eine neue Rolle einbringt. So stehen am Ende mit den beiden aktuellen Elizas drei Generationen dieser Rolle auf der Bühne.

Mit der Neuproduktion dieses Musical-Klassikers möchte die Oper Chemnitz eine Musical-Open-Air-Tradition begründen; so wird im Sommer 2018 das Musical „Hair“ folgen. Für „My Fair Lady“ konnte mit dem Team um den jungen Regisseur Erik Petersen ein Team verpflichtet werden, das sich dem Klassiker mit frischem Schwung nähert und bewusst die ideale Lage des Spielortes vor dem Opernhaus benutzt. Wo sonst könnte man zum Beispiel den Stückbeginn so authentisch zeigen: Eliza wartet auf die Besucher einer Opernvorstellung, um ihnen auf dem Nachhauseweg Veilchensträuße zu verkaufen. Oder die Petrikirche nebenan: Doolittles Unbehagen vor dem Kirchgang zu seiner Hochzeit erhält in „Hey, heute Morgen mach‘ ich Hochzeit“ spielerische Nähe. Ein spektakulär verwandelbares Bühnenbild sorgt für die verschiedenen Spielräume und gibt wahlweise den Blick auf das imposante Chemnitzer Opernhaus frei.

Gastronomie Das Sommer-Open-Air bietet nicht nur musikalische, sondern auch kulinarische Köstlichkeiten – eine eigene Theaterplatz-Gastronomie wird das Publikum mit sommerlich kühlen Getränken und pikanten Häppchen verwöhnen. Zum Genießen und Verweilen vor und nach der Vorstellung laden außerdem die Terrasse des benachbarten Opera Restaurants des Chemnitzer Hofes, das Scala Restaurant des Hotels an der Oper und das Restaurant Heck-Art ein. Egal wo, für das leibliche Wohl ist in jedem Fall bestens gesorgt.


Das Inszenierungsteam
Jakob Brenner (Musikalische Leitung) geboren in Regensburg, studierte an der Hochschule für Musik und Theater München. Seine musikalische Bandbreite hat er in zahlreichen Kursen erweitert. Von 2013 bis 2016 war er Musikalischer Leiter am Theater der Altmark in Stendal mit Dirigaten in Operette und Musical. Zudem begleitete er Liederabende und komponierte Schauspielmusiken. Seit der Spielzeit 2016/2017 ist er als Repetitor mit Dirigierverpflichtung / Piano Conductor an der Oper Chemnitz engagiert, wo er bisher u. a. „Flashdance – Das Musical“ und „Das scharlachrote Siegel“ leitete.

Erik Petersen (Inszenierung) sammelte Theater- und Regieerfahrungen u. a. als Regieassistent und Abendspielleiter bei den Bad Hersfelder Festspielen und an der Oper Dortmund, wo er mit Regisseuren wie Matthias Davids, Stefan Huber, Jens-Daniel Herzog, Mariame Clement und Gil Mehmert zusammengearbeitet hat. Bei den Magdeburger Domfestspielen 2013 war er als Co-Regisseur für „Les Misérables“ engagiert, bei den Bad Hersfelder Festspielen 2015 in gleicher Funktion bei „Cabaret“. Darüber hinaus ist es Erik Petersen in den vergangenen drei Jahren gelungen, mit eigenen Inszenierungen auf sich aufmerksam machen: Für die Oper Dortmund inszenierte er „La Cenerentola“ sowie „Hänsel und Gretel“, für das Staatstheater Oldenburg „Evita“, für die Oper Bonn „Der kleine Horrorladen“ und für das Theater Magdeburg „Crazy for You“. Im Sommer 2016 hat er für das DomplatzOpenAir des Theaters Magdeburg das Musical „Hair“ inszeniert.

Sabine Arthold (Choreografie)geboren in Wien, studierte Tanz in Wien, London und New York und absolvierte ihre Ausbildung zur Musicaldarstellerin am Performing Center Austria in Wien. Es folgte eine künstlerische Karriere im tänzerischen und gesanglichen Bereich im In- und Ausland. An der Wiener Performing Academy ist sie seit einigen Jahren erfolgreich als Choreografin, Dozentin und Künstlerische Leiterin tätig. Als Choreografin zeichnete sie sowohl für zahlreiche Shows und Events als auch für erfolgreiche Produktionen verantwortlich. Am Staatstheater Darmstadt übernahm sie 2016 die Choreografie für „Evita“. Im Sommer 2017 erarbeitet sie die Choreografie für „Zorro“ (Musicalsommer Winzendorf).

Sam Madwar (Bühnenbild) ist Darsteller, Autor, Regisseur, Übersetzer, Licht- und Projektionsdesigner, hauptsächlich aber Bühnenbildner, bevorzugt für Musiktheater. Er schuf an der Wiener Volksoper überaus erfolgreich die Ausstattungen für „Frau Luna“, „Guys and Dolls“, „Hello, Dolly!“ und zuletzt für „Axel an der Himmelstür“. Mehrfach war er an der Bühne Baden zu Gast, außerdem u. a. am Theater der Jugend Wien, am Hamburger Schmidt Theater sowie am Berliner Theater am Kurfürstendamm. Sein Fantasy-Bühnenbild für das Musical „Die 13 1/2 Leben des Käpt‘n Blaubär“, 2006 in Köln uraufgeführt, war auf großer Tour durch Deutschland. Das Bühnenbild für „Shrek“ ging nach der Premiere in Düsseldorf auf Tournee durch die Schweiz und nach Wien, derzeit ist eine neue „Shrek“-Produktion in seiner Ausstattung auf Welttournee. Weitere Arbeiten in Österreich führten ihn ans Stadttheater Klagenfurt, an die Stadthalle Wien, zum Musicalfestival Graz, an die Kammerspiele Wien, das Stadttheater Mödling/Scala Wien sowie zum Theatersommer Haag, zu den Wachaufestspiele Weißenkirchen u.v.m.

Lukas Waßmann (Kostüme) studierte Kostümbild an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg. Ein Auslandssemester absolvierte er an der California State University in Long Beach, Kalifornien. Zu seinen Projekten zählen neben zahlreichen Kurzfilmen und Opernassistenzen Produktionen im Schauspiel und im Musiktheater, u. a. „Romeo und Julia“, „Glaube Liebe Hoffnung“ von Gunnur Schlüter, aber auch „Die Suche nach dem blauen Klang“ von Aileen Schneider, mit der er beim Projekt „Chopin im Spiegel“ das Masefield Stipendium gewann. Außerdem hat er für das Musik- und Tanzprojekt „Amazonia“ der Philharmonie Luxembourg das Kostüm- und Bühnenbild entworfen. Dem Kostüm- und Bühnenbildner Reinhard von der Thannen assistierte Lukas Waßmann 2014 an der Oper Zürich bei der Uraufführung „Rote Laterne“ und 2016 bei den Salzburger Festspielen für die Oper „Faust“.


In den Hauptrollen (Auswahl)

Katharina Boschmann (Eliza) studierte Gesang an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar. Von 2013 bis zum Sommer 2016 war sie am Theater Nordhausen engagiert und konnte sich bereits ein breitgefächertes Repertoire in Oper, Operette und Musical erarbeiten. Sie war Gast am Deutschen Nationaltheater Weimar, bei den Schlossfestspielen Sondershausen und am Goethe-Theater Bad Lauchstädt, wo sie als Anna in Scarlattis „Didone Delirante“ debütierte und an der Ersteinspielung dieser Oper gemeinsam mit dem Bayerischen Rundfunk beteiligt war. Seit Beginn der Spielzeit 2016/2017 gehört sie zum Solistenensemble der Oper Chemnitz und ist u. a. als Juliette Vermont in Franz Lehárs „Der Graf von Luxemburg“, als Almirena in Händels „Rinaldo“ sowie als Sand- und Taumännchen in „Hänsel und Gretel“ zu erleben.

Franziska Krötenheerdt (Eliza) studierte ebenfalls Gesang an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar. 2010 erhielt sie ein Engagement am Theater Erfurt und sang u. a. Adele in einer Inszenierung von Katharina Thalbach, eine Zusammenarbeit, die sich 2011 mit der Papagena bei den Seefestspielen Berlin fortsetzte. Es folgten Festengagements am Theater Vorpommern und am Stadttheater Bremerhaven, wo sie Partien wie Ilia, Zerlina, Gretchen, Ännchen, Eliza und Maria („West Side Story“) sang. Seit 2014 gehört die vielseitige Sopranistin zum Solistenensemble der Oper Chemnitz, wo sie u. a. bereits als Clorinda, Ghita, Gretel sowie zuletzt als Susanna in „Die Hochzeit des Figaro“ zu erleben war.

Matthias Winter (Henry Higgins) wurde nach dem Gesangsstudium in Leipzig am Theater Gera engagiert. Dort gestaltete er zahlreiche große Bariton-Partien, führte Regie bei Werken aller Bühnengenres und war für Konzept und Inszenierung mehrerer Theaterbälle verantwortlich. Seit 2001 ist er an der Oper Chemnitz engagiert. Hier sang er u. a. Faninal, Heerrufer, Kothner, Vater („Hänsel und Gretel“), Don Magnifico („La Cenerentola“), Geppetto („Pinocchios Abenteuer“), Zar, Onegin, Graf Tomsky, Javert, Doolittle, Tewje, Danilo und inszenierte die Operette „Die Csárdásfürstin“ sowie mehrere erfolgreiche Musicals, darunter „FMA – Falco Meets Amadeus“, „West Side Story“, „Evita“ und Elton Johns „Aida“. Darüber hinaus ist er seit 2001 als Dozent für Dramatischen Unterricht an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig tätig.

Dorit Gäbler (Mrs. Higgins) kehrt mit der Rolle der Mrs. Higgins an den Ort ihres Karrierestarts zurück: 1967 eroberte sie im damaligen Karl-Marx-Stadt als Eliza Doolittle die Herzen des Publikums. Erst ein Jahr zuvor hatte die junge Schauspielerin ihr Studium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin erfolgreich beendet und war im hiesigen Ensemble als Elevin engagiert worden. Die Beschäftigung mit der Musik sollte fortan ein wesentlicher Teil ihres Berufes werden. Zunächst aber wechselte sie 1968 ans Staatsschauspiel Dresden, wo sie fast zwölf Jahre lang engagiert war. Danach fand sie ebenso erfolgreich ihren Weg als freischaffende Unterhaltungskünstlerin. Unter anderem hat sie in mehr als 30 Filmen mitgewirkt und mehrfach die Fernsehshow „Ein Kessel Buntes“ moderiert. Ihre Vielseitigkeit stellte sie auch als gefragte Chanson-Interpretin und Sängerin mit eigener Band und eigenen Songs unter Beweis. Seit geraumer Zeit ist sie wieder regelmäßig im Theater zu erleben. So spielte sie in der Komödie am Kurfürstendamm, an der Komödie Dresden, an „Köfers Komödiantenbühne“ und ist mit Soloprogrammen unterwegs. Im Juli 2016 hat sie an der Theaternative Cottbus mit großem Erfolg das Ein-Personen-Stück „Verliebt Verlobt Verschwunden“ von Stefan Vögel herausgebracht, für das sie auch die Musik schrieb. Mit dieser Produktion sind für 2017 Gastspiele an verschiedenen Theatern geplant.

Nik Breidenbach (Alfred P. Doolittle) ist erstmalig am Theater Chemnitz zu Gast und kommt auch zum ersten Mal mit „My Fair Lady“ in Berührung. Dabei hat das Genre Musical in seiner Karriere bereits eine große Rolle gespielt. Nach seiner Ausbildung im Tanz-, Gesangs-, und Schauspielstudio Theater an der Wien spielte er in zahlreichen Musicalproduktionen, u. a. Kaiser Franz-Joseph in „Elisabeth“ am Theater an der Wien, Conférencier in „Cabaret“ im Capitol Theater Düsseldorf und Lumière in „Disney‘s Die Schöne und das Biest“ in Stuttgart. Bei der Uraufführung von „Tanz der Vampire“ in Wien unter der Regie von Roman Polanski übernahm er die Erstbesetzung des Herbert. Fans von „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ ist er in der Rolle des Alexander Cöster in Erinnerung, die er von 2007 bis 2009 spielte. In den letzten Jahren hat er sich mehr der Schauspielbühne zugewandt. So war er in Berlin mehrfach am Theater am Kurfürstendamm zu erleben. In Hamburg spielte er diverse Rollen am St. Pauli Theater, in Schmidts Tivoli (u. a. in „Heiße Ecke – Das St. Pauli-Musical“), am Altonaer Theater sowie am Thalia Theater. Im Schmidt Theater war er in der Uraufführung des Soloprogramms „Cavequeen“ zu sehen, außerdem mit Carolin Fortenbacher in „Oh Alpenglühn“ und in „Entführung aus dem Paradies“. Nik Breidenbachs aktueller Solo-Abend „Gaaanz ruhig“, welcher vor kurzem im Schmittchen Theater Hamburg Premiere hatte, ist sein erstes selbstgeschriebenes Stück.

—| Pressemeldung Theater Chemnitz |—

Schwerin, Mecklenburgisches Staatstheater, PREMIERE My Fair Lady von Frederick Loewe, 11.11.2016

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Mecklenburgisches Staatstheater

Mecklenburgischs Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

Mecklenburgischs Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

My Fair Lady  von Frederick Loewe

Nach George Bernhard Shaws PYGMALION und dem Film von Gabriel Pascal
Buch und Liedtexte Alan Jay Lerner, Deutsch Robert Gilbert

Premiere Freitag, den 11. November 2016 um 19.30 Uhr im Großen Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters

Die Sprache macht den Menschen, nicht die Herkunft! Davon ist Henry Higgins, Professor für Phonetik, überzeugt. Als er der Blumenverkäuferin Eliza Doolittle begegnet und ihren Gassenslang bemerkt, sieht er die Gelegenheit gekommen, seine Theorie unter Beweis zu stellen. Higgins nimmt die Herausforderung an, das Mädchen durch Sprachübungen so umzukrempeln, dass sie in kürzester Frist in die feine Gesellschaft eingeführt werden kann. Eliza wittert die Chance für ein besseres Leben und zieht bei Higgins ein. Schon bald trägt der strapaziöse Unterricht erste Früchte. Am Ende gelingt das Experiment tatsächlich. Doch da will Eliza sich nicht länger mit der Rolle als Versuchsobjekt abfinden…

 Schwerin / My fair Lady © Silke Winkler

Schwerin / My fair Lady © Silke Winkler

Vor sechzig Jahren kam My Fair Lady am Broadway in New York heraus und zählt seitdem zu den meistgespielten Musicals. Allein die erste Aufführungsserie erreichte fast dreitausend Vorstellungen. Und im deutschsprachigen Raum wurde durch das Erfolgsstück die Gattung Musical überhaupt erst populär. Seine bis heute andauernde Beliebtheit verdankt es den vielen eingängigen Melodien wie „Es grünt so grün“, „Ich hätt’ getanzt heut’ Nacht“ oder „Bringt mich pünktlich zum Altar“ – allesamt viel gesungene Evergreens.

Musikalische Leitung: Gregor Rot, Inszenierung: Toni Burkhardt, Choreographie: Jutta Ebnother, Bühnenbild: Wolfgang Kurima Rauschning, Kostüme: Anja Schulz-Hentrich, Choreinstudierung: Ulrich Barthel
Mit: Jochen Fahr, Katrin Hübner, Christoph Reiche, Christian Hees, Matthias Koziorowski, Elfie Schrodt, Petra Nadvornik, André Schmidtke, Cornelius Lewenberg, Daniela Sieveke, Kathrin Voß, Tomoji Okita, Sylvio Kähler, Martin Scheil, Undine Labahn, Reinhard Strey, Olaf Meißner, Raytchin Dimitrov, Ines Baltzer, Pongki Park, Kaori Okita, Anne-Ruth Kiefer, Opernchor, Ballett, Statisterie, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin

Weitere Vorstellungen: am 13.11. um 18 Uhr, 17.11. um 19.30 Uhr, 20.11. um 18 Uhr, 16. und 17.12. um 19.30 Uhr, 31.12.2016 um 15 Uhr sowie 19.30 Uhr, 20.1.2017, 23. und 24.3., 4., 5. und 17.5. und 3.6. um 19.30 Uhr sowie am 4.6. um 15 Uhr im Großen Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters,

—| Pressemeldung Mecklenburgisches Staatstheater |—

 

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