Berlin, Deutsche Oper Berlin, Adriana Lecouvreur konzertant – mit Anna Netrebko, IOCO Kritik, 07.09.2019

September 7, 2019 by  
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Deutsche Oper Berlin

Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)

Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)

ADRIANA LECOUVREUR  konzertant – Francesco Cilea (1866–1950)

Anna Netrebko  –  Eine Diva ist eine Diva ist eine Diva

von Kerstin Schweiger

Adrienne Lecouvreur betritt die Bühne und das Publikum liegt ihr spätestens nach den ersten Tönen zu Füßen. Die Darstellerin von Adrienne Lecouvreur steht hoch in der Gunst des Publikums und erobert ihre Zuhörer im Handstreich.

Besprochene Vorstellung – 4. September 2019

So mag es sich um 1717 in der wenige Jahrzehnte zuvor gegründeten Comédie Francaise in Paris zugetragen haben, als die junge Adrienne Lecouvreur, Tochter einer Wäscherin und eines Hutmachers, dort in den Dramen des französischen Hofdichters Jean Racine auftrat und höchste Anerkennung und Zuneigung für ihren damals neuen unpathetischen Darstellungsstil erhielt.

So mag es 1913 gewesen sein, als die große französische Tragödin Sarah Bernhardt für ihre Darstellung der historischen Figur Adrienne Lecouvreur (nach dem Drama von Eugène Scribe) in einem Stummfilm gefeiert wurde.

Und so ist es in 2019, wenn Anna Netrebko die Bühne der Deutschen Oper Berlin betritt und mit großer Geste, tiefer Sprechstimme und einem Buch in der Hand eine Theaterrolle memorierend die erste Arie der Adriana beginnt. Auf drei Erlebnis-Ebenen vollzieht sich dabei das gleiche Bild und gibt den perfekten Rahmen für diese Aufführung.

Deutsche Oper Berlin / Adria Lecouvreur hier Alessandro Corbelli und Anna Netrebko © Bettina Stöß

Deutsche Oper Berlin / Adria Lecouvreur hier Alessandro Corbelli und Anna Netrebko © Bettina Stöß

Anna Netrebko – Sie kam, sah und – sang!

Presse und Fans hatten bis kurz vor der ersten von zwei konzertanten Aufführungen von Francesco Cileas Operndrama Adriana Lecouvreur an der Deutschen Oper Berlin spekuliert, ob Sopran-Superstar Anna Netrebko tatsächlich nach Berlin kommen und die Titelpartie singen würde. Hatte die Sängerin doch im vergangenen Sommer mehrfach Aufführungen, u.a. auch eine von drei konzertanten Aufführungen bei den Salzburger Festspielen abgesagt. Doch sie kam sah und – sang!

Francesco Cilea (1866–1950) galt neben Puccini als ein möglicher Nachfolger in der  Verdi-Tradition. Adriana Lecouvreur ist sein bis heute bekanntestes Werk mit zwei populären großen Sopran-Arien („Ecco … Io son l’umile ancella“ und „Poveri fiori“). Nicht zuletzt die lyrischen, virtuosen Gesangspartien machen das Stück bis heute zu einem wiederkehrenden Klassiker der Opernliteratur. Selbst Giuseppe Verdi soll mit dem Gedanken gespielt haben, ein Musikwerk über die Schauspielerin zu schreiben. Denn der Diven-Kult zieht. Gilt doch Titelpartie der Adriana gilt als Meisterstück jeder großen Sopranistin. Und so hat sich Netrebko in den vergangenen Jahren auf großen Bühnen der Welt in berührenden Interpretationen der Adriana zueigen gemacht. Szenisch in der Metropolitan Opera in New York und an der Wiener Staatsoper, konzertant erst vor wenigen Wochen bei den Salzburger Festspielen.

Das unübersichtliche Eifersuchtsdrama (nach einer Vorlage von Eugène Scribe, der es 1849 in einem Theaterstück über Adrienne Lecouvreur dramatisierte), in dem Veilchen mit Nebenwirkungen eine Rolle spielen, und das sich auf die historische Figur der französischen Schauspielerin Adrienne Lecouvreur bezieht, die ab 1717 an der Comédie Française in Paris ein gefeierter Star war, endet für die Titelheldin jedenfalls tödlich. Adrienne und die Fürstin von Bouillon sind beide in den Grafen Moritz von Sachsen verliebt. Am Ende stirbt Adrienne, mutmaßlich durch einen giftigen Veilchenstrauß der Nebenbuhlerin, nachdem Moritz sich zu ihr bekannt hat.

Es scheint richtig, das Stück konzertant anzusetzen, Cileas farbige, emotionale Musik eignet sich bestens für den dramatischen Gestus, bei dem Anna Netrebko darstellerisch aus dem Vollen schöpft, auch ohne Bühnenbild, Kostüme und eine Inszenierung. Die Theater-auf-dem-Theater-Thematik der Oper lässt die Partie der Adriana zu einer Paraderolle für Anna Netrebko werden. Und die macht sie sich von Beginn an zu eigen. Wie es zur Zeit der echten Lecouvreur am Theater Usus war, sorgte sie auch für pompöse Kostüme.

Deutsche Oper Berlin / Adriana Lecouvreur - hier : Padraic Rowan, Ya-Chung Huang, Anna Netrebko, Vlad Borovko, Aigul Akhmetshina und Orchester © Bettina Stöß

Deutsche Oper Berlin / Adriana Lecouvreur – hier : Padraic Rowan, Ya-Chung Huang, Anna Netrebko, Vlad Borovko, Aigul Akhmetshina und Orchester © Bettina Stöß

In einem fließenden grünen Gewand (es folgen im Laufe des Abends ein orangefarbenes glitzerndes und ein schlichtes schwarzes) schreitet Netrebko zur Tat, mit der ersten Arie „Io son l’umile ancella“ als bescheidene Dienerin der Kunst, wie es im Stück heißt, setzt sie den Maßstab für alles Kommende. Voll, tief in der Mittellage und dunkelst gefärbt, führt sie die Stimme mühelos in die Höhe, vom Fortissimo ins Pianissimo und zurück. Stimmlich und darstellerisch zieht sie alle Register, deklamiert, gestikuliert, gibt pantomimisch eine große Theaterszene im Hintergrund und räumt sogar dabei einmal ein Notenpult der Kollegen beiseite, wenn es das dramatische Schreiten entlang der Rampe stört.

An ihrer Seite wirft sich Yusif Eyvazov als Moritz von Sachsen, darstellerisch empathisch, mit Spannung und Verve in die Rolle. Er tritt in große Fußstapfen, was die Erwartungen des Publikums betrifft. In der Uraufführung 1902 in Mailand sang Enrico Caruso die Partie, seine Interpretation war maßgeblich für den Erfolg der Oper. Stimmlich hat er keine Mühe, die geforderten Höhen zu erreichen, seine große Arie „L’anima ho stanca“ klingt makellos.

Doch auch Adrianas Mezzo-Gegenpart in Gestalt der Fürstin von Bouillon ist eine musikalisch dankbare Partie. Olesya Petrova ist gestalterisch viel feiner als Netrebko, mit vollem Mezzo-Sopran zeichnet sie musikalisch und gestisch ein differenziertes Bild der zwischen Rache, Liebe und Besorgnis schwankenden Fürstin von Bouillon. Ihr zur Seite eine der Entdeckungen des Abends: Patrick Guetti verströmt als Fürst von Bouillon eine so profunde wie warme und elegante Baßstimme, dass es eine Freude ist, ihn in den Ensembles herauszuhören.

Das Konzertzimmer der Deutschen Oper ist ein starker Resonanzraum, so gerät der gesamte Abend ein bisschen zu sehr auf die Fortissimo-Ebene, was schade ist, denn das Stück hat viele Parlando-Stellen, schnelle gesungene Dialoge mit Witz und Esprit. Michelangelo Mazza und das Orchester der Deutschen Oper Berlin gestalten die Tonsprache Cileas, die neben einem großen wiederkehrenden Schicksalsmotiv filmmusikhafte Anklänge fast vorwegnimmt, sehr farbenreich und emotional. Das Orchester läuft in langen Passagen zu voller Phonstärke auf. Netrebko und Eyvazov halten mühelos mit.

Aus dem spielfreudigen Ensemble ist Alessandro Corbelli  als treu ergebener Inspizient Michonnet Adriana ein anrührender Begleiter mit stimmlicher Noblesse. Ein großsprecherischer Abate di Chazeuil mit textlichem Biss ist Burkhard Ulrich. Ein exzellentes Quartett frischer, gewandter Stimmen bieten als Theaterkollegen der großen Lecouvreur, Aigul Akhmetshina (Mademoiselle Dangeville), Vlada Borovko (Mademoiselle Jouvenot) und Ya-Chung Huang (Poisson) sowie Padraic Rowan (Quinault). Der Chor der Deutschen Oper Berlin ist nur an wenigen Stellen, dort jedoch stimmgewaltig in die Aufführung eingebunden.

Nachdem Adriana in einer letzten dramatischen Szene einen melodischen Bühnentod gestorben ist, rufen die Fans in der Deutschen Oper einer der derzeitig bewundertsten Sängerinnen der Welt lautstark ihre Verehrung entgegen. Publikum und Akteure baden gleichermaßen im anhaltenden Schlussapplaus: jenseits und diesseits der Rampe schwingen Seelen im Gleichklang. Friede, Opernfreude, Einigkeit auf der Deutungsebene: so darf  Oper auch mal sein.

—| IOCO Kritik Deutsche Oper Berlin |—

Berlin, Deutsche Oper Berlin, Adriana Lecouvreur mit Anna Netrebko, 04. – 07.2019

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Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)

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ADRIANA LECOUVREUR –  Konzertant

Libretto Arturo Colautti nach Eugène Scribe und Ernest Legouvé, Uraufführung am 6. November 1902 am Teatro Lirico in Mailand

4. und 7. September 2019

Anna Netrebkos berührende Interpretation der Adriana ist auf den großen Bühnen der Welt von Wien bis New York Legende. An der Seite ihres Mannes Yusif Eyvazov als Graf Maurizio präsentiert sie sich nun an der Deutschen Oper Berlin in einer ihrer Paraderollen.

mit  Anna Netrebko und Ehemann – Yusif Eyvazov

Ein kompliziertes Netz von Intrigen, eine eifersüchtige Prinzessin, ein vergifteter Veilchenstrauß und eine begnadete Künstlerin, um deren Tod sich düstere Legenden ranken: Nichts Geringeres verwandelte Eugène Scribe in sein Theaterstück über Adrienne Lecouvreur, die bedeutendste Schauspielerin des frühen 18. Jahrhunderts. Seine dramatische Studie des verruchten, kunstsinnigen Ancien Régime von 1849 verarbeitete Francesco Cilea gut 50 Jahre später zu seiner wohl berühmtesten Oper ADRIANA LECOUVREUR. In der atemraubend unübersichtlichen Intrigenhandlung streiten sich Adriana und ihre Rivalin, die eifersüchtige Prinzessin Bouillon, um die Liebe des Grafen Maurizio, des historischen Grafen Moritz von Sachsen. Zwar rügten Kritiker schon bei der Uraufführung 1902 das nach Verismo-Maßstäben unwahrscheinliche Ende der Schauspielerin, die ein vergifteter Strauß Blumen zur Strecke bringt. Doch nicht zuletzt die lyrischen, virtuosen Gesangspartien machen das Stück bis heute zu einem unangefochtenen Klassiker der Opernliteratur. Vor allem die Titelpartie der Adriana gilt als Meisterstück jeder großen Sopranistin.

BESETZUNG
Musikalische Leitung : Michelangelo Mazza, Chöre : Jeremy Bines, Maurizio : Yusif Eyvazov, Der Fürst von Bouillon : Patrick Guetti, Der Abbé von Chazeuil : Burkhard Ulrich
Michonnet : Alessandro Corbelli, Adriana Lecouvreur : Anna Netrebko, Die Fürstin von Bouillon : Olesya Petrova, Mademoiselle Jouvenot : Jacquelyn Stucker, Mademoiselle Dangeville : Aigul Akhmetshina, Quinault : Padraic Rowan Poisson :Ya-Chung Huang

Chöre
Chor der Deutschen Oper Berlin, Orchester : Orchester der Deutschen Oper Berlin

—| Pressemeldung Deutsche Oper Berlin |—

Baden-Baden, Festspielhaus, Adriana Lecouvreur mit Anna Netrebko, 20./23.07.2018

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Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Eifersuchtskrimi   – Adriana Lecouvreur

Anna Netrebko mit Ehemann – 20. – 23. Juli 2018 in Baden-Baden

Anna Netrebko und Yusif Eyvazov stehen erstmals in einer szenischen Oper gemeinsam auf der Bühne des Festspielhauses Baden-Baden. Am 20. und 23. Juli 2018 singen sie unter der Leitung von Valery Gergiev in der Oper Adriana Lecouvreur. Für die zweite Vorstellung am 23. Juli 2018 gibt es noch Eintrittskarten, teilt das Festspielhaus mit.

Festspielhaus Baden-Baden / Anna Netrebko und Yusif Eyvazov © Vladimir Shirokov

Festspielhaus Baden-Baden / Anna Netrebko und Yusif Eyvazov © Vladimir Shirokov

Das Künstlerpaar gab sich privat 2015 das Jawort und spielt in Baden-Baden nun zwei unerfüllt Liebende, deren Ende tragisch ist. In Francesco Cileas Opernkrimi Adriana Lecouvreur verkörpert die Weltklasse-Sopranistin die Titelrolle. Yusif Eyvazov, der erst vor wenigen Tagen wie auch Anna Netrebko in der Eröffnungsgala der Fußball-Weltmeisterschaft auf dem Roten Platz in Moskau sang, übernimmt die Partie des von Adriana geliebten Fähnrichs Maurizio. Ekatarina Semenchuk gibt die eifersüchtige Fürstin von Bouillon, die ihre vermeintliche Nebenbuhlerin Adriana vergiftet.

Festspielhaus Baden-Baden / Adriana Lecouvreur - Anna Netrebko © Natasha Razina / State Academic Mariinsky Theatre

Festspielhaus Baden-Baden / Adriana Lecouvreur – Anna Netrebko © Natasha Razina / State Academic Mariinsky Theatre

Adriana Lecouvreur wurde 2017 im Mariinsky Theater neu inszeniert. Das St. Petersburger Publikum war hingerissen – und dies nicht nur wegen der üppigen Kostüme, die an das 18. Jahrhundert erinnern. Valery Gergievs Dirigat sorgte dafür, dass die bis in die 1920er Jahre weltweit beliebte Oper – Uraufführung feierte sie 1902 – neu in Russland entdeckt wurde.

Francesco Cilea ließ sich von dem Schauspiel Adrienne Lecouvreur der Autoren Scribe und Legouvé zu seiner Oper inspirieren. Im Mittelpunkt steht die Intrige der ihrerseits untreuen Fürstin von Bouillon gegen die beliebte Schauspielerin Adriana Lecouvreur. Die Künstlerin verhilft der Adligen zu einem Alibi, während sich die Fürstin, von Maurizio zurückgewiesen, in blinder Eifersucht gegen dessen Geliebte Adriana wendet.

Festspielhaus Baden-Baden / Adriana Lecouvreur - Anna Netrebko und Yusif Eyvazov © Natasha Razina / State Academic Mariinsky Theatre

Festspielhaus Baden-Baden / Adriana Lecouvreur – Anna Netrebko und Yusif Eyvazov © Natasha Razina / State Academic Mariinsky Theatre

Die zentrale Personenkonstellation gleicht der Anordnung eines modernen Psycho-Thrillers. Die extrovertierte und intrigante Fürstin trifft auf die bürgerliche Künstlerin und fühlt sich moralisch überlegen. Dabei handelt die Adlige zutiefst unmoralisch und ignoriert, dass ihr Angebeteter ihre Liebe nicht erwidert. Im Mord an der vermeintlichen Rivalin sieht die Fürstin eine Chance, die nur in ihrer Fantasie existierende Beziehung zu Maurizio zu retten. Adriana wiederum bleibt ehrlich und kann ihre Gefühle nicht verbergen. Bis an ihr Ende lässt sie sich nicht in das böse Spiel der Fürstin hineinziehen.

Festspielhaus Baden-Baden / Adriana Lecouvreur - Anna Netrebko und Yusif Eyvazov © Natasha Razina / State Academic Mariinsky Theatre

Festspielhaus Baden-Baden / Adriana Lecouvreur – Anna Netrebko und Yusif Eyvazov © Natasha Razina / State Academic Mariinsky Theatre

Dies alles verbindet Francesco Cilea mit wunderschöner Musik. Adrianas Arien und Duette mit Maurizio sind von großer Würde und einer klingenden Wahrhaftigkeit geprägt, die zu Tränen rühren. Dagegen hat die Fürstin große emotionale Ausbrüche – das stark besetzte Orchester macht hier deutlich, dass wir uns in der Ära von Puccini und Richard Strauss befinden.

Genau vor 20 Jahren gastierte das Mariinsky Theater aus St. Petersburg zum ersten Mal im damals neu eröffneten Festspielhaus Baden-Baden. Anna Netrebko sang hier bereits 2001 – drei Jahre bevor sie erstmals bei den Salzburger Festspielen reüssierte. Ihr Entdecker Valery Gergiev hatte sie zuerst in Baden-Baden vorgestellt und später mit ihr weitere Erfolge – unter anderem in der Tschaikowsky-Oper „Jolanthe“ an der Oos gefeiert.

—| Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden |—

Innsbruck, Tiroler Landestheater, Sechs Schikaneder-Nominierungen, Adriana Lecouvreur – Charlie Chaplin – Cabaret, 27.06.2016

Tiroler Landestheater und Symphonieorchester Innsbruck

Tiroler Landestheater Innsbruck © Landestheater

Tiroler Landestheater Innsbruck © Landestheater

Sechs Schikaneder-Nominierungen für Tiroler Landestheater

Die Nominierungen für die 16 Kategorien des Österreichischen Musiktheaterpreis Goldener Schikaneder 2016 stehen fest. Das Tiroler Landestheater in Innsbruck ging dabei als Nominierungssieger hervor.

Die Innsbrucker Produktion Adriana Lecouvreur erhielt insgesamt vier Nominierungen: Karina Flores wurde für Adriana als Beste weibliche Hauptrolle nominiert, Susan Maclean für die Fürstin von Bouillon als Beste weibliche Nebenrolle. Bruno Klimek erhielt eine Nominierung für die Beste Regie und Chefdirigent Francesco Angelico für die Beste Musikalische Leitung von Adriana Lecouvreur.

Außerdem wurde als Beste Ballettproduktion Charlie Chaplin von Marie Stockhausen nominiert. In der Kategorie Musical erhielt Nina Proll, die am Tiroler Landestheater in Cabaret Sally Bowles verkörperte, eine Nominierung.

Die Preisverleihung findet am 27. Juni in im Wiener Ronacher statt

Pressemeldung Tiroler Landestheater257