Krefeld, Theater Krefeld Mönchengladbach, WILHELM TELL @ Live-Stream, 16.05.2020

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Theater Krefeld Mönchengladbach

Theater Krefeld © Matthias Stutte

Theater Krefeld © Matthias Stutte

WILHELM TELL @ Live-Stream

Erleben Sie am Samstag um 19:30 Uhr eine besondere Live-Übertragung: WILHELM TELL @ Live-Stream. Für den ursprünglichen Premierenabend hat Regisseur Matthias Gehrt mit dem Ensemble eine szenische Lesung unter Coronabedingungen vorbereitet. Von fünf Kameras aus unterschiedlichen Perspektiven begleitet werden die 11 Schauspielerinnen und Schauspieler den Klassiker von Friedrich Schiller lesen – vor leeren Zuschauerrängen.

Regisseur Matthias Gehrt empfiehlt, die 75-minütige Lesung mit Kopfhörern zu genießen: „Dadurch kommt vor allem der Sound, den Musiker Jörg Ostermayer kreiert hat, gut rüber“.

WILHELM TELL @ Live-Stream – Szenische Lesung unter Coronabedingungen
youtube Trailer Theater Krefeld und Mönchengladbach
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Der Live-Stream der szenischen Lesung ist am Samstag, 16. Mai ab 19:30 Uhr auch direkt auf der Startseite der Theater-Website www.theater-kr-mg.de abrufbar.

Hinweis zur Bearbeitung:
Schillers gekürztem Schauspiel Wilhelm Tell wurden Texte hinzugefügt und teilweise nachgedichtet. Diese Texte sind inspiriert von Veröffentlichungen von Greta Thunberg, Carola Rackete, extincion rebellion, Unsichtbares Komitee, Jean Ziegler, Philipp Blom, Charles Eisenstein, Nathaniel Rich und Friedrich Hölderlin sowie von zahlreichen aktuellen Zeitungs- und Internetartikeln über die internationale Klimaschutzbewegung und solchen über den Umgang der Politik und der Wissenschaften mit den Themen Kapitalismus und Klimawandel.

Als Bühnenfassung soll „Wilhelm Tell“in der Spielzeit 2020/21 nachgeholt werden, wenn ein regulärer Vorstellungsbetrieb wieder möglich ist.

WILHELM TELL @ Live-Stream
Szenische Lesung unter Corona-Bedingungen

Friedrich Schillers Schauspiel Wilhelm Tell
in einer Bearbeitung von Matthias Gehrt und Thomas Blockhaus., Musik von Jörg Ostermayer.

Mit: Nele Jung, Esther Keil, Jannike Schubert; Raafat Daboul, Henning Kallweit, Adrian Linke, Michael Grosse, Michael Ophelders, Paul Steinbach, Ronny Tomiska, Bruno Winzen

—| Pressemeldung Theater Krefeld Mönchengladbach |—

Münster, Theater Münster, Friedrich Hölderlin – 2020 – Theatergespräche, IOCO Aktuell, 21.12.2019

Dezember 21, 2019 by  
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Theater Münster

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Friedrich Hölderlin – Der Dichter im Turm

Theatergespräche 2020  –  Beginn 6. Januar 2020

Acht Monate bevor Ludwig van Beethoven, der große Jubilar des kommenden Jahres, das Licht der Welt erblickte, wurde am 20. März 1770 im Herzogtum Württemberg der Dichter und Philosoph Friedrich Hölderlin geboren, eine der wirkungsmächtigsten Größen der deutschen und europäischen Geistesgeschichte. Aus Anlass seines 250. Geburtstags widmet sich das Theater Münster in einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm im Jubiläumsjahr zwischen Januar und Mai 2020 dem Werk Hölderlins und seiner vielgestaltigen Rezeptionsgeschichte. Vertreter der internationalen Hölderlin-Forschung aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien werden sein dichterisches Oeuvre beleuchten, Schauspieler des Theaters Münster in Lesungen seine sprachgewaltige Poesie zum Vortrag bringen.

Der schwäbische Schriftsteller Friedrich Hölderlin (1770–1843), namhafter Vertreter des deutschen Idealismus, Freund und Diskussionspartner Georg W. F. Hegels und Friedrich W. J. Schellings, gilt als ein Vordenker der klassischen deutschen Philosophie. Seine extreme Sensibilität befähigte ihn darüber hinaus zu einzigartigen, vieldeutigen lyrischen und dramatischen Schöpfungen, deren Ausstrahlung bis ins 21. Jahrhundert reichen.

19. April 2020 – Hölderlin Festakt im Rathausfestsaal 

 Franz Karl Hiemer, Friedrich Hölderlin, um 1792, © Schiller-Nationalmuseum und Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar

Franz Karl Hiemer, Friedrich Hölderlin, um 1792, © Schiller-Nationalmuseum und Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar

Zu Lebzeiten galt Hölderlin als Außenseiter, er selbst sah sich als »Dichter in dürftiger Zeit«, als ein ewig Heimatloser und Revolutionär, der an der Enge des Alltags zu ersticken glaubte und mit seinen kühnen Zukunftsträumen von Freiheit und Gleichheit an den politischen Realitäten seiner Epoche scheitern musste. Von der Mitwelt als geisteskrank erklärt, sollte er die zweite Hälfte seines Lebens wegen schwerer psychischer Krisen in einem Tübinger Turm oberhalb des Neckars verbringen

Nach seinem Tod fast vergessen, entdeckte ihn das 20. Jahrhundert neu und stilisierte ihn zur umschwärmten Kultfigur der deutschen Dichtung. Als »großer Seher, der für sein Volk ins Licht tritt«, bejubelte ihn Stefan George, der Kommunist Johannes R. Becher bezeichnet ihn als »Sänger der nationalrevolutionären Befreiung«. Martin Heidegger adelte ihn schließlich zum Dichter-Messias und Künder einer »Ursprache«. Komponisten wie Paul Hindemith, Carl Orff und Hans Werner Henze vertonten seine Werke, bildende Künstler wie Erich Heckel und Max Ernst erfuhren die inspirierende Kraft des dichterische Erbes.

Die Theatergespräche werden am Montag, 6. Januar 2020 um 20.00 Uhr mit einem Einführungsvortrag des Präsidenten der Hölderlin-Gesellschaft Prof. Johann Kreuzer (Oldenburg) im Theatertreff eröffnet. Ein mehrseitiges Faltblatt, das an der Theaterkasse erhältlich ist, informiert über die weiteren Termine, Referenten und Vortragsthemen. Eine begleitende Reihe im Schloßtheater wird sich ab Sonntag, 19. April den biographischen und experimentellen Annäherungen an Hölderlins Leben und Werk im Film widmen. Am Geburtstag, am 20. März 2020 wird ein Festakt mit Vortrag, Musik und Rezitation im Rathausfestsaal das Ausnahmetalent Hölderlin würdigen.

Karten zum Preis von je 10,- €/ Vortrag sind an der Theaterkasse (Tel. 0251/ 5909-100) erhältlich. Das Gesamtprogramm mit 22 Veranstaltungen (ohne Filme) kostet 154,- €.

—| Pressemeldung Theater Münster |—

Düsseldorf, Tonhalle Düsseldorf, Supernova, 29.09.2013

September 18, 2013 by  
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Tonhalle Düsseldorf

Tonhalle Düsseldorf © Diesner

Tonhalle Düsseldorf © Diesner

Supernova

 
Sonntag, 29. September 2013, 18.00 Uhr
 
Cappella Amsterdam notabu.ensemble neue musik
Markus Bellheim Klavier
Mark-Andreas Schlingensiepen Dirigent
 
GyörgyLigeti Drei Phantasien nach Friedrich Hölderlin
György Ligeti Kammerkonzert für 13 Instrumente
György Ligeti Konzert für Klavier und Orchester
György Ligeti Lux aeterna
György Ligeti Magyar Etüdök / Ungarische Etüden
György Ligeti Poème symphonique / Musikalisches Zeremoniell für 100 Metronome
 
 
All-Ligeti
Als einer der wenigen Komponisten der letzten 50 Jahre hat es György Ligeti vermocht, hoch ambitionierte Musik zu schreiben, die den Weg zu vielen findet. Seine soghaften Klangkom-positionen sind legendär und nicht zufällig schon öfter eine Liaison mit dem Film eingegan-gen. Die erste Supernova der neuen Saison porträtiert am 29. September den 2006 verstor-benen Meister in seiner ganzen Vielfalt: Sphärischer Chorklang, Experimentierlust und folkloristische Verspieltheit erfüllen die Tonhalle, wenn das Ausnahme-Ensemble Cappella Amsterdam unter Daniel Reuss, der Pianist Markus Bellheim und das notabu.ensemble neue musik unter Mark-Andreas Schlingensiepen Schlüsselwerke aus Ligetis Schaffen zu Gehör bringen. Und als Sahnehäubchen gibt es eine charmante Petitesse: Auf der Bühne der Tonhalle versammeln sich 100 Metronome, um mit Ligetis „Poème symphonique“ ein „musikalisches Zeremoniell“ (Ligeti) zu begehen, bei dem niemand so genau weiß, welchen Verlauf es nimmt. 
 
Großer Saal
—| Pressemeldung Tonhalle Düsseldorf |—

Köln, Philharmonie Köln, I. Bostridge, J. Drake, X. Yang: Britten, Dowland, Henze, 26.09.2013

August 23, 2013 by  
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Kölner Philharmonie

Philharmonie Köln © IOCO

Philharmonie Köln © IOCO

I. Bostridge, J. Drake, X. Yang: Britten, Dowland, Henze

26.09.2013 Donnerstag 20:00 Uhr
 
Liederabende 1
 
Ian Bostridge Tenor 
Julius Drake Klavier 
Xuefei Yang Gitarre 
 
 
PROGRAMM:
Benjamin Britten 
Sechs Hölderlin-Fragmente op. 61 (1958) für Singstimme und Klavier
John Dowland 
„Come, heavy sleep“  aus: The First Booke of Songes or Ayres (1597)
Benjamin Britten 
Nocturnal after John Dowland op. 70 (1963) Reflections on ‚Come, heavy sleep‘ für Gitarre
Hans Werner Henze 
II. In lieblicher Bläue (Tenor/Gitarre)  aus: Kammermusik 1958. Über die Hymne „In lieblicher Bläue“ von Friedrich Hölderlin (1958)
 
Hans Werner Henze 
III. Tento I, Du schönes Bächlein (Gitarre)  aus: Kammermusik 1958. Über die Hymne „In lieblicher Bläue“ von Friedrich Hölderlin (1958)
Hans Werner Henze 
V. Tento II, Es findet das Aug‘ oft (Gitarre)  aus: Kammermusik 1958. Über die Hymne „In lieblicher Bläue“ von Friedrich Hölderlin (1958)
 
Hans Werner Henze 
VIII. Möcht ich ein Komet sein? (Tenor/Gitarre)  aus: Kammermusik 1958. Über die Hymne „In lieblicher Bläue“ von Friedrich Hölderlin (1958)
 
Hans Werner Henze 
X. Wenn einer in den Spiegel siehet (Tenor/Gitarre)  aus: Kammermusik 1958. Über die Hymne „In lieblicher Bläue“ von Friedrich Hölderlin (1958)
Hans Werner Henze 
XI. Tento III, Sohn Laios‘ (Gitarre)  aus: Kammermusik 1958. Über die Hymne „In lieblicher Bläue“ von Friedrich Hölderlin (1958)
Pause 
 Hans Werner Henze 
Three Auden Songs (1983) für Tenor und Klavier
 Benjamin Britten 
Seven Sonnets of Michelangelo op. 22 (1940) für Tenor und Klavier
 
Dass Benjamin Britten einer der wichtigsten Liedkomponisten des 20. Jahrhundert wurde, verdankt sich der einzigartigen Künstlerfreundschaft mit dem Tenor Peter Pears. Mit ausgewählten Werken gratuliert mit Ian Bostridge einer der seit vielen Jahren überragenden Britten- Interpreten dem Komponisten zum 100. Geburtstag. Außerdem erinnert der Tenor mit Liedern an seine eigene fruchtbare Zusammenarbeit mit Hans Werner Henze. 
 
Gefördert durch das Kuratorium KölnMusik e.V.
 
Zu diesem Konzert finden Begleitveranstaltungen statt: 
» 26.09.2013, 18:30 Uhr, Lengfeld’sche Buchhandlung
Do 26.09.2013 18:30 Blickwechsel Musik und Literatur: »Hölderlin. Genie und Wahnsinn« A. Gutzeit, C. Schmitz: Lesung und Gespräch
» 01.09.2013, 15:00 Uhr, Filmforum
Der Lieblingsfilm von … Ian Bostridge Der unsichtbare Dritte
Medienpartner: choices
 
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