Hohenems, Schubertiade, Auftakt: Spielplan 22. – 25. März 2018

März 19, 2018 by  
Filed under Konzert, Pressemeldung, Schubertiade, Spielpläne

Schubertiade

Hohenems / Markus-Sittikus-Saal © Schubertiade GmbH

Hohenems / Markus-Sittikus-Saal © Schubertiade GmbH

Schubertiade – Auftakt in Hohenems

Hohenems steht vom 22. bis 25. März 2018 wieder ganz im Zeichen der Schubertiade, die mit einer ersten Reihe von fünf hochkarätig besetzten Konzerten Musikbegeisterte aus Nah und Fern in den Markus-Sittikus-Saal lädt. Mit dem Eröffnungskonzert startet das Festival auch gleich eine Reihe von Konzerten, die dem großen Schubert-Verehrer Johannes Brahms gewidmet ist. Als Reverenz an diesen einflussreichen Schubert-Befürworter erklingt von März bis Oktober bei den Konzerten in Hohenems und Schwarzenberg dessen gesamte Kammermusik.

Ein weiterer großer Programmschwerpunkt in Hohenems ist die Gesamtaufführung aller Schubert-Symphonien im Mai durch das L’Orfeo Barockorchester unter Michi Gaigg.

Die Schubertiade Hohenems findet 2018 aufgeteilt auf vier Perioden (22. – 25. März, 28. April – 5. Mai, 12. – 15. Juli, 3. – 9. Oktober) statt, darüber hinaus wird von Mai bis September eine neue Markus-Sittikus-Reihe mit vielseitigen Programmen geboten. Die Konzerte der Schubertiade Schwarzenberg finden vom 23. Juni bis 1. Juli und vom 25. August bis 2. September im Angelika-Kauffmann-Saal statt. Neben den Konzerten lädt das Festival auch zum Besuch des Schubertiade-Quartiers in Hohenems mit seinen sechs Museen.

Hohenems / Kammerkonzert im Markus-Sittikus-Saal © Schubertiade GmbH

Hohenems / Kammerkonzert im Markus-Sittikus-Saal © Schubertiade GmbH

PROGRAMMHINWEISE der SCHUBERTIADE HOHENEMS zu den Konzerten vom 22. – 25. März 2018:


Donnerstag, 22. März
20.00, Markus-Sittikus-Saal, Kammerkonzert
Gabriel Le Magadure Violine
Valentin Erben Violoncello
Shani Diluka Klavier
Mit dem heutigen Eröffnungskonzert startet die Schubertiade auch gleich eine Reihe von Konzerten, die dem großen Schubert-Verehrer Johannes Brahms gewidmet ist. Brahms hat sich sehr um das Werk Schuberts verdient gemacht, indem er Aufführungen und Drucke Schubert’scher Werke erwirkte, Autographe sammelte, als Herausgeber von Klavierwerken fungierte und die Revision von Schuberts Symphonien für die Alte Schubert-Ausgabe übernahm. Als Reverenz an Brahms erklingt bei der Schubertiade von März bis Oktober seine gesamte Kammermusik, angefangen bei der Urfassung des Klaviertrios op. 8 von 1854 und dem Klaviertrio in C-Dur, die beide heute zu hören sind. Prominente Ausführende sind Gabriel Le Magadure, Valentin Erben und Shani Diluka, die in dieser generationenübergreifenden Formation schon zum dritten Mal bei der Schubertiade gastieren.
(Karten erhältlich.)


Freitag, 23. März
20.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Orchesterkonzert
Sir András Schiff Klavier und Leitung
Cappella Andrea Barca
Unter den großen Komponisten nimmt Bach noch eine Sonderstellung ein: Kaum ein Musiker, der ihn nicht verehrt, so auch Pianist und Dirigent Sir András Schiff, der Tag für Tag seine Exerzitien mit diesem Komponisten beginnt: „Ich empfand Bach immer als befreiend. Bei ihm fühle ich mich wie ein Fisch im Wasser.“ Und auch die Besucher des heutigen Orchesterkonzertes können ganz in die Musik des großen Meisters eintauchen, wenn Sir András Schiff gemeinsam mit dem von ihm gegründeten Ensemble „Cappella Andrea Barca“, dessen Musiker in aller Welt als Solisten und Kammermusiker tätig sind, sechs von Johann Sebastian Bachs Klavierkonzerten zur Aufführung bringt.
(Restkarten)


Samstag, 24. März
16.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Kammerkonzert
Carolin Widmann Violine
Felix Klieser Horn
Martin Helmchen Klavier
Wie gut sich der weiche, edle Klang des Horns für Kammermusik eignet, davon können sich die Besucher des heutigen Nachmittagskonzertes überzeugen. Auf dem Programm steht nämlich neben den Violinsonaten in A-Dur und d-Moll von Johannes Brahms auch dessen Trio für Horn, Violine und Klavier – ein Juwel im Repertoire und ein Paradestück für jeden Hornisten. Im heutigen Konzert debütiert der gefeierte deutsche Hornist Felix Klieser mit diesem Stück bei der Schubertiade; die Violine spielt Carolin Widmann und am Klavier begleitet mit Martin Helmchen ein langjähriger Liebling des Schubertiade-Publikums.
(Karten erhältlich.)


20.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Kammerkonzert
Apollon Musagète Quartett
Marie-Elisabeth Hecker Violoncello
Benannt nach Apollo, dem Anführer der neun Musen, hat sich das Apollon Musagète Quartett 2008, also bereits zwei Jahre nach Quartettgründung, den ersten Preis und zahlreiche Sonderpreise beim ARD-Musikwettbewerb erspielt und zählt seither zu den international gefragtesten Kammermusikensembles. Ihr Schubertiade-Debüt gaben die polnischen Musiker bereits 2011; beim heutigen Konzert in Hohenems präsentieren sich die vier mit Mozarts beliebtem Streich-quartett in C-Dur und – prominent verstärkt von Marie-Elisabeth Hecker am zweiten Cello – mit Franz Schuberts Streichquintett in C-Dur.
(Karten erhältlich.)


19Sonntag, 25. März
11.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Kammerkonzert
Liza Ferschtman Violine
Maximilian Hornung Violoncello
Aleksandar Madžar Klavier
Liza Ferschtman gilt als eine der markantesten Künstlerinnen ihrer Generation und ist für die Leidenschaftlichkeit ihrer Darbietungen auf der Bühne bekannt. Bei ihrem Schubertiade-Debüt wird die niederländische Geigerin mit dem deutschen Cellisten Maximilian Hornung, der damit ebenfalls sein Schubertiade-Debüt gibt, und dem serbischen Pianisten Alexandar Madžar ein abwechslungsreiches Programm im Rahmen der Johannes-Brahms-Kammermusikreihe darbieten. Zu hören sind heute die Cellosonate in e-Moll, die Violinsonate in G-Dur, die Sechs Klavierstücke op. 118 sowie das beliebte Klaviertrio in c-Moll.
(Karten erhältlich.)


Schubertiade-Quartier: Museen – Konzerte – Baudenkmale

Franz-Schubert-Museum, Marktstraße 1
Schubertiade-Museum, Marktstraße 15
Legge-Museum, Marktstraße 5
Elisabeth-Schwarzkopf-Museum, Villa Rosenthal, Schweizer Straße 1
Nibelungen-Museum, Marktstraße 6
Markus-Sittikus-Saal, Graf-Maximilian-Straße 3
Schuhmacher-Museum, Marktstraße 15

Franz Schubert, große Interpreten und Interpretinnen aus dem Bereich der Klassischen Musik, die bedeutende Kulturgeschichte von Hohenems sowie altes Handwerk sind die thematischen Schwerpunkte der Museen im Schubertiade-Quartier.

Öffnungszeiten
23. und 24. März, von 10.30 – 19 Uhr

Pressemeldung Schubertiade

Schwarzenberg, Schubertiade, Konzerte, Igor Levit, Th. Quasthoff, 28. – 30. August 2017

August 25, 2017 by  
Filed under Konzert, Pressemeldung, Schubertiade

Schubertiade

Schubertiade / Schwarzenberg, Angelika-Kauffmann-Saal (Vorplatz) © Schubertiade

Schubertiade / Schwarzenberg, Angelika-Kauffmann-Saal (Vorplatz) © Schubertiade

Schubertiade / Schwarzenberg, Angelika-Kauffmann-Saal (Vorplatz) © Schubertia

Schubertiade-Konzerte – 28. – 30. August 2017

Die idyllische Gemeinde Schwarzenberg im Bregenzerwald – seit 1994 ein Ziel der beliebten »Landpartien« – 2001 zum Hauptschauplatz der Schubertiade zu machen, wurde durch eine Erweiterung und grundlegende Renovierung des Angelika-Kauffmann-Saals ermöglicht.

Der in schlichter Holzbauweise errichtete Saal mit rund 600 Sitzplätzen besticht nicht nur durch seine einzigartige Lage inmitten einer beschaulichen Wiesen- und Berglandschaft, sondern bietet auch perfekte akustische Bedingungen, die Künstler und Publikum gleichermaßen ins Schwärmen bringen und von der internationalen Presse mit zahlreichen Superlativen bedacht wurden. So zählte ihn die Frankfurter Allgemeine Zeitung – zusammen mit dem Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses und dem Salzburger Mozarteum – zu den drei besten Kammermusiksälen Österreichs, während die Die Welt  ihn mit der Londoner Wigmore Hall verglich.

Die bescheidene Eleganz des Gebäudes bedeutet jedoch keinen Verzicht auf Komfort: das weitläufige Foyer, die großzügig angelegte, überdachte Terrasse, die neu installierte Lüftungsanlage sowie ein Aufzug für behindertengerechten Zugang erfüllen alle Anforderungen an einen modernen, publikumsfreundlichen Konzertbetrieb.

Traditionell treffen sich die Besucher schon lange vor Konzertbeginn, um die Aussicht zu genießen, am Buffet eine Kleinigkeit zu sich zu nehmen oder sich bei Gesprächen und einem Rundgang durch die Ausstellungsräume auf den bevorstehenden Musikgenuss einzustimmen. Mit der Darbietung kurzer Schubert-Duette signalisieren zwei Hornisten den Gästen, ihre Plätze einzunehmen.


Montag, 28. August  –  10.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal,

Meisterkurs  Thomas Quasthoff und Justus Zeyen

Nach fast vier Jahrzehnten hat Thomas Quasthoff Anfang 2012 seine beispiellose Karriere als Bariton beendet. Dem Gesang bleibt er jedoch weiterhin verbunden, sei es als Rezitator, Sprecher, Jazz-Sänger oder Pädagoge. In seinem Meisterkurs für Liedgesang arbeitet Thomas Quasthoff mit jungen Künstlern an den technischen und interpretatorischen Feinheiten des klassischen Liedgesangs. Für die Betreuung der Pianisten zeichnet Justus Zeyen zuständig.  (General- und Tageskarten erhältlich)

16.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal,

Kammerkonzert  –  Emerson String Quartet
Mehr als 40 Jahre gemeinsames Musizieren und eine Weltkarriere, wie es sie im Kammermusikbereich nur selten gibt: dem amerikanischen Emerson String Quartet ist es gelungen, sich einen Platz in der ersten Reihe der Streichquartette zu erspielen. Bei der diesjährigen Schubertiade ist das u. a. mit neun „Grammy Awards“ ausgezeichnete Ensemble mit zwei Konzerten zu Gast, in denen Beethovens späte Streichquartette aufgeführt werden. Heute stehen die Werke in Es-Dur op. 127, F-Dur op. 135 und cis-Moll op. 131 auf dem Programm.
(Ausverkauft)

20.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal,

Klavierabend  –  Igor Levit   Klavier
Igor Levit setzt Maßstäbe in der Welt der Klassischen Musik als „einer der eindringlichsten, intelligentesten und fein gebildetsten Künstler der neuen Generation“ (New York Times) und wurde von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bereits 2010 als „einer der großen Pianisten dieses Jahrhunderts“ gefeiert. Seit seinem Debüt 2011 ist der Künstler der Schubertiade mit mehreren Auftritten pro Saison eng verbunden und auch heuer in Schwarzenberg an zwei Abenden zu erleben. Heute Abend spielt er Franz Schuberts Allegretto c-Moll und die Sonate A-Dur (D 959) sowie Beethovens „Eroica-Variationen“.
(Ausverkauft)


Dienstag, 29. August,  10.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal,

Meisterkurs Thomas Quasthoff und Justus Zeyen (Tageskarten erhältlich)

16.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Kammerkonzert
Paul Meyer Klarinette, Marco Postinghel Fagott, Alejandro Núñez Horn, Baiba Skride Violine, Gergana Gergova Violine, Veronika Hagen Viola, Clemens Hagen Violoncello
Roberto di Ronza Kontrabaß

Das zweite groß und prominent besetzte Kammerkonzert der aktuellen Schubertiade-Konzertreihe ist – wie könnte es anders sein – Schuberts Oktett gewidmet. Vor der Pause erklingt das Streichquintett von Antonín Dvorak. (Ausverkauft)

20.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal,

LiederabendVioleta Urmana Mezzosopran, Helmut Deutsch Klavier
Violeta Urmana wurde in Litauen geboren und gilt heute als eine der führenden Sängerinnen im italienischen und deutschen Fach. Sie ist ständiger Gast an den berühmtesten Opernhäusern der Welt, ist aber auch eine vielbewunderte Liedsängerin und war schon oft mit großem Erfolg in Schwarzenberg zu erleben. Bei ihrem heutigen Liederabend präsentiert sie ein Programm mit ausgewählten Liedern von Schubert, den „Rückert-Liedern“ von Mahler sowie Liedern von Richard Strauss. Am Klavier begleitet sie Helmut Deutsch.
(Restkarten)


Mittwoch, 30. August  10.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal,

Meisterkurs  Thomas Quasthoff und Justus Zeyen
(Tageskarten erhältlich)

16.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal,

Liederabend  –  Marlis Petersen Sopran, Camillo Radicke Klavier, Paul Meyer Klarinette
Die deutsche Sopranistin Marlis Petersen begeistert weltweit an allen bedeutenden Häusern in allen Rollen, die sie auf der Opernbühne darstellt, und auch im Liedgesang vermag sie es, das Publikum mit ihrer Präsenz und leuchtenden Stimme restlos einzunehmen. Bei ihrem heutigen Liederabend präsentiert die Sopranistin ein Programm mit Werken von Schumann, Strauss und Schubert, darunter auch „Der Hirt auf dem Felsen“ mit Paul Meyer (Klarinette). Am Klavier begleitet Camillo Radicke.
(Restkarten)

20.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal,

Kammerkonzert-  Emerson String Quartet
Das Emerson String Quartet, benannt nach dem amerikanischen Philosophen Ralph Waldo Emerson, gehört zu den weltweit führenden Streichquartetten. 1976 an der Juilliard School in Manhatten gegründet, feierte es kürzlich sein 40jähriges Bühnenjubiläum und hat im Lauf seiner Karriere über 30 preisgekrönte CDs aufgenommen. Bei ihrem zweiten Auftritt bei der diesjährigen Schubertiade werden zwei der letzten Streichquartette von Ludwig van Beethoven aufgeführt: jenes in a-Moll, op. 132, und in B-Dur, op. 130 (mit der „Großen Fuge“ als Finale).,  (Ausverkauft).  PM Schubertiade

 

 

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Oper und Ballett am Rhein – März 2017

logo_dor2.jpg

Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Turandot © Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Turandot © Hans Jörg Michel

Oper und Ballett am Rhein im März 2017

Fr 03.03. – 11.00 Uhr                Premiere Familienoper: Oliver Knussen „Wo die wilden Kerle wohnen“ im Theater Duisburg

Sa 04.03. – 19.30 Uhr               Premiere: Giacomo Puccini „Turandot“ im Opernhaus Düsseldorf

So 05.03. – 11.00 Uhr               Liedermatinee im Foyer – mit Torben Jürgens (Gesang) und Stephen Harrison (Klavier) im Opernhaus Düsseldorf

Fr 10.03. – 19.30 Uhr                Wiederaufnahme: Giuseppe Verdi Aida im Opernhaus Düsseldorf

Sa 18.03. – 19.00 Uhr             AIDS-Gala 2017: 8. Festliche Operngala für die Deutsche Aidsstiftung im Opernhaus Düsseldorf

Mo 27.03. –  19.00 Uhr       Ballettwerkstatt im Opernhaus Düsseldorf: Podiumsgespräch und Probenbesuch zur Premiere von b.31: Schläpfer/van Manen/León & Lightfoot

Do 30.03. – 19.30 Uhr              Wiederaufnahme: Giacomo Puccini Tosca im Theater Duisburg

Deutsche Oper am Rhein / Wo die wilden Kerle wohnen © Hans Joerg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Wo die wilden Kerle wohnen © Hans Joerg Michel

Im März …

… feiert die Deutsche Oper am Rhein gleich zwei Premieren: Im Theater Duisburg kommt ab Freitag, 3. März, 11.00 Uhr, mit Oliver Knussens „Wo die wilden Kerle wohnen“ erneut eine phantasievoll und temporeich inszenierte Familienoper auf die Bühne. Die Oper nach Maurice Sendaks berühmtem Bilderbuch nimmt Kinder und Erwachsene mit auf die spannende musikalische Traumreise des kleinen Max zu den „Wilden Kerlen“, mit denen er die wildesten Abenteuer erlebt. Regie führt Philipp Westerbarkei, für die Ausstattung konnte erneut die Kostüm- und Bühnenbildnerin Tatjana Ivschina gewonnen werden. Jede Menge wilder Verwandlungen auf der Bühne sorgen zusammen mit Knussens lautmalerischer Musik in 45 Minuten für pausenloses Opernvergnügen. Es spielen die Duisburger Philharmoniker unter der Leitung von Jesse Wong.

Im Opernhaus Düsseldorf öffnet sich am 4. März, um 19.30 Uhr der Vorhang für Giacomo Puccinis „Turandot“. Als Koproduktion mit dem National Kaohsiung Center for the Arts (Weiwuying), Taiwan, präsentiert Regisseur Huan-Hsiung Li seinen Blick aus Fernost auf Puccinis Meisterwerk, der behutsam historische Inhalte mit aktuellen Bezügen verknüpft. Besonders ins Auge fallen die prächtigen Kostüme von Hsuan-Wu Lai, die auf perfekte Weise Symbolkraft und Schönheit miteinander vereinen. In der Titelrolle ist die international gefeierte Linda Watson zu erleben, die seit 2013 wieder dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein angehört. Als Kalaf gastiert Yonghoon Lee, der ebenfalls auf den großen Bühnen der Welt zu Hause ist. Zahlreiche Ensemblemitglieder sind zudem in Rollendebüts zu erleben: Anke Krabbe als Liù, Dmitri Vargin als Ping, Luis Fernando Piedra als Pong, Günes Gürle als Timur sowie Richard Šveda als Mandarin. Chor und Extrachor der Deutschen Oper am Rhein und der Kinderchor am Rhein ergänzen das Ensemble. Unter der musikalischen Leitung von Wen-Pin Chien spielen die Düsseldorfer Symphoniker.

Noch mehr Puccini gibt es ab Donnerstag, 30. März, um 19.30 Uhr, im Theater Duisburg, wenn „Tosca“, inszeniert als spannender Psychothriller von Dietrich W. Hilsdorf, die Herzen des Publikums erobert. Als Gastsänger sind Cellia Costea in der Titelpartie und Arnold Rutkowski als ihr Geliebter Cavaradossi zu erleben, den skrupellosen Gegenspieler Scarpia gibt Anooshah Golesorkhi. Aus dem Ensemble wirken Torben Jürgens als Angelotti, Peter Nikolaus Kante als Sagrestano und Florian Simson als Spoletta mit, aus dem Opernstudio Beniamin Pop als Sciarrone. Der Chor der Deutschen Oper am Rhein und der Kinderchor St. Remigius ergänzen die Besetzung. Am Pult der Duisburger Philharmoniker steht der bereits mehrfach ausgezeichnete 28 Jahre junge Kapellmeister Aziz Shokhakimov.

Im Opernhaus Düsseldorf triumphieren am Freitag, 10. März , um 19.30 Uhr, zum vorletzten Mal in dieser Spielzeit in Giuseppe Verdis imposanter Choroper „Aida“ Herrschende über Unterdrückte. Am Ende triumphiert jedoch die Liebe, wenn sich die Bühne als Grabplatte auf die Titelheldin herabsenkt und sie dem Glauben an sich und ihre Gefühle dennoch bis zum letzten Moment treu bleibt. Mit  Morenike Fadayomi als Aida, Sergey Khomov als Radamès, Renée Morloc als Amneris, Thorsten Grümbel als König, Adrian Sâmpetrean als Ramfis und Juan Orozco als Amonasro steht ein stimmgewaltiges und szenisch überzeugendes Sängerensemble auf der Bühne. Chor und Extrachor der Deutschen Oper am Rhein ergänzen die Besetzung. Es spielen die Duisburger Philharmoniker unter der Leitung von Kapellmeister Wen-Pin Chien.

Dem besonderen Reiz des Liedvortrags gibt die Deutsche Oper am Rhein in ihrer neuen Serie „Liedermatinee im Foyer“ ein Forum. Bassbariton Torben Jürgens gestaltet am Sonntag, 5. März, um 11.00 Uhr, gemeinsam mit Operndirektor Stephen Harrison am Klavier ein anspruchsvolles Programm aus Franz Schuberts posthum veröffentlichten Zyklus „Schwanengesang“ D 957 und Liedern Viktor Ullmanns. Tickets kosten 12,00 Euro (erm. 6,50 Euro).

Mit der 8. Festlichen Operngala für die Deutsche Aidsstiftung am Samstag, 18. März, um 19.00 Uhr findet unter der musikalischen Leitung von Philippe Auguin im Opernhaus Düsseldorf erneut das hochkarätige Klassik-Event statt, das auf vorbildliche Weise Musikgenuss mit gesellschaftlichem Engagement verbindet. Sängerinnen und Sänger verzichten auf ihre Gage, so dass die Ticketeinnahmen und Spenden der Zuschauer direkt der Deutschen AIDS-Stiftung zur Unterstützung lokaler und internationaler Hilfsprojekte zu Gute kommen. Bei der von Holger Wemhoff moderierten Gala präsentieren sich unter Begleitung der Düsseldorfer Symphoniker in diesem Jahr Maria Kataeva, Jane Archibald, Valentina Nafornita, Golda Schultz, Michèle Losier, Abdellah Lasri, Boris Pinkhasovich, Martin Piskorski, Giacomo Prestia und Sergey Romanovsky. Resttickets kosten zwischen 69,00 und 175,00 Euro.

Ballett am Rhein

Ein neues Programm stellt das Ballett am Rhein am Samstag, 1. April 2017, um 19.30 Uhr im Düsseldorfer Opernhaus vor: Mit „Obelisco“ von Martin Schläpfer, „Adagio Hammerklavier“ von Hans van Manen und „SH-BOOM!“ von Sol León und Paul Lightfoot zeigt b.31 drei Meisterwerke aus der jüngeren Vergangenheit. Erste Eindrücke bietet schon vor der Premiere bei freiem Eintritt die Ballettwerkstatt am Montag, 27. März, um 19.00 Uhr im Opernhaus Düsseldorf.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Schwarzenberg, Schubertiade, Spielplan 04. – 07.Oktober 2016

Oktober 4, 2016 by  
Filed under Pressemeldung, Schubertiade, Spielpläne

Schubertiade-Logo2016

Schubertiade

SCHUBERTIADE HOHENEMS zu den Veranstaltungen vom 4. – 7. Oktober


Dienstag, 4. Oktober

20.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Klavierabend
Khatia Buniatishvili Klavier
Zum Auftakt der letzten Konzertreihe der Schubertiade 2016 präsentiert Khatia Buniatishvili dem Hohenemser Publikum ein facettenreiches Programm: neben Frédéric Chopins virtuoser Ballade op. 23 und Franz Schuberts Impromptus D 899 interpretiert sie Modest Mussorgskis Suite „Bilder einer Ausstellung“, eines der bekanntesten und anspruchsvollsten Werke der Klavierliteratur. Die georgische Pianistin debütierte schon mit sechs Jahren als Solistin mit Orchester und hat inzwischen die wichtigsten Konzertsäle weltweit im Sturm erobert. Zwei Mal schon erhielt sie den begehrten „ECHO Klassik“.
(Restkarten)


Mittwoch, 5. Oktober

16.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Kammerkonzert
Renaud Capuçon Violine
David Kadouch Klavier
Im Vergleich zu seinen großen Streichquartetten und den Klaviertrios werden Schuberts Violinsonaten eher selten aufgeführt. Bei der Oktober-Schubertiade gelangen nun alle Werke, die Schubert für Violine und Klavier geschrieben hat, im Rahmen von zwei Konzerten zur Aufführung. Die Interpreten sind Renaud Capuçon, der bereits seit 2003 regelmäßig bei der Schubertiade zu Gast ist, und David Kadouch, der damit sein Festival-Debüt gibt. Heute auf dem Programm stehen die Sonaten in A-Dur und a-Moll sowie das Rondo in h-Moll.
(Karten erhältlich)

20.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Klavierabend
Sebastian Knauer
Sebastian Knauer gehört zu den vielseitigsten Pianisten von heute und ist als Solist mit Orchester und Kammermusiker sowie mit Soloprogrammen regelmäßig zu Gast in großen Konzertsälen und bei Festivals in aller Welt. In seinem heutigen Konzert im Markus-Sittikus-Saal spielt er neben Werken von Haydn, Mozart und Schubert (u.a. die „Ungarische Melodie“) auch Beethovens „Mondscheinsonate“, die zu den berühmtesten Stücken des Klavierrepertoires zählt und ein Prüfstein für jeden Pianisten ist.
(Karten erhältlich)


Donnerstag, 6. Oktober

16.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Kammerkonzert
Renaud Capuçon Violine
David Kadouch Klavier
In ihrem zweiten gemeinsamen Konzert bei der diesjährigen Oktober-Schubertiade spielen die französischen Musiker Renaud Capuçon und David Kadouch Franz Schuberts Violinsonaten in D-Dur und g-Moll sowie die Fantasie in C-Dur. Dem Publikum bietet sich die Möglichkeit, alle Werke, die Schubert für Violine und Klavier komponiert hat, an zwei aufeinander folgenden Konzerttagen zu hören und so die vielen faszinierenden Details zu entdecken, die sich in diesen Werken verbergen.
(Karten erhältlich)

20.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Kammerkonzert
Quatuor Ebène
Shani Diluka Klavier
Das Quatuor Ebène gehört zu den weltweit gefragtesten Streichquartetten und die als Tochter sri-lankischer Eltern in Monaco geborene Pianistin Shani Diluka befindet sich auf dem Sprung zur internationalen Karriere: eine spannende Besetzung für die Darbietung dreier Klavierkammermusikwerke von Brahms. Die Besetzung steigert sich dabei schrittweise vom Klaviertrio in c-Moll über das Klavierquartett in derselben Tonart bis hin zum Klavierquintett in f-Moll.
(Karten erhältlich)


Freitag, 7. Oktober

16.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Klavierabend
Till Fellner
Seit über 20 Jahren ist der österreichische Pianist Till Fellner, dessen internationale Karriere 1993 mit dem Ersten Preis beim „Concours Clara Haskil“ in der Schweiz begann, ein gefragter Gast bei den wichtigen Orchestern und in den großen Musikzentren Europas, der USA und Japans sowie bei bedeutenden Festivals. Bei der Schubertiade gab er 1994 sein Debüt. Für sein heutiges Solokonzert präsentiert sich Till Fellner mit Auszügen aus J. S. Bachs „Wohltemperiertem Klavier“ sowie der Humoreske in B-Dur und der Fantasie in C-Dur von Robert Schumann.
(Karten erhältlich)

20.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Liederabend
Elisabeth Kulman Mezzosopran
Eduard Kutrowatz Klavier
Ausgewählte Lieder von Franz Schubert und in sechs Sprachen von Franz Liszt stehen auf dem Programm des Konzertes, das Elisabeth Kulman und Eduard Kutrowatz heute Abend gemeinsam in Hohenems gestalten. Elisabeth Kulman gilt als eine der führenden Mezzosopranistinnen von heute, deren Stimme – wie ein Kritiker schrieb – „zwischen intensivem Rot und dunklem Bernstein leuchtet“, und ist schon 2013 und 2015 mit großem Erfolg bei der Schubertiade aufgetreten.
(Karten erhältlich)


5. – 11. Oktober, Schubertiade-Quartier Hohenems: Museen und Baudenkmale

Franz-Schubert-Museum Marktstraße 1
Schubertiade-Museum Marktstraße 15
Legge-Museum Marktstraße 5
Elisabeth-Schwarzkopf-Museum Schweizer Straße 1, Villa Rosenthal
Nibelungen-Museum Marktstraße 6
Markus-Sittikus-Saal Graf-Maximilian-Straße 3
Schuhmacher-Museum Marktstraße 15

Franz Schubert, große Interpretinnen und Interpreten aus dem Bereich der Klassischen Musik und die bedeutende Kulturgeschichte von Hohenems sind die thematischen Schwerpunkte in 40 Räumen von sechs historisch interessanten Gebäuden. Die Ausstellung im Foyer (Obergeschoß) des Markus-Sittikus-Saales ist für Konzertbesucher jeweils zwei Stunden vor Konzertbeginn sowie in den Pausen zugänglich. Im kleinen Foyer im Obergeschoß ist die Fotoausstellung „Schubertiade privat“ zu sehen. Der Garten und das Heckentheater hinter dem Saal werden bei Schönwetter abends mit Kerzen beleuchtet.
Öffnungszeiten der Museen: 5. – 11. Oktober: täglich von 10.30 – 18 Uhr


Informationen / Karten
Schubertiade GmbH
Villa Rosenthal, Schweizer Straße 1
A-6845 Hohenems
Tel. +43/(0)5576/72091
Fax +43/(0)5576/75450
E-Mail: info@schubertiade.at
www.schubertiade.at

Öffnungszeiten Kartenbüro
Villa Rosenthal, Schweizer Straße 1
Mo – Fr: durchgehend von 8.30 – 17.00 Uhr
Sa, 8. Oktober: zusätzlich von 10.00 – 12.00 Uhr
Villa Rosenthal, Schweizer Straße 1

Öffnungszeiten Tageskassa
Markus-Sittikus-Saal, Graf-Maximilian-Straße 3
Geöffnet jeweils zwei Stunden vor Konzertbeginn.
Tel. +43/(0)5576/74573-10

Pressemeldung Schubertiade

Nächste Seite »