Frankfurt, Oper Frankfurt, Wiederaufnahme: DIE HOCHZEIT DES FIGARO, 01.10.2015

September 9, 2015 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Fünfte Wiederaufnahme: DIE HOCHZEIT DES FIGARO (LE NOZZE DI FIGARO)

Oper in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Donnerstag, 1. Oktober 2015, um 19.00 Uhr im Opernhaus

Musikalische Leitung: Karsten Januschke / Hartmut Keil; Regie: Guillaume Bernardi

Mitwirkende: Kihwan Sim / Simon Bailey (Figaro), Louise Alder / Elizabeth Reiter / Kateryna Kasper (Susanna), Iurii Samoilov / Björn Bürger (Graf Almaviva), Karen Vuong / Juanita Lascarro / Jacquelyn Wagner (Gräfin Almaviva), Nina Tarandek / Judita Nagyová (Cherubino), Judita Nagyová / Katharina Magiera (Marzelline), Dietrich Volle / Vuyani Mlinde (Bartolo), Franz Mayer (Antonio), Katharina Ruckgaber (Barbarina), Simon Bode / Michael McCown (Basilio, Don Curzio) u.a.

Weitere Vorstellungen: 3., 9., 11. (Oper für Familien, 15.30 Uhr; pro Erwachsenen-Kaufkarte maximal drei Tickets für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre gratis, empfohlen ab 8 Jahren; mit kostenloser Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren), 16., 18., 24 Oktober 2015, 21., 29. Mai, 11., 18., 24. Juni, 1. Juli 2016
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.00 Uhr

Oper Frankfurt / Le nozze di Figaro / Die Hochzeit des Figaro (Oper Frankfurt, 2012) zeigt v.l.n.r. Figaro und Barbarina © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Le nozze di Figaro / Die Hochzeit des Figaro (Oper Frankfurt, 2012) zeigt v.l.n.r. Figaro und Barbarina © Wolfgang Runkel

Mit Le nozze di Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) präsentierte der kanadische Regisseur Guillaume Bernardi in der Spielzeit 2006/07 nach Arbeiten im Bockenheimer Depot erstmals eine Inszenierung im Opernhaus. Publikum und Presse waren von der klassisch gehaltenen Produktion gleichermaßen begeistert, und in einer der Kritiken war zu lesen: „Es ist Bernardi gelungen, eine alte Geschichte so zu erzählen, dass sogar der ausgepichteste Kenner wieder einiges Neue in dem (wie alle guten Stücke) unerschöpflichen Werk entdeckt. Dabei geht es ohne Verkrampftheiten ab, ohne ratternde Gags.“ Nun wird die Erfolgsinszenierung, die am 4. März 2007 Premiere feierte, zum fünften Mal wiederaufgenommen.

Zum Inhalt: Als das Diener-Paar Figaro und Susanna heiraten möchte, pocht deren Dienstherr, Graf Almaviva, auf das „Recht der ersten Nacht“ mit der Braut. Damit bringt er nicht nur die Verlobten, sondern auch die eigene Gattin Rosina und nahezu alle Schlossbewohner gegen sich auf. Was folgt ist ein Tag voller Intrigen, Verkleidungen, Verwirrungen und Irrungen. Am Ende aber siegt die Liebe…

Die musikalische Leitung der Wiederaufnahme liegt erstmals bei Karsten Januschke, der nach seinem Engagement als Solorepetitor und Kapellmeister an der Oper Frankfurt nun als Gast hierher zurückkehrt, wo er zuletzt Pizzettis Murder in the Cathedral und Mozarts Don Giovanni dirigierte. Kapellmeister Hartmut Keil, der ihn ab Mai 2016 ablösen wird, ist mit der Produktion bereits vertraut. Nahezu alle sängerischen Neubesetzungen kommen aus dem Ensemble der Oper Frankfurt: Die britische Sopranistin Louise Alder (Rollendebüt als Susanna) ist hier seit 2014 engagiert und feierte große Erfolge u.a. in der weiblichen Titelpartie von Humperdincks Märchenoper Hänsel und Gretel sowie als Silandra in Antonio Cestis L‘Orontea. Aus der Ukraine stammt der Bariton Iurii Samoilov (Rollendebüt als Graf Almaviva). Er wurde 2014 vom Opernstudio in das Ensemble übernommen und gastierte kürzlich als Guglielmo in Calixto Bieitos Bearbeitung von Mozarts Così fan tutte am Theater Basel. In Frankfurt sprang er danach in der Titelpartie von Mozarts Don Giovanni für einen erkrankten Kollegen ein. An seiner Seite sang die Partie der Donna Anna die Amerikanerin Karen Vuong, die nun ihr Rollendebüt als Gräfin Almaviva vorlegt und seit 2013 zum festen Frankfurter Sängerstamm gehört. Ein Jahr später band sich die slowakische Mezzosopranistin Judita Nagyová fest an das Haus am Willy-Brandt-Platz. Jetzt übernimmt sie als Rollendebüts die Partie der Marzelline und alternativ jene des Cherubino. Ende der Saison 2014/15 war sie hier als Stallmagd in Humperdincks Königskinder zu erleben. Die Münchner Sopranistin Katharina Ruckgaber (Rollendebüt als Barbarina) ist in ihrem zweiten Jahr als Mitglied des Frankfurter Opernstudios und machte hier kürzlich als Emma in Webers Euryanthe auf sich aufmerksam. Simon Bode war 2014/15 in den Martinu-Einaktern im Bockenheimer Depot zu erleben, nun gibt er seine Rollendebüts als Basilio und Don Curzio. Aus dem Ensemble kommen auch fast alle mit der Produktion bereits vertrauten Sängerinnen und Sänger, darunter vor allem Kihwan Sim (Figaro) und Nina Tarandek (Cherubino) sowie alle Alternativbesetzungen (u.a. Rollendebütanten Elizabeth Reiter und Kateryna Kasper als Susanna sowie Björn Bürger als Graf Almaviva). Simon Bailey (Figaro) wird nach dreizehn Jahren Ensemblezugehörigkeit erstmals als Gast zu erleben sein. Gleichfalls vertraut mit der Produktion sind die Alternativbesetzungen Juanita Lascarro und Jacquelyn Wagner als Gräfin Almaviva (die Zweitgenannte als Gast), zudem Katharina Magiera als Marzelline, Dietrich Volle und Vuyani Mlinde als Bartolo, Franz Mayer als Antonio und Michael McCown als Basilio bzw. Don Curzio.

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, Premiere: DER ROSENKAVALIER von Strauss, 24.05.2015

April 21, 2015 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

 DER ROSENKAVALIER  von Richard Strauss

Premiere Sonntag, 24. Mai 2015, 18.00 Uhr, Opernhaus,  Weitere Vorstellungen:  29. Mai, 4., 7. (15.30 Uhr, kostenlose Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren),  14., 20., 24. Juni, 2., 5., 11. Juli 2015 Beginn 18.00 Uhr

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle; Regie: Claus Guth,  Mitwirkende: Amanda Majeski (Die Feldmarschallin Fürstin Werdenberg), Clive Bayley (Baron Ochs auf Lerchenau), Paula Murrihy (Octavian), Dietrich Volle (Herr von Faninal), Christiane Karg (Sophie), Barbara Zechmeister (Marianne Leitmetzerin), Peter Marsh / Michael McCown (Valzacchi), Sharon Carty (Annina), Kihwan Sim (Ein Polizeikommissär), Michael McCown / N.N. (Der Haushofmeister bei Faninal), Franz Mayer (Ein Notar), Hans-Jürgen Lazar (Ein Wirt), Mario Chang (Ein Sänger) u.a.

Oper Frankfurt / Sebastian Weigle © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Sebastian Weigle © Wolfgang Runkel

Der Rosenkavalier von Richard Strauss (1864-1949) wurde am 26. Januar 1911 in Dresden uraufgeführt. War sein vorangegangenes erfolgreiches Werk Elektra von der Musik Richard Wagners beeinflusst, sollte ihm bei dieser Komposition u.a. das Schaffen Wolfgang Amadeus Mozarts, aber auch Verdis Falstaff als Inspiration dienen. Strauss‘ Librettist, der Dichter Hugo von Hofmannsthal, folgte seinen Wünschen und erschuf ein heiter-ernstes Opernlibretto, in das er Verkleidungen und Verwechslungen im Stile der Opera buffa einfließen ließ. Die diesjährige Neuinszenierung des Rosenkavalier ist die sechste Produktion des Werkes an der Oper Frankfurt seit Kriegsende. Ihr vorausgegangen war eine Arbeit von Ruth Berghaus im Bühnenbild von Erich Wonder und unter der musikalischen Leitung von Spiros Argiris, welche am 23. Dezember 1992 Premiere feierte.

Die Feldmarschallin vergnügt sich in Abwesenheit ihres Mannes mit dem jungen Grafen Octavian. Das Schäferstündchen wird jäh von ihrem Vetter, dem Baron Ochs auf Lerchenau, gestört, der seine Heiratspläne mit Sophie von Faninal verkündet und die Feldmarschallin um einen Boten bittet, der seiner Zukünftigen als traditionelles Zeichen seines Antrags eine silberne Rose zukommen lassen soll. Sophie, die Ochs um keinen Preis heiraten will, verliebt sich bei der Rosenüberreichung augenblicklich in Octavian. Mit einer List schafft es dieser später, Ochs bloßzustellen und die Verlobung platzen zu lassen. Die Feldmarschallin macht mit ihrem Verzicht auf Octavian den Weg für die gemeinsame Zukunft der beiden Verliebten frei.

Die musikalische Leitung der Neuproduktion liegt bei GMD Sebastian Weigle, der neben seinen Frankfurter Aufgaben kürzlich einen großen Erfolg mit Webers Der Freischütz an seiner alten Wirkungsstätte, der Berliner Staatsoper, feiern konnte. Dort saß deren ehemaliger Kapellmeister zuvor als Hornist im Orchester. Die Regie übernimmt Claus Guth, der bereits seit Jahren dem Opernhaus seiner Heimatstadt verbunden ist. Hier inszenierte er zuletzt 2012 Debussys Pelléas et Mélisande und ist darüber hinaus an allen wichtigen Opernhäusern Europas zu Gast. Als Feldmarschallin kehrt die amerikanische Sopranistin Amanda Majeski zurück an den Main, wo sie große Erfolge als Gänsemagd (Humperdincks Königskinder 2012/13) und Dvoráks Rusalka (2013/14) feiern konnte. Jüngste Engagements führten sie an die Opernhäuser von Zürich, Chicago und Philadelphia sowie als Gräfin in Mozarts Le nozze di Figaro an die New Yorker Met. Als Octavian ist die irische Mezzosopranistin Paula Murrihy aus dem Ensemble der Oper Frankfurt zu erleben. Erst kürzlich war sie in Los Angeles mit ihrer Paraderolle der Dido in der Frankfurter Produktion von Purcells Dido and Aeneas sowie vor Ort in der Titelpartie von Cestis L’Orontea erfolgreich. Von 2008 bis 2013 gehörte auch Christiane Karg dem Ensemble der Oper Frankfurt an, wo sie zuletzt als Mélisande in Claus Guths Sicht der Oper von Debussy zu erleben war. Nun kehrt sie als Sophie erstmals als freischaffende Sängerin zurück an den Main. Diese Partie sang sie auch in der Regie von Oscar-Preisträger Christoph Walz in Antwerpen, Gent und Luxemburg sowie kürzlich unter Christian Thielemann an der Dresdner Semperoper. Zu ihren aktuellen Aufgaben gehören u.a. Pamina in Mozarts Die Zauberflöte am Royal Opera House Covent Garden in London sowie Mélisande an der Hamburgischen Staatsoper. Der britische Bass Clive Bayley (Baron Ochs auf Lerchenau) ist dem Frankfurter Opernpublikum sicherlich noch als dämonischer John Claggert in Brittens Billy Budd (2007/08) in Erinnerung. Hier gastierte er aber auch als General a.D. in Prokofiews Der Spieler und als Dosifej in Mussorgskis Chowanschtschina (beide 2012/13). An der New Yorker Met erschien er jüngst als Doktor in Bergs Wozzeck. Alle weiteren Partien sind mit Mitgliedern des Ensembles sowie (ehemaligen) Angehörigen des Opernstudios der Oper Frankfurt besetzt.

Weitere Vorstellungen:  29. Mai, 4., 7. (15.30 Uhr, kostenlose Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren), 14., 20., 24. Juni, 2., 5., 11. Juli 2015 Beginn 18.00 Uhr

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Frankfurt, Oper Frankfurt, Konzertant: DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN, 31.12.2014

Dezember 29, 2014 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt / inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt / inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Konzertante Erstaufführung am 31. 12. 2014 19.30 Uhr:

DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN  von Emmerich Kálmán

Weitere Vorstellungen: 1. (18.00 Uhr), 4., 9. Januar 2015
Gastspiel in der Kölner Philharmonie am 5. Januar 2015, um 20.00 Uhr
Falls nicht anders angegeben, Beginn 19.30 Uhr

 Musikalische Leitung: Eun Sun Kim, Chor: Tilman Michael, BESETZUNG:
Sylva Varescu: Vida Mikneviciute
Edwin Ronald von und zu Lippert-Weylersheim: Peter Sonn
Feri von Kerekes: Peter Edelmann
Graf Boni Káncsiánu: Peter Marsh
Komtesse Anastasia, Edwins Cousine: Kateryna Kasper
Fürst Leopold Maria, Edwins Vater: Franz Mayer
Anhilte, Edwins Mutter: Margit Neubauer u.a.
Chor der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Oper Franfurkt / Vida Mikneviciute (Sopran / Titelpartie) © Martina Pipprich

Oper Franfurkt / Vida Mikneviciute (Sopran / Titelpartie) © Martina Pipprich

Die Operette Die Csárdásfürstin von Emmerich Kálmán (1882-1953) gelangte 1915 in Wien zur Uraufführung. Das Libretto wurde – in engem Austausch mit dem Komponisten – von Leo Stein und Béla Jenbach verfasst. Die Zeit des Komponierens war überschattet vom Ausbruch des Ersten Weltkrieges und dem frühen Tod von Kálmáns Bruder Béla, was Kálmán so mitnahm, dass er die Arbeit mehrmals unterbrechen musste. Trotzdem gehört Die Csárdásfürstin mit ihren unsterblichen Melodien (u.a. „Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht…“) zu seinen populärsten Werken.

Die Chansonette Sylva Varescu liebt den jungen Fürsten Edwin und Edwin liebt sie. Die hochadelige Familie aber wünscht sich eine standesgemäße Frau für ihren Sohn und schmiedet eine Intrige, um das Paar zu trennen und Edwin mit der Komtesse Stasi zu verheiraten. Sylva erfährt von den vermeintlichen Verlobungsplänen ihres Geliebten und flieht verletzt nach Amerika. Acht Wochen später treffen beide auf der Verlobungsfeier Edwins und Stasis wieder aufeinander. Nachdem sich die Ereignisse überschlagen und auch noch offenbar wird, dass Edwins Mutter einst selbst eine gefeierte Chansonnette war, gehen dem Fürsten die Argumente gegen die Hochzeitspläne seines Sohnes aus. Und so findet trotz Intrigen und Missverständnissen zusammen, was zusammen gehört.

Oper Frankfurt / Peter Sonn (Tenor / Edwin) © Wolfgang Lienbacher

Oper Frankfurt / Peter Sonn (Tenor / Edwin) © Wolfgang Lienbacher

Die musikalische Leitung der konzertant dargebotenen Operettenaufführung, die das Frankfurter Publikum beschwingt in das neue Jahr begleiten soll, liegt bei der Koreanerin Eun Sun Kim. Sie dirigiert hier 2014/15 zudem eine Neuproduktion von Bellinis La sonnambula sowie Repertoireaufführungen von Puccinis La Bohème. Die litauische Sopranistin Vida Mikneviciute legt mit der Titelpartie von Kálmáns Erfolgsoperette ihr Hausdebüt in Frankfurt vor. An ihrem Mainzer Stammhaus feierte sie 2011 einen großen Erfolg mit Verdis La Traviata, weitere aktuelle Aufgaben sind die Kaiserin in Strauss‘ Die Frau ohne Schatten in Kassel und Pamina in Mozarts Die Zauberflöte an der Hamburgischen Staatsoper. Der Salzburger Tenor Peter Sonn (Edwin) debütierte in Frankfurt 2010/11 als Tamino in der Zauberflöte. Mit dieser Partie gastierte er auch an der Hamburgischen Staatsoper und an der Komischen Oper Berlin. Aktuell singt er sie an der Berliner Staatsoper, wo er bald auch Walther von der Vogelweide in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg unter Daniel Barenboim verkörpern wird. Aus einer österreichischen Sängerdynastie stammt der Bariton Peter Edelmann (Feri Bácsi), zu dessen jüngsten Engagements neben zahlreichen Operettenauftritten der Faninal in Strauss‘ Der Rosenkavalier in Linz und Innsbruck gehört. Angeführt von Peter Marsh (Boni) und Kateryna Kasper (Stasi) sind die übrigen Partien mit Mitgliedern des Frankfurter Ensembles besetzt.

Premiere: Mittwoch, 31. Dezember 2014 (Silvester), um 19.30 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 1. (18.00 Uhr), 4., 9. Januar 2015
Gastspiel in der Kölner Philharmonie am 5. Januar 2015, um 20.00 Uhr
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr

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Frankfurt, Oper Frankfurt, Wiederaufnahme: ARIADNE AUF NAXOS, 07.12.2014

Dezember 4, 2014 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt / inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt / inmitten des Finanzzentrums © IOCO

ARIADNE AUF NAXOS von Richard Strauss

Wiederaufnahme: Sonntag, 7. Dezember 2014, 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen: 12., 17., 21. (15.30 Uhr; kostenlose Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren), 27. Dezember 2014; 18., 24., 31. Januar 2015

Oper Frankfurt / Ariadne auf Naxos © Monika Rittershaus

Oper Frankfurt / Ariadne auf Naxos © Monika Rittershaus

Die Inszenierung der Ariadne auf Naxos von Richard Strauss (1864-1949) durch Brigitte Fassbaender, die sich nach ihrer großen Gesangskarriere seit den 1990er Jahren als Regisseurin sowie von 1999 bis 2012 als Intendantin in Innsbruck einen Namen gemacht hat, gehört zu den großen Erfolgen der vergangenen Spielzeit 2013/14. Publikum und Presse waren sich einig: „Das ist echtes Theaterhandwerk, allerbestes und allerschwerstes. (…) Humor ist in dieser Aufführung keine Sache des Glücks, sondern des Könnens.“ Nun wird die Produktion, die am 5. Oktober 2013 Premiere feierte, zum ersten Mal wiederaufgenommen.

Das Werk besteht aus einem Vorspiel und der eigentlichen Opernhandlung: Im Hause des reichsten Mannes von Wien sollen die Oper Ariadne auf Naxos und das lustige Tanzspiel Die ungetreue Zerbinetta mit ihren vier Liebhabern gleichzeitig aufgeführt werden, um pünktlich zum Abendfeuerwerk fertig zu sein. Der Komponist der Oper ist verzweifelt, befürchtet er doch eine Entweihung seines tragischen Stoffes. Die kokette Zerbinetta kann jedoch seine Zustimmung erwirken. Die Aufführung beginnt. Ariadne, die von ihrem Geliebten Theseus auf der Insel Naxos zurückgelassen wurde, wünscht sich nur noch den Tod. Selbst die immer wieder erscheinende Zerbinetta vermag sie mit ihrem munteren Treiben nicht aufzuheitern. Erst als der Gott Bacchus eintrifft, wendet sich das Blatt – er und Ariadne verlieben sich. Zerbinettas „Mission“ ist erfüllt.

Oper Frankfurt / Ariadne auf Naxos © Monika Rittershaus

Oper Frankfurt / Ariadne auf Naxos © Monika Rittershaus

Die musikalische Leitung dieser ersten Wiederaufnahme liegt bei Patrick Lange. Ab 2010 war er für zwei Jahre Chefdirigent der Komischen Oper Berlin und gastiert mittlerweile regelmäßig u.a. an den Staatsopern von Hamburg und Wien sowie in Toronto. 2015 ist sein Debüt an der Opéra de Paris mit Mozarts Die Zauberflöte geplant, gefolgt von Don Giovanni. Die amerikanische Sopranistin Sara Jakubiak (Rollendebüt als Primadonna / Ariadne) ist nach Engagements u.a. in Graz (Elsa in Wagners Lohengrin) und Amsterdam (Polina in Prokofjews Der Spieler) seit dieser Saison Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt. Sofia Fomina (Zerbinetta), seit 2013/14 im Ensemble, war in dieser Saison u.a. als Musetta in Puccinis La Bohème und als Nannetta in Verdis Falstaff zu erleben. Mezzosopranistin Jenny Carlstedt – seit 2002/03 fest in Frankfurt – gibt in dieser Produktion ihr Rollendebüt als Der Komponist. 2015 übernimmt sie die Partie der Angela in der Uraufführung von Hèctor Parras Wilde bei den Schwetzinger Festspielen unter der musikalischen Leitung von Peter Rundel und in der Regie von Calixto Bieito. Seit 2007/08 gehört Bariton Dietrich Volle (Ein Musiklehrer) zum Ensemble der Oper Frankfurt. Hier feierte er jüngst Erfolge als Der Alte in Die Gespenstersonate sowie als Manz in Romeo und Julia auf dem Dorfe. In den übrigen Partien sowie als deren Alternativbesetzungen singen sowohl mit der Produktion bereits vertraute als auch neu besetzte Gäste, Mitglieder des Ensembles und des Opernstudios der Oper Frankfurt. So verkörpert erstmals in dieser Produktion – abwechselnd mit dem premierenbewährten Michael König – der renommierte Tenor Roberto Saccà, der in Frankfurt bereits 2012/13 als Mozarts Idomeneo zu erleben war, den Bacchus.

Musikalische Leitung: Patrick Lange / Hartmut Keil *, Inszenierung: Brigitte Fassbaender, Bühnenbild und Kostüme: Johannes Leiacker, Licht: Joachim Klein
Dramaturgie: Mareike Wink

BESETZUNG:
Primadonna / Ariadne: Sara Jakubiak, Najade: Kateryna Kasper / Elizabeth Reiter *
Zerbinetta: Sofia Fomina / Kathleen Kim *, Dryade: Katharina Magiera / Judita Nagyová *
Der Komponist: Jenny Carlstedt / Claudia Mahnke *, Echo: Maren Favela
Der Tenor / Bacchus: Michael König / Roberto Saccà **, Ein Tanzmeister: Peter Marsh
Harlekin: Björn Bürger / Daniel Schmutzhard *, Ein Musiklehrer: Dietrich Volle
Scaramuccio: Michael McCown, Ein Lakai: Franz Mayer
Truffaldin: Vuyani Mlinde / Alfred Reiter *, Ein Perückenmacher: Thomas Faulkner
Brighella: Michael Porter, Ein Offizier: Riccardo Iturra, Der Haushofmeister: William Relton
Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

* Januar 2015 / ** ab 27. Dezember 2014

Wiederaufnahme: Sonntag, 7. Dezember 2014 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen: 12., 17., 21. (15.30 Uhr; mit kostenloser Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren), 27. Dezember 2014; 18., 24., 31. Januar 2015, falls nicht anders angegeben, Beginn 19.30

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