München, Staatstheater am Gärtnerplatz, FAUST-SINFONIE, 19.07.2019


Staatstheater am Gärtnerplatz München

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

»FAUST-SINFONIE«
Sinfonische Lyrik am 19. Juli um 19.30 Uhr

Sinfonie von Franz Liszt
Musikalische Leitung   Anthony Bramall
Rezitation   Michael Dangl

Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Staatstheater am Gärtnerplatz / Symphonie fantastique -, Sinfonische Lyrik - Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz, Chefdirigent Anthony Bramall Rezitation: Judith Rosmair © Christian POGO ZACH

Staatstheater am Gärtnerplatz / Symphonie fantastique -, Sinfonische Lyrik – Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz, Chefdirigent Anthony Bramall
Rezitation: Judith Rosmair © Christian POGO ZACH

In der Reihe »Sinfonische Lyrik« steht am 19. Juli die FAUST-SINFONIE von Franz Liszt auf dem Programm des Gärtnerplatztheaters. Ergänzt durch Texte von Christopher Marlowe, Johann Wolfgang von Goethe und Nikolaus Lenau – rezitiert von Michael Dangl – präsentiert das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Anthony Bramall diesen viel zu wenig beachteten musikalischen Beitrag zur Faustrezeption. Faust, Gretchen und Mephistopheles werden dabei zu klingenden Gestalten. Ernst, romantisch und rauschhaft beleben sie den alten Mythos mit neuer Kraft.

—| Pressemeldung Staatstheater am Gärtnerplatz |—

Lüttich, Royal Opera de Wallonie, I Puritani – Vincenzo Bellini, IOCO Kritik, 21.06.2019

Opéra Royal de Wallonie-Liège © Opéra Royal de Wallonie-Liège

Opéra Royal de Wallonie-Liège © Opéra Royal de Wallonie-Liège

Opéra Royal de Wallonie-Liège

I Puritani  –  Vincenzo Bellini

– Morgen graut noch über dem Grab von Vincenzo Bellini, als ……. –

von Ingo Hamacher

– Brava, bravo, bravissimo! – Das Lütticher Publikum ließ seiner Begeisterung nach jeder Musiknummer von Vincenzo Bellinis Belcanto – Oper I Puritani freien Lauf. Ovationen, Jubel und leidenschaftlicher Applaus waren kaum noch zu bremsen.  So schön war alles, was Auge und Ohr geboten wurde, dass sich niemand daran gestört hat, dass der Kopf im Grunde nicht verstand, was da gezeigt wurde.  Egal! Es war wunderbar.

I Puritani –  Vincenzo Bellini
youtube Trailer Opéra Royal de Wallonie Liègen
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Vincenzo Bellini Grabmal in Paris © IOCO

Vincenzo Bellini Grabmal in Paris © IOCO

Während Vincenzo Bellinis Musik den Höhepunkt seines künstlerischen Schaffens bildet, weist das Libretto des an Theatererfahrung mangelnden Carlo Pepoli einige Ungereimtheiten und dramatische Schwächen auf.  Regisseur Vincent Boussard versucht daher eine biographischen Neudeutung, mit der er aber auch nicht für Klarheit sorgt: Er lässt Bellini zweimal leibhaftig auftreten. Noch vor der Ouvertüre wird er von einem Todesengel (die Tänzerin Sofia Pintzou) zu Klängen von Klaviermusik Franz Liszts erwürgt und begraben. Am Ende, wenn Bellini noch einmal auf der Bühne erscheint, wird er erschossen. Zwei verschiedene Todesarten?

Bellinis früher Tod im Alter von 33 Jahren hat zu zahlreichen Spekulationen und Gerüchten geführt. Paris 1835: In einem bis auf die Grundmauern ausgebrannten Theater wird eine Trauerfeier für den kürzlich verstorbenen Komponisten abgehalten.  Das bombastische Bühnenbild von Johannes Leiacker zeigt in bühnenfüllenden Ausmaßen die Ruinen eines Theaters mit zahlreichen Logen. Das Wüten des Feuers ist noch in verbrannten Überresten zu erkennen. Totes, schwarzes Laub weht über den Bühnenboden; ein schwarzer Flügel als Zeugnis der vergangenen Pracht steht in der Bühnenmitte.  Die Oper wird als Theater im Theater gespielt, zwei Akte lang hinter einem durchsichtigen Schleiervorhang.  Er deutet ein riesiges Guckloch an, dient als Fläche für Projektionen.

Bellinis Liebesleben war mit drei Frauen verbunden: die Tre Giuditte: der vornehmen Mailänderin Giuditta Cantù, die mit dem Seidenfabrikanten und Komponisten Fernando Turina verheiratet war; der Sängerin Giuditta Pasta, der ersten Amina, Norma, Beatrice; und Giuditta Grisi, für die er die Partien des Romeo und der Adalgisa schrieb. Da das Stück nur zwei Frauenrollen vorsieht, fügt Boussard eine zusätzliche, stumme Rolle ein, ein schwarzer Schatten Elviras, der als einer Art Engel des Todes die Handlung begleitet. Nach beeindruckenden Videoprojektionen von Isabel Robson treten zur Ouvertüre nach und nach der Chor und weitere Protagonisten des Stücks in die Theaterruine.  Die Kostüme von Christian Lacroix sind dabei vor allem bei den Frauen sehr aufwendig und opulent gestaltet.

Der Morgen graut über dem noch offenen Grab von Vincenzo Bellini.  Eine kleine Menschenmenge hat sich versammelt.  Die Trauer weicht einer Ballszene.  Es laufen die Vorbereitungen für die Hochzeit von Elvira,der Tochter des Puritanerführers Walton. Der Bariton liebt den Sopran, der aber lieber den Tenor hätte. Dieser jedoch entscheidet sich im Konflikt zwischen persönlichem Glück und Königstreue für die Ehre, was er am Ende mit dem Leben bezahlt.

Opera Royal de Wallonie / I Purtitani - hier :  Alexise YERNA als Enrichetta © Opéra Royal de Wallonie-Liège

Opera Royal de Wallonie / I Purtitani – hier : Alexise YERNA als Enrichetta © Opéra Royal de Wallonie-Liège

Verliebte aus verfeindeten Lagern – das sind Elvira und Arturo, mitten im englischen Bürgerkrieg zwischen protestantischen Puritanern und königstreuen Katholiken um 1650.England zur Zeit der Machtkämpfe zwischen den Puritanern und den Anhängern des Königs Karls I., die die Puritaner für sich entscheiden konnten. König Karl I. wurde bereits hingerichtet.  Das Stück erzählt das Schicksal des königstreuen Lord Arturo, der am Tage seiner Liebesheirat mit Elvira – keine Selbstverständlichkeit, sie war bereits einem anderen versprochen – von einer geheimnisvollen Gefangenen in der Festung erfährt, in der er die Königswitwe erkennt, die zur Hinrichtung geführt werden soll.  Es gelingt Lord Arturo mit der durch den Hochzeitsschleier seiner Braut getarnten ehemaligen Königin zu fliehen.  Elvira fällt in der Annahme, ihr geliebter Arturo sei mit einer anderen Frau durchgebrannt, in den Wahnsinn.

Der flüchtige Lord Arturo kehrt zurück, um Elvira um Verzeihung zu bitten und ihr die wahren Gründe zu erklären.  Elvira scheint wieder zu Verstand zu kommen, jedoch als sich Arturos Verfolger nähern, verwirren sich ihre Sinne erneut. Durch den Schock der Todesgefahr, in die Arturo gerät, wird Elvira geistig wieder klar.  Sie wird sich des Verrats an ihr bewusst und handelt: Lieber tötet sie Arturo, als ihn nochmals zu verlieren.

Die Inszenierung findet zu einem interessanten Ende: Zum Schluss stehen wieder alle Darsteller auf der Bühne, gehen zum Bühnenrand und verbeugen sich. Während der Applaus verhallt erfahren sie vom Ende des Kriegs und Boussard gewährt den Darstellern – wenn auch verspätet – das von Bellini und Pepoli vorgesehene glückliche Ende. Schließlich fällt ein Schuss, und die Frau, die anfangs den Komponisten zu Fall gebracht hat, bricht tot hinter einem Vorhang zusammen. Bellini sagte einmal, dass ein gutes Libretto eines sei, das keinen rechten Sinn habe. Das enthusiasmierte Publikum flieht am Ende aus einem überhitzen Opernhaus.

Musikalisch lässt die Aufführung keine Wünsche offen.  Die hervorragende Sängerriege beschert mit wunderbaren Melodien den Zuschauern einen Glücksmoment nach dem nächsten und belegt, dass die Oper musikalisch wirklich ein Meisterwerk ist.  Zwei großartige Solisten geben in den Hauptrollen ihr Hausdebut:

Opera Royal de Wallonie / I Purtitani  - hier :  das Ensemble © Opéra Royal de Wallonie-Liège

Opera Royal de Wallonie / I Purtitani – hier : das Ensemble © Opéra Royal de Wallonie-Liège

Lawrence Brownlee überragend als Lord Arturo Talbot; * 1972, Ohio, ist ein US-amerikanischer Tenor. Sein Debüt an der MET hatte er 2007. Dort wurde er auch in Rossinis Arminda und in der berühmten und herausfordernden Rolle des Tonio in La fille du régiment und als Arturo in Bellinis I Puritani gefeiert. Brownlee ist insbesondere für sein Belcanto-Repertoire bekannt.

ELVIRA: Zuzana Markova (* 1988), eine tschechische Koloratursopranistin, die international in Hauptrollen mit Schwerpunkt auf italienischen Belcanto-Rollen wie Donizettis Lucia di Lammermoor und Bellinis Elvira auftritt.  2014 sprang sie im letzten Moment in der Inszenierung von Frédéric Bélier-Garcia an der Opéra de Marseille als Lucia ein, als Eglise Guttierez krank wurde. Markovás Auftritt wurde als buchstäblich blendend beschrieben und auch in Lüttich bot sie Weltklasse.

Mario Cassi punktet als Riccardo mit markantem Bariton, der auch in den Höhen enorme Durchschlagskraft besitzt. Resolut sind die beiden Bässe (Lord Walton: Alexei Gorbatchev; Sir Giorgio: Luca Dall’Amico), alte Herren, die glauben, die Fäden in der Hand zu halten.

ENRICHETTA: Alexise Yerna, belgische Mezzosopranistin.

SIR BRUNO ROBERTON: Zeno Popescu, rumänischer Tenor. Großes leistet der von Pierre Iodice einstudierte Chor der Opéra Royal de Wallonie-Liège, der einiges auf und hinter der Bühne zu singen hat.

Diese letzte Oper der Saison 2018/19 wurde von der Lütticher Chefdirigentin Speranza Scappucci erstmalig dirigiert. Sie lieferte mit dem Orchester der Opéra Royal de Wallonie-Liègeein versiertes und emotionales Dirigat ab, das tief berührte.

REGIE: Vincent Boussard (erstmalig an der Royal Opera), * 1969, ist französischer Opern- und Theaterregisseur. Als Spezialist für frühe Opern wurde er bekannt für seine Versionen romantischer Opern, teilweise in internationaler Zusammenarbeit. Seine Produktionen sind weltweit verbreitet. Er hat mit einer großen Zahl namhafter Dirigenten gearbeitet, wie er auch regelmäßig zu Festivals wie den Salzburger Osterfestspielen, den Festspielen von Aix-en-Provence, den Innsbrucker Festspielen für Alte Musik, dem Festival dei due mondi in Spoleto und dem Festival Amazonas de Ópera eingeladen wird.

 Opera Royal de Wallonie / I Purtitani - hier :  das Zuzana MARKOVÁ - Lawrence BROWNLEE als Lord Arturo Talbot © Opéra Royal de Wallonie-Liège

Opera Royal de Wallonie / I Purtitani – hier : das Zuzana MARKOVÁ – Lawrence BROWNLEE als Lord Arturo Talbot © Opéra Royal de Wallonie-Liège

BÜHNE: Johannes Leiacker, * 1950 in Landshut,  ist deutscher Bühnen- und Kostümbildner. Er ist weltweit als Ausstatter im Opern- und Schauspielbereich tätig. Bis 2010 hatte Leiacker eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste Dresden inne.

KOSTÜME: Christian Lacroix, 1951, Frankreich, ist französischer Modeschöpfer. Zwischen 1987 und 2009 war Lacroix Chef-Designer seiner eigenen Modemarke. Seit den späten 1980er Jahren ist er auch immer wieder als Kostümdesigner für Theater, Oper oder Ballet tätig. Eine langjährige Zusammenarbeit im Bereich der Oper verbindet den Designer mit dem Regisseur Vincent Boussard.

LICHT: Joachim Klein (Hausdebut), * 1963 in Frankfurt am Main, ist Lichtdesigner, der überwiegend für Opernproduktionen arbeitet. Seit 1994 ist er als Beleuchtungsmeister und Lichtdesigner an der Oper Frankfurt engagiert, gastiert aber auch regelmäßig an bedeutenden Opernhäusern in Europa und Nordamerika.

VIDEO: Isabel Robson (zum ersten mal in Lüttich); sie  studierte Bühnenbild in London und Video Postproduktion in Paris. Seit 2001 ist sie als Szenografin tätig; Videogestaltung für die Bühne ist seit über zehn Jahren ein Schwerpunkt ihrer Arbeit.

I puritani / Die Puritaner,  Musik: Vincenzo Bellini, Libretto: Carlo Pepoli, Literarische Vorlage: Têtes rondes et cavaliers von Jacques-François Ancelot und Xavier-Boniface Saintine, Uraufführung: 24. Januar 1835, Ort der Uraufführung: Théâtre-Italien, Paris;  I Puritani  spielt zur Zeit Oliver Cromwells in der Nähe von Plymouth, England.

I Puritani – Vincenzo Bellini; die weiteren Vorstellungen dieser Spielzeit am Royal Opera de Wallonie:  16.6.; 20.6.; 22.6.; 25.6.; 28.6.2019

—| IOCO Kritik Opéra Royal de Wallonie-Liège |—

München, Gärtnerplatz Theater, Spielplan Juli 2019


Staatstheater am Gärtnerplatz München

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

Spielplan Juli 2019

Die Reihe »Sinfonische Lyrik« wird am 19. Juli mit der FAUST-SINFONIE von Franz Liszt im Gärtnerplatztheater fortgesetzt. Ergänzt durch Texte von Christopher Marlowe, Johann Wolfgang von Goethe und Nikolaus Lenau – rezitiert von Michael Dangl – präsentiert das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Anthony Bramall diesen viel zu wenig beachteten musikalischen Beitrag zur Faustrezeption. Faust, Gretchen und Mephistopheles werden dabei zu klingenden Gestalten. Ernst, romantisch und rauschhaft beleben sie den alten Mythos mit neuer Kraft.

Am 2., 9., und 15. Juli ist die neue Episode der kultigen Dancesoap MINUTEMADE des Balletts des Staatstheaters am Gärtnerplatz auf der Studiobühne des Gärtnerplatztheaters und im Carl-Orff-Saal des Gasteig zu erleben. Die Choreografen Andonis Foniadakis, Iván Pérez, Lukas Timulak und Jeroen Verbruggen stellen sich in dieser Saison der Herausforderung innerhalb von nur einer Woche Probenzeit ein neues Stück zu kreieren, das genau dort weitermacht, wo sein Vorgänger beim letzten Mal aufgehört hat.

Am 4. Juli feiert die Produktion des Jungen Gärtnerplatztheaters FRIDA KAHLO Premiere auf der Studiobühne des Gärtnerplatztheaters. Unter der musikalischen Leitung von Bettina Ostermeier und in der Regie von Susanne Schemschies widmet sich die Gärtnerplatz Jugend der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo. Die Jugendlichen haben auch dieses Jahr das Musiktheaterstück selbst geschrieben und erarbeitet.

Die vom Publikum gefeierte Uraufführung der Oper LILIOM steht vom 6. bis 14. Juli auf dem Spielplan des Gärtnerplatztheaters. Die österreichische Komponistin Johanna Doderer verwandelte zusammen mit Staatsintendant Josef E. Köpplinger Ferenc Molnárs legendäre Vorstadtlegende erstmalig in eine Oper. Unter der musikalischen Leitung von Michael Brandstätter und in der Regie von Josef E. Köpplinger erleben Sie in den Hauptrollen Daniel Prohaska als Liliom, Camille Schnoor als Julie und Angelika Kirchschlager als Frau Muskat.

Das frenetisch bejubelte Musical PRISCILLA – KÖNIGIN DER WÜSTE von Stephan Elliott und Allan Scott mit den Discohits der 70er und 80er ist ab 15. Juli wieder zurück im Gärtnerplatztheater. Basierend auf dem gleichnamigen, fulminanten Kinoerfolg erzählt »Priscilla – Königin der Wüste« die packende, zu Herzen gehende Geschichte von drei Freunden aus dem Traviestiekünstler-Milieu, die sich gemeinsam auf die Reise ihres Lebens in einem abgetakelten alten Bus namens »Priscilla« quer durchs australische Outback machen – und am Ende mehr gewinnen, als sie sich jemals zu träumen gewagt hatten.

Zum Abschluss der Saison am 25. Juli  präsentiert das Gärtnerplatztheater FINALISSIMO nach dem Motto »Das Beste zum Schluss!«. Solistinnen und Solisten, der Chor, das Ballett und das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz zeigen noch einmal die Höhepunkte der vergangenen elf Monate aus Oper, Operette, Musical und Tanz unter der musikalischen Leitung von Anthony Bramall, Michael Brandstätter und Andreas Kowalewitz. Staatsintendant Josef E. Köpplinger wird den Abend moderieren. Feiern Sie gemeinsam mit uns und unseren Künstlerinnen und Künstlern das Ende der Spielzeit und tanken Sie Melodien für die Sommerpause, bis es im September dann wieder heißt: »Vorhang auf!«

Im Repertoire zeigen wir Giacomo Puccinis Oper LA BOHÈME, das Musical MY FAIR LADY von Frederick Loewe und das Expeditionsballett ATLANTIS von Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner.


SINFONISCHE LYRIK
FAUST-SINFONIE
von Franz Liszt
mit Texten von Christopher Marlowe, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau u.a.
Dirigat: Anthony Bramall
Rezitation: Michael Dangl
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
19. Juli 2019


Uraufführung
MINUTEMADE
Die wöchentliche Dancesoap des Gärtnerplatztheaters
Choreografie: Andonis Foniadakis / Iván Pérez / Lukas Timulak / Jeroen Verbruggen
Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz
ACT ONE 2. Juli 2019 Studio Gärtnerplatztheater
ACT TWO 9. Juli 2019 Carl-Orff-Saal, Gasteig
ACT THREE 15. Juli 2019 Carl-Orff-Saal, Gasteig


JUNGES GÄRTNERPLATZTHEATER
Premiere
FRIDA KAHLO
Eine Produktion der Gärtnerplatz Jugend
Musikalische Leitung: Bettina Ostermeier
Regie: Susanne Schemschies
Choreografie: Roberta Pisu
Bühne und Kostüme: Stephanie Thurmair
Mit der Gärtnerplatz Jugend
Premiere am 04. Juli 2019


Wiederaufnahme
LILIOM
Oper
Musik von Johanna Doderer | Libretto von Josef E. Köpplinger
Frei nach dem Bühnenstück »Liliom« von Ferenc Molnár
Auftragswerk des Staatstheaters am Gärtnerplatz
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung: Michael Brandstätter | Regie: Josef E. Köpplinger
Bühne: Rainer Sinell | Kostüme: Alfred Mayerhofer
Licht: Josef E. Köpplinger, Michael Heidinger | Video: Meike Ebert, Raphael Kurig
Choreinstudierung: Felix Meybier | Dramaturgie: Michael Alexander Rinz
Mit: Daniel Prohaska, Camille Schnoor, Cornelia Zink, Angelika Kirchschlager, Matija Mei?,
Jasmina Sakr, Dagmar Hellberg, Christoph Filler, Holger Ohlmann, Juan Carlos Falcón,
Christoph Seidl, Peter Neustifter, Martin Hausberg, Erwin Windegger, Alexandros
Tsilogiannis, Holger Ohlmann
Chor, Kinderchor und Statisterie des Staatstheaters am Gärtnerplatz,
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
ab 6. Juli 2019
zum letzten Mal am 14.07.2019


Wiederaufnahme
PRISCILLA – KÖNIGIN DER WÜSTE
Musical
Buch von Stephan Elliott und Allan Scott
Nach dem Kinofilm von Latent Image / Specific Films
In Zusammenarbeit mit Nullarbor Productions und MGM On Stage und outside eye Wien
Mit den Discohits der 70er und 80er
Musikalische Arrangements und Orchestration von Stephen ›Spud‹ Murphy
Für die Bühne entwickelt von Simon Phillips | Deutsch von Michael Alexander Rinz
In Kooperation mit dem Theater St. Gallen
In deutscher Sprache. Songs in englischer Originalsprache
Musikalische Leitung: Jeff Frohner | Regie: Gil Mehmert | Choreografie: Melissa King
Bühne: Jens Kilian | Kostüme: Alfred Mayerhofer | Licht: Michael Heidinger
Video: Meike Ebert | Dramaturgie: Michael Alexander Rinz
Mit: Armin Kahl, Erwin Windegger, Terry Alfaro, Alex Frei, Frank Berg, Jasper Baumann /
Clemens von Bechtolsheim / Matthias Thomas, Katharina Lochmann / Tanja Schön, Dorina
Garuci, Jessica Kessler, Amber Schoop, Marides Lazo, Angelika Sedlmeier, Eric
Rentmeister, Jurriaan Bles, Karim Ben Mansur / David Eisinger, Andreas Nützl, Adriano
Sanzò, Alan Byland, John Baldoz, Rachel Marshall, Susanne Seimel, Samantha Turton
Orchester des Staatstheaters

ab 15. Juli 2019


KONZERT
»Finalissimo«
Dirigat: Anthony Bramall, Michael Brandstätter, Andreas Kowalewitz
Moderation: Josef E. Köpplinger
Staging: Lukas Wachernig
Solist/innen: Mária Celeng, Juan Carlos Falcón, Martin Hausberg, Mathias Hausmann,
Lucian Krasznec, Frances Lucey, Maximilian Mayer, Matija Mei?, Maximilian Berling, Sophie
Mitterhuber, Ann-Katrin Naidu, Jennifer O’Loughlin, Holger Ohlmann, Elaine Ortiz Arandes,
Levente Páll, Gyula Rab, Christoph Seidl, Timos Sirlantzis, Valentina Stadler, Ilia Staple,
Anna-Katharina Tonauer, Alexandros Tsilogiannis
Ballett und Chor des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
25. Juli 2019


Repertoire


ATLANTIS
Ballett von Karl Alfred Schreiner

LA BOHÈME
Oper von Giacomo Puccini

MY FAIR LADY
Musical von Frederick Loewe


Juli 2019


Di 02.07. Uraufführung
MINUTEMADE
Die wöchentliche Dancesoap des Gärtnerplatztheaters
21.00
Studiobühne


Do 04.07 Premiere
FRIDA KAHLO
Gärtnerplatz Jugend
19.30
Studiobühn


Fr 05.07 FRIDA KAHLO
Gärtnerplatz Jugend
19.30
Studiobühn


Sa 06.07 Spielzeitpremiere
LILIOM
Oper
19.30

FRIDA KAHLO
Gärtnerplatz Jugend
15.00
Studiobühne


So 07.07 ATLANTIS
Expeditionsballett
18.00


Di 09.07 Uraufführung
MINUTEMADE
Die wöchentliche Dancesoap des Gärtnerplatztheaters
21.00
Carl-Orff-Saal, Gasteig


Mi 10.07. LILIOM
Oper
19.30


Do 11.07 LA BOHÈME
Oper
19.30


Fr 12.07. LILIOM
Oper
19.30


Sa 13.07 LA BOHÈME
Oper
19.30


So 14.07. LILIOM
Oper
18.00


Mo 15.07. Spielzeitpremiere
PRISCILLA – KÖNIGIN DER WÜSTE
Musical
19.30

Uraufführung
MINUTEMADE
Die wöchentliche Dancesoap des Gärtnerplatztheaters
21.00
Carl-Orff-Saal, Gasteig


Di 16.07. PRISCILLA – KÖNIGIN DER WÜSTE
Musical
19.30


Mi 17.07. PRISCILLA – KÖNIGIN DER WÜSTE
Musical
19.30


Do 18.07. LA BOHÈME
Oper
19.30


Fr. 19.07 »FAUST-SINFONIE«
Sinfonische Lyrik
19.30


Sa 20.07. MY FAIR LADY
Musical
19.30


So 21.07 MY FAIR LADY
Musical


Mo 22.07. PRISCILLA – KÖNIGIN DER WÜSTE
Musical
19.30


Di 23.07. PRISCILLA – KÖNIGIN DER WÜSTE
Musical
19.30


Mi 24.07 PRISCILLA – KÖNIGIN DER WÜSTE
Musical
19.30


Do 25.07. Konzert
FINALISSIMO
Das Beste kommt zum Schluss
20.30


Ende der Spielzeit 2018|2019
Beginn der Spielzeit 2019|2020 am 14. September

 

—| IOCO Kritik Staatstheater am Gärtnerplatz |—

Ludwigsburg, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Motto 2019: ALLES AUF ANFANG, 09.05. – 20.07.2019

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Ludwigsburger Schlossfestspiele

Ludwigsburger Festspiele / Klassik Open Air & Feuerwerk © REINER PFISTERER

Ludwigsburger Festspiele / Klassik Open Air & Feuerwerk © REINER PFISTERER

  DIE LUDWIGSBURGER SCHLOSSFESTSPIELE 2019

»ALLES AUF ANFANG«

Mit einem letzten »Fest der Interpreten« beendet Thomas Wördehoff 2019 nach zehn Jahren seine Intendanz bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Thomas Woerdehoff © Reiner Pfisterer

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Thomas Woerdehoff © Reiner Pfisterer

Vom 9. Mai bis 20. Juli bietet das Festspielprogramm unter dem Motto Alles auf Anfang zahlreiche Gelegenheiten, Musik so zu erleben, als würde man sie zum ersten Mal hören. Solisten und Ensembles von Weltrang tragen dazu ebenso bei, wie neu zu entdeckende Interpreten und musikalische Wegbegleiter der Festspiele aus den letzten zehn Jahren: Camille Bertault, The Erlkings, Isabelle Faust, die Musicbanda Franui, Katia und Marielle Labèque, Harald Lesch, Valer  Sabadus, Frank Peter Zimmermann und natürlich das Orchester der Schlossfestspiele unter Pietari Inkinen sind nur einige der Interpreten, die bei knapp 60 Konzerten neue Blickwinkel auf die Musik eröffnen.

Ludwigsburger Festspiele / Igor Levit ©ROBBIE LAWRENCE

Ludwigsburger Festspiele / Igor Levit ©ROBBIE LAWRENCE

Pietari Inkinen feiert 2019 ein kleines Jubiläum bei den Schlossfestspielen: Es ist die fünfte Saison des Finnen als Chefdirigent des Festspielorchesters. Die traditionelle Rede zum Eröffnungskonzert (9. Mai) wird der Pianist Igor Levit halten. Als bekennender Europäer bezieht er immer wieder Position zu gesellschaftlichen Themen. Musik, sagt er, könne man nicht im politikfreien Raum machen – ein unmissverständlicher Ausgangspunkt seiner Eröffnungsrede für die Saison 2019. Musikalisch beginnt die Spielzeit mit Dmitri Schostakowitschs 13. Sinfonie Babi Jar für Orchester, Basssolo und Männerchor – einem  klanggewaltigen Fanal gegen das Vergessen.

Ludwigsburger Festspiele / Rene Pape © Jiyang Chen

Ludwigsburger Festspiele / Rene Pape © Jiyang Chen

Als Solist wird René Pape im Forum am Schlosspark zu erleben sein, der die Solopartie dieses beeindruckenden Werkes eigens für das Eröffnungskonzert einstudiert. Mit dem finnischen Männerchor Ylioppilaskunnan Laulajat steht Pape und dem Orchester der Schlossfestspiele einer der besten Männerchöre überhaupt zur Seite. Ein »Orchester mit Flügeln« (28. Juni) präsentieren die Schlossfestspiele mit den Schwestern Katia und Marielle Labèque, die in Ludwigsburg Bryce Dessners eigens für sie komponiertes Konzert für zwei Klaviere aufführen. Das Stück wird umrahmt von Béla Bartóks virtuosem Konzert für Orchester und John AdamsThe Chairman Dances. Das diesjährige Klassik Open Air & Feuerwerk (13. Juli) feiert unter dem Titel »Viva Europa!« die Europäische Idee mit Werken, die von Städten, Landschaften und Flüssen Europas inspiriert sind. Mit dem Abschlusskonzert (20. Juli) endet die Festspielsaison 2019 in Ludwigsburg. Thomas Wördehoff nimmt dies zum Anlass, gemäß des Saison-Mottos Alles auf Anfang, das klassische Konzertformat noch ein letztes Mal neu aufzurollen: Igor Levit und Thomas Gansch kommen zu diesem Finale erstmalig zusammen, um mit dem Orchester der Schlossfestspiele Dmitri Schostakowitschs Konzert für Klavier und Trompete zu spielen.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Nora Fischer © Sarah Wijzenbeek

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Nora Fischer © Sarah Wijzenbeek

Die Sängerin Nora Fischer und der Gitarrist Marnix Dorrestein holen Kompositionen des 17. Jahrhunderts ins Hier und Jetzt und auch Fans der Band Mnozil Brass dürfen sich auf diesen ungewöhnlichen Konzertabend freuen, der noch einige Überraschungen bereithält.

Bei der diesjährigen Song Conversation treffen die französische Scat-Virtuosin Camille Bertault, der Pianist David Helbock und der Trompeter Médéric Collignon erstmalig aufeinander. Man darf gespannt sein, welche musikalischen Wege die drei experi-mentierfreudigen Musiker einschlagen, um sich bekannte Songs zu eigen zu machen.

Gleich zwei Veranstaltungen in dieser Saison rücken die Barockmusik in aktuelle Kontexte und eröffnen einen neuen Blick auf die alten Kompositionen. Beim Konzert Der Überseewanderer (30. Juni) stellen Reinhold Friedrich und das Blechbläserensemble der Ludwigsburger Schlossfestspiele Werke des Hochbarocks den westafrikanischen Klängen von Ngoni-Spieler Bassekou Kouyaté und der Sängerin Amy Sacko gegenüber. Einen neuen Blick auf die Musik eröffnen die Texte von Franz Daniel Pastorius, dem ersten deutschen Siedler in Amerika, der sich bereits 1688 öffentlich für die Gleichbehandlung der indigenen Bevölkerung und der afrikanischen Sklaven einsetzte und dessen Worte aus heutiger Sicht eine überraschende Aktualität aufweisen.

Für »Antonio Vivaldis Vier Jahreszeiten im Klimawande (6. & 7. Juli) haben sich das Merlin Ensemble Wien und Harald Lesch zusammengetan. Lesch, der immer wieder öffentlich Position zum fortschreitenden Klimawandel bezieht, ist der perfekte Erzähler für das Konzert, bei dem Vivaldis Die vier Jahreszeiten im Zusammenspiel mit historischen und aktuellen Wetterberichten in einen neuen Kontext gestellt werden.

Mit seinen melodischen Improvisationen lässt Fred Hersch (12. Mai) bei seinem Schlossfestspieldebüt gekonnt die Grenzen zwischen Klassik und Jazz verschwimmen. Otto Lechner & Sväng (30. Mai) gestalten mit Akkordeon und vier Mundharmonikas einen Abend zwischen Improvisation, Volksmusik und Tangomelodien. Gleich zwei Konzerte finden in dieser Saison erstmalig in Kooperation mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach statt: Das Berliner Kabarett-Duo Pigor & Eichhorn (15. Mai) präsentiert sein mehrfach ausgezeichnetes Programm »Volumen 9«, während The Erlkings und der Stihl Chor (6. Juni) mit englischen Interpretationen eine neue Seite des romantischen Liedguts beleuchten. Mit Schuberts Die schöne Müllerin (5. Juli) kommen die Erlkings einen Monat später in die Historische Kelter Bietigheim. In Höllenvisionen (29. Mai) berichtet der meisterhafte Stehgreiferzähler Michael Köhlmeier gemeinsam mit den Posaunisten Leonhard Paul und Bertl Mütter von den Mythen der Unterwelt. Norbert Lammert widmet sich dem gesprochenen Wort als Präzisionsinstrument: Die Lesung Am Anfang war das Wort (7. Juli) dreht sich um die wirkungskräftigen Anfänge großer Texte.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Christiane Karg © Gisela-Schenker

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Christiane Karg © Gisela-Schenker

Der gefeierte Countertenor Valer Sabadus und die Akademie für Alte Musik Berlin (2. Juni) versehen barocke Arien der antiken Helden mit leidenschaftlichen Empfindungen. Christiane Karg, Antoine Tamestit und Malcolm Martineau (29. Juni) gestalten einen Liederabend rund um Lyrikvertonungen von der Romantik bis in die Moderne. Bariton Holger Falk und Pianist Steffen Schleiermacher präsentieren das Programm »Hanns Eisler: Ein deutsches Leben in Liedern« (10. Juli), für dessen Einspielung sie mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurden. Arianna Savall und das Ensemble Hirundo Maris bringen Gesänge vom Süden und Norden (11. Juli) mit nach Ludwigsburg.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Valer Sabadus © Christine-Schneider

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Valer Sabadus © Christine-Schneider

Carl Maria von Webers Der Freischütz (12. & 14. Juli) wird in einer neuen Inszenierung zu erleben sein – aus der Perspektive eines jungen französischen Teams. Markenzeichen der Regisseure Clément Debailleul und Raphaël Navarro, die als gelernte Zauberkünstler bereits für den Cirque du Soleil tätig waren, ist die Magie Nouvelle. Mit visueller Magie und Hologrammtechnik legen die beiden das Augenmerk der Produktion auf die düstere Seite der Oper: Auf die ungreifbaren Ängste, welche die Figuren antreiben und die übernatürlichen Kräfte, welche die Regeln und Rituale der Jagdgemeinschaft bestimmen.

Rebecca Carrington und Colin Brown haben mit Turnadot (23., 24. & 25. Mai) im Auftrag der Schlossfestspiele die kleinste Operette der Welt kreiert. Deren Protagonisten bringen zwischen britischen Befindlichkeiten und Brexit-Chaos eine Aufführung von Puccinis Turandot gehörig durcheinander. Die Maskenspieler der Berliner Familie Flöz und die Tiroler Musicbanda Franui haben erstmalig zusammengearbeitet. Die gemeinsam entwickelte Liederoper »Himmelerde« (4. & 5. Juni) greift die romantische Gefühlswelt der Lieder von Schubert, Schumann und Mahler auf, die in den volksmusikalischen Arrangements von Franui nahbar und natürlich werden. Für die Vorstellungen von »Turnadot« und »Himmelerde« sind nur noch Restkarten verfügbar.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Ballett am Rhein - Symphonie g-Moll (Mozart) ch: Martin Schläpfer d.und K. Florian Etti © GERT WEIGELT

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Ballett am Rhein – Symphonie g-Moll (Mozart) ch: Martin Schläpfer d.und K. Florian Etti © GERT WEIGELT

Das Ballett am Rhein (15. Juni) bereichert das Festspielprogramm mit zeitgenössischen Choreografien von Mark Morris und Martin Schläpfer. Steven Prengels und Arno Synaeve bringen mit »Berg« (4. & 5. Juli) ein musikalisch wie visuell eindrückliches Musiktheaterstück mit ins Schlosstheater, basierend auf Thomas Manns Zauberberg«und der anspruchsvollen Klangwelt Richard Wagners.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Nemanja Radulovic © Lukas Rotter / Deutsche Grammophon

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Nemanja Radulovic © Lukas Rotter / Deutsche Grammophon

[ Von Nemanja Radulovic wurden verschiedene Aufnahmen bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht ]

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Laure Favre-Kahn © Emmanuel Donny

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Laure Favre-Kahn © Emmanuel Donny

Der Serbische Geiger Nemanja Radulovic und die französische Pianistin Laure Favre-Kahn (18. Mai) schlagen im Porsche Museum einen Bogen von der Musik der Romantik bis zum französischen Impressionismus. Die beiden befreundeten Musiker Gautier Capuçon & Jean-Yves Thibaudet (7. Juni) widmen sich gemeinsam Cellosonaten von Debussy, Brahms und Rachmaninow. Mit Klaviertrios Ludwig van Beethovens kommen Faust, Queyras & Melnikov (13. Juni) in den Ordenssaal. Neben diesem Kammermusikabend ist die Geigerin Isabelle Faust in dieser Saison auch mit dem Kammerorchester Basel (26. Mai) im Forum am Schlosspark zu erleben. Frank Peter Zimmermann und Martin Helmchen (17. Juli) setzen bei ihrem Festspiel-Debüt mit Sonaten für Violine und Klavier neue Maßstäbe in der Beethoven-Interpretation. Der Pianist Igor Levit (18. Juli) kann bei seinem Recital mit Werken von Gustav Mahler und Franz Liszt als Solokünstler erlebt werden.

—| Pressemeldung Ludwigsburger Schlossfestspiele |—

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