Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Spielplan Juli 2018

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de


Oper und Ballett am Rhein im Juli 2018


So 01.07. – 11.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

Symphoniker im Foyer

Matinee im Opernfoyer: Die Düsseldorfer Symphoniker spielen Peter I. Tschaikowskys Streichsextett „Souvenir de Florence“, Anton Arenskys Streichquartett Nr. 2 a-Moll und bringen mit den Ensemblemitgliedern Maria Boiko und Dmitri Vargin Russische Lieder zu Gehör.


Sa 07.07. – 19.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

Festliche Operngala mit den Opernstars Camilla Nylund und Andreas Schager, präsentiert vom Freundeskreis der Deutschen Oper am Rhein.

Moderation: Götz Alsmann


Außerdem bis zum Ende der Spielzeit am 15. Juli:


So 01.07 – 18.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

Don Pasquale

Zum letzten Mal in dieser Spielzeit: Gaetano Donizettis Opera buffa in der turbulenten Inszenierung von Rolando Villazón im Opernhaus Düsseldorf


So 01.07. – 15.00 Uhr
Theater Duisburg

Franz Lehárs Operette „Der Graf von Luxemburg

Zum letzten Mal in dieser Spielzeit: Die raffinierte Komödie über einen miesen Heiratstrick und die ganz große Liebe – mit himmlische Melodien voller Sentiment, Witz, Tempo und absurder Komik, mit Bo Skovhus als Graf von Luxemburg und Juliane Banse als Angèle


Di 03.07. – 11.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

Für Schulklassen (empfohlen ab 6 Jahren): „Wo die wilden Kerle wohnen


Mi 04.07. – 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner in Düsseldorf:

Nach 17 Jahren an der Deutschen Oper am Rhein verabschiedet sich der Stellvertretende Chordirektor Christoph Kurig in den Ruhestand. Zum Abschied dirigiert er Richard Wagners „Der fliegende Holländer“


Mi 04.07. – 11.00 Uhr
Theater Duisburg

Für Schulklassen (empfohlen ab 6 Jahren): „Gullivers Reise“ von Gerald Resch


Do 05.07. – 19.30 Uhr
Di 10.07. – 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

Benjamin Britten: „Peter Grimes“.
Packendes Außenseiter-Drama, inszeniert Immo Karaman.


Do 05.07. – 19.30 Uhr
Sa 07.07. – 19.30 Uhr
Theater Duisburg

Young Moves“ 2018:
Plattform Choreographie mit den Kreationen von vier Tänzerinnen und Tänzern des Balletts am Rhein Young Moves 2018 in Duisburg


Fr 06.07. – 19.30 Uhr
Sa 14.07. – 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

Cavalleria rusticana / Pagliacci“im Opernhaus Düsseldorf

Mord aus Eifersucht: zwei spannende Opern mit dem Schmelz des großen italienischen Belcanto-Gesangs. Christof Loy hat sie inszeniert – das Ensemble und die Düsseldorfer Symphoniker spielen unter der Leitung von Antonino Fogliani.


So 08.07. – 15.00 Uhr
Fr 13.07. – 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

Giacomo Puccinis “Madama Butterfly” in der Inszenierung von Joan Anton Rechi mit Liana Aleksanyan als Cio-Cio-San.


Mi 11.07. – 19.30 Uhr
Do 12.07. – 19.30 Uhr
So 15.07. – 15.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

Ballett am Rhein – „b.36“: Martin Schläpfers eigene Interpretation des Klassikers „Schwanensee“ ist bis zum Ende der Spielzeit ausverkauft. Tickets gibt es wieder für die Vorstellungen ab 15. September im Opernhaus Düsseldorf und ab 28. September (Premiere) im Theater Duisburg.

 

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, Die lustige Witwe – Franz Lehár, IOCO Kritik, 30.05.2018

Mai 31, 2018 by  
Filed under Hervorheben, Kritiken, Oper Frankfurt, Operette

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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Die lustige Witwe  –  Franz Lehár

    • –  Hollywood – In der Epoche von Erik von Stroheim –

Von  Ljerka Oreskovic Herrmann

Franz Lehár im Stadtpark von Wien © Wien

Franz Lehár im Stadtpark von Wien © Wien

Dass die Operette im Allgemeinen und die Lustige Witwe im Besonderen nicht von der Rezeptionsgeschichte losgelöst werden kann, versteht sich beinahe von selbst, denn Lehárs Meisterwerk von 1905 gehört nicht mehr der „klassischen“ Operette aus dem 19. Jahrhundert an. Aber eben einem Genre, das mit sarkastisch beißendem Witz und Spritzigkeit die Verhältnisse seiner jeweiligen Zeit mit mitreißender – oftmals mit jazzig angehauchter – Musik kräftig auf die Hörner nahm, bis die Nazis damit Schluss machten und der Kunstform eine Biederkeit und einen (vermeintlich erhabenen) Opernguss verpassten, der sie auch nach 1945 darin verharren ließ. Es hatte vor allem mit den jüdischen Komponisten, Textern und Interpreten zu tun, die es in der Operettenkultur zu einsamer Meisterschaft brachten. Lehárs jüdische Librettisten oder Interpreten waren entweder rechtzeitig gegangen oder starben im KZ. Erich von Stroheim, der bereits 1909 Europa verlassen hatte, verfilmte die Witwe 1925 nach eigenen Vorstellungen, indem er größeres Gewicht auf Frivolität und Erotik legte.

Soviel vorneweg, was für die Inszenierung von Claus Guth insofern eine Rolle spielt, weil er einerseits die Operette des 20. Jahrhunderts mit ihren bissigen Texten nicht wirklich als Fundament nimmt, andererseits den biederen Operettenstadl der Nachkriegszeit ebenso vermeidet. Er wählt einen anderen Ansatz, der eher unserer abgeklärten Zeit entspricht. Denn die Liebe und die „Chose mit den Weibern“ ist heute nicht leichter geworden – nur anders. Und er knüpft in gewisser Weise an Stroheim an, in dem er eine Fortsetzung dreht:

Oper Frankfurt / Die lustige Witwe - hier : Marlis Petersen als Hanna; am Boden liegend und Ensemble © Monika Rittershaus

Oper Frankfurt / Die lustige Witwe – hier : Marlis Petersen als Hanna; am Boden liegend und Ensemble © Monika Rittershaus

Es ist eine Geschichte in der Geschichte. Wir befinden uns auf einem Filmset, in dem die Lustige Witwe verfilmt wird. Tatsächlich assoziieren das Bühnenbild und die Kostüme von Christian Schmidt die Epoche von Stroheim in Hollywood, in der es vor der Kamera opulent zuging. Das Licht war wie immer bei Olaf Winter in zuverlässigen Händen, leuchtet er doch die großen und kleinen menschlichen Schwächen gut aus. Das Groteske und Komische ergibt sich  weniger aus den Dialogen – wie in den frühen Fassungen mit den berühmten „Witwen“ Mizzi Günther und Fritzi Massary –, sondern in dem Versuch der beiden Protagonisten Leben und Kunst, Traum und Wirklichkeit auseinander zu halten und doch wiederum zusammen zu führen – gepaart mit den verzweifelten Bemühungen eines Regisseurs seinen Film zu drehen. Dieser Mann – Klaus Haderer in einer Doppelrolle als Njegus und Regisseur – ist Antreiber und Verhinderer zugleich. (Hat da Guth sich selbst und seine Arbeit als Regisseur persifliert? Es wäre jedenfalls eine wunderbare Pointe) Immer wieder unterbricht er die Handlung und besonders im ersten Akt ein wenig den musikalischen Fluss, weil eine Szene erneut gedreht werden muss. Die Filmcrew besteht aus einem Scriptgirl (Vanessa Schwab), dem Kameramann (Stefan Biaesch) und Mitarbeitern der Requisite, die ihrerseits für Heiterkeit sorgen. Etwa in der wunderbaren Nummer von Valencienne und Rosillon, der er ihr seine Liebe mit abgezupften Rosenblättern beteuert, ihm neue Rosen von der Requisite gereicht werden oder gar von oben die Blätter herunterrieseln, während die Kamera seine Liebeserklärung festhält. Eine wundervolle Verbeugung vor dem künstlichen Schein einer echten Liebesszene im Film. Letztendlich irgendwie auch vor Elizabeth Reiter als Valencienne, denn diese ist kurzfristig für die erkrankte Kateryna Kasper eingesprungen und rettete somit die Premiere mit einer umwerfenden sängerischen und schauspielerischen Leistung.

Oper Frankfurt / Die lustige Witwe - hier : Marlis Petersen (Hanna), Iurii Samoilov (Danilo) © Monika Rittershaus

Oper Frankfurt / Die lustige Witwe – hier : Marlis Petersen (Hanna), Iurii Samoilov (Danilo) © Monika Rittershaus

Schwierig ist der ständige Wechsel vom Leben zum Film für Marlis/Hanna und Iurii/Danilo. Ihre räumliche Nähe – die Garderoben liegen beieinander – evoziert  frühere persönliche Verwicklungen. Hier in ihrem jeweiligen Rückzugsort sind sie Marlis und Iurii, die erst in Kostüm und Maske zu Filmfiguren werden, sobald sich die Bühne dreht und das Filmset erscheint. Marlis/Hanna sitzt am Klavier, schlägt immer wieder einen Ton an, das Metronom gibt unerbittlich Takt und Zeit vor. Eine Zeit, in der von Liebeschwüren, Enttäuschungen, Verheißungen, echten und vermeintlichen Ehebrüchen das ganze Arsenal an Gefühlen wie ein Feuerwerk abgefackelt wird. Eine „lustige“ Zeit mit viel Komik und auch Slapstick, die im finalen Duett „Lippen schweigen“ von Hanna und Danilo ihren Höhepunkt und Happy End erlebt und zugleich verklingt, denn nach Drehende sitzt Marlis, die „Sängerin“, wieder allein in der Garderobe. Der Klavierdeckel ist zu und alles zu Ende, was bleibt ist Melancholie und ein offener Ausgang.

Da Operette vom Schein lebt, ist Guths Idee mit dem Filmset zwar nicht zwingend, doch durchaus naheliegend. Auch Hollywood war eine Traumfabrik, in der das schöne Abbild gepflegt wurde – hinter den Kulissen geht es anders zu. Auch diesen Aspekt zeigt der Regisseur: Wenn Marlis die „Hanna“ mit einem Repetitor kurz vor Drehbeginn übt. Und dieser Mann – herrlich Mariusz Klubczuk – der einzige mit wahren Gefühlen ist. Er verehrt die „Sängerin“ aufrichtig, kann aber seine Empfindungen nicht an „die Frau“ bringen – seine Rosen wird er ihr in mehreren Anläufen und immer üppiger werdendem Strauß nicht überreichen können. Überhaupt sind es die vielen „kleinen“ sehr gut inszenierten Momente, die als retardierendes Element wirken und überzeugen. Getragen wird der Abend von der hervorragenden Dirigentin Joana Mallwitz, die einen klaren und transparenten Klang pflegt und der Wirkung auf der Bühne die notwendige musikalische Entfaltung gibt. Keine süße Operettenseligkeit, dafür grandios gespielte Musik mit einem sehr gut aufgelegten Frankfurter Opern- und Museumsorchester – was ebenso für den spielfreudigen Chor unter der Leitung von Tilman Michael gilt.

Oper Frankfurt / Die lustige Witwe -hier : vl Marlis Petersen (Hanna), Kateryna Kasper (Valencienne) und Martin Mitterrutzner (Camille) © Monika Rittershaus

Oper Frankfurt / Die lustige Witwe -hier : vl Marlis Petersen (Hanna), Kateryna Kasper (Valencienne) und Martin Mitterrutzner (Camille) © Monika Rittershaus

Marlis Petersen gibt eine feine und distinguierte Witwe, die nie aus der „Rolle“ fällt, denn ihre „Marlis“ – also sie sich selbst spielend – ist ebenfalls eine Kunstfigur und mit der Dopplung ihrer Person einen feinen Sinn für Humor beweist. Iurii Samoilov in der Doppelrolle als er selbst und Danilo ist etwas ungestümer; sein Danilo ist ein beherzter und selbstgewisser junger Mann, während der „Iurii“ in der Garderobe auch unsicher wirken kann. Barnaby Rea ist ein slapstickartiger Baron Mirko Zeta, der die Lacher auf seiner Seite hat. Martin Mitterrutzner ist der ewig bemühte und verliebte Camille de Rosillon, dessen wunderbare Rosenliebeserklärung bereits Erwähnung fand.

Weitere Mitwirkende sind: Theo Lebow als Vicomte de Cascada, Michael Porter als Raoul de St. Brioche, Gordon Bintner als Bogdanowitsch, Dietrich Volle als Kromow, Maria Pantiukhova als Olga, Franz Mayer als Pritschitsch, Margit Neubauer als Praskowia und last but not least Julia Dawson als Sylviane, die die Partie von Elizabeth Reiter kurzfristig übernehmen musste und ebenfalls meisterlich bewältigte – wie im übrigen alle Mitwirkenden einfach umwerfend singen, spielen und tanzen. Für die spritzig-überbordende Choreographie war Ramses Sigl verantwortlich. Die auf der Bühne spielende Tamburizzakapelle wird von Elena Kisseljov und Varlerij Kisseljow angeführt, die auf der Domra (russisches Zupfinstrument) dem Tremolieren oder Zittern der Tamburizza sehr nahe kommen; komplettiert wird sie von Karin Scholz (Gitarre) und Kutay Elmali (Bass). Großer, langanhaltender und beschwingter Applaus.

Die lustige Witwe an der Oper Frankfurt: Weitere Vorstellungen 3.6.; 13.6.; 16.6.; 22.6.; 25.6.2018

—| IOCO Oper Frankfurt |—

Braunschweig, Staatstheater Braunschweig, Operetten-Gala, 15.12.2017

Dezember 8, 2017 by  
Filed under Operette, Pressemeldung, Staatstheater Braunschweig

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Staatstheater Braunschweig

Staatstheater Braunschweig © Stefan Koch

Staatstheater Braunschweig © Stefan Koch

Operetten-Gala

Fledermäuse, falsche Barone, lustige Witwen und nicht zu vergessen der schöne Sigismund! Kein Wunder, dass es 1985 in der Süddeutschen Theaterzeitung hieß: »Die Operette ist nicht für Betschwestern, spröde alte Jungfern und Hypermoralisten gemacht …«

Überzeugen Sie sich selbst in der neuen Braunschweiger Operetten-Gala, in der wir Sie neben den Wiener Größen Franz Lehár und Emmerich Kálmán auch zum Begründer der Pariser Operette, Jacques Offenbach, sowie zum »Operettenkönig« Johann Strauß führen – selbstverständlich angereichert mit einer kräftigen Portion Schmelz und Champagner!

Mit: Jelena Bankovic, ;Nana Dzidziguri, Ivi Karnezi, Maximilian Krummen, Vincenzo Neri, Gideon Poppe, Eugene Villanueva, David Zimmer  sowie: Staatsorchester Braunschweig, Chor des Staatstheaters Braunschweig

Premiere
Freitag, 15.12.2017, 19:30 Uhr, Großes Haus  Weitere Vorstellungen  31.12.2017 | 31.01. | 11.02. | 01.03.2018


Das Programm
(Änderungen vorbehalten!)

Franz von Suppé    LEICHTE KAVALLERIE  Ouvertüre

Robert Stolz  »Ob blond, ob braun, ich liebe alle Frau’n«  Gideon Poppe / David Zimmer

Emmerich Kálmán  DIE BAJADERE  »Tanz mit mir«  Nana Dzidziguri, Opernchor

Emmerich Kálmán  DIE CSARDASFÜRSTIN  »Das ist die Liebe«  Jelena Bankovic – Gideon Poppe / David Zimmer

Franz Lehár  DIE LUSTIGE WITWE  Introduktion, Tanz und Vija-Lied  Ivi Karnezi, Opernchor

Emmerich Kálmán  GRÄFIN MARIZA  »Komm, Zigány«  Eugene Villanueva / Maximilian Krummen

Jacques Offenbach  ORPHÉE AUX ENFERS  »Gloire à Jupiter«  Opernchor

Fred Raymond  MASKE IN BLAU  »Die Juliska aus Budapest«  Eugene Villanueva / Maximilian Krummen, Jelena Bankovic, Nana Dzidziguri

Franz Lehár  DIE LUSTIGE WITWE  »Lippen schweigen«  Jelena Bankovic – Vincenzo Neri

Carl Zeller  DER VOGELHÄNDLER  »Schenkt man sich Rosen in Tirol«  Ivi Karnezi, Gideon Poppe / David Zimmer, Opernchor


PAUSE


Johann Strauß  DIE FLEDERMAUS  Ouvertüre

Johann Strauß  DIE FLEDERMAUS  »Komm mit mir zum Souper«  Vincenzo Neri – Gideon Poppe / David Zimmer

Johann Strauß  EINE NACHT IN VENEDIG  »Alle maskiert«  Jelena Bankovic, Nana Dzidziguri, Gideon Poppe / David Zimmer, Vincenzo Neri

Johann Strauß  DER ZIGEUNERBARON  »Hurra, die Schlacht mitgemacht«  Opernchor

Gerónimo Giménez  LA BODA DE LUIS ALONSO  Intermedio

Gerónimo Giménez  LA TEMPRANICA  »La tarántula«  Jelena Bankovic

Morena Torroba  LUISA FERNANDA  »Cállate Corazón«  Nana Dzidziguri – Gideon Poppe / David Zimmer

Emmerich Kálmán  DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN  »Heia, heia, in den Bergen ist mein Heimatland«  Ivi Karnezi, Opernchor

Emmerich Kálmán  GRÄFIN MARIZA  »Komm mit nach Varasdin«  Jelena Bankovic – Vincenzo Neri

Franz Lehár  DAS LAND DES LÄCHELNS  »Dein ist mein ganzes Herz«  Gideon Poppe / David Zimmer

Jacques Offenbach  LA VIE PARISIENNE  »Nous venons, arrivons«  Opernchor

Emmerich Kálmán  DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN  »Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht«  Vincenzo Neri, Damen des Opernchores

Jacques Offenbach  ORPHÉE AUX ENFERS  »Can Can: Ce bal est original«  SolistInnen, Opernchor;

—| Pressemeldung Staatstheater Braunschweig |—

Coburg, Landestheater Coburg, DAS LAND DES LÄCHELNS von Franz Léhar, 02.12.2017

Dezember 1, 2017 by  
Filed under Landestheater Coburg, Operette, Premieren, Pressemeldung

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Landestheater Coburg

Landestheater Coburg © Andrea Kremper

Landestheater Coburg © Andrea Kremper

DAS LAND DES LÄCHELNS von Franz Lehár

Am Samstag, 2. Dezember um 19.30 Uhr feiert Franz Lehárs Operette Das Land des Lächelns in der Inszenierung von Magdalena Fuchsberger und unter der musikalischen Leitung von Johannes Braun Premiere im Landestheater Coburg.

Lehárs  Das Land des Lächelns – Spiegel der „Wiener Moderne“

„Immer nur lächeln und immer vergnügt … doch wies da drin aussieht, geht niemand was an!“, singt Prinz Sou-Chong und stimmt damit den melancholischen Grundton vom „´Land des Lächelns an, denn keines der Paare wird sein Glück finden.

Die Operette ist stilistisch weit von der frivolen Wiener Operette der Jahrhundertwende entfernt, statt ihre Zeit kritisch in den Blick zu nehmen, verklärt sie, zurückdatiert auf 1912, voller Sentiment die Ära der guten alten k.-u.-k.-Monarchie. Die Jahre um 1900, die sogenannte Wiener Moderne, waren ein Experimentierraum des Geistes, ein Labor von Ideen, Visionen und Emotionen, von politischen Leidenschaften und Gefühlen. Als kulturelle Weltmetropole wurde Wien zum Schauplatz einzigartiger künstlerischer und wissenschaftlicher Leistungen: Musik, Architektur, Kunst und Literatur fanden zu aufregenden Ausdrucksformen, Gustav Klimt prägte den Jugendstil, Sigmund Freud begründete die Traumdeutung und Arthur Schnitzler provozierte Theaterskandale. Außerdem waren asiatische Sujets, der Reiz des Fremden und die damit verbundenen psychosozialen Konflikte, besonders im Fin de Siècle groß in Mode. In diesem Kontext setzt die Regisseurin Magdalena Fuchsberger ihre Stückinterpretation an.

Landestheater Coburg / DAS LAND DES LÄCHELNS © Sebastian Buff

Landestheater Coburg / DAS LAND DES LÄCHELNS © Sebastian Buff

Musikalische Leitung Johannes Braun, Inszenierung Magdalena Fuchsberger, Bühnenbild Dirk Steffen Göpfert, Kostüme Kathrin Hegedüsch, Dramaturgie Susanne von Tobien

Mit:  Lisa Judith Kuhn, Prinz Sou-Chong Milen Bozhkov, Lore Julia Da Rio/Francesca Paratore, Mi Julia Da Rio/Francesca Paratore, Graf Gustav von Pottenstein Dirk Mestmacher/Paul Kroeger, Graf Ferdinand von Lichtenfels, Lisas Vater Dietmar Mössmer, Tschang, Sou-Chongs Onkel Dietmar Mössmer, Ein alter Diener Gabriela Künzler, Obereunuch Gabriela Künzler, Ein General Christian Huber, Exzellenz Hardegg Monika Tahal, Fu-Li Tae-Kwon Chu/Jaehan Bae

Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg, Chor des Landestheaters Coburg


Das Land des Lächelns von Franz Léhar: Premiere  2. Dezember um 19.30 Uhr Weitere Vorstellungen: Dienstag, 5. Dezember 2017, 19.30 Uhr, Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19.30 Uhr, Donnerstag, 14. Dezember 2017, 19.30 Uhr, Sonntag, 17. Dezember 2017, 19.30 Uhr, Mittwoch, 20.Dezember 2017, 19.30 Uhr, Freitag, 22. Dezember 2017, 19.30 Uhr, Mittwoch, 10. Januar 2018, 19.30 Uhr, Freitag, 12. Januar 2018, 19.30 Uhr, Sonntag, 21. Januar 2018, 15.00 Uhr, Sonntag, 11. Februar 2018, 15.00 Uhr, Sonntag, 4. März 2018, 15.00 Uhr, Sonntag, 1. April 2018, 16.00 Uhr


Karten : Theaterkasse Di bis Fr 10.00 – 17.00 Uhr, Sa 10.00 – 12.00 Uhr,

—| Pressemeldung Landestheater Coburg |—

 

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