Köln, Philharmonie Köln, Dezember-Konzerte – Philharmonie, 10.11.2020

November 12, 2020 by  
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Kölner Philharmonie

Philharmonie Köln © IOCO

Philharmonie Köln © IOCO

Dezember-Konzerte in Kölner Philharmonie

Benefizkonzert an Allerheiligen bringt 15.500 Euro

Am 11. November startetete die Kölner Philharmonie den Vorverkauf für die Mehrzahl der geplanten Konzerte im Dezember. Da die Veranstaltungen nur mit Vorlauf geplant werden können, geht die Philharmonie diesen Schritt in der optimistischen Annahme, dass sie ab 1. Dezember wieder Konzerte für 250 Zuhörer anbieten darf, selbst wenn die Entscheidung darüber durch die Bundes- und Länderregierungen frühestens Anfang kommender Woche ansteht. Um dann möglichst vielen Interessierten den sicheren Zugang zu Philharmonie-Konzerten ermöglichen zu können, werden wie schon im Oktober einige Konzerte gedoppelt, darunter die des Mahler Chamber Orchestra, der MCO Academy und Daniele Gatti am 13. Dezember, von Anna Vinnitskaya am 20. und 21. Dezember, l‘arte del mondo und Nils Mönkemeyer am 1. Weihnachtsfeiertag, dem Quatuor Modigliani am 2. Weihnachtsfeiertag sowie Repercussion featuring Frank Dupree am 29. Dezember.

Details zu den Konzertdaten und Uhrzeiten sind auf der Website der Kölner Philharmonie verfügbar:

https://www.koelner-philharmonie.de/de/programm/01-12-2020

Als letztes Konzert vor dem erneuten kulturellen Lockdown stellte die Kölner Philharmonie kurzfristig am 1. November ein Benefizkonzert für die Freie Szene Köln auf die Beine. Das WDR Sinfonieorchester, das Gürzenich-Orchester Köln, das Ensemble Musikfabrik und Concerto Köln wollten ein Zeichen der Solidarität setzen, um auf die existenziellen Nöte vor allem der freischaffenden Künstlerinnen und Künstler hinzuweisen. Alle Musikerinnen und Musiker brauchen die Unterstützung der Politik durch klare Perspektiven und finanzielle Hilfen, damit das Musikleben in Köln nach Überstehen der Pandemie genauso vielfältig und reich sein kann wie zuvor.

Durch den Verkauf der 250 Konzertkarten und der Solidaritäts-Tickets kam inzwischen ein Betrag von 15.500 Euro zusammen. Dieser wird dem Kölner Kulturrat für seine Kölner Kultur Hilfe übergeben, aus dem Musikprojekte der Freien Szene Köln realisiert werden sollen.

Das Soli-Ticket ist weiterhin über die Website der Kölner Philharmonie zu erwerben: https://www.koelner-philharmonie.de/de/programm/zusammen-sind-wir-stark-benefizkonzert-fur-die-freie-szene-koln/1984

Das Benefizkonzert kann noch auf philharmonie.tv geguckt werden: https://www.philharmonie.tv/veranstaltung/75/

—| Pressemeldung Kölner Philharmonie |—

Münster, Theater Münster, Fünftes Sinfoniekonzert, 26.02.2019

Februar 26, 2019 by  
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Theater Münster

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Fünftes Sinfoniekonzert
Camille Saint-Saëns, Sergei Rachmaninow, Hector Berlioz

Im Mittelpunkt des 5. Sinfoniekonzerts am Dienstag, 26. Februar um 19.30 Uhr im Großen Haus stehen Werke von Camille Saint-Saëns, Sergei Rachmaninow und Hector Berlioz. Als Solist am Klavier ist der junge Shooting-Star Frank Dupree (Bild) zu erleben; es dirigiert der 1. Kapellmeister Stefan Veselka.

Mit dem Danse Macabre schuf Camille Saint-Saëns eine seiner bekanntesten und beliebtesten Kompositionen, die bis heute immer wieder in unterschiedlichen Kontexten adaptiert wird. Ein dämonischer Spielmann intoniert nach den zwölf Schlägen zur Mitternacht mit einer absichtlich verstimmten Geige den Totentanz der klappernden Gebeine, der sich immer mehr steigert. Dazu ist zum ersten Mal überhaupt das Xylophon eingesetzt. Am Schluss kündigt der Hahn den Morgen an und der Spuk ist vorbei.

Theater Münster / Frank Dupree © Sebastian Heck

Theater Münster / Frank Dupree © Sebastian Heck

Die berühmteste der 24 Capricen des »Teufelsgeigers« Niccoló Paganini inspirierte Sergei Rachmaninow zu einer hochvirtuosen und ausdrucksvollen Rhapsodie für Klavier und Orchester. In diesem Abschluss seines konzertanten Schaffens zieht Rachmaninow nochmals alle Register seines Könnens. Der ganze Farbreichtum des Instruments, aber auch des Orchesters kommt zur Geltung.

Mit dem Geniestreich der Symphonie Fantastique revolutionierte Hector Berlioz das Verständnis der Instrumentalmusik, indem er die Grenzen von Sinfonie, Literatur und Drama auflöste. Damit schuf er die erste Programmmusik nach heutigem Verständnis, wofür er ein großes Orchester verlangte, das zu seiner Zeit alle Dimensionen sprengte. Die Geschichte stellt sein eigenes rauschhaftes Liebesleben dar – drastisch, lustvoll und exzessiv.

Weitere Konzertaufführungen finden am Mittwoch, 27. Februar 2019 19.30 Uhr und am Sonntag, 3. März 18.00 Uhr statt. Eine Stunde vor jedem Konzert findet eine Einführung im Theatertreff statt. Karten sind an der Theaterkasse (Tel.: 5909-100) erhältlich.

—| Pressemeldung Theater Münster |—

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