Köln, Philharmonie Köln, ANNA NETREBKO & YUSIF EYVAZOV, 01.09.2016

August 3, 2016 by  
Filed under Philharmonie Köln, Pressemeldung

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Kölner Philharmonie

Philharmonie Köln © IOCO

Philharmonie Köln © IOCO

Kölner Philharmonie / Anna Netrebko und Yusif Eyvazov © Vladimir Shirkov / handwerker promotion e.gmbh

Kölner Philharmonie / Anna Netrebko und Yusif Eyvazov © Vladimir Shirkov / handwerker promotion e.gmbh

Kölner Philharmonie

DEAG in Zusammenarbeit mit  Handwerker Promotion

ANNA NETREBKO & YUSIF EYVAZOV
01.09.2016  20Uhr – Kölner Philharmonie

Anna Netrebko & Yusif Eyvazov für zwei exklusive Konzerte in Deutschland! Die schönsten Arien & Duette der italienischen Oper live erleben – jetzt erste Details zum Programm veröffentlicht!

Superstar Anna Netrebko ist gemeinsam mit Yusif Eyvazov bei zwei exklusiven Konzerten in Köln und Hamburg zu erleben. Die Zuschauer dürfen sich freuen auf die leidenschaftlichsten und romantischsten Auszüge aus Opern des italienischen Verismo, von Komponisten wie Giacomo Puccini, Umberto Giordano oder Francesco Cilea. Sichern Sie sich jetzt noch die letzten Tickets für das einzigartige Klassikerlebnis!

Neben weltbekannten Arien und Duetten aus Puccinis Madama Butterfly, Tosca oder Manon Lescaut, stehen auserlesene Szenen aus Cileas Adriana Lecouvreur und Giordanos Andrea Chenier auf dem Programm. Dabei werden Anna Netrebko und Yusif Eyvazov von dem Czech National Symphony Orchestra, unter der Leitung des italienischen Dirigenten Jader Bignamini begleitet. Bignamini dirigierte bereits auf der ersten großen Asien-Konzerttour von Anna Netrebko und Yusif Eyvazov im März dieses Jahres. Seit seiner Gründung 1993 erspielte sich das Czech National Symphony Orchestra mit seiner Vielseitigkeit einen weltbekannten Ruf und zählt zweifelsohne zu den herausragenden Orchestern Europas.

Eine Ausnahmekünstlerin wie Anna Netrebko erscheint im Musikkosmos „once in a lifetime“, wie die New York Times schreibt. Seit ihrem sensationellen Debüt bei den Salzburger Festspielen 2002 schritt der Siegeszug von Anna Netrebko unaufhörlich fort und spätestens seit ihrer Wahl zu den 100 einflussreichsten Menschen weltweit durch das TIME Magazine 2007 ist sie auch außerhalb der Klassikwelt eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Welt. Ihr Duettpartner bei diesen exklusiven Konzerten ist Yusif Eyvazov, einer der führenden Tenöre seines Fachs. Eyvazov wird an allen großen Opernhäusern wie der Mailänder Scala, der Wiener Staatsoper, dem Bolschoi Theater, der Opera National de Paris, der Staatsoper Berlin und der Metropolitan Opera New York gefeiert. Die beiden Künstler gemeinsam auf einer Bühne zu erleben, verspricht ein unvergessliches Konzerterlebnis zu werden. Jetzt die letzten Tickets sichern!

KONZERTTERMINE 2016:  28.08.2016    Hamburg, Laeiszhalle
01.09.2016          Kölner Philharmonie

—| Pressemeldung Kölner Philharmonie |—

 

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, 6. Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung, 07.03.2015

März 2, 2015 by  
Filed under Deutsche Oper am Rhein, Musical, Pressemeldung

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Vielfältiges Engagement für die Deutsche AIDS-Stiftung

Die 6. Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung am 7. März 2015 im Opernhaus Düsseldorf ist ausverkauft – elf Künstler haben zugesagt, das Programm steht

Zum sechsten Mal feiert das Opernhaus Düsseldorf am Samstag, dem 7. März 2015, um 19.00 Uhr einen Abend fantastischer Stimmen und großer Hilfsbereitschaft: 1300 Besucherinnnen und Besucher werden ihn miterleben – die Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung ist bereits ausverkauft. Zehn internationale Opernstars haben ihre Mitwirkung an diesem wichtigen deutschen Charity-Event zugesagt. Zusammen mit dem Chor der Deutschen Oper am Rhein, den Düsseldorfer Symphonikern unter der Leitung von Patrick Fournillier und Moderator Holger Wemhoff gestalten sie einen Abend, der ein festliches Opernarien-Konzert mit glanzvoller Gesellschaft und einem wichtigen sozialen Anliegen vereint. Damit die wichtige und nachhaltige Arbeit der Deutschen AIDS-Stiftung mit einem hohen Betrag unterstützt werden kann, verzichten alle beteiligten Künstler auf ihre Gage. Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel hat erstmals die Schirmherrschaft für die AIDS-Gala übernommen.

Das Programm der Operngala beginnt mit berühmten Arien aus Opern von Mozart, Rossini, Verdi, Puccini, Offenbach, Lortzing und Bizet, streift Raritäten des Opernrepertoires wie Friedrich von Flotows „Martha“ und Francesco Cileas „L’Arlesiana“ und setzt im zweiten Teil mitreißende Akzente durch Evergreens aus Operetten und Musicals von Franz Lehár und Leonard Bernstein.

Dargeboten werden sie von zehn internationalen Solisten, die auf den wichtigsten Bühnen der Opernwelt zu Hause oder auf dem Sprung zu einer großen Karriere sind:

Die belgische Sopranistin Jodie Devos fiel als Preisträgerin des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs 2014 und des Bell’Arte International auf und präsentiert ihr außergewöhnliches Talent nun bei der AIDS-Gala. Sie singt die Arie der Olympia „Les oiseaux dans la charmille“ aus Jacques Offenbachs Oper „Les contes d’Hoffmann“ zusammen mit dem Chor der Deutschen Oper am Rhein und „Glitter and be gay“ aus Leonard Bernsteins Musical „Candide“.

José Bros zählt mit einem Repertoire von über 60 Opern zu den führenden Belcanto-Tenören, ist aber auch mit Werken von Mozart sowie französischen Opern erfolgreich. Er ist Preisträger zahlreicher Gesangswettbewerbe, gastiert an den großen europäischen und amerikanischen Opernhäusern und wirkte bei mehreren auf CD und DVD erschienenen Opernproduktionen mit. In Düsseldorf präsentiert José Bros das Lamento des Federico aus Francesco Cileas Oper „L’Arlesiana“ und Agustín Laras Canzone „Granada“, die von nahezu allen bedeutenden Tenören interpretiert wurde.

Bassbariton Alex Esposito ist als herausragender Mozart- und Rossini-Interpret regelmäßig an den Opernhäusern in Mailand, Wien, München, Berlin, London oder Paris und bei den Festspielen in Salzburg, Aix-en-Provence oder Pesaro zu erleben ist. Mit Arien von Mozart und Rossini präsentiert er sich auch in Düsseldorf: Als Don Giovannis Diener Leporello mit „Madamina, il catalogo è questo“ und mit „Cade dal ciglio“ als Pharao aus Rossinis Oper „Mosè in Egitto“.

Mit ihrem warmen Mezzo begeisterte die israelische Sängerin Rachel Frenkel zuletzt nicht nur an der Wiener Staatsoper, an der Bayerischen Staatsoper und der Dresdner Semperoper, sondern auch bei den Salzburger Festspielen und dem Edinburgh International Festival. Bei der Festlichen Operngala in Düsseldorf singt sie die „Seguidilla“ aus Bizets Oper „Carmen“ und die berühmte Arie der Rosina aus Rossinis „Il barbiere di Siviglia“: „Una voce poco fa“.

Zu den Stars des Mezzofachs zählt auch die zum Ensemble der Wiener Staatsoper gehörende Margarita Gritskova, die beim Wiener Opernball 2014 mit einem spektakulären Rossini-Auftritt für Aufsehen sorgte und demnächst als Cherubino bei den Salzburger Festspielen zu erleben ist. Zu Gunsten der Deutschen AIDS-Stiftung singt sie die Arie der Angelina „Nacqui all‘ affano … – Non più mesta“ aus Rossinis Oper „La Cenerentola“ und „Ah! Quel dîner je viens de faire!“, die Arie der Titelheldin aus Jacques Offenbachs Operette „La Périchole“.

Die lyrische Sopranistin Julia Kleiter ist in der Spielzeit 2014/15 mit den großen Mozart-Partien ihres Fachs u. a. in New York, Zürich und bei den Salzburger Festspielen zu hören. Am Aalto Musiktheater Essen begeisterte sie Ende letzten Jahres als Ilia in Mozarts „Idomeneo“. In Düsseldorf singt sie eine Arie der Gräfin aus Mozarts „Le nozze di Figaro“ und die Arie der Titelheldin aus Lehárs Operette „Giuditta“: „Meine Lippen, sie küssen so heiß“.

Einer der großen Stars des Abends gehört zum Ensemble der Deutschen Oper am Rhein: Hans-Peter König. Sein imposanter Bass macht jeden seiner Auftritte zum Ereignis. In den Wagner-Partien seines Fachs wird der Kammersänger an der MET in New York, in Berlin, München und Paris ebenso gefeiert wie in Düsseldorf und Duisburg, wo man ihn in dieser Spielzeit in Mozarts „Don Gio­vanni“ und Wagners „Lohengrin“ hören kann. Bei der Festlichen Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung tritt Hans-Peter König zusammen mit dem Chor der Deutschen Oper am Rhein auf. Dem Gefangenenchor „Va, pensiero, sull’ali dorate“ aus Verdis Oper „Nabucco“ folgt die Arie des Zaccaria „Oh, chi piange… – Del futuro nel buio discerno“. Im zweiten Teil des Abends singt er „Fünftausend Taler“, die Arie des Bacalus aus Albert Lortzings komischer Oper „Der Wildschütz“.

·Als „eine der aufregendsten neuen Opernstimmen“ bezeichnete der Independent die Südafrikanerin Pumeza Matshikiza: Sie veröffentlichte in diesem Jahr ihr Debüt-Album bei DECCA, ist Ensemblemit­glied der Staatsoper Stuttgart und demnächst auf einer Tournee mit Rolando Villazón zu erleben. In Düsseldorf stellt sie sich als Mimì („Si, mi chiamano Mimì“) aus Puccinis Oper „La Bohème“ und mit dem südafrikanischen Wiegenlied „Thula Baba“ vor.

·Zu den vielversprechendsten Tenören seiner Generation zählt der Kroate Tomislav Muzek, der im Ensemble der Dresdner Semperoper singt und an vielen großen Opernhäusern weltweit gastiert. Die Arie des Cavaradossi „Recondita armonia“ aus Puccinis „Tosca“ und der Operettenhit „Dein ist mein ganzes Herz“ aus Lehárs „Land des Lächelns“ sind seine Beiträge für die Festliche Operngala in Düsseldorf.

Der junge Schweizer Mauro Peter begeistert mit Tenor-Partien von Mozart an renommierten Häusern wie dem Opernhaus Zürich, der Opéra Bastille Paris und dem Theater an der Wien und ist ein international gefragter Lied-Interpret. Im Opernhaus Düsseldorf singt er „Ach so fromm, ach so traut“, die Arie des Lyonel aus Friedrich von Flotows romantisch-komischer Oper „Martha“, „Mädchen, mein Mädchen“, aus Lehárs Operette „Friederike“ und – im Duett mit Pumeza Matshikiza – „Tonight“ aus Leonard Bernsteins „West Side Story“.

Patrick Fournillier, der erstmals die musikalische Leitung der Düsseldorfer AIDS-Gala übernimmt, hat sich als Dirigent renommierter Orchester und an vielen großen Opernhäusern einen Namen gemacht. Zu seinen Verpflichtungen der jüngsten Zeit zählen „Don Quichotte“ und „Carmen“ in Turin, „Lucia di Lammermoor“ an der Deutschen Oper Berlin und mehrere Produktionen am Opernhaus Zürich. Die künstlerische Gesamtleitung des Abends liegt wie in den Jahren zuvor bei Dr. Alard von Rohr, dem ehemaligen Direktor der Deutschen Oper Berlin und einem der Initiatoren der Berliner Festlichen Operngala.

„Dass Künstler aus allen Teilen der Welt anreisen, um für einen guten Zweck zu singen, ist jedes Mal ein ganz besonderes Erlebnis auch für unser Haus“, sagt Prof. Christoph Meyer, General­intendant der Deutschen Oper am Rhein. Zusammen mit Solisten aus unserem eigenen Ensemble, dem Chor der Deutschen Oper am Rhein und den Düsseldorfer Symphonikern tra­gen sie viel dazu bei, das Thema AIDS ins Bewusstsein zu rücken und vielfältige Hilfe zu ermöglichen.“

Der Erlös der 6. Festlichen Operngala in Düsseldorf fließt wie die über 750.000 Euro aus den ersten fünf Veranstaltungen in die Stiftungshilfen in Nordrhein-Westfalen und Mosambik. Durch die Einnahmen kann die AIDS-Stiftung zahlreiche Betroffene durch Einzelhilfen sowie Gruppen- und Projekthilfen unterstützen. Im südlichen Afrika ermöglicht das von der AIDS-Stiftung unterstützte DREAM-Programm infizierten Schwangeren mit einer sehr hohen Erfolgsquote, gesunde Kinder zur Welt zu bringen.

„Die Deutsche AIDS-Stiftung ist froh, in der Deutschen Oper am Rhein einen verlässlichen Partner gefunden zu haben, der zusammen mit dem Kuratorium und den Sponsoren die Durchführung der Gala erst möglich macht“, so Dr. Ulrich Heide, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung. „Mithilfe der Erlöse der letzten Jahre konnten wir kontinuierlich Menschen mit HIV/AIDS in Düsseldorf unterstützen. In Mosambik konnte unsere Arbeit 2014 erfolgreich mit der Eröffnung eines neuen Gebäudes in einem der drei von uns mitfinanzierten Zentren für die Mutter-Kind-Versorgung fortgeführt werden.“

In den Dienst der guten Sache stellt sich auch das Kuratorium der Festlichen Operngala in Düsseldorf, das offen ist für weitere Mitglieder, die als Multiplikatoren für die AIDS-Gala wirken und Spenden einwerben:

Susan Weiss (Vorsitzende des Kuratoriums)
Thomas Austmann (Austmann & Partner)
Daniel Bartos (Mercedes-Benz Rhein-Ruhr)
Dieter Blanck (Volksbank Ruhr Mitte eG)
Prof. Tony Cragg
Dr. Hartmut Falter (Mayersche Buchhandlung KG)
Arndt M. Hallmann (Stadtsparkasse Düsseldorf)
Heinz-Richard Heinemann (Chocolatier)
Peter König jun. (Brauerei „Im Füchschen“)
Dr. Volker Leienbach (Verband der privaten Krankenversicherung e.V.)
Ferdinand Oetker (Bankhaus Lampe KG)
Julia Piras (Bucherer 1888, Düsseldorf)
Prof. Dr. med. Elisabeth Pott und Dr. jur. Hans-Michael Pott
Dr. Jürgen Schröder (McKinsey & Company).
Ermöglicht wird die Veranstaltung durch die Unterstützung der Hauptsponsoren Mercedes-Benz und Stadtsparkasse Düsseldorf, der Sponsoren Metro Group und SMS Group sowie der Rheinischen Post als Medienpartner.

__________

Spendenkonto der Deutschen AIDS-Stiftung:

Spendenkonto 8004004 // Sparkasse KölnBonn // BLZ: 370 501 98
IBAN: DE85370501980008004004 // SWIFT: COLSDE33

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Innsbruck, Tiroler Landestheater, Premiere: ADRIANA LECOUVREUR von Cilea, 07.02.2015

Tiroler Landestheater und Symphonieorcheter Innsbruck

Pressemeldung Pressemeldung Tiroler Landestheater Innsbruck

Pressemeldung Pressemeldung Tiroler Landestheater Innsbruck

 

Premiere: ADRIANA LECOUVREUR

Oper von Francesco Cilea
Libretto von Arturo Colautti nach dem gleichnamigen Schauspiel
Von Eugène Scribe & Ernest Legouvé
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

PREMIERE Samstag, 7. Februar 2015, 19.00 Uhr,  weitere Vorstellungen
Februar: 14. (19.00), 19. (19.30), März: 5., 18., 20., 26. (jeweils 19.30)
April: 10. (19.30), 12. (19.00), 19. (19.00), 24. (19.30), 26. (19.00), 30. (19.30)
Mai: 6. (19.30) Einführung eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn

Paris 1730: Ein mysteriöser Todesfall erschüttert die Theaterwelt: Adrienne Lecouvreur, eine der bedeutendsten Schauspielerinnen, stirbt mit nur 38 Jahren. War es Mord? Wenn ja, wer war der Täter? Ein abgewiesener Liebhaber? Eine missgünstige Kollegin? Oder wurde die Schauspielerin, die eine Affäre mit Graf Moritz von Sachsen hatte, von einer Rivalin umgebracht? Für diese Version entschieden sich die französischen Dramatiker Eugène Scribe und Ernest Legouvé in ihrem über 100 Jahre später verfassten Schauspiel. Ihre Täterin: die eifersüchtige Fürstin von Bouillon, die bittere Rache an ihrem ehemaligen Liebhaber übt. Ihre Tatwaffe: Ein Veilchenstrauß! Dieses Geschenk von Adrienne an den Grafen gelangt in die Hände der Fürstin. Im Namen von Moritz sendet sie es an Adrienne zurück. Diese atmet den Duft des vermeintlichen Abschiedsgeschenks ihres Geliebten ein, nicht ahnend, dass die Blumen mit einem tödlichen Gift versehen sind.

Auf der Basis des Schauspiels schuf Arturo Colautti das Libretto für die 1902 uraufgeführte italienische Opernversion des Stoffes, die nun erstmals am TLT zu erleben ist. Regisseur Bruno Klimek schildert in einer poetischen Erzählweise die dramatischen Ereignisse aus Sicht des Michonnet. Das Mitglied der Comédie Française ist unglücklich in Adriana verliebt und muss nun miterleben, wie sie an ihrer Liebe zu dem Grafen zerbricht. Klimek, der für Innsbruck bereits Janáceks Jenufa eindrucksvoll in Szene gesetzt hat, gestaltet auch das Bühnenbild für Adriana Lecouvreur. Sein abstrakter Erinnerungsraum richtet den Fokus auf die Seelenzustände der Figuren. Deren intensiv gelebte Leidenschaften finden musikalischen Ausdruck in Francesco Cileas faszinierender Komposition, die durch atmosphärische Vielfalt, zarte Klangwirkungen und einprägsame Melodik verzaubert.

MUSIKALISCHE LEITUNG Francesco Angelico I Chefdirigent des TSOI & TLT

INSZENIERUNG & BÜHNE Bruno Klimek
Der in Stuttgart geborene Bruno Klimek lernte das Theaterhandwerk „von der Pike auf“: Schon während seiner Schulzeit arbeitete er als Bühnentechniker, Beleuchter, Tontechniker, Schreiner, Kascheur, Requisiteur, Inspizient und Regieassistent am Zimmertheater Tübingen. Nach dem Abitur war er als Regieassistent in München, Bochum und Nürnberg engagiert, wo er 1982 auch erstmals inszenierte. Zahlreiche Schauspielinszenierungen folgten u. a. in Berlin, Bonn, Darmstadt, Düsseldorf, Essen, Hamburg, Köln, Mannheim, München und Nürnberg.
Von 1985 bis 1988 war er als Spielleiter am Theater Krefeld/Mönchengladbach engagiert, von 1988 bis 1992 als Oberspielleiter am Nationaltheater Mannheim, an das er von 1996 bis 2000 als Schauspieldirektor zurückkehrte.
Seit 2000 arbeitet er als freier Opern- und Schauspielregisseur und immer häufiger auch als sein eigener Bühnenbildner. Operninszenierungen entstanden seither u .a. in Aachen, Bielefeld, Braunschweig, Darmstadt, Dortmund, Gießen, Nürnberg, Oldenburg, Weimar und am Nationaltheater Belgrad. Am TLT inszenierte er 2012 Leos Janáceks Jenufa und wird nun die Regie sowie die Bühnenbildgestaltung von Adriana Lecouvreur übernehmen. Bruno Klimek schreibt Hörspiele, Theatertexte, Essays und Gedichte, unterrichtete an verschiedenen Hochschulen und bekleidet an der Folkwang Universität der Künste in Essen eine Professur für Szenische Ausbildung im Studiengang Gesang/Musiktheater.
Seit 2011 leitet er dort auch als Dekan den Fachbereich Darstellende Künste.

KOSTÜME Michael D. Zimmermann I Chefkostümbildner, Ausstattungsleiter Kammerspiele

MIT:
Maurizio, Conte di Sassonia: Paulo Ferreira
Michonnet: Michael Bachtadze
Adriana Lecouvreur: Karina Flores / Susanna von der Burg
La Principessa di Bouillon: Susan Maclean / Jennifer Maines
Der Fürst von Bouillon: Marc Kugel / Andreas Mattersberger
Abate: Joshua Lindsay, Quinault: Johannes Wimmer
Poisson: Florian Stern, Jouvenot: Susanne Langbein
Dangeville: Marija Jokovic
La Duclos: Anne Clausen,  Tiroler Symphonieorchester Innsbruck; Chor & Statisterie

WEITERE VORSTELLUNGEN:
Februar: 14. (19.00), 19. (19.30), März: 5., 18., 20., 26. (jeweils 19.30)
April: 10. (19.30), 12. (19.00), 19. (19.00), 24. (19.30), 26. (19.00), 30. (19.30)
Mai: 6. (19.30) Einführung eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn

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EINFÜHRUNGSMATINEE ZU ADRIANA LECOUVREUR
Gebrochene Herzen

Sonntag, 1. Februar 2015, 11.00 Uhr, Foyer Großes Haus, Eintritt frei

Pressemeldung Tiroler Landestheater Innsbruck

Frankfurt, Oper Frankfurt, Wiederaufnahme ADRIANA LECOUVREUR, 15./23.09./20.10/03./11.11.2012

September 13, 2012 by  
Filed under Oper Frankfurt, Pressemeldung

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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

ADRIANA LECOUVREUR von Francesco Cilea

Adriana Lecouvreur _Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) © Wolfgang Runkel

Adriana Lecouvreur _Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Adriana Lecouvreur Tanja Ariane Baumgartner (Fürstin von Bouillon) und rechts im Hintergrund Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) ©Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Adriana Lecouvreur Tanja Ariane Baumgartner (Fürstin von Bouillon) und rechts im Hintergrund Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) ©Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Adriana Lecouvreur_ Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) ©Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Adriana Lecouvreur_ Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Adriana Lecouvreur _ v.l.n.r. Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) und Tanja Ariane Baumgartner (Fürstin von Bouillon) ©Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Adriana Lecouvreur _ v.l.n.r. Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) und Tanja Ariane Baumgartner (Fürstin von Bouillon) © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Adriana Lecouvreur_Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) und links im Hintergrund Francisco Brito (Poisson) ©Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Adriana Lecouvreur_Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) und links im Hintergrund Francisco Brito (Poisson) © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Adriana Lecouvreur_Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) und Calin Bratescu (Maurizio) ©Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Adriana Lecouvreur_Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) und Calin Bratescu (Maurizio) © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Adriana Lecouvreur _Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Adriana Lecouvreur _Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) © Wolfgang Runkel

Text von Arturo Colautti
Nach dem Schauspiel Adrienne Lecouvreur von Eugène Scribe und Ernest Legouvé
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Marc Shanahan
Inszenierung: Vincent Boussard
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Caterina Panti Liberovici
Bühnenbild: Kaspar Glarner
Kostüme: Christian Lacroix
Licht: Joachim Klein
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy
Video: Bibi Abel
Chor: Matthias Köhler

BESETZUNG:
Adriana Lecouvreur: Annalisa Raspagliosi / Cristina Pasaroiu (Oktober und November 2012)
Maurizio: Calin Bratescu
Fürstin von Bouillon: Tanja Ariane Baumgartner
Fürst von Bouillon: Magnús Baldvinsson
Abbé von Chazeuil: Peter Marsh
Michonnet: Davide Damiani
Quinault: Kihwan Sim
Poisson: Francisco Brito / Julian Prégardien (23. September, 3., 11. November 2012)
Haushofmeister: Simon Bode / Michael McCown (3. November 2012)
Fräulein Jouvenot: Anna Ryberg
Fräulein Dangeville: Maren Favela
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Die Premiere der Oper Adriana Lecouvreur des italienischen Komponisten Francesco Cilea (1866-1950) fand am 4. März 2012 im Opernhaus statt. Einer der anwesenden Kritiker konstatierte: „Mit Vincent Boussard hatte man für die Frankfurter Erstaufführung von Francesco Cileas Adriana Lecouvreur endlich wieder einen Regisseur engagiert, der Ästhetik und Musikalität zu verbinden weiß. Die wunderbaren Kostüme von Christian Lacroix trafen den Nerv des Werks, gaben der ‚Grande Nation’ mit der ‚Grande Culture’ einen glänzenden Rahmen.“ Nun wird die Produktion aus der Spielzeit 2011/12 mit zahlreichen Umbesetzungen zum ersten Mal wiederaufgenommen.

Die in der Welt des Theaters angesiedelte Handlung präsentiert einen der spektakulärsten Tode der Opernliteratur: Die Schauspielerin Adriana Lecouvreur und Maurizio, Graf von Sachsen, lieben sich. Doch die Fürstin von Bouillon möchte ihren ehemaligen Günstling mit allen Mitteln zurückgewinnen. Nachdem sie auf einem Ball von der eifersüchtigen Adriana als Rivalin erkannt und im Zuge eines doppeldeutig vorgetragenen Monologs aus Racines Phädra bloßgestellt wird, schwört sie furchtbare Rache. Sie sendet der Schauspielerin ein vergiftetes Veilchenbouquet, an dessen Duft die sich verlassen glaubende Adriana qualvoll zu Grunde geht. Als Maurizio eintrifft, ist es bereits zu spät – sie stirbt in seinen Armen.

In der aktuellen Wiederaufnahme übernimmt nun Annalisa Raspagliosi die Titelpartie, welche sie bereits 2010 in Florenz sang. Die italienische Sopranistin ist ein gern und häufig gesehener Gast an der Oper Frankfurt, wo sie u.a. so anrührende Rollenportraits wie Amelia bzw. Maria in Verdis Simon Boccanegra sowie zuletzt Ah-Joe in Leonis L’oracolo und Anna in Puccinis Le Villi verkörperte. Mit Annalisa Raspagliosi alterniert die junge rumänische Sopranistin Cristina Pasaroiu, die Opernintendant Bernd Loebe 2011 beim Bertelsmann-Gesangswettbewerb Neue Stimmen in Gütersloh entdeckte. Ihr Landsmann Calin Bratescu steigt als Maurizio neu in die Produktion ein, nachdem er u.a. an der Kölner Oper als Cavaradossi in Puccinis Tosca beeindruckte. Aus dem Ensemble sind Magnús Baldvinsson – der krankheitshalber in der Premierenserie ersetzt werden musste – als Fürst von Bouillon sowie die 2012/13 in das Ensemble übernommenen Operstudio-Stipendiaten Kihwan Sim als Quinault und Simon Bode als Haushofmeister besetzt. Angeführt von Ensemblemitglied Tanja Ariane Baumgartner (Fürstin von Bouillon) und Gastbariton Davide Damiani (Michonnet) sind in allen weiteren Partien erneut die Premierensängerinnen und -sänger zu erleben. Der irische Dirigent Mark Shanahan, zuletzt in Frankfurt 2009/10 mit Verdis Nabucco erfolgreich, kehrt erstmals für diese Produktion an das Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters zurück.
Premiere: Freitag, 7. September 2012, um 19.30 Uhr im Opernhaus

Weitere Vorstellungen: 15., 23. September, 20. Oktober, 3., 11. November 2012
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr

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