Pforzheim, Theater Pforzheim, Ariadne auf Naxos – Richard Strauss, 15.02.2020

Januar 22, 2020 by  
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Theater Pforzheim

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

 Ariadne auf Naxos – Richard Strauss

Komödie trifft Tragödie – zu vielschichtigem Theaterspiel

Premiere Samstag, 15. Februar um 19.30 Uhr

Die Stimmung hinter der Bühne prickelt: gleich geht es los, eine Uraufführung steht bevor. Der Komponist erfährt, dass nach seiner neuen Oper dem Publikum noch ein Tanzspiel zur Aufheiterung gezeigt werden soll. Er ist entsetzt und dann korrigiert der Haushofmeister auch noch: beide Werke müssen nun gleichzeitig gespielt werden. Während der Tenor versucht, für sich aus der Situation einen Vorteil herauszuholen, protestiert die Primadonna dagegen, nun mit einer Tänzerin die Bühne teilen zu müssen. Der Musiklehrer schafft es schließlich, alle zu beruhigen und der Vorhang öffnet sich zu einem vielschichtigen Experiment.

Richard Strauss und sein bewährter Librettist Hugo von Hofmannsthal umkreisen die alte Frage, ob die ernsthaften oder die leichten Themen in der Kunst höher einzuschätzen sind. Dabei variieren sie meisterhaft Typen des Theatermilieus. Voller Witz und Ironie ist das Aufeinanderprallen deren unterschiedlichen Liebes- und Lebensauffassungen. Zerbinettas perlende Koloraturen sticheln Ariadnes elegante Melancholie, deren Schwermut nur durch einen Gott gelöst werden kann.

Mit Rüdiger Zagolla, Paul Jadach, Jina Choi/Anna Gütter, Dirk Konnerth/Philipp Werner/Benjamin Werth, Arthur Canguçu, Patrik Hornak/Philipp Werner, Aleksandar Stefanoski, Lukas Schmid-Wedekind, Elisandra Melián, Dorothee Böhnisch/Stamatia Gerothanasi, Ines Vinkelau und Helena Steiner

Badische Philharmonie Pforzheim, Musikalische Leitung — Florian Erdl, Inszenierung — Tobias Materna, Bühnenbild — Jörg Brombacher,  Kostüme — Lorena Díaz-Stephens

Opernfrühstück am Sonntag, 26. Januar um 11 Uhr im Foyer des Theaters Pforzheim
(R)Einblicke – die öffentliche Probe am Samstag, 1. Februar um 11.30 Uhr im Großen Haus

Premiere am Samstag, 15. Februar um 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen am Sa, 22. und Fr, 28. Februar 2020 sowie an weiteren Terminen im Laufe der Spielzeit, jeweils mit Einführung 20 Min. vor Beginn im Foyer

—| Pressemeldung Theater Pforzheim |—

Pforzheim, Theater Pforzheim, Eröffnungspremiere Rigoletto, 13.09.2019

Juli 26, 2019 by  
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Theater Pforzheim

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Eröffnungspremiere „Rigoletto“

Oper von Giuseppe Verdi

am Freitag, 13. September 2019 um 19 Uhr
im Großen Haus des Theaters Pforzheim

Der bucklige Hofnarr Rigoletto liebt seine Tochter Gilda über alles. Vor seinem Dienstherrn, dem lüsternen Herzog von Mantua und der Hofgesellschaft hält er sie streng verborgen. Er muss dem Herzog gefällig und behilflich sein, wenn es um neue Eroberungen geht. Jüngst fiel die Tochter des Grafen Monterone dem Herzog zum Opfer und Rigoletto treibt darüber wüste Scherze. Von Schmerz und Trauer gequält, verflucht der Graf den Herzog und seinen zynisch lachenden Hofnarren. Als Gilda in der Kirche einen Studenten kennenlernt, ahnt sie nicht, dass es der Herzog ist, der sie verführt. Nachdem Rigoletto davon erfährt, schört er grausame Rache. Doch der Fluch des Grafen erfüllt sich und am Ende ist nicht der Herzog, sondern Gilda tot.

Diese Oper ist fester Bestandteil jedes Theaterspielplans und eine unvergleichlich packende Geschichte. Das tragische Schicksal der Hauptfigur, das sich am Ende der Oper erfüllt, künden schon die ersten Takte der Ouvertüre. Im Gegensatz dazu steht die eingängige Arie des Herzogs von Mantua, die zu den berühmtesten Verdis zählt: „La donna è mobile“.

 

„Rigoletto“

Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Mit Insu Hwang a. G., Elisandra Melián, Paul Jadach/Tomas Möwes a. G., Lukas Schmid-Wedekind, Anna Gütter/Helena Steiner/Stamatia Gerothanasi, Konstantinos Klironomos a. G., Spencer Mason, Lothar Helm/Karel Pajer/Philipp Werner, Aleksandar Stefanoski, Dorothee Böhnisch/Jina Choi und Do-Yeon Kim

Chor des Theaters Pforzheim
Extrachor des Theaters Pforzheim
Badische Philharmonie Pforzheim
Musikalische Leitung Florian Erdl
Inszenierung Thomas Münstermann
Bühnenbild Jörg Brombacher
Kostüme Ruth Groß

(R)Einblicke – die öffentliche Probe am Samstag, 7. September um 11.30 Uhr im Großen Haus
Opernfrühstück am Sonntag, 8. September um 11 Uhr im Foyer
Eröffnungspremiere am Freitag, 13. September um 19 Uhr im Großen Haus mit Einführung um 18.40 Uhr im Foyer

Weitere Vorstellungen am Sa, 21. September, Do, 3., Mi, 9., So, 13. und Fr, 18. Oktober sowie an weiteren Terminen im Laufe der Spielzeit, jeweils mit Einführung 20 Min vor Beginn im Foyer

Unsere Extraveranstaltungen zu „Rigoletto“

Schon einige Tage vor der Premiere lädt das Theater Pforzheim Sie zu einem ganzen „Rigoletto“-Wochenende ein: In der Öffentlichen Probe am Samstag, 7. September um 11.30 Uhr können Sie vorab Einblicke in Inszenierung und Probenprozess gewinnen.

Und beim Opernfrühstück am darauffolgenden Sonntag, 8. September um 11 Uhr können Sie alles Wissenswerte über die bekannteste Verdi-Oper erfahren; mit dabei sind ausgewählte Solisten der Inszenierung sowie Regisseur und Intendant Thomas Münstermann.


Unsere Premieren und Sonderveranstaltungen:
Freitag, 13. September um 19 Uhr: „Rigoletto“ (Eröffnungspremiere)
Samstag, 14. September um 20 Uhr: „Es war einmal: Europa“ (Premiere)
Freitag, 20. September um 19.30 Uhr: „Menschen im Hotel“ (Premiere)
Sonntag, 22. September von 11.00 bis 17.00 Uhr: Tag der offenen Tür (Eintritt frei)
Samstag, 28. September um 19.30 Uhr: „Frankenstein Junior“ (Premiere)

—| Pressemeldung Theater Pforzheim |—

Pforzheim, Theater Pforzheim, Florian Erdl – kommissarischer Generalmusikdirektor, Spielzeit 2019/2020

Juli 17, 2019 by  
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Theater Pforzheim

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

  Florian Erdl – Kommissarischer neuer Generalmusikdirektor

Mit Beginn der kommenden Spielzeit 2019/2020 übernimmt Florian Erdl am Theater Pforzheim bis auf weiteres alle Geschäfte und Aufgaben der Leitung der musikalischen Abteilung als Kommissarischer Generalmusikdirektor. Erdl wird bis Jahresende das 1. und das 2. Sinfoniekonzert sowie das 1. Kinderkonzert dirigieren und die musikalische Leitung von Rigoletto sowie Die verkaufte Braut übernehmen.

Theater Pforzheim / Florian Erdl © Michae lStaab

Theater Pforzheim / Florian Erdl © Michae lStaab

Der gebürtige Münchner ist seit 2017 1. Kapellmeister am Theater Pforzheim und war zuvor Kapellmeister an der Oper Graz und 1. Kapellmeister am Schleswig-Holsteinischen Landestheater in Flensburg. Seit 2017 war Erdl mehrfach musikalischer Assistent von Sebastian Weigle an der Oper Frankfurt, an der er Mozarts Die Zauberflöte und Schrekers Der Ferne Klang dirigierte. Zudem brachten ihn Konzerte zuletzt mit der Philharmonie Merck, dem Sønderjyllands Symfoniorkester und dem LJO Hessen zusammen. Florian Erdl betrieb neben dem Doppelstudium Orchesterdirigieren und Musiktheorie Studien in Philosophie, Musikwissenschaft und Regie.

Der bisherige Generalmusikdirektor Markus Huber verlässt das Theater Pforzheim, um ab September 2019 seine neue Position als Chefdirigent der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach anzutreten.

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Pforzheim, Theater Pforzheim, Ballett: Verwandlungen – Der Feuervogel / Metamorphosen, 26.01.2019

Januar 7, 2019 by  
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Theater Pforzheim

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

 

 Verwandlungen  –  Der Feuervogel / Metamorphosen  : Ballett

Von Göttern, Menschen und Emotionen

Uraufführung / Premiere Samstag, 26. Januar 19.30

Von Göttern, Menschen und starken Emotionen erzählt das Ballett Theater Pforzheim in seiner nächsten Premiere Verwandlungen – Der Feuervogel / Metamorphosen“ am Samstag, 26. Januar. Ausgehend von einer Neukreation des modernen Ballettklassikers Der Feuervogel nach der gleichnamigen Komposition von Igor Strawinsky, entwirft Ballettdirektor Guido Markowitz eine dreiteilige, vielschichtige neue Aufführung, die auch die Frage stellt, in welchen emotionalen Zuständen und Verstrickungen wir heute leben.

Theater Pforzheim / Verwandlungen- Pennacchini © Andrea D'Aquino

Theater Pforzheim / Verwandlungen- Pennacchini © Andrea D’Aquino

Inhaltlich findet Markowitz seinen Leitfaden in einem vor über 2.000 Jahren verfassten Werk: den Metamorphosen Libri des antiken römischen Dichters Ovid. Dessen in 12.000 Versen erzählten Geschichten von Göttern und Menschen, die begehren, lieben und leiden und deren Gestalt und Wesen sich immer wieder verwandeln und mit Natur und Kosmos verschmelzen, formen ein sagenhaftes Kaleidoskop emotionaler und seelischer Erfahrungswelten, die Markowitz mit zeitgemäßen performativen Mitteln in die Gegenwart übersetzt. Der neue Verwandlungen -Abend des Ballett Theater Pforzheim reflektiert so auch den Wandel im Tanz vom klassischen Ballett zum zeitgenössischen Tanz, vom modernen Tanz zum Tanztheater, von märchenhaften Tanzerzählungen zu neuen Narrativen.

Theater Pforzheim / Verwandlungen- Valenciano Lopez Bäckebjörg © Andrea D'Aquino

Theater Pforzheim / Verwandlungen- Valenciano Lopez Bäckebjörg © Andrea D’Aquino

In seiner Neuinterpretation des geheimnisvollen, am 25. Juni 1910 von den legendären Ballets Russes in Paris uraufgeführten Klassikers Der Feuervogel folgt Markowitz der linearen Handlung und den Intentionen des ursprünglich von Michail Fokine choreographierten Werkes. Sowohl der Tanz im Spitzenschuh als auch das Figurentableau von Feuervogel, Magier, verliebtem Jüngling und geraubter Frau und die prägende Örtlichkeit eines Zaubergarten mit Wunschbaum bleiben erhalten und werden mit Markowitz´ typischem zeitgenössischem, raumgreifendem Bewegungsvokabular kurzgeschlossen. Ein zeitgemäßes, mediales Bühnenbild kreiert der Stuttgarter Medienkünstler Philipp Contag-Lada, mit dem Markowitz bereits zum dritten Mal zusammenarbeitet. Es spielt die Badische Philharmonie Pforzheim; sie wird anstelle der Uraufführungskomposition die von Strawinsky 1945 erstellte Fassung einer Ballettsuite für Orchester intonieren.

Theater Pforzheim / Verwandlungen- Valenciano Lopez Bäckebjörg © Andrea D'Aquino

Theater Pforzheim / Verwandlungen- Valenciano Lopez Bäckebjörg © Andrea D’Aquino

Den zweiten Teil des Abends bildet eine neue Choreographie auf Igor Strawinskys Komposition Dumbarton Oacks aus dem Jahr 1937/38. Episoden aus Ovids Metamorphosen, Götterpaare, ihre Geschichten miteinander und auch ihre Tode, bilden hier spannende Knotenpunkte einer auf Gleichzeitigkeit setzenden Erzählweise. Zum Schluss perlen die Pianoklänge aus Philip Glass´ Komposition Metamorphosis aus dem Jahr 1989 mitten ins Herz. Die Götter von damals werden als Götter von heute abstrahiert; der Zaubergarten des Märchens weicht einer Arena des Leidens, der psychisch-emotionalen Verausgabung.

Theater Pforzheim / Verwandlungen- Pennacchini © Andrea D'Aquino

Theater Pforzheim / Verwandlungen- Pennacchini © Andrea D’Aquino

Das Kostümbild für den gesamten Abend entwirft Marco Falcioni, Chefdesigner bei HUGO BOSS in Metzingen. Das fotografische Erscheinungsbild entwarf der mehrfach ausgezeichnete, international gefragte Modefotograf Andrea D´Aquino.

Verwandlungen – Der Feuervogel / Metamorphosen  –  Ballettabend von Guido Markowitz  –  Musik von Igor Strawinsky und Philip Glass

Mit Elias Bäckebjörk, Johannes Blattner, Stella Covi, Leon Damm, Ria Girard, Abraham Iglesias, Selene Martello, Isaac Di Natale, Eleonora Pennacchini, Alba Valenciano Lopez, Evi van Wieren, Dario Wilmington

Badische Philharmonie Pforzheim, Pianist – Yonatan Cohen, Inszenierung und Choreografie – Guido Markowitz, Musikalische Leitung – Florian Erdl, Bühne und Videodesign – Philipp Contag-Lada, Kostüme – Marco Falcioni, Choreographische Assistenz – Damian Gmür, Dramaturgie – Peter Oppermann, Alexandra Karabelas

Uraufführung / Premiere am Samstag, 26. Januar um 19.30 Uhr im Großen Haus des Theaters Pforzheim mit Einführung um 19.10 Uhr, weitere Vorstellungen am Di, 29. Januar, Sa, 9. Februar, Mi, 13. Februar, Fr, 15. Februar, So, 10. März sowie an weiteren Terminen im Mai und Juni, jeweils mit Einführung 20 Min. vor Beginn

Vorstellung für Kinder unter dem Titel „Der Feuervogel für Kinder“ am So, 24. Februar um 15 Uhr. Eine kindgerechte Moderation führt begleitend durch den Nachmittag.


Karten gibt es ab 17,20 Euro (ermäßigt 8,60 Euro) an der Theaterkasse am Waisenhausplatz unter Tel. 0 72 31/39-24 40, im Kartenbüro in den Schmuckwelten und auf www.theater-pforzheim.de

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