Pforzheim, Stadttheater Pforzheim, Robin Davis – GMD ab 2020/21, IOCO Aktuell, 02.04.2020

Theater Pforzheim

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Robin Davis –  ab 2020/21 Generalmusikdirektor

Der Gemeinderat der Stadt Pforzheim bestätigte einstimmig in einem elektronischen Verfahren Robin Davis als Generalmusikdirektor des Theater Pforzheim, des   „kleinsten Dreispartenhaus Baden-Württembergs“. und folgte damit dem Vorschlag der Findungskommission, die unter Vorsitz von Oberbürgermeister Peter Boch aus Vertretern der gemeinderätlichen Fraktionen und Gruppierungen, der Theaterleitung, einem externen Berater, dem Leiter des Personal- und Organisationsamtes, dem Orchestervorstand sowie weiteren Personalvertretungen bestand.

Davis folgt Florian Erdl, welcher als 1. Kapellmeister die  Badischen Philharmonie Pforzheim kommissarisch leitet. Der bisherige GMD Markus Huber wird ab September 2019 die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach leiten. Huber war seit 2008 GMD am Theater Pforzheim.

Robin Davis wird ab der kommenden Spielzeit 2020/2021 die Position des Generalmusikdirektors beim Theater Pforzheim übernehmen. „Ich habe Robin Davis als starke und dynamische Persönlichkeit kennengelernt. Ich bin mir sicher, dass er es nicht nur schaffen wird, junge Menschen und Familien für Musik zu begeistern, sondern dass er auch viele neue Ideen mit einbringt. Wir haben hier eine sehr gute Wahl getroffen“, so Oberbürgermeister Peter Boch.

Theater Pforzheim / Robin Davis - GMD am Theater Pforzheim ab 2020/21 © Alexander Strubber

Theater Pforzheim / Robin Davis – GMD am Theater Pforzheim ab 2020/21 © Alexander Strubber

Der gebürtige Brite setzte sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren unter 116 Bewerbern durch. Robin Davis, im englischen Exeter geboren, schloss zunächst ein Mathematikstudium an der Cambridge University ab, bevor er an der Royal Academy of Music in London Klavierbegleitung bei Michael Dussek studierte.

Sein erstes Engagement bekam er 2009 als Solorepetitor am Theater Dortmund. Während dieser Zeit studierte er Dirigieren bei Ekhart Wycik und wechselte 2011 an das Oldenburgische Staatstheater als Kapellmeister und Assistent des Generalmusikdirektors. 2014 wurde er zum Associate der Royal Academy of Music in London ernannt. Robin Davis‘ konsequenter beruflicher Werdegang führte ihn über verschiedene Stationen des deutschen Ensembletheaters bis hin zum Salzburger Landestheater, wo er von 2017 bis 2019 die Position des 1. Kapellmeisters bekleidete. Er ist verheiratet und Vater zweier Kinder.

Robin Davis überzeugte über alle Stationen des mehrstufigen Auswahlverfahrens hinweg mit einer ausgesprochenen dirigentischen Kompetenz und einer starken künstlerischen Vision.

Uwe Dürigen, Verwaltungsdirektor Theater Pforzheim: „Mich beeindruckt Robin Davis durch sein starkes Kommunikationsvermögen. Denn klassische Musik muss zur Erschließung neuer Publikumsschichten auch vermittelt werden. Hier werden wir mit dem neuen Generalmusikdirektor einen starken Partner haben, der mit diesem Talent ganz nah an unseren Zuschauern sein wird.“

Thomas Münstermann, Intendant Theater Pforzheim:Robin Davis sprüht vor musikalischem Tatendrang und Neugier auf diese Stadt und Region. Wir freuen uns darauf, dass er seine Begeisterung und seine künstlerische Vision in der Zukunft auf die Badische Philharmonie, auf alle Künstler des Musiktheaterensembles am Theater Pforzheim und in die Öffentlichkeit übertragen wird.“

—| Pressemeldung Theater Pforzheim |—

Pforzheim, Theater Pforzheim, Ariadne auf Naxos – Richard Strauss, 15.02.2020

Januar 22, 2020 by  
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Theater Pforzheim

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

 Ariadne auf Naxos – Richard Strauss

Komödie trifft Tragödie – zu vielschichtigem Theaterspiel

Premiere Samstag, 15. Februar um 19.30 Uhr

Die Stimmung hinter der Bühne prickelt: gleich geht es los, eine Uraufführung steht bevor. Der Komponist erfährt, dass nach seiner neuen Oper dem Publikum noch ein Tanzspiel zur Aufheiterung gezeigt werden soll. Er ist entsetzt und dann korrigiert der Haushofmeister auch noch: beide Werke müssen nun gleichzeitig gespielt werden. Während der Tenor versucht, für sich aus der Situation einen Vorteil herauszuholen, protestiert die Primadonna dagegen, nun mit einer Tänzerin die Bühne teilen zu müssen. Der Musiklehrer schafft es schließlich, alle zu beruhigen und der Vorhang öffnet sich zu einem vielschichtigen Experiment.

Richard Strauss und sein bewährter Librettist Hugo von Hofmannsthal umkreisen die alte Frage, ob die ernsthaften oder die leichten Themen in der Kunst höher einzuschätzen sind. Dabei variieren sie meisterhaft Typen des Theatermilieus. Voller Witz und Ironie ist das Aufeinanderprallen deren unterschiedlichen Liebes- und Lebensauffassungen. Zerbinettas perlende Koloraturen sticheln Ariadnes elegante Melancholie, deren Schwermut nur durch einen Gott gelöst werden kann.

Mit Rüdiger Zagolla, Paul Jadach, Jina Choi/Anna Gütter, Dirk Konnerth/Philipp Werner/Benjamin Werth, Arthur Canguçu, Patrik Hornak/Philipp Werner, Aleksandar Stefanoski, Lukas Schmid-Wedekind, Elisandra Melián, Dorothee Böhnisch/Stamatia Gerothanasi, Ines Vinkelau und Helena Steiner

Badische Philharmonie Pforzheim, Musikalische Leitung — Florian Erdl, Inszenierung — Tobias Materna, Bühnenbild — Jörg Brombacher,  Kostüme — Lorena Díaz-Stephens

Opernfrühstück am Sonntag, 26. Januar um 11 Uhr im Foyer des Theaters Pforzheim
(R)Einblicke – die öffentliche Probe am Samstag, 1. Februar um 11.30 Uhr im Großen Haus

Premiere am Samstag, 15. Februar um 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen am Sa, 22. und Fr, 28. Februar 2020 sowie an weiteren Terminen im Laufe der Spielzeit, jeweils mit Einführung 20 Min. vor Beginn im Foyer

—| Pressemeldung Theater Pforzheim |—

Pforzheim, Theater Pforzheim, Eröffnungspremiere Rigoletto, 13.09.2019

Juli 26, 2019 by  
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Theater Pforzheim

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Eröffnungspremiere „Rigoletto“

Oper von Giuseppe Verdi

am Freitag, 13. September 2019 um 19 Uhr
im Großen Haus des Theaters Pforzheim

Der bucklige Hofnarr Rigoletto liebt seine Tochter Gilda über alles. Vor seinem Dienstherrn, dem lüsternen Herzog von Mantua und der Hofgesellschaft hält er sie streng verborgen. Er muss dem Herzog gefällig und behilflich sein, wenn es um neue Eroberungen geht. Jüngst fiel die Tochter des Grafen Monterone dem Herzog zum Opfer und Rigoletto treibt darüber wüste Scherze. Von Schmerz und Trauer gequält, verflucht der Graf den Herzog und seinen zynisch lachenden Hofnarren. Als Gilda in der Kirche einen Studenten kennenlernt, ahnt sie nicht, dass es der Herzog ist, der sie verführt. Nachdem Rigoletto davon erfährt, schört er grausame Rache. Doch der Fluch des Grafen erfüllt sich und am Ende ist nicht der Herzog, sondern Gilda tot.

Diese Oper ist fester Bestandteil jedes Theaterspielplans und eine unvergleichlich packende Geschichte. Das tragische Schicksal der Hauptfigur, das sich am Ende der Oper erfüllt, künden schon die ersten Takte der Ouvertüre. Im Gegensatz dazu steht die eingängige Arie des Herzogs von Mantua, die zu den berühmtesten Verdis zählt: „La donna è mobile“.

 

„Rigoletto“

Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Mit Insu Hwang a. G., Elisandra Melián, Paul Jadach/Tomas Möwes a. G., Lukas Schmid-Wedekind, Anna Gütter/Helena Steiner/Stamatia Gerothanasi, Konstantinos Klironomos a. G., Spencer Mason, Lothar Helm/Karel Pajer/Philipp Werner, Aleksandar Stefanoski, Dorothee Böhnisch/Jina Choi und Do-Yeon Kim

Chor des Theaters Pforzheim
Extrachor des Theaters Pforzheim
Badische Philharmonie Pforzheim
Musikalische Leitung Florian Erdl
Inszenierung Thomas Münstermann
Bühnenbild Jörg Brombacher
Kostüme Ruth Groß

(R)Einblicke – die öffentliche Probe am Samstag, 7. September um 11.30 Uhr im Großen Haus
Opernfrühstück am Sonntag, 8. September um 11 Uhr im Foyer
Eröffnungspremiere am Freitag, 13. September um 19 Uhr im Großen Haus mit Einführung um 18.40 Uhr im Foyer

Weitere Vorstellungen am Sa, 21. September, Do, 3., Mi, 9., So, 13. und Fr, 18. Oktober sowie an weiteren Terminen im Laufe der Spielzeit, jeweils mit Einführung 20 Min vor Beginn im Foyer

Unsere Extraveranstaltungen zu „Rigoletto“

Schon einige Tage vor der Premiere lädt das Theater Pforzheim Sie zu einem ganzen „Rigoletto“-Wochenende ein: In der Öffentlichen Probe am Samstag, 7. September um 11.30 Uhr können Sie vorab Einblicke in Inszenierung und Probenprozess gewinnen.

Und beim Opernfrühstück am darauffolgenden Sonntag, 8. September um 11 Uhr können Sie alles Wissenswerte über die bekannteste Verdi-Oper erfahren; mit dabei sind ausgewählte Solisten der Inszenierung sowie Regisseur und Intendant Thomas Münstermann.


Unsere Premieren und Sonderveranstaltungen:
Freitag, 13. September um 19 Uhr: „Rigoletto“ (Eröffnungspremiere)
Samstag, 14. September um 20 Uhr: „Es war einmal: Europa“ (Premiere)
Freitag, 20. September um 19.30 Uhr: „Menschen im Hotel“ (Premiere)
Sonntag, 22. September von 11.00 bis 17.00 Uhr: Tag der offenen Tür (Eintritt frei)
Samstag, 28. September um 19.30 Uhr: „Frankenstein Junior“ (Premiere)

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Pforzheim, Theater Pforzheim, Florian Erdl – kommissarischer Generalmusikdirektor, Spielzeit 2019/2020

Juli 17, 2019 by  
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Theater Pforzheim

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

  Florian Erdl – Kommissarischer neuer Generalmusikdirektor

Mit Beginn der kommenden Spielzeit 2019/2020 übernimmt Florian Erdl am Theater Pforzheim bis auf weiteres alle Geschäfte und Aufgaben der Leitung der musikalischen Abteilung als Kommissarischer Generalmusikdirektor. Erdl wird bis Jahresende das 1. und das 2. Sinfoniekonzert sowie das 1. Kinderkonzert dirigieren und die musikalische Leitung von Rigoletto sowie Die verkaufte Braut übernehmen.

Theater Pforzheim / Florian Erdl © Michae lStaab

Theater Pforzheim / Florian Erdl © Michae lStaab

Der gebürtige Münchner ist seit 2017 1. Kapellmeister am Theater Pforzheim und war zuvor Kapellmeister an der Oper Graz und 1. Kapellmeister am Schleswig-Holsteinischen Landestheater in Flensburg. Seit 2017 war Erdl mehrfach musikalischer Assistent von Sebastian Weigle an der Oper Frankfurt, an der er Mozarts Die Zauberflöte und Schrekers Der Ferne Klang dirigierte. Zudem brachten ihn Konzerte zuletzt mit der Philharmonie Merck, dem Sønderjyllands Symfoniorkester und dem LJO Hessen zusammen. Florian Erdl betrieb neben dem Doppelstudium Orchesterdirigieren und Musiktheorie Studien in Philosophie, Musikwissenschaft und Regie.

Der bisherige Generalmusikdirektor Markus Huber verlässt das Theater Pforzheim, um ab September 2019 seine neue Position als Chefdirigent der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach anzutreten.

—| Pressemeldung Theater Pforzheim |—

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