Köln, Oper Köln, Fidelio – Ludwig van Beethoven, 17.03.2019

Februar 26, 2019 by  
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Oper Köln

Köln / StaatenHaus Oper Köln © Petra Moehle

Köln / StaatenHaus Oper Köln © Petra Moehle

Fidelio – Ludwig van Beethoven

Mit hochkarätiger Besetzung

Wiederaufnahme am 17. März 2019

Ludwig van Beethovens einzige Oper ist nicht zuletzt durch den »Gefangenenchor« so berühmt geworden und geblieben. Ein Werk um das Thema Freiheit, das gerade heute besonders aktuell ist.

Oper Köln / Fidelio © Paul Leclaire

Oper Köln / Fidelio © Paul Leclaire

Am 17. März findet die Wiederaufnahme der Inszenierung von Prof. Michael Hampe statt, zu der wir Sie herzlich einladen möchten. Nach La Bohème ist dies die zweite Inszenierung des früheren Kölner Intendanten im StaatenHaus. Die musikalische Leitung übernimmt Stefan Soltesz, einer der renommiertesten Dirigenten unserer Zeit.

Der legendäre Tenor Peter Seiffert wird als Florestan in einer seiner Paraderollen zu erleben sein und Bariton Johannes Martin Kränzle ist als Don Pizarro zu Gast. Anna Gabler gibt mit Leonore ihr Rollendebüt; an der Oper Köln war sie war erstmals in der Saison 2016.17 in der Rolle der Carlotta Nardi in Die Gezeichneten zu erleben.

Fidelio  – Ludwig van Beethovens 
Youtube Trailer der Oper Köln
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Zur Premiere von Fidelio am Sonntag, den 17. März um 18:00 Uhr im StaatenHaus, Saal 1 laden wir hiermit ganz herzlich ein.

Urheberrechtshinweis:  Abdruck oder Veröffentlichung der Produktionsfotos nur im Kontext produktionsbezogener Berichterstattung sowie nur bei Nennung des Fotografen: © Paul Leclaire


Fidelio – Wiederaufnahme  So., 17. März › 18:00 Uhr StaatenHaus, Saal 1

Musikalische Leitung Stefan Soltesz, Inszenierung Michael Hampe, Bühne, nach dem Konzept von John Gunter Darko Petrovic, Kostüme Darko Petrovic, Licht Andreas Grüter
Chorleitung Rustam Samedov

Mit   Don Fernando › Insik Choi, Don Pizarro › Johannes Martin Kränzle, Florestan › KS Peter Seiffert, Leonore › Anna Gabler, Rocco › Karl-Heinz Lehner, Marzelline › Kathrin Zukowski / Ivana Rusko, Jaquino › Martin Koch, 1. Gefangener › Anton Kuzenok, 2. Gefangener ›, Yunus Schahinger, Chor der Oper Köln, Gürzenich-Orchester Köln

Weitere Vorstellungen Do, 21. März › 19:30 Uhr, Sa, 23. März › 19:30 Uhr, Mi, 27. März › 19:30 Uhr, Fr, 29. März › 19:30 Uhr

—| Pressemeldung Oper Köln |—

Rostock, Volkstheater Rostock, FIDELIO – Ludwig van Beethoven, 07.12.2018

Dezember 6, 2018 by  
Filed under Oper, Premieren, Volkstheater Rostock

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Volkstheater Rostock

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

 FIDELIO – Ludwig van Beethoven

Text Josef Sonnleithner, Stephan von Breuning, Georg Friedrich Treitschke – frei nach Jean Nicolas Bouilly

PREMIERE Freitag, 07. Dezember 2018, 19:30 Uhr

Die Geschichte ist ein Polit-Thriller: Der Gouverneur Don Pizarro fürchtet sich vor kompromittierenden Enthüllungen des Freiheitskämpfers Florestan und hat diesen daher widerrechtlich einkerkern lassen. Florestans Frau Leonore lässt sich, als Mann verkleidet, unter dem Deckmantel Fidelio als Gehilfe des Kerkermeisters Rocco in dem Staatsgefängnis, in dem sie ihren Mann vermutet, einstellen. Sie ahnt, dass Don Pizarro Florestan heimlich ermorden will und setzt daher alles daran, zu ihrem Mann vorzudringen und ihn zu befreien. Für ihr Ziel nimmt sie selbst Todesgefahren auf sich…

Volkstheater Rostock / Fidelio - Oliver Weidinger, Opernchor© Dorit Gätjen.

Volkstheater Rostock / Fidelio – Oliver Weidinger, Opernchor© Dorit Gätjen.

Wenn am Ende des Stücks die menschenverachtenden Machenschaften Don Pizarros ans Licht kommen und ein rechtsstaatlich gesinnter Minister in Florestan seinen tot geglaubten Freund erkennt, werden alle politisch Gefangenen aus dem Kerker befreit – Traum oder Wirklichkeit?

Beethovens einzige, 1805 uraufgeführte Oper ist eines der spannendsten, aufwühlendsten Werke des Musiktheaters – und bis heute ein Fanal, sich gegen politischen Machtmissbrauch zu erheben, wo auch immer Menschen zu Unrecht inhaftiert sind, gefoltert oder ermordet werden.

Volkstheater Rostock / Fidelio - Judith Oesterreicher, Peter-Lobert, Maria-Hilmes © Dorit Gätjen.

Volkstheater Rostock / Fidelio – Judith Oesterreicher, Peter-Lobert, Maria-Hilmes © Dorit Gätjen.

Musikalische Leitung: Martin Hannus / Inszenierung: John Dew / Bühne und Kostüme: Hartmut Schörghofer / Choreinstudierung: Frank Flade

Mit: Grzegorz Sobczak, Oliver Weidinger, James J. Kee, Maria Hilmes, Peter Lobert, Katharina Kühn/Judith Österreicher, Václav Vallon, Geunjin Song, Olaf Lemme, Opernchor des Volkstheaters Rostock, Singakademie Rostock, Norddeutsche Philharmonie Rostock

Volkstheater Rostock / Fidelio - Ensemble © Dorit Gätjen.

Volkstheater Rostock / Fidelio – Ensemble © Dorit Gätjen.

PREMIERE
Freitag, 07. Dezember 2018, 19:30 Uhr, Volkstheater Rostock – Großes Haus

WEITERE TERMINE im Dezember
Sonntag, 09. Dezember 2018, 15:00 Uhr, Volkstheater Rostock – Großes Haus
Samstag, 15. Dezember 2018, 19:30 Uhr, Volkstheater Rostock – Großes Haus
Freitag, 21. Dezember 2018, 19:30 Uhr, Volkstheater Rostock – Großes Haus

—| Pressemeldung Volkstheater Rostock |—

Bremen, Theater Bremen, Fidelio – Ludwig van Beethoven, IOCO Kritik, 05.10.2018

Oktober 6, 2018 by  
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Theater Bremen

Theater Bremen / Theater am Goetheplatz © Jörg Landsberg

Theater Bremen / Theater am Goetheplatz © Jörg Landsberg

 Fidelio – Ludwig van Beethoven

– Grandiose Bremer Freiheitsode –

Von Michael Stange

Ludwig van Beethofen © IOCO

Ludwig van Beethofen © IOCO

Beethovens Fidelio wurde nach der Aufführung der dritten revidierten Fassung zum Symbol des siegreichen Freiheitskampfes gegen Napoleon. Die großen Bühnen in Deutschland und Europa brachten das Werk in zügiger Folge heraus. Goethe, damals Intendant des Hoftheaters in Weimar, nahm Fidelio schon 1816 ins Programm, Carl Maria von Weber dirigierte 1823 die Dresdner Erstaufführung, 1830 wurde die Oper erstmals in Paris gegeben, 1831 folgte die Premiere in London.

Richard Wagner erlebte das Werk mit 16 Jahren 1829 in Leipzig. Dies führte zum Entschluss Opernkomponist zu werden und die Themen Treue und Aufopferungen bildeten zeitlebens einen zentralen Aspekt seiner Opern.

Die politische Aktualität der Oper besteht fort. Politische Gefangene, Unrechtsysteme, Folterungen, Unterdrückung, staatliche Gewalt, Lebensgefahr und Terror prägen heute den Alltag von Millionen von Menschen.

Daran knüpft die Inszenierung von Paul-Georg Dittrich an. Leonore ist eine liebende Frau, die – auch um ihren Gatten zu befreien – gegen die herrschenden politische Gewalt kämpft, um die Freiheit ihres Mannes zu erreichen und letztlich auch die Willkürherrschaft zu beenden.

Theater Bremen / Fidelio - hier : Myrisol Schalit, Christoph Heinrich, Nadine Lehner, Joel Scott © Jörg Landsberg

Theater Bremen / Fidelio – hier : Myrisol Schalit, Christoph Heinrich, Nadine Lehner, Joel Scott © Jörg Landsberg

In einer Zeitreise durch Theatergeschichte erinnert Dittrich durch Videosequenzen an frühere historische Ereignisse in Paris, Leningrad und Deutschland an und nimmt Bezug auf dortige Fidelio-Inszenierungen aus den jeweiligen Epochen seit der Entstehung der Oper.

Gleichzeitig stellt er Teilhabe an und Einmischung in politische Prozessen als wichtige Aufgabe des Einzelnen dar. Durch Einbeziehung des Publikums in die Handlung fordert er zur Aktivität, zur Emanzipation und zur Positionierung auf. Zuschauerraum und Bühne verschwimmen ineinander. Sechzig Zuschauerinnen und Zuschauer werden im 2. Akt an einen großen Tisch auf die Bühne gebeten werden und das Finale wird von Chor und Ensemble vom 2. Rang herunter gesungen. Dieses Konzept geht auf und steigert ungemein die Botschaft des Werks durch die Involvierung des Publikums.

Theater Bremen / Fidelio - hier - Christian-Andreas Engelhardt, Claudio Otelli, Tischgesellschaft © Jörg Landsberg

Theater Bremen / Fidelio – hier – Christian-Andreas Engelhardt, Claudio Otelli, Tischgesellschaft © Jörg Landsberg

Yoel Gamzou ist ein Glücksfall für das Theater Bremen. Schon in der Ouvertüre zeigen er und die ihm mit Spielfreude, technischer Brillianz und Feuer folgenden Bremer Philharmoniker eine temporeiche, spannende nuancierte Wiedergabe. Die ausgewogene Orchesterbalance und die stete Hörbarkeit der Streicher erzeugen durchgängig ein präsentes und beeindruckendes Orchesterbild. Poesie im 1. Akt paart sich mit dramatischer Attacke im 2. Akt. Welches Feuer die Bremer Philharmoniker aufbringen, zeigt die Videoinstallation der Leonoren Ouvertüre vor dem Finale in der das Orchester auf der Leinwand zu sehen ist. In diesem Farbreichtum und dieser Präzision dürfte das andernorts kaum zu hören sein.

Gesanglich bewegt sich die Aufführung auf höchstem Niveau. Nadine Lehner gelingt als Leonore trotz ihrer eher lyrischen Stimme ein farbenreiches Rollenportrait mit dramatischer Attacke und farbenreichen Facetten. Claudio Otelli ist ein Pizarrro mit ausladendem Bariton, heldischer Attacke und abgrundtiefer Bösartigkeit.

Theater Bremen / Fidelio - hier : Nadine Lehner, Claudio Otelli © Jörg Landsberg

Theater Bremen / Fidelio – hier : Nadine Lehner, Claudio Otelli © Jörg Landsberg

Christian-Andreas Engelhardt überzeigt als Florestan auf ganzer Linie. Mit baritonalem Timbre meistert er furchtlos mit ausgeglichener, bruchloser Gesangslinie in allen Registern die Arie des Florestan im 2. Akt. Wuchtig und durchschlagskräftig gelingen ihm auch die hohen Töne des himmlischen Reichs. Christoph Heinrich portraitiert einen sympathischen Rocco mit sonorem und rundem Bass. Marysol Schalit ist vom Timbre her fast über die Marcelline hinausgewachsen. Gleichwohl gelingt ihr ein gesanglich exzellentes Portrait mit berührendem, strahlenden Ton und brillanter Geläufigkeit auch in den hohen Lagen. Joel Scott ist ein lyrischer und durchschlagskräftiger Jaquino. Diese ausgezeichnet Sängerriege rundet der Don Fernando von Daniel Ratchev ab, der Autorität und lyrische Gesangslinie glücklich vereint.

Mit diesem Fidelio ist dem Theater Bremen musikalisch und szenisch ein großer Wurf gelungen.

Fidelio am Theater Bremen; die nächsten Termine: 4.11.; 10.11.; 16.12.2018; 10.1.2019

—| IOCO Kritik Theater Bremen |—

Weimar, Deutsches Nationaltheater, Premiere Fidelio von L. v. Beethoven, 25.03.2017


Deutsches Nationaltheater Weimar

Deutsches Nationaltheater Weimar © Ricarda Porzelt

Deutsches Nationaltheater Weimar © Ricarda Porzelt

Musikalisches Plädoyer für Freiheit und Gerechtigkeit
  Fidelio von Ludwig van Beethoven

Im Großen Haus des DNT Weimar hebt sich am kommenden Samstag, 25. März 2017, 19.30 Uhr der Vorhang für die Premiere von Ludwig van Beethovens Fidelio. Mit seiner einzigen Oper schuf der Komponist vor dem Hintergrund des Zeitalters von Aufklärung und Postrevolution ein musikalisch kraftvolles Plädoyer für Gerechtigkeit und Freiheit des Einzelnen. Dabei entfaltet sich die Handlung überwiegend als intimes Kammerspiel, das in den Arien und Ensembles Einblicke in das Innenleben und die Probleme der Figuren gewährt: Unter dem Pseudonym Fidelio hat Leonore im Staatsgefängnis eine Stelle als Gehilfe des Kerkermeisters Rocco angenommen. Sie ist auf der Suche nach ihrem Gatten Florestan, der von einem Tag auf den anderen verschwunden und seitdem unauffindbar ist. Könnte er der namenlose Gefangene sein, der auf persönliche Anordnung von Gouverneur Don Pizarro festgehalten wird und in Todesgefahr schwebt? Im unbeirrbaren Glauben an Menschlichkeit, Liebe und politische Gerechtigkeit setzt Leonore alles daran ihn aus der Gewalt des Tyrannen zu befreien.

DNT Weimar / FIDELIO - Szenenfoto mit Lars Cleveman (Florestan) und Larissa Krokhina (Leonore) © Vincent Leifer

DNT Weimar / FIDELIO – Szenenfoto mit Lars Cleveman (Florestan) und Larissa Krokhina (Leonore) © Vincent Leifer

Der Abend ist gleich in mehrfacher Hinsicht eine Premiere: Generalintendant Hasko Weber, der in seiner Laufbahn als Regisseur die unterschiedlichsten Schauspiel-Stoffe von der Klassik bis in die Gegenwart auf die Bühne gebracht hat, stellt mit dieser Inszenierung (Bühne und Kostüme: Thilo Reuther) seine erste Regiearbeit in der Oper vor. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Niklas Willén, der als der führende schwedische Dirigent seiner Generation gilt. Nach zahlreichen Opern- und Ballettproduktionen insbesondere im skandinavischen Raum sowie als GMD am Volkstheater Rostock gibt er nun mit dem Dirigat seines ersten Fidelio zugleich sein Debüt am DNT und am Pult der Staatskapelle Weimar.

DNT Weimar / FIDELIO - Szenenfoto (v.l.n.r.) mit Larissa Krokhina (Leonore) und Caterina Maier (Marzelline) © Vincent Leifer

DNT Weimar / FIDELIO – Szenenfoto (v.l.n.r.) mit Larissa Krokhina (Leonore) und Caterina Maier (Marzelline) © Vincent Leifer

Zudem erleben die Premierenbesucher eine Reihe von Rollendebüts – allen voran als Leonore die Sopranistin Larissa Krokhina, die seit 2008 zum Musiktheater-Ensemble des DNT gehört und hier bereits Partien wie Margarethe („Faust“), Feldmarschallin („Rosenkavalier“), Agathe („Freischütz“) und zuletzt Eva („Meistersinger“) überzeugt hat. Als Gast am Haus debütiert in der Partie des Florestan der international vor allem im Wagnerfach vielgefragte schwedische Tenor Lars Cleveman, der an renommierten Häusern wie der Oper Kopenhagen, der Litauischen Nationaloper, der Staatsoper Stuttgart, der Göteborger Oper, am Royal Opera House Covent Garden, an der Metropolitan Opera New York und der Oper in Sao Paolo gastiert.

Und auch Alik Abdukayumov (Don Pizarro), Christoph Stegemann (Rocco), Caterina Maier bzw. Kathrin Filip (Marzelline), Jörn Eichler (Jaquino) und Uwe Schenker-Primus (Don Fernando) geben an diesem Abend in den jeweiligen Partien ihr Debüt. Es singen die Damen und Herren des Opernchores. Es spielt die Staatskapelle Weimar.

Fidelio Premiere am 25.3.2017, Weitere Vorstellungen: 31.3., 8., 23., 28.4., 14.5., 3., 15.6.2017

—| Pressemeldung Deutsches Nationaltheater Weimar |—

 

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