München, Staatstheater am Gärtnerplatz, Spielzeitpremiere LA CENERENTOLA, 28.10.2017

Staatstheater am Gärtnerplatz München

Gaertnerplatztheater München © Christian Pogo Zach

Gaertnerplatztheater München © Christian Pogo Zach

 

 LA CENERENTOLA oder La bontà in trionfo

Musik Gioachino Rossini, Libretto Jacopo Ferretti nach Francesco Fiorini 

Grabstätte von Gioacchino Rossini in Paris © IOCO

Grabstätte von Gioacchino Rossini in Paris © IOCO

Die Komische Oper LA CENERENTOLA in der umjubelten Inszenierung von Brigitte Fassbaender und unter der Musikalischen Leitung von Michael Brandstätter feiert am 28. Oktober Spielzeitpremiere. Die Geschichte vom Aschenputtel ist hinreichend bekannt. In Gioacchino Rossinis Meisterwerk muss sich die arme Angelina von ihren Stiefschwestern Tisbe und Clorinda wie auch von ihrem Stiefvater Don Magnifico schikanieren lassen. Doch als der Prinz Don Ramiro, der mit seinem Kammerdiener Dandini die Rollen getauscht hat, auf Brautschau geht, beginnt sich das traurige Schicksal Angelinas zu wenden.

Mit La Cenerentola stellten sich Rossini und sein Librettist Jacopo Ferretti dem Wagnis, einen kindlichen Stoff für ein weitgehend erwachsenes Publikum aufzubereiten und die Geschichte aus der Welt der Märchen in die Realität des täglichen Lebens zu transferieren. In der Inszenierung von Brigitte Fassbaender wird eine der intelligentesten Partituren Rossinis zu einem Opernereignis für Jung und Alt.

Staatstheater am Gärtnerplatz / LA CENERENTOLA - Mercedes Arcuri als Clorinda, Dorothea Spilger als Tisbe, Marco Filippo Romano als Don Magnifico, Arthur Espiritu als Don Ramiro © Christian POGO Zach

Staatstheater am Gärtnerplatz / LA CENERENTOLA – Mercedes Arcuri als Clorinda, Dorothea Spilger als Tisbe, Marco Filippo Romano als Don Magnifico, Arthur Espiritu als Don Ramiro © Christian POGO Zach


LA CENERENTOLA  oder La bontà in trionfo
Musik Gioachino Rossini, Libretto Jacopo Ferretti nach Francesco Fiorini

Spielzeitpremiere 28. Oktober 2017, Weitere Vorstellungen Oktober 31 November 2 / 4 / 12 / 17 / 22

Musikalische Leitung   Michael Brandstätter,  Regie   Brigitte Fassbaender
Mit: Mária Celeng, Diana Haller, Frances Lucey, Dorothea Spilger, Anna-Katharina Tonauer I, Arthur Espiritu, Christoph Filler, Matija Meic, Holger Ohlmann, Levente Páll, Christoph Seidl, Tamás Tarjányi, Herrenchor des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Pressemeldung Staatstheater am Gärtnerplatz

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München, Staatstheater am Gärtnerplatz, Premiere: LA CENERENTOLA, 04.11.2015

Staatstheater am Gärtnerplatz München

Staatstheater am Gärtnerplatz © Bernd Eberle

Staatstheater am Gärtnerplatz © Bernd Eberle

Premiere: LA CENERENTOLA

Musik von Gioachino Rossini
Libretto von Jacopo Ferretti nach Francesco Fiorini
Altersempfehlung ab 10 Jahren
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere am Mi. 4. November 2015, 19.30 Uhr im Cuvilliéstheater

Weitere Vorstellungen:
Do. 5. November 2015, 19.30 Uhr
Mo. 9. November 2015, 19.30 Uhr
Di. 10. November 2015, 19.30 Uhr
Mi. 11. November 2015, 19.30 Uhr
Do. 12. November 2015, 19.30 Uhr
Fr. 13. November 2015, 19.30 Uhr
Sa. 14. November 2015, 19.30 Uhr
So. 15. November 2015, 18.00 Uhr

Die Geschichte vom Aschenputtel ist hinreichend bekannt. Seit Charles Perrault den schon damals weit verbreiteten Stoff in seiner Märchensammlung von 1697 verarbeitet hatte, inspirierte er immer wieder Vertreter aller Kunstgattungen zu stets neuen Darstellungen. In Gioachino Rossinis am 25. Januar 1817 am römischen Teatro Valle uraufgeführtem Meisterwerk »La Cenerentola« muss sich die arme Angelina von ihren Stiefschwestern Tisbe und Clorinda wie auch von ihrem Stiefvater Don Magnifico schikanieren lassen. Doch als der Prinz Don Ramiro, der mit seinem Kammerdiener Dandini die Rollen getauscht hat, auf Brautschau geht, beginnt sich das traurige Schicksal Angelinas zu wenden!

Mit »La Cenerentola« stellten sich Rossini und sein Librettist Jacopo Ferretti dem Wagnis, einen kindlichen Stoff für ein weitgehend erwachsenes Publikum aufzubereiten und die Geschichte aus der Welt der Märchen in die Realität des täglichen Lebens zu transferieren. Zu diesem Zwecke wurden die märchenhaft-übernatürlichen Elemente der Vorlage weitgehend ausgespart und nicht zuletzt durch die Figur des weisen Philosophen Alidoro, der an die Stelle der guten Fee tritt, durchaus humanistische Ideale eingearbeitet. So entstand ein Werk, das einerseits durch das Verwechslungsspiel zwischen Prinz und Kammerdiener, andererseits durch die Parallelität von Bürgerlichkeit und Fürstentum sowie von Demut und Selbstgefälligkeit ein Unterhaltungsbedürfnis wie auch einen klugen Reflexionswillen bedient. In der Inszenierung von Brigitte Fassbaender wird nach ihrem gefeierten Münchner Regiedebüt mit »Don Pasquale« im Cuvilliéstheater nun am selben Ort eine der intelligentesten Partituren Rossinis zu einem Opernereignis für Jung und Alt.

Musikalische Leitung Michael Brandstätter
Regie Brigitte Fassbaender
Bühne und Kostüme Dietrich von Grebmer
Dramaturgie David Treffinger

BESETZUNG:
Don Ramiro, Prinz von Salerno: Arthur Espiritu / Milos Bulajic
Dandini, sein Diener: Vittorio Prato / Alexandru Aghenie
Don Magnifico: Marco Filippo Romano / Luciano Di Pasquale
Clorinda, seine Tochter: Frances Lucey / Mercedes Arcuri
Tisbe, seine Tochter: Dorothea Spilger
Angelina, Don Magnificos Stieftochter: Diana Haller / Tamara Gura
Alidoro, Berater des Don Ramiro: István Kovács / Holger Ohlmann
Chor des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

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München, Gärtnerplatz Theater, Don Pasquale im Rokoko des Cuvilliés-Theater, IOCO Kritik, 14.04.2014

April 16, 2014 by  
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Staatstheater am Gärtnerplatz München

Staatstheater am Gärtnerplatz © Bernd Eberle

Staatstheater am Gärtnerplatz © Bernd Eberle

Don Pasquale in Rot-Goldenem Rokoko-Gewand

Gärtnerplatz Theater / Don Pasquale / Norina und Pasquale © Thomas Dashuber

Gärtnerplatz Theater / Don Pasquale / Norina und Pasquale © Thomas Dashuber

Das Gärtnerplatztheater und sein Ensemble durchleben durch die bis 2016 dauernde Sanierung ihrer Hauptspielstätte spannende Zeiten. Deutschlands schönstes Rokokotheater, das in Rot und Gold gehaltene Cuvilliés-Theater, war 2013/14 eine optisch verzaubernde Ersatzspielstätte des Gärtnerplatztheaters. Gaetano Donizettis (1797 – 1848) letzte große Opera Buffa Don Pasquale stand dort auf dem Spielplan. IOCO besuchte die letzte Aufführung dieser Oper im Cuvilliés-Theater.
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Don Pasquale wurde am 3. Januar 1843 in Paris uraufgeführt. Zu dieser Zeit war der fleißige Belcanto-Komponist Donizetti des Liebestrank und der Regimentstochter bereits weltberühmt. Paris war zu der Zeit eine bedeutende Musikmetropole. Auch Donizetti war, wie viele andere große Komponisten, einem Ruf nach Paris gefolgt. Kurz nach dieser Uraufführung verfiel Donizetti gesundheitlich. An den Folgen der Syphilis-Erkrankung starb er 1948 nach langem, schwerem Leiden.

Inszeniert wurde Don Pasquale von Brigitte Fassbaender. Die Sängerlegende und ex-Intendantin des Tiroler Landestheaters (2003-2012) arbeitet nun überwiegend als Regisseurin. Ihrer großen Erfahrung und ihrem Verständnis für Darsteller gelang eine lebendig filigrane Inszenierung, dem Cuvilliés-Theater angepasst. Das Grundthema der Oper (eitler alter Mann, Reichtum und Erbstreit) lädt zu krachledernem Humor ein, nicht jedoch Donizettis differenzierend komische Musik. So meidet auch Brigitte Fassbaender deftigen Klamauk.

Dass es in Don Pasquale um die Liebe geht verrät uns im ersten Bild einer multifunktionalen Bühne der von der Decke schwebende Amor. Ein hoher blauer Raum, aparte Kostüme vergangener Zeiten wie der Gegenwart, ein spielfreudiger Chor, sprachliche Apercus bilden die würzenden Zutaten zu einer feinfühligen Belcanto-Gala des Gärtnerplatztheaters im Cuvilliés-Theater. So besteht der besondere Reiz dieser Inszenierung darin, dass Brigitte Fassbaender nicht flacher Karikatur Tür und Tor öffnet, dass kein Pointenfuror herrscht. Stattdessen fasziniert lebendiger, lebensnaher Humor im Rokoko-Ambiente der Spielstätte.

Gärtnerplatz Theater / Don Pasquale und Gärtnerplatzchor © Thomas Dashuber

Gärtnerplatz Theater / Don Pasquale und Gärtnerplatzchor © Thomas Dashuber

Denn die Stimmen des Gärtnerplatz-Ensembles blühen im klangfreundlichen Ambiente des Cuvilliés-Theaters: Die Partie des Don Pasquale dominiert die Oper, und so ist dessen Besetzung zentral für die Produktion. Der Opera Buffa-erfahrene Bariton Marco Filippo Romano nahm die Besucher bereits im ersten Bild gefangen, meist in skurriler Schieflage, mit wohltönend sicherem Timbre, während um ihn herum ebenso humorig intrigiert wird. Anja-Nina Bahrmann, als Don Pasquales junge Gattin Norina, geht in ihrem expressiven Koloratursopran auf. Stimmsicher meistert sie vokale Finessen, darstellerisch scheint sie für allerlei Missetaten durchaus zugänglich. Bahrmann verzauberte. Doch auch der australische Tenor Adrian Strooper überzeugte mit zartem Tenor in der Partie des schmachtenden Ernesto. Der Italiener Vittorio Prato besticht als undurchsichtiger Dr. Malatesta.

Michael Brandstätter hat es sehr schwer, ein über die ersten Reihen verstreut sitzendes Gärtnerplatzorchester zu führen; doch es gelingt. Zwischen Buffo-Gepolter und lyrischen Melodien schafft Brandstätter engen Kontakt von Ensemble und Orchester. Den Besuchern verschaffen Orchester und Gärtnerplatz-Ensemble und das verzaubernde Cuvilliés-Theater einen lebendigen Opernabend.

IOCO / Daniela Zimmermann / 14.04.2014
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Die nächste Produktion des Gärtnerplatz-Theaters im Cuvilliés-Theater: Wiener Blut von Johann Strauss (Sohn), Premiere am 26. November 2014

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München, Staatstheater am Gärtnerplatz, Premiere DON PASQUALE, 25.10.2012

Staatstheater am Gärtnerplatz München

Staatstheater am Gärtnerplatz © Bernd Eberle

Staatstheater am Gärtnerplatz © Bernd Eberle

Premiere im Cuvilliéstheater:  DON PASQUALE von Gaetano Donizetti

Libretto von Giovanni Ruffini und Gaetano Donizetti

Nach der erfolgreichen Eröffnung der Spielzeit mit dem Weißen Rössl feiert das Gärtnerplatztheater am 25. Oktober Premiere Don Pasquale im Cuvilliéstheater. Regie führt die Sängerinnen-Legende und Bayerische Kammersängerin Brigitte Fassbaender, Musikalischer Leiter ist Chefdirigent Marco Comin, Bühne und Kostüme entwirft Bettina Munzer und die Dramaturgie übernimmt David Treffinger.

Musikalische Leitung Marco Comin
Regie Brigitte Fassbaender
Bühne und Kostüme Bettina Munzer
Dramaturgie David Treffinger

Mit: Anja-Nina Bahrmann als Norina, Bogdan Mihai / Kirlianit Cortes als Ernesto, Franz Hawlata / Marco Filippo Romano als Don Pasquale, Mathias Hausmann als Malatesta und Ute Walther als Notar, dem Chor und Extrachor sowie dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz.

»Gestern Abend habe ich Don Pasquale aufgeführt. Das Ergebnis war sehr günstig. Das Adagio im Finale des zweiten Aktes wurde wiederholt. Die Stretta des Duetts zwischen Lablache [Pasquale] und Grisi [Norina] wurde wiederholt. Ich wurde am Ende des zweiten und dritten Aktes herausgerufen. Nicht ein Stück, von der Sinfonia an, das nicht mehr oder weniger Beifall erhielt. Ich bin zufrieden.« So äußerte sich Gaetano Donizetti in einem Brief an seinen Schüler Matteo Salvi vom 4. Januar 1843, einen Tag nach der Uraufführung seines Don Pasquale. Innerhalb von kaum elf Tagen hatte er die Oper als Auftragswerk für das Pariser Théâtre-Italien auf ein zusammen mit Giovanni Ruffini erstelltes Libretto komponiert, das wiederum auf einer Vorlage von Angelo Anelli beruht. Und zufrieden konnte Donizetti mit der Oper tatsächlich sein: das Publikum liebte die Musik von praller Komik im Stile der Commedia dell’arte bis hin zu wunderschön lyrischen Momenten sofort und hatte seinen Spaß mit der altbekannten Geschichte vom alten Grantler, der von einer jungen Frau erbarmungslos an der Nase herumgeführt wird – ein Topos in Kunst und Literatur schon seit der Renaissance. Schnell verbreitete sich das humorvolle Stück über die Bühnen der Welt. Als Regisseurin kehrt Sängerinnen-Legende und Bayerische Kammersängerin Brigitte Fassbaender nach München zurück, von wo aus sie einst ihre Weltkarriere startete, der sie als Intendantin in Innsbruck und als freie Regisseurin die unterschiedlichsten Facetten zu geben weiß.

Weitere Vorstellungstermine:
27., 29. und 31. Oktober
2., 4., 6., 9. und 10. November
Vorstellungsbeginn 19.30 Uhr, am 4. November 18.00 Uhr

Preise:
So-Do: 18,- bis 55,-
Fr-Sa und vor Feiertagen: 20,- bis 61,-

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