Annaberg-Buchholz, Eduard von Winterstein Theater, Premiere Blossom Time, 18.03.2018

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Eduard von Winterstein Theater

Eduard von Winterstein Theater /Blossom Time © Dirk Rückschloß, BUR-Werbung

Eduard von Winterstein Theater /Blossom Time © Dirk Rückschloß, BUR-Werbung

 Blossom Time von Sigmund Romberg

Am Sonntag, den 18. März 2018 feiert um 19 Uhr Sigmund Rombergs amerikanische Operette Blossom Time als deutschsprachige Erstaufführung Premiere im Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz. Die Wiener Operette Das Dreimäderlhaus erzählt die fiktive Geschichte über die unglückliche Liebe des Komponisten Franz Schubert zur jüngsten Tochter aus dem Dreimäderlhaus auf der Mölker Bastei. Das Werk von Heinrich Berté, das nach der Fledermaus zur weltweit erfolgreichsten Operette überhaupt wurde, hat eine Besonderheit: Eigentlich ist keine Note von Heinrich Berté, sondern jede Note stammt von Franz Schubert. Berté hat originale Schubert-Musik genommen und die Texte des Librettos daruntergelegt.

Eduard von Winterstein Theater /Blossom Time © Dirk Rückschloß, BUR-Werbung

Eduard von Winterstein Theater /Blossom Time © Dirk Rückschloß, BUR-Werbung

Nach dem beispiellosen Siegeszug des „Dreimäderlhaus“ durch die Theater Europas und der Welt verwandelte es Sigmund Romberg, der Komponist des „Studentenprinzen“, in eine amerikanische Operette mit dem Titel „Blossom Time“. Romberg gab dem Werk aus seiner alten Heimat Wien zusätzlich amerikanischen Schwung und eine Modernität, die es zu einem frühen Musical macht. „Blossom Time“ kommt nun als deutschsprachige Erstaufführung in Annaberg-Buchholz auf die Bühne.

In der Rolle des Franz Schubert ist André Riemer zu sehen; seinen Freund Franz von Schober spielt Frank Unger. Mitzi Kranz, das Mäderl, um das sich alles dreht, ist Madelaine Vogt. In weiteren Rollen sind unter anderen Bridgette Brothers, Anna Bineta Diouf, Bettina Grothkopf, Matthias Stephan Hildebrandt, Leander de Marel, Jason-Nandor Tomory und László Varga zu erleben. Für die Inszenierung von Ingolf Huhn hat Tilo Staudte das Bühnenbild entworfen, Erika Lust die Kostüme. Die Choreographie stammt von Sigrun Kressmann. Es spielt die Erzgebirgische Philharmonie Aue unter der Musikalischen Leitung von Dieter Klug. Neben den zahlreichen Solisten wirken weiterhin der Chor und Extrachor des Eduard-von- Winterstein-Theaters mit.

Weitere Vorstellungen: Mi, 21.03.2018, 19.30 Uhr | So, 25.03.2018, 19.00 Uhr
So, 01.04.2018, 19.00 Uhr | Sa, 07.04.2018, 19.30 Uhr
Fr, 20.04.2018, 19.30 Uhr

Pressemeldung Eduard von Winterstein Theater

 

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Krefeld, Theater Krefeld – Mönchengladbach, Premiere Otello darf nicht platzen, 10.03.2018

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Theater Krefeld Mönchengladbach

Theater Krefeld © IOCO

Theater Krefeld © IOCO

Musical-Komödie  Otello darf nicht platzen

 Musical von Peter Sham und Brad Carroll – nach der Komödie von Ken Ludwig

Nach dem großen Erfolg von Monty Python’s SPAMALOT erwartet Sie am Samstag, 10. März im Theater Krefeld eine neue Musicalpremiere: Otello darf nicht platzen (Lend me a Tenor). Bei diesem Broadway-Klassiker spielen die Niederrheinischen Sinfoniker unter der Leitung von Andreas Fellner. IOCO wird dabei sein!

Schwungvolle Musik Die Inszenierung von Ansgar Weigner, der zuletzt die Operette Frau Luna zu einem Publikumsmagneten gemacht hat, verspricht erneut kurzweilige Unterhaltung mit temporeichen Dialogen und schwungvoller Musik.

Der tägliche Wahnsinn an einem Opernhaus:   Der weltberühmte Opernstar Tito Merelli hat ein Gastspiel als Titelheld in Giuseppe Verdis Otello zugesagt. Max, Regieassistent des Theaters und leidenschaftlicher Amateursänger, wartet seit Stunden in der Hotelsuite auf den verspäteten Tenor. Endlich erscheint Merelli – mit seiner impulsiven Frau Maria im Schlepptau. Weil er zu viel gegessen und getrunken hat, fühlt sich der Heldentenor allerdings unwohl und verweigert die Generalprobe.

Tiefschlaf – oder tot? Als er dann auch noch den Abschiedsbrief seiner eifersüchtigen Frau entdeckt, will er sich mit Beruhigungsmitteln das Leben nehmen. Er versinkt in einen Tiefschlaf, der ihn wie tot wirken lässt. Der Operndirektor rast, Otello droht zu platzen und Max wittert seine große Chance …


Inhalt:  Der weltberühmte Opernstar Tito Merelli hat ein Gastspiel als Titelheld in Giuseppe Verdis Otello an der Cleveland Grand Opera zugesagt. Max, Regieassistent des Theaters und leidenschaftlicher Amateursänger, wartet seit Stunden in der Hotelsuite auf den verspäteten Tenor. Der Operndirektor befürchtet das Schlimmste. Endlich erscheint Merelli – mit seiner Frau Maria im Schlepptau.
Weil er zu viel gegessen und getrunken hat, fühlt er sich allerdings unwohl und verweigert die Generalprobe. Max’ Freundin Maggie bringt die zur Eifersucht neigende Tenorgattin so in Rage, dass diese ihren Mann verlässt. Als der Opernstar den Abschiedsbrief seiner Frau entdeckt, will er sich mit Beruhigungsmitteln das Leben nehmen. Er versinkt in einen Tiefschlaf, der ihn wie tot wirken lässt.
Der Operndirektor rast, die Vorstellung droht zu platzen und Max wittert seine große Chance: Schon lange träumt er von einer Karriere als Sänger und bietet sich  als Otello an. Zunächst scheint alles nach Plan zu verlaufen, bis der scheintote Tenor plötzlich unverhofft aus seinem Tiefschlaf erwacht …

Ken Ludwigs Boulevard-Komödie Otello darf nicht platzen wurde 1986 am Broadway uraufgeführt und zählt bis heute zu den beliebtesten Dauerbrennern des Genres. 2006 wurde die Farce über den täglichen Wahnsinn an einem Opernhaus in den USA erstmals auch als Musical aufgeführt. Die Inszenierung von Ansgar Weigner, der am Gemeinschaftstheater zuletzt Paul Linckes Operettenklassiker Frau Luna zu einem Publikumsmagneten gemacht hat, verspricht erneut kurzweilige Unterhaltung mit temporeichen Dialogen und schwungvoller Musik.

In Kooperation mit dem Stadttheater Bremerhaven. Erstaufführung am Theater Krefeld und Mönchengladbach.


Besetzung für die Vorstellung am 10.03.2018:
Musikalische Leitung – Andreas Fellner, Henry Saunders – Markus Heinrich, Max Garber – Lukas Witzel, Maggie Saunders – Elena Otten, Tito Merelli – Andrea Matthias Pagani, Maria Merelli – Susanne Seefing, Diana Divane – Gabriela Kuhn, Bernie Guter – James Park, Erste Anna – Johanna Werhahn, Zweite Anna – Sabine Sanz
Dritte Anna – Debra Hays, Polizist Mickey – Manfred Feldmann, Polizist Joe – Frank Rammelmüller, Harry, Liftboy – Gereon Grundmann; PMThKrMG


 

 

Hildesheim, Theater für Niedersachsen, Deutsche Erstaufführung von Donizetti-Oper Adelia, 10.03.2018

Februar 23, 2018 by  
Filed under Oper, Premieren, Pressemeldung, Theater für Niedersachsen

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Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Deutsche Erstaufführung von Donizetti-Oper Adelia

Am Theater für Niedersachsen ist ab dem 10. März die Donizetti-Oper „Adelia“ erstmals in Deutschland zu erleben. Das 1841 in Italien uraufgeführte Werk ist in der Regie von Guillermo Amaya, im Bühnenbild von Hannes Neumaier und im Kostümbild von Franziska Müller zu erleben. Die Musikalische Leitung übernimmt Generalmusikdirektor Florian Ziemen.

Bei der Uraufführung in Rom kam es 1841 im Theatro Apollo zu ausschweifendenTumulten. Große Menschenmengen wollten die erste Aufführung von Donizettis „Adelia“ erleben, die Plätze wurden teilweise doppelt verkauft und es heißt, dass selbst der Komponist sich eine Eintrittskarte für die Premiere auf dem Schwarzmarkt kaufen musste. Umjubelt wurde die Oper in Italien aufgenommen, verschwand aber nach Donizettis Tod von den Spielplänen. Nun ist am 10. März die Deutsche Erstaufführung im Theater für Niedersachsen in Hildesheim zu sehen.

Die Handlung des Werks hält einige dramatische Wendungen parat: Der junge Oliviero soll Adelia verführt haben und wird dafür von ihrem Vater, dem Kriegshelden Arnoldo, beim Herzog verklagt. Dieser verurteilt Oliviero zum Tode. Arnoldo wird jedoch durch die Klagen seiner Tochter erweicht und bittet daher, dass die Familienehre stattdessen durch die Heirat der jungen Liebenden wiederhergestellt wird. Der Herzog willigt ein, plant aber die Hinrichtung nach vollzogener Hochzeit… Doch nach vielen weiteren Wirrungen führt diese typisch verwinkelte Belcanto-Geschichte schließlich doch noch zu einem Happy End.

Vor allem in der musikalischen Qualität steht „Adelia“ den bekannteren Donizetti-Opern wie zum Beispiel „Lucia di Lammermoor“ in nichts nach. Die hohe Emotionalität wird in innigen Liebes-Arien und -Duetten, feurigen Rache- und berührenden Klagegesängen, in Kriegs-Chören und treibenden Finali erzeugt.

In Hildesheim wird die Titelpartie von der jungen, aufstrebenden Sopranistin Kim-Lillian Strebel gesungen, die zum ersten Mal am TfN zu Gast ist. Alle weiteren Partien der in Italienisch erklingenden Oper werden von Ensemblemitgliedern des Theaters übernommen: So sind unter anderem Konstantinos Klironomos als Oliviero, Diogenes Randes Farias als Arnoldo und Uwe Tobias Hieronimi als Carlo zu erleben. Außerdem stehen der Opernchor und Extrachor auf der Bühne. Das TfN-Orchester wird geleitet von Generalmusikdirektor Florian Ziemen.

Karten für die Premiere am 10. März um 19 Uhr und alle Folgevorstellungen kosten zwi-schen 12,00 und 36,00 Euro und sind im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), per E-Mail an service@tfn-online.de und unter Telefon 05121 1693-1693 erhältlich.

Pressemeldung Theater für Niedersachsen

Oldenburg, Oldenburgisches Staatstheater, Maria – Oper von Roman Statkowski, 17.03.2018

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Oldenburgisches Staatstheater

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

MARIA von Roman Statkowski (1859 – 1925)

Deutsche Erstaufführung,  Libretto vom Komponisten nach einem Gedicht von Antoni Malczewski, in polnischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere: Samstag, 17. März 2018, um 19.30 Uhr, die nächste Vorstellung: Fr, 23. März
Einführung jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn

17. Jahrhundert, im Gebiet der heutigen Ukraine. Um seine Macht zu vergrößern, hat der Woiwode seinem Sohn Waclaw die polnische Königstochter zur Frau bestimmt. Dieser aber hat gegen den Willen seines Vaters bereits seine große Liebe Maria geheiratet. Skrupellos zerstört der Vater die Verbindung: Er lockt seinen eigenen Sohn in einen gerade schwelenden kriegerischen Konflikt und lässt unterdessen Maria ermorden. Als Wac?aw bei seiner Rückkehr die Tote findet, schwört er Rache …

Auf Basis von Antoni Malczewskis gleichnamigem Epos, einem Höhepunkt der frühen romantischen Dichtung Polens, erschafft Roman Statkowski im Jahre 1903 ein musikdramatisches Werk von größter Ausdrucksstärke. Unverkennbar ist dabei sein Anknüpfen an die Werke der großen russischen Musikdramatiker Tschaikowsky, Rimski-Korsakow und Rubinstein. Folkloristische Klänge, nicht zuletzt in Form schwungvoller Tänze und Chöre sowie Anklänge an orthodoxe Kirchenmusik geben dem Werk sein typisches Lokalkolorit. Gleichzeitig aber ist auch der Einfluss Richard Wagners unüberhörbar. Nicht allein die Tatsache, dass Statkowski in seinem Libretto den Vatermord des Epos durch einen Liebestod ersetzt, sondern auch seine intensive Arbeit mit Leitmotiven machen dies deutlich. Mit einer ungemein farbigen Orchestrierung und größtem sinfonischem Schwung bringt Statkowski die alte Erzählung einer nicht standesgemäßen Liebe im tödlichen Griff der Macht so packend auf die Bühne, dass man sich fragt, warum das Werk außerhalb Polens nahezu unbekannt ist.

Das Oldenburgische Staatstheater zeigt die Deutsche Erstaufführung der Oper, die 1906 in Warschau uraufgeführt wurde.

Für Regie und Bühne zeichnen mit Andrea Schwalbach und Anne Neuser zwei Künstlerinnen verantwortlich, die sich mit besonderer Vorliebe ausgefallenen Werken widmen und dem Oldenburger Publikum nicht zuletzt durch die weltweit zweite Inszenierung von Weinbergs ‚Der Idiot‘ (14/15), die Oldenburger Erstaufführung von Philip Glass‘ Gandhi-Oper ‚Satyagraha‘ (15/16) sowie die Deutsche Erstaufführung von Philippe Boesmans ‚Yvonne, Princesse de Bourgogne‘ (16/17) in bester Erinnerung sind.

Die Kostüme für das leidenschaftliche „Stück über Männer, Machtmissbrauch, falsch verstandene Loyalität, den Unwert des Menschen, Willkür, Verrat, Lüge, Hinterlist, Mord und eine Liebe, die im Diesseits nicht zu leben ist“ (A. Schwalbach) entwirft der junge Kostümbildner David Gonter.

Musikalische Leitung: Hendrik Vestmann; Regie: Andrea Schwalbach; Bühne: Anne Neuser; Kostüme: David Gonter; Chorleitung: Thomas Bönisch; Licht: Ernst Engel; Dramaturgie: Annabelle Köhler
Mit: Arminia Friebe, Britta Glaser; Henry Kiichli, Jason Kim, Tomasz Wija, Kihun Yoon
Opern- und Extrachor des Oldenburgischen Staatstheaters, Oldenburgisches Staatsorchester;  PMOlSth

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