Dresden, Semperoper, Das Land des Lächelns – Silvesterkonzert 2019, IOCO Kritik, 03.01.2020

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Sächsische Staatskapelle Dresden

Semperoper

Semperoper © Matthias Creutziger

Semperoper © Matthias Creutziger

Land des Lächelns – Franz Léhar

 ZDF Silvesterkonzert 2019 – Am 30.12.2019 in Dresden aufgeführt

von Thomas Thielemann

Franz Lehár, Stadtpark Wien © IOCO

Franz Lehár, Stadtpark Wien © IOCO

Eine sehr junge Frau, Felicitas „Lizzy“ Léon (1887-1918), war es, die den jüngsten Militärkapellmeister der k.u.k. Armee Ferenc Lehar zum „Olympier des Banalen“ gemacht hat. Lehár kam 1899 nach Wien und spielte mit seiner Kapelle des Infanterieregiments Nr. 26 im Winter 1900/01 auf dem Platz des Wiener Eislaufvereins. Die 12-jährige Lizzy, die dort ihre Runden drehte, war von der Musik des „feschen Militärkapellmeisters“, der auch noch komponierte, richtig begeistert. So brachte sie ihren Vater, den Schriftsteller Viktor Léon (1858-1940) nach über einem Jahr intensiver Treibereien, zu einer Zusammenarbeit mit Lehár. Sie hatte aus einem Stapel von Léon unangefragter eingeschickten Sendungen Noten von Lehár herausgesucht und so beiläufig gespielt, wenn es der Vater mitbekommen konnte. So wurde er auf Lehárs Musik aufmerksam gemacht und es kam  zur produktiven Zusammenarbeit der Beiden, die mit der Lustigen Witwe ihren Höhepunkt fand.

Semperoper Dresden / Das Land des Lächelns - hier : Christian Thielemann, Solisten und die Sächsische Staatskapelle © Matthias Creutziger

Semperoper Dresden / Das Land des Lächelns – hier : Christian Thielemann, Solisten und die Sächsische Staatskapelle © Matthias Creutziger

Auch beim Land des Lächelns soll Lizzy ihre Finger im Spiel gehabt haben: ein chinesischer Diplomat war mehrfach bei Léons zu Gast gewesen und hat Mutter und Tochter charmant den Hof gemacht, bis ihn seine politischen Verpflichtungen in die Heimat zurückbeorderten. Felicitas war beeindruckt und schrieb ein Exzerpt für eine Operette, in dem sie sich als Vorbild für die Hofratstochter Lea sah. Daraufhin bearbeitete sie den Vater, dass er 1918 das Libretto zu Die gelbe Jacke auf der Basis ihrer Arbeit schrieb. Lizzy sollte sogar bei Erfolg des Werkes zehn Prozent der Tantiemen erhalten. Die Resonanz auf die Uraufführung 1923 war allerdings mäßig. Der Tenor Richard Tauber, der in seiner Anfängerzeit 1913 in Chemnitz und an der Dresdner Hofoper gewirkt hatte, regte Lehár an, den Stoff von den allseits bewährten Librettisten Fritz Löhner-Beda und Ludwig Herzer überarbeiten zu lassen. Der Prinz Sou-Chong wurde in der Neufassung zu einem Anhänger des Buddhismus und aus Lea eine Frau mit Vergangenheit: Die nunmehr als Hofratstochter Lisa benannte, nach dem Tod des Gatten aus einer viel zu früh geschlossenen Standesehe befreite junge Witwe, wollte endlich leben, etwas erleben. Denn nur so ist erklärbar, dass sich in der Spielzeit der Operette eine junge Frau derart souverän gegenüber Sou-Chong verhalten konnte. Denn 1912 wäre kein naiver Backfisch aus der gehobenen Gesellschaft in der Lage gewesen, mit „Flirten, bisschen flirten, kann man zehnmal auf jedem Ball“ in einen Kreis mit Leuten von Stand ein zu treten.

Der Operette wurde als Sahnehäubchen mit „Dein ist mein ganzes Herz“ ein waschechter Schmalz-Tauber-Schlager hinzugefügt, so dass die Uraufführung am 10. Oktober 1929 ein voller Erfolg werden musste.

Semperoper Dresden / Das Land des Lächelns - hier : Christian Thielemann, Solisten und die Sächsische Staatskapelle © Matthias Creutziger

Semperoper Dresden / Das Land des Lächelns – hier : Christian Thielemann, Solisten und die Sächsische Staatskapelle © Matthias Creutziger

Zur Handlung: Besagte Lisa, die Tochter des Grafen Lichtenfels hat sich unsterblich in den chinesischen Prinz Sou-Chong verliebt. Als der Prinz zum Ministerpräsidenten nach China gerufen wurde, folgte ihm Lisa. Die anfängliche Verliebtheit wird bald von den die Lisa schockierenden kulturellen Gegebenheiten des Landes kompensiert. Als das neue Amt Sou-Chong verpflichtete, vier Mandschu-Prinzessinnen zu heiraten, eskaliert die Situation und Lisa will nur noch „Wieder einmal die Heimat seh´n!“ Der Graf Gustav von Pottenstein, genannt Gustel, Lisas früherer Verehrer, war ihr nach Peking nachgereist. Er entschließt sich, statt Sou-Chongs Schwester Mi zu ehelichen, Lisa zur Flucht aus dem Palast des Prinzen zu helfen. Die Flucht misslingt. Aber Sou Chong muss erkennen, dass er Lisa nicht halten kann, ein letztlich vom Buddhismus geprägtes Finale.

Die Urfassung der Operette hatte noch mit einem Happy End geendet: der Prinz verzichtete auf die „gelbe Jacke“, dem Sinnbild seines neuen Amtes, kehrte nach Wien zurück und blieb bei der Geliebten.

Ob diese Wendung eine späte Erinnerung an Puccinis Einfluss war, konnte ich nicht aufklären. Aber Lehár war mit Giacomo Puccini von 1913 bis zum Tode des Italieners eng befreundet gewesen. Sie schrieben sich häufig, trafen sich oft in Wien, musizierten gemeinsam und tauschten sich vor allem über ihre Arbeit aus. Puccini neidete Lehár seine eingängigen Melodien und die Walzerkompositionen, während Franz Lehár von Puccini davor bewahrt wurde, dramatische Stoffe zu bearbeiten und „die Grenzen der Operette einzureißen“. In Wien wurde deshalb nach Kurt Tucholski „Lehár sei dem kleinen Mann sein Puccini“ kolportiert, was keinesfalls abwertend gemeint gewesen sei.

Semperoper Dresden / Das Land des Lächelns - hier : Christian Thielemann, Solisten und die Sächsische Staatskapelle © Matthias Creutziger

Semperoper Dresden / Das Land des Lächelns – hier : Christian Thielemann, Solisten und die Sächsische Staatskapelle © Matthias Creutziger

Für das ZDF-Silvesterkonzert 2019 der Sächsischen Staatskapelle waren ausschließlich Ohrwürmer aus Lehárs Land des Lächelns ausgewählt worden. Dazu waren außer den Musikern unter ihrem Chefdirigenten, dem Staatsopernchor, für die vier Hauptrollen Spitzen-Solisten des internationalen Musiktheaters aufgeboten worden.

Das Silvester-Vorabendkonzert wurde vom ZDF unter gleichen Bedingungen aufgezeichnet, wie für die Live-Übertragung am 31. Dezember vorgesehen. Möglicherweise wollte man eine sendereife Aufzeichnung im Sendezentrum vorrätig haben oder wollte man den Technikern eine Gelegenheit verschaffen, eventuelle Optimierungsmöglichkeiten für die Silvesterübertragung zu erkennen.

Für das Konzert wurden der schöne Saal und das Orchester mit wechselnden Bonbon-Farben angestrahlt. Es drehten sich die Kamerakräne über den Köpfen der Parkettbesucher und schränkten zeitweilig die Sicht der Rangbesucher. Auch der Handkameramann turnte mit eingeknickten Knien nebst einem Assistenten durch das Bühnengeschehen.

Gesungen wurde auf hohem Niveau, auch wenn die Textverständlichkeit im Besucherbereich Wünsche offen ließ.

Für die Partien der jungen Witwe Lisa war die kanadische Sopranistin Jane Archibald gewonnen worden. Sie bot mühelos mit Hingabe und unerschöpflicher Energie das gesamte Spektrum des Gesanges: von den virtuosen Belcanto-Koloraturen zum Dramatischen, bis zur leisen, sensiblen Intimität. Jane Archibald handelte und bewegte sich so brillant, wie sie sang. Man glaubte ihr die Chemie  zwischen ihr und dem in den intimen Szenen sanft singenden gut aussehenden Pavol Breslik. Selbst beim Ohrwurm „Dein ist mein ganzes Herz“ schlug sich der aus Nové Mesto stammende Opernsänger achtbar. Die wunderbare Koloratursopranistin Erin Morley beeindruckte durch ihren Gesang als Schwester des Prinzen Sou-Chong Mi, war aber keine Soubrette. Wie auch der etwas steife Sebastian Kohlhepp trotz seiner sängerischen Qualitäten keinen Tenorbuffo bot.

Auch der hinter dem Orchester postierte, von Wolfram Tetzner vorbereitete Chor, passte eher zu einem Oratorium als in eine Operettendarbietung.

Die Staatskapelle mit dem Dirigat Christian Thielemann spielte präzise und klangschön wie gewohnt. Aber so sehr ich den Klangkörper auch wegen seiner Flexibilität und Professionalität liebe, nach meinem Empfinden lugte doch immer wieder Anton Bruckner aus der Säulengalerie  und pfuschte dem Chefdirigenten ins Operetten-Handwerk.

Nun sind wir gespannt, wie sich unser subjektiver Eindruck beim Ansehen der Aufzeichnung vom Silvesterabend verändern wird. Denn statt die ZDF-Übertragung live anzusehen, werden wir das Silvesterkonzert der Dresdener Philharmonie mit dessen interessanten Programm besuchen.

—| IOCO Kritik Semperoper Dresden |—

Wien, Wiener Staatsoper, Premiere A Midsummer Night’s Dream, 02.10.2019

September 30, 2019 by  
Filed under Oper, Premieren, Pressemeldung, Wiener Staatsoper

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

PREMIERE VON BENJAMIN BRITTENS
A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM
AM 2. OKTOBER 2019

Zum Werk und zur Premierenproduktion

Benjamin Brittens A Midsummer Night’s Dream kehrt am Mittwoch, 2. Oktober 2019 in der ersten Premiere der neuen Staatsopernsaison nach 55 Jahren zurück auf die Bühne des Hauses am Ring.

Mit dem 1960 uraufgeführten Werk erfüllte sich Britten anlässlich der Wiedereröffnung der Jubilee Hall in Aldeburgh den Wunsch der Vertonung eines Shakespeare-Stoffes. Er komponierte die Oper in nur sieben Monaten und kürzte dafür die literarische Vorlage gemeinsam mit seinem Partner Peter Pears auf drei Akte ein, wobei sich der Text sehr eng an das Shakespeare-Original hält. Mit seinem Sommernachtstraum gelang Britten, wie Staatsoperndramaturg Oliver Láng im Magazin des Hauses am Ring „Prolog“ erläutert, ein „Wurf“: Hinreißende Musik, feines Theater, eine schimmernde Traumwelt sowie eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Menschen in all seinen Schichtungen. Er erschafft, wie es weiters im „Prolog“ heißt, einen musikalisch vielschichtigen, immer auch betörenden und beglückenden Zauber, der sich nicht im einfachen klanglichen Bebildern verfängt, sondern auch Unausgesprochenes mitschwingen lässt.

Bereits 1962, in der Direktionszeit von Herbert von Karajan, erklang das amüsante, leichte, poetische und psychologische Meisterwerk, das zu Brittens meistgespielten Musiktheaterwerken zählt, zum ersten Mal an der Wiener Staatsoper. Die Produktion unter der musikalischen Leitung von Heinrich Hollreiser und in einer Inszenierung von Werner Düggelin (Bühnenbild: Günther Schneider-Siemssen) und mit u. a. Gerhard Stolze, Teresa Stich-Randall, Heinrich Schweiger, Gundula Janowitz und Erich Kunz wurde im Haus am Ring 15 Mal gezeigt, zuletzt im Dezember 1964, und verschwand daraufhin vom Spielplan. 55 Jahre später kehrt das Werk nun zurück an die Wiener Staatsoper und eröffnet den Premierenreigen der Spielzeit 2019/2020.

Am Pult steht Simone Young – die der Wiener Staatsoper eng verbundene australische Dirigentin leitete im Haus am Ring seit ihrem Debüt 1993 mit La Bohème bisher insgesamt 31 Werke an 173 Abenden, darunter die Premieren von Osud / Le villi, La Juive, des Ballettabends Das Lied von der Erde sowie zuletzt Der Spieler (2017); mehrere Wiederaufnahmen bzw. musikalische Neueinstudierungen und zahlreiche Repertoireabende. Im „Prolog“-Interview mit Oliver Láng spricht sie u. a. über die herausfordernde kleinteilige Struktur der Oper: „Manche empfinden das Stück als sehr episodisch, gerade darum finde ich die Idee unserer Regisseurin Irina Brook, dass die Handlung in einem Einheitsbühnenbild spielt, sehr gut. Es wird so ein Zusammenhalt der einzelnen Sequenzen erreicht. Im Grunde ist es wie bei jeder anderen Oper: Man muss die Details sehen, aber den Blick für das Ganze nicht verlieren. […] es gibt doch einen roten Faden quer durch das Werk: und dieser Faden ist das Magische. Man stößt immer wieder auf die „Zauberklänge“, die durch die Glissandi in den tiefen Streichern ausgedrückt werden. Das klingt für mich wie ein großer Baum, der sich im Sturm windet. […] Diese Naturlaute sind auch die Welt Brittens, oder genauer: Die Welt Brittens um 3 Uhr morgens, zwischen Traum und Alptraum. Diese Klänge kehren in der Oper immer wieder und sind so ein Anhaltspunkt.“

Für die Regie zeichnet Irina Brook verantwortlich, die an der Wiener Staatsoper 2015 Don Pasquale erfolgreich herausbrachte (diese Produktion steht ab 30. Oktober 2019 wieder auf dem Spielplan des Hauses). Irina Brook beschäftige sich schon in jungen Jahren intensiv mit Shakespeares Theaterstück A Midsummer Night’s Dream und inszenierte es auch selbst. Auf die Frage, ob ihrer Meinung nach ein atmosphärischer Unterschied zwischen Vorlage und Vertonung besteht, antwortet sie Staatsoperndramaturg Andreas Láng im Gespräch für den „Prolog“: „Als ich mich dann aber mit der Britten-Oper intensiver auseinandersetzte, hatte ich zunächst das Gefühl, dass sich das Werk aufgrund der Musik doch deutlich vom Schauspiel unterscheidet, zum Teil in einigen Szenen ein ganz andere Grundtempo aufweist und weniger leichtfüßig daherkommt. Aber je mehr ich in die Britten’sche Vertonung hineinwuchs, desto mehr wuchs meine Liebe zu dieser Musik, die einen regelecht in den Bann zu ziehen vermag und ich erkannte, dass ich hier eine ideale Vertonung des Stoffes vor mir habe.“

Das Bühnenbild stammt von Noëlle Ginefri-Corbel, die an der Wiener Staatsoper bereits mit Irina Brook für Don Pasquale zusammenarbeitete. Die Kostüme gestaltet Magali Castellan, das Lichtdesign Jean Kalman und die Choreographie Martin Buczko.


Die Besetzung

Am Premierenabend geben alle Sängerinnen und Sänger ihr Staatsopern-Rollendebüt – vier Solistinnen und Solisten stellen sich mit A Midsummer Night’s Dream dem Publikum des Hauses am Ring vor.

Den Oberon gibt der international erfolgreiche amerikanische Countertenor Lawrence Zazzo (Debüt an der Wiener Staatsoper), der bisher mit Partien wie Oberon, Giulio Cesare, Farnace, Radamisto, Arsamene, Bertarido und Unulfo (Rodelinda), Ottone (Agrippina), Ruggiero (Orlando Furioso), Trinculo (The Tempest) und Mascha (Tri Sestri) an den wesentlichen Opern- und Konzertbühnen zu erleben war, u. a. an der New Yorker Met, am Teatro Real Madrid, an der Berliner Staatsoper, in Paris, London, Zürich, Amsterdam, Brüssel, Sevilla, Bilbao, Oslo, Amsterdam, Rom, Peking, Hamburg, München, Aix-en-Provence und Toronto.

Erin Morley singt die Titania. Die amerikanische Koloratursopranistin zählt zu den gefragtesten Sängerinnen ihres Fachs und debütierte 2014 als Gilda in der Premierenproduktion von Rigoletto an der Wiener Staatsoper, wo sie bisher weiters noch als Sophie (Der Rosenkavalier) und Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) zu erleben war.

Den Puck verkörpert der vielseitige Schauspieler, Musiker, Tänzer, Akrobat und Zirkusartist Théo Touvet (Debüt im Haus am Ring). Nach seiner musikalischen, künstlerischen und sportlichen Ausbildung (u. a. Gymnastik, Voltigieren, Tanz, Posaune) absolvierte er ein Wissenschaftsstudium, das ihn von der Ecole Normale Supérieure an das MIT sowie u. a. auch an die NASA führte. Danach spezialisierte er sich auf Cyr Wheels am Centre National des Arts du Cirque, bevor er an das Conservatoire National Supérieur d’Art Dramatique (Schauspiel) wechselte. Er ist als Co-Autor und Schauspieler tätig, tourte vom Théâtre National de Chaillot und dem Théâtre de la Ville-Paris bis nach China. Nach seinem Solo Existe en ciel (Aufführungen am La Chartreuse und Panthéon in Paris), arbeitet er nun an seinem Film Panthéon und seiner Live-Performance Poussière d’étoile / Stardust.

Peter Rose ist als Bottom in seiner ersten Staatsopernpremiere zu erleben. Dem Haus am Ring ist er seit seinem Debüt 1997 als König Marke (Tristan und Isolde) verbunden und verkörperte hier bisher weiters u. a. Ochs (Der Rosenkavalier), John Claggart (Billy Budd), Daland (Der fliegende Holländer), Sarastro (Die Zauberflöte), Gremin (Eugen Onegin) sowie Gurnemanz (Parsifal).

Der britische Tenor Benjamin Hulett gibt als Flute sein Debüt im Haus am Ring. Auftritte führten den Sänger bisher u. a. als Ensemblemitglied an die Hamburgische Staatsoper; an die Bayerische Staatsoper, an die Deutsche Staatsoper Berlin, das Theater an der Wien, zu den Salzburger Festspielen, nach Baden-Baden, Rom, Glyndebourne, Madrid, Paris und an das Londoner Royal Opera House.

Josh Lovell, neu im Ensemble, stellt sich als Lysander dem Staatsopernpublikum vor. Der mehrfach preisgekrönte junge kanadische Tenor studierte u. a. in Victoria und Michigan und war Teilnehmer des Young Singers Project der Salzburger Festspiele. Auftritte führten ihn bisher an die Lyric Opera of Chicago, zu den Salzburger Festspielen, an die Wolf Trap Opera und das New Generation Festival in Florenz. Im Haus am Ring wird er in der aktuellen Saison u. a. noch Lurcanio (Ariodante), Don Ramiro (La cenerentola) und Ernesto (Don Pasquale) singen.

Der junge britische Bass William Thomas singt den Snug (Hausdebüt). Der Gewinner mehrerer Wettbewerbe sang bereits an der Wigmore Hall, in der Barbican Concert Hall, in Lyon und Paris.

Außerdem sind Valentina Naforni?? als Helena, Peter Kellner als Theseus, Szilvia Vörös als Hippolyta, Rafael Fingerlos als Demetrius, Rachel Frenkel als Hermia, KS Wolfgang Bankl als Quince, Thomas Ebenstein als Snout und Clemens Unterreiner als Starveling zu erleben.

Es spielt das Orchester der Wiener Staatsoper und es tanzt das Wiener Staatsballett (Tänzerinnen und Tänzer der Volksoper Wien). Eine weitere zentrale Rolle nehmen die Kinder der Opernschule der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Johannes Mertl ein.

A Midsummer Night’s Dream  im Livestream, im Radio sowie „live am Platz“

Die Premiere am 2. Oktober 2019 wird via WIENER STAATSOPER live at home weltweit live in HD übertragen (www.staatsoperlive.com) sowie im Rahmen von „Oper live am Platz“ auf dem Herbert von Karajan-Platz gezeigt.

Die Vorstellung am Samstag, 5. Oktober 2019 wird live in Radio Ö1 (+ EBU) übertragen.

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

Wien, Wiener Staatsoper, Spielplan 2017/18 – Im Olymp der Musiktheater, IOCO Aktuell, 14.04.2017

April 15, 2017 by  
Filed under Hervorheben, IOCO Aktuell, Oper, Wiener Staatsoper

Wiener Staatsoper © Wiener Staatsoper / Michael Poehn

Wiener Staatsoper © Wiener Staatsoper / Michael Poehn

Die Wiener Staatsoper – Olymp der Musiktheater

2017/18 – 600.000 Besucher, 350 Vorstellungen: 227 Oper, 53 Ballett,….
54 Opernwerke, 9 Ballette, 4 Kinderopern

Die Wiener Staatsoper ist der Olymp der Musiktheater, weltweit. Die Weltgeltung der Staatsoper hält der Franzose Dominique Meyer seit 2011 auf hohem Niveau: 600.000 Besucher jährlich, eine Auslastung von 99% auf 2.284 Plätzen: Normalität in Wien, doch auch weltweit einzigartig. Die Spielzeit 2017/18 beginnt am 3. September 2017 mit einem Tag der Offenen Tür. Am 4.9. nimmt mit der Repertoire-Oper Il Trovatore, Regie Daniele Abbado, mit Anna Netrebko als Leonora und Marcelo Alvarez als Manrico das künstlerische Geschehen 2017/18 seinen Lauf auf.

Wiener Staatsoper / Legris - Meyer - Platzer © IOCO

Wiener Staatsoper / Legris – Meyer – Platzer © IOCO

Die kommende Spielzeit präsentierten Dominique Meyer, Ballettchef Manuel Legris und Finanzchef Thomas Platzer im April 2017 sympathisch entspannt. Traditionell beginnt Meyer die Spielplan-Pessekonferenz mit der Präsentation von Zahlen zur laufenden Spielzeit und betont die Bedeutung hoher Auslastung („…es gibt Leute die sagen, Auslastung sei nicht wichtig; doch was würden diese Leute sagen, wenn die Auslastung niedrig wäre..„) und positioniert damit die Wiener Staatsoper als realitätsorientierten Kulturtempel, welcher jenseits verzaubernden Bühnengeschehens seine Aufgaben real wie professionell umsetzt. Die Gesamt Auslastung der laufenden Saison lag per 3.4.2017 bei 98,70%, die Auslastung der Oper bei 99,26%, des Ballett bei 97,21%. Auch negativ erscheinende Zahlen erklärt Meyer im Detail: Der Rückgang der Besucherzahl zum 3.4.2017 von 403.000 gegenüber 410.000 im Vorjahr ist dem Schaltjahr 2016 und Kinderoper-Vorstellungen auf der Hauptbühne zuzuschreiben. Auffällig im Zahlenmarathon: Ein drittel aller Besucher der Staatsoper, 200.000, sind Zugereiste! Eine Zahl, welche das hohe internationale Ansehen der Wiener Staatsoper wie deren herausragende Bedeutung für die einheimische Wirtschaft griffig dokumentiert.

Wiener Staatsoper / Anna Netrebko und Dominique Meyer © Wiener Staatsoper GmbH / Ashley Taylor

Wiener Staatsoper / Anna Netrebko und Dominique Meyer © Wiener Staatsoper GmbH / Ashley Taylor

2019, zum 150 – jährigen Jubiläum der 1869 eröffneten Staatsoper soll, so Meyer, die Staatsoper saniert sein; es besteht erheblicher Sanierungsbedarf. Beginn im Sommer 2017 mit dem Schwind-Foyer und Loggia. Auch soll die Untertitelanlage des Theaters auf ein System mit Tablets umgestellt werden und sechs Sprachen. u.a. Japanisch, bedienen; Meyer sieht mit Blick auf komplexe Operntexte noch erhebliche Probleme. Doch das Augenmerk Meyers gilt ebenso den im Theatergeschehen erheblich unterrepräsentierten Weiblichkeit: Bei Dirigenten, Regisseuren und Komponisten sind Frauen noch Ausnahmen; Taten folgen der Ansage: Die erste Premiere der neuen Spielzeit, Der Spieler von Sergej Prokofjiew, 4. Oktober 2017, wird von Simone Young dirigiert und von Karoline Gruber inszeniert. Auch die Steigerung von Kinderprojekten ist ein Anliegen. In zahlreichen Produktionen, von Wagners Nibelungenring für Kinder (8. Oktober 2017) bis zur kultigen Zauberflöte für Kinder am 9.2.2018 (Tag nach dem Opernball 2018) bietet die Wiener Staatsoper zahrleiche Musik- wie Ballettprojekte für Kinder. Jonas Kaufmann und Anja Harteros: Sie werden nach der erfolgreichen Premiere von Andrea Chénier an der Bayerischen Staatsoper diese Partien an der Wiener Staatsoper (23.4., 26.4., 29.4., 2.5.2018) singen. Anna Netrebko, so Dominique Meyer, gefiel die Partie der Adriana Lecouvreur so gut, daß sie diese neu einstudierte und ab 9.12.2017 ihr Adriana Rollendebut an der Staatsoper  geben wird. Kein großer Name der Musikwelt fehlt an der Staatsoper in 2017/18: Roberto Alagna und Dmitri Hvorostovsky ab 12.3.2018 in Otello, Kristine Opolais als Cio-Cio-San ab 21.11.2017, Placido Domingo, Anja Kampe, Diego Florez, Aida Garifullina, .

6 Opernpremieren – 1 Kinderopern-Premiere

54 Opern – 9 Ballette – 4 Kinderopern

Wie gewohnt bietet der Opernspielplan eine international konkurrenzlose Bandbreite und Vielfalt: 54 verschiedene Opernwerke (einzigartig in der Welt), 9 verschiedene Ballettprogramme und 4 Kinderopern zu erleben. Hinzu kommen zahlreiche Konzerte, Matineen und Sonderveranstaltungen. Sechs Opernpremieren im Großen Haus sowie eine Kinderopern-Premiere in der AGRANA STUDIOBÜHNE | WALFISCHGASSE angesetzt:

Paris / Familiengrab von Camille Saint-Saens © IOCO

Paris / Familiengrab von Camille Saint-Saens © IOCO

–  Sergej Prokofjew: Der Spieler (4. Oktober 2017 – D: Simone Young; R: Karoline Gruber; mit: Dan Paul Dumitrescu, Elena Guseva, Misha Didyk, Linda Watson, Thomas Ebenstein, Elena Maximova, Morten Frank Larsen);
–  Alban Berg: Lulu in der dreiaktigen Fassung (3. Dezember 2017 – D: Ingo Metzmacher; R: Willy Decker; mit: Agneta Eichenholz, Angela Denoke, Bo Skovhus, Herbert Lippert, Franz Grundheber);
–  Georg Friedrich Händel: Ariodante (24. Februar 2018 – D: William Christie; R: David McVicar; mit: Sarah Connolly, Chen Reiss, Hila Fahima, Christophe Dumaux, Rainer Trost, Pavel Kolgatin, Wilhelm Schwinghammer);
–  Gottfried von Einem: Dantons Tod (24. März 2018 – D: Susanna Mälkki; R: Josef Ernst Köpplinger; mit: Wolfgang Koch, Herbert Lippert, Jörg Schneider, Thomas Ebenstein, Olga Bezsmertna);
–  Camille Saint-Saëns Samson et Dalila (12. Mai 2018 – D: Marco Armiliato; R: Alexandra Liedtke; mit: Elena Garanca, Roberto Alagna, Carlos Álvarez, Sorin Coliban);
–  Carl Maria von Weber: Der Freischütz (11. Juni 2018 – D: Tomáš Netopil, R: Christian Räth; mit Adrian Eröd, Camilla Nylund, Alan Held, Andreas Schager, Daniela Fally, Albert Dohmen) sowie
–  Alma Deutscher: Cinderella (28. Jänner 2018 in der AGRANA STUDIOBÜHNE| WALFISCHGASSE; D: N. N.; R: Birgit Kajtna)

Ballettdirektor Manuel Legris präsentiert in der Wiener Staatsoper drei Premieren:
–  den dreiteiligen Abend MacMillan | McGregor | Ashton (31. Oktober 2017 – D: Valery Ovsyanikov) mit Concerto von Kenneth MacMillan, Eden | Eden von Wayne McGregor und Marguerite and Armand von Frederick Ashton;
–  Edward Clug:  Peer Gynt (21. Jänner 2018 – D: Simon Hewett) sowie die
–  Nurejew Gala 2018 (29. Juni 2018 – D: Kevin Rhodes).

Wiener Staatsoper Innen © Wiener Staatsoper / Michael Poehn

Wiener Staatsoper Innen © Wiener Staatsoper / Michael Poehn

In der AGRANA STUDIOBÜHNE | WALFISCHGASSE wird in der Spielzeit 2017/2018 neben der Premiere von Cinderella, Juan Crisóstomo de Arriagas Die arabische Prinzessin und Wagners Nibelungenring für Kinder (Hirofumi Misawa nach Richard Wagner) auch wiederum ein breites Programm mit u. a. von Staatsoperndirektor Dominique Meyer moderierten Künstlergesprächen, musikalischen Einführungsveranstaltungen, Meisterklassen, Konzerten, Lesungen, Vorträgen u. a. zu Operngeschichte, Veranstaltungen der Opernschule und Ballettakademie angeboten.

Die neue Saison bringt auch zahlreiche Künstler-Debüts am Haus, so etwa der Dirigentin Susanna Mälkki, der Dirigenten Giampaolo Bisanti, William Christie (mit dem Orchester Les Arts Florissants), Tomáš Hanus, Alexander Soddy, Ramón Tebar sowie der Regisseure Josef Ernst Köpplinger und Alexandra Liedtke. Zu den Sängerinnen und Sängern, die sich 2017/2018 dem Staatsopernpublikum vorstellen, zählen u. a. Hrachuhí Bassenz, Sarah Connolly, Annette Dasch, Lise Davidsen, Sabine Devieilhe, Agneta Eichenholz, Venera Gimadieva, Nora Gubisch, Elena Guseva, Christiane Karg, Anita Rachvelishvili, Simone Schneider; Benjamin Bernheim, Christophe Dumaux, Robert Gleadow, Murat Karahan, Bernard Richter, Andreas Schager, Wilhelm Schwinghammer, Thomas Tatzl.

Wichtige Sängerinnen und Sänger geben 2017/2018 ihre persönlichen Rollendebüts an der Wiener Staatsoper: KS Elena Garanca und KS Roberto Alagna sind weltweit erstmals in den Titelpartien von Samson et Dalila zu erleben, Piotr Beczala gestaltet erstmals den Maurizio in Adriana Lecouvreur – an der Seite von Anna Netrebko – und den Don José in Carmen, Wolfgang Koch die Titelpartie in Dantons Tod, Christopher Maltman den Ford (Falstaff) und den Mandryka (Arabella), Marina Rebeka die Amelia in Simon Boccanegra, KS Angela Denoke die Gräfin Geschwitz in Lulu, Aleksandra Kurzak die Desdemona (Otello) – um nur einige zu nennen.

 Wien / Antonio Vivaldi - In Venedig vergessen -Lebendig in Wien_ Bildhauer: Gianni Arico © IOCO

Wien / Antonio Vivaldi – In Venedig vergessen -Lebendig in Wien_ Bildhauer: Gianni Arico © IOCO

Neben den genannten und den Ensemblesängern treten weiters u. a. folgende Gastsolisten auf: Laura Aikin, Gun-Brit Barkmin, Luciana D’Intino, Danielle de Niese, Angela Gheorghiu, Carmen Giannattasio, KS Edita Gruberova, Anja Harteros, Anita Hartig, Evelyn Herlitzius, Anja Kampe, KS Angelika Kirchschlager, Isabel Leonard, Kristin Lewis, Lise Lindstrom, KS Marjana Lipovšek, Irina Lungu, KS Waltraud Meier, KS Ricarda Merbeth, Erin Morley, Catherine Naglestad, Camilla Nylund, Kristine Opolais, Olga Peretyatko-Mariotti, KS Adrianne Pieczonka, Dorothea Röschmann, Michaela Schuster, Tatiana Serjan, Maria José Siri, Ekaterina Siurina, KS Krassimira Stoyanova, Iréne Theorin, Iris Vermillion, Linda Watson, Sonya Yoncheva, Elena Zhidkova; Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, Nicola Alaimo, KS Carlos Álvarez, Marcelo Álvarez, Ain Anger, Aleksandrs Antonenko, Dmitry Belosselskiy, Jean-François Borras, Pavol Breslik, Javier Camarena, Marco Caria, Mario Cassi, Alessandro Corbelli, Jorge de León, Misha Didyk, Andrzej Dobber, Albert Dohmen, KS Plácido Domingo, Norbert Ernst, Paolo Fanale, KS Juan Diego Flórez, Roberto Frontali, KS Ferrucio Furlanetto, Massimo Giordano, Renato Girolami, Matthias Goerne, KS Stephen Gould, Vittorio Grigolo, Günther Groissböck, KS Franz Grundheber, Eric Halfvarson, KS Thomas Hampson, Alan Held, Ioan Hotea, Dmitri Hvorostovsky, Jonas Kaufmann, Simon Keenlyside, Tomasz Konieczny, Dmitry Korchak, Mariusz Kwiecien, Yonghoon Lee, Željko Lucic, Ambrogio Maestri, KSCH Peter Matic, Maxim Mironov, Tomislav Mužek, René Pape, George Petean, Massimiliano Pisapia, Luca Pisaroni, Dmytro Popov, Piero Pretti, Jukka Rasilainen, Johan Reuter, Peter Rose, KS Kurt Rydl, Fabio Sartori, KS Michael Schade, Erwin Schrott, KS Peter Seiffert, KSCH Peter Simonischek, Antonino Siragusa, KS Bo Skovhus, Pietro Spagnoli, Ludovic Tézier, Rainer Trost, Christopher Ventris, Rolando Villazón, Martin Winkler, Lars Woldt, Kwangchul Youn.

 Wien / Johann Strauss Vater © IOCO

Wien / Johann Strauss Vater © IOCO

2017/2018 stehen – neben den genannten Hausdebütanten – wieder am Pult der Wiener Staatsoper: Alain Altinoglu, Marco Armiliato, Pavel Baleff, Michael Boder, Semyon Bychkov, Frédéric Chaslin, James Conlon, Jonathan Darlington, KS Plácido Domingo, Dan Ettinger, Adam Fischer, James Gaffigan, Guillermo García Calvo, Sascha Goetzel, Eivind Gullberg Jensen, Michael Güttler, Daniel Harding, Graeme Jenkins, Patrick Lange, Louis Langrée, Jesús López Cobos, Cornelius Meister, Ingo Metzmacher, Tomáš Netopil, Yannick Nézet-Séguin, Evelino Pidò, Speranza Scappucci, Peter Schneider, Jean-Christophe Spinosi, Jeffrey Tate, Sebastian Weigle, Simone Young.

Der vielfältige Opern- und Ballettspielplan wird ergänzt von etablierten Veranstaltungsreihen:
–  Solistenkonzerte: An 5 Abenden stellen international herausragende Interpretinnen und Interpreten attraktive Konzertprogramme vor.
–  Matinee-Reihe Ensemblematinee im Mahler-Saal: An insgesamt 7 Terminen präsentieren sich junge Ensemblesängerinnen und -sänger abseits des Vorstellungsbetriebes. Am Klavier begleitet werden sie von den Korrepetitoren des Hauses.
–  Kammermusik-Reihe der Wiener Philharmoniker: In 10 Matineen präsentieren Mitglieder des Orchesters in wechselnden Ensembles unterschiedliche Kammermusik-Programme.
–  Kontrapunkte – Gesprächsmatineen von und mit Clemens Hellsberg: Dr. Clemens Hellsberg leitet zwei Diskussionsrunden zu aktuellen kulturellen Themen.
Am 23. Juni 2018 findet ein Galakonzert mit KS Edita Gruberova statt, die seit fast fünf Jahrzehnten der Wiener Staatsoper eng verbunden ist.
Abgerundet werden die umfangreichen Aktivitäten durch verschiedene weitere Matineen. Den beliebten Tag der offenen Tür begeht das Haus am 3. September 2017.
Insgesamt stehen in der Spielzeit 2017/2018 über 350 Vorstellungen auf dem Programm, davon 227 Opernvorstellungen (inkl. Kinderzauberflöte), 53 Ballettvorstellungen, 7 Konzerte, 7 Gesangsmatineen, 10 Kammermusik-Matineen, 8 weitere Matineen sowie in der AGRANA STUDIOBÜHNE | WALFISCHGASSE zahlreiche Kinderopernvorstellungen, Tanzdemonstrationen der Ballettakademie sowie weitere Veranstaltungen.

Am 8. Februar 2018 findet zum 62. Mal der Wiener Opernball statt: Das Haus wird wiederum in einen großen Ballsaal verwandelt, wo am darauffolgenden Tag zwei Vorstellungen von Die Zauberflöte für Kinder stattfinden.
Im Rahmen zweier konzertanter Gastspiele ist die Wiener Staatsoper auch in der nächsten Saison wieder im Ausland zu erleben: Am 22. Januar 2018 wird Don Giovanni in Abu Dhabi gespielt, am 2. April 2018 Le nozze di Figaro in Aix-en-Provence. In der Spielzeit 2017/2018 werden im Rahmen von WIENER STAATSOPER live at home insgesamt 45 Vorstellungen in exzellenter Bild- und Tonqualität über Internet live übertragen.

 Wiener Staatsoper / Videoleinwand am Herbert von Karajan Platz © IOCO

Wiener Staatsoper / Videoleinwand am Herbert von Karajan Platz © IOCO

Neben dem eigenen Portal www.staatsoperlive.com ist das Angebot auch über folgende Plattformen direkt abrufbar: Amazon Fire TV (Box oder Stick – App: WIENER STAATSOPER LIVE); Apple TV (Generation 4 seit Ende 2015 – App-Suche: WIENER STAATSOPER); A1TV Mediabox (Menüpunkt Internet Apps: WIENER STAATSOPER LIVE), Samsung SmartTV (App: WIENER STAATSOPER); und in Kürze auch SmartTVs anderer Hersteller.
Um ihr Angebot einer Vielzahl junger Menschen in ganz Österreich und darüber hinaus zugänglich zu machen, setzt die Wiener Staatsoper diese Technik für ein Live-Schulprogramm zu ausgewählten Terminen ein: Wiener Staatsoper live at school. Schülerinnen und Schüler entdecken das Haus samt seinen vielen Berufen, sie erleben live bei einer Probe den Entstehungsprozess mit und können durch zeitversetzte Ausstrahlung zur Schulzeit am Vormittag eine der Live-Übertragungen einer Opern- oder Ballettvorstellung gemeinsam erleben.
Im Rahmen von Oper live am Platz werden in den Monaten September, April, Mai und Juni wiederum jeweils rund 20 ausgewählte Opern- und Ballettvorstellungen live auf den Herbert von Karajan-Platz übertragen. Darüber hinaus werden alle Vorstellungen vom 27. Dezember 2017 bis 1. Jänner 2018 und das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker live am Platz gezeigt, Die Fledermaus am 31. Dezember als Beitrag zum „Silvesterpfad“ der Stadt Wien.