Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Theatertipps zu Ostern – 13 – 17.04.2017

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen (Gera) © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen (Gera) © Stephan Walzl

Theatertipps zu Ostern

Ein buntes Osterprogramm bietet Theater&Philharmonie Thüringen von Gründonnerstag bis Ostermontag in Altenburg und Gera. Dabei ist vom Puppenspiel über Operette und Musical bis zu den Schauspiel- und Konzertfreunden an alle gedacht.


Gründonnerstag

Wer den Abend „Junge Choreografen“ zur Festwoche des Thüringer Staatsballetts Anfang des Jahres verpasst hat, bekommt jetzt noch eine Chance. Aufgrund der großen Nachfrage stellen Tänzerinnen und Tänzer des Thüringer Staatsballetts nochmals am Gründonnerstag, 13. April, um 19.30 Uhr in der Bühne am Park Gera ihre eigenen Choreografien vor.

Ob Soli, Duette oder Gruppenchoreografien – den jungen Tanzschaffenden waren weder formal noch inhaltlich Grenzen gesetzt. In acht jeweils für sich stehenden Choreografien zeigen Stefania Mancini, Yuri Hamano, Hudson Oliveira, Yi Han und Fabio Boccalatte ihre Kreativität und individuelle Bewegungssprache. Dabei bedienen sie sich tänzerisch wie musikalisch einer großen Vielfalt: von intimen Pas de deux zur sphärischen Musik des isländischen Komponisten Ólafur Arnalds über elegante Spitzentanz-Variationen zu Chopin, bei denen die Tänzerinnen live am Klavier begleitet werden, bis hin zum getanzten Leben einer alleinstehenden Frau zu den Klängen der portugiesischen Band Madredeus und der Pop-Ikone Whitney Houston.


Karfreitag

Unter dem Titel „… denn sie wissen nicht, was sie tun“ präsentiert das ensemble diX an Karfreitag anlässlich des Lutherjahres 2017 ein musikalisch-literarisches Programm, in dem der unbequeme, aber erhellende Blick des expressionistischen Malers Otto Dix auf das Leben des Jesus von Nazareth im Mittelpunkt steht: „Dieses Leben dieses Jesus, das ist eine ganz tragisch kümmerliche Angelegenheit gewesen. Ein armer Mensch, der wenig Anhänger gehabt hat. Ein ganz verachteter, lächerlicher Mensch und jetzt stellen wir ihn dar, als kolossal geleckten Bärtling, nicht wahr, der da mit seinen Jüngern durchs Kornfeld geht … so ne Scheiße. Große Scheiße.“ (Otto Dix)

Luthers Übersetzung in ihrer archaischen Direktheit, Dix‘ Bilder in ihrer verstörenden Klarheit und Musik vom Barock bis zur Moderne erlauben im Zusammenspiel einen eindrücklichen Einblick in das Buch der Bücher – die Bibel. Das ensemble diX (Flöte: Andreas Knoop, Oboe: Albrecht Pinquart, Klarinette: Hendrik Schnöke, Fagott: Roland Schulenburg) offeriert Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Jacques Ibert, Henri Tomasi, Arvo Pärt, Charles Koechlin, Ralf Kubicek, Rudolf Hild und Peter Helmut Lang. Der Schauspieler Manuel Kressin spricht Texte von Matthäus, Martin Luther, Klaus Kinsky sowie Otto Dix.

Das Konzert findet nur um 20:00 Uhr im Konzertsaalfoyer der Bühnen der Stadt Gera statt, das Konzert um 17:00 Uhr im Landestheater Altenburg wurde mangels Vorverkauf abgesagt.


Altenburg und Gera

Thomas Wicklein als Dirigent und Moderator lädt zum nächsten Konzert in der beliebten Reihe „Klassik bei Kerzenschein“ am Samstag, 15. April, um 18 Uhr, in die Bühne am Park Gera und am Ostermontag, 17. April, um 15 Uhr, ins Große Haus des Landestheaters Altenburg ein. Im Rahmen der Orchesterpatenschaft „tutti pro“ des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera mit der Musikschule „Heinrich Schütz“ Gera musizieren in diesem Konzert junge Solisten der Musikschule gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester. „tutti pro“ ist eine Initiative von Jeunesses Musicales Deutschland, der Deutschen Orchestervereinigung und dem Verband deutscher Musikschulen.

Bereits beim 56. Konzert der Reihe Klassik bei Kerzenschein konnten junge Musiker der Musikschulen ihre große musikalische Begabung unter Beweis stellen. Freuen Sie sich auf ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm: Während das Cellokonzert von Antonio Vivaldi (1678-1741) ein Paradebeispiel für diese Gattung ist, begeistert das Konzert für zwei Mandolinen mit seinen für heutige Ohren eher ungewohnten Klängen. Ein ähnliches Juwel ist das Märchen von Václav Trojan (1907-1983), in dem das Akkordeon mit seinem lustigen Klang zum Geschichtenerzähler mutiert. Das heitere Klarinettenkonzert von Carl Stamitz (1745-1801)  ist von großer Bedeutung für die Musikgeschichte, denn für das damals noch sehr junge Instrument gab es bis dato kaum eigene Solokonzerte. Als packendes Finale erklingt das fulminante erste Cellokonzert von Schostakowitsch (1906-1975), das sich durch seine Bewegung und Heiterkeit auszeichnet. Darüber hinaus erklingen Kompositionen der Brüder Joseph (1732-1809) und Michael Haydn (1737-1806).

Unter der bewährten Stabführung von Thomas Wicklein spielt das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera, als Solisten sind Julia Rotter (Querflöte), Johannes Deutsch (Klarinette), Anna Herrmann, Dora-Marie Henschelmann, Emily Waldenmaier (Violoncello), Sina Jander, Nico Sonack (Mandoline), Konrad Gustav Schopplich (Akkordeon) und Guilia Marie Schober (Klavier) zu erleben.


Altenburg

Theater und Philharmonie Thüringen / ZWEI MÄNNER GANZ NACKT - Alain Kramer (Bruno Beeke - links) ist schockiert, als er nachmittags nackt in seiner Wohnung erwacht und neben sich seinen Angestellten Nicolas Prioux (Ulrich Milde) vorfindet - ebenfalls nackt... © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / ZWEI MÄNNER GANZ NACKT – Alain Kramer (Bruno Beeke – links) ist schockiert, als er nachmittags nackt in seiner Wohnung erwacht und neben sich seinen Angestellten Nicolas Prioux (Ulrich Milde) vorfindet – ebenfalls nackt… © Sabina Sabovic

Wenn Sie noch immer nicht wissen was es mit „Zwei Männern ganz nackt“ auf sich hat, müssen Sie am Samstag, 15. April, um 19.30 Uhr ins Heizhaus gehen. Dort wird die französische Komödie von Sébastien Thiéry (*1970) aufgeführt. Regie führte Schauspieldirektor Bernhard Stengele.

Der etablierte Anwalt Alain Kramer (Bruno Beeke) ist schockiert, als er in seiner Wohnung erwacht und neben sich im Bett seinen Kollegen Nicolas Prioux (Ulrich Milde) vorfindet – ebenfalls nackt. Beide können sich an nichts erinnern. Wie sind die beiden Männer in diese Situation geraten, die sie sich nicht erklären können? Alains Frau Cathérine (Christiane Nothofer) zieht den einzig logischen Schluss: Ihr Mann ist schwul und hat sie betrogen. Alain unternimmt deshalb allerlei abwegige Versuche seine Frau davon zu überzeugen, dass er heterosexuell ist. Doch bald entdeckt er weitere Gedächtnislücken und gerät vor seiner Frau und sich selbst in immer größere Erklärungsnot….. Der Abend hat Tempo und Witz, aber nicht für alles eine Lösung!

Das Rahmenprogramm der internationalen Schauspielproduktion „Cohn Bucky Levy – Der Verlust“ verheißt am Ostersonntag ab 14 Uhr im Paul-Gustavus-Haus beim Kaffeeklatsch Begegnungen und Informationen. Der Eintritt ist frei!

Theater und ;Philharmonie Thüringen / Der Hauptmann von Köpenick - Ouelgo Téné (Wilhelm Voigt) und Thorsten Dara (Hoprecht) © Sabina Sabovic

Theater und ;Philharmonie Thüringen / Der Hauptmann von Köpenick – Ouelgo Téné (Wilhelm Voigt) und Thorsten Dara (Hoprecht) © Sabina Sabovic

Letzte Gelegenheit Bernhard Stengeles Inszenierung von Carl Zuckmayers Stück „Der Hauptmann von Köpenick“ mit Ouelgo Téné in der Titelrolle in Altenburg zu sehen, ist am Ostersonntag um 18.00 Uhr. Ab 12. Mai ist die Inszenierung, die deutschlandweit für mediale Aufmerksamkeit gesorgt hat und von den Kritikern durchweg gelobt wurde, in Gera zu sehen. Die Geschichte nach einer wahren Begebenheit aus dem Jahr 1906 berührt auch heute; ihr Gegenstand ist der blamabelste Kriminalfall der wilhelminischen Ära, über den einst die ganze Welt lachte. Die Story ist unvergessen. Zuckmayer machte aus dem Stoff eine bissige Satire. Sein Stück wurde sein größter Erfolg, uraufgeführt 1931 in Berlin, nachgespielt überall.


Gera

Paul Abrahams schwungvolle Operette „Viktoria und ihr Husar“ steht am Ostersonntag um 14.30 Uhr zum letzten Mal auf dem Spielplan im Großen Haus Gera. Die selten gespielte Operette ist eine anrührende Liebesgeschichte, die eine Frau zwischen zwei Männern zeigt. Handlungszeit ist nach 1918. Die Handlungsorte wechseln in rasendem Tempo, sind kontrastreich und exotisch: so führt die Reise aus der sibirische Steppe über St. Petersburg und Japan schließlich in die Heimat von Viktoria und ihrem Rittmeister Koltay nach Ungarn in das schöne Dorf Doroszma.

Dabei ist sie gespickt mit Ohrwürmern wie „Mausi, süß warst du heute Nacht“, „Meine Mama war aus Yokohama“, „Reich’ mir zum Abschied noch einmal die Hände“ oder „Ja, so ein Mädel, ungarisches Mädel“, die geradezu zum Mitsingen verführen und zum Tanzen verlocken. Folgerichtig tanzt in der Inszenierung von Winfried Schneider nicht nur das Ballettensemble, sondern alle Solisten und der Opernchor können zeigen, welche Fähigkeiten da in ihnen stecken.

1930 in Budapest mit großem Erfolg uraufgeführt, wurde „Viktoria und ihr Husar“ zum ersten Welterfolg von Paul Abraham (1892-1960).

Die Rockerette „Barbarossa ausgeKYFFt“ von Olav Kröger (Musik) und Manuel Kressin (Libretto) in der Regie von Schauspieldirektor Bernhard Stengele ist eine musikalische Satire, die auf Mythen, Legenden und historischen Ereignissen um den Staufferkaiser Friedrich II. beruht, der bekanntlich noch im Kyffhäuser sitzt und auf seine Wiedererweckung wartet, um Deutschland zu einen. Am Ostermontag um 18 Uhr ist sie zum letzten Mal im Großen Haus in Gera zu sehen. Dazu gilt die Offerte THEATERJOKER, d.h. jede Karte ist für 16,- Euro zu haben, Schüler, Studenten, Azubis zahlen die Hälfte.

Nach über 800 Jahren Schlaf gelingt es der Partei „Deutschland Voran“ tatsächlich Barbarossa aus dem Kyffhäuserstein zu erwecken, um ihn als Kanzlerkandidaten für die nächste Wahl aufzustellen. Der aufgeweckte Altkaiser aber lässt sich nicht einfach wie gedacht benutzen. Er hat ganz anderes im Sinn: er sehnt sich nach seiner Liebe von einst und findet Freunde, die ihm helfen, Agathe wiederzu finden …. Das Schauspielensemble von Theater&Philharmonie Thüringen erweist sich als flotte Musicaltruppe mit kabarettistischen Qualitäten.


Puppentheater in Altenburg und Gera

Mit seinem selbstinszenierten Solo „Die Werkstatt der Schmetterlinge“ ist Tobias Weishaupt am Samstag, 15. April, um 16 Uhr und am Ostersonntag, 16. April, um 10 Uhr im Puppentheater Gera zu erleben. Nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Gioconda Belli und Wolf Erlbruch schuf er eine Fassung fürs Puppentheater für Kinder ab 5 Jahren.

Er spielt darin den Erfinder Rodolfo, der bei den Gestaltern aller Dinge arbeitet und in die Fußstapfen seines berühmten Großvaters treten möchte, der den Regenbogen erfand. Rodolfo träumt von einem Baum, der wie ein Vogel singt oder von einem Tier, das wie die Sonne strahlt. Leider sind die Welt der Pflanzen, der Tiere, der Mineralien und der Gestirne streng voneinander getrennt. Wegen seiner übersprudelnden Ideen, die das Gleichgewicht der Erde ins Wanken bringen könnten, wird Rodolfo in die Insektenwerkstatt verbannt. Dort werden nur kleine, krabbelnde Tierchen erfunden, weshalb diese Abteilung ziemlich unbeliebt ist. Dennoch gibt Rodolfo nicht auf. Er träumt davon, ein Tier zu erfinden, das leicht wie ein Vogel, lebendig wie ein Insekt und schön wie eine Blume ist.

Theater und Philharmonie Thüringen / Marcella von Jan spielt DORNRÖSCHEN © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Marcella von Jan spielt DORNRÖSCHEN © Stephan Walzl

Marcella von Jan spielt am Ostersonntag und am Ostermontag um 10 Uhr im Theater unterm Dach Altenburg für Kinder ab 5 Jahre das Märchen „Dornröschen“. Aus einem aufklappbaren Bilderbuch quillt das bekannte Märchen der Brüder Grimm hervor: Das Wunschkind Dornröschen bekommt die besten Wünsche der Feen, doch leider hat man die 13. Fee vergessen. Die rächt sich mit einem Fluch, der nur durch die 12. Fee mit einem 100-jährigen Schlaf gemildert werden kann. Aber zum Glück wissen wir ja: Erwecken wird das liebliche Königskind Dornröschen ein Prinz…

Der renommierte Grafiker und Bilderbuchillustrator Franz Zauleck (Lucie und Karl-Heinz) hat die Bühne und das fantasievolle Klappbilderbuch entworfen.

—| Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen |—

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, 8. Philharmonisches Konzert, 18./19.06.2014

Juni 11, 2014 by  
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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Großes Haus der Bühnen der Stadt Gera (rechts) Landestheater Altenburg Collage © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Großes Haus der Bühnen der Stadt Gera (rechts) Landestheater Altenburg Collage © Stephan Walzl

Shakespeare in Concert _ 8. Philharmonisches Konzert in Gera

Shakespeare in Concert ist das 8. Philharmonische Konzert am 18. und 19. Juni um 19.30 Uhr im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera überschrieben. Das Altenburger Publikum erlebt im Schlosskonzert am 28. Juni unter dem Motto „Kiss me, Katie“ ebenfalls ein Programm mit Anklängen an das Genie von Stratford upon Avon.

Theater und Philharmonie Thüringen / Gabriel Feltz © Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Gabriel Feltz © Theater und Philharmonie Thüringen

Groß ist das Aufgebot an Künstlern, die das Shakespeare anlässlich seines 450. Geburtstages gewidmete 8. Philharmonische Konzert, das auch eine Uraufführung präsentiert, gemeinsam gestalten. Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera musiziert unter der Leitung von Gabriel Feltz – von 2001 bis 2005 Generalmusikdirektor des Hauses, heute GMD des Theaters Dortmund und Chefdirigent der Dortmunder Philharmoniker. Er springt für Michail Jurowski ein, der aus Krankheitsgründen absagte. Neben den beiden Sopranistinnen Katie Bolding und Akiho Tsujii gehören zu den Mitwirkenden der Konzertchor des Goethe-Gymnasiums/ Rutheneum seit 1608 unter Christian K. Frank sowie Schauspieldirektor Bernhard Stengele mit zwei weiteren Sprechern. Dazu kommt das ensemble diX; denn der Kölner Komponist Hendrik Albrecht, der sehr erfolgreich und preisgekrönt Hörspielmusik schreibt, ließ sich von der Komödie „Viel Lärm um nichts“ zu einer gleichnamigen Symphonischen Dichtung anregen, die er als Auftragswerk für die vier Solo-Holzbläser des ensemble diX und das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera komponierte. Diese klangschöne Neukomposition verspricht Kino für die Ohren!

Dramatiker, Poet, Genie: William Shakespeares Jubiläum bietet genreübergreifend Grund zum Feiern! Nicht nur im Schauspiel, sondern auch in der Musik ist Shakespeare nicht wegzudenken: Zahlreiche Opern und Ballette basieren auf Shakespeare-Dramen und auch im Konzertrepertoire dienen seine Werke als Inspiration für Komponisten.

In diesem spartenübergreifenden Projekt, das mit Tschaikowskis Fantasie-Ouvertüre Romeo und Julia beginnt, wird Mendelssohns Sommernachtstraum zum besonderen Konzert-Highlight. Seine Konzertouvertüre op. 21 ist bekannt und beliebt. Viel seltener dagegen wird die gesamte Schauspielmusik aufgeführt, die neben dieser Ouvertüre aus Zwischenaktmusiken, Chören und Melodramen besteht und die gesamte Handlung klangvoll untermalt und begleitet. Die Sopranistinnen Katie Bolding und Akiho Tsujii sowie der Konzertchor des Goethe-Gymnasiums/ Rutheneum seit 1608 unter Christian K. Frank haben hier ihren Auftritt. Außerdem werden Auszüge aus den originalen Shakespeare-Dialogen von Mechthild Scrobanita, Lorina Mattern und Bernhard Stengele zur Musik gelesen, sodass die Vertonung in ihrer ursprünglichen Funktion verständlich wird. Der Konzertsaal verwandelt sich so in einen sommerlichen Märchenwald, man hört Elfen tanzen, Puck seine Scherze treiben und die Luft im Wald vor Verliebtheit knistern ….

Henrik Albrecht lebt und arbeitet in Köln und Berlin. 1969 in Köln geboren, begann er 1991seine Studien an der Musikhochschule Köln. Dort studierte er zunächst Klavier, später Komposition (bei Bojidar Dimov und York Höller) und Tonsatz (bei Johannes Schild). Diese Studien vermittelten ihm das handwerkliche Geschick, den Farbenreichtum des modernen Orchesters zu beherrschen. Er arbeitet in vielfältigsten Musikrichtungen unter anderem als Tangomusiker, Pianist und Bandoneonist. Neben Kompositionen für den Konzertsaal gilt seine Liebe schon lange dem Hörspiel und der Film- und Theatermusik.

Er komponierte u.a. die Musik zu den Hörspielen „Bel Ami“ nach Guy de Maupassant, „Der Messias vom Stamme Efraim“ nach Moische Kulbak. Im jüngsten Donna Leon Hörspiel „Nobiltá“ ist seine Musik ebenso zu finden wie in den Komissar Montalbano Krimis von Andrea Camillieri, die der SWR produziert. Mit Leonard Koppelmann kreierte er das erste „Technicolor Breitwand Hörspiel“; „Die Säulen der Erde“ von Ken Follett, das erstmalig wieder seit den Goldenen Tagen des Radios in den 50er Jahren das Orchester als Klangkörper einsetzte. Auch vertonte er das Hörspiel „Baudolino“; nach Umberto Eco.

Seit 2005 widmet er sich der, von ihm kreierten Gattung des Orchesterhörspiels. Drei Sprecher und ein Orchester erwecken in dieser Reihe klassische Stoffe der Weltliteratur zu neuem Leben. Auf diese Weise bearbeitete er musikalisch schon die Stoffe „Pinocchio“, „Das Gespenst von Canterville“ und „Der Krieg der Knöpfe“ und „Peter Pan“. Für „Das Gespenst von Canterville“ erhielt Albrecht 2007 den Deutschen Hörbuchpreis. 2009 erhielt „Der Krieg der Knöpfe“ den Deutschen Hörbuchpreis als bestes Kinderhörbuch. Seine neuesten Orchesterhörspiele sind „Alice im Wunderland“ und „Christmas Carol“. Zahlreiche Orchester haben diese Werke bereits aufgeführt.

In jüngster Zeit widmet sich Henrik Albrecht verstärkt der Oper. Aus der Zusammenarbeit mit der von ihm mitbegründeten Literaturoper-Köln entstanden seine drei Kammeropern „Frankenstein“, „Das Bildnis des Dorian Gray“ und „Die Verwirrungen des Zöglings Törleß“, die bereits erfolgreich inszeniert und aufgeführt wurden.

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Vocalconsort Leipzig und ensemble diX gemeinsam im Foyerkonzert, 06.07.2014

Juni 1, 2014 by  
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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Großes Haus der Bühnen der Stadt Gera (rechts) Landestheater Altenburg Collage © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Großes Haus der Bühnen der Stadt Gera (rechts) Landestheater Altenburg Collage © Stephan Walzl

Vocalconsort Leipzig und ensemble diX gemeinsam im Foyerkonzert

Gesänge und Kammermusik der deutschen Romantik stehen auf dem Programm im letzten Foyerkonzert am Sonntag, 6. Juli, 11 Uhr, im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera, das vom ensemble diX und dem Vocalconsort Leipzig unter Leitung von Gewandhauschordirektor Gregor Meyer gemeinsam gestaltet wird. Damit endet auch die Saison der Foyerkonzerte mit einem außergewöhnlichen Konzert, das sich Musikfreunde nicht entgehen lassen sollten.

Theater und Philharmonie Thüringen / VCL © Gert Mothes

Theater und Philharmonie Thüringen / VCL © Gert Mothes

Die rund 35 Sänger und Sängerinnen vom Vocalconsort Leipzig haben durchweg eine solide musikalische Ausbildung genossen (u.a. im Thomanerchor, im MDR-Kinderchor oder an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig) und begeistern als semiprofessionelles Ensemble durch jugendliche Frische und ausgeprägte Musizierfreude.

1999 vom jetzigen Gewandhauschorleiter Gregor Meyer gegründet, hat sich das Ensemble vor allem durch die einfühlsame wie lebendige Interpretation geistlicher Chormusik zwischen Barock und Romantik einen Namen gemacht. In jüngerer Zeit trat das Vocalconsort aber auch immer wieder durch innovative Crossover-Projekte in Erscheinung.

Neben einer regen Konzerttätigkeit in Leipzig und in der Region (u.a. im Gewandhaus, in der Thomaskirche, beim Bachfest, beim MDR-Musiksommer und in der Kreuzkirche Dresden), bestreitet das Vocalconsort auch etliche Konzertreisen im In- und Ausland (u.a. nach Minsk und Bosnien) und erfolgreiche Wettbewerbe (z.B. Goldenes Diplom beim Internationalen Robert-Schumann-Chorwettbewerb), und ist außerdem regelmäßig auf Deutschlandradio Kultur und MDR-Figaro zu erleben. Seit 2007 sind sieben CDs entstanden, die vom weitgefächerten Repertoire des Ensembles zeugen.

Das ensemble diX musiziert mit Andreas Knoop (Flöte), Albrecht Pinquart (Oboe), Hendrik Schnöke (Klarinette), Markus Künzig (Horn) und Roland Schulenburg (Fagott).

„Über allen Gipfeln ist Ruh’“ ist das Programm überschrieben. Das Bläserquintett von August Klughardt, einem Liszt-Zeitgenossen, der auch in Thüringen tätig war, spannt den Bogen. Zwischen den einzelnen Sätzen erklingen bekannte Chorlieder der Romantik, die die Naturverbundenheit dieser Epoche deutlich machen. Johannes Brahms „Nachtwache“ und „Letztes Glück“ sind wunderschöne Auseinandersetzungen mit dem Verstreichen der Jugend und der Vergänglichkeit. Beschwingter strahlen dann die auf Volksmelodien beruhenden „Vier Zigeunerlieder“. Mit Felix Mendelssohn Bartholdys „Mailied“ wird auch der Frühling gewürdigt und Robert Schumanns „Zum Abschied zu singen“ steht am Ende des Programms.

Am Nachmittag treten die Musiker und Sänger übrigens auf den Stelzenfestspielen bei Reuth auf.

Programm:
August Klughardt (1847 – 1902)
Allegro non troppo – aus dem Quintett C-Dur op.79
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Nachtwache 1, op. 104 Nr. 1
Nachtwache 2, op. 104 Nr. 2
Der Gang zum Liebchen, op.93 Nr.3
Waldesnacht, op. 62 Nr. 3
Letztes Glück, op. 104 Nr. 3
August Klughardt (1847 – 1902)
Allegro vivace – aus dem Quintett C-Dur op.79
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Vier Zigeunerlieder, op.112:
Himmel strahlt so helle und klar
Rothe Rosenknospen
Brennnessel steht an Weges Rand
Liebe Schwalbe, kleine Schwalbe
August Klughardt (1847 – 1902)
Andante grazioso – aus dem Quintett C-Dur op.79
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Frühlingsfeier, op.48 Nr.3
Mailied, op. 41 Nr. 5
Abschied vom Walde, op 59 Nr.3
August Klughardt (1847 – 1902)
Adagio- Allegro – aus dem Quintett C-Dur op.79
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Dem dunklen Schoß heiliger Erde, ohne Opus 20
Robert Schumann (1810 – 1856)
Beim Abschied zu singen, op.84

—| Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen |—

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Wochenende vom 5. bis 7.04.2013

April 4, 2013 by  
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Theater und Philharmonie Thüringen

Landestheater Altenburg © Stephan Walzl

Landestheater Altenburg © Stephan Walzl

Wochenende vom 5. bis 7. April

Altenburg
 
Im Landestheater öffnet sich am Freitag, 5. April, um 19.30 Uhr, der Vorhang für „Kasimir und Karoline“. Der Autor Ödön von Horváth nennt sein Volksstück selbst eine „Ballade voll stiller Trauer, gemildert durch Humor“. In die surreale Stimmung des Münchner Oktoberfestes verpflanzt er die Liebesgeschichte von zwei Menschen, die an sich selbst und ihren Umständen scheitern. Zugleich ist „Kasimir und Karoline“ ein tragisch-komisches Lehrstück über eine Zeit, in der Verzweiflung und Armut den Weg für eine Politik ebneten, die für das Menschliche gänzlich erblindet war. Horváth gilt als sozialkritischer „Klassiker der Moderne“. Als Kasimir und Karoline überzeugen Philipp Reinheimer und Anne Diemer, als Merkel Franz und seine Erna stehen ihnen Manuel Struffolino und Katharina Weithaler in nichts nach. Regie führte Schauspieldirektor Bernhard Stengele.
 
Theater und Philharmonie Thüringen / Zeit.Punkt. © Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Zeit.Punkt. © Theater und Philharmonie Thüringen

Letzte Gelegenheit Silvana Schröders Ballett „Zeit.Punkt.“ im Landestheater zu sehen, ist am Sonntag, 7. April, um 14.30 Uhr. Das Philharmonische Orchester Altenburg – Gera musiziert live unter der Leitung von Jens Troester.

Für Bühne, Kostüme und Videos zeichnet Andreas Auerbach. Es tanzen in den Hauptrollen zur Premiere: Chio Kawabata (Mädchen, Frau), Odsuren Dagva (Todesengel).

 
Die Zeit gilt als physikalische Größe, objektiv, eindeutig und unumkehrbar. Gleichzeitig ist sie in der individuellen Wahrnehmung der Menschen etwas höchst Subjektives: Mal scheint die Zeit still zu stehen, mal verstreicht sie wie im Flug. Als Ursache dafür werden gemeinhin die Disposition des Individuums und seine momentane psychische Verfassung angesehen. Aber auch geographische, historische, kulturelle, politische, soziale und religiöse Komponenten bestimmen die Wahrnehmung von Zeit. Silvana Schröder legt ihrer choreografischen Reflexion über die Wahrnehmung von Zeit Musik höchst unterschiedlicher Sphären zugrunde: Leonard Bernsteins Musik ist eindeutig in der Großstadthektik Nordamerikas verortet – vital, impulsiv, dynamisch. Wojciech Kilars Filmmusik zu „Dracula“ vermittelt den Eindruck von Unerbittlichkeit und Unentrinnbarkeit, so wie der Faktor Zeit oft von den gestressten Individuen des 21. Jahrhunderts empfunden wird. Die Kompositionen des Esten Arvo Pärt sind gegenwärtig und scheinen doch aus einer anderen Zeit zu stammen. Zuweilen beschreiben sie gar einen Stillstand. Karten sind noch erhältlich!
 
 
Gera
 
Mit Haydns Singspiel „Die Feuersbrunst“ begeisterten Sänger, Musiker und Puppenspieler zur Premiere am vergangenen Sonnabend das Publikum. Am Freitag, 5. April, um 19.30 Uhr, steht die nächste Vorstellung auf dem Spielplan der Bühne am Park und die Zuschauer können den seltenen Fall miterleben, wie eine Feuersbrunst auch gute Seiten haben kann: Steckel (Alexander Voigt) nämlich kommt so wieder in den Besitz seines Hauses und Hanswurst (Kai Wefer) letztlich zu seiner geliebten Colombine (Katie Bolding). Turbulente Aktionen mit reichlich Verwechslungen, Verkleidungen und Überraschungen und vor allem ein liebenswertes Sängerensemble versprechen einen vergnüglichen, unterhaltsamen Abend.
 
Ein absolutes Highlight dieser Spielzeit ist Dmitri Schostakowitschs Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ in der Regie von Generalintendant Kay Kuntze, die zur Premiere von Publikum und Presse stürmisch gefeiert. Die nächste Vorstellung steht am Samstag, 6. April, 19.30 Uhr im Großen Haus auf dem Spielplan. 18.45 Uhr erwartet Chefdramaturg Felix Eckerle Interessierte zu einer Einführung im Konzertsaal. Die musikalische Leitung hat mit Gerrit Prießnitz in dieser Vorstellung ein weiterer Bewerber um die vakante Position des Generalmusikdirektors. Derzeit ist Gerrit Prießnitz an der Wiener Volksoper engagiert. Die Titelpartie der Katerina Ismailowa gestaltet Valerie Suty.
 
Katerina Ismailowa ist unglücklich: Der Ehemann Sinowij ist ihr zuwider, Kinder hat sie keine, und der Haushalt ödet sie an. Ihr Schwiegervater Boris ist lüstern und eifersüchtig zugleich. Sie weist ihn ab und beklagt, dass es Zärtlichkeit zwar bei den Tieren gebe, nicht aber in ihrem Leben. Als der Arbeiter Sergej in ihr Schlafzimmer eindringt, erliegt sie dessen Verführung. Eine verhängnisvolle Geschichte nimmt ihren Lauf …
 
Dmitri Schostakowitschs (1906-1975) zweite Oper ist von ungeheurer dramatischer Spannung und suggestiver Kraft. Dazu trägt auch der krasse Realismus des Librettos nach Nikolai Leskows Erzählung bei. Katerina Ismailowa, die zur Mörderin wird, ist das Sinnbild der geschundenen Frau.
 
Gefährliche Liebschaften“ –  das Stück von Fabian Joel Walter nach dem Briefroman von Choderlos de Laclos steht am Samstag, 6. April, um 19.30 Uhr auf dem Spielplan im Puppentheater. Virtuos belebt die Schau- und Puppenspielerin Sabine Schramm die Figuren, enthüllt ihre Motive, ihre Seele. Lukas Dreyer, Solocellist des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera, spielt live Musik von Johann Sebastian Bach. Der berühmte Briefroman aus dem Jahr 1782 zeichnet das Sittenbild einer ganzen Epoche. Er behandelt die ebenso maliziösen wie teuflischen Intrigen der Marquise de Merteuil und ihres Gespielen Vicomte de Valmont am Vorabend der Französischen Revolution und ging als skandalträchtige und provokante Literatur in die Geschichte ein.
 
Die TheaterFABRIK zeigt am Samstag, 6. April, um 19.30 Uhr in der Tonhalle „6 Gramm Caratillo“. Diese Menge Gift in Wasser gelöst und in einem Zug getrunken, sollen Clemens C. – gespielt von Mario Binkowski – nach seinen Berechnungen in den nächsten 30 Minuten ins Jenseits befördern. Die Vorbereitungen sind erledigt, die Briefe versandt, die Tür abgeschlossen. Das Band läuft, das den wissenschaftlichen Selbstversuch dokumentieren soll. Was jedoch zunächst als wissenschaftlicher Selbstversuch beginnt, wird eine Bestandsaufnahme bisherigen Lebens, verpasster Liebe, unerfüllter Sehnsüchte und nicht gelebter Wünsche. Dem Autor Horst Bienek gelingt es, das Bild eines jungen Mannes zu entwerfen, der auf der Suche nach dem Glück, zu leben versäumt hat.
 
Dass das ensemble diX eine reisefreudige Gruppe ist, dürfte in seiner Heimatstadt Gera wohl bekannt sein. Irland, Großbritannien, Holland, Polen haben die vier Musiker bereist. Auch ihr Publikum nehmen Andreas Knoop (Flöte), Albrecht Pinquart (Oboe), Hendrik Schnöke (Klarinette) und Roland Schulenburg (Fagott) gern mit auf eine musikalische Reise. Frankreich, Italien und Südamerika waren Ziele der Vergangenheit. Im 213. Foyerkonzert am Sonntag, 7. April, um 11:00 Uhr geht es vom Konzertsaalfoyer der Bühnen der Stadt Gera aus auf einen Abstecher in Nordamerikanische Gefilde. Die Komponisten Kars, Schuller, Parker und Shiffrin versprechen eine interessante Mischung aus Blues, Rock, Jazz und Filmmusik. Außerdem und ein wenig abseits der Route erklingt die Uraufführung eines Werkes, das der argentinische Tango-Komponist Ezequiel Diz extra für das ensemble diX komponiert hat. Angeregt durch die Malerei von Otto Dix hat er den Geraer Musikern ein Stück „auf den Leib“ geschrieben, das südamerikanisches Temperament und europäischen Expressionismus vereint. Ein schönes Beispiel globaler Zusammenarbeit und ein Exempel für die weltweite Begeisterung für den Geraer Maler Otto Dix.
 
Bezahlt wird nicht“ – ist die Konsequenz temperamentvoller Italienerinnen in einem Supermarkt angesichts stetig steigender Preise. Wie soll man auch klarkommen, wenn täglich alles teurer wird, man aber nicht mehr verdient und drohende Arbeitslosigkeit wie ein Damoklesschwert über einem schwebt? Schauspieldirektor Bernhard Stengele inszenierte die Farce des Nobelpreisträgers Dario Fo, die am Sonntag, 7. April, um 19.30 Uhr wieder auf dem Spielplan in der Bühne am Park steht.
 
Auch Antonia (Vanessa Rose) hat soviel Lebensmittel zusammengerafft, wie sie tragen kann. Aber wie soll sie nun ihrem gesetzestreuen Mann Giovanni (Jochen Paletschek) erklären, wieso sie plötzlich so viel einkaufen konnte? Da hilft nur eins: Die Lebensmittel müssen erst einmal versteckt werden. Gut, dass gerade Freundin Margherita (Anne Diemer) kommt. Doch die Frauen müssen nicht nur ihre Männer in die Irre führen, sondern auch diverse Ordnungshüter (Bruno Beeke) täuschen. So wird Margherita kurzerhand durch geklauten Reis, Mehl und Zucker zur Hochschwangeren. Um Ehemann Luigi (Manuel Kressin) dieses Wunder zu erklären, müssen die Pille, der Papst und eine erfundene, an den Haaren herbeigezogene Transplantationstheorie herhalten. Eine turbulente Farce nimmt ihren Lauf …
 
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