Schwerin, Mecklenburgisches Staatstheater, Klassik Open Air – Y Viva España!, MeckProms Juli 2019

mst_neu_logo2016neu_40

Mecklenburgisches Staatstheater

Mecklenburgisches Staatstheater /  Eröffnungskonzert Schwerin Meck Proms © SilkeWinkler

Mecklenburgisches Staatstheater /
Eröffnungskonzert Schwerin Meck Proms © SilkeWinkler

„Y Viva España!“ bei den MeckProms 2019

Das Klassik Open Air der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin

Seit über zwei Jahrzehnten beschließt die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin mit den traditionellen „MeckProms“ die Konzertsaison am Mecklenburgischen Staatstheater. Unter dem klangvollen Motto „Y Viva España!“ entführt das Orchester sein Publikum dieses Jahr auf eine stimmungsvolle, musikalische Reise ins sonnige Spanien. Der Auftakt für die Konzertreihe, zu der die Besucher auch in diesem Jahr wieder ihre gefüllten Picknickkörbe mitbringen dürfen, ist am 2. Juli 2017 um 20 Uhr auf der Freilichtbühne im Schweriner Schlossgarten zu erleben.

Klänge eines üppigen Sommerabends – die schimmernde Hitze, wie sie von den Terrakotta-Dächern reflektiert, Menschen, die reden und lachen, das Klirren von Weingläsern, und aus der Ferne, langsam wachsend, die temperamentvollen Tanzrhythmen und herzzerreißenden Melodien von schönen Landschaften und magischen Städten. Spanien, leidenschaftlich und stolz, liefert die Musik für die diesjährigen „MeckProms“. Das Publikum darf sich auf Werke von Emmanuel Chabrier, Georges Bizet, Isaac Albéniz und Johann Strauss freuen und natürlich auch auf die wunderbaren Stimmen der bezaubernden, baskischen Solistinnen, Naroa Intxausti (Sopran) und Itziar Lesaka (Mezzosopran). Am Pult steht, wie bereits in den vergangenen Jahren mit Generalmusikdirektor Daniel Huppert, der die „MeckProms“ auf unterhaltsam charmante Weise dirigiert und moderiert.

Nach dem Tour-Auftakt in der Landeshauptstadt macht die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin an drei weiteren bezaubernden Orten Mecklenburgs halt. In den idyllischen Parkanlagen von Schloss Bothmer unweit des Ostseebades Boltenhagen sind die Musiker und Musikerinnen am 7. Juli zu erleben. Danach spielt das Orchester am 9. Juli in der Barlachstadt Güstrow vor der eindrucksvollen Fassade des Doms. Mitten auf den grünen Wiesen im weitläufigen Schlosspark von Ludwigslust vor dem Schweizerhaus findet am 14. Juli das Abschlusskonzert der diesjährigen „MeckProms“ statt.

Kinder bis 14 Jahre haben zu allen Konzerten freien Eintritt.


Konzerttermine MeckProms „Y Viva España!“ 2019


Freilichtbühne im Schlossgarten Schwerin: 2. Juli 2019, 20.00 Uhr
Karten: 25 Euro
Theaterkasse Schwerin (für alle Spielorte)
Tel.: 02385 53 00-123
www.mecklenburgisches-staatstheater.de

Schloss Bothmer Klütz
7. Juli 2019, 11.00 Uhr (Einlass: 10.00 Uhr)
Karten: 26 Euro
Stadtinformation Klütz, Tel.: 038825 22 295
Kurverwaltung Boltenhagen, Tel.: 038825 36 00
sowie an der Theaterkasse Schwerin

Domplatz Güstrow
9. Juli 2019, 20.00 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr)
Karten: 25 Euro
Güstrow Tourismus e. V., Tel.: 03843 68 10 23
sowie an der Theaterkasse Schwerin

Schlosspark/Schweizerhaus Ludwigslust
14. Juli 2019 um 11.00 Uhr (Einlass: 10.00 Uhr)
Ort: Ludwigslust, Schlosspark/Schweizerhaus
Karten: 25 Euro
Ludwigslust-Information, Tel.: 03874 526-251
sowie an der Theaterkasse Schwerin

—| Pressemeldung Mecklenburgisches Staatstheater |—

Berlin, Berliner Philharmonie, Silvesterkonzert mit RATTLE und MUTTER, 29./30./31.12.2015

Dezember 24, 2015 by  
Filed under Berliner Philharmonie, Pressemeldung

philharminie_berlin.jpg

Berliner Philharmoniker

Berliner Philharmonie © Schirmer / Berliner Philharmoniker

Berliner Philharmonie © Schirmer / Berliner Philharmoniker

Silvesterkonzert mit Simon Rattle und Anne-Sophie Mutter

Di, 29. Dez. 2015 20 Uhr
Mi, 30. Dez. 2015 20 Uhr
Do, 31. Dez. 2015 17:30 Uhr

Mit französischem Esprit verabschieden die Berliner Philharmoniker und Simon Rattle das Publikum aus dem Jahr 2015. Stargast ist Anne-Sophie Mutter, die in Camille Saint-Saëns’ mitreißendem Introduction et Rondo capriccioso und Maurice Ravels hochvirtuoser Tzigane brilliert. Dazu gibt es Orchesterstücke und Tänze aus französischen Opern und Balletten, ehe das Programm mit Ravels rasant wogendem La Valse endet.

BERLINER PHILHARMONIKER
SIR SIMON RATTLE Dirigent
ANNE-SOPHIE MUTTER Violine

PROGRAMM:
Emmanuel Chabrier
Ouvertüre zur Oper L’Étoile
Camille Saint-Saëns
Introduction et Rondo capriccioso für Violine und Orchester a-Moll op. 28
Anne-Sophie Mutter Violine
Jules Massenet
Orchesterstücke aus der Oper Le Cid (Suite)
Maurice Ravel
Tzigane, Rhapsodie für Violine und Orchester
Anne-Sophie Mutter Violine
Francis Poulenc
Les Biches, Ballettsuite
Maurice Ravel
La Valse, Poème chorégraphique für Orchester

—| Pressemeldung Berliner Philharmoniker |—

Schwelm, Kulturfabrik – Ibach Haus, Klavierfestival Ruhr 2013,Klavierabend – Ya-Fei Chuang – Robert Levin, IOCO Kritik, 13.07.2013

Juli 15, 2013 by  
Filed under Ibach Haus, Klavierfestival, Kritiken, Schwelm

klavierfestival.jpg

Klavier-Festival Ruhr 2013

Kulturfabrik Ibach Haus

Kritik

Klavierabend – Ya-Fei Chuang – Robert Levin

Klavierfestival Ruhr 2013 / Ya-Fei Chuang und Robert Levin bei ihrem Konzert im Ibach-Haus in Schwelm © KFR/Frank Mohn

Klavierfestival Ruhr 2013 / Ya-Fei Chuang und Robert Levin bei ihrem Konzert im Ibach-Haus in Schwelm © KFR/Frank Mohn

Gern gesehene Gäste beim Klavierfestival sind die Taiwanesin Ya-Fei Chuang und der Amerikaner Robert Levin. Sie gab ihr Festivaldebüt 2007 und war am vergangenen Samstag zu zum 7. Mal zu erleben. Levin ist seit seinem Debüt beim Klavierfestival 2006 fast in jedem Jahr Gast des Festivals. Für ihren Duoabend am vergangenen Samstag im intimen Ambiente des Ibach-Hauses hatten sie ein interessantes und an Raritäten reiches Programm zusammengestellt. Man gedachte der runden Geburtstage von Richard Wagner und Giuseppe Verdi in Kompositionen und Bearbeitungen von Zeitgenossen.

Nach der Begrüßung durch den Intendanten der Stiftung Klavierfestival Ruhr, Franz-Xaver Ohnesorg, eröffneten Chuang und Levin das Konzert mit dem “Meistersinger-Vorspiel“ von Richard Wagner, in der Fassung für zwei Klaviere von Max Reger.

Der junge Reger hatte in Bayreuth die Uraufführungs-Inszenierung des “Parsifal“ gesehen, sowie eine “Meistersinger von Nürnberg“- Vorstellung. Die Eindrücke waren so intensiv, dass er nicht nur ein überzeugter Wagnerianer wurde, sondern ihn auch bestärkten, Musiker zu werden.

Chuang und Levin spielten diese nicht sehr häufig zu hörende Fassung sehr kraftvoll. Für den kleinen Raum mit seiner trocknen Akustik war es klangmäßig an der Grenze.

Sehr sensibel in der Gestaltung, wenngleich mit einem Hauch von Kühle, spielte dann Ya-Fei Chuang die Liszt-Bearbeitung von Wolframs Lied “O Du mein holder Abendstern“ aus Wagners “Tannhäuser“.

Klavierfestival Ruhr 2013 / Ya-Fei Chuang und Robert Levin spielten im Ibach-Haus in Schwelm Paraphrasen über Themen von Richard Wagner © KFR/Frank Mohn

Klavierfestival Ruhr 2013 / Ya-Fei Chuang und Robert Levin spielten im Ibach-Haus in Schwelm Paraphrasen über Themen von Richard Wagner © KFR/Frank Mohn

Ihre stupende Technik zeigte dann die Pianistin in der gewaltigen H-Moll-Sonate von Franz Liszt. Pianistisch blieben keine Wünsche offen. Ya-Fei Chuang kann zupacken und hat auch das “kleine“ Figurenwerk bis in den letzten Trillernachschlag sauber durchgestaltet. Doch geriet häufig die große Linie des Musizierens ins Hintertreffen, zugunsten einiger auf pure Wirkung getrimmter Einzelstellen. Nach der Pause spielte Robert Levin flüssig, locker und sehr brillant die Klavierfassung der “Tannhäuser-Ouvertüre“ von Richard Wagner.

Was danach kam, war eine echte Trouvaille. Ein anderer Wagnerianer aus der französischen Tonschöpfergemeinde, nämlich Gabriel Faurè komponierte in Kollaboration mit André MessagerSouvenirs de Bayreuth“, ein Stück in Form einer Quadrille, für Klavier zu vier Händen, auf Melodien aus dem “Ring“ von Wagner. Es ist eine “handfeste musikalische Satire“, brillant komponiert und sie wurde von den beiden Solisten ebenso brillant gespielt. Das war eine echte Entdeckung. Vor der Darbietung erklärte der Pianist (auf Wunsch des Intendanten) profund und in fast akzentfreiem Deutsch, was eine Quadrille ist.

Nun gedachte man in der Programmfolge des anderen Jubilars, Giuseppe Verdi.

Ya-Fei Chuang und Robert Levin spielten kompetent und virtuos die Transkription der Triumph-Szene aus VerdisAida“ von Gabriel Pierné, dem französischen Komponisten, dessen exzellente Orgelkompositionen leider viel zu selten aufgeführt werden. Mit dieser Übertragung der Orchesterpartitur für zwei Klaviere manifestierte Pierné seine grenzenlose Liebe zu Verdi.

Das Programm beendete eine weitere musikalische Satire. Emmanuel Chabrier hatte WagnersTristan und Isolde“ in den 1880er Jahren in München erlebt und war begeistert. Chabrier verarbeitete Piecen daraus in seinem Stück “Souvenirs de Munich, Quadrille sur les Thémes favoris de Tristan et Isolde de Richard Wagner“ für Klavier zu vier Händen. Das Stück ist witzig, ironisch, brillant und stellt an die Solisten hohe pianistische Anforderungen. Die wurden von Ya-Fei Chuang und Robert Levin souverän und mit spürbarer Freude gelöst.

Das Publikum zeigte begeisterte Zustimmung für diesen Abend mit nicht alltäglicher Musik und zwei beliebten Interpreten und erzwang eine Zugabe.

IOCO / UGK / 13.07.2013

—| IOCO Kritik Klavierfestival Ruhr |—

                    

Augsburg, Theater Augsburg, 8. Sinfoniekonzert SOMMERTANZ, 10./11.0.6.2013

Juni 5, 2013 by  
Filed under Pressemeldung, Theater Augsburg

augsburg.jpg

Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

8. Sinfoniekonzert

SOMMERTANZ

 
10. und 11. Juni 2013, 20.00 Uhr, Kongresszentrum
 
Im letzten Sinfoniekonzert der Saison „Sommertanz“ am 10. und 11. Juni um jeweils 20 Uhr im Kongresszentrum machen sich die Augsburger Philharmoniker auf in sommerliche Gefilde: Chabriers „España“ ist eines der effektvollsten Orchesterwerke und eine Feier südlicher
Lebensfreude. Maurice Ravels „Daphnis et Chloé“ setzt die schönste Liebesgeschichte der Antike in Töne um und sein „Boléro“ ist ein einziges, auskomponiertes Crescendo bis hin zu orgiastischen Klangexplosionen. Der Solist des Konzerts, Nicolas Altstaedt, ist bekannt für sein großes und ausgefallenes Repertoire: Er spielt das „schelmische Cellokonzert“ von Aulis Sallinen und Astor Piazzollas bekannteste, bedeutendste Tango-Komposition, den „Grand Tango“, in einer eigens für Augsburg hergestellten Fassung.
 
Programm:
Aulis Sallinen „Nocturnal Dances of Don JuanQuichotte“
Emmanuel Chabrier „España“
Astor Piazzolla „Le Grand Tango“ für Violoncello und Orchester
Maurice Ravel (1875-1937) „Boléro“
Maurice Ravel „Daphnis et Chloé“ Suite Nr. 2
 
Nicolas Altstaedt, Violoncello
Augsburger Philharmoniker
Damenchor des Theaters Augsburg
Roland Techet, Dirigent
 
—| Pressemeldung Theater Augsburg |—

Nächste Seite »