Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Operngala – Camilla Nylund und Andreas Schager, 07.07.2018

April 13, 2018 by  
Filed under Deutsche Oper am Rhein, Konzert, Pressemeldung

logo_dor2.jpg

Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

DOR Operngala – Camilla Nylund und Andreas Schager

Götz Alsmann – Moderation

Zwei der derzeit angesagtesten Opernstars sind am Samstag, 7. Juli 2018, um 19.00 Uhr bei der vom Freundeskreis der Deutschen Oper am Rhein präsentierten Gala im Opernhaus Düsseldorf zu Gast: Die finnische Sopranistin Camilla Nylund gestaltet gemeinsam mit Tenor Andreas Schager den traditionsreichen Abend. Unter Leitung von Generalmusikdirektor Axel Kober begleiten die Duisburger Philharmoniker die beiden Solisten – Götz Alsmann führt durch das Programm.

Deutsche Oper am Rhein / Camilla Nylund © AnnaS

Deutsche Oper am Rhein / Camilla Nylund © AnnaS

Camilla Nylund zählt zu den weltweit führenden lyrisch-dramatischen Sopranen. Regelmäßig singt sie auf den wichtigen Konzertpodien mit führenden Orchestern und Dirigenten und ist Gast an den großen Opernhäusern von Zürich, Wien, Paris, Berlin, Dresden, Köln, Hamburg, Tokio, Helsinki, Barcelona, San Diego, Amsterdam, Bayreuth, San Francisco, London und Mailand.

Im Opernhaus Düsseldorf begeisterte Camilla Nylund zuletzt in ihrer Rolle der Marie in Alban Bergs Wozzeck, zuvor war sie dort bereits als Feldmarschallin in Strauss‘ Der Rosenkavalier und als Gräfin Madeleine in dessen Capriccio zu erleben.

 

Deutsche Oper am Rhein / Andreas Schager © David Jerusalem

Deutsche Oper am Rhein / Andreas Schager © David Jerusalem

Auch Andreas Schager ist auf den großen Bühnen der Welt unterwegs: Zunächst im lyrischen Fach zu Hause, machte er Station in Bologna, Frankfurt, Wien, Gent und an der Royal Opera Canada. Inzwischen ist Schager primär in Wagner-Partien zu hören, zuletzt unter Daniel Barenboim als Tristan in der Berliner Staatsoper Unter den Linden. In Düsseldorf gab Andreas Schager bei der AIDS-Gala 2014 seinen umjubelten Einstand.

Durch das Programm führt der Musiker und Entertainer Götz Alsmann. Der Deutschen Oper am Rhein ist Alsmann als Konzertmoderator bereits seit dem vom WDR übertragenen NRW-Sommerkonzert 2012 auf dem Düsseldorfer Burgplatz verbunden, wo er 2014 auch Oper am Rhein für alle begleitete. Bei den Haniel Klassik Open Air-Konzerten 2013, 2015 und 2017 begeisterte Alsmann tausende Gäste auf dem Vorplatz des Theaters Duisburg.

Die vom Freundeskreis präsentierte Operngala ist seit vielen Jahren ein musikalischer und gesellschaftlicher Höhepunkt zum Ende der Opernsaison. Mit Unterstützung der Opernfreunde konnten in den vergangenen Jahren großartige Interpreten für dieses besondere Konzertereignis gewonnen werden. So waren Stars wie Edita Gruberová, Anja Harteros, Emily Magee, Juan Diego Flórez, Marcello Giordani, Thomas Hampson, José Cura, Ramón Vargas und Elena Garanca zu erleben. PMDOR

Deutsche Oper am Rhein – Karten Hier
Karten Kaufen

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Premiere: ELEKTRA von Richard Strauss, 28.01.2016

wiesbaden_logo.jpg

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Premiere: ELEKTRA  von Richard Strauss (1864 – 1949)

Tragödie in einem Akt | Libretto: Hugo von Hofmannsthal, nach der Tragödie von SophoklesUraufführung: 1909 in Dresden

Premiere am Do, 28.01.2016 19:30, GROSSES HAUS, Weitere Vorstellungen:  So, 31.01.2016, 19:30, Mi, 03.02.2016, 19:30, Sa, 06.02.2016, 19:30 So, 14.02.2016, 19:30

Das »dämonische, ekstatische Griechentum des 6. Jahrhunderts« wollte Richard Strauss mit seiner Oper Elektra nach dem alten griechischen Mythos heraufbeschwören und »Winkelmannschen Römerkopien und Goethescher Humanität« entgegenstellen. Er brauchte alle seine »Steigerungskraft«, um nach seinem Jahrhundertwerk Salome von Oscar Wilde zum ersten Mal ein genialisches Textbuch Hugo von Hofmannsthals in Musik zu setzen, erneut eine große Frauengestalt auf die Bühne zu bringen.

Der griechische Mythos aus Homers Ilias wurde zuerst von Sophokles für die Bühne bearbeitet. Die Librettoversion Hofmannsthals von 1903 spitzt den Stoff um die Hysterieforschung von Freud, die Aggressionen der Vorzeit des kommenden Weltkriegs und den Untergang des Habsburgerreichs Österreich zu. Richard Strauss führt ein bis aufs Äußerste gespanntes großes Orchester in die Klänge der Moderne, ohne die Tonalität und das Melos zu verlieren. Dieses Werk am Beginn des 20. Jahrhunderts steht für alles Folgende, aber auch für eine untergegangene Welt, die wir in uns tragen.

Musikalische Leitung Zsolt Hamar, Inszenierung & Bühne Rebecca Horn
Kostüme Amélie Haas, Licht Klaus Krauspenhaar
Chor Albert Horne, Dramaturgie Bodo Busse

BESETZUNG:
Elektra: Catherine Foster, Klytämnestra: Dalia Schaechter, Doris Soffel
Chrysothemis: Erika Sunnegardh, Emily Magee, Orest: Young Doo Park
Ägisth: Aaron Cawley, Der Pfleger des Orest: Wolf Matthias Friedrich
Die Vertraute: Petra Urban, Die Schleppträgerin: Ines Behrendt
Ein junger Diener: Benedikt Nawrath
Ein alter Diener: Monte Jaffe
Die Aufseherin: Ruth Staffa
Mägde: Silvia Hauer, Marta Wryk, Celeste Haworth, Stella An, Katharina Konradi
Chor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Zürich, Opernhaus Zürich, Wiederaufnahme: ELEKTRA, 20.09.2015

September 17, 2015 by  
Filed under Pressemeldung

Opernhaus Zürich

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

Wiederaufnahme: ELEKTRA

Oper von Richard Strauss
Tragödie in einem Aufzug
Libretto von Hugo von Hofmannsthal nach seiner gleichnamigen Tragödie
nach der Tragödie von Sophokles

In deutscher Sprache
mit deutscher und englischer Übertitelung

Wiederaufnahme am 20 Sep 2015, 14:00

Die deutsche Sopranistin Evelyn Herlitzius wird zurzeit als «ideale Elektra» gefeiert. In der vergan­genen Spielzeit gab sie in Zürich eine umjubelte Färberin in Die Frau ohne Schatten. Jetzt kehrt sie in der Titelpartie von Richard Strauss’ Elektra an unser Haus zurück. Mit einem riesenhaften Orchesterapparat entfesselte Strauss in seiner 1909 uraufgeführten Oper Klänge, die man bis dahin so noch nicht gehört hatte. Deren expressionistische Wildheit hat bis heute nichts von ihrer Wirkung eingebüsst. Der archaische Stoff erschreckt und fasziniert gleichermassen: Eine junge, unendlich einsame Frau – Elektra – wird allein durch den Gedanken am Leben gehalten, den Mord an ihrem Vater Agamemnon zu rächen. Ist die Rache vollbracht und ihr Bruder Orest hat die Mutter Klytämnestra und deren Geliebten Aegisth umgebracht, tanzt Elektra einen ekstatischen Tanz, auf dessen Höhepunkt sie tot zusammenbricht. Hanna Schwarz singt in der hochgelobten Inszenierung von Martin Kusej die Klytämnestra, Emily Magee ist erneut als Chrysothemis zu erleben. Die musikalische Leitung hat der Strauss-Experte Lothar Koenigs, Musikdirektor der Welsh National Opera.

Musikalische Leitung Lothar Koenigs
Inszenierung Martin Kusej
Bühnenbild Rolf Glittenberg
Kostüme Heidi Hackl
Lichtgestaltung Jürgen Hoffmann
Choreinstudierung Ernst Raffelsberger
Dramaturgie Regula Rapp
Ronny Dietrich

BESETZUNG:
Klytämnestra: Waltraud Meier
Elektra: Evelyn Herlitzius
Chrysothemis: Emily Magee
Aegisth: Michael Laurenz
Orest: Michael Kraus
Der Pfleger des Orest: Reinhard Mayr
Die Aufseherin: Nadine Secunde
1. Magd: Kismara Pessatti (20 Sep), Liliana Nikiteanu (26 Sep; 4 Okt)
2. Magd: Julia Riley
3. Magd: Irène Friedli
4. Magd: Mélissa Petit
5. Magd: Ivana Rusko
Die Vertraute: Shelley Jackson
Die Schleppträgerin: Estelle Poscio
Ein junger Diener: Iain Milne
Ein alter Diener: Bastian Thomas Kohl

Philharmonia Zürich
Chor der Oper Zürich
Statistenverein am Opernhaus Zürich

Pressemeldung Opernhaus Zürich

Hamburg, Staatsoper Hamburg, Premiere LA FANCIULLA DEL WEST, 01.02.2015

Januar 15, 2015 by  
Filed under Premieren, Pressemeldung, Staatsoper Hamburg

staatsoper_logo_rgbneu_40

Staatsoper Hamburg

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

Premiere: Giacomo Puccinis »La Fanciulla del West« an der Staatsoper Hamburg

Vincent Boussard bringt Puccinis »Western-Oper« in Hamburg auf die Bühne

Staastoper Hamburg / La Fanciulla del West - Collage © Cristian Lacroix

Staastoper Hamburg / La Fanciulla del West – Collage © Cristian Lacroix

Alle Männer im Goldgräberlager sind in Minnie verliebt: Die Besitzerin des Saloons »Polka« ist Projektionsfigur ihrer erotischen und emotionalen Wünsche. Doch Minnie entzieht sich ihren Avancen. Als aber der mexikanische Bandit Ramerrez unter dem Namen Dick Johnson Zuflucht im Ort sucht, verliebt sie sich in ihn. Sheriff Jack Rance glaubt die wahre Identität Johnsons zu kennen und bedrängt Minnie, weil auch er sie begehrt. In einer Pokerpartie zockt Minnie um das Leben des Geliebten: Verliert sie, wird sie sich dem Sheriff hingeben, gewinnt sie, soll Dick Johnson frei sein. Mit falschen Karten dreht Minnie das Spiel zu ihren Gunsten. Doch auch der Sheriff betrügt sie, denn er lässt Dick gegen sein Ehrenwort gefangen nehmen. Nur Minnies entschlossenes Eintreten für den Outlaw mit dem guten Herzen rettet diesen vor dem Galgen…

Puccinis »Wildwest-Oper« »La Fanciulla del West« erlebt seit einiger Zeit ein Comeback auf den Spielplänen. Die Staatsoper Hamburg bringt das Werk, das Puccini für den amerikanischen »Markt« komponierte und das 1910 an der New Yorker Metropolitan Opera mit Enrico Caruso und Emmy Destinn uraufgeführt wurde, am 1. Februar 2015 als Neuproduktion heraus. Das französische Produktionsteam Vincent Boussard, Vincent Lemaire und Christian Lacroix, das in Hamburg mit großem Erfolg »Madama Butterfly« auf die Bühnen brachte, deutet das Werk neu. Regisseur Vincent Boussard beleuchtet in seiner Deutung vor allem die Einsamkeit der Männer: »Das Stück leidet immer noch unter dem fundamentalen Missverständnis eines Cowboy-und-Indianer-Spiels. Aber Puccini hat ja keine Oper über Cowboys geschrieben, sondern über Emigranten«, sagt er. Auf der Suche nach einer Zukunftsperspektive wurden die Goldgräber in der Mitte des 19. Jahrhunderts aus allen Teilen der Welt nach Kalifornien gespült. »Puccini zeigt uns ganz radikal eine reine Männergesellschaft. Es gibt keine Familien, keine Frauen, nichts als Spiel, Alkohol und Arbeit«, so Vincent Boussard. »Diese Goldgräber sind eigentlich Fremdenlegionäre – entwurzelt, lieblos, gewaltbereit.« Das Bühnenbild für die Neuproduktion gestaltet Vincent Lemaire, für die Kostüme sind Christian Lacroix und Vincent Boussard gemeinsam verantwortlich.

Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Carlo Montanaro. Der italienische Dirigent und musikalischer Leiter am Teatr Wielki in Warschau und gefragter Gast an allen großen Opernhäusern, stand bereits mehrfach an der Staatsoper Hamburg am Pult. Unter anderem leitete er hier die Neuproduktionen von »Aida« und »Manon Lescaut«. Als Minnie kehrt Emily Magee an die Staatsoper zurück. Die amerikanische Sopranistin sang in Hamburg unter anderem mit großem Erfolg die Kaiserin in der Neuproduktion von »Die Frau ohne Schatten« und gab 2008 unter Simone Young ihre Rollendebüts als Daphne und Arabella. Carlo Ventre übernimmt die Partie des Dick Johnson. Der aus Uruguay stammende Tenor debütierte in der Saison 2008/09 in Hamburg mit der Rolle des Cavaradossi, 2011/12 sang er hier den Des Grieux in der Neuproduktion von »Manon Lescaut«, 2014 folgte Radamès in »Aida«. Dick Johnsons Gegenspieler Jack Rance ist Andrzej Dobber. Der polnische Bariton ist ebenfalls ein häufiger Gast an der Dammtorstraße, unter anderem konnte er hier in den Neuproduktionen von Verdis »Aida«, Borodins »Fürst Igor« und Verdis »I due Foscari« große Erfolge feiern. Es singen außerdem: Jürgen Sacher (Nick), Tigran Martirossian (Ashby), Davide Damiani (Sonora), Dovlet Nurgeldiyev (Trin), Moritz Gogg (Sid), Viktor Rud (Bello), Benjamin Popson (Harry), Jun-Sang Han (Joe), Vincenzo Neri (Happy), Alin Anca (Larkens), Szymon Kobylinksi (Billy Jackrabbit), Rebecca Jo Loeb (Wowkle), Florian Spiess (Jake Wallace) und Daniel Todd (Postillon). Die Einstudierung des Chores übernimmt Eberhard Friedrich.

Premiere: 1. Februar 2015, 18.00 Uhr
Vorstellungen: 4., 7., 10., 13., 18. und 21. Februar 2015

Pressmeldung Staastoper Hamburg

Nächste Seite »