Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, IPHIGENIE AUF TAURIS von C.W. Gluck, 16./17.01./22.02.2015

Januar 9, 2015 by  
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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Großes Haus der Bühnen der Stadt Gera (rechts) Landestheater Altenburg Collage © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Großes Haus der Bühnen der Stadt Gera (rechts) Landestheater Altenburg Collage © Stephan Walzl

Noch drei Aufführungen der:

Iphigenie auf Tauris von Christoph Wllibald Gluck

 Libretto von Nicolas François Guillard,  Deutsch von Johann Baptist Edler von Alxinger und Christoph Willibald Gluck,  Zum 300. Geburtstag von Christoph Willibald Gluck

Theater und Philharmonie Thüringen / Iphigenie auf Tauris - Max An (Orest) wird als Muttermörder von den Furien verfolgt © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Iphigenie auf Tauris – Max An (Orest) wird als Muttermörder von den Furien verfolgt © Stephan Walzl

Weit zurück in eine Mythen umwobene Vergangenheit führt Christoph Willibald Glucks Oper Iphigenie auf Tauris. Noch drei Vorstellungen stehen bei Theater&Philharmonie Thüringen auf dem Spielplan: am 16. und 17. Januar, jeweils 19.30 Uhr und am 22. Februar um 14.30 Uhr im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera.

Grabmal von Ritter C.W. Gluck mit denkwürdiger Inschrift © IOCO

Grabmal von Ritter C.W. Gluck mit denkwürdiger Inschrift © IOCO

Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Laurent Wagner. Ein schrecklicher Sturm bricht unvermittelt über die Küsten von Tauris herein. Iphigenie und andere Priesterinnen des Tempels der Diana rufen die Götter an und bitten um Verschonung vor den tosenden Naturgewalten. Auch der Tyrann Thoas fürchtet um sein Leben und befiehlt den Opfertod der Freunde Orest und Pylades, die Schiffbruch an den Gestaden der Insel erlitten haben. Iphigenie soll als Priesterin den Opferdienst verrichten, doch mit Entsetzen erkennt sie in Orest ihren Bruder … In den Partien: Anne Preuß (Iphigenie), Kai Wefer (Thoas), Max An (Orest), Jueun Jeon (Pylades), Akiho Tsujii (Priesterin)

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere: IPHIGENIE AUF TAURIS, 17.10.2014

Oktober 10, 2014 by  
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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Großes Haus der Bühnen der Stadt Gera (rechts) Landestheater Altenburg Collage © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Großes Haus der Bühnen der Stadt Gera (rechts) Landestheater Altenburg Collage © Stephan Walzl

Iphigenie auf Tauris  von Christoph Willibald Gluck

Premiere 17.10.2014; Weitere Vorstellungen: 19. Okt. 14.30 Uhr, 1. Nov. 19.30 Uhr, 16. und 17. Jan. 19.30 Uhr, 22. Febr. 14.30 Uhr

Zum 300. Geburtstag von Christoph Willibald Gluck bringt die Theater&Philharmonie Thüringen seine Oper Iphigenie auf Tauris in der Antiken-Reihe „Der Weg der Heldin“ auf die Bühne. Die Geraer Premiere ist am 17. Oktober 19.30 Uhr im Großen Haus. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Laurent Wagner. Elmar Gehlen zeichnet für Inszenierung und Bühne verantwortlich. Die Kostüme entwarf Martina Feldmann. Der Opernchor singt in der Einstudierung von Holger Krause.

Besetzung: Anne Preuß (Iphigenie), Kai Wefer (Thoas), Max An (Orest), Jueun Jeon (Pylades), Akiho Tsujii (Priesterin), Caterina Maier/ Sin Ae Choi (Diana)u.a.

Opera Garnier in Paris © IOCO

Opera Garnier in Paris © IOCO

1778 als Auftragswerk für die Pariser Opéra entstanden, kam Iphigenie en Tauride im darauffolgenden Jahr zu einer triumphalen Uraufführung – ein Erfolg, den Christoph Willibald Gluck wenig später in Wien, Frankfurt und Berlin fortsetzen konnte. Psychologische Tiefe, emotionale Wahrheit – ein neues Opernverständnis drückt sich in den Reformopern Glucks aus.

Ein schrecklicher Sturm bricht unvermittelt über die Küsten von Tauris herein. Iphigenie und andere Priesterinnen des Tempels der Diana rufen die Götter um Verschonung vor der tosenden Naturgewalt an. Auch der Tyrann Thoas fürchtet um sein Leben und befiehlt den Opfertod der Freunde Orest und Pylades, die Schiffbruch an den Gestaden der Insel erlitten haben. Iphigenie soll als Priesterin den Opferdienst verrichten, doch mit Entsetzen erkennt sie in Orest ihren Bruder …

Elmar Gehlen, geboren 1943 in Hornberg, machte zunächst eine Ausbildung als Dekorateur und Graphiker, nahm später jedoch Privatunterricht bei Hans Dieter Zeidler und absolvierte die Sprach- und Schauspielschule Schneider bei Stuttgart. 1969 holte Rolf Liebermann ihn als Choreograf und Pantomimen an die Hamburgische Staatsoper. Dort arbeitete er mit Penderecki, Marcel Marceau und Maurizio Kagel zusammen, letzterer setzte ihn für sein Werk Staatstheater (1971) ein. Daraus ergab sich eine langjährige Zusammenarbeit und Aufnahme in das Kölner Ensemble für Neue Musik mit zwei großen Welttourneen und Teilnahme an allen wichtigen Festivals.

Seit 1973 arbeitete Elmar Gehlen hauptsächlich als Regisseur für Schauspiel und Oper und entwarf auch oft die Bühnenbilder zu seinen Inszenierungen. Ab 1991 war Elmar Gehlen am Staatstheater Kassel engagiert, wo er als Leiter des experimentellen Theaters „Die Vierte Sparte“ als Regisseur und Bühnenbildner arbeitete.

Weitere Vorstellungen: 19. Okt. 14.30 Uhr, 1. Nov. 19.30 Uhr, 16. und 17. Jan. 19.30 Uhr, 22. Febr. 14.30 Uhr

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