Düsseldorf, Robert Schumann Saal, Spielplan Oktober 2019

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Robert Schumann Saal   

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht


Programm Oktober 2019


So, 6.10.2019, 17 Uhr
Zweiklang! Wort und Musik
Corinna Harfouch Rezitation
Heiner Reinhardt Bassklarinette | Lothar Fiedler Gitarre | Helge Leiberg Live-Malerei
Kassandra – von Christa Wolf

Im Rahmen der Ausstellung „Utopie und Untergang. Kunst in der DDR“ Ein „Dreiklang“ von Wort, Musik und Bild: In der unvergleichlichen Sprache Christa Wolfs wird der zeitlose Mythos der trojanischen Königstochter und Seherin erzählt, die mit ihren Voraussagungen kein Gehör findet und daran verzweifelt. Rezitiert von der herausragenden Charakterdarstellerin Corinna Harfouch mit der ihr eigenen Intensität wird das gesprochene Wort musikalisch mit Anklängen an die altgriechische Harmonik lebhaft unterstützt. Zudem kommentiert der Berliner Künstler Helge Leiberg das Geschehen im Text mittels Zeichnungen am Overheadprojektor live auf der Leinwand. Ein wahres Fest der Sinne!

Veranstalter: Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal
28/24/20/12 € (Schüler/Studenten 12 €) zzgl. Servicegebühren


Do, 10.10.2019
New Fall Festival
Mine Immer wieder stellt Mine eindrucksvoll unter Beweis, dass Popmusik viele Gesichter haben kann. Ihr neustes Album „Klebstoff“ kombiniert gute Pop-Songs, die ganz und gar nicht im belanglosen Grundrauschen des musikalischen Zeitgeists untergehen, mit Stücken, die dem Hörer einiges abverlangen, auf die man sich einlassen muss. Durchweg ist man ganz nah dran an Mines Gedankenweilt, dem Drehen und dem Wenden der Dinge, die man nach und nach mit sich trägt, so schön oder schlimm sie auch sein mögen. Mine selbst urteilt: „Ich finde den Mix aus diesen beiden Extremen perfekt“, und: „So traurig das Album oft ist, so tief es manchen Stellen auch geht – ich fühle mich wohl mit der Platte.“

Veranstalter: New Fall Festival Düsseldorf gGmbH
29/26/23 € zzgl. Servicegebühren


Fr, 11.10.2019, 20 Uhr
New Fall Festival
William Fitzsimmons
William Fitzsimmons verwebt in seinem musikalischen Schaffen auf einzigartige Weise seelische Kompromisslosigkeit und autobiographische Ehrlichkeit mit einfühlsamen Klängen zu einem scheinbar nahtlosen Ganzen. Seine Songs sind sorgfältig konzipiert, von Familiengeschichten, intimen Offenbarungen und mutigen Bekenntnissen geprägt und liefern einen facettenreichen Folk, der in seiner Vielfalt akustisch und schnörkellos oder auch gewaltig und elektronisch sein kann.

Veranstalter: New Fall Festival Düsseldorf gGmbH
37/32/27 € zzgl. Servicegebühren


Sa, 12.10.2019, 22 Uhr
New Fall Festival
Apparat
Seit beinahe zwei Jahrzenten ist Sascha Ring alias Apparat einer der Protagonisten der elektronischen Musikszene in Deutschland. Mit unermüdlicher Neugier erkundet er die Möglichkeiten, programmierte Sounds mit analogen Instrumenten zu kombinieren; bewegt sich dabei zwischen Avantgarde, Clubmusik und hymnischen Pop-Momenten. Dabei komponiert er Musik zum Hören ebenso sowie für Clubs, Filme und Theater. Von seinem Debütalbum „Multifunktionsebene“, das 2001 veröffentlicht wurde, bis hin zu seiner bevorstehenden „LP5“, erweiterte er seine musikalische Bandbreite kontinuierlich und vernetzte sich mit Künstlern aller Art.

Veranstalter: New Fall Festival Düsseldorf gGmbH
37/32/27 € zzgl. Servicegebühren


Sa, 19.10.2019, 15 Uhr
Musical für Kinder
Schneewittchen – das Musical
Fantastische Abenteuer, vergiftetes Obst und ein mysteriöser Trank: In seinem neuesten Musical-Highlight „Schneewittchen“ entführt das Theater Liberi Groß und Klein auf eine spannende Reise ins Märchenland. Temporeiche Eigenkompositionen, viel Energie und jede Menge Humor sorgen für ein unvergessliches Live-Erlebnis für die ganze Familie.
Das für seine modernen Familienshows bekannte Theater Liberi entstaubt die altbekannte Geschichte der Gebrüder Grimm und setzt sie ganz neu in Szene: Die mitreißenden Songs aus Soul, Pop, Swing und sogar Punk werden von bestens ausgebildeten Musicaldarstellern stimmgewaltig auf die Bühne gebracht. Rasante Choreografien unterstreichen die eingängigen Musicalhits. Fantasievolle Kostüme und ein aufwendiges Bühnenbild versetzen das Publikum dabei optisch direkt in die zauberhafte Welt dieses ebenso spannenden wie witzigen Märchens.
Geeignet für Kinder ab vier Jahren.

Veranstalter: Theater Liberi
26,54/23,81/20,18/15,63 € (Kinder bis 14 Jahre: 24,72/21,99/18,36/13,81 €) zzgl. Servicegebühren


So, 20.10.2019, 17 Uhr
Soiree
Soiree der Robert Schumann Hochschule
Studierende der Robert Schumann Hochschule präsentieren sich im Konzert.
Veranstalter: Gesellschaft der Freunde und Förderer der Robert Schumann Hochschule
Etwaige Restkarten sind ab dem 15.10.2019 kostenlos an der Museumskasse im Kunstpalast
erhältlich.


Robert Schumann Saal /  Rosani Reis © Miguel Aún

Robert Schumann Saal / Rosani Reis © Miguel Aún

So, 27.10.2019, 17 Uhr
erstKlassik!
Rosani Reis Gesang | Ensemble des Niederrhein Musikfestivals
Classica Brasiliana – Musik und Tanz aus Brasilien Kompositionen von Heitor Villa-Lobos, Darius Milhaud, Antônio Carlos Jobim, Bobby Shew, Luiz Bonfá u.a. Fernab von E- und U-Kategorien geht „Classica Brasiliana“ auf musikalische Entdeckungsreise durch das größte Land Südamerikas, spannt einen Bogen von Klassik über Folk bis hin zum Jazz und zeigt mit tänzerischer Leichtigkeit die schillernde musikalische Vielfalt Brasiliens.
Ensemble: Maurício Tizumba Tanz, Percussion, Schauspiel | Anette Maiburg Flöte,
künstlerische Leitung | Noah Reis Ramma Klavier | Florian Gerhards Trompete | Arturo Castro Nogueras Gitarre | Amoy Ribas Percussion | Pedro Trigo Santana Kontrabass

Veranstalter: Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal in Kooperation mit dem Niederrhein
Musikfestival
32/28/24/12 € (Schüler/Studenten 12 €) zzgl. Servicegebühren


Robert Schumann Saal / Ryoma Takagi © privat

Robert Schumann Saal / Ryoma Takagi © privat

Mi, 30.10.2019, 20 Uhr
Talente entdecken
Ryoma Takagi Klavier, 1. Platz, International Edvard Grieg Piano Competition 2018 Erneut werden in dieser Konzertreihe im Robert-Schumann-Saal in Kooperation mit
Heinersdorff Konzerte und dem Steinway Prize Winner Concerts Network an vier Abenden Gewinner internationaler Klavierwettbewerbe präsentiert. Zu erleben sind junge hoch talentierte Pianisten in einem frühen Stadium ihrer Karriere, die möglicherweise zukünftig zu den großen Stars der Klassikwelt gehören werden.
Debussy „Images“, Band I
Schumann Sinfonische Etüden op. 13
Grieg Lyrische Stücke op. 71 Nr. 1 & 2 und op. 65 Nr. 6
Tschaikowsky Thema und Variationen op. 19 Nr. 6
Prokofjew Klaviersonate Nr. 7 B-Dur op. 83

Veranstalter: Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal in Kooperation mit Heinersdorff Konzerte
22/18/15/10 € (Schüler/Studenten 8 €) zzgl. Servicegebühren

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter www.robert-schumann-saal.de
Programmänderungen bleiben vorbehalten.

—| Pressemeldung Robert Schumann Saal Düsseldorf |—

Rostock, Volkstheater Rostock, Peer Gynt – Henrik Ibsen, Edvard Grieg, IOCO Kritik, 13.04.2019

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Volkstheater Rostock

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

Peer Gynt – Schauspiel Henrik Ibsen – Musik Edvard Grieg

– Die Suche nach dem Ich – In permanenter Reibung an der Umwelt –

von Thomas Kunzmann

Schauspiel auf der großen Bühne – funktioniert das überhaupt noch? In den großen Kulturzentren des Landes vielleicht, aber in Rostock? In den letzten Jahren waren allenfalls die Premieren passabel verkauft. Für den Theaterneubau in der Hansestadt gab es schon mal einen Plan mit zwei Bühnen, eine kleinere für das Schauspiel und Tanztheater, eine große für die regelmäßig ausverkauften Philharmonischen Konzerte und Musiktheaterproduktionen. Letztere dank ansprechender Inszenierungen bekannter Kassenschlager neuerdings auch wieder gut ausgelastet. Und so war es wohl folgerichtig, ein spartenübergreifendes Stück zu wählen, das die Leistungsfähigkeit des kleinen Ensembles unter Beweis stellen kann: ein Titel, der zieht, mit Musik, die jedem ein Begriff ist und somit das Schauspielpublikum mit den Konzertgängern zu verbinden vermag.

Ein Dutzend Mal ist Peer Gynt, von Henrik Ibsen 1867 nach norwegischen Feenmärchen geschaffen, verfilmt worden. Große Namen von Ingmar Bergman über Peter Stein, Peter Zadek, Claus Peymann bis Robert Wilson haben diesen Henrik Ibsen inszeniert. Seltener ist mittlerweile die Kombination mit Edvard Griegs Musik zu sehen.

Ibsens Werk, ursprünglich nicht für die Bühne geschaffen, ist reich an philosophischen und psychologischen Leckerbissen und kann gut und gern fünf Stunden dauern. In Rostock wird das Stück auf reichlich drei Stunden eingedampft, ohne an Wirkung zu verlieren – im Gegenteil! Die Kondensierung auf das Wesentliche macht den an sich ziemlich spröden Happen genießbar.

Volkstheater Rostock / Peer Gynt - Oliver Breite als Peer Gynt, Gina Markowitsch, Bernd Färber © Dorit-Gätjen

Volkstheater Rostock / Peer Gynt – Oliver Breite als Peer Gynt, Gina Markowitsch, Bernd Färber © Dorit-Gätjen

Im zeitlos schlichten Bühnenraum führt Regisseurin Konstanze Lauterbach straff durch den Text und konzentriert sich auf Gynts Suche nach dem eigenen Ich, indem sie ihn sich permanent an der „Gesellschaft“ reiben lässt. Der Einzelne im Ganzen, gegen das Ganze. Gynt, meist im Rahmen der Legalität, aber ständig einige Schritte jenseits der Moralvorstellung sowohl damaliger, als auch heutiger Zeit, beginnt eher als kindlich versponnener Dorfjunge denn als Phantast, bedenkt nie die Konsequenzen seines Handelns, hat aber auch nicht gelernt hat, für seine Taten einzustehen. Und so wird er immer ein Getriebener sein, jagt sich selbst von Abenteuer zu Abenteuer. Der Held seines eigenen Universums, allerdings ohne die Achtung, die er glaubt zu verdienen, die er aber auch niemandem zu geben in der Lage ist. Ebenso (und folgerichtig) ergeht es ihm mit der Liebe, die er zwar sucht, jedoch selbst nicht zu empfinden vermag.

Bernd Färber verkörpert Peer Gynt nicht selbstsüchtig, egozentrisch oder gar böswillig, eher unbedarft-infantil, sodass man wünscht, jemand nähme ihn in den Arm, um ihm ein liebevolles „Mensch Junge, sei doch mal nett zu jemandem und alles wird gut!“ zuzuraunen. Aber weder Aase (Sandra-Uma Schmitz) – als Mutter überfordert – schafft das, noch findet Solveig den Zugang. Vaterlos, ohne wirksam helfende Hand, bleibt Peer auf sich selbst gestellt. Ohne Teil der Gesellschaft zu sein, ohne Wurzeln, zwar mit einem Ziel, „Kaiser zu werden“, bei dem man sich letztlich fragt – ‚Wozu eigentlich?’ – scheitert seine Suche nach seinen Lebenskoordinaten, seinem Platz in der Gesellschaft, seinem Ich, bereits im Ansatz.

Spannend hier die Besetzung des „Krummen“ mit dem späteren „alten“ Gynt, als wolle er sich selbst, aus der Zukunft kommend, den Weg zu sich selbst weisen. Und was tut er? Er orakelt hilflos über Umwege, dass der kürzestete Weg zwischen zwei Punkten aufgrund von Hindernissen eine Kurve ist und stellt sich damit selbst vor weitere Rätsel.

Volkstheater Rostock / Peer Gynt - hier : das Ensemble © Dorit-Gätjen

Volkstheater Rostock / Peer Gynt – hier : das Ensemble © Dorit-Gätjen

Nach der Pause: Gynt ist in die Jahre gekommen, war erfolgreicher Geschäftsmann in Amerika – und ist noch immer, jetzt allerdings viel intensiver, auf der Suche nach sich selbst. Oliver Breite übernimmt diesen neuen alten Gynt, grüblerisch bis selbstzerfleischend mit eindringlicher Intensität, ohne zum Kern seines Problems zu gelangen, was sich im zentralen Zwiebel-Monolog (mit echter Zwiebel) zuspitzt. Erst in der alten Heimat soll er seine Erlösung finden. Nicht als Ziel einer langen Suche, sondern wieder eine Flucht, diesmal vor den Knopfgießern, die Peer einschmelzen wollen, um aus ihm eine für die Gesellschaft taugliche Figur zu gießen. Und so gerät die Rückkehr zu Solveig weniger zur finalen Liebesentscheidung, denn zu einer Suche nach Trost und Rettung. Auch hier wieder Solveig interessant besetzt mit Sandra-Uma Schmitz, der Mutter Gynts aus dem ersten Teil. Solveig als Mutterersatzfigur, was der Text des Wiegenliedes stützt: „Schlaf denn, teuerster Junge mein! Ich wiege Dich und ich wache.“

In atemberaubendem Tempo, pochend wie nervöser Herzschlag, reiht sich nahtlos Szene an Szene. Wohltuend entschleunigend, nahezu konterkarierend hingegen fügt sich Edvard Griegs sinfonische Dichtung ein und bietet Momente der Besinnung. Martin Hannus, seit Saisonbeginn erster Kapellmeister in Rostock, verzichtet auf übermäßiges Pathos und lässt die Norddeutsche Philharmonie klar und durchsichtig aufspielen. Lediglich die „Halle des Bergkönigs“ gerät in Kombination mit dem Chor etwas muffig. Noch im Konzert in der letzten Saison – da allerdings in der akustisch deutlich besseren Werfthalle – war es gerade dieses Stück, das in seiner rhythmisch-extatischen Wucht im besonderen Maße die Vorfreude auf diese Premiere anheizte.

Volkstheater Rostock / Peer Gynt - hier : das Oliver Breite als Peer Gynt © Dorit-Gätjen

Volkstheater Rostock / Peer Gynt – hier : das Oliver Breite als Peer Gynt © Dorit-Gätjen

Neben den beiden Peer Gynts glänzt Ulrich K. Müller als besorgter Vater Solveigs, Ulf Perthel als schweinsnasiger Trollkönig und Frank Buchwald in seiner Rolle als Vater Moen, Typ Ekel-Alfred, sowie Sandra-Uma Schmitz als Aase und alte Solveig. Judith Österreicher singt sich mit kristallklarem, leicht dramatischem Sopran als Solveig nach Marzelline (Fidelio) und Adina/Gianetta (Der Liebestrank) noch tiefer in die Herzen des Publikums. Die Vorstellung endet mit dem Wiegenlied, das ein hochkonzentriertes Publikum einige Sekunden ausklingen lässt, ehe sich ein unglaublicher Applaus Bahn bricht.

Ein außergewöhnlicher Abend, eine großartige Leistung Aller, die so eng verzahnt interagieren, dass wohl nur die regelmäßigen Besucher merken, wer welcher Sparte zugehörig ist. Ein anspruchsvolles Stück, das viele Gefahren birgt, nicht nur „geschafft“, sondern mit Bravour gemeistert. Rostocker! Hier könntet ihr einmal mehr stolz auf euer Theater sein und wer nicht in der Nähe ist – DAS ist ein Grund, die Hansestadt Rostock zu besuchen. Einige scheinen es bereits zu ahnen, die zeitnahen Vorstellungen sind komplett ausgebucht. Und dieses Stück gehört einfach auf eine große Bühne!

Trotz der ungewöhnlichen Länge blieben viele Besucher bis spät nach Mitternacht auf der Premierenfeier und ließen den gelungenen Abend im Kreise der Darsteller und Musiker nachklingen, von denen einer noch ganz ordentlich nach Zwiebel roch.

Peer Gynt am Volkstheater Rostock, die weiteren Termine:  13.4.; 19.4.; 26.4.

—| IOCO Kritik Volkstheater Rostock |—

Rostock, Volkstheater Rostock, PEER GYNT – Schauspiel mit Musik, April 2019

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Volkstheater Rostock

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

  PEER GYNT – Schauspiel mit Musik
Schauspiel  Henrik Ibsen – Musik  Edvard Grieg

Eine Produktion von Schauspiel, Musiktheater, Tanzcompagnie & Norddeutscher Philharmonie Rostock

Peer Gynt, der berühmte Phantast zwischen Tagtraum und Großmannssucht, verlässt seine Heimat, flieht vor der Liebe und stürzt von einem Abenteuer in das nächste….

Volkstheater Rostock / Peer Gynt -Oliver Breite, Gina Markowitsch, Bernd Färber © Dorit-Gätjen

Volkstheater Rostock / Peer Gynt -Oliver Breite, Gina Markowitsch, Bernd Färber © Dorit-Gätjen

Nach ihrer Rostocker Interpretation von Schiff der Träume inszeniert die Regisseurin Konstanze Lauterbach die turbulente Odyssee eines Außenseiters und versammelt in Henrik Ibsens großem Drama Schauspiel, Musiktheater, Tanzcompagnie und Norddeutsche Philharmonie Rostock zu Edvard Griegs populärer Bühnenmusik. Die faszinierenden Bilder und die sprachliche Schönheit des 1876 uraufgeführten Klassikers verbunden mit Gesang, Tanz und orchestraler Begleitung – eine Kombination, die zu Recht als Highlight der internationalen Theaterspielpläne gilt.

Volkstheater Rostock / Peer Gynt - Ensemle © Dorit-Gätjen

Volkstheater Rostock / Peer Gynt – Ensemle © Dorit-Gätjen

Martin Hannus, Musikalische Leitung / Konstanze Lauterbach, Inszenierung, Kostüm und Choreografie / Ariane Salzbrunn, Bühne / Frank Flade, Choreinstudierung / Hans-Christoph Borck, Studienleitung / Tobias Meichsner, Musikalische Assistenz und Korrepetition / Katja Taranu, Natalie Shults, Choreografische Mitarbeit / Anna Langhoff, Jens Ponath, Dramaturgie

Volkstheater Rostock / Peer Gynt - Ensemle © Dorit-Gätjen

Volkstheater Rostock / Peer Gynt – Ensemle © Dorit-Gätjen

Mit:  Bernd Färber, Oliver Breite, Sophia Platz, Katharina Kühn/Judith Österreicher, Sandra-Uma Schmitz, Gina Markowitsch, Pascal Lalo, Alexander von Säbel, Frank Buchwald, Ulf Perthel, Ulrich K. Müller, Linda Kuhn, Hung-Wen Mischnick, Rebeka Mondovics, Shoko Seki, Tim Grambow, Anton Shults, Antonio Spatuzzi, Daniele Varallo, Antje Luckstein, André Trautmann, Annegret Voigt, Akane Müller-Matsui, Maria Teresa González, Alina Behning, Alice Löw Pereira

Volkstheater Rostock / Peer Gynt - Ensemle © Dorit-Gätjen

Volkstheater Rostock / Peer Gynt – Ensemle © Dorit-Gätjen

Marina Fadina, Liliana Grillo, Mihai Belu/Bartosz Chrzécijanek, Opernchor des Volkstheaters, Norddeutsche Philharmonie Rostock

PREMIERE  –  Freitag, 05. April 2019, 19:30 Uhr, Volkstheater Rostock  (Ausverkauft!), weitere Termine  Sonntag, 07. April 2019, 15:00 Uhr, (Ausverkauft!) Samstag, 13. April 2019, 19:30 Uhr,  Freitag, 19. April 2019, 19:30 Uhr,

—| Pressemeldung Volkstheater Rostock |—

Rostock, Volkstheater Rostock, Spielplan September 2018

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Volkstheater Rostock

 

 

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen     


Spielplan September 2018


Sa. 01.09.2018           20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
Da Capo
Leipziger Pfeffermühle / Mit Burkhard Damrau und Dieter Richter


So. 02.09.2018           10:30 Uhr / Treffpunkt Friedenseiche am Steintor
Theaterhistorischer Stadtrundgang
Mit Ingrid und Angela Schlabinger

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
Da Capo
Leipziger Pfeffermühle / Mit Burkhard Damrau und Dieter Richter


Di. 04.09.2018           17:30 + 20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Li.Wu. in Warnemünde
„Über Leben in Demmin“
Ro-cine e.V.


Fr. 07.09.2018           19:00 + 21:00 Uhr / Halle 207 + RSAG-Straßenbahnwerkstatt
Wandelkonzert zum großen Stadtjubiläum
Konzert der Festspiele MV
Nikolai Rimski-Korsakow: Scheherazade, 4. Satz
Astor Piazzolla: 4 Estaciones Porteñas
Richard Wagner: Ouvertüre zu „Der fliegende Holländer“ u. a.
Martynas Levickis, Akkordeon / Jarkko Riihimäki, Klavier
Leitung: Marcus Bosch
„Mercy Seat – Charly Hübners Winterreise“
Lesung mit Charly Hübner & Ensemble Resonanz


So. 09.09.2018           18:00 Uhr / Halle 207
Debütkonzert Tutti Orchester 800
„Die glorreichen Sieben“
Georges Bizet: Carmen-Ouvertüre
Wolfgang Amadeus Mozart: Papageno-Arie aus „Die Zauberflöte“
Edvard Grieg: „In der Halle des Bergkönigs“ aus „Peer Gynt“
Giacomo Puccini: „O mio babbino caro“ aus „Gianni Schicchi”
Pablo de Sarasate: Carmen-Fantasie
Johannes Brahms: Ungarischer Tanz Nr. 5
Elmer Bernstein: „Die glorreichen Sieben“
Katharina Kühn, Sopran / Grzegorz Sobczak, Bariton / Carolin Lindner, Violine /
Leitung: Marcus Bosch


Do. 13.09.2018           19:30 Uhr / Halle 207
Ein Abend mit dem Dresdner Kreuzchor
Konzert der Festspiele MV
Johann Sebastian Bach: Motette „Unser Leben ist ein Schatten“
Johann Schelle: Motette „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“
Sven-David Sandström: „Es ist genug“
Giovanni Gabrieli: Motette „Jubilate Deo“
Felix Mendelssohn Bartholdy: „O Täler weit, o Höhen tief“ u. a.
Dresdner Kreuzchor / DoubleBeats, Percussion-Duo / Leitung: Roderich Kreile


Fr. 14.09.2018           19:30 Uhr / Halle 207
800 Jahre Rostock meets 15 Jahre Jazzclub Rostock
Rudolf Maza?‘ Jazz Bridge gemeinsam mit dem Syrian Expat Philharmonic Orchestra


So. 16.09.2018           11:00 Uhr / Großes Haus / Eintritt frei
Matinee zu „Der Liebestrank“
Einführung in die Oper von Gaetano Donizetti

11:00 Uhr / Ateliertheater / Gastspiel
Puppenatelier
Der gestiefelte Kater
Dorftheater Siemitz / Ab 4 Jahren

15:00 – 18:00 Uhr / Theatervorplatz + Großes Haus / Eintritt frei
Tag der offenen Tür
Mit
16:00 Uhr / Ateliertheater / Premiere
Steh auf, wenn du für Hansa bist
Von Jörg Menke-Peitzmeyer / Rostocker Fassung von Juri Sternburg / Ab 12 Jahren

18:00 Uhr / Großes Haus
Gala der Stiftung für Kultur und Theater
Rostocker Kulturpartner gemeinsam erleben – mit Ausschnitten aus aktuellen und zukünftigen Projekten, vereint auf der Großen Bühne des Volkstheaters

18:00 Uhr / Halle 207
1. Philharmonisches Konzert
Sergej Prokofjew: Symphonisches Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 125
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 1 (1885 – 1888)
Camille Thomas, Violoncello / Leitung: Marcus Bosch


Mo. 17.09.2018           09:00 Uhr / Ateliertheater / Gastspiel
Puppenatelier
Der gestiefelte Kater
Dorftheater Siemitz / Ab 4 Jahren

19:30 Uhr / Halle 207
1. Philharmonisches Konzert Konzer
Sergej Prokofjew: Symphonisches Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 125
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 1 (1885 – 1888)
Camille Thomas, Violoncello / Leitung: Marcus Bosch


Di. 18.09.2018           19:30 Uhr / Halle 207
1. Philharmonisches Konzert Konzer
Sergej Prokofjew: Symphonisches Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 125
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 1 (1885 – 1888)
Camille Thomas, Violoncello / Leitung: Marcus Bosch


Mi. 19.09.2018           14:00 Uhr / Ship of Tolerance
Ganzgroßraus
Kinderstück von Anna Langhoff / Ab 7 Jahren

Do. 20.09.2018           20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Wiederaufnahme
Kleine Eheverbrechen
Komödie von Éric-Emmanuel Schmitt


Fr. 21.09.2018           20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Kleine Eheverbrechen
Komödie von Éric-Emmanuel Schmitt


Sa. 22.09.2018           20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Wiederaufnahme
Sechs Tanzstunden in sechs Wochen
Richard Alfieri


So. 23.09.2018           20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Sechs Tanzstunden in sechs Wochen
Richard Alfieri


Do. 27.09.2018           20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Wiederaufnahme
Besuch beim Alten
Schwarze Komödie von John McManus


Fr. 28.09.2018           19:30 Uhr / Großes Haus / Premiere
Der Liebestrank
Oper von Gaetano Donizetti

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Besuch beim Alten
Schwarze Komödie von John McManus


Sa. 29.09.2018           19:30 Uhr / Großes Haus / Wiederaufnahme
Fame
Musical von David De Silva / Koproduktion mit dem Tanzland Rostock e.V.

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
Tony Ireland
Scottish, Irish and contemporary folk


So. 30.09.2018           15:00 Uhr / Großes Haus
Der Liebestrank
Oper von Gaetano Donizetti

16:00 Uhr / Ateliertheater
Puppenatelier
Ratzenspatz
Nach dem Buch von Rudolf Herfurtner / Tandera Figurentheater / Ab 4 Jahren

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
Rabenschwarzer Humor & Jazz vom Feinsten
Mit Dr. Klaus Koch und Andreas Pasternack

Stand: 18.07.2018
Änderungen vorbehalten!

—| Pressemeldung Volkstheater Rostock |–

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