Dortmund, Theater Dortmund, Tobias Ehinger – als Bühnenheld ausgezeichnet, Dezember 2020

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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Tobias Ehinger als „Bühnenheld“ ausgezeichnet!
Geschäftsführender Direktor des Theater Dortmund erhält Preis des Aktionsbündnisses Darstellende Künste

Das Aktionsbündnis Darstellende Künste hat zum ersten Mal den „Bühnenheld*innen-Preis“ verliehen. Mit der Auslobung will das Aktionsbündnis das Jahr 2020 mit positiven Meldungen abschließen. Der Preis richtet sich an Vertreter aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Bei der Zoom-Preisverleihung am Sonntag, 6. Dezember 2020, wurden Preise in den Kategorien Kulturpolitiker, Theaterleitungen, Verwaltungsmitarbeiter, Initiativen, Vereine, Innovatoren und Impulsgeber ausgezeichnet.

Theater Dortmund / Tobias Ehinger © Bettina Stöß

Theater Dortmund / Tobias Ehinger © Bettina Stöß

Der Geschäftsführende Direktor des Theater Dortmund, Tobias Ehinger, erhielt den Preis in der Kategorie „Leitung eines Stadttheaters“.
In der Begründung der Jury hieß es: „Trotz der Corona-Maßnahmen, die die komplette Einstellung des Spielbetriebs bedeuteten, stellte das Theater Dortmund unter der Leitung von Tobias Ehinger seine Kreativität mit neuen Formaten unter Beweis. Die Werkstätten des Theaters stellten in kürzester Zeit die Produktion auf Nase-Mund-Masken und Spuckschilder um, die an städtische Einrichtungen gingen und damit einen Beitrag zum Wohl der Allgemeinheit leisteten. Künstlerische Produktionen waren zwar nur noch online, dafür jedoch einem weltweiten Publikum zugänglich. Mit neuen Formaten wie „Musik auf Rädern“ und den „Terrassenkonzerten“ sorgte das Theater Dortmund für die künstlerische Grundversorgung der Stadt.

Die Aktivitäten erregten ein überregionales bis internationales Interesse. Ein Bericht der BBC World News über das Dortmunder Ballett erreichte weltweit 60 Mio. Zuschauer*innen.“

Des Weiteren wurde der Dortmunder Stadtdirektor und Kulturdezernent, Jörg Stüdemann, im Bereich „Kulturpolitik“ ausgezeichnet.

Das Aktionsbündnis Darstellende Künste ist ein Zusammenschluss verschiedener Verbände. An den regelmäßigen Arbeitstreffen nehmen gelegentlich auch der Deutsche Bühnenverein, die Allianz der Freien Künste und der Fonds Darstellende Künste teil.

—| Pressemeldung Theater Dortmund |—

Dortmund, Theater Dortmund, SONGS FOR A NEW WORLD – Premiere, 27.09.2020

September 16, 2020 by  
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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

 SONGS FOR A NEW WORLD  – Musical

Lebensverändernde Entscheidungen

Regisseur Gil Mehmert bringt ab Sonntag, 27. September 2020, um 15 das Musical SONGS FOR A NEW WORLD auf die Bühne des  Dortmunder Opernhauses. Unter der musikalischen Leitung von Christoph JK Müller sowie Sebastian Engel werden Sybille Lambrich, Bettina Mönch, David Jakobs und Rob Pelzer in der Musical-Revue des dreifachen Tony Award-Gewinners Jason Robert Brown zu sehen sein.

Oper Dortmund / David Jacobs © Robert Brembeck

Oper Dortmund / David Jacobs © Robert Brembeck

Das Musical erzählt in revueartig aneinandergereihten Songs und Szenen 19 voneinander unabhängige Geschichten, in denen jeweils ein besonderer Moment beschrieben wird – der Moment vor einer alles verändernden Entscheidung. Entscheidungen, die unter  Unsicherheit, Furcht, Verlustängsten, aber auch Hoffnung, Sehnsucht und Tatendrang getroffen werden.

So beten beispielsweise 1492 Geflüchtete auf einem spanischen Segelschiff für ein besseres Leben in der Neuen Welt. Im New York unserer Tage überlegt sich eine reiche Frau, ob sie mit einem Sprung aus dem Fenster ihr Leben beendet. Und am Nordpol hadert die Frau des Weihnachtsmannes mit einem möglichen Betrug ihres Gatten und spielt mit dem Gedanken, ihn nach langen und oft einsamen Ehejahren zu verlassen. Sie alle müssen sich am Ende die Frage stellen: Lassen sie ihren Gedanken Taten folgen oder reicht es ihnen, lediglich davon zu träumen?

Die Musicalsänger Sybille Lambrich, Bettina Mönch, David Jakobs und Rob Pelzer verkörpern im Laufe des Abends die unterschiedlichen Figuren mit ihren ganz persönlichen Konflikten. Begleitet werden sie dabei von einer Corona-konformen Instrumentalbesetzung aus Bass, Schlagzeug, Keyboard, Perkussion und Klavier. Jason Robert Browns 1995 uraufgeführte Komposition SONGS FOR A NEW WORLD sorgt mit einem Mix aus Pop, Gospel, Jazz und Funk für ein modernes Musicalerlebnis zu zeitlosen Themen.

Karten sind an der Tageskasse im Opernhaus, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf www.theaterdo.de erhältlich.

—| Pressemeldung Theater Dortmund |—

Dortmund, Oper Dortmund, NRW – Opern fordern Aufnahme des Vorstellungsbetriebs, Mai 2020

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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

NRW – Opern fordern den baldmöglichen Einstieg

Wiederaufnahme des Vorstellungsbetriebes

Die Oper Dortmund, das Aalto-Musiktheater Essen, das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, die Oper Wuppertal, das Theater Krefeld Mönchengladbach, das Landestheater Detmold und das Theater Münster schließen sich auf Initiative des Theater Dortmund zusammen und fordern die politischen Akteure im Land und Bund auf, einen realistischen und zügigen Zeitplan zur Wiederaufnahme des Vorstellungsbetriebes zu erarbeiten und dafür in einen direkten und konstruktiven Dialog mit den Kulturschaffenden zu treten. Ziel dieses Dialoges muss es sein, den Vorstellungsbetrieb baldmöglichst, jedoch spätestens ab dem 1. September 2020, wiederaufzunehmen. Die Opern in Nordrhein-Westfalen sind in der Lage, Stückauswahl, Inszenierungen und das Besuchermanagement so anzupassen, dass diese den medizinischen und hygienischen Vorgaben entsprechen. Das Musiktheater in Deutschland besitzt ein internationales Alleinstellungsmerkmal – fast jedes siebte Opernhaus weltweit steht in Deutschland. Als Zeichen unserer Werte gilt es diesen kulturellen Schatz auch in Krisenzeiten zu schützen und zu bewahren.

Oper Dortmund, das Aalto-Musiktheater Essen, das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, die Oper Wuppertal, das Theater Krefeld Mönchengladbach, das Landestheater Detmold und das Theater Münster erkennen die hohe gesellschaftliche Verantwortung, die die Theater als Ort sozialer Begegnungen für die Pandemie-Eindämmung haben, ausdrücklich an. Ebenso akzeptieren die genannten Opern den grundsätzlichen Vorrang medizinisch gebotener Notwendigkeiten vor wirtschaftlichen und künstlerischen Überlegungen. Dies gilt ausdrücklich auch für eine verantwortungsvolle Exit-Strategie. Gleichzeitig weisen die Opern auf die massive, in vielen Fällen existenzielle Betroffenheit besonders der freien Künstlerinnen und Künstler durch die behördlich angeordneten Einschränkungen hin. Es ist daher zwingend erforderlich, einen Fahrplan zur zügigen Aufnahme des Vorstellungsbetriebes zu erarbeiten, um einerseits individuelle soziale Härten abzuwenden und gleichzeitig die Grundlagen für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung des Kulturstandortes Deutschland mit seiner weltweit einzigartigen Theaterlandschaft zu erhalten.

Opernhaus Wuppertal (c) Andreas Fischer

Opernhaus Wuppertal (c) Andreas Fischer

Aus Sicht der besagten Opernhäuser sollte daher, neben dem bereits genannten Primat medizinischer Notwendigkeiten, im Sinne einer geordneten Aufnahme des Vorstellungsbetriebes folgende Prinzipien beachtet werden:

–    Klarheit der Entscheidungen
Die Opern halten eine bundesweite Abstimmung der Regelungsgrundlagen und ihrer Kommunikation für zwingend erforderlich.

–    Fachwissen der Opernhäuser nutzen
Es gibt Opernrepertoire für kleinste instrumentale Formationen ohne Chor; dasselbe gilt für Musicals und Operetten. Ferner könnte man beispielsweise darüber nachdenken, für eine Übergangszeit bei größer besetztem Repertoire einzelne Chor- oder Orchesterstimmen über Teilplayback einzuspielen und so die Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten.

–   Gleichbetrachtung von Kultur, Sport, Religionsgemeinschaften, Wirtschaft
Strenge Hygiene- und Abstandsregeln können auch bei Kulturveranstaltungen umgesetzt werden. Eine Gleichbetrachtung des Vorstellungs- bzw. Konzertbetriebes von Theatern und Konzerthäusern mit Gottesdiensten ist daher zwingend. Die Opern plädieren deshalb dafür, strikt medizinisch zu begründen, welche Schutzmaßnahmen beachtet werden müssen – unabhängig davon, ob sie z.B. von einem Gotteshaus oder Theater umgesetzt werden.

–   Einheitlichkeit der Regelungen
Schutzmaßnahmen sollten gleich behandelt werden. Dies betrifft insbesondere medizinisch begründete Schutzmaßnahmen wie z.B. Abstandsregelungen, Mundschutz-Pflicht, Personenzahl-Begrenzung für soziale Kontakte im öffentlichen Raum.

Theater Krefeld © Matthias Stutte

Theater Krefeld © Matthias Stutte

–    Akzentuierung auf das medizinisch begründet Notwendige
Die genannten Opernhäuser plädieren für eine Akzentuierung auf medizinisch begründete Schutzmaßnahmen, die unabhängig von Personenkapazität einer Örtlichkeit Anwendung finden sollten.

–    Planungssicherheit für die nahe Zukunft
Theater müssen täglich zwischen professioneller Vorbereitung für eine erfolgreiche Durchführung und den Risiken einer drohenden Absage abwägen. Es ist daher dringend geboten, eindeutige Kriterien und klare Rahmenbedingungen in Bezug auf die zügige Aufnahme des Vorstellungsbetriebes zu erarbeiten.

–        Ausreichende Vorlaufzeiten
Es gibt in Deutschland 425 Theater unterschiedlichster Art und Größe. Diese Vielfalt macht in normalen Zeiten den Reiz der deutschen Theaterlandschaft aus. Vor diesem Hintergrund halten die genannten Opern eine intensive Kommunikation und eine ausreichende Vorlaufzeit von zehn Wochen zwischen Ankündigung und Inkrafttreten von Lockerungen bestehender Einschränkungen, für notwendig.

425 öffentlich getragene und private Bühnen, 130 Sinfonie-, Opern- und Kammerorchester, diverse Tournee- und Gastspielbühnen sowie 37 Festspiele mit überregionaler, teilweise internationaler Bedeutung werden jährlich von rund 35 Millionen Gästen besucht. Damit werden fast 105.000 Theateraufführungen und 7.000 Konzerte von mehr Zuschauerinnen und Zuschauern in Deutschland besucht, als die Spiele der ersten Fußball-Bundesliga.

Gerade in Krisenzeiten müssen auch die nichtwirtschaftlichen Aspekte des gesellschaftlichen Lebens ihren verdienten und notwendigen Stellenwert erhalten. Die Geschichte der Krisen zeigt, dass gerade Kunst und Kultur einer Gesellschaft Kraft und Trost spenden und Zusammengehörigkeit sowie Identität stiften.

—| Pressemeldung Theater Dortmund |—

Dortmund, Oper Dortmund,MUSIK AUF RÄDERN, Mai 2020

Mai 7, 2020 by  
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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Theater Dortmund startet Konzertformat
MUSIK AUF RÄDERN

Ab 5. Mai 2020, startet das Theater Dortmund das der Corona-Pandemie angepasste Konzertformat MUSIK AUF RÄDERN. An verschiedenen Standorten in Dortmund werden die Oper Dortmund und die Dortmunder Philharmoniker jeweils um 16 Uhr kleine Live-Konzerte von ca. 20 Minuten Dauer geben. Die Abstandsregelungen werden eingehalten. Mit dem Programm kommt das Theater Dortmund vor allem zu den Menschen, die aufgrund ihrer Identifizierung als Risikogruppe besonders in ihrem Bewegungsfreiraum eingeschränkt sind. Der erste Auftritt findet mit der Sopranistin Irina Simmes vor dem Seniorenwohnsitz „Kreuzviertel“ 44139 Dortmund-Kreuzviertel, Kreuzstraße 68 / Ecke Lindemannstraße statt.

Oper Dortmund / Im weissen Rössl - Matthias-Störmer, Irina-Simmes © Anke Sundermeier

Oper Dortmund / Im weissen Rössl – Matthias-Störmer, Irina-Simmes © Anke Sundermeier

Die Corona-Krise zwingt das Theater Dortmund, bis zum Ende der Spielzeit keine Vorstellungen mehr auf den Bühnen des Opern- und Schauspielhauses sowie im Kinder- und Jugendtheater anzubieten. Um jedoch Interessentinnen und Interessenten klassischer Musik eine Möglichkeit zu geben, Live-Vorstellungen zu erleben, wird das Theater Dortmund mit einem mobilen Programm an ausgesuchten Plätzen und Örtlichkeiten in Dortmund musizieren. Das Theater Dortmund nimmt mit dem Programm MUSIK AUF RÄDERN auch seine soziale Verantwortung wahr, indem es vorrangig vor Seniorenheimen spielen wird. Gerade Senioren sind aufgrund ihrer Identifizierung als Risikogruppe besonders in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Das Theater Dortmund möchte damit, diesen Menschen ein Stück Alltag und Normalität wiedergeben. Das Programm besteht aus zwei bis drei musikalischen Darbietungen von ca. 20 Minuten Dauer.

Auch wenn das Streaming Angebot der Theater stetig ausgebaut wird, ist doch die Nachfrage nach Live-Vorstellungen groß und macht die Einzigartigkeit von Theater aus. Das Programm findet zwei Mal in der Woche, dienstags und donnerstags, statt und wechselt zwischen der Oper und den Philharmonikern. Bei dem Vorhaben, das mit den Sicherheitsbehörden abgestimmt ist, wird gewährleistet, dass alle Maßgaben der Abstandswahrung eingehalten werden.

—| Pressemeldung Theater Dortmund |—

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