Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Die Hochzeit des Figaro – Premiere, 06.09.2020

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

 Die Hochzeit des Figaro  –   Wolfgang Amadeus Mozart

Premiere Sonntag, 6. September 2020, um 18 Uhr, weitere Vorstellungstermine: 12. & 17. September,2020  jeweils um 19.30 Uhr

Die Termine werden unter Vorbehalt der vom Land Hessen verfügten Corona-Verordnungen veröffentlicht.

Die Hochzeit des Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart spinnt die Geschichte von Rossinis »Barbier von Sevilla« fort. Basierend auf dem zweiten Teil von Beaumarchais’ gesellschaftskritischer Figaro-Trilogie, thematisiert sie die Wege und Irrwege zwischenmenschlicher Bedürfnisse. Mit dieser Oper schuf Mozart – vielleicht zum ersten Mal in der Operngeschichte – ein Stück wirklichen Musiktheaters. Sie ist in einer

Neuinszenierung von Uwe Eric Laufenberg und unter der Musikalischen Leitung von Konrad Junghänel zu erleben.

Die Titelpartie übernimmt Bariton Konstantin Kimmel, der sich dem Wiesbadener Publikum bereits in der vergangenen Spielzeit als Jesus in Bachs Matthäus-Passion vorgestellt hat. Benjamin Russell debütiert als Graf Almaviva, die slowakische Sopranistin Slávka Zámecníková interpretiert die Gräfin Almaviva. Anna El-Khashem singt die Partie der Susanna. Heather Engebretson, in Wiesbaden u. a. bereits als Donna Elvira in »Don Giovanni« und Gilda in »Rigoletto« zu hören, singt Cherubino. Franziska Gottwald, die zuletzt die Alt-Partie in der »Matthäus-Passion« interpretierte, übernimmt die Partie der Marcellina.

Musikalische Leitung Konrad Junghänel Inszenierung Uwe Eric Laufenberg Bühne Gisbert Jäkel Kostüme Jessica Karge Chor Albert Horne

MIT:  Graf Almaviva – Benjamin Russell, Gräfin Almaviva – Slávka Zámecníková,  Susanna – Anna El-Khashem, Figaro – Konstantin Krimmel, Cherubino – Heather Engebretson, Marcellina – Franziska Gottwald, Basilio – Erik Biegel,  Don Curzio – Osvaldo Navarro-Turres Bartolo Wolf Matthias Friedrich Antonio Wolfgang Vater Barbarina Stella An

Chor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

—| Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden |—

Halle, Bühnen Halle, Premiere DON GIOVANNI – Wolfgang A. Mozart, 29.02.2020

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Bühnen Halle

Oper Halle © Bühnen Halle / Falk Wenzel

Oper Halle © Bühnen Halle / Falk Wenzel

DON GIOVANNI  –  Wolfgang Amadeus Mozart

Premiere: Samstag 29. Februar 2020

Kaum eine Opernfigur ist mit derart vielen Phantasmen und Projektionen belegt worden wie die schillernde Hauptfigur aus Mozarts Der bestrafte Wüstling oder Don Giovanni. Ein schwer zu greifendes Phantom der Nacht ist die Titelfigur, mal ein von toxischer Männlichkeit strotzender Vergewaltiger, mal ein von Weltschmerz und Überdruss getriebener sinnlicher Anarchist, der alle gesellschaftlichen Konventionen überschreitet und am Ende selbst noch den Tod verlacht.

Mozart und sein kongenialer Librettist Da Ponte wählten nach ihrem ersten gemeinsamen Erfolg Le nozze di Figaro den seit dem 17. Jahrhundert populären und mannigfach bearbeiteten Don-Juan-Stoff für eine neue Oper aus. Bereits die ersten donnernden Akkorde der berühmten Ouvertüre lassen keinen Zweifel daran, dass hier auf ein dramatisches Ende zugesteuert wird. Und so nimmt mit der ersten Szene und dem Mord Don Giovannis am Komtur und Vater Donna Annas, in deren Schlafzimmer er zuvor gewaltsam eingedrungen war, die Geschichte um den sprichwörtlich gewordenen Verführer ihren Lauf. Zuletzt wird das steinerne Standbild des Komturs als Geist bei einem makabren Festmahl erscheinen und Giovanni in die Hölle reißen.

Am Vorabend der Französischen Revolution 1787 in Prag uraufgeführt, leuchtet diese „Oper aller Opern“ auf faszinierende, atemberaubende Weise das menschliche Begehren aus und ist gleichwohl auch Sinnbild der kommenden gesellschaftlichen Umwälzungen. In Vertretung des Schwertadels geht mit Giovannis Höllenfahrt am Ende eine ganze Klasse mitsamt ihren Moralvorstellungen und Privilegien in den Orkus der Geschichte: „Dies ist das Ende dessen, der Böses tut!“ singen die zurückbleibenden fünf Frauen und Männer Donna Anna, Donna Elvira, Zerlina, Don Ottavio und Masetto und klingen dabei weniger befreit als es ihnen lieb wäre. Zuvor eilten und hetzten sie ihm nach, Don Giovanni, dieser emotionale Extremzustände auslösenden Wunschmaschine, um sich hinzugeben, um Rache zu üben oder sich mit ihm zu messen.

Die Musik Mozarts zeichnet hierbei die psychologischen Motivationen wie auch die seelischen Untiefen präzise und emphatisch, wie es bis dato in der Operngeschichte unerhört war. Durch polyrhythmische Strukturen und avancierte, gespenstisch wirkende Modulationen weist dieses Meisterwerk kompositionstechnisch weit seiner Zeit voraus.

Musikalische Leitung Michael Wendeberg, Regie Nina Kupczyk, Bühne Martin Kukulies, Kostüm Mechthild Feuerstein, Dramaturgie Michael v. zur Mühlen, Beleuchtung Peter Erlenkötter, Einstudierung Peter Schedding, Choreinstudierung Johannes Köhler
Inspizient Berd Bunk, Soufflage Anke Hoheisel, Regieassistenz Matthias Hüstebeck
Ausstattungsassistenz Yaroslava Sydorenko

MIT:  Don Giovanni Andrii Chakov, Donna Anna Liudmila Lokaichuk, Don Ottavio Robert Sellier, Komtur Ki-Hyun Park, Donna Elvira Romelia Lichtenstein, Leporello Michael Zehe, Masetto Johannes Wedeking, Zerlina  Vanessa Waldhart

Chor der Oper Halle, Staatskapelle Halle

Kostprobe zu Dienstag, 25. Februar 2020, 18 Uhr, Oper – Großer Saal, Eintritt frei

PREMIERE Samstag, 29. Februar 2020, 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen  Freitag, 06. März 2020, 19.30 Uhr, Sonntag, 22. März 2020, 15 Uhr, Samstag, 28. März 2020, 19.30 Uhr,  Samstag, 11. April 2020, 19.30 Uhr,  Sonntag, 24. Mai 2020, 15 Uhr, Sonntag, 28. Juni 2020, 16 Uhr,

—| Pressemeldung Bühnen Halle |—

Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Premiere Don Giovanni – Meininger Hof, 15.02.2020 

Januar 24, 2020 by  
Filed under Oper, Premieren, Pressemeldung, Theater Rudolstadt

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Rudolstadt / Thüringisches Landestheater © Friederike Lüdde

Rudolstadt / Thüringisches Landestheater © Friederike Lüdde

Theater Rudolstadt

Premiere Don Giovanni –  Meininger Hof Saalfeld 15.2.2020

Abgründig, frivol, witzig im Look der Goldenen Zwanziger
Mozarts Oper „Don Giovanni“ feiert am 15. Februar im Meininger Hof Saalfeld Premiere

Rudolstadt/Saalfeld. Er verführt Frauen, betrügt, erpresst, mordet sogar. Don Giovanni, auch bekannt als Don Juan, ist der Inbegriff jenes vergnügungssüchtigen Lebemanns, der sich skrupellos, doch stets voller Lust über alle Grenzen hinwegsetzt. Faszinierend und abschreckend zugleich, inspirierte er Wolfgang Amadeus Mozart zu seiner vielleicht schillerndsten Oper. Vom 15. bis 22. Februar ist „Don Giovanni“ in Kooperation von Thüringer Symphonikern und Lyric Opera Studio Weimar im Meininger Hof Saalfeld zu erleben.

Theater Rudolstadt / Don Giovanni © Anke Neugebauer

Theater Rudolstadt / Don Giovanni © Anke Neugebauer

Angesichts von Don Juans rücksichtslosem Egoismus, dem laut seinem Diener Leporello bereits 2064 Frauen zum Opfer fielen, regt sich allmählich Widerstand. Als der Schwerenöter im Eifer des Gefechts Donna Annas Vater, den Komtur, ermordet, beginnt sich das Blatt zu wenden. Auch eine andere Liebschaft, Donna Elvira, weicht ihm, nach Rache sinnend, kaum von der Seite – aber Don Juan verführt weiter. Die Einladung des toten Komturs zum festlichen Abendessen nimmt er ohne zu Zögern an, koste es, was es wolle. Da muss sich schon der Boden auftun, um diesen Mann von der Erde zu verbannen.

Don Juans Zwiespältigkeit und Düsternis hat Wolfgang Amadeus Mozart 1787 kongenial in seiner „komischen“ Oper mit „bösem“ Ende zum Klingen gebracht. Das sprachlich und dramaturgisch exzellente Libretto Lorenzo da Pontes lieferte ihm die ideale Grundlage.

Im Meininger Hof Saalfeld ist das „dramma giocoso“ nun zusammen mit dem jungen internationalen Solistenensemble des Lyric Opera Studio Weimar als vollszenische Inszenierung zu erleben, die in ihrer Spielfreude an die Erfolge von „Die lustigen Weiber von Windsor“, „Così fan tutte“ oder „La Cenerentola“ der letzten Jahre anknüpft. Der US-Regisseur und erfolgreiche Opernbariton Damon Nestor Ploumis verlegt die Handlung vom opulenten Adelspalast des 16. Jahrhunderts in die nicht weniger opulenten Goldenen Zwanziger. Don Giovanni und Leporello bekommen dabei mafiöse Züge, Vergnügungssucht und Chaos im Ballsaal einen düsteren Rahmen, der durch Filmserien wie „Babylon Berlin“ inspiriert ist. Schließlich geschieht das meiste in der Nacht: der Mord am Komtur, der Ball im Hause Don Giovannis, das finale Abendessen mit dem Geist des ermordeten Komturs.

Für diese Eigenproduktion des Theaters Rudolstadt entwirft die Ausstattungsleiterin Monika Maria Cleres elegante Kostüme und ein atmosphärisches, vielseitiges Bühnenbild. Es spielen die Thüringer Symphoniker unter der musikalischen Leitung ihres Chefdirigenten Oliver Weder.

Karten für die Premiere am 15. Februar, um 19.30 Uhr, und für die weiteren Aufführungen am 16. und 18. Februar, jeweils um 15 Uhr, sowie am 21. und 22. Februar, jeweils um 19.30 Uhr, im Meininger Hof Saalfeld sind in der Theaterkasse, an den üblichen Vorverkaufsstellen und über die Website des Theaters Rudolstadt erhältlich. Zu den Aufführungen fährt zudem ein kostenfreier Bus-Shuttle aus Rudolstadt zum Meininger Hof und zurück.

Bereits am Sonntag, 9. Februar, um 11 Uhr, laden das Regieteam und beteiligte Sängerinnen und Sänger zu einer unterhaltsam-musikalischen Premieren-Matinee in die Theater-Bar ins Stadthaus Rudolstadt ein.

Premiere: 15.02.2020, Meininger Hof Saalfeld
Don Giovanni
Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo Da Ponte
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Kooperation mit dem Lyric Opera Studio Weimar

Musikalische Leitung: Oliver Weder
Inszenierung: Damon Nestor Ploumis
Bühne und Kostüme: Monika Maria Cleres
Regieassistenz: Matthew Jack Knight
Klavierbegleitung: Cheuky Chan, Tackyoung Chung, Soojeong Kwon, Ka Man Tsang

Donna Anna: Wing Kwan Chung, Natalie Millet, Alyson Spina
Donna Elvira: Meagan Larios, Kristine Mågard, Danielle Musick
Zerlina: Sophie Collin, Stéphanie Guérin, Erin Silangil
Don Ottavio: James Hogan, Conor Prendiville, Qian Sun
Don Giovanni: Juan Marcos Martinez Mijares, Javier Recio, Constandinos Tsourakis
Leporello: Timothy Bagley, Nico Laruina, Jusung Park
Masetto: Kyle Bejnerowicz, Scott Hetz Clark, Katagan Zhumagulov
Komtur: Dennis Ryan, Victor Clark
Chor: Vanessa López, Carl Kachouh

—| Pressemeldung Theater Rudolstadt |—

Flensburg, Schleswig-Holsteinisches Landestheater, DON GIOVANNI – Wolfgang A. Mozart, 18.01.2020

Schleswig-Holsteinisches Landestheater

Stadttheater Flensburg © Stadttheater Flensburg

Stadttheater Flensburg © Stadttheater Flensburg

DON GIOVANNI – Wolfgang Amadeus Mozart

 Faszinierend und unwiderstehlich, aber auch rücksichtslos und brutal

Premiere 18.01. und  21.1.2020 | 19.30 Uhr Theater Flensburg; 5.2.2020 Stadttheater Rendsburg; 7.2.2020 Intzehoe

Don Giovanni weiß um seine Wirkung auf Frauen und braucht die ständige Bestätigung, ein umwerfender Liebhaber zu sein. Umgarnung, Täuschung und rohe Gewalt bereiteten ihm schon den Weg in so manches Schlafzimmer. Hat er eine erobert, zieht es ihn sofort zur nächsten. Der Diener Leporello führt eifrig Buch über den sinnlichen Rausch seines Herren. Doch Don Giovannis Zenit als erfolgreicher Verführer ist nunmehr überschritten. Seine erotischen Unternehmungen werden vereitelt, sei es durch den Komtur, der seiner von Don Giovanni bedrängten Tochter Donna Anna zur Hilfe eilt, oder der verlassenen Donna Elvira, die zwischen Rache und bedingungsloser Liebe zu Don Giovanni schwankt. Selbst Zerlina, eine junge Frau, die kurz vor der Hochzeit steht, ist vor seinem Jagdtrieb nicht sicher – doch auch dieser Plan wird durchkreuzt. Sein grenzenloser Übermut soll Don Giovanni schließlich zum Verhängnis werden….

Goethe konstatierte, diese Oper habe man sich unmöglich einfach ausdenken können – sie müsse Mozart von „einem dämonischen Geist seines Genies“ zugetragen worden sein. LE NOZZE DI FIGARO, ebenfalls eine Da-Ponte-Oper, hatte 1786 in Prag Furore gemacht; mit DON GIOVANNI sollten Mozart und sein Librettist an diesen Erfolg anknüpfen. Keine Oper aus dem 18. Jahrhundert hat so nachhaltig die Gemüter bewegt, dabei war der Don-Juan-Mythos schon zu Wolfgang Amadeus Mozarts Zeiten keineswegs neu. Dunkel glühendes Pathos, tiefgreifende Emotionen und erotische Energien bestimmen die klangliche Atmosphäre des Werkes, das in einer musikalisch einzigartigen Höllenfahrt endet.

Premiere 18.01.2020 | 19.30 Uhr | Flensburg, Stadttheater

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