München, Bayerische Staatsoper München, Premiere Die verkaufte Braut, 22.12.2018

Dezember 4, 2018 by  
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Bayerische Staatsoper München

Bayerische Staatsoper München Foto: © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper München Foto: © Wilfried Hösl

 Die verkaufte Braut  –  Bedrich Smetana

Premiere 22. Dezember 2018

Dirigent Tomáš Hanus erarbeitet gemeinsam mit dem Regisseur David Bösch die Neuproduktion von Bedrich Smetanas komischer Oper Die verkaufte Braut. Selene Zanetti gibt ihr Rollendebüt als Marie. An ihrer Seite sind Pavol Breslik (Hans) und Günther Groissböck (Kezal, Heiratsvermittler) zu erleben. Am 22. Dezember 2018 feiert Die verkaufte Braut Premiere.

Zum Werk und zum Komponisten 
Mit Die verkaufte Braut setzt Dirigent Tomáš Hanus seine Beschäftigung mit dem tschechischen Repertoire fort und leitet nach Rusalka (2010), Die Sache Makropulos (2014) und Hänsel und Gretel (2013) seine vierte Staatsopern-Premiere. „Die Authentizität der Musik ist die Stärke dieses Stücks. Wir führen das Werk in deutscher Sprache auf, damit das Publikum unmittelbar die Feinheiten der Geschichte versteht“, so Dirigent Tomáš Hanus. Bedrich Smetana, in Böhmen geboren, lag rein musikalisch die deutsche Sprache tatsächlich näher als die tschechische. Dennoch erarbeitete er mit Librettist Karel Sabina ein tschechisches Libretto. Internationale Beliebtheit erlangte Die verkaufte Braut erst nach Smetanas Tod in der deutschen Übersetzung durch Max Kalbeck 1893. Diese Fassung wurde zum ersten Mal in Wien und kurz darauf auch in München gespielt. „Man muss die Widersprüche aushalten und die verschiedenen Farben, die der Komponist und der Autor verwendet haben, als Reichtum begreifen. Smetana ist jemand, der sagt, die Welt ist lyrisch, weich, fein und voller Liebe. Und gleichzeitig ist die Welt eine karikaturhafte Ansammlung von Menschen auf einem Dorffest“, so Regisseur David Bösch über Die verkaufte Braut.

Inszenierung
David Bösch, der an der Bayerischen Staatsoper zuletzt die Premiere von Richard Wagners Die Meistersinger von Nürnberg (2016) inszenierte, führt Regie und gestaltet die Neuproduktion mit seinen Ausstattern Falko Herold und Patrick Bannwart, mit denen er neben Die Meistersinger von Nürnberg an der Staatsoper schon L’elisir d’amore (2009), Das schlaue Füchslein (2012) und L’Orfeo (2015) erarbeitet hat. Bösch lässt Die verkaufte Braut, wie im Libretto vorgegeben, in einem Dorf spielen. „Ein Mikrokosmos, mit dem man viel über die Welt erzählen kann. In einer Dorfgeschichte verdichtet und verstärkt sich das Weltgeschehen.“ Bühnenbildner Patrick Bannwart ist selbst in einem kleinen Dorf aufgewachsen. „Der Geruch von Stroh hat ihn seither nie losgelassen und weckt in ihm Kindheits- und Jugenderinnerungen. Stroh wird deshalb eine große Rolle spielen“, erzählt David Bösch über seinen Bühnenbildner.

Hauptpartien
In der Premierenserie von Die verkaufte Braut übernimmt Selene Zanetti die Partie der Marie für Christiane Karg, die ein Kind erwartet. Selene Zanetti war von 2016 bis 2018 Mitglied des Opernstudios und wurde zu Beginn dieser Spielzeit in das Ensemble der Bayerischen Staatsoper übernommen. Sie studierte Gesang in Vicenza und besuchte die Meisterklasse am Musikinstitut in Modena. Sie gewann zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter den Gaetano-Fraschini-Gesangswettbewerb. Im März 2018 debütierte sie als Mimì (La bohème) am Teatro La Fenice in Venedig. Selene Zanettis Vorbereitung auf ihr Rollendebüt kann unter dem Hashtag #SeleneGoesBride in den sozialen Medien der Bayerischen Staatsoper verfolgt werden.
Die beiden Halbbrüder sind Pavol Breslik und Wolfgang Ablinger-Sperrhacke. Günther Groissböck gibt sein Rollendebüt als Heiratsvermittler Kezal.

—| Pressemeldung Bayerische Staatsoper München |—

Darmstadt, Staatstheater Darmstadt, MUSIKTHEATER IM MAI 2018

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Staatstheater Darmstadt

Staatstheater Darmstadt © IOCO

Staatstheater Darmstadt © IOCO

MUSIKTHEATER IM MAI


PREMIEREN


DIE DREIGROSCHENOPER
von Bertolt Brecht | Musik von Kurt Weill

Jonathan Peachum, Kopf eines Bettler-Unternehmens und Macheath, Boss einer Gangsterbande sind charismatische Gegenspieler. Alle Werte, die hinderlich wären im Existenzkampf, lassen sie außer Acht und definieren die Regeln des Marktes neu: Für den einen ist das Elend längst zu einer Ware geworden. Für den anderen ist sein verbrecherisches Geschäft nur eine alternative Spielart bürgerlicher Solidität. Peachum mobilisiert seine Bettlermassen für eine Demonstration des Elends und droht so, den Krönungszug der Königin zu stören, falls sich der korrupte Polizeichef weigert, Macheath zu verhaften, der Peachums Tochter Polly erobert hat…

Das Künstlerduo Brecht/Weill feiert die Schönheit des Vermischten: Jazz, Oper und Operette sind mit Schauspiel zu einer neuen Form politischer Unterhaltung verschmolzen.

Regie Philip Tiedemann Bühne und Kostüme Norbert Bellen Musikalische Leitung Michael Nündel Dramaturgie Karoline Hoefer

Premiere am 31. Mai | Großes Haus


Zum letzten mal! CODE

Zweiteiliger Abend mit dem Musiktheater „EvE&ADINN“ von Sivan Cohen Elias und dem Ballett „Love Radioactive: Eidolons Beginning“ von Ramon John

Hier treffen zwei Zukunftsvisionen als Oper und Tanz aufeinander: „EvE&ADINN“ ist ein Schöpfungsmythos, der die Frage stellt, was passiert, wenn wir unsere eigenen Götter erschaffen. In „Love Radioactive: Eidolons Beginning“ tastet sich das Hessischen Staatsballett an eine Endzeit-Vision heran: Was kann entstehen, wenn alles andere zerstört scheint?

Letzte Vorstellungen am 05. und 06. Mai | Kammerspiele


FIASKO (UA)
Eine Film-Oper | mit Kompositionen von Hans-Joachim Hespos (UA), Wojtek Blecharz (UA), Giuseppe Verdi u.a.

Eine Opernsängerin verliert ihre Stimme und macht sich auf die Reise durch ein verlassenes Europa, um sie wiederzuerlangen. Ihr Verlust wird zur Krise für die Oper. Allein zurückgelassen übernimmt der Opernchor das Geschehen auf der Bühne, während sich die Solistin auf der Leinwand ans Ende Europas verbannt.

Letzte Vorstellung am 10. Mai im Anschluss an die Vorstellung DIE SACHE MAKROPULOS | Großes Haus

 


IM SPIELPLAN


AUS TRADITION ANDERS – DAS LILIENMUSICAL
Musical von Martin G. Berger und Jasper Sonne

Aufstiegseuphorie in Darmstadt? „Alles schon mal da gewesen!“, knoddert Fräulein Heiner. Die ehemalige Betreiberin des Darmstädter Cabarets „Las Vegas“ war schon beim ersten Bundesligaaufstieg der Lilien 1978 dabei und lädt das Publikum auf eine Zeitreise in die legendäre „Feierabend-Saison“ ein.

Vorstellungen am 05., 21., 26. und 30. Mai | Großes Haus


COSÌ FAN TUTTE
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Eine Wette zwischen dem alten Skeptiker Don Alfonso und den beiden Idealisten Ferrando und Guglielmo soll die Treue ihrer Verlobten auf die Probe stellen. Erreichen sie ihr Ziel und verführen, verkleidet und über Kreuz, die Braut des anderen, verlieren sie die Wette und die Treue ihrer eigenen Frau.

Vorstellungen am 19. und 26. Mai | Kleines Haus


DIE FLEDERMAUS

Operette in drei Aufzügen von Johann Strauß | Text nach Henri Meilhac und Ludovic Halévy

Innerhalb einer vertrackten Intrigenhandlung, in der jeder vorgibt etwas zu sein, was er nicht ist, werden der langweiligsittsame bürgerliche Alltag und der Traum einer moralisch freizügigen Theaterwelt genüsslich gegeneinander ausgespielt.

Vorstellungen am 04. und 25. Mai | Großes Haus


DIE SACHE MAKROPULOS
Oper in drei Akten von Leoš Janá?ek nach der Komödie von Karel ?apek

Wie wäre es, ewig zu leben? Leoš Janá?eks Oper von 1926 beginnt wie ein Film Noir: Eine enigmatische Schönheit kommt in eine Anwaltskanzlei, um mysteriöse Angaben zu einem Erbschaftsprozess zu machen. Mit allen Mitteln versucht sie an ein 300 Jahre altes Dokument zu kommen – das Rezept jenes alchemistischen Lebenselixirs, das ihr Vater an ihr getestet hatte und dessen Wirkung nun nachzulassen beginnt…

Vorstellung am 10. Mai | Großes Haus


EVERYBODY KNOWS (UA)
Spartenübergreifendes Projekt von Rui Horta

Alles hatte sich so schnell verändert, aber wir machten weiter wie zuvor. Aber nichts wird so bleiben, wie es ist, und jeder weiß das. Everybody knows it. Herausgefordert durch das Spielzeitmotto „Wer ist Wir?“ sucht Rui Horta nach Zukunft in einer Gesellschaft, die dieser Herausforderung nicht ins Auge blicken mag.

Vorstellungen am 11. und 25. Mai | Kleines Haus

 


FOOTLOOSE

Bühnenfassung von Dean Pitchford und Walter Bobbie |

Musik von Tom Snow | Songtexte von Dean Pitchford

Der Junge, Ren McCormack, muss mit seiner Mutter aus Chicago in die Kleinstadt Bomont ziehen. Hier herrscht Tanzverbot – für Ren etwas Unvorstellbares. Mit der Hilfe seiner neuen Freunde kämpft er gegen dieses Verbot: Alle Jugendlichen sollen tanzen dürfen!

Vorstellung am 18. Mai | Großes Haus


SIMON BOCCANEGRA
Oper in einem Vorspiel und drei Akten von Giuseppe Verdi |

Libretto von Francesco Maria Piave / Arrigo Boito

„Frieden! Liebe!“ ruft Simon Boccanegra den Menschen zu. Der Doge von Genua will keinen Krieg mit Venedig. Doch Liebe und Macht sind unvereinbar, Machtspiele setzen dem Menschenleben zu: Sterbend erst kommt der Doge einer Erkenntnis näher.

Vorstellungen am 12. und 20. Mai | Großes Haus

—| Pressemeldung Staatstheater Darmstadt |—

Freiburg, Theater Freiburg, Theater Spielplan November 2016

September 28, 2016 by  
Filed under Pressemeldung, Spielpläne, Theater Freiburg

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Theater Freiburg © M. Korbel

Theater Freiburg © M. Korbel

Theater Freburg

Theater Freiburg – Spieldaten November 2016

Großes Haus & Konzerthaus


Dienstag  01.11.2016
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart COSÌ FAN TUTTE 19 – ca. 22 Uhr / Großes Haus
18.30 Einführung / BGE 1 und freier Verkauf


SO 06.11.2016
Schauspiel nach dem Roman von Michel Houellebecq   UNTERWERFUNG 19.30 – ca. 21.30 Uhr / Großes Haus-Hinterbühne, 19 Einführung / BG Zusatz und freier Verkauf


MI 09.11.2016
Schauspiel nach dem Roman von Michel Houellebecq UNTERWERFUNG 19.30 – ca. 21.30 Uhr / Großes Haus-Hinterbühne
19 Einführung / SchauspAbo B und freier Verkauf / s. 6.11.


SA 12.11.2016
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart COSÌ FAN TUTTE 19 – ca. 22 Uhr / Großes Haus
18.30 Einführung / ausw. Mieten und freier Verkauf


SO 13.11.2016
Endlich wieder:
Kinderstück nach Otfried Preußler DIE KLEINE HEXE (5+)
Premiere anschl. Premierenfeier 16 – ca. 17.15 Uhr / Großes Haus / freier Verkauf
anschl. Autogrammstunde im Winterer-Foyer


Freitag 18.11.2016
Kinderstück nach Otfried Preußler DIE KLEINE HEXE 9.30 Uhr & 11.30 Uhr / Großes Haus / freier Verkauf


Freitag 18.11.2016
In der Reihe »Seitenwechsel«: Lesung mit Musik aus »Was ich liebe – und was nicht« HANNS-JOSEF ORTHEIL 20 Uhr / Großes Haus / 10.- / erm. 8.- Euro Theater Freiburg in Kooperation mit dem Literaturbüro Freiburg und der Buchhandlung Walthari


Samstag 19.11.2016
Oper von Giuseppe Verdi JERUSALEM 19.30 – ca. 22 Uhr / Großes Haus
19 Einführung / SA 2, Thfr. und freier Verkauf
Mit Unterstützung der ExcellenceInitiative der TheaterFreunde Freiburg


SO 20.11.2016
Schauspiel nach Roman von Michel Houellebecq UNTERWERFUNG 18 – ca. 20 Uhr / Großes Haus-Hinterbühne, 17.30 Einführung / Freiburg-Abo und freier Verkauf / s. 6.11.


SO 20.11.2016
Ein alternatives Konzert von und mit Schorsch Kamerun NEEEIIIIIIIIII?IIIIN zum letzten Mal,  21 – ca. 22 Uhr / Großes Haus-Hinterbühne / freier Verkauf


FR 25.11.2016
50 Jahre Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht Musikalische Lesung:  A SONG OF GOOD AND EVIL,    Gastspiel 19.30 Uhr / Großes Haus / 27.- / 23.- / 18.- Euro anschl. Publikumsgespräch im Winterer-Foyer


SA 26.11.2016
Oper von Leoš Janácek DIE SACHE MAKROPULOS
Premiere anschl. Premierenfeier 19.30 – ca. 22 Uhr / Großes Haus, 19 Einführung / Prem.Abo und freier Verkauf


SO 27.11.2016
Kinderstück nach Otfried Preußler  DIE KLEINE HEXE Familienvorstellungen
14 – ca. 15.15 Uhr / Großes Haus / freier Verkauf, 16 – ca. 17.15 Uhr / Großes Haus / Fam.Abo I und freier Verkauf, anschl. an 2. Vorstellung Autogrammstunde im Steinfoyer


MO 28.11.2016
Kinderstück nach Otfried Preußler DIE KLEINE HEXE 9.30 Uhr & 11.30 Uhr / Großes Haus / freier Verkauf


Dienstag 29.11.2016
Kinderstück nach Otfried Preußler DIE KLEINE HEXE 9.30 Uhr & 11.30 Uhr / Großes Haus / freier Verkauf


DI 29.11.2016
Schauspiel nach dem Roman von Michel Houellebecq UNTERWERFUNG 19.30 – ca. 21.30 Uhr / Großes Haus-Hinterbühne
19 Einführung / SchauspAbo A und freier Verkauf / s. 6.11.


MI 30.11.2016
Kinderstück nach Otfried Preußler DIE KLEINE HEXE 11 – ca. 12.15 Uhr / Großes Haus / freier Verkauf


MI 30.11.2016
Oper von Giuseppe Verdi JERUSALEM 19.30 – ca. 22 Uhr / Großes Haus, 19 Einführung / BGF und freier Verkauf / s. 19.11.


Kleines Haus & Kammerbühne


DI 01.11.2016
Machtwechsel 1: Szenische Lesung nach Swetlana Alexijewitsch mit den »methusalems« SECONDHAND-ZEIT,   zum letzten Mal 20 Uhr / Kleines Haus


DO 17.11.2016
Tanz & Zuschauer von Jenny Beyer GLAS, Premiere 20 – ca. 21.15 Uhr / Kleines Haus
19.30 Einführung / Tanz Abo und freier Verkauf
In Koproduktion mit Kampnagel Hamburg und Kooperation mit K3 | Tanzplan Hamburg


FR 18.11.2016
Tanz & Zuschauer von Jenny Beyer GLAS 20 – ca. 21.15 Uhr / Kleines Haus 19.30 Einführung / s. 17.11., anschl. Publikumsgespräch in der Kammerbühne


Freitag 25.11.2016
Schauspiel von Gotthold Ephraim Lessing NATHAN DER WEISE, Premiere anschl. Premierenfeier, 20 Uhr / Kleines Haus,  19.30 Einführung / BGG 1 und freier Verkauf


SO 27.11.2016
Schauspiel von Gotthold Ephraim Lessing NATHAN DER WEISE 18 Uhr / Kleines Haus,  17.30 Einführung / Literatur-Abo und freier Verkauf


Mittwoch 30.11.2016
Schauspiel von Gotthold Ephraim Lessing NATHAN DER WEISE 20 Uhr / Kleines Haus,  19.30 Einführung / BZ Schauspiel und freier Verkauf


Werkraum & andere Spielorte


MI 02.11.2016
Monatlicher Stammtisch der TheaterFreunde – THEATERTREFF
Diesmal zu Gast: Dominica Volkert (Operndirektorin), 19 Uhr / Winterer-Foyer / Eintritt frei!
Für TheaterFreunde und alle, die es werden wollen!


DO 03.11.2016
Mit Richard David Precht, Van Bo Le-Menzel, Marco Wehr, Reinhard Kahl u.a. SCHOLÉ – DIE BILDUNG NEU DENKEN
19.30 Uhr / Winterer-Foyer / Eintritt frei Platzkarten ab SA. 15.10.16 an der Theaterkasse In Zusammenarbeit mit dem Archiv der Zukunft


FR 04.11.2016
Offene Probe der School of Life and Dance-Gruppe Gold SOLDS‘ OPEN HOUSE 18 – ca. 19 Uhr / Tanzstudio / Pay after!


SO 06.11.2016
Vier Labore rund ums Essen zwischen Wissenschaft, Kunst und Performance HERBSTAKADEMIE 16 Uhr / Start: Museum für Neue Kunst / Eintritt frei Anmeldung zu den Labor-Präsentationen: akademie@theater.freiburg.de


FR 11.11.2016
Eine Geschichte von Flucht und Ankunft nach dem Roman von Mehrnousch Zaeri-Esfahan 33 BOGEN UND EIN TEEHAUS (10+) 19 Uhr / Werkraum


SO 13.11.2016
Einführung zu Die Sache Makropulos
MATINEE,  11 Uhr / Winterer-Foyer / Eintritt frei


SO 13.11.2016
Eine Geschichte von Flucht und Ankunft nach dem Roman von Mehrnousch Zaeri-Esfahan 33 BOGEN UND EIN TEEHAUS 19 Uhr / Werkraum / Fam.Abo II und freier Verkauf


Montag  14.11.2016
Fortbildungsreihe für Lehrerinnen und Lehrer,  THEATERTRAINING,  Infos zu Thema und Workshopleitung unter: www.theater.freiburg.de/theatertraining,  18 – 21 Uhr / Werkraum


MO 14.11.2016
Konzert zum 70. Geburtstag des Schweizer Komponisten BALZ TRÜMPY
Gastspiel,  20 Uhr / Winterer-Foyer / 12.- / erm. 8.- Euro


FR 18.11.2016
Workshop & Konzert zum Mitmachen – mit dem Heim und Flucht Orchester & ATTACCA!
IMPORT/EXPORT-JAM (16+),  18 Uhr: Workshop für alle,  20 Uhr: Konzert und offenes Ende,  Werkraum / Pay after!


SA 19.11.2016
Blick hinter die Kulissen,  THEATERFÜHRUNG
10.30 Uhr / Theaterkasse / 3.50 Euro


SA 19.11.2016
Tanz/Theater – ein Realitätscheck mit zwei Hausgewächsen aus dem Jungen Theater
HOME GROWN 19 – ca. 20.10 Uhr / Werkraum


SA 19.11.2016
Tanz & Körperbilder von Chris Leuenberger & Matthew Rogers DESIRE & DISCIPLINE
Gastspiel 20 – ca. 21 Uhr / Tanzstudio / 12.- / erm. 8.- Euro anschl. Publikumsgespräch


SO 20.11.2016
50 Jahre Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht Max-Planck-Forum zu  A SONG OF GOOD AND EVIL
Gastspiel 11 Uhr / Winterer-Foyer / Eintritt frei


SO 20.11.2016
Einführung zu Nathan der Weise
SOIREE, 16 Uhr / Winterer-Foyer / Eintritt frei


SO 20.11.2016
Tanz/Theater – ein Realitätscheck mit zwei Hausgewächsen aus dem Jungen Theater
HOME GROWN 19 – ca. 20.10 Uhr / Werkraum


DI 22.11.2016
In der Reihe »Seitenwechsel«: Lesung aus dem Erzählband »Lettipark« JUDITH HERMANN,  20 Uhr / Winterer-Foyer / 10.- / erm. 8.- Euro,


FR 25.11.2016
Eine Geschichte von Flucht und Ankunft nach dem Roman von Mehrnousch Zaeri-Esfahan 33 BOGEN UND EIN TEEHAUS 19 Uhr / Werkraum


SA 26.11.2016
Ein Gemeinschaftsgarten für die ganze Stadt BAMBIS BEET 11 – ca. 16 Uhr / Theatervorplatz / Eintritt frei


SA 26.11.2016
Einstimmen auf die Weihnachtszeit, ADVENTSSINGEN (4+),  16 Uhr / Winterer-Foyer / Pay after!


SA 26.11.2016
Tanz/Theater – ein Realitätscheck mit zwei Hausgewächsen aus dem Jungen Theater
HOME GROWN, zum letzten Mal 19 – ca. 20.10 Uhr / Werkraum


Sonntag  27.11.2016
Eine Geschichte von Flucht und Ankunft nach dem Roman von Mehrnousch Zaeri-Esfahan 33 BOGEN UND EIN TEEHAUS 19 Uhr / Werkraum / Fam.Abo II und freier Verkauf
Änderungen vorbehalten!

—| Pressemeldung Theater Feiburg |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, Premiere: DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN von Leos Janácek, 24.04.2016

März 21, 2016 by  
Filed under Oper Frankfurt, Premieren, Pressemeldung

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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Premiere: DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN (PRIHODY LISKY BYSTROUSKY)

Oper in drei Akten von Leos Janácek
In tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere am Sonntag, 24. April 2016, um 18.00 Uhr im Opernhaus,  Weitere Vorstellungen:, 30. April, 7., 15., 22. (15.30 Uhr; mit kostenloser Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren), 25., 26. Mai, 12. Juni 2016

Mit der Neuproduktion von Das schlaue Füchslein (Príhody lisky Bystrousky) macht die Oper Frankfurt einen weiteren Schritt in Richtung der Vervollständigung ihrer Aufführungsliste sämtlicher Bühnenwerke des tschechischen Komponisten Leos Janácek (1854-1928). Vorausgegangen sind Inszenierungen von Katja Kabanová (2003/04), Jenufa (2004/05), Die Ausflüge des Herrn Broucek (2007/08) und Die Sache Makropulos (2011/12). Dem Schlauen Füchslein liegt die nach heiteren Zeichnungen entstandene Erzählung von Rudolf Tesnohlídek zugrunde, welche sich Janácek selbst als Libretto einrichtete. Die erfolgreiche Uraufführung fand am 6. November 1924 an der Tschechischen Oper Brünn statt. Hatte sich der Meister – wie in seinen bisherigen Arbeiten – bei der musikalischen Gestaltung sehr stark von der „Melodie“ des gesprochenen Wortes inspirieren lassen, setzte er diesmal auch die Laute der Tiere musikalisch um. Das schlaue Füchslein wurde an der Oper Frankfurt zuletzt am 13. November 1977 von Jonathan Miller unter dem Dirigat von Ralf Weikert herausgebracht.

Der Reiz der Handlung liegt vor allem im Nebeneinander von Tier- und Menschenwelt: Der Förster hat im Wald das junge Füchslein Schlaukopf gefangen. Obwohl er sehr an dem Geschöpf hängt, droht er ihm Prügel an, nachdem es im Hühnerstall gewildert hat. Doch die Füchsin kann entkommen und kehrt – gereift und selbstständig – in den Wald zurück. Dort trifft sie auf einen Fuchs, der sich unsterblich in sie verliebt. Während die beiden überglücklichen Tiere heiraten und eine Familie gründen, wird dem Förster der Verlust seines Wildfangs und damit seiner eigenen inneren Wünsche und Hoffnungen immer schmerzlicher bewusst. Doch das tierische Glück ist nicht von langer Dauer: Der Landstreicher Háraschta wird zum Mörder der Füchsin, als sie sich mit ihrer Sippe über dessen erbeutete Enten hermachen will. Am Ende der Oper schließt sich ein großer Kreis und verweist auf die Einheit von Tier- und Menschenwelt: Der Förster trifft im Wald auf eine junge Füchsin, welche die Tochter von Schlaukopf zu sein scheint.

Oper Frankfurt / Das schlaue Füchslein _ Johannes Debus (Musikalische Leitung) © Tony Hauser

Oper Frankfurt / Das schlaue Füchslein _ Johannes Debus (Musikalische Leitung) © Tony Hauser

Die musikalische Leitung der Neuproduktion obliegt Johannes Debus, der von 2001 bis 2009 an der Oper Frankfurt engagiert war, zuletzt als Kapellmeister. 2009 wechselte er als Musikchef an die Canadian Opera Company in Toronto, wo er gerade die Arbeit an seinem ersten Ring des Nibelungen abschließt. Bis 2012/13 war Ute M. Engelhardt als Regieassistentin in Frankfurt engagiert, wo sie im Bockenheimer Depot 2010/11 Aulis Sallinens Barabbas-Dialoge und 2014/15 Monteverdis L’incoronazione di Poppea inszenierte. Inzwischen arbeitet sie als freie Regisseurin u.a. in Halle, wo aktuell auch wieder ihre Sicht auf Acis e Galatea bei den Händel-Festspielen zu erleben ist. Die Besetzung stammt weitestgehend aus dem Ensemble der Oper Frankfurt: In der Titelpartie wechseln sich Louise Alder und Elizabeth Reiter ab, daneben sind u.a. Jenny Carlstedt als Fuchs, Beau Gibson als Schulmeister und Mücke, Magnús Baldvinsson als Pfarrer und Dachs sowie Sebastian Geyer als Landstreicher Háraschta zu erleben. Der englische Bariton Simon Neal (Der Förster), bis 2011 Ensemblemitglied am Theater Dortmund, gastiert regelmäßig an der Oper Frankfurt, zuletzt 2014/15 als Altair in konzertanten Aufführungen von Strauss? Die ägyptische Helena. Aktuelle Engagements als Telramund in Wagners Lohengrin führen ihn an die Deutsche Oper Berlin und die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf / Duisburg. Nach ihrem großen Erfolg als Bronka in Weinbergs Die Passagierin 2014/15 kehrt die polnische Mezzosopranistin Joanna Krasuska-Motulewicz (Die Frau Försterin / Eule) in der laufenden Saison auch für die Wiederaufnahme von Puccinis Il trittico als Äbtissin und Ciesca zurück an das Haus am Willy-Brandt-Platz. Mit von der Partie sind zudem – erstmals als Gast – Britta Stallmeister (Hahn / Eichelhäher) und die ehemalige Frankfurter Opernstudio-Stipendiatin Nora Friedrichs (Schopfhenne / Die Gastwirtin).

OperFrankfurt / Das schlaue Füchslein / Louise Alder (Sopran / Titelpartie) © Barbara Aumüller

OperFrankfurt / Das schlaue Füchslein / Louise Alder (Sopran / Titelpartie) © Barbara Aumüller

Musikalische Leitung: Johannes Debus; Regie: Ute M. Engelhardt

BESETZUNG:
Louise Alder / Elizabeth Reiter (Füchsin Schlaukopf), Jenny Carlstedt (Fuchs), Simon Neal (Der Förster), Joanna Krasuska-Motulewicz (Die Frau Försterin / Eule), Beau Gibson (Der Schulmeister / Mücke), Magnús Baldvinsson (Der Pfarrer / Dachs), Sebastian Geyer (Háraschta, ein Landstreicher), Nina Tarandek (Dackel / Specht), Michael McCown (Der Gastwirt Pasek), Britta Stallmeister (Hahn / Eichelhäher), Nora Friedrichs (Schopfhenne / Die Gastwirtin) u.a.

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

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