Pforzheim, Theater Pforzheim, Florian Erdl – kommissarischer Generalmusikdirektor, Spielzeit 2019/2020

Juli 17, 2019 by  
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Theater Pforzheim

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

  Florian Erdl – Kommissarischer neuer Generalmusikdirektor

Mit Beginn der kommenden Spielzeit 2019/2020 übernimmt Florian Erdl am Theater Pforzheim bis auf weiteres alle Geschäfte und Aufgaben der Leitung der musikalischen Abteilung als Kommissarischer Generalmusikdirektor. Erdl wird bis Jahresende das 1. und das 2. Sinfoniekonzert sowie das 1. Kinderkonzert dirigieren und die musikalische Leitung von Rigoletto sowie Die verkaufte Braut übernehmen.

Theater Pforzheim / Florian Erdl © Michae lStaab

Theater Pforzheim / Florian Erdl © Michae lStaab

Der gebürtige Münchner ist seit 2017 1. Kapellmeister am Theater Pforzheim und war zuvor Kapellmeister an der Oper Graz und 1. Kapellmeister am Schleswig-Holsteinischen Landestheater in Flensburg. Seit 2017 war Erdl mehrfach musikalischer Assistent von Sebastian Weigle an der Oper Frankfurt, an der er Mozarts Die Zauberflöte und Schrekers Der Ferne Klang dirigierte. Zudem brachten ihn Konzerte zuletzt mit der Philharmonie Merck, dem Sønderjyllands Symfoniorkester und dem LJO Hessen zusammen. Florian Erdl betrieb neben dem Doppelstudium Orchesterdirigieren und Musiktheorie Studien in Philosophie, Musikwissenschaft und Regie.

Der bisherige Generalmusikdirektor Markus Huber verlässt das Theater Pforzheim, um ab September 2019 seine neue Position als Chefdirigent der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach anzutreten.

—| Pressemeldung Theater Pforzheim |—

Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Rückblick 2018/19 – Ausblick 2019/20, IOCO Aktuell, 06.07.2019

Staatsoper unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Rückblick, Ausblick

91% Auslastung – 45.000 Besucher auf Bebelplatz – BAROCKTAGE Nov 2019

Mit TRISTAN UND ISOLDE, RIGOLETTO und SACRE endete am 30. Juni 2019 die Spielzeit 2018/19 an der Staatsoper Unter den Linden, die mit dem Begriff Furchtlos überschrieben war.

Insgesamt hat die Staatsoper Unter den Linden in der Spielzeit 2018/19 zu rund 290 Veranstaltungen eingeladen, darunter sieben Premieren (davon zwei Uraufführungen) und fünf Premieren im Rahmen von LINDEN 21 (mit drei weiteren Uraufführungen), zu 20 Opernwerken aus dem Repertoire und 90 Konzerten. Insgesamt wurde eine Auslastung von 91% erreicht. Über 235.000 Besucher kamen zu den Veranstaltungen der Staatsoper und Staatskapelle in Berlin. Die ersten BAROCKTAGE zogen in zehn Tagen mehr als 15.000 Gäste aus 46 verschiedenen Ländern an. Zusätzlich erleben bei  STAATSOPER FÜR ALLE, das in diesem Jahr bereits zum 13. Mal stattfand, 45.000 Besucherinnen und Besucher auf dem Bebelplatz die Live-Übertragung von Wagners TRISTAN UND ISOLDE sowie das Open-Air-Konzert der Staatskapelle Berlin und Daniel Barenboim mit Jiyoon Lee als Solistin.

Staatsoper Für Alle – hier 2016 – Auf dem Bebelplatz
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Gastspiele führten Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin 2018/19 nach Hamburg, Dresden, Paris, Peking und Sydney. Einen Höhepunkt der Spielzeit 2018/19 bildete die Uraufführung von Beat Furrers VIOLETTER SCHNEE mit einem Libretto von  Händl Klaus, ein Auftragswerk der Staatsoper Unter den Linden in der Regie von Claus Guth und unter der musikalischen Leitung von Matthias Pintscher mit Anna Prohaska, Elsa Dreisig, Gyula Orendt, Georg Nigl, Otto Katzameier und Martina Gedeck. Das Herzstück der ersten BAROCKTAGE war die Premiere von Jean-Philippe Rameaus HIPPOLYTE ET ARICIE mit Olafur  Eliasson als Bühnen- und Kostümbildner sowie Lichtgestalter und in der Regie von Aletta Collins. Im Rahmen des Sergej Prokofjew-Schwerpunkts in der Spielzeit 2018/19 war seine Komödie DIE VERLOBUNG IM KLOSTER erstmals seit 1958 wieder an der Berliner Staatsoper zu erleben.

Die Verlobung im Koster – Sergej Prokofjew
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Die FESTTAGE-Premiere wurde inszeniert von Dmitri Tcherniakov und dirigiert von Daniel Barenboim. Jörg Widmanns Oper BABYLON wurde erstmals nach ihrer Münchener Uraufführung 2012 in einer überarbeiteten Fassung aufgeführt (Regie: Andreas Kriegenburg / Musikalische Leitung: Christopher Ward). Zu den weiteren ausverkauften Neuproduktionen zählten Mozarts DIE ZAUBERFLÖTE in der Regie von Yuval Sharon und Bartlett Shers Interpretation von Verdis RIGOLETTO.

MEDEA – Luigi Cherubini
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Die Eröffnungspremiere der Spielzeit 2018/19 war Luigi Cherubinis MEDEA (Trailer oben) in der Regie von Andrea Breth, unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim und mit Sonya Yoncheva, die ihr Rollendebüt in der Titelpartie gab. Die Premiere fand am 7. Oktober statt, da die Staatsoper Unter den Linden am 3. Oktober 2018 Gastgeber für den Festakt zum Tag der Deutschen Einheit war. Neben acht Abonnementkonzerten der Staatskapelle Berlin, eröffneten Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin in dieser Spielzeit erneut das Musikfest Berlin, diesmal mit Werken von Pierre Boulez und Igor Strawinsky, und spielten das zweite KONZERT FÜR BERLIN bei freiem Eintritt im Opernhaus. Im November 2018 gastierten die Staatskapelle Berlin und Daniel Barenboim mit dem Brahms-Zyklus in Peking im National Centre for the Performing Arts (NCPA) und im Konzertsaal des Sydney Opera House. In Berlin waren die vier Brahms-Sinfonien bei den Abonnementkonzerten III und IV zu erleben.

Die Staatsoper Unter den Linden erreichte in der Saison 2018/19 eine gute aber nicht außergewöhnliche Auslastung von 91%. Zum Vergleich die Auslastungen anderer Theater: Bayerische Staatsoper München 95%,  Komische Oper Berlin 90,5%, Staatsoper Wien 99%, Rheinoper Düsseldorf 73%, Staatsoper Hamburg 75%.

Bei den BAROCKTAGE-Konzerten lag der Schwerpunkt auf Werken von Claudio Monteverdi und Jean-Philippe Rameau. Es traten zahlreiche namhafte Gastensembles und –solisten  auf, darunter die Akademie für Alte Musik, Marc Minkowski mit Les Musiciens du Louvre, Les Talens Lyriques mit Christophe Rousset,  Voces Suaves, Le Concert des Nations und Jordi Savall, Alexandre Tharaud, Christophe Rousset, Dorothee Oberlinger und Dmitry Sinkovsky.

Die Zauberflöte – Wolfgang Amadeus Mozart
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Bei den FESTTAGE-Konzerten waren erneut die Wiener Philharmoniker zu Gast, beim Konzert der Staatskapelle Berlin mit Verdis Quattro pezzi sacri sowie Arien aus Opern für Sopran und Orchester trat Aida Garifullina als Solistin auf. Darüber hinaus gab das Opernkinderorchester unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim und Max Renne im Rahmen der FESTTAGE sein umjubeltes Debütkonzert mit Rolando Villazón und Serena Sáenz als Solisten. Im Rahmen von LINDEN 21 zählten in der Saison 2018/19 die Uraufführungen der Kammeroper USHER mit Musik von Claude Debussy und Annelies Van Parys sowie von HIMMELERDE von Familie Flöz und der Musicbanda Franui zu den stark beachteten Produktionen. Große Erfolge feierten darüber hinaus Claude Viviers KOPERNIKUS und die diesjährige Aufführung des Kinderopernhauses Unter den Linden DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN.

Das Kinderopernhaus hat mittlerweile Partner in sechs Berliner Bezirken (Mitte, Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Reinickendorf, Treptow-Köpenick, Friedrichshain-Kreuzberg), mit Kinderopernhäusern in Lichtenberg, Marzahn und in der Staatsoper Unter den Linden. Am 27. August 2019 um 19 Uhr findet im Beisein des Intendanten Matthias Schulz und der Stadträtin Katrin Schultze-Berndt die offizielle Eröffnung des vierten Kinderopernhauses, in Reinickendorf, statt. Daneben gibt es seit Beginn der Spielzeit 2018/19 insgesamt zehn Kinderoper-AGs an kooperierenden Grundschulen. Insgesamt werden Hunderte von Kindern aus allen Berliner Bezirken erreicht, die zum Teil erstmals mit der Kunstform Oper in Berührung kommen.

Ausblick Auftakt Saison 2019/20:  Den Auftakt der Spielzeit 2019/20, die mit dem Begriff Schamlos überschrieben ist, bildet das Eröffnungsfest am 31. August mit einem bunten Programm im Haus Unter den Linden, im Intendanzgebäude, im Probenzentrum und auf dem Grünen Bebelplatz direkt neben der Oper. Die erste Vorstellung der neuen Saison ist bereits am 18. August Sasha Waltz’ Inszenierung von Purcells DIDO & AENEAS.

Rheingold – Richard Wagner – Premiere 2010 im Schiller Theater
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Ein Highlight des Repertoires ist im September 2019 die Wiederaufnahme von Wagners  Ring-Zyklus in der Inszenierung von Guy Cassiers und unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim. (IOCO – Anmerkung: Die Vorstellungen 7.9. und 21.9.2019 sind bereits ausverkauft). Die Eröffnungspremiere der Spielzeit ist am 3. Oktober Otto Nicolais DIE LUSTIGEN WEIBER VON WINDSOR in der Regie von David Bösch und unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim. Die erste Neuproduktion im Rahmen von LINDEN 21 ist am 25. Oktober die Uraufführung von LOVE, YOU SON OF A BITCH, eine Musiktheaterperformance von Letizia Renzini mit Musik von Alessandro und Domenico Scarlatti. Vom 1. bis 10. November 2019 findet die zweite Ausgabe der BAROCKTAGE statt, die sich Werken von Alessandro Scarlatti und Henry Purcell widmen. Neben einer Neuproduktion (Scarlattis Oratorium IL PRIMO OMICIDIO, eine Koproduktion mit der Opéra national de Paris und dem Teatro Massimo in Palermo) und zwei Wiederaufnahmen von Opern Purcells auf der großen Bühne umfasst das Programm wieder zahlreiche Konzerte mit namhaften Gästen.

2020 blickt die Staatskapelle Berlin auf ihr bereits 450-jähriges Bestehen zurück. Dieses Jubiläum wird im Kalenderjahr 2020 – über die Spielzeiten 2019/20 sowie 2020/21 hinweg – gefeiert.

—| IOCO Aktuell Staatsoper unter den Linden |—

Münster, Theater Münster, Die Liebe zu den drei Orangen – Sergej Prokofjew, IOCO Kritik, 12.05.2019

Mai 13, 2019 by  
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Theater Münster

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Theater Münster © Rüdiger Wölk

  Die Liebe zu den drei Orangen  – Sergej Prokofjew

– Wenn das Lachen die Melancholie vertreibt –

von Hanns Butterhof

An Münsters Großem Haus hat Regisseur Sebastian Ritschel Sergej Prokofjews Märchenoper Die Liebe zu den drei Orangen in einer knallbunten Inszenierung auf Commedia dell arte getrimmt. Die  phantasievolle Bühne, die schrillen Kostüme und die vorwärtstreibende Musik des Sinfonieorchesters Münster unter Golo Berg waren die Garanten für einen großen Premierenerfolg.

Die Liebe zu den drei Orangen – Sergej Prokofjew
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Prokofjews vieraktige Oper Die Liebe zu den Drei Orangen hat Regisseur Sebastian Ritschel aus einem Märchen-Königreich in die Jetztzeit verlegt. Der alte König Treff (Stephan Klemm) betreibt jetzt ein Spielcasino (Bühne nach Entwürfen von Pascal Seibicke), statt eines Prinzen ist nun sein Junior (Garrie Davislim) ein weltabgewandter Melancholiker, der nur an Spielautomaten daddelt. Ein Intrigantenpaar, die auf das Casino-Erbe erpichte Clarice (Chrysanthi Spitadi) und ihr blasser Helfer Leander (Gregor Dalal), wünscht den Tod des Prinzen; Leander möchte ihn durch herbeiführen, dass er den Prinz langsam mit unverdaulicher Prosa und moderner Lyrik vergiftet.

Theater Münster / Die Liebe zu den drei Orangen - hier  : Truffaldino will den daddelnden Junior zum Lachen bringen. (Garrie Davislim, Pascal Herington) © Oliver Berg

Theater Münster / Die Liebe zu den drei Orangen – hier : Truffaldino will den daddelnden Junior zum Lachen bringen. (Garrie Davislim, Pascal Herington) © Oliver Berg

Wo der Spielteufel herrscht, sind die Hexer nicht weit. Die böse Zauberin Fata Morgana (Kristi Anna Isene) unterstützt die Intriganten, auf Seiten des Spielers steht Celio (Christoph Stegemann), ein guter Zauberer. Mit Hilfe des Spaßmachers Truffaldino (Pascal Herington) will er den Melancholiker erst zum heilsamen Lachen bringen und dann zu den drei Orangen führen. Denn Fata Morgana hat ihn verhext, diese zu lieben und ihn so um jede Chance zu bringen, jemals zu lachen. Am Ende findet der Prinz in der dritten Orange seine schon von jeher geliebte Prinzessin Ninetta (Marielle Murphy), mit der er trotz aller Widerstände und Tücken Fata Morganas, von Melancholie geheilt, lachend das Spiele-Imperium übernimmt.

Regisseur Sebastian Ritschel hat die Oper eindimensional über den Commedia dell arte-Leisten mit Slapstick-Anmutung  geschlagen. Alle Figuren sind eng an der Musik geführt und dabei gleichermaßen komisch geraten, allen voran der Spaßmacher Truffaldino; Pascal Herington in hellblauem Glitzer-Anzug (Kostüme: Sebastian Ritschel) treibt mit grotesk rhythmischem Rennen über die Bühne die Handlung voran. Die Bösen sind harmlos wie die Guten, und die gut mitspielenden, eigentlich gegensätzlichen Chöre (Einstudierung: Inna Batyuk, Joseph Feigl), von denen ein Teil mehr Komödie, der andere mehr Drama fordert, sind uniform in orangefarbene Pagen-Anzüge gesteckt.

Theater Münster / Die Liebe zu den drei Orangen - hier :  Ensemble © Oliver Berg

Theater Münster / Die Liebe zu den drei Orangen – hier : Ensemble © Oliver Berg

Ritschel macht aus dem Spiel ums Glück eines ums Glücksspiel. Doch ohne das Märchenumfeld kann der weltabgewandte Daddler für sich und seine entmystifizierte Geschichte kaum Teilnahme hervorrufen. Deutlich  fehlt das Gefälle zwischen Ernst und Komik, Realität und Phantasie.

Anders ist das in der Musik, die Prokofjew von illustrativ bis plakativ zu den einzelnen Szenen mit einem breiten emotionalen Spektrum komponiert hat. Das Ensemble überzeugt gesanglich durchwegs, und Golo Berg lässt mit dem Sinfonieorchester Münster mitreißend jede Nuance der Bekräftigung oder Ironisierung der Bühnenhandlung aus dem Orchestergraben erklingen.

Der lange Beifall des Premierenpublikums galt allen Beteiligten, einzelne Standing Ovations galten Golo Berg mit dem Sinfonieorchester Münster und Pascal Herington.

Die Liebe zu den drei Orangen am Theater Münster; die nächsten Termine: 8.6;  27. 6.; 2.7.2019 jeweils 19.30 Uhr

—| IOCO Kritik Theater Münster |—

Pforzheim, Theater Pforzheim, Premiere Die Liebe zu den drei Orangen, 18.05.2019

Theater Pforzheim

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

  Die Liebe zu den drei Orangen – Sergei Prokofieff

 Lachen ist die beste Medizin oder: ein skurriles Theater-Märchen voller Kuriositäten

Premiere Samstag, 18. Mai 2019 19.30 Uhr

Der Prinz kann nicht mehr lachen, er leidet an anhaltender Melancholie. Durch ein fröhliches Spektakel will der König ihn heilen. Doch Minister Leander will die Genesung des Prinzen mit allen Mitteln verhindern, um selbst auf den Thron zu gelangen. Auf dem königlichen Fest erscheint seine Verbündete, die böse Hexe Fata Morgana. Allein ihre Anwesenheit soll das Lachen des Prinzen verhindern. Doch die Hexe stolpert – und plötzlich lacht der Prinz! Wutentbrannt verflucht sie ihn zu sofort einsetzender Liebe zu drei Orangen. In einem fernen Land werden diese drei Orangen von einer löffelschwingenden Köchin eifersüchtig bewacht, denn im Innern der Früchte verbergen sich Prinzessinnen. Das Abenteuer beginnt!

Sergei Prokofieffs komische Oper strotzt voll beißendem Witz und grellen Charakteren. Die Komposition ist vibrierend, impulsiv und von großem Farbenreichtum. Parodie und Groteske mischen sich mit Phantastischem und Tragischem zu einer doppelbödigen Märchenhandlung. Diese wird immer wieder unterbrochen – der Chor streitet darüber, was gespielt werden soll, Komödie oder Tragödie?

Mit  Lukas Schmid-Wedekind, Philipp Werner, Lisa Wedekind, Tomas Möwes, Dennis Marr, Paul Jadach, Nico Wouterse, Stamatia Gerothanasi, Dorothee Böhnisch, Lisa Wedekind, Anna Gütter, Natasha Sallès, Aleksandar Stefanoski, Emanuel Fluck, Elisandra Melián, Lothar Helm, Aleksandar Stefanoski

Solisten und Chor des Theaters Pforzheim, Badische Philharmonie, Extrachor des Theaters Pforzheim, Mitglieder des Jugendclubs des Theaters Pforzheim

Musikalische Leitung — Markus Huber
Inszenierung — Thomas Münstermann
Bühnenbild und Kostüme — Thomas Mogendorf

(R)Einblicke – Die öffentliche Probe am Samstag, 4. Mai um 11.30 Uhr im Großen Haus

Premiere Samstag, 18. Mai um 19.30 Uhr, Einführung um 19.10 Uhr im Foyer, Weitere Vorstellungen am Mi, 22, und Do, 30. Mai, Fr, 7., Di, 11., Fr, 21., So, 23.  Und Di, 25. Juni und Mi, 3. Juli sowie an weiteren Terminen im Laufe der Spielzeit, jeweils mit Einführung 20 min. vor Beginn im Foyer

—| Pressemeldung Theater Pforzheim |—

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