München, Gärtnerplatztheater, Spielzeitpremiere DON GIOVANNI, 19.05.2018


Staatstheater am Gärtnerplatz München

Gaertnerplatztheater München © Christian Pogo Zach

Gaertnerplatztheater München © Christian Pogo Zach

DON GIOVANNI  –  Wolfgang Am adeus Mozart

Spielzeitpremiere am 19. Mai 2018

Wolfgang Amadeus Mozarts Meisterwerk DON GIOVANNI feiert am 19. Mai Spielzeitpremiere im Gärtnerplatztheater. Don Juan zählt neben Faust und Don Quijote zu den bedeutendsten Figuren der europäischen Kulturgeschichte: Als Verführer und Vergewaltiger, Liebhaber und Mörder in einem wurde er zu einem anziehenden Mythos, der tausendfach in allen Formen der Kunst rezipiert und immer wieder neu gestaltet wurde. Als Archetyp des Frauenhelden fasziniert er Jung und Alt beiderlei Geschlechts und ist bald begehrter Wunschtraum und bewundertes Idol, bald gewissenloser Egomane und grausamer Dämon. Unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Anthony Bramall und in der gefeierten Inszenierung von Herbert Föttinger wird der ewige Schürzenjäger Don Giovanni ein für alle Mal in die Hölle geschickt.

Gärtnerplatztheater / Don Giovanni - Sophie Mitterhuber (Zerlina), Mathias Hausmann (Don Giovanni) © Thomas Dashuber

Gärtnerplatztheater / Don Giovanni – Sophie Mitterhuber (Zerlina), Mathias Hausmann (Don Giovanni) © Thomas Dashuber

DON GIOVANNI   von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo Da Ponte
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung  Anthony Bramall, Regie  Herbert Föttinger, Bühne  Walter Vogelweider, Kostüme   Alfred Mayerhofer, Licht   Michael Heidinger, Video   Raphael Kurig, Thomas Mahnecke,  Dramaturgie   David Treffinger

Mit – Mathias Hausmann / Matija Meic, Jennifer O’Loughlin / Sophia Brommer, Lucian Krasznec / Gyula Rab, Christoph Seidl, Camille Schnoor / Nadja Stefanoff, Matija Meic / Levente Páll, Timos Sirlantzis / Liviu Holender, Mária Celeng / Sophie Mitterhuber, Chor des Staatstheaters am Gärtnerplatz,  Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Spielzeitpremiere 19. Mai 2018,  Weitere Vorstellungen  Mai 21 / 29, 2018

—| Pressemeldung Gärtnerplatztheater |—

 

Dortmund, Theater Dortmund, Wiederaufnahme: Figaros Hochzeit, 16.01.2016

Januar 11, 2016 by  
Filed under Pressemeldung, Theater Dortmund

Theater Dortmund

Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

 Figaros Hochzeit  von Wolfgang Amadeus Mozart

Libretto von Lorenzo Da Ponte nach Beaumarchais

Wiederaufnahme 16. Januar 2016, 19:30 UHR, Weitere Vorstellungen: SO, 21. FEBRUAR 2016, SO, 03. APRIL 2016, SA, 16. APRIL 2016, SA, 30. APRIL 2016

Wolfgang Amadeus Mozarts Oper Figaros Hochzeit (Le Nozze di Figaro) wird am Samstag, 16. Januar 2016, um 19.30 Uhr an der Oper Dortmund wiederaufgenommen. Mozarts Figaro ist eine der beliebtesten und meistgespielten Opern überhaupt, handelt sie doch von Politik, Liebe, Intrige, Verführung, Sex – also vom echten Leben. Die Kritik lobte, neben der Regie der französischen Regisseurin Mariame Clément, besonders die hervorragende Ensembleleistung. Neu in der Produktion sind ab dieser Spielzeit Emily Newton als Gräfin Almaviva und als Susanna die kanadische Sopranistin Ashley Thouret.

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Wien / Mozart-Haus © IOCO

Figaros und Susannas Weg in ein glückliches Eheleben gestaltet sich steinig. Das Paar steht unter der Fuchtel des Grafen Almaviva, in dessen Schloss sie arbeiten und wohnen. Bei der Vermessung ihres neuen Schlafzimmers wird ihnen klar, dass es nicht umsonst Wand an Wand mit der Kammer des Hausherrn liegt. Diesem gelüstet es nämlich, gelangweilt von seiner Ehe, nach einer Romanze mit der jungen Susanna. Mithilfe der Gräfin und anderer Schlossbewohner hecken Figaro und Susanna eine Intrige nach der anderen aus, um den hormongesteuerten Grafen wieder zur Besinnung zu bringen.

Die Handlung dieses von Irrungen und Wirrungen durchzogenen Werkes stammt von Le Nozze di Figaro. Nicht umsonst setzte die französische Zensur bei Beaumarchais’ Bühnenstück einen dicken Rotstift an und verbot das Werk sogar zunächst: Der Adel des 18. Jahrhunderts fürchtete den Vergleich mit dem willkürlich agierenden Machthaber Almaviva, außerdem hatte man Angst vor revolutionären Anklängen.

Theater Dortmund / Le nozze di Figaro / Aschley Thouret © Dario Acosta

Theater Dortmund / Le nozze di Figaro / Aschley Thouret © Dario Acosta

Die erste gemeinsame Arbeit von Wolfgang Amadeus Mozart und Lorenzo Da Ponte ist seit ihrer Uraufführung 1786 ein Dauerbrenner auf den Opernbühnen der Welt. Kein Theater will sich allzu lange den Charme dieser Musik und dieser Handlung entgehen lassen. Und auch wer glaubt, er habe diese viel gespielte und viel diskutierte Oper schon oft genug gesehen, wird in der Dortmunder Aufführung überraschende Entdeckungen machen. Denn oft stellt sich die Frage, was die Figuren des Schlosses Almaviva machen, die gerade nicht auf der Bühne zu sehen sind. Regisseurin Mariame Clément und ihre Bühnenbildnerin Julia Hansen haben im 1. und 3. Akt von Figaros Hochzeit die Schlossmauern niedergerissen und eröffnen einen Gesamtblick auf eine
Gruppe von Menschen, die voller Witz, Energie und Leidenschaft nach einem guten und fairen Miteinander sucht.

Musikalische Leitung: Philipp Armbruster, Inszenierung: Mariame Clément
Bühne und Kostüme: Julia Hansen, Choreinstudierung: Manuel Pujol
Dramaturgie: Georg Holzer, Probenleitung der Wiederaufnahme: Fabian Schäfer
Regieassistenz: Johannes Hebsacker, Bühnenbildassistenz: Leif-Erik Heine
Studienleitung: Luca de Marchi
Einstudierung: Philipp Armbruster, Ingo Martin Stadtmüller, Thomas Hannig, Tatiana Prushinskaya, Sujin Jung, Inspizienz: Alexander BeckerSoufflage, : Adriana Naldoni

BESETZUNG:
Graf Almaviva: Gerardo Garciacano, Gräfin Almaviva: Emily Newton
Susanna: Ashley Thouret, Figaro: Morgan Moody
Cherubino: Ileana Mateescu, Marcellina: Andrea Rieche
Doktor Bartolo: Karl-Heinz Lehner, Barbarina: Keiko Matsumoto
Basilio: Ks. Hannes Brock, Antonio: Hiroyuki Inoue
Don Curzio: Christian Pienaar
Zwei Blumenmädchen: Natascha Valentin / Barbara Vorbeck
Mit dem: Opernchor des Theater Dortmund
Mit den: Dortmunder Philharmonikern
Mit der: Statisterie des Theater Dortmund

—| Pressemeldung Theater Dortmund |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Spielplan 2013/14: Rheinoper gesichert, 10 Opern-Premieren, IOCO Aktuell, 15. Juni 2014

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Deutsche Oper am Rhein

Düsseldorf Opernhaus © IOCO

Düsseldorf Opernhaus © IOCO

Rheinoper-Existenz durch neuen Vertrag gesichert
Personelle Kontinuität mit Meyer, Kober, Schläpfer

Die Deutsche Oper am Rhein (Rheinoper) ist mit 250.000 Besuchern jährlich eine starke kommunale Kulturinstitution im Rheinland. Seit 1956  kooperieren die Oper Düsseldorf (1.342 Plätze, 182.000 Besucher) und das Theater Duisburg (1.079 Plätze, 68.000 Besucher) mit 535 Beschäftigten, leistungsstarkem Sängerensemble (56 Solisten) und prämierter Tanzcompagnie (50 Tänzer). Die Gesamtauslastung der Vorstellungen liegt 2013 bei unauffälligen 77%, davon 80% in Düsseldorf, bescheidene 73% in Duisburg. Der Etat der Rheinoper beträgt €44 Mio; € 8 Mio davon werden selbst erwirtschaftet, die Zuschüsse betrugen  bis 2012 € 36 Mio (Düsseldorf € 23 Mio, Duisburg €11 Mio, Land NRW € 2 Mio). Mit 300 Vorstellungen im Jahr (Düsseldorf 200, Duisburg 100) stellt die Rheinoper 2013/14 ein bedeutendes Musiktheater Deutschlands und das führende Haus in NRW dar.
Stadttheater Duisburg © Raimond Spekking

Stadttheater Duisburg © Raimond Spekking

Doch seit 2012 war diese langjährige Opern-Ehe existentiell gefährdet. Die klamme Stadt Duisburg muss ihre zukünftigen Zuschüsse zur Rheinoper auf €9,5 Mio kürzen. Hitzig und öffentlich ausgetragene Diskussionen folgten. Düsseldorfs OB Dirk Elbers managte diese Krise nicht als erkennbarer Problemlöser. Optionen einer Kooperation mit der kränkelnden Oper Köln aus (IOCO berichtete) wurden unnötig breit und öffentlich ausgelotet, statt zunächst die Finanznöte Duisburgs zu reflektieren. Mitten in dieser  unübersichtliche Gemengelage wurden die Verträge der Rheinoper-Manager Christoph Meyer, Axel Kober und Martin Schläpfer bis 2018/19 verlängert. Doch, Mitte April 2013 stieg weißer Rauch über der Rheinoper auf. Die OB´s beider Städte, Elbers und Link garantierten mit ihrer Unterschrift Kontinuität und Etatsicherheit der Rheinoper bis 2017. Ende gut, Alles gut.
Rheinoper-vlnr-Ballettchef-Schlaepfer-Intendant-Meyer-Direktor-Grote-GMD-Kober © HansJoergMichel

Rheinoper-vlnr-Ballettchef-Schlaepfer-Intendant-Meyer-Direktor-Grote-GMD-Kober © HansJoergMichel

Düsseldorf sichert die Opern-Ehe durch höhere Zuschüsse (€26,3 Mio in 2016/17) und stärkerer Beteiligung an den Tarifsteigerungen. Die Vorstellungen im Theater Duisburg werden zukünftig von zurzeit 100 auf 75 reduziert, in Düsseldorf soll es bei 180 bleiben. Doch der Kulturbetrieb Rheinoper muss insgesamt wirtschaftlicher operieren: Die selbsterwirtschafteten Einnahmen  müssen gesteigert werden und, höchst überfällig, die Kosten neuer Produktionen werden durch Kooperationen mit anderen Theatern gesenkt. Von der Komischen Oper Berlin wird nach der spektakulären Xerxes-Produktion (Bild, 99% Auslastung) eine ebenfalls vielversprechende Zauberflöte übernommen. Auch mit den Theatern Bonn und Dortmund wird stärker kooperiert: Die zeitgenössische Kinderoper „Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte“ und von „La Traviata“ werden von dort übernommen.

300 Vorstellungen und mehr im Spielplan 2013/14:

Die Saisoneröffnungen beginnen :

Düsseldorf: 8. September 2013 mit einer Opern-Rallye: Im Opernhaus wie überall in Düsseldorf wird Oper mit Figuren aus Tosca, Don Giovanni oder Carmen  überraschend lebendig werden.

Duisburg: 13. September 2013: mit dem 1. HANIEL Klassik Open Air auf dem Opernplatz vor dem Theater Duisburg.  Es folgt am 14. – 15.9.: Große Bühne vor dem Theater als Schauplatz voller Musik und Überraschungen. Dazu ist am 15.9. das Theater geöffnet; Besichtigungen, Kostümversteigerung und viel Spannendes mehr: Die Rheinoper lädt zu einem wahrhaft bunten Eröffnungsfest nach Duisburg ein.

25 Opern, 10 Premieren (drei Uraufführungen) und 15 Wiederaufnahmen, 5 Ballett-Premieren (b. 16 – b.20) und die „Ballett”-Wiederaufnahme“, Deutsches Requiem, setzen 2013/14 die Spielplan-Akzente der kommenden Saison:

10 Musiktheater-Premieren:

1. Luisa Miller von Giuseppe Verdi, 28.9.2013 Düsseldorf Dirigat Bellincampi, Inszenierung Carlos Wagner, Rodolfo Andrej Dunaev, Federica  Susan Maclean, Wurm Sami Luttinen, Miller Boris Statsenko

2.  La Traviata von Giuseppe Verdi, 8.10.2013 Duisburg, Übernahme einer Produktion des Theater Bonn

Deutsche Oper am Rhein / Die Csardasfuerstin © Hans Joerg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Die Csardasfuerstin © Hans Joerg Michel

3.  Die Csárdásfürstin von Emmerich Kálmán, 7.12.2013  Düsseldorf

4.  Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart,  13.12.2013 Duisburg

5.  Lohengrin von Richard Wagner, 18.1.2014  Düsseldorf

6.  Le Nozze di Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart, 1.2.2014 Düsseldorf

7.  Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte von Marius Felix Lange, 14.2.2014 Duisburg, Übernahme einer Produktion der Theater Bonn und Dortmund

8.  Werther von Jules Massenet, 25.4.2014 Düsseldorf

9.  Death in Venice von Benjamin Britten, 14.6.2014 in Düsseldorf

10.  Der Troll von Hauke Berheide, Uraufführung, 20.6.2014 Duisburg

15 Wiederaufnahmen:

Elektra von Richard Strauss, Don Giovanni von Wolfgang Amadeus Mozart, Carmen von Georges Bizet, Tosca von Giacomo Puccini, Peter Grimes von Benjamin Britten, Billy Budd von Benjamin Britten, The Turn of the Screw von Benjamin Britten, Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck, Die Prinzessin auf der Erbse von Ernst Toch, Die Entführung aus dem Serail von Wolfgang Amadeus Mozart, Der Rosenkavalier von Richard Strauss, Norma von Vincenzo Bellini, Die Walküre von Richard  Wagner, Cavalleria Rusticana / Pagliaci von Pietro Mascagni / Rugggero Leoncavallo.
Deutsche Oper am Rhein / XERXES / © Hans Joerg Michel

Deutsche Oper am Rhein / XERXES / © Hans Joerg Michel

5 Ballett-Premieren

Deutsche Oper am Rhein / Ein Deutsches Requiem © Gert Weigelt

Deutsche Oper am Rhein / Ein Deutsches Requiem © Gert Weigelt

Deutsche Oper am Rhein / Ein Deutsches Requiem © Gert Weigelt

Deutsche Oper am Rhein / Ein Deutsches Requiem © Gert Weigelt

Die Rheinopern-Compagnie stärkt 2013/14 ihre Positionierung als herausragendes Ballett mit  eindrucksvollen Choreographien (Premieren: b.16 – Afternoon of a Faun…: 29.9.2013  Düsseldorf (WA) – Premiere Duisburg  21.11.2013, b.17 – Uraufführung, b.18 – Episodes.. b.20 Deep Field – UA) und der Wiederaufnahme von Ein deutsches Requiem  Populäres, jugendaffines Handlungsballett, Nussknacker, Schneewittchen oder Schwanensee, findet man an der Rheinoper dagegen – noch –  nicht.

Höhepunkte der Spielzeit 2013/14 werden neben den Opern- und Ballettpremieren, die glanzvollen Open-Air Galas  Oper am Rhein für Alle  in Düsseldorf (aus dem Opernhaus live auf den Burgplatz übertragen) am 27.6.2014, und die 1. Haniel Klassik Open Air am 13.9.2013 vor dem Theater Duisburg sein.

Auffällig seit Jahren, bietet die Rheinoper auch 2013/14 großartiges für Kinder und Jugendliche: Mit der Familienoper Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte, die am 14. Februar 2014 im Theater Duisburg uraufgeführt und ab 27. Juni 2014 auch im Opernhaus Düsseldorf präsentiert wird, setzt die Deutsche Oper am Rhein ihre Serie der großen Opern für junges Publikum, die jährlich von rund 30.000 Besuchern begeistert genutzt wird, erstmals mit einem Auftragswerk fort. Komponist ist der Berliner Marius Felix Lange,  Regisseur Johannes Schmid. Diese Produktion bildet den Auftakt zu einer Kooperation mit dem Theater Dortmund und dem Theater Bonn, die in den folgenden Jahren mit weiteren neuen Kinderopern fortgesetzt wird. Durch Familieneinführungen, Patenprojekte kommen auch interessierte Eltern nicht zu kurz (Anfragen: Karoline Philippi, Maike Fölling 0211 8925-289).  Die kommunale Rheinoper zeigt als Mit-Gestalter öffentlicher Bildung bei Kinder- und Jugendtheater besonders deutlich Flagge. 30.000 junge Besucher werden auch 2013/14 lautstark danken.

Die Rheinoper 2013/14:  Wieder auf Kurs, mit großen und starken Produktionen

IOCO / Viktor Jarosch / 15.Juli 2013

—| IOCO Aktuell Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—