Dortmund, Theater Dortmund, DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL – Saisoneröffnung, 04.09.2020

August 25, 2020 by  
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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Oper Dortmund eröffnet Spielzeit 2020/21

DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL   – Wolfgang Amadeus Mozart

Freitag, 4. September 2020, im Dortmunder Opernhaus

Die erste Premiere des Theater Dortmund in der neuen Spielzeit 2020/21 findet am Freitag, um 19.30 Uhr im Dortmunder Opernhaus statt. Unter der Regie von Nikolaus Habjan und der musikalischen Leitung von Motonori Kobayashi wird DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL von Wolfgang Amadeus Mozart zu sehen sein. Der österreichische Regisseur Nikolaus Habjan stellt sich mit dieser Arbeit als neuer Hausregisseur der Oper Dortmund vor. Die Mozart-Oper findet unter den Vorstellungsbedingungen der Corona-Schutzmaßnahmen statt. Die Spieldauer beträgt ca. 80 Minuten.

Nikolaus Habjan ist Regisseur und Puppenspieler. Diese beiden Fähigkeiten kombiniert der Österreicher für die Eröffnungspremiere der Spielzeit 2020/21, die unter den Corona-Schutzmaßnahmen im Dortmunder Opernhaus stattfinden wird.

Wolfgang Amadeus Mozarts  DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL verfügt über ein überschaubares Sängerensemble, die auch in einer reduzierten Instrumentalbesetzung viel Verve besitzt und eine lebhafte Geschichte erzählt. Nikolaus Habjan schrieb gemeinsam mit dem Autor Paulus Hochgatterer eine eigene, ca. 80 minütige Fassung für ein Puppenensemble. Selbstverständlich wird nicht auf Live-Gesang verzichtet, die Ensemblemitglieder Irina Simmes (Konstanze), Sooyeon Lee (Blonde), Sungho Kim (Belmonte), Fritz Steinbacher (Pedrillo) und Denis Velev (Osmin) stehen bei jeder Vorstellung unter der musikalischen Leitung von Motonori Kobayashi zusammen mit einem kleinen Orchester auf der Bühne.
Dabei sind sie jedoch nur indirekt in das szenische Geschehen eingebunden und interpretieren ihre Partie in sicherer Entfernung. Die Puppen, die alternierend von Nikolaus Habjan oder seiner Kollegin Manuela Linshalm gespielt werden, hat der Habjan selbst gebaut.

Ansonsten bleibt es bei der abenteuerlichen Geschichte um den Befreiungsversuch der schönen Konstanze. Die stolze Spanierin, ihre Zofe Blonde und deren Freund Pedrillo sind während einer Seereise einem Piratenangriff zum Opfer gefallen. Auf einem Sklavenmarkt wurden sie verkauft und gerieten so in die Fänge des Bassa Selim. Der scheint in seinem Palast ein striktes Regime zu führen, in dem die Autonomie der Frauen abgeschafft ist.

Karten sind an der Tageskasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf www.theaterdo.de erhältlich.

—| Pressemeldung Theater Dortmund |—

Dortmund, Theater Dortmund, Theater Dortmund spielt wieder im Opernhaus, 03.06.2020

Juni 4, 2020 by  
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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Theater Dortmund spielt wieder im Opernhaus
 Kartenvorverkauf für Vorstellungen im September und Oktober 2020

Mit dem 3. Juni 2020, startet die Oper und das Ballett Dortmund sowie die Dortmunder Philharmoniker den Kartenvorverkauf für die Spielzeit 2020/21 für Abonnentinnen und Abonnenten. Der allgemeine Vorverkauf für die drei Sparten beginnt am 10. Juni 2020. Karten sind an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231 / 50 27 222 oder ab dem 10. Juni unter www.theaterdo.de (link HIER!) erhältlich.

Maximal 262 Plätze – Für September und Oktober

Für die Produktionen des Schauspiel Dortmund und des Kinder- und Jugendtheater können Karten ab dem 26. August 2020 erworben werden. Aufgrund der bestehenden Sicherheitsmaßnahmen musste der Spielplan nochmals angepasst werden. Als Service zur flexiblen Handhabung des Theaterbesuchs werden zunächst nur Karten für Vorstellungen der Monate September und Oktober 2020 angeboten. Die Preiskategorien bleiben erhalten, werden jedoch mit einer Ermäßigung um bis hin zu 30% angeboten. Die Abonnements und die Theatercard sind für Spielzeit 2020/21 ausgesetzt. Inhaberinnen und Inhaber eines bestehenden Abonnements oder einer Theatercard erhalten weiterhin die gängigen Vergünstigungen beim Ticketkauf. Für die Monate September und Oktober werden im Opernhaus pro Vorstellung maximal 262 Plätze angeboten.

Mit der Gala AUFTAKT 2020!WIR SPIELEN WIEDER am 1. September 2020 öffnet das Dortmunder Opernhaus für die Vorstellungen der Oper, des Ballett sowie der Philharmoniker seine Tore. Aufgrund des durch die Corona-Krise notwendigen Sicherheitskonzepts werden für die Monate September und Oktober im Opernhaus 262 Plätze pro Vorstelllungen angeboten. Das Theater Dortmund plant die Rückkehr zum normalen Spielbetrieb in drei Phasen. In der ersten Phase, vom 1. September bis zum 31. Oktober, werden Vorstellungen eines der Corona-Krise angepassten Spielplans angeboten. Die Platzkapazität beträgt 262. In der zweiten Phase, die den 1. November bis 31. Dezember umfasst, werden weitere Anpassungen und Maßnahmen, gemessen an neuen Entwicklungen, getroffen. Die Rückkehr zum normalen Spielbetrieb wird zum 1. Januar 2021 anvisiert.

 Spielplan – Veränderungen

Im Bereich der Oper wird die Oper CARMEN durch die Oper DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL von Wolfgang Amadeus Mozart in der Regie Nikolaus Habjan ersetzt.

Die Premiere findet am 04.09.2020 statt.
Das Musical SONGS FOR A NEW WORLD ersetzt CABARET. Die Premiere in der Regie von Gil Mehmert findet am 27.09.2020 statt.
Die Premiere von CABARET wird für Oktober 2021 geplant.

Am 8. November hat das Barock- Pasticcio SEHNSUCHT Premiere.  SEHNSUCHT ersetzt die Oper NIXON IN CHINA. NIXON IN CHINA wird in der Spielzeit 22/23 nachgeholt.

Da die Operette DIE FLEDERMAUS entfallen muss, wird IM WEISSEN RÖSSL am 6.12.2020 und JEKYLL & HYDE am 6.2.2020 wiederaufgenommen.

Anstelle von Die Walküre wird es im Mai 2021 eine Neuinszenierung der Oper ARIADNE AUF NAXOS geben. Die Wagner-Oper DIE WALKÜRE, die als Beginn eines neuen Ring-Zyklus geplant war, wird dagegen, wie der gesamte Zyklus, um eine Spielzeit verschoben. Beginn für den Dortmunder Ring ist nun Mai 2022.

Im Bereich der Jungen Oper wird die Uraufführung von PERSONA bereits eine Woche früher während des WAGNER-KOSMOS (13. Mai – 16. Mai 2021) zur Uraufführung kommen. Die Premiere von KIRSAS MUSIK wird gesondert bekannt gegeben.

Auch beim Ballett ergeben sich weitere Anpassungen des Spielplans. Jedoch wird die Internationale Ballettgala XXXI am 12. und 13. September 2020 auch unter den aktuellen Sicherheitsbedingungen stattfinden. Unter dem Titel ONLY SOLOISTS werden wieder die Stars der weltweiten Tanzszene zu sehen sein. Im programmatischen Mittelpunkt steht dabei die darstellerische Ausdruckskraft des Solotanzes.

Mit der Uraufführung des Balletts FORDLANDIA kehrt Lucia Lacarra am 19. September auf die Bühne des Dortmunder Opernhauses zurück. In den Choreografien von Anna Hop, Yuri Possokhov, Ihsan Rustem und Christopher
Wheeldon kommt es zu einer künstlerischen Gratwanderung zwischen realem Tanzgeschehen und filmischer Reflexion.

Ballettintendant Xin Peng Wang zeigt ab dem 17. Oktober, welche Auswirkungen die Corona-Krise auf sein künstlerisches Schaffen hat. In ABSTAND thematisiert er die verordneten 1,5 Meter als neue Nähe. Wang zeigt in der Uraufführung, wie die veränderten Lebensbedingungen auch vor der Tanzkunst nicht Halt machen.

Im November wird EIN MITTSOMMERNACHTSTRAUM wiederaufgenommen. Der genaue Termin wird bekannt gegeben.
Die Premiere von STRAWINSKY! und die Wiederaufnahme von DER TRAUM DER ROTEN KAMMER werden auf die folgenden Spielzeiten verschoben.

Trotz eingeschränktem Konzertbetrieb widmen sich die Dortmunder Philharmoniker in dem 1. und 2. Philharmonischen Konzert den ursprünglich geplanten Komponisten.

Am 8. und 9. September stehen im 1. Philharmonischen Konzert unter dem Titel O FORTUNA! Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Karol Szymanowski und Carl Orff auf dem Programm. Sollte der Konzertbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie eingeschränkt sein, wird Orffs „Carmina burana“ in einer kleineren Besetzung aufgeführt.

Im 2. Philharmonischen Konzert, GEFANGEN IM NETZ DER INTRIGE, am 6. und 7. Oktober werden Werke von Antonin Dvorák, Frédéric Chopin und Erich Wolfgang Korngold gegeben. Dvoráks Serenade für Streichorchester wird ebenso zu hören sein wie  Chopins Trauermarsch und die „Introduction et Polonaise brillante“, wie Korngolds  Musik zum Abenteuerfilm „The Sea Hawk“ („Der Herr der sieben Meere“).

Der Vorverkaufsstart für Kammer-, Kaffeehaus- und Babykonzerte wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Der Kartenvorverkauf des Schauspiel Dortmund und des Kinder- und Jugendtheater startet ab dem 26. August 2020. Spielplanänderungen sowie Platzkapazitäten werden gesondert und zeitnah mitgeteilt.

—| Pressemeldung Theater Dortmund |—

Meiningen, Meininger Staatstheater, DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL – Wolfgang A. Mozart, 24.05.2019

Meininger Staatstheater 

Meininger Staatstheater © Marie Liebig

Meininger Staatstheater © Marie Liebig

 DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL – Wolfgang A. Mozart

Text Christoph Friedrich Bretzner, Bearbeitung Johann Gottlieb Stephanie d. J.

Premiere Freitag, 24. Mai 19.30 Uhr,  Sonntag, 26.Mai 19.00

Die spanische Edelfrau Konstanze, ihre Zofe Blonde und deren Bräutigam Pedrillo wurden auf ihrer Schiffsreise in den Orient von Piraten im Mittelmeer überfallen und als Sklaven an Bassa Selim in der Türkei verkauft. Konstanzes Geliebter Belmonte ist ihnen nachgereist, um sie zu befreien. Hier erfährt er, dass der Bassa Selim Konstanze als Geliebte ausgewählt hat – ihre Treue wird in Frage gestellt. Und ebenso die von Blondes, als ihr der Aufseher Osmin nachstellt. Bei dem Versuch, ihre Geliebten aus dem Serail zu entführen, werden Pedrillo und Belmonte von Osminentdeckt und festgenommen. Als der Bassa in Belmonte auch noch den Sohn seines Erzfeindes erkennt, erwartet die Gefangenen das Todesurteil …

Meininger Staatstheater / Entfuehrung aus dem Serail © Marie Liebig

Meininger Staatstheater / Entfuehrung aus dem Serail © Marie Liebig

Im 1782 uraufgeführtem Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart treffen verschiedene Kulturen aufeinander und damit auch die Vorurteile, die eine Kultur gegenüber der jeweils anderen hat. Mit einer für seine Zeit ungewöhnlichen Sensibilität für kulturspezifische Perspektiven thematisiert der Text die Begegnung mit und Angst vor dem Fremden. In einer Zeit, in der Fremdenhass und Islamfeindlichkeit in Europa immer mehr zunehmen, ist er heute nach wie vor aktuell.

Regisseur Roman Hovenbitzer wurde 1972 in Düsseldorf geboren. Nach dem Studium der Musiktheaterregie bei Götz Friedrich in Hamburg war er von 1996 bis 1999 als Regieassistent und Regisseur am Staatstheater Kassel engagiert. Seit 1999 arbeitet Roman Hovenbitzer als freischaffender Regisseur mit inzwischen über 70 Inszenierungen in allen Genres des musikalischen Theaters.

Musikalische Leitung: Aris Alexander Blettenberg (Gewinner Bülow-Wettbewerb 2015), Regie: Roman Hovenbitzer, Bühne: Christian Rinke, Kostüme: Anna Siegrot, Chor: André Weiss, Video: Jae-Pyung Park, Dramaturgie: Anna Katharina Setecki

Besetzung  Bassa Selim: Michael Jeske, Konstanze, Geliebte des Belmonte: Elif Aytekin/Mine Yücel, Blonde,englische Zofe der Konstanze: Monika Reinhard, Belmonte, spanischer Edelmann: Remy Burnens, Pedrillo, Bedienter des Belmonte und Aufseher über die Gärten des Bassa: Robert Bartneck, Osmin, Aufseher über das Landhaus des Bassa: Daniel Pannermayr/Mikko Järviluoto, Chor des Meininger Staatstheaters, Statisterie des Meininger Staatstheaters, Meininger Hofkapelle

—| Pressemeldung Meininger Staatstheater |—

Oldenburg, Oldenburgisches Staatstheater, DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL, 14.10.2017

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Oldenburgisches Staatstheater

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL
Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart

Text von Johann Gottlieb Stephanie d. J. nach dem Libretto von Christoph Friedrich Bretzner zu der Operette ‚Belmont und Constanze oder Die Entführung aus dem Serail‘ von Johann André

Premiere: 14. Oktober 2017 19.30 Uhr, weitere Vorstellung: Sa 21. Di 31.10. 2017

Belmonte liebt Konstanze. Doch statt an seiner Seite befindet sich diese gerade in den Armen des Bassa Selim und steht kurz davor, die Seine zu werden. „Frisch zum Kampfe!“, nimmt er da seinen Freund Pedrillo beim Wort und setzt fortan alles daran, Konstanze zurückzugewinnen – sei es auch durch eine Entführung!

 Wolfgang Amadeus Mozart in Wien_ © IOCO

Wolfgang Amadeus Mozart in Wien_ © IOCO

Schon bei der Uraufführung 1782 gab Wolfgang Amadeus Mozarts Entführung aus dem Serail den Zeitgenossen so einige Rätsel auf. Für ein Singspiel hätte das Ganze aber „gewaltig viele Noten“, monierte der Auftraggeber Kaiser Joseph II. Und Hector Berlioz konstatierte Jahre später gar: „Vater Leopold Mozart [hätte], anstatt wie gewöhnlich vor diesem Werk seines Sohnes vor Bewunderung zu weinen, besser daran getan, es zu verbrennen.“ Bis heute gilt die ‚Entführung‘ – ähnlich ihrer späteren Schwester Die Zauberflöte – als vielschichtiges Konglomerat, das vor Deutungsmöglichkeiten und Facetten nur so schillert. Dies ist vor allem den zutiefst menschlichen Charakteren geschuldet, die der gerade einmal 25-jährige Komponist aus den hölzernen Figurentypen der Türkenoper zu schnitzen verstand. Mehr als auf die äußere Handlung war er auf die inneren Konflikte der Figuren bedacht, die seine Musik tiefenpsychologisch ausloten sollte.

Arien wie ‚Martern aller Arten‘ oder ‚Hier soll ich dich denn sehen‘ wurden so Ausdruck einer Extremsituation, in der Gut in Böse und Vertrautes in Fremdes umschlagen. Sind erst einmal alle Emotionen offengelegt, sehen sich die Protagonisten auf die Grundfrage zwischenmenschlicher Beziehungen zurückgeworfen: Liebe ich den anderen wirklich so, dass ich mein Leben mit ihm verbringen will? Und: Darf ich jemanden zu seinem angeblichen Glück zwingen?

Musikalische Leitung: Vito Cristofaro; Regie: Kateryna Sokolova; Bühne und Kostüme: Christian Andre Tabakoff; Chorleitung: Thomas Bönisch; Licht: Ernst Engel; Dramaturgie: Valeska Stern

Mit: Sooyeon Lee, Alexandra Scherrmann; Ill-Hoon Choung, Philipp Kapeller, Timo Schabel, Johannes Sima, Oldenburgisches Staatsorchester, Opern- und Extrachor des Oldenburgischen Staatstheaters, Statisterie des Oldenburgischen Staatstheaters

—| Pressemeldung Oldenburgisches Staatstheater |—

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