Leoben – Steiermark, Stadttheater, Die Csárdasfürstin – Emmerich Kálmán, IOCO Kritik, 15.01.2020

Januar 14, 2020 by  
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Stadttheater Leoben in Österreich © leopress

Stadttheater Leoben in Österreich © leopress

Stadttheater Leoben

Die Csárdásfürstin  –   Emmerich Kálmán

So war es wirklich:  Sylva Varescu entstammt dem Leobener Stadtteil Hinterberg

von Marcus Haimerl

Das in der Altstadt befindliche Stadttheater Leoben feierte 2015 sein 225-jähriges Bestehen und ist damit das älteste durchgehend bespielte bürgerliche Theater Österreichs und bietet dem Publikum 283 Sitzplätze und 105 Stehplätze.

2017 wurde mit der Gründung des Vereins Operette Leoben – Musiktheater in Kooperation mit der Musik- und Kunstschule Leoben, mit der Kunstuniversität Graz und der Oper Graz das Stadttheater Leoben wieder regelmäßig um den Jahreswechsel mit Operette bespielt. Nach

Emmerich Kalman in Wien © IOCO

Emmerich Kalman in Wien © IOCO

Johann Strauss Fledermaus (2017) und Franz Lehárs Die lustige Witwe (2018) stand dieses Mal Emmerich Kálmáns 1915 in Wien uraufgeführte Operette Die Csárdásfürstin auf dem Programm. Ursprünglich sollte das Stück „Es lebe die Liebe“ heißen, als Hauptperson die rumänische Sängerin Sylva Varescu. Nach Beginn des ersten Weltkriegs im Juli 1914 wurde Kálmáns Arbeit mit den Librettisten Leo Stein und Bela Jenbach unterbrochen und erst im Sommer 1915 wieder aufgenommen. Der Kriegsbeginn hatte auch Auswirkungen auf die Arbeit der Liedtexte im zweiten und dritten Akt und aus der rumänischen Sängerin wurde eine Ungarin – nur der rumänische Name ist geblieben. Vermutlich um Ähnlichkeiten mit der Oscar-Strauss-Operette „Rund um die Liebe“ zu vermeiden, wurde der Titel in Die Csárdásfürstin umbenannt. Der Erfolg blieb nicht aus: 533 Vorstellungen bis 1917 im Johann-Strauss-Theater. 1916 finden die deutsche, ungarische und schwedische, 1917 schließlich die dänische, finnische, polnische und russische Erstaufführung statt. Im September 1917 fand schließlich in der Terrace Garden Hall New York die amerikanische Erstaufführung in ungarischer Sprache statt.

Emmerich Kálmáns und seine beiden Librettisten thematisieren in ihrer Operette die Liebesgeschichte des Fürstensohn Edwin Lippert-Wylersheim mit der Chansonnière Sylva Varescu. Entgegen dem Wunsch seiner Eltern möchte Edwin die Sängerin ehelichen. Um die Affäre zu unterbinden, lässt das Fürstenpaar ihrem Sohn einen Einberufungsbefehl überbringen und haben auch bereits die Verlobung mit seiner Cousine der Komtesse Stasi (Anastasia) arrangiert. Als Graf Boni (Bonifazius), ein Freund Edwins, Sylva die Verlobungsanzeige zukommen lässt, reist diese doch für ihre Amerikatournee ab.

Stadttheater Leoben / Die Csardasfürstin - hier : Severin Praßl-Wisiak als Edwin, Julia Wiszniewski als Stasi © Rudolf Thausing

Stadttheater Leoben / Die Csardasfürstin – hier : Severin Praßl-Wisiak als Edwin, Julia Wiszniewski als Stasi © Rudolf Thausing

Einige Wochen später, auf der Verlobungsfeier Edwins mit Stasi, erscheint Sylva gemeinsam mit Graf Boni und gibt sich als dessen Frau aus. Edwin, der Sylva immer noch liebt, bittet seinen Freund Boni um die Scheidung, weiß er doch das dieser eigentlich seine Verlobte Stasi liebt. Sylva willigt in die angebliche Scheidung ein, kurz vor der Verkündigung gibt Edwin ihr zu verstehen, dass er sie jetzt ehelichen kann, da sie nunmehr eine geschiedene Gräfin ist. Sie enthüllt ihre Identität als Csárdásfürstin und löst einen Skandal aus.

Im dritten Akt treffen alle Protagonisten nochmals aufeinander. Unter Missverständnissen und Turbulenzen stellt sich heraus, dass Feri-Bacsi, ein Freund Edwins, in dessen Mutter, Anthilte, Fürstin Lippert Weylersheim seine ehemalige Liebe Hilda Kupfer, eine Provinzprimadonna, wiedererkennt. Dem Fürsten Leopold gehen die Argumente gegen eine Hochzeit aus und alle willigen in die Ehe von Edwin und Sylva, aber auch jener von Boni und Stasi ein.

Für das Stadttheater Leoben entschied sich Regisseur Christian Thausing, die Handlung an die örtlichen Begebenheiten anzupassen. So wurde aus dem Theater in Budapest im ersten Akt das Stadttheater Leoben, Sylva Varescu kommt, wie auch Corina Koller, die Interpretin der Partie, aus dem Leobener Stadtteil Hinterberg („wo die Schweinderl auf der Promenade spazieren“), was im Publikum für Vergnügen und Heiterkeit sorgt. Aber auch die Regiearbeit von Christian Thausing, der seit der Saison 2011/12 als Regieassistent und Spielleiter an der Oper Graz beschäftigt ist, weiß zu beeindrucken. Jede Geste, jeder Blick ist abgestimmt, jegliche Handlung der Akteure ergibt Sinn und zeigt eine deutliche Handschrift des Regisseurs.

Für den ersten und dritten Akt schufen Isabel Toccafondi (Ausstattung) und Kristina Six (Assistenz Ausstattung) eine Künstlergarderobe mit Sofas, Sesseln, Schminktisch, Garderobenständer und einem großen Büffet, der zweite Akt wird von dunkelblauen Vorhängen, einem Büffet und zwei erotisch anmutenden Skulpturen, die als Lampen fungieren, dominiert.

Stadttheater Leoben / Die Csardasfürstin - hier : das Ensemble © Rudolf Thausing

Stadttheater Leoben / Die Csardasfürstin – hier : das Ensemble © Rudolf Thausing

Musikalisch lag die Csárdásfürstin in den Händen des in Leoben geborenen Dirigenten David Schlager, der das 23-köpfige Operettenorchester Leoben temporeich und schwungvoll auf höchstem Niveau leitete. Für die Dernière am 5. Jänner übernahm David Schlager nochmals Johann Strauss Polka schnell Opus 324 „Unter Donner und Blitz“ als Einlage vor dem dritten Akt, wie es bereits in der Silvestervorstellung gespielt wurde.

Als Sylva Varescu brillierte die gebürtige Leobenerin Corina Koller bereits bei ihrem Auftrittslied „Heia, heia, in den Bergen ist mein Heimatland“ mit ihrem kräftigen, höhensicheren Sopran, aber auch mit schauspielerischer Leistung wusste die Stipendiatin der Richard-Wagner-Stipendienstiftung das Publikum zu überzeugen. Auf gleich hohem Niveau erlebte man den Tenor Severin Praßl-Wisiak in der Rolle des Edwin. Mit viel Charme und Leidenschaft und der Strahlkraft seines schön geführten Tenors konnte der gebürtige Grazer begeistern. Wunderbar harmonierte Severin Praßl-Wisiak mit Corina Koller in den gemeinsamen Duetten „Heller Jubel – Weißt Du es noch“ und „Tanzen möchte ich – Tausend kleine Englein singen“. Mit letzterer Arie wird am 16.2.2020 auch der Wiener Opernball 2020 eröffnet; dann gesungen von Piotr Beczala.

Berührend und mit viel Humor gestaltete der in Istanbul geborene Taylan Reinhard die Partie des Grafen Boni und überzeugte nicht nur mit seinem strahlenden Tenor, mit besonderer Intensität bei dem Duett mit Stasi „Das ist die Liebe die dumme Liebe“, auch mit seinen darstellerischen Fähigkeiten konnte er das Publikum gewinnen. Als Stasi erlebte man die junge Grazerin Julia Wiszniewski, deren lieblicher Sopran mit klarer Höhe großen Eindruck hinterließ. Auch ihre sympathische Rollengestaltung konnte das Publikum überzeugen.

Eine beeindruckende Leistung auch vom ungarischen Bariton János Mischuretz als Ferenc Ritter Kerkes (Feri Bácsi). Ebenso außergewöhnlich war jene von Christopher Stein in der Rolle des Leopold Maria, Fürst Lippert-Weylersheim, dem Vater Edwins. Die Gestaltung dieser Rolle durch den niederösterreichischen Schauspieler, war eine ausgesprochen gelungene Parodie auf einen alten, etwas dusseligen Fürsten mit Standesdünkel, was vom Publikum mit entsprechender Heiterkeit quittiert wurde. Die vielseitige Leobener Künstlerin Krista Böchzelt konnte als seine Gattin Anthilte überzeugen. Souverän auch die Tänzerinnen Evamaria Mayer (auch Choreographie), Anna Reischenbacher, Sarah Kerneza, Doris Stütz, Ute Veronika Olschnegger und Heidi Hödl-Tomitsch, die nicht nur als „Mädis vom Chantant“ Sylva Varescus Eröffnungslied tänzerisch gestalteten, sondern auch der Verlobungsfeier von Edwin und Stasi ein besonderes Flair verliehen.

Das begeisterte Publikum dankte dem Ensemble mit Jubel und Standing Ovations für diese insgesamt erstklassige Produktion.  Man darf gespannt sein, mit welchem Werk das Leobener Publikum Ende dieses Jahres verwöhnt werden wird

—| IOCO Kritik Stadttheater Leoben |—

Wien, Wiener Staatsoper, Opernball 2020 – Fest der Oper und der Künste, IOCO Aktuell,

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wiener Opernball 2020 – 16. Februar 2020

Ein Fest der Oper und der Künste

Wenn im Anschluss an die Vorstellung von Donizettis L’elisir d’amore am Sonntag, 16. Februar 2020 alle Opern- und Ballettdekorationen von der Bühne abtransportiert, die Sitzreihen im Parkett ausgeräumt und Zuschauerraum und Bühne in einen großen Ballsaal umgebaut werden, verwandelt sich die Wiener Staatsoper zum Austragungsort der renommiertesten Ballveranstaltung Österreichs: des Wiener Opernballs. Der vielfach als „Höhepunkt der Ballsaison“ bezeichnete Abend findet dieses Jahr am Donnerstag, 20. Februar 2020 zum 64. Mal nach dem Zweiten Weltkrieg statt, zum vierten Mal unter der organisatorischen Leitung von Maria Großbauer und gleichzeitig zum zehnten und letzten Mal von Staatsoperndirektor Dominique Meyer verantwortet.

Imagespot – zum Wiener Opernball
youtube Trailer der Wiener Staatsoper
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Die künstlerische Eröffnung

Hochkarätig besetzt ist auch in diesem Jahr das von Staatsoperndirektor Dominique Meyer zusammengestellte künstlerische Eröffnungsprogramm (22.00 bis ca. 23.00 Uhr – Detailprogramm siehe unten): Es singt – zum zweiten Mal (nach 2015) am Wiener Opernball – die international erfolgreiche Sopranistin Aida Garifullina und – zum ersten Mal bei der Opernballeröffnung – Startenor KS Piotr Beczala („Sempre libera“ aus La traviata von Giuseppe Verdi respektive „E lucevan le stelle“ aus Tosca von Giacomo Puccini sowie gemeinsam „Tanzen möcht’ ich“ aus Die Csárdásfürstin von Emmerich Kálmán); es spielt das Wiener Staatsopernorchester unter der Leitung von Spitzendirigent Daniel Harding (Ouvertüre zu Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart sowie Gesangs-und Balletteinlagen); das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper unter Markus Henn (Fanfare) sowie das Wiener Opernball Orchester unter Andreas Spörri (Hymnen, Komiteedarbietungen); das Wiener Staatsballett – mit Ballettdirektor Manuel Legris sowie den Ersten SolotänzerInnen Olga Esina, Nikisha Fogo, Natascha Mair, Ketevan Papava, Nina Poláková, Maria Yakovleva, Denys Cherevychko, Davide Dato, Jakob Feyferlik, Robert Gabdullin, Masayu Kimoto und Roman Lazik an der Spitze – und die Ballettakademie der Wiener Staatsoper tanzen zum Abendblätter-Walzer von Jacques Offenbach in einer eigens für den Opernball kreierten Choreographie von Staatsballett-Solotänzer Eno Peci, der damit zum zweiten Mal die Eröffnung gestaltet.

144 Debütantenpaare ziehen ein

Insgesamt 144 Debütantenpaare aus elf verschiedenen Ländern bilden das Jungdamen- und Jungherren-Komitee und ziehen zu Beginn der Eröffnung in den Ballsaal ein. Zum zweiten Mal zeichnet die oberösterreichische Tanzschule Santner für die Choreographie der Eröffnungspaare verantwortlich. Das Geschwisterpaar Maria und Christoph Santner choreographiert den Eröffnungstanz des Komitees zur Bauern-Polka, Polka française, op. 276 von Johann Strauß (Sohn). Die Tanzschule Santner ist erstmals auch für den Einzug des Komitees zur Polonaise A-Dur, op. 40 Nr. 1 von Frédéric Chopin und den Eröffnungswalzer An der schönen blauen Donau, op. 314 von Johann Strauß (Sohn) verantwortlich. Der Eröffnungswalzer endet traditionell mit den Klängen des Donauwalzers und mit einem gemeinsamen Ausruf aller Staatsopernkünstler: „Alles Walzer!“ als Aufforderung zum Tanz an die Ballgäste.

Wiener Staatsoper / Wiener Opernball 2020 - Staatsopernintendant D Meyer, M Großbauer, P Beczala © Wiener Staatsoper GmbH / Ashley Taylor

Wiener Staatsoper / Wiener Opernball 2020 – Staatsopernintendant D Meyer, M Großbauer, P Beczala © Wiener Staatsoper GmbH / Ashley Taylor

Gesamtkonzept, Neuerungen, Kulinarik

Auch der 64. Wiener Opernball folgt dem Leitgedanken „Alles Oper!“, dem Gesamtkonzept von Opernballorganisatorin Maria Großbauer, das sich bereits in den drei Jahren zuvor als roter Faden von Opern-Zitaten durch den Ballabend zog. Beim Wiener Opernball 2020 wird die „sternflammende“ Königin der Nacht aus Wolfgang Amadeus Mozarts Die Zauberflöte omnipräsent sein. In Anlehnung an ihren Nachtgarten taucht sich die Oper in dunkle Violett-Töne.

Viele Dekorationen und Ideen aus 2017, 2018 und 2019 bleiben erhalten, einige kommen neu dazu: Der Blumenschmuck der Kunstgärtnerei Doll wurde inspiriert durch den nächtlichen Garten der Königin der Nacht und wird vervollständigt durch zwei ausladende Blumenarrangements mit Mond-Skulpturen der Bühnenbildnerin Agnes Hasun. Das Opernballplakat 2020 sowie der Opernball-Fächer wurden vom international renommierten österreichischen bildenden Künstler Hubert Schmalix entworfen.

In der etablierten Weinbar, für die der offizielle Opernball-Sommelier Adi Schmid gemeinsam mit Maria Großbauer die Weine ausgewählt hat, servieren erstmals Winzer der Österreichischen Traditionsweingüter beste Weine aus sechs Weinbaugebieten. Aus dem Kamptal sind die Weingüter Bründlmayer, Fred Loimer und Schloss Gobelsburg. vertreten. Aus dem Kremstal finden sich die Weingüter Stadt Krems, Malat und Nigl am Ball, die Weingüter Bernhard Ott und Fritsch sind aus Wagram. Das Traisental wird durch das Weingut Markus Huber, Wien durch das Weingut Wieninger und die Region Carnuntum durch die Weingüter Dorli Muhr und Gerhard Markowitsch repräsentiert. Weine dieser Regionen werden in Logen und Bars angeboten.

Mit Adi Schmids Bruder Herbert Schmid gibt es erstmalig am Wiener Opernball einen Opernball-Käsesommelier. In der Weinbar können zu Weiß- bzw. Rotwein passende Käseteller – das Angebot umfasst acht österreichische Käsespezialitäten –, begleitet von Feigen-Delikatessen von Wiener Feige, genossen werden.

Mit der Negroni Secret Bar findet sich erstmals eine versteckte Bar im Herzen der Wiener Staatsoper. Im Stil der 20er-Jahre wird dort das neue Jahrzehnt im Takt von Swing eingeläutet. Sämtliche Erlöse der Negroni Secret Bar gehen an die Caritas Gruft und Superar. Mindestspende pro Drink 20 Euro.

Österreichs Traditions-Sektkellerei Schlumberger ist auch 2020 offizieller Partner des Wiener Opernballs im Bereich Sekt. Für den Ball 2020 wurde neuerlich der Schlumberger Sparkling Brut Klassik gewählt, eine Cuvée aus ausgesuchten Welschriesling-, Chardonnay- und Weißburgunder-Trauben aus dem nördlichen Weinviertel ausgewählt.

Roberto Pavlovic-Hariwijadi und sein Team der Roberto American Bar kreierten auch den diesjährigen Opernball-Drink, der in der Opernball-Disco angeboten wird: „Magic Nectar – The Flower’s Force“, inspiriert von Benjamin Brittens auf Shakespeare gleichnamiger Komödie basierender Oper A Midsummer Night’s Dream.

Ströck Feierabend wird auf der Hinterbühne heuer – neben weiteren kulinarischen Klassikern – erstmals ein Frühstück mit Pierre Croissants und Sonnentor-Katertee anbieten. Weitere Kulinarik-Partner 2020 sind: Café Oper Wien, Gerstner Catering, Gösser, Kremslehner Hotels Wien, Buero de Martin, Falstaff, Zum Schwarzen Kameel, Vöslauer, Wetter. Die Caterer sind gerüstet mit rund 52.600 Gläsern, 9.200 Besteckteilen und 1000 Sektkübeln. Apropos Essen, Trinken und Genießen: Das Wein- und Genuss-Magazin „Falstaff“ bringt anlässlich des Wiener Opernballs 2020 bereits zum vierten Mal eine Sonderausgabe heraus, die sich ganz dem Thema Wiener Opernball und Kulinarik widmet.

Wiener Staatsoper / Wiener Opernball 2020 - mittig vl Staatsopernintendant D Meyer, M Großbauer, P Beczala © Wiener Staatsoper GmbH / Ashley Taylor

Wiener Staatsoper / Wiener Opernball 2020 – mittig vl Staatsopernintendant D Meyer, M Großbauer, P Beczala © Wiener Staatsoper GmbH / Ashley Taylor

Ball-Musik

Abwechselnd mit dem Wiener Opernball Orchester sorgt für die richtige Stimmung und Tanzmusik im Großen Saal das Bernd Bernd Fröhlich Orchester & Andie Gabauer, Tini Kainrath sowie als Special Act Jazz-Superstar Nils Landgren.

Am Balkon rechts (Zum schwarzen Kameel) treten erstmals am Wiener Opernball Maria Happel und Nina Proll auf; in der Wolfsschlucht gastiert erstmals die bayerische Kult-Band LaBrassBanda.

Folgende MusikerInnen, Bands und Formationen treten weiters in den unterschiedlichen Ballbereichen auf: The Bad Powells, Bossa Club, Wiener Salonorchester Steubl, Christiana Uikiza Quintett, Erwin Schmidt Trio, Markus Gaudriot, Clemens Schaller Trio, Duo Italiano feat. Erik Arno&Domenico Limardo, Electric Beat Club, Frantisek Drafi, The Pillers, Josef Burchartz Quartett feat. Stella Jones, Wiener Glacis Ensemble, Eddie Luis und die Gnadenlosen, Max the Sax, Die Steirische Streich, Original Wolfsmilch Echo, Joschi Schneeberger Gipsy Swing Trio, Trio Sandor Rigo, The Schick Sisters, Johann Turek.  In der Disco legt außerdem Radio Wien mit DJ Johannes Willrader auf.

Komitee-, Damen- und Herrenspenden

Das Organisationsteam um Maria Großbauer hat auch heuer ein ansehnliches Ballspenden-Paket für Komitee und Gäste zusammengestellt: Die Debütantinnen erhalten seit Jahren ein hochwertiges Diadem von Swarovski – heuer die Swarovski Tiara designed von Monsieur Christian Lacroix inklusive Style-Guide, eine Sonderausgabe der Duftkerze „Wohlfühlzeit“ von Looops, ein Spitzentaschentuch von Zur Schwäbischen Jungfrau und Opernball-Ballerinas von Humanic. Die Debütanten werden mit Sterling Silber-Manschettenknöpfen von Juwelier Heldwein, Frack-Stecktuch und Frackmasche von der Hemdenmanufaktur Gino Venturini, „Zuckerbrot“-Schokolade von Berger Feinste Confiserie und einer Opernball-Edition von Happy Socks ausgestattet.

Alle Debütantinnen und Debütanten erhalten außerdem ein Reinigungs- und Pflegeöl sowie ein Sonnenschutz-Puder von Croma Pharma/Yuvell, einen Humanic Friendship Voucher, eine Übernachtungsermäßigung im Hotel Bristol, eine Ausgabe des Valid-Magazins sowie Ermäßigung auf Fotos von Foto Fayer.

Der Look der Debütantinnen 2020 wird komplettiert durch eine neue Hochsteckfrisur, kreiert von Steinmetz-Bundy Privatsalon passend zur Swarovski Tiara 2020.

Die Damenspende 2020 beinhaltet ein Swarovski Remix Armband, „Zuckerbrot“-Schokolade von Berger Feinste Confiserie in Anlehnung an Mozarts Die Zauberflöte und einen „Katertee“ von Sonnentor.

Die Herrenspende besteht aus Happy Socks in einer exklusiven Opernball-Edition, Wiener Seife „Föhrengold“ im praktischen Täschchen, der Falstaff-Sonderausgabe zum Wiener Opernball 2020 sowie dem von der Edition Lammerhuber verlegten und zur Verfügung gestellten Foto-Bildband mit dem Titel „Gesamtkunstwerk Wiener Staatsoper“ mit einem Rückblick auf die zehnjährige Direktionszeit von Dominique Meyer und zahlreichen spannenden Einblicke hinter die Kulissen des Opernhauses.

Für eine noch komfortablere Abholung der Ballspenden wird am Wiener Opernball 2020 eine 3. Ballspendenausgabe im Garderobenbereich neben dem Café Oper Wien (Erdgeschoss) eingerichtet.

Darüber hinaus schenken die Casinos Austria allen Opernballgästen eine Gewinnkarte, die man im Casino am Wiener Opernball gegen Promotionsjetons eintauschen kann; im Haus aufgelegt werden der von Hubert Schmalix gestaltete und von Living De Luxe gespendete Fächer (solange der Vorrat reicht); Humanic stellt Opernball-Ballerinas zur Verfügung (solange der Vorrat reicht) und beim Verlassen des Hauses am Morgen nach dem Opernball bekommen alle Gäste (solange der Vorrat reicht) Jour-Krapfen von Ströck und Wasser von Vöslauer.

Wiener Staatsoper / Wiener Opernball 2020 - Staatsopernintendant D Meyer, das Debütantenpaar Marion Moshammer und Adrian Kreuzspiegel, Maria Großbauer © Wiener Staatsoper GmbH / Ashley Taylor

Wiener Staatsoper / Wiener Opernball 2020 – Staatsopernintendant D Meyer, das Debütantenpaar Marion Moshammer und Adrian Kreuzspiegel, Maria Großbauer © Wiener Staatsoper GmbH / Ashley Taylor

Der Wiener Opernball für den guten Zweck

Seit drei Jahren unterstützt der Wiener Opernball im Rahmen der Ballveranstaltung mit unterschiedlichsten Benefizaktionen die Caritas Gruft und Superar. Bisher konnten Spenden in der Höhe von über 100.000 Euro gesammelt werden. Auch 2020 gehen die Reinerlös aller Aktionen zu gleichen Teilen an die Gruft der Caritas Wien und an Superar.

Eine eigens kreierte Wiener Opernball-Edition des Kartenspiels ‚Schwarzer Peter‘ wird sowohl im Vorfeld des Balls als auch am Ballabend in der Wiener Staatsoper gegen eine Mindestspende von 10 Euro pro Kartenset angeboten. Handgezeichnete Illustrationen von Tenor und Staatsopern-Ensemblemitglied KS Benedikt Kobel zeigen berühmte Paare aus Opern und Ballettstücken. Die Original-Zeichnungen der elf Opernpaare, inkl. des Schwarzen Peters – verkörpert durch einen dirigierenden Maestro – werden im Rahmen einer Dorotheum-Onlineauktion zwischen 9. Jänner und 21. Februar 2020 versteigert. Verkaufsstellen der Kartenspielsets (9. Jänner bis 21. Februar 2020): im Vorfeld des Balles: Arcadia Opera Shop, Ballettstudio Elisabeth Kobel, Gino Venturini, Hotel Bristol, Hotel Sacher, Juwelier Heldwein, Pirker am Stephansplatz, Privat Bank der Raiffeisen Landesbank Oberösterreich, Steinmetz Bundy Privatsalon, Tanzschule Santner und in ausgewählten Filialen des Dorotheums. Am Ball: beim Hänsel und Gretel-Lebkuchenhaus und bei DebütantInnen, die mit Kartenspielen durchs Haus flanieren.

Am Hänsel und Gretel-Lebkuchenhaus von Pirker können gegen eine Mindestspende von 5 Euro Lebkuchenherzen erworben werden; in der Negroni Secret Bar trinken Ballgäste für den guten Zweck. Teil der Online-Auktion von Dorotheum ist außerdem Hubert Schmalix’ Original-Entwurf des Wiener Opernball-Plakats 2020. Neu ist eine Fotobox von Camerad am Wiener Opernball, in der sich BallbesucherInnen gegen eine Mindestspende von 5 Euro pro Fotostreifen mit Opern-Kostümen und –Requisiten fotografieren lassen können.

Sämtliche Einsätze der Gäste in Form freiwilliger Spenden im Casino am Opernball kommen ebenfalls der Caritas Gruft und Superar zugute – die Spendensumme wird von Casinos Austria verdoppelt.

Serviceangebote

Zum vierten Mal gibt es neben dem ausführlichen Programmbuch eine kompakte Version des Programms mit Übersichten über Räume, Musik, Kulinarik und Service am Wiener Opernball. Genannt: „Libretto“, kleines Buch.

Die international arbeitende Wiener Top-Visagistin Alma Milcic steht erstmals gemeinsam mit ihrem Team im Boudoir (Dirigentenzimmer im Erdgeschoß, 21.30 bis 3.00 Uhr) für ein Make-up-Fresh-up bereit, wo auch wieder StylistInnen von Steinmetz-Bundy Privatsalon allen Ballgästen unentgeltlich zur Verfügung stehen.

Während der ganzen Ballnacht stehen in einer Damensologarderobe (1. Stock) fachkundige Schneiderinnen und Schneider der Wiener Staatsoper für kleine und größere kleidertechnische Notfälle zur Verfügung. Ebenso sind Schuhmacher der ART for ART Theaterservice GmbH bei Notfällen rund ums Schuhwerk zur Stelle.

Mehrere Fotografen von Foto Fayer können auf der Feststiege, im Foto-Studio (in der Damensologarderobe) sowie im Foto-Atelier (im Annex des Marmorsaals) von den Ballgästen für Fotowünsche in Anspruch genommen werden.

Die Eröffnung wird auf Screens von Samsung in das Café Oper Wien, die Parkett-Umgänge rechts und links, auf den Balkon rechts und links, in den Gustav Mahler-Saal, den Annex des Gustav Mahler-Saals, den Marmorsaal, den Annex des Marmorsaals, den Einsingraum, beim Würstelstand, in das Foyer (links), das Gerstner Foyer, das Schwindfoyer, die Crystalbar und die Loggia sowie auf die Galerie, die Seitenbühne und die Hinterbühne übertragen.

Seit 2017 ist der Wiener Opernball komplett rauchfrei. Raucherzonen befinden sich links und rechts außerhalb der Wiener Staatsoper unter den Arkaden (beheizt, mit Bar-Service).

Karten, Kleiderordnung, Einlass

Eine Eintrittskarte für den Wiener Opernball 2020 kostet 315,- Euro, eine Loge zwischen 13.300,- und 23.600,- Euro; ein Tischanteil für zwei Personen ab 210,- Euro; ein Tisch zwischen 420,- und 1.260,- Euro. Stehplatzkarten für die Generalprobe kosten 25,- Euro, Sitzplatzkarten zwischen 35,- und 70,- Euro.

Der Einlass für BallbesucherInnen – Damen in bodenlangem Abendkleid, Herren im schwarzen Frack – beginnt um 20.40 Uhr, die Ballnacht endet traditionell um 5.00 Uhr früh mit „Brüderlein fein“ im 50 m langen Ballsaal. Dort werden wenige Stunden später insgesamt 7.000 Kinder aus allen österreichischen Bundesländern zwei Vorstellungen von Die Zauberflöte für Kinder erleben.

Live-Übertragung im Fernsehen

Der ORF überträgt den Wiener Opernball am Donnerstag, 20. Februar 2020 rund drei Stunden live. Der Hauptabend in ORF 2 steht schon ab 20.15 Uhr ganz im Zeichen des Ballereignisses mit der Dokumentation „Trends im ¾ Takt“. Als ModeratorInnen des ORF-Ballabends sind heuer wieder Alfons Haider, Mirjam Weichselbraun und erstmals Teresa Vogl dabei, für den launigen Kommentar sorgen einmal mehr Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz.

Eröffnungsprogramm im Detail

FANFARE von Karl Rosner
Markus Henn – Bühnenorchester der Wiener Staatsoper

ÖSTERREICHISCHE BUNDESHYMNE
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester

EUROPAHYMNE von Ludwig van Beethoven
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester

POLONAISE A-Dur, op. 40 Nr. 1 von Frédéric Chopin
Einzug des Jungdamen- und Jungherren-Komitees
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester

ABENDBLÄTTER, Walzer, Jacques Offenbach
Choreographie: Eno Peci | Choreographische Assistenz: Jean Christophe Lesage
Daniel Harding – Wiener Staatsopernorchester
Wiener Staatsballett

Manuel Legris; Olga Esina – Jakob Feyferlik, Ketevan Papava – Roman Lazik,
Nina Poláková – Masayu Kimoto, Maria Yakovleva – Robert Gabdullin,
Nikisha Fogo – Davide Dato, Natascha Mair – Denys Cherevychko;

Rebecca Horner – Mihail Sosnovschi, Alice Firenze – Géraud Wielick,
Ioanna Avraam – Andrey Teterin, Madison Young – Dumitru Taran,
Elena Bottaro – Richard Szabó
Halbsolistinnen und Halbsolisten sowie Corps de ballet des Wiener Staatsballetts
Ballettakademie der Wiener Staatsoper

Ouvertüre zu DIE ZAUBERFLÖTE von Wolfgang Amadeus Mozart
Daniel Harding – Wiener Staatsopernorchester

E LUCEVAN LE STELLE aus TOSCA von Giacomo Puccini
Daniel Harding – Wiener Staatsopernorchester
Piotr Becza?a

SEMPRE LIBERA aus LA TRAVIATA von Giuseppe Verdi
Daniel Harding – Wiener Staatsopernorchester
Aida Garifullina, Piotr Beczala

TANZEN MÖCHT’ ICH aus DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN von Emmerich Kálmán
Daniel Harding – Wiener Staatsopernorchester
Aida Garifullina, Piotr Becza?a

BAUERN-POLKA, Polka française, op. 276 von Johann Strauß (Sohn)
Choreographie: Maria Santner und Christoph Santner
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester
Jungdamen- und Jungherren-Komitee
Eröffnungswalzer:
An der Schönen Blauen Donau, op. 314 von Johann Strauß (Sohn)
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

Ulm, Theater Ulm, PREMIERE DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN, 06.02.2020

Januar 9, 2020 by  
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Theater Ulm

Theater Ulm / Zuschauerraum © Carola Hoelting

Theater Ulm / Zuschauerraum © Carola Hoelting

PREMIERE
DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN
6. Februar 2020

»Mag die ganze Welt versinken, hab‘ ich dich!« — zwischen Weltschmerz und Freudentaumel wandelt Emmerich Kálmáns Operette »Die Csárdásfürstin«. Der 1915 in Wien uraufgeführte Musiktheater-Evergreen ist ein Glanzlicht des Genres. Die bewegte Entstehungszeit zu Beginn des Ersten Weltkriegs färbt die Stimmung in der »Csárdásfürstin« bitter und süß: Sehnsuchtserfüllt taumeln die Figuren in Budapest und Wien durch die Welt der Operette, tief bewegt von unerfüllter Liebe, melancholischen Heimatbildern, schwankenden Sicherheiten, heiter-tragischem Gefühlschaos.

Die mal schmissig-ausgelassene, mal von mitreißender Sehnsucht erfüllte Komposition von Emmerich Kálmán sowie das komische und tief anrührende Libretto von Leo Stein und Bela Jenbach loten in diesem Hauptwerk der Silbernen Operettenära aus, wie Liebespaare einander begehren, sich entfernen, einsam irren — und doch zusammenkommen? Die nicht standesgemäße Liebe zwischen dem Adeligen Edwin Ronald und der Varieté-Künstlerin Sylva bringt alles ins Wanken. Edwin ist bereits Stasi versprochen, und überhaupt scheint unsicher, was die Zukunft bereithält …

Benjamin Künzel, der auch als Musiktheater- und Konzertdramaturg am Theater Ulm tätig ist, inszeniert »Die Csárdásfürstin«. Eine alte trifft auf eine neue Welt, Menschen, die den Aufbruch wagen, Überkommenes überwinden wollen, auf Menschen aus anderen Zeiten. Die Operette zeigt für Benjamin Künzel, der eine Vielzahl von Inszenierungen in Ulm entwickelt hat, auf faszinierende Weise die Realität der Entstehungszeit: »Dinge treffen aufeinander, die nicht zueinander passen wollen.«

Die Ausstattung für diese wehmütig-lustvolle Geschichte übernimmt Heiko Mönnich. GMD Timo Handschuh ist der musikalische Leiter. Choreografien entwickelt Gaëtan Chailly. Als Sylvia Varescu ist Maria Rosendorfsky zu erleben. Die Figur des Edwin Ronald wird gesungen und gespielt von Markus Francke. Neben vielen weiteren Ensemblemitgliedern ist Philippe Spiegel als Graf Boni Kancsianu sowie Ks. Hans-Günther Dotzauer als Fürst v.u.z. Lippert-Weylersheim zu sehen und hören.

Zur Premiere am am Donnerstag, 6. Februar 2020 um 20 Uhr im Großen Haus laden wir Sie herzlich ein. Inszenierungsfotos stehen circa eine Woche vor der Premiere auf der Website bereit. Bitte reservieren Sie Ihre Premierenkarten spätestens bis zum 30. Januar 2020 telefonisch unter 0731 / 161-4413 oder per E-Mail an pressestelle-theater@ulm.de.

—| Pressemeldung Theater Ulm |—

Annaberg-Buchholz, Eduard von Winterstein Theater, Die Czárdásfürstin – Emmerich Kalman, 27.10.2019

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Eduard von Winterstein Theater

Eduard von Winterstein Theater / Die Czárdásfürstin © Ronny Weber

Eduard von Winterstein Theater / Die Czárdásfürstin © Ronny Weber

Die CzárdásfürstinEmmerich Kálmán

Premiere 27. Oktober 2019

Emmerich Kálmáns Operette Die Csárdásfürstin in der Inszenierung von Ingolf Huhn und unter der Musikalischen Leitung von Dieter Klug Premiere im Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz.

In Budapest feiert die schöne Chansonette Sylva Varescu mit einem rauschenden Fest ihren Abschied von Europa. Gleich morgen wird sie nach Amerika abreisen, es ist alles vorbereitet. Nur einer könnte sie davon abhalten, und das ist der junge Fürst Edwin, der Sylva liebt, aber nach den Vorstellungen seines Vaters auf keinen Fall eine dahergelaufene Chansonette heiraten darf. Von der Angst getrieben, Sylva zu verlieren, verlobt sich Edwin auf dem Fest mit seiner Angebeteten und überreicht ihr sogar ein notariell beglaubigtes schriftliches Eheversprechen. Gerührt gibt Sylva ihre Reisepläne auf. Doch kurz nachdem der überglückliche Edwin das Fest verlassen hat, zeigt Graf Boni der Csárdásfürstin die bereits gedruckte Verlobungsanzeige von Edwin mit Komtesse Stasi; nach dem Willen seines Vaters soll Edwin standesgemäß heiraten. Sylva glaubt sich betrogen und reist unverzüglich ab. Die Romanze mit Edwin scheint endgültig beendet. Doch warten wir’s ab.

Eduard von Winterstein Theater / Die Czárdásfürstin © Ronny Weber

Eduard von Winterstein Theater / Die Czárdásfürstin © Ronny Weber

In der Inszenierung von Ingolf Huhn ist Bettina Grothkopf in der Titelpartie zu erleben, Jason Lee gibt den Fürsten Edwin, Jason-Nandor Tomory den Grafen Boni und Leander de Marel den Feri Basci. Als Komtesse Stasi steht Madelaine Vogt auf der Bühne, als Graf Leopold, Edwins Vater, Michael Junge und Tamara Korber als dessen Frau Anhilte. Das Bühnenbild hat Tilo Staudte entworfen, die Kostüme stammen von Sabine Lindner. Chor und Extrachor stehen unter der Leitung von Jens Olaf Buhrow, das Extraballett tanzt in der Choreographie von Sigrun Kressmann. Die Musikalische Leitung hat Dieter Klug. Es spielt die Erzgebirgische Philharmonie Aue.

Premiere: Sonntag, 27. Oktober 2019, 19 Uhr,  weitere Vorstellungen: Mi, 30.10.2019, 19.30 Uhr | Fr, 15.11.2019, 19.30 Uhr | Sa, 30.11.2019, 19.30, So, 08.12.2019, 19.00 Uhr | So, 22.12.2019, 19.00 Uhr | Mi, 25.12.2019, 19.00, So, 02.02.2020, 15.00 Uhr | Sa, 29.02.2020, 19.30 Uhr | Fr, 27.03.2020

—| Pressemeldung Eduard von Winterstein Theater |—

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