Essen, Aalto Theater, Troubadour – Giuseppe Verdi, 09.06.2018

Juni 6, 2018 by  
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Aalto Theater Essen

Aalto Theater Essen / Der Troubadour - Nikoloz Lagvilava (Graf von Luna), Gaston Rivero (Manrico) und Aurelia Florian (Leonora) © Karl Forster

Aalto Theater Essen / Der Troubadour – Nikoloz Lagvilava (Graf von Luna), Gaston Rivero (Manrico) und Aurelia Florian (Leonora) © Karl Forster

DER TROUBADOUR – Giuseppe Verdi

Samstag, 9. Juni 2018, 19 Uhr – Aalto-Theater

Finale für Verdis Troubadour: Am Samstag, 9. Juni 2018, um 19 Uhr kommt die Oper in der Inszenierung von Patrice Caurier und Moshe Leiser zum letzten Mal in dieser Spielzeit am Aalto-Theater zur Aufführung. Das herausragende Sängerquartett, das schon beim Premierenpublikum für Begeisterung sorgte, ist hier noch einmal zu erleben: Gaston Rivero als Manrico, Aurelia Florian als Leonora, Nikoloz Lagvilava als Graf von Luna und Carmen Topciu als Zigeunerin Azucena. Die musikalische Leitung hat Matteo Beltrami.

Es sind die langen Schatten der Vergangenheit, denen keine Figur in Verdis vielleicht dunkelstem Werk entkommen kann. Es ist die gemeinsame Vorgeschichte, die ihr Schicksal bestimmt und – aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt – durch die Oper geistert. Es ist unerbittlicher Hass, der die Ereignisse auf ein tragisches Ende hin peitscht. Der alte Graf Luna hatte zwei Söhne. Einer davon sei von einer Zigeunerin verflucht worden, wofür diese auf den Scheiterhaufen geworfen wurde. Deren Tochter Azucena entführte daraufhin den Jungen, um ihn aus Rache ebenfalls zu verbrennen, tötet dabei aber aus Versehen ihr eigenes Kind. Das überlebende Grafenkind wuchs nun im Zigeunerlager heran, ohne seine Herkunft zu kennen. Der alte Graf ließ seinen verbliebenen Sohn am Sterbebett schwören, die Suche nach dem verschwundenen Bruder niemals aufzugeben. Jahre später verlieben sich die beiden einander unbekannten Brüder in dieselbe Frau …

—| Pressemeldung Aalto Theater Essen |—

Berlin, Philharmonie Berlin, Dmitri Hvorostovsky – Willkommen wieder in Berlin!, IOCO Kritik 24.10.2016

Oktober 31, 2016 by  
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Berliner Philharmoniker  BA Management GmbH

Berliner Philharmonie Foto: © Reinhard Friedrich / Berliner Philharmoniker

Berliner Philharmonie  © Reinhard Friedrich / Berliner Philharmoniker

Philhamonie Berlin / Dmitri Hvorostovsky © Studio / BA Management GmbH

Philhamonie Berlin / Dmitri Hvorostovsky © Studio / BA Management GmbH

 

Dmitri Hvorostovsky – Willkommen wieder in Berlin! 24.10.2016

Nach einer längeren Abwesenheit aus Deutschland trat der sibirische Starbariton Dmitri Hvorostovsky wieder an der Berliner Philharmonie auf, der dritten Station seiner kurzen Konzerttournee durch Deutschland, neben Frankfurt, Stuttgart und München.

Herzlichst wurde er vom Publikum – zum großen Teil auch aus russischen Mitbürgern bestehend – aufs herzlichste empfangen und präsentierte ein großartiges Programm aus russischer und italienischer Musik, begleitet vom Orchester der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg unter dem Dirigat von Constantine Orbelian.

Nach einem energiegeladenen Auftakt mit der Ouvertüre zur Oper „Ruslan und Ludmilla“ von dem russischen Komponisten I. Glinka, erschien dann, mit stolzer Haltung und seinem strahlend weißem Haar, der Star des Abends. Im ersten – russischen – Teil des Programms, bot er seinem Publikum fünf überwiegend weniger bekannte Opernarien der Komponisten Mussorgski, Rubinstein, Tschaikowski, Rachmaninow und Borodin, mit dazwischen noch zwei weiteren rein musikalischen Einlagen; dem „Tanz der Narren“ aus „Schneeflöckchen“ und der Polonaise aus „Eugen Onegin“, beide von Tschaikowski.

Mit gewohnter musikalischer Professionalität und stimmlicher Ausdruckskraft gestaltete er alle gesanglichen Werke in seiner heimatlichen Sprache, wobei zwei besonders hervorzuheben sind: Die Arie des Grafen Tomskij aus der Oper „Pique Dame“ von Tschaikowsky die er voller Hingabe sowie auch die Arie aus „Aleko“ von Rachmaninow, die letztere in Intensität noch überbot.

Mit der Arie „Resta immobile“ aus dem Rossinianischen „Wilhelm Tell“ wurde nach

Philhamonie Berlin / Dmitri Hvorostovsky © Studio / BA Management GmbH

Philhamonie Berlin / Dmitri Hvorostovsky © Studio / BA Management GmbH

der Pause der zweite, italienische Teil des musikalischen Abends eingeleitet, gefolgt von den Arien aus Verdis Oper, „Der Troubadour“, „Don Carlos“ und „Rigoletto“, aus der er die packende Arie „Cortigiani, vil razza dannata“ voller Inbrunst sang. Zwischen den Arien spielte das Orchester der Russischen Kammerphilharmonie zwei weitere Höhepunkte der italienischen Opernmusik; das Orchestervorspiel zum 3. Akt aus „Ein Maskenball“ von Verdi und das berühmte Intermezzo aus dem Meisterwerk des italienischen Verismus „Cavalleria Rusticana“.

Bisher hatte weder das Orchester noch die Leitung des russisch/armenischen Dirigenten, mit seinen gehetzten Tempi wirklich ganz überzeugen können, doch das Intermezzo gestaltete sich zu einem gefühlvollen Hochgenuss.

Mit enthusiastischem Applaus und Blumensträußen belohnte das Publikum, insbesondere die treuen Fans, den Weltstar-Bariton, der als einzige Zugabe das weltbekannte russische Volkslied „Ochi chornyje“ („Schwarze Augen“) von Nikolai Kalinin, wie immer mit großer Leidenschaft und Hingabe sang und so sein Berliner Konzert beendete.

Zusammenfassend sei gesagt, dass es ein sehr schöner musikalischer Abend mit wunderbarer Musik, einem sehr herzlichen Publikum und einem großen Sänger war, bei dem, abgesehen von der wundervollen, männlichen, warmgefärbten Baritonstimme, auch nie an musikalischer Professionalität und Bühnenpräsenz fehlt, jedoch man insgesamt seine übliche Ausstrahlung etwas vermisste und man ihm die Anstrengung ansehen und anhören konnte. Zur Erklärung muss an dieser Stelle erinnert werde, dass sich Dmitri Hvorostovsky seit dem Sommer 2015 wegen einer schweren Krankheit in ärztlicher Behandlung befindet und sich auch noch kurz vor dieser Tournee einer weiteren Chemotherapie unterziehen musste. Es ist somit besonders bewundernswert, welche gesangliche Qualität und wie viel Ausdruck er dank seines starken Willens und großen Energieeinsatzes an diesem Abend trotzdem vorführen konnte. Chapeau Herr Hvorostowsky – und die aller besten Wünsche!

IOCO / G.G. / 24.10.2016

—| IOCO Kritik Berliner Philharmoniker |—

Dessau, Anhaltisches Theater, Premiere: DER TROUBADOUR , 22.01.2016

Januar 20, 2016 by  
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Anhaltisches Theater Dessau,  Anhaltische Philharmonie

Anhaltisches Theater Dessau / Großes Haus © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Großes Haus © Claudia Heysel

 DER TROUBADOUR (Il trovatore) von GIUSEPPE VERDI

Text von SALVADORE CAMMARANO und EMMANUELE BARDARE
nach ANTONIO GARCÍA GUTIÉRREZ
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere: 22. Januar 2016, 19.30 Uhr, Weitere Vorstellungen:, Sonntag, 31.1.2016 — 17 Uhr, Großes Haus, Samstag, 20.2.2016 — 17 Uhr, Großes Haus, Samstag, 12.3.2016 — 16 Uhr, Großes Haus, Samstag, 26.3.2016 — 17 Uhr, Großes Haus, Samstag, 16.4.2016 — 17 Uhr, Großes Haus, Sonntag, 29.5.2016 — 17 Uhr, Großes Haus

Anhaltisches Theater Dessau / Der Troubadour © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Der Troubadour © Claudia Heysel

»Räche mich!« Giuseppe Verdis Troubadour gehört zu den großen Opernklassikern. Berüchtigt ist er für die vier höchst anspruchsvollen Hauptpartien, am Anhaltischen Theater werden sie von Iordanka Derilova, Rita Kapfhammer, Leonardo Gramegna und Ulf Paulsen übernommen. Niemand anderer als der instinktsichere Maestro Verdi selbst suchte das düstere, von unerwarteten Wendungen geprägte Drama El trovador seines spanischen Zeitgenossen García Gutiérrez aus. Verdi fühlte sich von der »Neuartigkeit und Bizarrerie« des Stoffes inspiriert und konnte schließlich für das ganze Spektrum menschlicher Leidenschaften von Liebe und Eifersucht bis hin zu Hass und Verzweiflung eine Musik finden, die ihr Publikum förmlich wie der Blitz trifft. Was Verdi hier wollte, war die reine Essenz der stärksten Gefühle zu zeigen, zu denen Menschen fähig sind – übertragen in eine schier vor Kraft berstende Musik. Der melodische Reichtum des Trovatore reicht vom ersten bis zum letzten Takt der Oper.

Unausweichliches Schicksal, Mord, Rache, Schuld und Tod – das sind Themen der ›Schwarzen Romantik‹ des frühen 19. Jahrhunderts, und sie prägen die düstere, von bedrohlichem Feuerschein erhellte Welt des Troubadour. Inmitten eines fürchterlich wütenden Bürgerkriegs ringen zwei Männer – der Troubadour Manrico und Graf Luna – blind und verbissen um eine Frau, Leonora. Dass sie Marionetten der furchtbaren Rache einer anderen Frau sind, ahnen sie nicht. Für den einen ist diese Frau – Azucena – die geliebte Mutter, für den anderen eine furchterregende Hexe. Erst als Azucenas Rache ihr Ziel erreicht hat und die Katastrophe unausweichlich ist, deckt sie ein Geheimnis auf, das die verfeindeten Männer aneinander kettet: Sie sind Brüder.

Musikalische Leitung WOLFGANG KLUGE, Inszenierung REBEKKA STANZEL
Bühnenbild und Kostüme MARKUS PYSALL, Chor SEBASTIAN KENNERKNECHT
Dramaturgie FELIX LOSERT

BESETZUNG: Leonore, Gräfin von Sargasto: KS IORDANKA DERILOVA
Inez, deren Vertraute: CORNELIA MARSCHALL / GERIT ADA HAMMER, Graf Luna: KS ULF PAULSEN Ferrando, Hauptmann im Heer Lunas: ANDRÉ ECKERT MICHAEL TEWS
Azucena, eine Zigeunerin: RITA KAPFHAMMER, Manrico, Offizier: LEONARDO GRAMEGNA, Ruiz, Manricos Vertrauter/Ein Bote: DAVID AMELN / LESZEK WYPCHLO, ANHALTISCHE PHILHARMONIE, OPERNCHOR DES ANHALTISCHEN THEATERS
EXTRACHOR DES ANHALTISCHEN THEATERS

—| Pressemeldung Anhaltisches Theater Dessau |—

Dessau, Anhaltisches Theater Dessau, Eröffnungskonzert zur neuen Spielzeit 2015/2016, 05.09.2015

August 28, 2015 by  
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Anhaltisches Theater Dessau,  Anhaltische Philharmonie

Anhaltisches Theater Dessau / Großes Haus © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Großes Haus © Claudia Heysel

Eröffnungskonzert zur neuen Spielzeit

Samstag, 5.9.2015, 19 Uhr, Anhaltisches Theater Dessau/Theatervorplatz

Das Anhaltische Theater startet seine 221. Spielzeit und freut sich auf das traditionelle Eröffnungskonzert auf dem Theatervorplatz am 5. September 2015 um 19 Uhr. Unter Dessaus freiem Himmel wird dem Publikum ein buntes und schillerndes Programm geboten, das mit Ausschnitten aller Sparten und aus allen Genres der Spielzeit neugierig machen soll auf das, zu dem Theater und Orchester in der Spielzeit 2015/16 verführen wollen.

Zu erleben sein werden das Musik-, Schauspiel- und Ballettensemble sowie die Anhaltische Philharmonie. Das Publikum darf sich freuen auf Ausschnitte der Erfolgsproduktionen Kristallpalast und Zigeunerliebe und gespannt sein auf allerhand Kostproben der kommenden Premieren, wie etwa Sitten und Unsitten am Theater – Da muss Mutti ran!. Gaetano Donizettis komische Oper wird die Spielzeit im Großen Haus eröffnen und mit großem Spaß und viel Augenzwinkern eine Satire des Theater- und Opernbetriebs erzählen – wohlgemerkt mit KS Ulf Paulsen in einer seltenen Rockrolle als ‚Mutti‘ Mamma Agata. Erklingen werden auch Lieder der unvergessenen Comedian Harmonists, denn die mitreißende Musik und die bewegende Geschichte des Vokalensembles gelangt Anfang Oktober als Schauspiel mit Musik auf die große Bühne. Nicht nur Musical-Freunde dürfen gespannt sein auf Sugar – Manche mögen’s heiß nach der berühmten Filmkomödie von Billy Wilder, aus der ebenso erste musikalische Kostproben zu erleben sein werden. Zum Programm gehört auch die einzigarte Musik des ungarischen Komponisten Béla Bartók, von dem zwei Werke ab April 2016 als Doppelabend aus Tanz und Oper präsentiert werden. Und natürlich werden auch Ausschnitte großer Opernwerke der anbrechenden Spielzeit präsentiert: aus Verdis Opernklassiker Der Troubadour und Delibes‘ Lakmé.

Die Moderation des Abends wird Johannes Weigand übernehmen, der mit der Spielzeit 2015/16 neuer Generalintendant des Anhaltischen Theaters ist. Am Dirigentenpult der Anhaltischen Philharmonie stehen Daniel Carlberg, der in der Spielzeit 2015/16 das Amt des Generalmusikdirektors kommissarisch übernimmt, sowie Kapellmeister Wolfgang Kluge. Im Anschluss an das Konzert geht es beim traditionellen Festumzug hinüber zum Bauhausfest, das in diesem Jahr unter dem Motto ‚Kollektives Blau‘ steht.

—| Pressemeldung Anhaltisches Theater Dessau |—

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