Dresden, Semperoper, Spitzenranking – 290.000 Besucher, 92% Auslastung, IOCO Aktuell, 17.08.2019

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Semperoper

Semperoper © Matthias Creutziger

Semperoper © Matthias Creutziger

Semperoper Dresden – Spitzenranking in der Theaterwelt

Semperoper Dresden / Intendant Peter Theiler © Klaus Gigga

Semperoper Dresden / Intendant Peter Theiler © Klaus Gigga

Semperoper Intendant Peter Theiler zieht positives Resümee der Saison 2018/19 Dresden. Mit fast 290.000 Besucherinnen und Besuchern in den Kernbereichen Oper, Ballett und Konzerte verzeichnet die erste Saison unter der neuen Intendanz von Peter Theiler eine voraussichtliche Auslastung von 92 Prozent. Damit behauptet die Semperoper Dresden mit einem Kostendeckungsgrad von über 38 Prozent für das Jahr 2018 weiterhin einen Spitzenplatz im Ranking deutschsprachiger wie internationaler Theater.

300 Vorstellungen im Opernhaus und in Semper Zwei, darunter neun Opernneuproduktionen und drei Ballettpremieren, 33 Repertoirestücke in allen Sparten sowie zahlreiche Extra-Veranstaltung haben zum Gelingen der Saison 2018/19 als ebenso anspruchsvolles wie vielfältiges Musiktheater-Jahr beigetragen. »Die ausgezeichnete Bilanz mit konstant hohen Auslastungszahlen bestätigt uns darin, die Semperoper sowohl in traditionellen als auch ungewohnten Wahrnehmungsgewohnheiten zu verorten, gerade um dieser gesellschaftspolitisch unruhigen Zeit als kultureller Exzellenzbetrieb adäquat begegnen zu können. Unsere Gäste haben unser Angebot angenommen und ermutigen uns durch ihren Zu-spruch, in der kommenden Spielzeit 2019/20 den eingeschlagenen Weg künstlerisch konsequent und dialogbereit weiter zu beschreiten«, so Intendant Peter Theiler.

Moses und AronArnold Schönberg
youtube Trailer Semperoper Dresden
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Rückblick auf die Spielzeit 2018/19

Unter dem Motto »Lebendiges Gedächtnis und vitale Gegenwärtigkeit« waren in der zu Ende gehenden Spielzeit aufregende Neuproduktion und große Namen von internationalem Rang zu erleben. Der Anspruch des Premierenzyklus 2018/19, eher ungewohnte künstlerische Positionen und selten gespielte Werke an dem Wagner und Strauss verpflichteten Haus zu präsentieren, fand mit Arnold Schönbergs Moses und Aron seinen Auftakt und schloss mit der gefeierten Premiere von Giacomo Meyerbeers Les Huguenots / Die Hugenotten ab.

Die viel beachteten, teils provokanten Premierenplakatmotive dazu schuf der Berliner Fotograf Andreas Mühe. Neben bedeutenden Regienamen wie unter anderem Calixto Bieito, Mariame Clément, Rolando Villazón und Peter Konwitschny, der nach längere Abwesenheit der Einladung Peter Theilers nach Dresden folgte, bereicherten hochkarätige Sängerinnen und Sänger wie Venera Gimadieva, Anja Harteros, Saioa Hernández, Placído Domingo und Michael Volle die Spielzeit. Die Sächsische Staatskapelle Dresden bewies sowohl in ihren Symphonie-und Sonderkonzerten als auch als Orchester in Oper und Ballett ihre Brillanz in einem weitgefächerten Repertoire. Nicht nur für Strauss-und Wagner-Liebhaber waren die Premiere von Ariadne auf Naxos und die Wiederaufnahme von Der fliegende Holländer unter der Leitung von Chefdirigent Christian Thielemann besondere Höhepunkte. Erstmalig als Erster Gastdirigent stand Omer Meir Wellber in dieser Saison am Pult der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Das Semperoper Ballett begeisterte neben seinen klassischen Stücken und der Wiederaufnahme des Erfolgsstücks COW das Publikum mit der Premiere der Choreografie Carmen von Johan Inger. Die außergewöhnliche Leistung der Company honorierte die internationale Tanzwelt mit mehreren Erwähnungen in der Dance Europe Critic’s Choice sowie den Nominierungen für den 2018 National Dance Award und den diesjährigen Helpmann Award. In Semper Zwei wurde im Mai die deutsche Fassung von Philip Venables 4.48 Psychose uraufgeführt. Das Stück nach Sarah Kane in der Übersetzung des Dresdner Dichters Durs Grünbein entwickelte sich seit seiner Premiere zu einem Publikumsmagneten vor ausverkauftem Haus.

Intendant Peter Theiler und Chefdirigent Christian Thielemann im Gespräch
youtube Trailer Semperoper Dresden
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Ausblick auf die Spielzeit 2019/20

Am 31. August 2019 startet die neue Saison der Semperoper Dresden mit dem 1. Symphoniekonzert der Sächsischen Staatskapelle Dresden, gefolgt von Mozarts Die Zauberflöte am 5. September 2019 als erste Opernaufführung der neuen Spielzeit. Zur traditionellen »Auftakt!«-Veranstaltung mit Kostproben aus den Premieren-und Repertoirevorstellungen 2019/20 lädt Intendant Peter Theiler am 8. September 2019 ein. Der Premierenreigen2019/20 startet mit Rossinis Il viaggio a Reims/Die Reise nach Reims in der Inszenierung von Laura Scozzi. Unter den weiteren zahlreichen Premieren-Highlights der kommenden Saison sind unter anderem Wagners Die Meistersinger von Nürnberg unter der Musikalischen Leitung von Christian Thielemann, Verdis Don Carlo mit Anna Netrebko in ihrem Debüt als Elisabetta di Valois und einem Prolog von Manfred Trohjan (Uraufführung) zu nennen.

In der Sparte Semperoper Ballett ergänzen die Tanzoper Iphigenie auf Tauris in Zusammenarbeit mit der Pina Bausch Foundation und dem Tanztheater Wuppertal Pina Bausch sowie der dreiteilige Ballettabend Vier letzte Lieder mit einer Choreografie zum gleichnamigen Liederzyklus von Richard Strauss den Premierenkalender. In der Spielstätte Semper Zwei ist die Dresdner Erstaufführung von Peter Eötvös Der goldene Drache zu erleben. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »30 Jahre Friedliche Revolution« der Sächsischen Staatstheater findet am 11. Oktober 2019 die Festaufführung von Beethovens »Fidelio« in der Inszenierung nach Christine Mielitz statt.

—| IOCO Aktuell Semperoper Dresden |—

Krefeld, Theater Krefeld Mönchengladbach, September 2019 – Hamlet, Salome, Der goldene Drache …..

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Theater Krefeld Mönchengladbach

Theater Krefeld © Matthias Stutte

Theater Krefeld © Matthias Stutte

 Hamlet, Salome, Dreigroschenoper, Der goldene Drache ….

In Krefeld eröffnet das Schauspiel am Freitag, 20. September 2019 die Spielzeit mit Brechts Klassiker Die Dreigroschenoper und setzt damit auf eine spartenübergreifende Arbeit: Regie führt Helen Malkowsky, die sonst im Musiktheater zu Hause ist und für unser Theater u.a. die Opern Hamlet und Katja Kabanowa inszeniert hat. Schauspieldirektor Matthias Gehrt freut sich darauf, wenn Malkowskys „gebündelte Musikerfahrung und hohe bildnerische Erfahrung“ mit seinem Schauspielensemble zusammentreffen.

Im Theater Mönchengladbach wird die Spielzeiteröffnung durch das Musiktheater gestaltet:  Am Sonntag, 22. September feiert Richard Strauss‘ Musikdrama Salome in einer Neuinszenierung des international gefragten Regisseurs Anthony Pilavachi Premiere. Damit steht das Werk erstmals wieder nach 26 Jahren auf dem Spielplan des Gemeinschaftstheaters. „Wir konnten für die wahrhaft mörderische Partie der Salome Dorothea Herbert verpflichten“, erläutert Operndirektor Andreas Wendholz. Die Sopranistin gehört ab 2019/20 fest zum Ensemble des Musiktheaters. Die Niederrheinischen Sinfoniker spielen unter der Leitung von GMD Mihkel Kütson.

Nach Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte, Der seltsame Fall des Claus Grünberg und Let’s Stop Brexit! kommt mit Der goldene Drache von Peter Eötvös am Samstag, 28. September im Theater Mönchengladbach eine weitere Musiktheaterproduktion in der Reihe on stage zur Premiere.

Theater Mönchengladbach © Matthias-Stutte

Theater Mönchengladbach © Matthias-Stutte

50 Schlag“instrumente“ kommen zum Einsatz

Die Zuschauer nehmen nicht, wie üblich, im Saal Platz, sondern können Darsteller und Musiker hautnah aus einer anderen Perspektive erleben, indem sie auf Tribünen auf der Bühne sitzen. Der goldene Drache, eine tragikomische, sozialkritische Geschichte aus raschen Momentaufnahmen (5 Darsteller schlüpfen in 17 Rollen), die in einem Asia-Schnellimbiss spielt, wird von Petra Luisa Meyer inszeniert. Das Publikum darf sich auf ein außergewöhnliches Musikerlebnis freuen: Insgesamt kommen ca. 50 Schlag“instrumente“ zum Einsatz, darunter auch Schnapsgläser und Wok-Kochtöpfe sowie Kochlöffel, Kochbesen und Messer… Am Dirigentenpult übernimmt Yorgos Ziavras die Regie.

Am Sonntag, 29. September feiert Michail Bulgakows Der Meister und Margarita Premiere im Theater Krefeld. Für die Bühnenfassung und bildgewaltige, poetische Inszenierung dieser russischen Faust-Variation zeichnet die armenische Regisseurin Zara Antonyan verantwortlich. Der Meister und Margarita gilt neben Doktor Schiwago als der größte russische Roman des zwanzigsten Jahrhunderts. Zwölf Jahre lang schrieb Michail Bulgakow daran, von 1928 bis zu seinem Tod im Frühjahr 1940. Das Werk vereint unterhaltsame Groteske, Liebesroman, Künstlerroman und eine vielschichtige philosophische Reflexion über die menschliche Befähigung zum Guten und Bösen…

—| Pressemeldung Theater Krefeld Mönchengladbach |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, HAPPY NEW EARS – WERKSTATTKONZERT MIT DEM ENSEMBLE MODERN, 17.06.2014

Juni 12, 2014 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

HAPPY NEW EARS – WERKSTATTKONZERT MIT DEM ENSEMBLE MODERN

Dienstag, dem 17. Juni 2014, um 20.00 Uhr ins Opernhaus.

Oper Frankfurt / Pierre Boulez © Harald Hoffmann DG

Oper Frankfurt / Pierre Boulez © Harald Hoffmann DG

Der Franzose Pierre Boulez (*1925), welcher im Fokus dieses Werkstattkonzertes mit dem Ensemble Modern steht, gilt als einer der prominentesten Komponisten und Dirigenten zeitgenössischer Musik. Das Motto des Abends lautet Notations und seine Folgen und bezieht sich auf Boulez‘ Werk 12 Notations für Klavier (1945) – sein offizielles Opus 1 –, das während des Konzerts zur Aufführung gebracht werden wird. Zudem werden die Orchesterstücke Domaines (in Ausschnitten; 1968) und Dérive 1 für 6 Instrumente (1984) erklingen. Unter der musikalischen Leitung des nicht minder renommierten ungarischen Komponisten und Dirigenten Péter Eötvös, der in Frankfurt gerade zusammen mit dem Ensemble Modern die Uraufführung seiner neuesten Oper Der goldene Drache am 29. Juni 2014 im Bockenheimer Depot vorbereitet, spielen die Solisten Nina Janßen-Deinzer (Klarinette) und Ueli Wiget (Klavier). Robert Piencikowski von der Paul Sacher Stiftung, dem in Basel ansässigen Archiv und Forschungszentrum für Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, übernimmt die Moderation des Abends.

[Pierre Boulez hat verschiedene Aufnahmen bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht]

Die Klavierfassung der Notations komponierte Pierre Boulez im Alter von 20 Jahren. Damit wurde das Werk zum Ausgangspunkt zahlreicher nachfolgender Werke, so dass im Vergleich untereinander die kompositorische Entwicklung des Künstlers anschaulich illustriert werden kann.
Die Orchesterfassung seiner ersten Komposition dirigierte Boulez neben anderen Titeln zuletzt 2007 im Rahmen eines Konzertes mit dem Ensemble Modern Orchestra.

Die Happy New Ears-Termine der kommenden Saison 2014/15:
7. Oktober 2014 Geteilt – Vereint
Musik beiderseits der Mauer (Teil III)
27. Januar 2015 Geteilt – Vereint
Musik beiderseits der Mauer (Teil IV)
3. März 2015 Portrait Hanspeter Kyburz
9. Juni 2015 Musik im Film
jeweils dienstags um 20.00 Uhr im Opernhaus

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, Premiere DER GOLDENE DRACHE, 29.06.2014

Juni 6, 2014 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

URAUFFÜHRUNG VON PÉTER EÖTVÖS? DER GOLDENE DRACHE
IM BOCKENHEIMER DEPOT ALS KOPRODUKTION MIT DEM ENSEMBLE MODERN

Sonntag, 29. Juni 2014, um 19.30 Uhr im Bockenheimer Depot

Premiere / Uraufführung
DER GOLDENE DRACHE (Musiktheater) 2013/14
Péter Eötvös (*1944)
Libretto von Roland Schimmelpfennig nach dem gleichnamigen Theaterstück,
eingerichtet von Péter Eötvös
Mit Übertiteln

Musikalische Leitung: Péter Eötvös (29. Juni 2014) / Hartmut Keil (Juli 2014)
Inszenierung: Elisabeth Stöppler
Bühnenbild: Hermann Feuchter
Kostüme: Nicole Pleuler
Licht: Jan Hartmann
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy
Klangregie: Norbert Ommer

BESETZUNG:
Die junge Frau (der Kleine): Kateryna Kasper
Die Frau über sechzig (alte Köchin u.a.): Hedwig Fassbaender
Der junge Mann (junger Asiate u.a.): Simon Bode
Der Mann über sechzig (alter Asiate u.a.): Hans-Jürgen Lazar
Der Mann (ein Asiate u.a.): Holger Falk
Ensemble Modern

Kompositionsauftrag von Ensemble Modern und Oper Frankfurt
Koproduktion mit dem Ensemble Modern
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper

Oper Frankfurt / Kateryna Kasper (Sopran / Die junge Frau u.a.) © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Kateryna Kasper (Sopran / Die junge Frau u.a.) © Wolfgang Runkel

Wenn einer der meistgespielten deutschen Gegenwartsdramatiker – Roland Schimmelpfennig (*1967) – die literarische Vorlage zur neuesten Oper eines der erfolgreichsten Komponisten unserer Zeit – Péter Eötvös (*1944) – liefert, dann darf das Ergebnis mit Spannung erwartet werden. 2010 wurde Schimmelpfennigs Goldener Drache zum Berliner Theatertreffen eingeladen und anlässlich der Kritikerumfrage des Fachmagazins Theater heute zum „Stück des Jahres“ gewählt. Eötvös‘ jüngste Oper, Paradise reloaded (Lilith), feierte 2013 an der Neuen Oper Wien ihre Uraufführung. Nun finden beide Künstler in einem von der Oper Frankfurt in Koproduktion mit dem Ensemble Modern in Auftrag gegebenen Werk zusammen. In Schimmelpfennigs Stück mit seinen kurzen, schlagartig aufeinander folgenden Szenen übernehmen die Schauspieler jeweils mehrere Rollen, die teilweise im Gegensatz zu ihrem tatsächlichen Alter oder Geschlecht stehen. Dazu Péter Eötvös: „Dieses doppelte Rollenspiel macht den Reiz des Stückes aus. Ich bin mir sicher, dass die Musik helfen kann, einen Charakter wiederzuerkennen.“

Die Handlung erzählt mit einer gehörigen Portion schwarzen Humors von den Schattenseiten der globalisierten Welt, von Ausbeutung, Gier und Brutalität: Einem jungen Chinesen wird im China-Vietnam-Thai-Schnellrestaurant „Der Goldene Drache“ ein schmerzender Schneidezahn mit der Rohrzange gezogen, da er ohne Aufenthaltsgenehmigung nicht zum Arzt gehen kann. Der Zahn landet in einem Suppentopf und somit im Mund einer Stewardess, die zu den Stammkunden des Imbisses zählt. Empört wirft sie den Zahn in den Fluss, in den zuvor der bei der brutalen „Operation“ verblutete Junge geworfen wurde. Eingewickelt in einen großen Drachenteppich soll er den Weg zurück in seine Heimat finden.

Oper Frankfurt / Péter Eötvös (Komponist und Musikalische Leitung) © Priska Ketterer

Oper Frankfurt / Péter Eötvös (Komponist und Musikalische Leitung) © Priska Ketterer

Die musikalische Leitung der Uraufführung liegt beim Komponisten Péter Eötvös, der sie ab der zweiten Vorstellung an Kapellmeister Hartmut Keil übergibt. Beide Künstler sind seit Jahren mit der Arbeit des Ensemble Modern vertraut. So ist ihm Eötvös seit den achtziger Jahren verbunden, war 1998 maßgeblich an der Gründung des Ensemble Modern Orchestra beteiligt und dirigierte die erste Tournee dieses Klangkörpers, der sich als einziger der Musik unserer Zeit verschrieben hat. Keil brachte 2011 gemeinsam mit dem Ensemble Modern Arnulf Herrmanns Wasser bei der Münchner Biennale zur Uraufführung, gefolgt von Vorstellungen im Frankfurt LAB. Elisabeth Stöppler debütierte 2010/11 an der Oper Frankfurt mit der Produktion Neunzehnhundert im Bockenheimer Depot. Seit 2003 ist sie als freischaffende Regisseurin tätig. Zu ihren jüngsten Produktionen zählen Mozarts Die Entführung aus dem Serail in Weimar (2013) und Die Zauberflöte in Hannover (2014). Kateryna Kasper (Die junge Frau) ist seit 2012/13 Mitglied des Opernstudios der Oper Frankfurt und wird 2014/15 in das Ensemble übernommen. Hier war sie bereits als Papagena und Pamina in der Zauberflöte sowie als Angelica in Vivaldis Orlando furioso zu erleben. Seit 1999 ist die Mezzosopranistin Hedwig Fassbender (Die Frau über sechzig) Professorin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt und leitete dort von 2001 bis 2011 die Gesangsabteilung, die 2011 mit dem Hessischen Exzellenzpreis für Hochschullehre ausgezeichnet wurde. Unter den Absolventen ihrer Klasse finden sich zahlreiche erfolgreiche Sänger der neuen Generation, darunter auch Kateryna Kasper. An der Oper Frankfurt gastierte sie zuletzt 2009 als Brigitta in Korngolds Die tote Stadt. Zur weiteren Besetzung gehören aus dem Ensemble Simon Bode (Der junge Mann) und Hans-Jürgen Lazar (Der Mann über sechzig) sowie als Gast Holger Falk (Der Mann).

Premiere / Uraufführung: Sonntag, 29. Juni 2014, um 19.30 Uhr im Bockenheimer Depot
Weitere Vorstellungen: 1., 4., 6., 7., 9., 11. Juli 2014
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

 

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