Annaberg-Buchholz, Eduard von Winterstein Theater, Musikalisches Weihnachtsmärchenspiel In Knecht Ruprechts Werkstatt, 16.12.2018

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Eduard von Winterstein Theater

Eduard von Winterstein Theater / In Knecht Ruprechts Werkstatt © Christian Dageförde

Eduard von Winterstein Theater / In Knecht Ruprechts Werkstatt © Christian Dageförde

In Knecht Ruprechts Werkstatt

Weitere Vorstellungen:
So 16.12.2018, 15 Uhr | Sa 22.12.2018, 11 Uhr
Fr 28.12.2018, 11 Uhr | So 30.12.2018, 11 Uhr

Am Samstag, dem 8. Dezember, hatte das einaktige Weihnachtsmärchenspiel von Hildegard Voigt, mit der Musik von Wilhelm Kienzl, um 15 Uhr Premiere im Eduardvon- Winterstein-Theater Annaberg-Buchholz.

Wilhelm Kienzl gehört neben Engelbert Humperdinck und Siegfried Wagner zu den wichtigsten Opernkomponisten in der romantischen Wagner-Nachfolge. Seine beiden größten Opernerfolge, „Der Evangelimann“ und „Der Kuhreigen“, werden im Moment in keinem Theater dieser Welt gespielt. Sein Weihnachtsmärchenspiel, „In Knecht Ruprechts Werkstatt“ aber, das er 1907 für das Grazer Theater schrieb, kommt nun im Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz in der Reihe „Theater für die Allerkleinsten“ in einer szenischen Aufführung zur Premiere.

Knecht Ruprecht ist mürrisch. Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und es gibt zu viel zu tun. Er ärgert sich über die Kinder, die das Jahr über faul waren und jetzt schlampige Wunschzettel an ihn schicken, dafür aber immer größere Wünsche haben! Knecht Ruprecht will nicht mehr! Doch da kommt eine Märchenfee und sorgt für Abhilfe.

Das musikalische Märchenspiel ist jetzt in einer klavierbegleiteten Inszenierung von Tamara Korber und Ingolf Huhn unter der Musikalischen Leitung von Karl Friedrich Winter und in der Ausstattung von Martin Scherm im Winterstein-Theater zu erleben. Den Chor leitet Jens Olaf Buhrow. Als Knecht Ruprecht steht Ingolf Huhn auf der Bühne. Den Weihnachtsengel singt Anna Bineta Diouf, als Postillon ist Bridgette Brothers zu hören. In weiteren Rollen sind Jana Burkert als Märchenfee und die Chordamen und -herren des Eduard-von-Winterstein-Theaters zu erleben. An der Harfe Friedhelm Peters, am Klavier Friedrich Winter.

Kartenpreise: 8,00 € / 5,00 € ermäßigt
Karten: Servicebüro Eduard-von-Winterstein-Theater
Buchholzer Straße 65, 09456 Annaberg-Buchholz
Mo – Fr 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr,
Tel.: 03733 1407-131 | www.winterstein-theater.de
Tageskasse

—| Pressemeldung Eduard von Winterstein Theater |—

Wien, Volksoper Wien, Premiere: IL TROVATORE, 16.11.2013

November 8, 2013 by  
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Volksoper Wien

Volksoper Wien  bei Nacht (1) 112010 337 © IOCO

Premiere: IL TROVATORE  von Giuseppe Verdi

Text nach Salvatore Cammarano und Leone Emanuele Bardare,
nach dem Drama „El Trovador“ von Antonio García Gutiérrez
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
 
Premiere am 16. November 2013, 19:00 Uhr
Öffentliche Generalprobe am 14. November 2013, 11:00 Uhr
Weitere Vorstellungen am 19., 22., 27., 30. November, 3., 7., 13. Dezember 2013; 19., 21., 25., 30. Juni 2014
  
Anlässlich von Giuseppe Verdis 200. Geburtstages setzt die Volksoper als erste Opernpremiere der aktuellen Saison „ Il trovatore“ aufs Programm. Verdis 17. Oper begründete gemeinsam mit „Rigoletto“ und „ La Traviata“ (ab 29. März 2014 wieder im Repertoire)  zu Beginn der 1850er Jahre den Welterfolg des Komponisten. Die Premiere der Neuinszenierung von Dietrich W. Hilfsdorf ist am 16. November 2013. Verdis Klassiker wird somit bereits zum fünften Male nach 1905, 1935, 1941 und 1961 am Haus am Gürtel neuproduziert.   
 
Die Musik sei banal und brutal, die Handlung schlichtweg unverständlich – so tönte es dem „Troubadour“ noch im 19. Jahrhundert – zumeist von der Seite deutschsprachiger Kritiker – entgegen. Während Verdis Partitur von elementarer Kraft und Meisterschaft mittlerweile über jede Herabsetzung erhaben ist, steht die tragisch endende Dreiecksgeschichte seit jeher im Verdacht nur schwer nacherzählbar zu sein. Und doch kann sich niemand ihrer Sogwirkung entziehen: Verdis „Il trovatore“ kreist um das Thema der verfeindeten Brüder Graf Luna und Manrico, die in diesem Falle jedoch nichts von ihrer Verwandtschaft wissen. Der Troubadour Manrico hält sich für den Sohn der Zigeunerin Azucena, die von dem Gedanken an Rache für ihr ermordetes Kind besessen ist. Manrico und Graf Luna sind nicht nur politische Widersacher, sondern auch Rivalen um die Liebe derselben Frau, Leonora.
 
Il trovatore“ ist eine Koproduktion der Volksoper mit dem Theater Bonn. 
 
Ein großes und gewaltiges Sujet
Die Vorlage für Verdis Oper „Il trovatore“ lieferte Antonio García Gutiérrez erstes Bühnenstück „El trovador“, uraufgeführt 1836. „Der Troubadour“ ist ein „großes und gewaltiges Sujet“, dessen starke emotionale Motive – Rache, Liebe, Hass, Angst und Eifersucht – ihm die geeignete Inspiration für seine gleichnamige Oper lieferten. Oft taucht in Verdis Schaffen das Motiv der verfeindeten Brüder auf; doch nur einmal gibt es eine so dominante Mutterrolle wie jene der alten Zigeunerin Azucena, welche die Handlung des „Trovatore“ vorantreibt. Seinen Librettisten Cammarano hatte Verdi dazu ermuntert, die Erzählung „je ungewöhnlicher und bizarrer, desto besser“ auszugestalten und besonders den Charakter der alten Zigeunerin in seiner „Neuartigkeit und Fremdheit“ herauszustellen. Der Kritiker und Verdi-Zeitgenosse Eduard Hanslick verachtete die Geschichte „von ausgesuchter Grässlichkeit, in welche eine Zigeunerin samt einigen gestohlenen und verbrannten Kindern bedenklich verwickelt ist“, den nachhaltigen Triumph dieses unwiderstehlich mitreißenden Meisterwerkes konnte er jedoch nicht verhindern. Neben der tragisch endenden Liebesgeschichte ist Verdi mit „Il trovatore“ auch eine ‚Parabel über die Unterdrückung von Minderheiten‘ (Ulrich Schreiber) gelungen.
 
Das Team der Neuinszenierung
Nach dem „Wildschütz“ im April 2013 inszeniert zum zweiten Male Dietrich W. Hilsdorf in Bühnenbildern von Dieter Richter an der Volksoper. Der 1. Gastdirigent unseres Hauses Enrico Dovico steht am Pult der ersten „Trovatore“-Neuproduktion an der Volksoper seit 52 Jahren.
 
Als Azucena kehrt die international gefeierte Mezzosopranistin Janina Baechle an die Volksoper zurück, wo sie zuletzt 2006 als Magdalena in „Der Evangelimann“ zu hören war. Der koreanische Bariton Tito You, zuletzt hier als Vater Germont in Verdis „Traviata“ zu erleben, singt den Graf Luna. Stuart Neill gibt in der Rolle des Manrico, die er schon mit großem Erfolg u. a. an der Deutschen Oper Berlin und in der Arena von Verona gesungen hat, sein Hausdebüt. Die Partien der Leonora und des Ferrando sind mit den Ensemblemitgliedern Melba Ramos und Yasushi Hirano besetzt.
 
 
Mit: Tito You (Graf Luna), Yasushi Hirano/Petar Naydenov (Ferrando), Melba Ramos/Kristiane Kaiser/ Irina Oknina (Leonora), Eva Maria Riedl/Renate Pitscheider(Ines), Stuart Neill/ George Oniani/Vincent Schirrmacher (Manrico), Christian Drescher/David Sitka (Ruiz), Janina Baechle/Alexandra Kloose/Chariklia Mavropoulou (Azucena)
 
 
 
Pressemeldung Volksoper Wien

Klagenfurt, Stadttheater Klagenfurt, PREMIERE Musikalisches Schauspiel DER EVANGELIMANN, 9.02.2012

Januar 26, 2012 by  
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Stadttheater Klagenfurt

DER EVANGELIMANN

Musikalisches Schauspiel in zwei Akten
Libretto und Musik von Wilhelm Kienzl

Stadttheater Klagenfurt  / Evangelimann ©  Stadttheater Klagenfurt

Stadttheater Klagenfurt / Evangelimann © Stadttheater Klagenfurt

Premiere 9. Februar 2012, 19.30 Uhr

Musikalische Leitung Michael Brandstätter, Regie Josef E. Köpplinger
Bühne Johannes Leiacker, Kostüme Marie-Luise Walek
Choreinstudierung Günter Wallner, Dramaturgie Heiko Cullmann

BESETZUNG:
Friedrich Engel, Justiziär im Kloster St. Othmar_ Krzysztof BORYSIEWICZ
Martha, dessen Nichte und Mündel_ Alexandra REINPRECHT
Magdalena, deren Freundin_ Anna AGATHONOS
Johannes Freudhofer, Schullehrer zu St. Othmar_ Hans GRÖNING
Mathias Freudhofer, dessen jüngerer Bruder_ Johannes CHUM
Xaver Zitterbart, Schneider_ Juan Carlos FALCÓN
Anton Schnappauf, Büchsenmacher_ Derrick BALLARD
Friedrich Aibler, ein älterer Bürger Ks._ Peter WIMBERGER
Frau Aibler, dessen Frau_ Sylvia RIESER
Frau Huber_ Dorothea ZIMMERMANN
Hans, ein junger Bauernbursch_ Anton GRANER

Eine Kooperation mit der Volksoper Wien

Einführungsmatinee 29. Januar 2012, 11 Uhr Moderation Christoph Wagner-Trenkwitz, Bühne

Weitere Vorstellungen 11., 14., 16., 18., 25., 29. Februar; 2., 7., 9. März, jeweils 19.30 Uhr

Wilhelm Kienzls Der Evangelimann, uraufgeführt 1895 in Berlin, erwies sich als einer der größten Musiktheatererfolge der Jahrhundertwende. In den folgenden vier Jahrzehnten wurde die Oper in 16 Sprachen übersetzt und brachte es weltweit auf über 5300 Vorstellungen. Die packende Geschichte um einen Justizirrtum, die angeblich auf eine wahre Begebenheit zurückgeht, bezog der Komponist aus dem Buch Aus den Papieren
eines Polizeikommissärs von Leopold Florian Meißner.

Mathias Freudhofer, Schullehrer im niederösterreichischen St. Othmar, wird gezwungen, auf seine Liebe zu Martha zu verzichten. Sein Bruder Johannes, der Martha ebenfalls liebt, legt aus Eifersucht ein Feuer, als dessen vermeintlicher Brandstifter Mathias zu 20 Jahren Kerker verurteilt wird. Aus Verzweiflung ertränkt sich Martha daraufhin in der Donau. Nach Verbüßung der Haftstrafe zieht Mathias als bettelnder „Evangelimann“, der für Almosen Texte aus dem Neuen Testament vorsingt, durch die Hinterhöfe Wiens. Johannes liegt auf dem Sterbebett und bittet, von Schuld und Gewissensqualen zerfressen, den ihm  unbekannten Evangelimann zu sich, um zu beichten. Die Brüder erkennen einander und Mathias vergibt dem Sterbenden.

Dankbare Rollen – die Titelfigur wurde einst von Julius Patzak, Anton Dermota oder Rudolf Schock verkörpert –, einprägsame Melodien, die farbige Instrumentation und die fesselnde Handlung machen Der Evangelimann zu einer wahren Volksoper. Josef E. Köpplingers Inszenierung, die auch auf DVD vorliegt, wurde in Wien und Graz von Publikum und Kritik mit großem Beifall aufgenommen: Ihm sei eine „lebendige, psychologisch feingezeichnete Aufführung gelungen“, schwärmte die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Und Der Standard
bejubelte einen „Sieg auf allen Linien“.

BIOGRAPHIEN:

Michael Brandstätter (Musikalische Leitung)
geb. in Graz; Studium Dirigieren und Korrepetition in Graz bei Wolfgang Bozic, Martin Turnovsky und Arturo Tamayo und in St. Petersburg (Ilija Musin, Alexandr Polljischuk); 1998-2000 Leitung des Universitätsorchesters in Graz und laufend Aufführungen eigener Kompositionen; noch während des Studiums Festverpflichtung an der Grazer Oper als Korrepetitor und musikalischer Assistent, ab der Saison 2004/2005 dort Kapellmeister; intensive Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik; Dirigent zahlreicher Ur- und Erstaufführungen (u.a. beim Innsbrucker Osterfestival, Steirischen Herbst und dem Festival styriarte); seit der Saison 2007/2008 ist Michael Brandstätter als Erster Kapellmeister am Stadttheater Klagenfurt engagiert.

Josef E. Köpplinger (Regie)
geb. in Hainburg in Niederösterreich; Studien in Wien, New York und London; 2004-2007 Schauspieldirektor am Stadttheater St. Gallen; zahlreiche Inszenierungen (Schauspiel, Oper, Operette und Musical) im In- und Ausland, u.a. L’Upupa (Hamburgische Staatsoper), ll barbiere di Siviglia (Volksoper Wien und Tokyo), Fra Diavolo (Volksoper Wien), Ariadne auf Naxos (Volksoper Wien, Staatstheater Nürnberg); zuletzt Le nozze di Figaro (Oper Graz), Das weite Land (Theater in der Josefstadt, Wien), Hello, Dolly! (Volksoper Wien), Koukourgi, Silvester My Fair Lady (Stadttheater Klagenfurt). Ab der Saison 2012/2013 Intendant am Staatstheater am Gärtnerplatz in München.

Marie Luise Walek (Kostüme)
geb. in Wien; Studium an der Akademie für angewandte Kunst bei Otto Niedermoser sowie an der Akademie der bildenden Künste bei Lois Egg; Zusammenarbeit mit Günther Schneider-Siemssen; zehnjähriges Engagement an der Opéra de Nice; Tätigkeit als freie Kostümbildnerin, u. a. an der Wiener Staatsoper, am San Francisco Opera House, am Teatro alla Scala di Milano und der Staatsoper unter den Linden in Berlin sowie bei den Bregenzer Festspielen. Letzte Zusammenarbeit mit Josef E. Köpplinger für Koukourgi, Le Nozze di Figaro und My Fair Lady.

Johannes Leiacker (Bühne)
geb. in Landshut, Tischlerlehre und Design-Studium in Wiesbaden; zunächst Bühnenbildassistent am Schauspielhaus Frankfurt; eigene Bühnenausstattungen am Schauspielhaus Düsseldorf, am Berliner Schillertheater und am Münchner Residenztheater; Opernausstattungen in Essen, Wiesbaden, Leipzig, Brüssel,
Antwerpen, an der Dresdner Semperoper, der English National Opera, am Münchner Gärtnerplatztheater, bei der Münchener Biennale, der Bayerischen Staatsoper in München und der Wiener Staatsoper, der Metropolitan Opera in New York und dem Royal Opera House Covent Garden, seit 2004 Professor für Bühnenbild und Kostüme an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Zuletzt am Stadttheater Klagenfurt: Koukourgi und Le Nozze di Figaro.

Alexandra Reinprecht (Martha)
Die Wienerin nahm bereits als Kind Unterricht in Klavier und Gesang. Mit 19 führte sie ihr Weg nach Triest an das „G. Tartini“-Konservatorium, das sie unter der Leitung von Cecilia Fusco mit Auszeichnung abschloss. Das reichhaltige Repertoire der Künstlerin umfasst Rollen wie: Manon, Adele in Fledermaus, Sophie in Werther, Gilda in Rigoletto, Marie in La fille du regiment, Sandrina in La finta giardiniera, Adina in Elisir d’amore, Euridice in Orpheus in der Unterwelt, Pamina in Die Zauberflöte, Ilia in Idomeneo, Zerlina in Don Giovanni, Musetta in La Boheme, Antonia in Les contes d’Hoffmann und viele mehr. Neben ihren Engagements an den großen Theaterhäusern in Graz, Stuttgart und Wien, ist sie immer wieder ein gern gesehener Gast in Deutschland, Italien und der Schweiz. www.alexandrareinprecht.com

Johannes Chum (Mathias Freudhofer)
geb. in Vorau in der Steiermark; erste musikalische Ausbildung als Solist der Wiener Sängerknaben. Nach seinem Studium der Theologie und Musikpädagogik in Graz studierte er in Wien bei Kurt Equiluz Lied und Oratorium. Seine Opernkarriere begann der Tenor 1994 als Lysander in Brittens Sommernachtstraum in St. Pölten, gefolgt von Caramello in Eine Nacht in Venedig am Stadttheater Klagenfurt, an das Johannes Chum als Jaquino in Fidelio, Tito in La Clemenza di Tito und Belmonte in Die Entführung aus dem Serail zurückkehrte. Im Rahmen der Burgenländischen Haydn-Festspiele verkörperte er den Germando in Haydn’s L’isola Disabitata und den Rinaldo in Haydns Armida, in Salzburg war er als Arbace in Mozarts Idomeneo und als Don Curzio in Le Nozze Di Figaro zu hören. Weitere Rollen: Nerone in Monteverdis L’incoronazione Di Poppea, Sänger in Richard Strauss’ Rosenkavalier, Don Ottavio in Don Giovanni, Belfiore in La Finta Giardiniera, Ferrando in Cosí fan tutte, Conte di Libenskof in Il Viaggio A Reims, Aufidio in Lucio Silla, Trimalchio in Satyricon u.a. 2000 wurde er mit der Eberhard-Waechter-Medaille ausgezeichnet, 2002 mit dem Karl Böhm Interpretationspreis des Landes
Steiermark. In Klagenfurt als Graf Tassilo in Gräfin Mariza und als Amazan in Koukourgi.

Hans Gröning (Johannes Freudhofer)
geb. in Hildesheim; Start seiner künstlerische Laufbahn als Schauspieler; Gesangsstudium bei KS Gisela Schröter in Dresden; Debüt als Preisträger des internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg; Gastverpflichtungen beim Wiener Operntheater und der Berliner Kammeroper; erstes
Festengagement am Theater Eisenach, seitdem laufend Engagements in Antwerpen, Brüssel, Zürich und Luxemburg; einer seiner Arbeitsschwerpunkte ist die Interpretation zeitgenössischer Werke; Auszug wichtigster Partien: Papageno, Guglielmo und Figaro, Rossinis Figaro, Wolfram in Wagners Tannhäuser, Kaspar in Egks Die Zaubergeige sowie Danilo in Die Lustige Witwe; seit 2004 regelmäßiger Gast an der Komischen Oper, mit Rollen wie: Gepetto in Pinocchio, Ottokar in Der Freischütz, Farfarello in Die Liebe zu den drei Orangen; in der Neuproduktion von Reimanns Lear verkörpert er den Herzog von Albany; bei der Wiener Kammeroper sang er 2010 in einer weiteren Reimann-Oper Die Gespenstersonate; 2011 folgte The IO Passion von Harrisson Birtwistle.

Anna Agathonos (Magdalena)
geb. in Athen; Gesangsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien; zwei Jahre lang Mitglied des internationalen Opernstudios Marseille; 2001/2002 Festengagement am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen mit Partien des lyrischen Mezzosopranfachs, u.a. Mozarts Cherubino (Le nozze di Figaro), Dorabella (Così fan tutte) und Ramiro (Die Gärtnerin aus Liebe), Rossinis Angelina (La Cenerentola), Rosina (Der Barbier von Sevilla) und Melibea (Il Viaggio a Reims); Profilierung als  belcantospezialistin (Nerestano in Zaira, Arturo in Rosmonda d´Inghilterra, Armando und Felicia in Il Crociato in Egitto und Aurelio in L´assedio di Calais); weitere Rollen: Azucena (Il trovatore), Carmen, Cassandre (Les Troyens), Amneris (Aida), Dalila (Samson et
Dalila), Auntie (Peter Grimes), Prinz Orlofsky (Die Fledermaus), Marguerite (La Damnation de Faust) und Dido (Dido and Aeneas); Gastauftritte an vielen deutschen Opernhäusern, im europäischen Ausland und bei Liederabenden und Konzerten; 2004 Auszeichnung mit dem Gelsenkirchener Theaterpreis, 2009 Gelsenkirchener Publikumspreis. In Klagenfurt zuletzt als Mary in Der fliegende Holländer.

Krzysztof Borysiewicz (Friedrich Engel, Justiziar im Kloster St. Othmar)
geb. in Warschau, Polen; 1987 bis 1993 Unterricht an der Warschauer Musikhochschule. 1992 Debüt als Bartolo in Il Barbiere di Siviglia am Teatr Wielki in Warschau. 2001 bis 2004 im Ensemble des Mainfrankentheaters Würzburg und von 2004 bis 2009 am Landestheater Salzburg in verschiedenen Rollen. 1996 bis 2001 Gastspiele, Tourneen und Galakonzerte in ganz Europa. Seit der Spielzeit 2009/10 im Opernensemble des Staatstheaters Kassel. Partien: Geronte in Manon Lescaut, Hans Schwarz in Die Meistersinger von Nürnberg, Méphistophélès in Faust, Graf von Gloster in Lear, Montano in Otello, König Heinrich in Lohengrin, Pasquale in Don Pasquale, Sarastro in Die Zauberflöte, Zettel, der Weber in A Midsummer Night’s Dream, Colline, Philosoph in La Bohème, Titurel in Parsifal u.a.

Pressemeldung Stadttheater Klagenfurt