Frankfurt, Papageno Musiktheater, Programm: August 2018 und Mehr

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Papageno Musiktheatheater

Papageno Musiktheater Foto: © Papageno Musiktheater

Papageno Musiktheater Foto: © Papageno Musiktheater

August 2018


Abendprogramm

Krimis in der Opernwelt – „Sugar – manche mögen’s heiß“ – Die Fledermaus

Ab dem 25.08. widmet das Papageno Musiktheater eine eigene Produktion den berühmtesten Kriminalfällen der Opernwelt. Liebe, Eifersucht, Rache und Mord sind Themen, die in einer Vielzahl bedeutender Opern anzutreffen sind. Der Abend setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Im ersten Teil führt Kammersängerin June Card gemeinsam mit Opernsängern durch die zwielichtige Welt der „Opernkrimis“ und präsentiert die schönsten Arien und Duette. Im zweiten Teil zeigt das Ensemble des Papageno Musiktheaters die musikalische Tragödie Der Bajazzo als Opernschauspiel. Prinzipal Hans-Dieter Maienschein übernimmt dabei die Rolle des Canio.

Die Fledermaus zeigen wir ab dem 22. September 2018 wieder in gewohnter Form in vertrauter Umgebung. Und auch diesmal sind wieder begabte Sängerinnen und Sänger des Papageno-Ensembles mit dabei. Darunter Fabienne Grüning, Anja Stader, Cornelia Haslbauer, Burkhard Solle und viele mehr. Hans-Dieter Maienschein verkörpert erneut den (stets leicht beschwipsten) Gerichtsdiener Frosch.

> Krimis in der Opernwelt am 25.08., 01.09., 15.09., 13.10. und 20.10.

> Sugar – manche mögen’s heiß am 08.09. und 06.10.

> Die Fledermaus am 22.09., 29.09., 10.11. sowie am 29. und 31. Dezember (Silvestervorstellung)


Kinderprogramm

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer  – Cinderella (Aschenputtel)

Die Insel Lummerland wird für ihre Bewohner zu klein. Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer machen sich in der Lokomotive Emma auf den Weg, um Abhilfe zu schaffen. Der Wind verweht die Freunde zunächst ins ferne China. Dort erzählt man ihnen die traurige Geschichte von der Entführung der kleinen Prinzessin Li Si durch die Piratenbande „Die Wilde 13“. Natürlich versprechen die beiden Abenteurer dem Kaiser, seine Tochter zu befreien, die in der Stadt der tausend Drachen von Frau Mahlzahn gefangen gehalten wird…

Cinderella muss für ihre Stiefmutter Signora Magnifica und deren gehässige Töchter Tisbe und Clorinde tagein, tagaus als Dienstmagd schuften. Dennoch bewahrt sie sich ihre Anmut, Fröhlichkeit und ihre Träume von einem Königssohn und einem glücklichen Leben. Mit Hilfe des Wunderers Alidoro, der einmal als bescheidener Bettler und dann auch als weiser Lehrer erscheint, geht für Cinderella ein Traum in Erfüllung: Ein weißes Pferdchen bringt sie in einer Kutsche auf das Schloss des Prinzen Ramiro. Dort findet ein Ball statt, auf dem Ramiro das schönste Mädchen zu seiner Braut wählen will. Um die Mädchen ganz genau zu prüfen, schlüpft er in die Rolle seines Dieners Dandini. Dieser wiederum muss sich als Prinz ausgeben.

 

> Jim Knopf am 24., 25., 26. und 31. August, 01., 02., 16., 21., 22. und 30. September

> Cinderella (Aschenputtel) am 7., 8., 9., 14., 15., 23., 28. und 29. September

—| Pressemeldung Papageno Musiktheater Frankfurt |—

Frankfurt, Kammeroper im Palmengarten, Der Bajazzo – Der Impresario von .. , 21.07.2018

Juli 12, 2018 by  
Filed under KammerOper, Oper, Pressemeldung

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Kammeroper Frankfurt

Kammeroper Frankfurt / Plakat Bajazzo © Martin Prudenz / Kammeroper Frankfurt

Kammeroper Frankfurt / Plakat Bajazzo © Martin Prudenz / Kammeroper Frankfurt

Der Bajazzo –  Ruggero Leoncavallo

Der Impresario von den Kanaren – Domenico Sarro

Im Palmengarten: Ab Samstag – 21.07.; 27.7.; 28.7.2018 …. – Sommerproduktion

Die Kammeroper Frankfurt betritt in diesem Sommer im Palmengarten neue Pfade. Gleich zwei Opern werden dort unter dem nächtlichen Sternenhimmel zu erleben sein: der weltberühmte veristische Reißer Der Bajazzo von Ruggero Leoncavallo und eine burleske Barockoper: Der Impresario von den Kanaren von Domenico Sarro, die erstmals in Frankfurt zu sehen sein wird. Die Kombination ist außergewöhnlich. Der melodramatische Bajazzo, der das bekannteste schmerzliche Lachen der Opernliteratur enthält, wird meistens mit der zeitgleichen Cavallaria rusticana kombiniert. Auch die Kammeroper kostet das Melodram voll aus, aber hebt den Commedia dell Arte-Charakter der Oper und das schillernde „Spiel im Spiel“ des Bajazzo hervor. Dazu passt Sarrros „Impresario“ vorzüglich: Die Barockperle von 1724 präsentiert uns einen zwielichtigen, singenden Intendanten, der versucht, – frei nach dem Motto „Singen Sie schön, der Rest ist egal“ – eine Sängerin zu verführen. Das bietet aktuell nicht nur Einblicke in das Operngeschehen des Barock, sondern spiegelt auch unruhige und heutige Begegnungen wieder.

Leoncavallo sprengt im Bajazzo die traditionelle Commedia-Form seiner Oper, indem er das Spiel im Spiel auf ein böses Ende zusteuern lässt. Vor den Augen eines entsetzten Publikums schlägt die Commedia dell‘ Arte um in die Commedia della morte. Aus Spiel wird plötzlich Ernst, der eifersüchtige Canio wird zum Doppelmörder mit Publikum.

Beide Opern werden in einem Bühnenraum gespielt, sie zeigen klassische Alltagssituationen die eskalieren. Liebe, Verzweiflung, Hass, verräterische Arien und komische Kantilenen, pralles Musiktheater verschiedener Zeitalter also zeigt die Kammeroper ab dem 21. Juli im schönsten Opernhaus Frankfurts: dem sommerlichen Palmengarten. Weitere Details können Sie dem beiliegenden Handzettel entnehmen.

—| Pressemeldung Kammeroper Frankfurt |—

Rostock, Volkstheater Rostock, Premiere Bajazzo – Auf der alten Neptunwerft, 03.06.2018

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Volkstheater Rostock

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

Der Bajazzo von Ruggero Leoncavallo

Premiere 3. Juni 2018, weitere Termine 7.6.; 17.6. 22.6.2018 und mehr

Oper trifft Zirkus beim Volkstheatersommer 2018

Es wird eine historische Industriehalle auf der alten Neptunwerft und nicht das Rostocker Große Haus sein, in welchem die weltbekannte Oper Der Bajazzo von 1892 in diesem Sommer zur Aufführung kommt. Das Volkstheater Rostock spielt hier Sommertheater und verwandelt die alte Halle 207 für die Aufführung des im Artisten- und Gauklermilieu spielenden Stücks in einer Zirkusarena. Ruggero Leoncavallo verfasste das Libretto des abgründigen Spiels um Liebe und Eifersucht nach einer wahren Begebenheit, die er selbst als Kind in Kalabrien erlebt hatte. Peter Lotschaks Inszenierung beim Volkstheatersommer in der Halle 207 erweitert das Stück um akrobatischartistische Szenen – unter Mitwirkung von AbsolventInnen der staatlichen Artistenschule Berlin. Es spielt die Norddeutsche Philharmonie Rostock.

Die Halle 207 befindet sich auf dem ehemaligen Gelände der Neptunwerft, Hellingstraße 1 in 18057 Rostock.

Der Bajazzo von Ruggero Leoncavallo

in Kooperation mit der Staatlichen Artistenschule Berlin, Koproduktion mit der Theater- und Orchester GmbH Neustrelitz

Manfred Hermann Lehner, Musikalische Leitung, Peter Lotschak, Inszenierung Albert Lang, Bühne, Giselher Pilz, Kostüme, Frank Flade, Chorleitung

Mit: James J. Kee, Chulyum Kim, Laura Meenen, Grzegorz Sobczak, Oliver Weidinger u.a.,  ArtistInnen der Staatlichen Artistenschule Berlin, John Carlson & Band, Opernchor des Volkstheaters Rostock, Norddeutsche Philharmonie Rostock

PREMIERE Sonntag, 03. Juni 2018, 19:30 Uhr, WEITERE TERMINE Donnerstag, 07. Juni 2018, 19:30 Uhr, Sonntag, 17. Juni 2018, 15:00 Uhr, Freitag, 22. Juni 2018, 19:30 Uhr
Donnerstag, 28. Juni 2018, 15:00 Uhr, Samstag, 30. Juni 2018, 19:30 Uhr, Donnerstag, 05. Juli 2018, 19:30 Uhr, Mittwoch, 11. Juli 2018, 19:30 Uhr, Samstag, 14. Juli 2018, 19:30 Uhr, Freitag, 20. Juli 2018, 19:30 Uhr

—| Pressemeldung Volkstheater Rostock |—

Leipzig, Oper Leipzig, Premiere Herzog Blaubarts Burg / Pagliacci, 07.04.2018

April 4, 2018 by  
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Oper Leipzig

Oper Leipzig © Kirsten Nijhof

Oper Leipzig © Kirsten Nijhof

  Herzog Blaubarts Burg/ Pagliacci

ABGRÜNDE DER MENSCHLICHEN SEELE

Am Samstag, 7. April 2018, um 19 Uhr ist an der Oper Leipzig ein Doppelabend mit der Premiere von Herzog Blaubarts Burg in der Regie von Philipp J. Neumann und einer szenischen Neueinstudierung von Anthony Pilavachis Inszenierung Pagliacci zu erleben. Die musikalische Leitung des Abends liegt in den Händen von Kapellmeister Christoph Gedschold.

Oper Leipzig / Herzog Blaubarts Burg ©Tom Schulze

Oper Leipzig / Herzog Blaubarts Burg ©Tom Schulze

Die Titelpartie in Béla Bartóks abgründigem Psychodrama über den Frauenmörder Blaubart singt Tuomas Pursio; in der Rolle der Judith debütiert Karin Lovelius. Blaubarts Seelenwelt gleicht einer geheimnisvollen, finsteren Burg, die seine Braut Judith mit ihrer Liebe erwärmen und erhellen will. Doch sein Innerstes verbirgt er hinter sieben eisernen Türen. Ebenso opferbereit wie unnachgiebig trotzt Judith Blaubart einen Schlüssel nach dem anderen ab und dringt immer weiter in sein Unterbewusstsein vor – mit schrecklichen Folgen. Der Leipziger Regisseur und Bühnenbildner Philipp Neumann inszeniert diesen Einakter als fesselndes Psychogramm der Geschlechter. Bereits mit 15 Jahren führte er erstmalig Regie und begann Kurzfilme zu drehen. An der Musikalischen Komödie Leipzig zeichnete er für Inszenierung und Bühnenbild für Alles im Wunderland und Der Mann im Mond verantwortlich. In dieser Spielzeit führt er außerdem Regie bei der Neuproduktion Das Geheimnis der schwarzen Spinne (Premiere: 25. Mai 2018).

Oper Leipzig / Pagliacci ©Tom Schulze

Oper Leipzig / Pagliacci ©Tom Schulze

Kombiniert wird Bartóks einzige Oper mit Ruggero Leoncavallos veristischem Meisterwerk Pagliacci (»Der Bajazzo«) aus dem Jahr 1892, das in der Regie von Anthony Pilavachi bereits im Mai 2015 Premiere feierte und nun mit neuer Besetzung zurückkehrt. Der auf Zypern geborene Regisseur hat bisher über 80 Inszenierungen erfolgreich auf die Bühne gebracht und wurde in der letzten Spielzeit für seine Inszenierung von Charles Gounods »Der Rebell des Königs (Cinq-Mars)« an der Oper Leipzig gefeiert. »Pagliacci« erzählt die Geschichte des alternden Dorfkomödianten Canio (Zoran Todorovich), der von seiner jungen Frau Nedda (Eun Yee You) betrogen wird – sowohl im Theaterstück auf der Bühne als auch im wirklichen Leben. Ein verhängnisvolles Ineinander von Spiel und Realität setzt sich in Gang und nimmt auf offener Bühne ein tödliches Ende. »La commedia è finita« – die Komödie ist zu Ende.

Weder Canio noch Blaubart können der Katastrophe entrinnen: Die Beziehungskluft zwischen den Geschlechtern bleibt für sie unüberbrückbar, Einsamkeit ihr Schicksal.

Karten (39-78 €) sind an der Kasse im Opernhaus, unter Tel. 0341-12 61 261 (Mo-Sa 10-19 Uhr), per E-Mail an service@oper-leipzig.de oder im Internet unter www.oper-leipzig.de erhältlich.

Premiere Samstag, 7. April 2018, 19 Uhr

Weitere Aufführungen :  21. April, 9. Juni 2018 (alle Vorstellungen mit Einführung 45 Min. vor Vorstellungsbeginn)


Béla Bartók – Herzog Blaubarts Burg

Oper in einem Akt von Béla Bartók | Text von Béla Balázs | In ungarischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Leitung : Musikalische Leitung Christoph Gedschold | Inszenierung, Bühne Philipp J. Neumann | Kostüme Karoline Schreiber | Dramaturgie Elisabeth Kühne

Besetzung : Judith Karin Lovelius | Herzog Blaubart Tuomas Pursio | Sprecher Prolog Máté Gál | Gewandhausorchester


Ruggero Leoncavallo – Pagliacci

Drama in zwei Akten und einem Prolog | Text und Musik von Ruggero Leoncavallo | Szenische Neueinstudierung | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Leitung : Musikalische Leitung Christoph Gedschold | Inszenierung Anthony Pilavachi | Bühne, Kostüme Tatjana Ivschina | Choreinstudierung Thomas Eitler-de Lint | Einstudierung Kinderchor Sophie Bauer | Dramaturgie Johanna Mangold

Besetzung : Canio Zoran Todorovich | Nedda Eun Yee You | Tonio Luca Grassi | Silvio Alik Abdukayumov | Peppe Dan Karlström |
Chor und Kinderchor der Oper Leipzig
Gewandhausorchester

—| Pressemeldung Oper Leipzig |—

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