Baden-Baden, Festspielhaus, Metropolitan Opera Orchestra – Europatournee 2021, Baden-Baden im Juli 2021

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Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

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Das Met Orchestra bereist Europa

Im Juni 2021 erste internationale Tournee seit beinahe 20 Jahren

Met-Musikdirektor Yannick Nézet-Séguin dirigiert das Orchester in London, Paris und Baden-Baden – Der Vorverkauf beginnt am 16. März 2020

Wie die Metropolitan Opera heute (23. Februar 2020) bekannt gibt, geht das Met Orchestra im Sommer 2021 direkt im Anschluss an seine jährliche Residenz in der New Yorker Carnegie Hall auf Europatournee.

Met-Musikdirektor Yannick Nézet-Séguin wird sämtliche Konzerte der Gastspielreise dirigieren, mit Stationen im Londoner Barbican Centre (29. Juni 2021), in der Philharmonie Paris (30. Juni und 1. Juli 2021) und im Festspielhaus Baden-Baden (3. und 4. Juli 2021).

Festspielhaus Baden-Baden / Yannick Nézet-Séguin © Jan Regan

Festspielhaus Baden-Baden / Yannick Nézet-Séguin
© Jan Regan

Vier Weltstars der Oper sind mit dem Orchester unterwegs: Joyce DiDonato singt Arien aus Hector Berlioz´ Oper „Les Troyens“, in konzertanten Aufführungen des ersten Aufzugs von Richard Wagners „Die Walküre“ präsentiert das Orchester die Sopranistin Christine Goerke als Sieglinde, den Tenor Brandon Jovanovich als Siegmund und den Bass Günther Groissböck als Hunding.

Auf dem Tourneeprogramm stehen darüber hinaus Aufführungen der „Sinfonia (for Orbiting Spheres)“ von Missy Mazzoli. Schon im Sommer 2020 werden Yannick Nézet-Séguin und das Met Orchestra an der Brooklyn Academy of Music die Kammeroper „Breaking the Waves“ der amerikanischen Komponistin aufführen. Sie erhielt den Auftrag, für eine der kommenden Spielzeiten eine große Oper für die Met zu komponieren.

„Diese Konzerte werden das Met Orchestra auf der Höhe seiner Möglichkeiten unter Yannick zeigen und seine doppelte Stärke sowohl im sinfonischen als auch im Opern-Repertoire demonstrieren“, sagt Met-Intendant Peter Gelb und fährt fort: „Dies ist ein wichtiger Meilenstein in der jüngeren Geschichte der Met. Ich bin sehr dankbar für das, was wir musikalisch während der ganzen Saison an der Met leisten, und ich kann es kaum abwarten, bis ein europäisches Publikum die brillanten künstlerischen Fähigkeiten des Met Orchestra persönlich im Konzert erleben kann.“

„Wie könnten wir die Exzellenz dieses Orchesters besser feiern als in der Zusammenarbeit mit unseren guten Freunden Joyce, Christine, Brandon und Günther?“, fragt Yannick Nézet-Séguin und ergänzt: „Ich bin stolz darauf, dass die Met auch in Zukunft Zuhörerinnen und Zuhörer jenseits des Lincoln Center erreicht. Diese Tournee ist der krönende Abschluss der kommenden Saison.“

Zuletzt war das Met Orchestra im Jahr 2002 auf Tournee, mit Konzerten in Salzburg, Luzern, Baden-Baden und Wiesbaden.


Metropolitan Opera Orchestra – Europatournee 2021


Dienstag, 29. Juni 2021, 19.30 Uhr
Barbican Centre, London
Yannick Nézet-Séguin, Dirigent
Hector Berlioz (1803-1869)
„Chers Tyriens” aus der Oper „Les Troyens“. Solistin: Joyce DiDonato
Königliche Jagd und Sturm aus „Les Troyens“
„Adieu, fière cité“ aus „Les Troyens“. Solistin: Joyce DiDonato
Symphonie fantastique op. 14


Mittwoch, 30. Juni 2021, 20.30 Uhr
Philharmonie, Paris
Yannick Nézet-Séguin, Dirigent
Richard Strauss (1864-1949)
Don Juan op. 20
Missy Mazzoli (*1980)
Sinfonia (for Orbiting Spheres)
Richard Wagner (1813-1883)
I. Aufzug aus „Die Walküre“. Solisten: Christine Goerke, Brandon Jovanovich und Günther Groissböck


Dienstag, 1. Juli 2021, 20.30 Uhr
Philharmonie, Paris
Yannick Nézet-Séguin, Dirigent
Hector Berlioz (1803-1869)
„Chers Tyriens” aus der Oper „Les Troyens“. Solistin: Joyce DiDonato
Königliche Jagd und Sturm aus „Les Troyens“
„Adieu, fière cité“ aus „Les Troyens“. Solistin: Joyce DiDonato
Symphonie fantastique op. 14


Samstag, 3. Juli 2021, 18 Uhr
Festspielhaus, Baden-Baden
Yannick Nézet-Séguin, Dirigent
Hector Berlioz (1803-1869)
„Chers Tyriens” aus der Oper „Les Troyens“. Solistin: Joyce DiDonato
Königliche Jagd und Sturm aus „Les Troyens“
„Adieu, fière cité“ aus „Les Troyens“. Solistin: Joyce DiDonato
Symphonie fantastique op. 14


Sonntag, 4. Juli 2021, 17 Uhr
Festspielhaus, Baden-Baden
Yannick Nézet-Séguin, Dirigent
Richard Strauss (1864-1949)
Don Juan op. 20
Missy Mazzoli (*1980)
Sinfonia (for Orbiting Spheres)
Richard Wagner (1813-1883)
I. Aufzug aus „Die Walküre“. Solisten: Christine Goerke, Brandon Jovanovich und Günther Groissböck


Met-Musikdirektor Yannick Nézet-Séguin

Mit Beginn der Saison 2018/19 wurde Yannick Nézet-Séguin Musikdirektor der Met. Sein Debüt an der Met hatte er in der Saison 2009/10 mit Bizets „Carmen“ gegeben. Seitdem ist der kanadische Dirigent in jeder Saison an die Met zurückgekehrt, er dirigierte dort Vorstellungen von Wagners „Parsifal“ und „Der fliegende Holländer“, von Strauss´ „Elektra“, Verdis „Don Carlo“, Gounods „Faust“, Verdis „La traviata“ und Dvo?áks „Rusalka“. Zur Eröffnung der Met-Saison 2015/16 leitete er die Premiere einer Neuninszenierung von Verdis „Otello“. In der vergangenen Saison hatte er die musikalische Leitung über eine Neuinszenierung von Verdis „La traviata“, er dirigierte Vorstellungen von Debussys „Pelléas et Mélisande“ und Poulencs „Dialogues des Carmelites“. Mit einem weitgefächerten Repertoire war er auf vielen der weltweit bedeutendsten Opernbühnen zu Gast, darunter die Wiener Staatsoper, die Mailänder Scala, die Nederlandse Opera, die Salzburger Festspiele und das Königliche Opernhaus Covent Garden in London. Regelmäßig dirigiert er die Berliner Philharmoniker, die Wiener Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, London Philharmonic und das Chamber Orchestra of Europe. Seit 2012 ist er Musikdirektor des Philadelphia Orchestra, darüber hinaus ist er Musikdirektor des Orchestre Métropolitain de Montréal.

In der laufenden Spielzeit dirigiert er an der Met Puccinis „Turandot“, Bergs „Wozzeck“ und Massenets „Werther“. Er war Dirigent der Met Silvestergala mit Anna Netrebko, auf dem Programm standen Auszüge aus Puccinis „La Bohème“, „Tosca“ und „Turandot“. In zwei Konzerten dirigiert er das Met Orchestra in der Carnegie Hall, New York.

In der Saison 2020/21 wird er an der Met die Neuninszenierungen von Verdis „Aida“, Mozarts „Don Giovanni“ und Jake Heggies „Dead Man Walking“ dirigieren, neben Wiederaufnahmen von Beethovens „Fidelio“, Gounods „Roméo et Juliette“ und Strauss´ „Die Frau ohne Schatten“. Alle sechs Opern werden in der Reihe „The Met: Live in HD“ in Filmtheatern rund um den Globus zu sehen sein. Zweimal wird er das Met Orchestra in der Carnegie Hall dirigieren, im Juni 2021 führt er das Orchester auf eine Drei-Städte-Tournee nach Europa.

Tickets ab 16. März 2020 unter www.festspielhaus.de oder 07221 / 30 13 101

—| Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden |—

Düsseldorf, Robert Schumann Saal, Spielplan Oktober 2019

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Robert Schumann Saal   

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht


Programm Oktober 2019


So, 6.10.2019, 17 Uhr
Zweiklang! Wort und Musik
Corinna Harfouch Rezitation
Heiner Reinhardt Bassklarinette | Lothar Fiedler Gitarre | Helge Leiberg Live-Malerei
Kassandra – von Christa Wolf

Im Rahmen der Ausstellung „Utopie und Untergang. Kunst in der DDR“ Ein „Dreiklang“ von Wort, Musik und Bild: In der unvergleichlichen Sprache Christa Wolfs wird der zeitlose Mythos der trojanischen Königstochter und Seherin erzählt, die mit ihren Voraussagungen kein Gehör findet und daran verzweifelt. Rezitiert von der herausragenden Charakterdarstellerin Corinna Harfouch mit der ihr eigenen Intensität wird das gesprochene Wort musikalisch mit Anklängen an die altgriechische Harmonik lebhaft unterstützt. Zudem kommentiert der Berliner Künstler Helge Leiberg das Geschehen im Text mittels Zeichnungen am Overheadprojektor live auf der Leinwand. Ein wahres Fest der Sinne!

Veranstalter: Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal
28/24/20/12 € (Schüler/Studenten 12 €) zzgl. Servicegebühren


Do, 10.10.2019
New Fall Festival
Mine Immer wieder stellt Mine eindrucksvoll unter Beweis, dass Popmusik viele Gesichter haben kann. Ihr neustes Album „Klebstoff“ kombiniert gute Pop-Songs, die ganz und gar nicht im belanglosen Grundrauschen des musikalischen Zeitgeists untergehen, mit Stücken, die dem Hörer einiges abverlangen, auf die man sich einlassen muss. Durchweg ist man ganz nah dran an Mines Gedankenweilt, dem Drehen und dem Wenden der Dinge, die man nach und nach mit sich trägt, so schön oder schlimm sie auch sein mögen. Mine selbst urteilt: „Ich finde den Mix aus diesen beiden Extremen perfekt“, und: „So traurig das Album oft ist, so tief es manchen Stellen auch geht – ich fühle mich wohl mit der Platte.“

Veranstalter: New Fall Festival Düsseldorf gGmbH
29/26/23 € zzgl. Servicegebühren


Fr, 11.10.2019, 20 Uhr
New Fall Festival
William Fitzsimmons
William Fitzsimmons verwebt in seinem musikalischen Schaffen auf einzigartige Weise seelische Kompromisslosigkeit und autobiographische Ehrlichkeit mit einfühlsamen Klängen zu einem scheinbar nahtlosen Ganzen. Seine Songs sind sorgfältig konzipiert, von Familiengeschichten, intimen Offenbarungen und mutigen Bekenntnissen geprägt und liefern einen facettenreichen Folk, der in seiner Vielfalt akustisch und schnörkellos oder auch gewaltig und elektronisch sein kann.

Veranstalter: New Fall Festival Düsseldorf gGmbH
37/32/27 € zzgl. Servicegebühren


Sa, 12.10.2019, 22 Uhr
New Fall Festival
Apparat
Seit beinahe zwei Jahrzenten ist Sascha Ring alias Apparat einer der Protagonisten der elektronischen Musikszene in Deutschland. Mit unermüdlicher Neugier erkundet er die Möglichkeiten, programmierte Sounds mit analogen Instrumenten zu kombinieren; bewegt sich dabei zwischen Avantgarde, Clubmusik und hymnischen Pop-Momenten. Dabei komponiert er Musik zum Hören ebenso sowie für Clubs, Filme und Theater. Von seinem Debütalbum „Multifunktionsebene“, das 2001 veröffentlicht wurde, bis hin zu seiner bevorstehenden „LP5“, erweiterte er seine musikalische Bandbreite kontinuierlich und vernetzte sich mit Künstlern aller Art.

Veranstalter: New Fall Festival Düsseldorf gGmbH
37/32/27 € zzgl. Servicegebühren


Sa, 19.10.2019, 15 Uhr
Musical für Kinder
Schneewittchen – das Musical
Fantastische Abenteuer, vergiftetes Obst und ein mysteriöser Trank: In seinem neuesten Musical-Highlight „Schneewittchen“ entführt das Theater Liberi Groß und Klein auf eine spannende Reise ins Märchenland. Temporeiche Eigenkompositionen, viel Energie und jede Menge Humor sorgen für ein unvergessliches Live-Erlebnis für die ganze Familie.
Das für seine modernen Familienshows bekannte Theater Liberi entstaubt die altbekannte Geschichte der Gebrüder Grimm und setzt sie ganz neu in Szene: Die mitreißenden Songs aus Soul, Pop, Swing und sogar Punk werden von bestens ausgebildeten Musicaldarstellern stimmgewaltig auf die Bühne gebracht. Rasante Choreografien unterstreichen die eingängigen Musicalhits. Fantasievolle Kostüme und ein aufwendiges Bühnenbild versetzen das Publikum dabei optisch direkt in die zauberhafte Welt dieses ebenso spannenden wie witzigen Märchens.
Geeignet für Kinder ab vier Jahren.

Veranstalter: Theater Liberi
26,54/23,81/20,18/15,63 € (Kinder bis 14 Jahre: 24,72/21,99/18,36/13,81 €) zzgl. Servicegebühren


So, 20.10.2019, 17 Uhr
Soiree
Soiree der Robert Schumann Hochschule
Studierende der Robert Schumann Hochschule präsentieren sich im Konzert.
Veranstalter: Gesellschaft der Freunde und Förderer der Robert Schumann Hochschule
Etwaige Restkarten sind ab dem 15.10.2019 kostenlos an der Museumskasse im Kunstpalast
erhältlich.


Robert Schumann Saal /  Rosani Reis © Miguel Aún

Robert Schumann Saal / Rosani Reis © Miguel Aún

So, 27.10.2019, 17 Uhr
erstKlassik!
Rosani Reis Gesang | Ensemble des Niederrhein Musikfestivals
Classica Brasiliana – Musik und Tanz aus Brasilien Kompositionen von Heitor Villa-Lobos, Darius Milhaud, Antônio Carlos Jobim, Bobby Shew, Luiz Bonfá u.a. Fernab von E- und U-Kategorien geht „Classica Brasiliana“ auf musikalische Entdeckungsreise durch das größte Land Südamerikas, spannt einen Bogen von Klassik über Folk bis hin zum Jazz und zeigt mit tänzerischer Leichtigkeit die schillernde musikalische Vielfalt Brasiliens.
Ensemble: Maurício Tizumba Tanz, Percussion, Schauspiel | Anette Maiburg Flöte,
künstlerische Leitung | Noah Reis Ramma Klavier | Florian Gerhards Trompete | Arturo Castro Nogueras Gitarre | Amoy Ribas Percussion | Pedro Trigo Santana Kontrabass

Veranstalter: Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal in Kooperation mit dem Niederrhein
Musikfestival
32/28/24/12 € (Schüler/Studenten 12 €) zzgl. Servicegebühren


Robert Schumann Saal / Ryoma Takagi © privat

Robert Schumann Saal / Ryoma Takagi © privat

Mi, 30.10.2019, 20 Uhr
Talente entdecken
Ryoma Takagi Klavier, 1. Platz, International Edvard Grieg Piano Competition 2018 Erneut werden in dieser Konzertreihe im Robert-Schumann-Saal in Kooperation mit
Heinersdorff Konzerte und dem Steinway Prize Winner Concerts Network an vier Abenden Gewinner internationaler Klavierwettbewerbe präsentiert. Zu erleben sind junge hoch talentierte Pianisten in einem frühen Stadium ihrer Karriere, die möglicherweise zukünftig zu den großen Stars der Klassikwelt gehören werden.
Debussy „Images“, Band I
Schumann Sinfonische Etüden op. 13
Grieg Lyrische Stücke op. 71 Nr. 1 & 2 und op. 65 Nr. 6
Tschaikowsky Thema und Variationen op. 19 Nr. 6
Prokofjew Klaviersonate Nr. 7 B-Dur op. 83

Veranstalter: Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal in Kooperation mit Heinersdorff Konzerte
22/18/15/10 € (Schüler/Studenten 8 €) zzgl. Servicegebühren

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter www.robert-schumann-saal.de
Programmänderungen bleiben vorbehalten.

—| Pressemeldung Robert Schumann Saal Düsseldorf |—

Bayreuth, Bayreuther Festspiele 2019, Lohengrin – Richard Wagner, IOCO Kritik, 09.08.2019

August 9, 2019 by  
Filed under Bayreuther Festspiele, Hervorheben, Kritiken, Oper

Festspielhaus Bayreuth © Patrik Klein

Festspielhaus Bayreuth © Patrik Klein

Bayreuther Festspiele

 Lohengrin – Richard Wagner

– Aufregende Besetzungs-Scharade –

von Ingrid Freiberg

Richard Wagner © IOCO

Richard Wagner © IOCO

Lohengrin ist die wohl schönste (und nach Wagners eigenen Worten „allertraurigste“) Oper des Meisters. Während seiner Beschäftigung mit Tannhäuser fand Richard Wagner zum mittelalterlichen Stoff in Wolfram von Eschenbachs mittelhochdeutschem Versepos Parzival und erkannte in dem strahlenden Ritter sich selbst als einen von Gott gesandten und von der öden Welt missverstandenen Künstler. So lässt sich Lohengrin auch als Seelen- und Künstlerdrama begreifen. Das Frageverbot Lohengrins kommt geradezu dem göttlichen Verbot des Genusses der Früchte vom Baum der Erkenntnis im Alten Testament gleich. Indem Elsa das Verbot bricht, landet Wagner einmal mehr bei der Ur-Schuld des Weibes. Elsas Gegenspielerin Ortrud ergeht es durch Wagners Behandlung auch nicht besser: Mit ihrer Zerstörung verweigert Richard Wagner, ein reaktionärer Anhänger der „Revolution von oben“,  den Frauen jegliches Recht auf Einmischung in Politik und Kunst.

Bayreuth 2018 – Lohengrin – Interview mit Regisseur Yuval Sharon
youtube Trailer der Bayreuther Festspiele 2018
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Die Uraufführung des Lohengrin, 1850 in Weimar, wurde von Wagners späteren Schwiegervater Franz Liszt geleitet. In Weimar konnte der Komponist nicht beiwohnen, da er wegen Mitbeteiligung an den revolutionären Aufständen steckbrieflich gesucht wurde und sich ins Schweizer Exil begeben hatte. Erst 1861 erlebte er erstmals eine (unbefriedigende) Aufführung des Lohengrin in Wien.

Erlösung – durch Lohengrin, den Sohn des Parzival

Eine in Bedrängnis geratene Thronerbin, eine verleumderische Gegenspielerin, ihr willfähriger Gemahl und ein König aus alter deutscher Zeit – das sind die Beteiligten an einem Konflikt, der nicht nach Lösung, sondern nach Erlösung verlangt. Diese soll der Schwanenritter Lohengrin, der Sohn Parzivals, bewirken, ausgesandt vom heiligen Gral, um der des Brudermordes angeklagten Elsa von Brabant in einem Gottesgericht beizustehen. Die Bedingung dafür ist Vertrauen. „Nie sollst du mich befragen“, fordert Lohengrin von seiner Schutzbefohlenen.

Schon das Vorspiel zum ersten Akt offenbart das kompositions- und orchestrierungstechnische Genie Wagners.Wir haben hier in der Tat ein gewaltiges, langsames crescendo, welches, auf dem höchsten Grade der Klangfülle angelangt, im umgekehrten Sinne sich zu einem Ausgangspunkte zurückwendet und in einem fast unhörbaren Säuseln endigt… für mich ist es ein Meisterwerk.“ (Hector Berlioz) Obwohl das Drama ganz vom Text her erschlossen und musikalisch durchgestaltet ist, lassen sich in der durchkomponierten Großform eingebettete „Nummern“ erkennen, wie Elsas Traumerzählung „Einsam in trüben Tagen“, Elsas Szene „Euch Lüften, die mein Klagen“ und das anschließende Duett mit Ortrud, das in der unübertrefflich schönen Phrase endet „Es gibt ein Glück, das ohne Reu‘ “, der Brautchor im dritten Akt, die Liebesszene im Brautgemach „Wir sind allein“ und Lohengrins Gralserzählung „In fernem Land“.

Elsa – emanzipiert von männlichen Dogmen und Ritualen

Für das Regiekonzept von Yuval Sharon sind vor allem die starken Frauenfiguren, Elsa und Ortrud, prägend und wie diese sich von blindem Gehorsam emanzipieren können. Er versucht darzulegen, wie verführbar Menschen durch Religion und Spiritualität sind, inwieweit leben sie sie oder lassen sie sich durch spirituelle Führer verführen? Verkörpert am Ende eine neue Generation in Gestalt von Elsas Bruder Gottfried die Hoffnung auf eine bessere Welt?

Dieser Konflikt zeigt sich schon in der ersten Szene mit König Heinrich. Der erste Satz des Chors ist „Wir geben Fried und Folge dem Gebot“. Ein Scheingericht gegen Elsa schließt sich an. Im 1. Aufzug erscheint Lohengrin noch zweifelsfrei positiv und rettet sie. Je länger Lohengrin in dieser Welt bleibt, desto korrumpierbarer und schmutziger wird er –  bis Elsa das am Ende nicht mehr aushalten kann und das Frageverbot missachtet. Das ist laut Yuval Sharon eine mutige tapfere Tat – ein Aufbegehren, nicht zerstörerische Neugier… Der durch Neo Rauch und Rosa Loy stark vorgegebene Rahmen führt allerdings zu einer etwas statuarischen Inszenierung, liefert eine Traumatmosphäre, das Unterbewusstsein zeigt skurrile Bilder…

 Bayreuther Festspiele 2019 / Lohengrin - hier : Klaus Florian Vogt als Lohengrin, das Bühnenbild ganz in Delfter Blau gehüllt © Bayreuther Festspiele / Enrico Nawrath

Bayreuther Festspiele 2019 / Lohengrin – hier : Klaus Florian Vogt als Lohengrin, das Bühnenbild ganz in Delfter Blau gehüllt © Bayreuther Festspiele / Enrico Nawrath

Versinken in ein Gemälde

Obwohl Neo Rauch, ein international erfolgreicher deutscher Maler und der bedeutendste Vertreter der sogenannten Neuen Leipziger Schule, zusammen mit Rosa Loy, die sich mit dem Mysterium der Frau, der neuen Weiblichkeit und der neuen Romantik beschäftigt, noch nie ein Bühnenbild bzw. Kostüme für ein Theater kreiert haben, tragen beide diese Produktion entscheidend mit. Für Bühnenbild und Kostüme des männlichen Personals zeichnet Neo Rauch verantwortlich, Rosa Loy für die Kostüme der Frauen. Das Bühnenbild birgt Assoziationen an die flämische Malerei des 17. Jahrhunderts. Das Delfter Blau der Dekorationen hat Rosa Loy und Neo Rauch dazu inspiriert, für die Kostüme altniederländische Hauben und Krägen nach dem flämischen Maler Anthonis van Dyck zu kreieren… und romantisch blaue Wolkenformationen und Landschaftsszenerien zu malen. Mitten auf der Bühne steht – surreal – ein verlassenes Umspannwerk. Viele Figuren haben Flügel. Im Hintergrund ragen schemenhaft Felsen auf, es gibt Blitze, es geht um Licht und Dunkel. Wasser spielt eine Rolle, Sumpf, Schilf… Das Versinken in das Gemälde lässt der Musik Wagners nachhaltigen Raum. Ein wohltuendes Erlebnis in der oft mit Videos überfrachteten Theaterszene.

Aufregende Besetzungs-Scharade

Die Wiederaufnahme des Bayreuther Lohengrin 2019 wartet mit einem Novum auf: Lohengrin und Elsa sind in dieser Saison doppelt besetzt. Christian Thielemann, Musikdirektor der Bayreuther Festspiele, sieht dies als positiven Wettbewerb. Letztes Jahr gab es große Anerkennung für Piotr Beczala, der für Roberto Alagna eingesprungen war. 2019 singt er wieder, aber nicht alle Vorstellungen. Klaus Florian Vogt, der in Bayreuth „die Institution Lohengrin“ schlechthin ist, teilt sich mit ihm die Auftritte. Das hat durchaus Reizvolles. Die Partie der Elsa sollte ursprünglich Krassimira Stoyanova singen, die erkrankte; für sie wurde Camilla Nylund gefunden. Für zwei Vorstellungen war Anna Netrebko verpflichtet, die jedoch kurzfristig absagte… Die Scharade geht noch weiter: Annette Dasch wird nun in zwei Aufführungen die Elsa singen und Thomas J. Mayer ersetzt den erkrankten Tomasz Konieczny als Telramund. Und damit der Aufregung nicht genug, Elena Zhidkova ersetzt Elena Pankratova als Ortrud. Christian Thielemann sprach zu Beginn der Festspiele von einer „Super-Werkstatt Lohengrin, das hat sich nun in aufregender wie überraschender Hinsicht bewahrheitet!

Trotz aller Widrigkeiten lässt sich über die Aufführung am 3. August 2019 fast ausnahmslos in den höchsten Tönen schwelgen, Sängerensemble, Orchester und Chor musizieren auf beeindruckendem Niveau und verbinden sich zu einer homogenen Gesamtleistung wie man sie nicht oft erleben darf. Trotz der Umbesetzungen ist dieser Abend ein Fest!

Georg Zeppenfeld, derzeit nicht nur als wortprägnanter König Heinrich in der vordersten Liga, veredelte mit balsamischem sonoren Wohllaut seines Luxus-Basses die Königsfigur und beglückte mit exzellenter Klarheit und perfekter Rollenidentifikation.

Bayreuther Festspiele 2019 / Lohengrin - hier : Camilla Nylund als Elsa von Brabant, Ensemble © Bayreuther Festspiele / Enrico Nawrath

Bayreuther Festspiele 2019 / Lohengrin – hier : Camilla Nylund als Elsa von Brabant, Ensemble © Bayreuther Festspiele / Enrico Nawrath

Der Tenor von Klaus Florian Vogt ist voluminöser geworden, mit durchaus sensiblen Seiten, schwankend zwischen Machismo-Ansprüchen an das männliche Geschlecht und einem Hauch von Selbstzweifeln, eine stimmlich und darstellerisch hervorragend gelungene Durchdringung des eben nicht nur edlen Charakters des Titelhelden. Er ist ohne Zweifel die Personifizierung des Lohengrin schlechthin. Seine Leistung kulminiert in einer fantastisch klar intonierten Gralserzählung gegen Ende des dritten Aufzugs. Seine Stimme klingt viril und kann durchaus autoritär das Frageverbot verkünden oder sich als Führer der Brabanter ausrufen. Man hört die „heldischen“ Passagen selten so klangschön. Seine Stimme und seine Ausstrahlung vereinigen alle Parameter zur idealen Gestaltung des Gralsritters. Sein tragfähiger, klarer Tenor, seine perfekte Diktion, das hell-silberne Timbre, seine Phrasierungskunst wie auch die Fähigkeit zu heldisch-dramatischen Ausbrüchen beglücken. In seiner Darstellung des Schwanenritters spannt er den Bogen vom unnahbaren Gottwesen bis zum einsamen, Liebe und Anerkennung suchenden Mannes, der als missbrauchte Reflektionsfigur an den unabänderlichen Verhältnissen scheitert. Vogts „In fernem Land, unnahbar euren Schritten“ ist ein glanzvoller Höhepunkt des Abends.

Sechs gestandene Wagner-Sänger*innen teilen sich im Lohengrin die Hauptrollen. Neu im Ensemble und erst kurz vor der Wiederaufnahme eingesprungen ist Camilla Nylund als Elsa. In der Traumerzählung überzeugt sie mit berührend zarten Farben. Sie singt die Partie mit berückend schönem, ganz leicht eingedunkeltem Timbre. Strahlend und licht schwingt sich ihre wunderbar sicher geführte Sopranstimme auf, brilliert im Duett mit Ortrud und in der Brautgemachszene mit Lohengrin mit berührender Intensität, einer Intensität, die sie auch in der Darstellung erreicht.

Ortrud – Elena Zhidkova ist ein Glücksgriff

Vor Vorstellungsbeginn wird mitgeteilt, dass Elena Zhidkova – nach kurzer Einweisung – die Rolle der Ortrud übernimmt und nicht, wie zuvor angekündigt .Elena Pankratova. Elena Zhidkova ist  ein absoluter „Glücksgriff“! Mit großer stimmlicher Attacke porträtiert sie Ortrud als intrigante, machtgeile, giftige Gegenspielerin von Elsa von Brabant. Sie ist die dunkle Zauberin, die Kämpferin gegen das von Lohengrin verkörperte Patriarchat und verleiht dieser Figur eine ungemein packende Größe und Kraft. Überwältigend, mit punktgenau geführter Stimme und wohl dosierten dramatischen Ausbrüchen schleimt sie sich bei Elsa ein, um deren Psyche mit ihrem Gift durchtränken zu können. Dabei gestaltet sie ihre Einsätze zu regelrechten Feuerwerken mit eingebauten Vulkan-Ausbrüchen.

Bayreuther Festspiele 2019 / Lohengrin - hier : Klaus Florian Vogt als Lihengrin und Camilla Nylund als Elsa von Brabant © Bayreuther Festspiele / Enrico Nawrath

Bayreuther Festspiele 2019 / Lohengrin – hier : Klaus Florian Vogt als Lihengrin und Camilla Nylund als Elsa von Brabant © Bayreuther Festspiele / Enrico Nawrath

Egils Silins singt an diesem Abend Heerrufer und Telramund

Mit „Seht da, den Herzog von Brabant!“ ruft Egils Silins, ein markant respekteinflößender Heerrufer des Königs, klangvoll und nobel zur Versammlung der Ritter auf. Ausdrucksvoll, mit kernig-kräftigem Bariton, zuweilen auch mit ungewöhnlich hintergründigen Tönen, verleiht er der Figur mehr Charakter als üblich. Er wird zum „Hasardeur“, als er im 2. Aufzug eine zusätzliche Aufgabe übernimmt und den inzwischen gänzlich indisponierten Tomasz Konieczny covert. Bereits mit seiner ersten Arie „Dank, König, dir, dass du zu richten kamst…“ lässt dieser wunderbar dramatische Bassbariton erkennen, dass er Probleme mit seiner Stimme hat. Egils Silins übernimmt die Rolle des Friedrich von Telramund. Den gelungenen Wechsel unterstützt auch das märchenhafte Bühnenbild: Kaum sichtbar und vollkommen überzeugend kann Silins, der immer mehr Tiefe bekommt und dabei durch sein völlig akzentfreies Deutsch besticht, übernehmen. Er ist ein geifernder Bösewicht wie aus dem Bilderbuch… und fängt das Malheur mit Bravour auf.

Der Chor der Bayreuther Festspiele (134 Personen!) überzeugt einmal mehr unter seinem langjährigen Leiter Eberhard Friedrich ohne jeden Abstrich, wird auch an diesem Abend stimmlich wie darstellerisch jeder Herausforderung gerecht und ist eine der tragenden Säulen der Aufführung…

Vollkommener Wagner-Klang

Silbrig-ätherische Klänge kann er ebenso zaubern wie atemberaubende Steigerungen: Christian Thielemann kennt – und kann seinen Wagner. Das zeigt sich gleich im Lohengrin-Vorspiel mit seiner mystischen Grals-Atmosphäre. Wie kein Zweiter beherrscht Thielemann die Finessen und Tücken der Bayreuther Akustik. Zwischen Debussy-hafter Zartheit und staatstragendem Pomp bietet sein Lohengrin perfekten Wagner-Klang. Das bestens vorbereitete Festspielorchester ist auf seinen Musikdirektor eingeschworen, bietet ihm lyrische Streichergesänge, warmes Holz und rundes, strahlkräftiges Blech. Wann hätte man die Bühnenmusik bei Wagner je so perfekt erlebt wie hier? Die ätherische A-Dur Sphäre des Vorspiels lässt er in blau-silberner Schönheit leuchten, in fein abgestuften Schattierungen von zarten piani – wie hingetupft – bis zum überschwänglichen Höhepunkt des Gralsthemas. Mit welch souverän unverkrampfter Lust sich Thielemann in das Wagner-Abenteuer begibt, ist eine Freude.

Minutenlanger, einhelliger Applaus mit dem in Bayreuth üblichen euphorischen „Getrampel“ zeigen, dass auch kulinarische Inszenierungen ihren Platz in den Herzen der Wagnerianer finden können.

—| IOCO Kritik Bayreuther Festspiele |—

Hagen, Theater Hagen, Spielplan Oktober 2019

Juli 19, 2019 by  
Filed under Pressemeldung, Spielpläne, Theater Hagen

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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle


Spielplan Oktober 2019


Do 03        CARDILLAC
Oper von Paul Hindemith
(in deutscher Sprache mit Übertexten)
18.00-19.30 Uhr ·  Großes Haus ·  17.30 Uhr Einführung
Abo VB A und Freiverkauf 15-36 €


Fr 04        ORCHESTER UNTERWEGS
HIGH POTENTIAL CLASSIX
19.30 Uhr ·  Folkwang Universität Essen


Sa 05        PREMIERE CASA AZUL
Inspired by Frida Kahlo
Ballett von Marguerite Donlon
Musik von Claas Willeke u.a.
19.30 Uhr ·  Großes Haus ·  19.00 Uhr Einführung
Abo P und Freiverkauf 19,50-48 €


So 06        WIEDERAUFNAHME DER JUNGE MIT DEM KOFFER
Eine märchenhafte Fluchtgeschichte für alle ? Ab 10 Jahren
15.00-16.15 Uhr ·  Lutz
Freiverkauf 12 / 6 €

ORCHESTER UNTERWEGS
HERBSTTAGE FÜR MUSIK ISERLOHN
11.00 Uhr ·  Parktheater Iserlohn


Mo 07        DER JUNGE MIT DEM KOFFER
Eine märchenhafte Fluchtgeschichte für alle ? Ab 10 Jahren
10.00-11.15 Uhr ·  Lutz
Schulvorstellung

KONZERT FÜR SCHULKLASSEN
Sergei Prokofjew: Peter und der Wolf
Moderation: Juri Tetzlaff ? Leitung: Steffen Müller-Gabriel
11.00 Uhr ·  Großes Haus
Eintritt 6 €


Di 08        DER JUNGE MIT DEM KOFFER
Eine märchenhafte Fluchtgeschichte für alle ? Ab 10 Jahren
10.00-11.15 Uhr ·  Lutz
Schulvorstellung


Mi 09        TAKE A WALK ON THE WILD SIDE
Undergroundparty mit Musik aus den 1960er, 70er und 80er Jahren
19.30-22.15 Uhr ·  Großes Haus
Abo L/ V/ VB B und Freiverkauf 19,50-48 €


Fr 11        CASA AZUL
Inspired by Frida Kahlo
Ballett von Marguerite Donlon
Musik von Claas Willeke u.a.
19.30 Uhr ·  Großes Haus ·  19.00 Uhr Einführung
Abo F und Freiverkauf 16,50-40 €

THEATER UNTERWEGS
TOSCA
Oper von Giacomo Puccini
19.30-21.50 Uhr ? Teo Otto Theater Remscheid


Sa 12        WIEDERAUFNAHME DIE EISKÖNIGIN
Eine TanzTheaterReise von Anja Schöne nach Hans Christian Andersen
Ab 5 Jahren
15.00-16.00 Uhr ·  Lutz
Freiverkauf 12 / 6 €

SPRING AWAKENING (FRÜHLINGS ERWACHEN)
Musical von Steven Sater und Duncan Sheik, basierend auf dem Schauspiel von Frank Wedekind
(in deutscher Sprache mit Übertexten)
19.30-22.00 Uhr ·  Großes Haus ·  19.00 Einführung
Abo W und Freiverkauf 19,50-48 €

THEATER UNTERWEGS TOSCA
Oper von Giacomo Puccini
19.30-21.50 Uhr ? Theater und Konzerthaus Klingenstadt Solingen


So 13        KULTURCAFÉ
Mit Joseph Trafton und Insa Murawski
15.00 Uhr ? Theatercafé
Eintritt  6 € inkl. eines Getränkes

THEATER UNTERWEGS TOSCA
Oper von Giacomo Puccini
18.00-20.20 Uhr ? Theater und Konzerthaus Klingenstadt Solingen


Mi 16        THEATER UNTERWEGS TOSCA
Oper von Giacomo Puccini
19.30-21.50 Uhr ? Theater und Konzerthaus Klingenstadt Solingen


Fr 18        CARDILLAC
Oper von Paul Hindemith
(in deutscher Sprache mit Übertexten)
19.30-21.00 Uhr ·  Großes Haus ·  19.00 Uhr Einführung
Abo C und Freiverkauf 16,50-40 €

DIE STUNDE DER KRITIK zu Cardillac
Gast: N.N.
Im Anschluss an die Vorstellung ·  Theatercafé
Eintritt frei


Sa 19        PREMIERE PARDAUZ
Ein TanzObjektTheaterSpaß für alle ? Ab 3 Jahren
15.00-15.45 Uhr ·  Lutz
Freiverkauf 6 €

EVEREST
Oper von Joby Talbot
(in englischer Sprache mit deutschen Übertexten)
19.30-20.40 Uhr ·  Großes Haus ·  19.00 Uhr Einführung
Abo G und Freiverkauf 16,50-40 €


So 20        2. KAMMERKONZERT
Werke von Jacques Ibert, Paul Hindemith, Paul Taffanel
Flöte: Beate Sobiesinsky-Brandt; Oboe: Rebecca Bröckel;
Klarinette: Astrid den Daas; Fagott: Friedhelm Grote; Horn: Ai Sakamoto
11.30 Uhr ·  Auditorium im Kunstquartier Hagen
Freiverkauf 12 / 6 €

CASA AZUL
Inspired by Frida Kahlo
Ballett von Marguerite Donlon
Musik von Claas Willeke u.a.
15.00 Uhr ·  Großes Haus ·  14.30 Uhr Einführung
Abo N und Freiverkauf 15-36 €


Mo 21        WERKSTATT-PROBE
Einführungsveranstaltung zu Der Graf von Luxemburg
18.15 Uhr ·  Theatercafé / Großes Haus
Eintritt frei


Mi 23        PARDAUZ
Ein TanzObjektTheaterSpaß für alle ? Ab 3 Jahren
10.00-10.45 Uhr ·  Lutz
Freiverkauf 6 €

ZUM LETZTEN MAL EVEREST
Oper von Joby Talbot
(in englischer Sprache mit deutschen Übertexten)
19.30-20.40 Uhr ·  Großes Haus ·  19.00 Uhr Einführung
Abo B und Freiverkauf 15-36 €


Fr 25        WOYZECK
Eine LiveMusikKlassikerShow nach dem Drama von Georg Büchner in einer Fassung von Anja Schöne ? Ab 14 Jahren
19.30 Uhr ·  Lutz
Freiverkauf 12 / 6 €

TREFFEN DES THEATERFÖRDERVEREINS
Gast: N. N.
19.30 Uhr ·  Kolpinghaus
Eintritt frei

THEATER IN DER LOGE
Zenzalimit – Canzonen, Arien, Pop und Musical mit Bernd Stahlschmidt-Drescher
20.00 Uhr ·  Johannisloge
Eintritt frei


Sa 26        THEATER IM KARREE
Salonlöwen
11.00 Uhr · Sparkassen-Karree
Eintritt frei

PREMIERE DER GRAF VON LUXEMBURG
Operette von Franz Lehár
(In deutscher Sprache mit Übertexten)
19.30 Uhr ·  Großes Haus
Abo P und Freiverkauf 19,50-48 €


So 27        CASA AZUL
Inspired by Frida Kahlo
Ballett von Marguerite Donlon
Musik von Claas Willeke u.a.
15.00 Uhr ·  Großes Haus ·  14.30 Uhr Einführung
Abo H und Freiverkauf 15-36 €

DIE STUNDE DER KRITIK
zu Casa Azul
Gast: Dr. Marieluise Jeitschko
Im Anschluss an die Vorstellung ·  Theatercafé
Eintritt frei

DIE EISKÖNIGIN
Eine TanzTheaterReise von Anja Schöne nach Hans Christian Andersen ? Ab 5 Jahren
15.00-16.00 Uhr ·  Lutz
Freiverkauf 12 / 6 €


Di 29        2. SINFONIEKONZERT
Mozart · Ibert · Haydn · Boulanger · Jolivet · Debussy
Trompete: Selina Ott; Leitung: Joseph Trafton
19.30 Uhr ·  Stadthalle ? 18.45 Uhr Einführung
Konzertabo und Freiverkauf 15,50-31 €

THEATER UNTERWEGS CASA AZUL
Inspired by Frida Kahlo
Ballett von Marguerite Donlon
Musik von Claas Willeke u.a.
20.00 Uhr ·  Apollotheater Siegen


Mi 30        ORCHESTER UNTERWEGS 2. SINFONIEKONZERT
Mozart · Ibert · Haydn · Boulanger · Jolivet · Debussy
Trompete: Selina Ott; Leitung: Joseph Trafton
19.30 Uhr ·  Stadthalle Winterberg


Do 31        DER GRAF VON LUXEMBURG
Operette von Franz Lehár
(In deutscher Sprache mit Übertexten)
19.30 Uhr ·  Großes Haus
Abo D und Freiverkauf 16,50-40 €


 

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