Köln, Philharmonie Köln, Paasikivi und Davislim mit Pintscher und Mahler, 28.09.2014

September 3, 2014 by  
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Kölner Philharmonie

Philharmonie Köln © IOCO

Philharmonie Köln © IOCO

L. Paasikivi, S. Davislim, J. Vervoitte, C. Saunier, Ensemble intercontemporain, M. Pintscher: Mahler, Pintscher

28.09.2014 Sonntag 20:00 Uhr

Lilli Paasikivi Mezzosopran
Steve Davislim Tenor
Jean-Christophe Vervoitte Horn
Clément Saunier Trompete

Ensemble intercontemporain
Matthias Pintscher Dirigent

Bonuskonzert: Kölner Sonntagskonzerte

Matthias Pintscher
sonic eclipse (2009–10)

Pause

Gustav Mahler / Glen Cortese
Das Lied von der Erde (1908–09)
für Tenor, Alt/Bariton und Kammerorchester (2006). Texte nach Hans Bethges „Die chinesische Flöte“

2013 erhielt der bereits mit zahllosen Preisen ausgezeichnete Matthias Pintscher einen weiteren Ritterschlag. Dem Komponisten und Dirigenten wurde die Leitung des Pariser Ensemble intercontemporain übertragen. Mit diesem einst von Pierre Boulez gegründeten Spezialistenkollektiv für neue Musik stellt Pintscher zunächst eigene, auch sphärische Klangfarbenkompositionen vor. Im zweiten Teil erklingt dann Gustav Mahlers „Lied von der Erde“ in der selten zu hörenden Kammermusikfassung von Glen Cortese.

Pause gegen 20:40 | Ende gegen 22:00

19:00 Uhr, Empore : Einführung in das Konzert durch Stefan Fricke
Eintritt nur mit gültiger Konzertkarte

Gefördert durch das Kuratorium KölnMusik e.V.

Zu diesem Konzert findet eine Begleitveranstaltung statt:
» 28.09.2014, 16:00 Uhr, Brücker Mauspfad
Blickwechsel Musik und Natur: »Das Lied von der Erde«
Gefördert durch das Kuratorium KölnMusik e.V.

—| Pressemeldung Kölner Philharmonie |—

Chemnitz, Theater Chemnitz, Begegnungen mit Schubert, 09. bis 16.07.2014

Juli 4, 2014 by  
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Theater Chemnitz © Dieter Wuschanski

Theater Chemnitz © Dieter Wuschanski

Theater Chemnitz

Begegnungen mit Schubert

Nach den äußerst erfolgreichen „Begegnungen mit Beethoven“ im Sommer 2012 steht nun vom 9. bis 16. Juli 2014 die Musik Franz Schuberts im Zentrum der Robert-Schumann-Philharmonie. An teils ungewöhnlichen, teils erprobten Konzertorten sowie an beliebten Ausflugszielen in und um Chemnitz laden die Philharmoniker dazu ein, die Werke des so jung verstorbenen Genies intensiv zu genießen.

Franz Schubert verlieh dem Begriff „Kunstlied“ eine neue Dimension, seine Kammermusik zählt zu den Perlen der einschlägigen Literatur und seine Sinfonien weisen ihn als Schlüsselfigur nach Haydn, Mozart und Beethoven an der Schwelle zur romantischen Epoche aus. Schubert erfüllte in fast allen Punkten das Klischee vom brotlosen Künstler, der stets an der Armutsgrenze lebt, dessen Liebe zeitlebens unerfüllt bleibt und dessen Werk erst nach seinem viel zu frühen Tod erkannt wird. Kein Geringerer als Robert Schumann, der Namenspatron des Chemnitzer Orchesters, war einer der wichtigsten Entdecker von Schuberts Vermächtnis im sinfonischen Genre.

Die Robert-Schumann-Philharmonie stellt in vier Orchesterkonzerten je zwei der acht vollendeten Schubert-Sinfonien einander gegenüber, zu denen natürlich längst auch die berühmte „Unvollendete“ gezählt wird. In der Markuskirche erklingen das überaus reife Erstlingswerk des noch 16-jährigen und die 2. Sinfonie, die von Experiment und Erweiterung geprägt ist. Im Opernhaus sind die Dritte und Vierte zu hören, letztere die „Tragische“ genannt und die einzige Moll-Sinfonie Schuberts neben der „Unvollendeten“. Ein besonderes Highlight dürfte das Gespann 5. und 6. Sinfonie sein, nicht nur, weil es am Sonntagmorgen im Straßenbahnbetriebshof Adelsberg zu erleben ist, sondern auch, weil Schubert mit der melodienseligen Fünften einen Geniestreich landete und mit der Sechsten ein „Schwergewicht“ nachlieferte, die sich an Rossinis seinerzeit modernem Stil orientiert. Nach diesen sechs Jugendsinfonien versuchte sich Schubert vier Jahre an unterschiedlichen Modellen, von denen die zwei Sätze der 7. Sinfonie, der „Unvollendeten“, den höchsten Perfektionsgrad einer ganz neuen Tonsprache erreichen. Sie und die „Große C-Dur“-Sinfonie Nr. 8 sind als Schlusspunkt der „Begegnungen mit Schubert“ am 16. Juli in der Stadthalle zu hören. Alle Sinfonien werden von GMD Frank Beermann dirigiert.

In der Schlosskirche Augustusburg, im Wasserschloss Klaffenbach, in der Villa Esche und in der Wandelhalle des Chemnitzer Rathauses steht in weiteren vier Konzerten Schuberts „andere Seite“ auf dem Programm: Der Kammermusiker, Liedkomponist und Erfinder der „Schubertiaden“, jener Hausmusik- und Literatur-Abende, die ehemals im privaten Kreise begangen wurden und sich heute längst einer ungeheuren Popularität erfreuen. Zu ausgewählten Kammermusikwerken – darunter das „Forellenquintett“, das „Rosamunde“-Streichquartett und dasjenige mit dem Titel „Der Tod und das Mädchen“ – und Liedern liest der ehemalige Chemnitzer Schauspieldirektor Hartwig Albiro Auszüge aus dem Schubert-Roman von Peter Härtling. Als Liedsänger ist Andreas Kindschuh mit von der Partie.

Auch das theaterpädagogische Spielzeitprojekt „Das Lied von der Erde oder Von der Kunst des Singens“ erlebt in diesen Tagen seinen Höhepunkt in Gestalt einer Schüler-Schubertiade, bei der eine Auswahl der entstandenen Projekte vorgestellt werden.

Die Schirmherrschaft für die Begegnungen mit Schubert hat Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig übernommen.

Das Programm:

9. Juli 2014, 20.00 Uhr, Markuskirche Chemnitz
Sinfonie Nr. 1 D-Dur D 82
Sinfonie Nr. 2 B-Dur D 125

10. Juli 2014, 19.30 Uhr, Schlosskirche Augustusburg
Streichtrio B-Dur (D 581)
Sonate a-Moll für Arpeggione und Klavier (D 821)
Klavierquintett A-Dur op. posth. 114 (D 667) „Forellenquintett“

11. Juli 2014, 20.00 Uhr, Opernhaus Chemnitz
Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200
Sinfonie Nr. 4 c-Moll D 417 „Tragische“

12. Juli 2014, 19.30 Uhr, Rathaus Chemnitz, Wandelhalle
Streichquartett a-Moll D 804 „Rosamunde“
Streichquintett C-Dur op. posth. 163 (D 956)

13. Juli 2014, 11.00 Uhr, Straßenbahnbetriebshof Adelsberg
Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485
Sinfonie Nr. 6 C-Dur D 589

14. Juli 2014, 19.30 Uhr, Wasserschloss Klaffenbach
Streichquartett G-Dur op. posth. 161 (D 887)
Streichquartett d-Moll D 810 „Der Tod und das Mädchen“

15. Juli 2014, 19.30 Uhr, Villa Esche
Klaviertrio B-Dur op. posth. 99 (D 898)
Klaviertrio Es-Dur op. 100 (D 929)
Ausgewählte Lieder

16. Juli 2014, 20.00 Uhr, Stadthalle Chemnitz
Sinfonie Nr. 7 h-Moll D 759 „Unvollendete“
Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 „Große C-Dur“
Dirigent: Frank Beermann
Robert-Schumann-Philharmonie
Es liest Hartwig Albiro

16. Juli 2014, 18.00 Uhr, Stadthalle Chemnitz
Schüler-Schubertiade
Abschlussveranstaltung des Spielzeitprojektes „Das Lied von der Erde oder Von der Kunst des Singens“ mit Preisverleihung
Kinder- und Jugendchor der Oper Chemnitz
Leitung: Simon Zimmermann

—| Pressemeldung Theater Chemnitz |—

Düsseldorf, Tonhalle Düsseldorf, Raumstation RSS – Wien im Blut, 12.06.2014

Mai 14, 2014 by  
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Tonhalle Düsseldorf

Tonhalle Düsseldorf © IOCO

Tonhalle Düsseldorf © IOCO

Raumstation RSS – Wien im Blut

Donnerstag, 12. Juni 2014, 20.00 Uhr
Robert-Schumann-Saal

Andrea Baker Mezzosopran
Dominik Wortig Tenor
Ruth Legelli Flöte
Gisela Hellrung Oboe
Wolfgang Esch Klarinette
Adolf Münten Klarinette
Uwe Schrumpf Horn
Laurentiu Sbarcea Violoncello
Vlado Zatko Kontrabaß
Mark-Andreas Schlingensiepen Dirigent

Johann Strauß (Sohn): Rosen aus dem Süden / Walzer op. 388 (Bearbeitung: Arnold Schönberg)
Anton Webern: Sechs Orchesterstücke op. 6 (Fassung für Kammerorchester)
Gustav Mahler: Das Lied von der Erde (Bearbeitung für Kammerorchester: Arnold Schönberg)

Wien wie es klingt, tanzt und leidet in der Raumstation RSS am 12. Juni im Robert-Schumann-Saal. Keine europäische Stadt hatte um die Jahrhundertwende ein solch charismatisches und vielgestalti-ges musikalisches Gesicht. Webern schrieb seine sechs Stücke für großes Orchester (zu hören in der Fassung für Kammerorchester) im selben Jahr wie Mahler sein Lied von der Erde. Außerdem auf dem Programm: Rosen aus dem Süden von Johann Strauß. Gesangssolisten sind die britisch-amerikanische Mezzosopranistin Andrea Baker und der Tenor Dominik Wortig.

Die Reihe Raumstation RSS steht im Jahr 2014 im Zeichen des 150-jährigen Orchesterjubiläums: Internationale Solisten musizieren gemeinsam mit Musikern des Orchesters.

—| Pressemeldung Tonhalle Düsseldorf |—

Leipzig, Oper Leipzig, HIGHLIGHTS IM APRIL 2014

März 31, 2014 by  
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Oper Leipzig

Oper Leipzig © Adreas Bikigt

Oper Leipzig © Adreas Bikigt

HIGHLIGHTS IM APRIL 2014

 
OPER – LEIPZIGER BALLETT – MUSIKALISCHE KOMÖDIE
 
Igor Strawinskys „The Rake’s Progress“ (Die Karriere eines Wüstlings) hat am 05. April 2014, 19 Uhr in der Regie von Damiano Michieletto Premiere an der Oper Leipzig. Der Regie-Jungstar Michieletto (u.a. Salzburger Festspiele, Opernhaus Zürich, New National Theatre Tokio) feiert damit an der Oper Leipzig sein Deutschlanddebüt. „The Rake’s Progress“ ist die Geschichte eines Antihelden, der den Angeboten eines teuflischen Verführers nicht widerstehen kann. Seine Karriere als Wüstling führt ihn mit traumtänzerischer Sicherheit von der Vorstadtidylle in Londoner Bordelle bis er letztendlich im Irrenhaus landet.
 
Traditionell am Karfreitag, 18. April, 17 Uhr steht in der Oper Leipzig Richard Wagners Bühnenweihfestspiel „Parsifal“ auf dem Spielplan. Hausherr Ulf Schirmer dirigiert dieses letzte Bühnenwerk des Komponisten. Der Regisseur Roland Aeschlimann übersetzte Wagners musikalisches Mysterium in ein synästhetisches Klang-Raum-Erlebnis. Ab 20. April ist die Erfolgsinszenierung der letzten Saison „Die Feen“ wieder im Opernhaus zu sehen. Das Erstlingswerk Richard Wagners überraschte im Wagnerjahr 2013 Publikum und Presse gleichermaßen und wurde dafür mit einer 99%itgen Auslastung belohnt.
 
Zum dritten Mal feiert das Leipziger Ballett am 29. April 2014 ab 16 Uhr den Welttanztag, der 1981 von der unesco ins Leben gerufen wurde. Die Company sowie verschiedene Studios, Tanzschulen und Vereine der Stadt, wie auch Vertreter der Dresdner Tanzwoche werden an diesem Tag neben klassischem Ballett auch Swing, Tango, Breakdance, Linedance, Flamenco und vieles mehr präsentieren. Ab 19:30 Uhr feiert das Leipziger Ballett zusammen mit dem Thüringischen Staatsballett Gera, dem Ballett der Semperoper Dresden, der Company des Theaters Chemnitz und dem Team und Schülern der Staatlichen Ballettschule Berlin eine große Ballettgala. Ein letztes Mal in dieser Spielzeit ist der Ballettabend „Das Nibelungenlied“ von Mario Schröder am Donnerstag, 17. April, 11 Uhr im Opernhaus zu sehen. Mit Thomas Leboeg und Andi Haberl, Mitglieder der Bands „Kante“ und „The Notwist“, konnten zwei Musiker gewonnen werden, die auch die letzte Aufführung in ein Live-Konzert verwandeln werden.
 
Ebenfalls am Karfreitag, 18. April, 15 Uhr widmet sich in der Musikalischen Komödie die zweite Ausgabe der sinfonischen Reihe „Klangfarben“ unter der Leitung des Musikalischen Oberleiters Stefan Diederich Bruckners 2. Sinfonie in c-Moll und Gustav Mahlers großem sinfonischen Liederzyklus „Das Lied von der Erde“. Am 10. April, 20 Uhr treten beim „Poetry Slam“ in der Musikalischen Komödie die besten Slammer Leipzigs gegen die besten Berlins an. 
 
—| Pressemeldung Oper Leipzig |—

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