Kiel, Theater Kiel, Premieren im März 2020

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Theater Kiel

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Premieren im März

Gleich vier Premieren erwarten uns im März am Theater Kiel. Neben Hector Berlioz gewaltiger Oper »Die Trojaner« (7. März) freuen wir uns im Ballett auf den neuen Dreifachabend »Drei Choreografen« (28. März) mit Choreografien von Can Arslan, Antoine Jully und Yaroslav Ivanenko, auf das dystopische Stück »Everything belongs to the future« der britischen Autorin und Feministin Laurie Penny im Studio im Schauspielhaus (1. März) und auf »Hitlerjunge Salomo« nach dem autobiografischen Roman von Sally Perel im Jungen Theater im Werftpark (21. März).


So | 1. März 2020 | 19.30 Uhr | Studio im Schauspielhaus
EVERYTHING BELONGS TO THE FUTURE
LAURIE PENNY

Wie sähe eine Welt aus, in der Menschen nicht mehr altern und ihr Leben um das Doppelte verlängern können? Laurie Pennys erste Novelle führt uns ins Jahr 2098, wo dies für die oberen Gesellschaftsschichten mit dem Medikament »The Fix« normal geworden ist. Eine Aktivist*innengruppe stiehlt die lebensverlängernden Pillen und verteilt sie an Arme – mit unabsehbaren Folgen …

Mit »Everything belongs to the future« stellt Laurie Penny, einer der profiliertesten feministischen und gesellschaftskritischen Stimmen der Gegenwart, die Frage nach sozialer Gerechtigkeit in Zeiten technisch-medizinischen Fortschritts. Es inszeniert Annette Pullen, die in dieser Saison bereits mit ihrer Version von »Faust« begeistern konnte.

Regie Annette Pullen |  Ausstattung Nina Sievers | Dramaturgie Mona Rieken


So | 7. März 2020 | 17.00 Uhr | Opernhaus
DIE TROJANER
OPER NACH VERGIL VON HECTOR BERLIOZ

Bestimmen die Menschen ihr Schicksal oder ist es ihnen vorgezeichnet? Der trojanische Held Aeneas überlebt den Untergang seiner Heimatstadt Troja und muss sich entscheiden, ob er an der Seite der kathargischen Königin Dido ein neues Leben beginnen oder in Italien den Grundstein für ein neues Weltreich legen will.

Mit Hector Berlioz‘ monumentaler Oper »Die Trojaner« schließen wir die Reihe mit Werken der französischen Grand Opéra mit der vielleicht größten aller Grand Opéras ab. Regie führt die junge Regisseurin Alexandra Liedtke, die erstmals an der Oper Kiel arbeitet.

Musikalische Leitung Daniel Carlberg | Regie Alexandra Liedtke  | Bühne Philipp Rubner | Kostüme Johanna Lakner | Choreinstudierung Lam Tran Dinh | Dramaturgie Cordula Engelbert


So | 21. März 2020 | 19.00 Uhr | Junges Theater im Werftpark
HITLERJUNGE SALOMO
SALLY PEREL / JOHANNES ENDER

Sally Perel ist Jude und wird im zweiten Weltkrieg von deutschen Soldaten festgenommen. Er gibt sich als verschleppter »Volksdeutscher« aus – und man glaubt ihm. Von diesem Moment an arbeitet er als Dolmetscher für die Wehrmacht und wird auf eine NS-Eliteschule der Hitlerjunge geschickt. Für Sally entspinnt sich ein gefährliches Versteckspiel aus Angst vor dem Holocaust. Johannes Ender inszeniert den autobiografischen Roman Perels in einer eigenen Bühnenfassung für eine jugendliche Zielgruppe im Jungen Theater im Werftpark.

Regie Johannes Ender |  Ausstattung Hannah Landes


Sa | 28. März 2020 | 19.30 Uhr | Opernhaus
DREI CHOREOGRAFEN
DREITEILIGER TANZABEND VON CAN ARSLAN, ANTOINE JULLY UND YAROSLAV IVANENKO

Drei verschiedene Choreografen, drei verschiedene Stücke und drei verschiedene Tanzsprachen: Can Arslan widmet sich in seinem Ballett »Tanz der sieben Schleier« in Anlehnung an die biblische Salome den Spielarten von Verführung und Gegenwehr, während Antoine Jully in seinem Stück »An den Ufern des Sees« getanzte Impressionen von Wasser und dessen ständiger Veränderung heraufbeschwört. Abgerundet wird der Abend durch Yaroslav Ivanenkos neue Choreografie »Rapscallion« zur mitreißenden Musik von Louis Armstrong, Delaney Davidson, Tom Rosenthal, Ska Cubano, Squirrel Nut Zippers und Frédéric Chopin.

Choreografie Can Arslan, Antoine Jully, Yaroslav Ivanenko | Ausstattung Verena Hemmerlein  | Musik Sebastian Bund, Eduard Tubin, Louis Armstrong u. a.

—| Pressemeldung Theater Kiel |—

Kiel, Theater Kiel, Spielplan Januar 2020

Dezember 13, 2019 by  
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Theater Kiel

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT


operkiel*


Oper Kiel / Die Fledermaus © Olaf Struck

Oper Kiel / Die Fledermaus © Olaf Struck

Premiere DIE FLEDERMAUS  –  Operette von Johann Strau

Samstag, 25. Januar 19.30 Uhr Opernhaus

Gabriel von Eisenstein will vor Antritt einer Haftstrafe wegen Beamtenbeleidigung noch einmal richtig auf den Putz hauen: Auf einer Party des Prinzen Orlofsky frischt er seine Verführungskünste auf – und trifft dabei ausgerechnet seine eigene Frau, sein Stubenmädchen und den Gefängnisdirektor! Dass diese erstaunlichen Zufälle kein Zufall waren, klärt sich erst am verkaterten nächsten Morgen im Gefängnis auf … Mit Champagnerlaune, Walzern und dem Patentrezept »Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist« kehrt die Operette aller Operetten nach Kiel zurück.

Musikalische Leitung Daniel Carlberg, Regie Olaf Strieb, Ausstattung Heiko Mönnich, Choreinstudierung Lam Tran Dinh

Mit Agnieszka Hauzer, Hye Jung Lee, Vigdis Bergitte Unsgård, Ks. Heike Wittlieb; Yoonki Baek, Fred Hoffmann, Michael Müller–Kasztelan, Ks. Jörg Sabrowski u.a. sowie dem Opernchor

 LUCIA DI LAMMERMOOR   –  Oper von Gaetano Donizetti

Lucia Ashton liebt Edgardo di Ravenswood, den Erzfeind ihres Bruders Enrico, der seine Schwester in eine Ehe mit dem reichen Arturo Bucklaw zwingt – eine Entscheidung, die blutige Konsequenzen hat … Fast vier Jahrzehnte nach der letzten Kieler Inszenierung kehrt Donizettis schauer-romantisches Belcanto-Meisterwerk in einer visuell ungewöhnlichen Gestaltung des griechischen Designers Paris Mexis und des Lichtkünstlers George Tellos zurück.

DIE TOTE STADT  –  Oper von Erich Wolfgang Korngold

Liebe, Abschied, Tod und Träume: Ein trauernder Witwer begegnet einer Doppelgängerin seiner verstorbenen Frau und glaubt, damit würde sein »Traum der Wiederkehr« wahr werden. Sein Traum nimmt jedoch eine überraschende Wendung! KEIN Traum ist es, dass Korngolds Opernhit der 1920er Jahre mit den schwelgerischen Ohrwürmern »Glück, das mir verblieb« oder »Mein Sehnen, mein Wähnen« wiedergekehrt ist.

EIN AMERIKANER IN PARIS  –  Musical von George Gershwin

Paris 1945: Die bezaubernde Balletttänzerin Lise Dassin muss sich zwischen drei Verehrern entscheiden: den Ex-GIs Jerry Mulligan und Adam Hochberg, die sich als Künstler bzw. Komponist in Paris versuchen, und dem reichen Unternehmersohn Henri Baurel, der lieber ein Jazzsänger wäre. Lises schwere Entscheidung wird durch solche Gershwin-Klassiker wie »I got rhythm«, »Shall we dance« oder »Stairway to Paradise« erleichtert.


Oper EXTRA


Freitag, 3. Januar 23.00 Uhr Foyer Opernhaus Lounge 23:

SCOTTISH POP

Lucia di Lammermoor spielt in Schottland, klingt aber sehr italienisch. Zum Ausgleich gibt’s nach der ersten »Lucia«-Vorstellung des Jahres was richtig Schottisches auf die Ohren, von Annie Lennox und den Simple Minds bis zu Franz Ferdinand – moderiert von Katrin Liebthal und Ulrich Frey.

Montag, 6. Januar 20.00 Uhr 1. Foyer Opernhaus
KLARINETTE?   NA KLAR!

In der vergangenen Spielzeit initiierte der Soloklarinettist Ishay Lantner Konzerte mit Kammermusik für Klarinette. Es begann mit Mozart und Musik aus der Zeit der Romantik, in dieser Spielzeit stehen seine beiden Konzerte unter dem Motto »Tänze«. Am 6. Januar sind europäische Tänze von Franz Schubert, Adolf Busch, Dmitri Schostakowitsch, Johann Strauß, Fritz Kreisler, Béla Bartók u.a. zu erleben. Es spielen u.a. Ishay Lantner, Liz Farrell, John Doig, Sarah Pape, Volker Bohnsack, Daniel Carlberg und John Spencer.

Samstag, 11. Januar 16.00 Uhr, 1. Foyer Opernhaus
Operncafé:  DIE FLEDERMAUS

»O Fledermaus, o Fledermaus, lass endlich jetzt dein Opfer aus.« Dirigent Daniel Carlberg, Regisseur Olaf Strieb und Dramaturgin Cordula Engelbert erläutern ihre Sicht auf Johann Strauß’ »Rache einer Fledermaus«.

Montag, 27. Januar 20.00 Uhr 1. Foyer Opernhaus
Dieter Schnebel zum 90.

Am 14. März 2020 wäre Dieter Schnebel 90 Jahre alt geworden. Anlässlich seines Geburtstages spielt das Ensemble Klangrauschen – Liz Farrell (Flöte), Maria Yamanaka (Viola), Heiko Maschmann (Kontrabass), Ninon Gloger (Klavier) – Werke von Michael Maierhof, John Cage, György Ligeti und Dieter Schnebel.

Eine Kooperation von Klangrauschen und dem Theater Kiel

Gastspiel

Montag, 20. Januar 20.00 Uhr,  1. Foyer Opernhaus
Wir in Schleswig-Holstein: Violine! Klasse!

Die beliebte Gastspielreihe mit Studierenden der Musikhochschule Lübeck beginnt im neuen Jahr mit der Violin-Klasse von Prof. Maria Egelhof, am Klavier begleitet von Yoko Yamada.


orchesterkiel*


Mittwoch, 1. Januar 18.00 Uhr Kieler Schloss
Neujahrskonzert  –  Freude ohne Götterfunken

Neujahr ohne Beethovens neunte Sinfonie – kann das gehen?! Ja, aber da muss ein Experte ran: Karl-Heinz Bloemeke, langjähriger Professor für Dirigieren an der Musikhochschule Detmold und ausgewiesener Spezialist für humorvoll moderierte Konzerte führt mit Italianità, Champagner-Galopp und einer echten Überraschung ins Jahr 2020 – für einen gelungenen Start ins neue Jahr sollten Sie dieses Konzert keinesfalls verpassen!

Philharmonisches Orchester Kiel
Tatia Jibladze (Mezzosopran), Ks. Tomohiro Takada (Bariton)
Dirigent Karl-Heinz Bloemeke

Dienstag, 7. Januar 19.00 Uhr, St. Nikolaikirche Kiel
3. Mozart-Konzert  –  Werke von Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
und Louise Farrenc (1804–1875)
Kieler Kammerorchester
Dirigent Imre Sallay

Sonntag, 12. Januar 11.00 Uhr, Kieler Schloss
Montag, 13. Januar 19.30 Uhr, Kieler Schloss

5. Philharmonisches Konzert

Winterträume von Italien im Januar: Die Kieler Philharmoniker spielen ein italienisch inspiriertes Programm unter der Leitung des jungen französischen Dirigenten Joseph Bastian, der über zehn Jahre Bassposaunist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks war, bevor er sich endgültig und mit beeindruckendem Erfolg aufs Dirigieren verlegte.

Ebenfalls zu Gast in Kiel ist Ödön Rácz, Solokontrabassist der Wiener Philharmoniker und international gefragter Solist, mit dem Kontrabass-Konzert h-Moll des italienischen Komponisten Giovanni Bottesini.

Joseph Haydn (1732–1809)?infonie Nr. 42 D-Dur
Giovanni Bottesini (1821–1889) Konzert für Kontrabass h-Moll
Hector Berlioz (1803–1869) Ouvertüre »Béatrice et Bénédict«
Giuseppe Verdi (1813–1901) Le quattro stagioni (Die vier Jahreszeiten) aus der Oper  Die sizilianische Vesper

Philharmonisches Orchester Kiel
Solist Ödön Rácz (Kontrabass), Dirigent Joseph Bastian

• Auftakt: Konzerteinführung jeweils 30 Minuten vor Konzertbeginn im Fördefoyer
• PhilharmoNINO: Kinderbetreuung jetzt bei allen philharmonischen Sonntagskonzerten
• Zugabe am Montag: abschließender »Philharmonischer Absacker« im Fördefoyer

Sonntag, 26. Januar 11.30 Uhr, Opernhaus  –  2. Familienkonzert
Dienstag, 28. Januar 11.00 Uhr, Opernhaus  –  1. Schulkonzert

»Wer fuchtelt da vorne rum? – Der neue GMD stellt sich vor«

Wer ist eigentlich der Mann, der vor dem Orchester steht und dem Publikum immer so unhöflich den Rücken zudreht? Genau, der Dirigent! In Kiel begrüßen wir in dieser Spielzeit Benjamin Reiners als neuen Chefdirigenten, auch Generalmusikdirektor (GMD) genannt. Heute stellt er sich euch im Familienkonzert vor und erzählt euch von seinem Job. Mit dabei natürlich auch unsere Kieler Philharmoniker, die für euch die Musik zu dem bekannten Kinderbuch »Das Orchester zieht sich an« spielen.

Musik: »Das Orchester zieht sich an« von Marius Felix Lange
zum Buch von Karla Kuskin

Dirigent Benjamin Reiners, Szenische Leitung Marie Coring und Waltraut Anna Lach

Freitag, 31. Januar 19.00 Uhr, Hotel Birke, Waldesruh
Tafelmusik

Ein kulinarisch-musikalischer Abend mit abwechslungsreicher Kammermusik, moderiert von Selke Harten-Strehk, Kieler Streichquartett
Nora Piske (Violine), Rie Goji (Violine)
Sarah Pape (Viola), Volker Bohnsack (Violoncello)


ballettkiel*


Wiederaufnahme
Mittwoch, 8. Januar 19.30 Uhr, Opernhaus

CREATIONS  –  Tanzabend von Georg Reischl und Yaroslav Ivanenko

Mal meditativ, mal hochexplosiv und mal traumhaft schön – der Tanzabend »Creations« fesselt mit zwei eigens für diesen Abend geschaffenen Stücken der Choreografen Georg Reischl und Yaroslav Ivanenko. Beide Stücke erwuchsen aus der Faszination für eine bestimmte Musik: »Following a Bird« von Ivanenko ist durch die Musik und die Biografie des italienischen Ausnahmemusikers Ezio Bosso inspiriert, Reischls »(h)ruof« wurde durch das Ritual des balinesischen Kecak-Tanzes angeregt. Ein kraftvoller Abend mit aufregendem choreografischen Kontrastprogramm!

Choreografie Georg Reischl, Yaroslav Ivanenko
Musik Vincent Glanzmann, Ezio Bosso, Max Richter, Kimmo Pohjonen
Bühne Georg Reischl, Marie Rosenbusch?Kostüme Min Li
Mit den Tänzer*innen des Ballett Kiel

Repertoire

EUGEN ONEGIN  –  Ballett von Yaroslav Ivanenko

Um ehrliche und starke Gefühle, um Treue und die Frage danach, was wir wirklich im Leben brauchen – darum geht es in Alexander Puschkins Versroman »Eugen Onegin«. Yaroslav Ivanenko hat den berühmten Stoff aufgegriffen und die dramatische Liebesgeschichte zwischen dem Dandy Onegin und dem verträumten Mädchen Tatjana, untermalt von sinfonischen und kammermusikalischen Werken Peter Tschaikowskis, in Tanz verwandelt.

CINDERELLA  –  Ballett von Yaroslav Ivanenko zur Musik von Sergej Prokofjew

Die Geschichte von Cinderella, die aus Eifersucht auf ihre Schönheit von Stiefmutter und Stiefschwestern unterdrückt und vom Prinzen mit Hilfe des verlorenen Schuhs befreit wird, ist weltweit in vielen Variationen bekannt. Yaroslav Ivanenko versetzt in seiner Version »Cinderella« in die Welt des Zirkus, sodass auch fliegende Artisten, liebenswerte Clowns und geheimnisvolle Magier auf der Bühne des Kieler Opernhauses zu bestaunen sind.

Gastspiel des Theater Kiel

La Sylphide

Das Ballett Kiel gastiert in dieser Spielzeit mit La Sylphide am Theater Lübeck. Das romantische Ballett über einen schottischen Landjunker und dessen unerfüllbare Liebe zu einem Luftgeist ist dort in Anlehnung an die originale Choreografie von August Bournonville aus dem Jahr 1836 zu erleben.

Eine Kooperation des Ballett Kiel mit dem Theater Lübeck


Ballett EXTRA


Samstag, 11. Januar 10.00 Uhr,  Ballettsaal im Opernhaus
ÖFFENTLICHES TRAINING

Einen Blick hinter die Kulissen erhaschen und das Ballett Kiel aus nächster Nähe erleben: Diese Möglichkeit bietet das Öffentliche Training wieder im Januar. Nur fünfzig Zuschauer*innen finden im Ballettsaal Platz, daher heißt es: schnell Karten sichern! Der Einlass erfolgt um 9.45 Uhr über die graue Eisentür am Opernparkplatz.

Sonntag, 26. Januar ca. 21.45 Uhr, 1. Foyer Opernhaus
Psychoanalyse und Theater: Eugen Onegin

Nach der Vorstellung von »Eugen Onegin« laden ballettbegeisterte Psychoanalytiker*innen des Kieler John-Rittmeister-Instituts das Publikum ein, den Abend gemeinsam mit Mitgliedern der Produktion zu reflektieren und sich darüber auszutauschen, was sie während der Vorstellung gesehen, erlebt, gedacht, gefühlt oder fantasiert haben.


interkulturellextra*


begegnungen*
Sonntag, 12. Januar?Einführung 16.30 Uhr, 2. Foyer Opernhaus
CREATIONS
Tanzabend von Georg Reischl und Yaroslav Ivanenko
begegnungen* entstehen zwischen Alt- und Neu-Kieler*innen aus unterschiedlichen Kulturen. Sie können zu einem rabattierten Preis für sich und gleichzeitig eine »Unterstützerkarte« für eine geflüchtete Person kaufen. Dadurch entsteht eine Gruppe aus alten und neuen Kieler*innen. Eine Einführung in das Stück sowie der gemeinsame Ausklang mit Beteiligten der Produktion umrahmen den Abend.

Information und Anmeldung: ruth.seehaber@theater-kiel.de

begegnungen* – unterstützt von der Gesellschaft Freunde des Theaters in Kiel e.V.


schauspielkiel*


Oper Kiel / Vögel © Olaf Struck

Oper Kiel / Vögel © Olaf Struck

Premieren
Freitag, 17. und Samstag, 18. Januar 20.00 Uhr, Schauspielhaus
VÖGEL  –  Wajdi Mouawad

Wahida ist Amerikanerin und arbeitet in New York an ihrer Doktorarbeit. Eitan ist Deutscher und interessiert sich als Biogenetiker für Forschung über das Erbgut. Im Lesesaal einer großen Universitätsbibliothek verlieben sie sich. Als die beiden sich auf eine gemeinsame Reise nach Israel und Jordanien begeben, holt sie die Wirklichkeit ein: Die muslimische Wahida und der jüdische Eitan sind plötzlich mittendrin im Nah-Ost-Konflikt. Als Eitan sich nach einem Anschlag bewusstlos im Krankenhaus in Jerusalem befindet und seine Eltern mit dem Großvater aus Berlin angereist kommen, stößt Wahida auf deren Ablehnung. Doch als Eitans Vater zum ersten Mal seit Jahrzehnten seine israelische Mutter wiedertrifft, bringt ein gut gehütetes Geheimnis alles bis dahin Geltende ins Wanken.

Der gebürtige Libanese Wajdi Mouawad lässt mit großer sprachlicher Wucht und Poesie Generationenkonflikte, Familiengeheimnisse, Fragen der religiösen Identität und moderne Migrationsgeschichten auf die realpolitischen Zustände des israelisch-arabischen Konflikts treffen.

Regie Michael Wallner, Bühne Till Kuhnert, Kostüme Tanja Liebermann
Mit Jennifer Böhm, Ellen Dorn, Rudi Hindenburg, Werner Klockow, Ksch. Claudia Macht, Zacharias Preen, Yvonne Ruprecht, Felix Zimmer

Sonntag, 19. Januar 19.30 Uhr, Studio Schauspielhaus
OLEANNA  –  David Mamet

Ein Sprechzimmer in einer Universität, irgendwo in den USA. In drei sich immer weiter zuspitzenden Begegnungen treffen hier die junge Studentin Carol und ihr Professor John aufeinander. Aus einer scheinbar harmlosen Beratung über ein Seminar, das Carol besucht, entsteht dabei ein Missverständnis, das John nicht nur seine Karriere, sondern auch seine eigentlich glückliche Ehe kosten kann. Ein Missverständnis? Oder vielleicht doch eher eine sexistisch motivierte Grenzüberschreitung?

Der berühmte amerikanische Theater- und Drehbuchautor David Mamet nimmt in seinem 1992 uraufgeführten Dialog die #metoo-Debatte vorweg. Geschickt führt Mamet in den Dialogen die Zuschauer*innen in die Irre und lässt das tatsächlich Geschehene in der Schwebe. Reagiert Carol überempfindlich auf eigentlich normale zwischenmenschliche Kommunikation oder nutzt John das Machtgefälle zwischen ihnen aus?

Regie Jule Gröning, Ausstattung Sandra Bröske
Mit Tiffany Köberich, Oliver E. Schönfeld

Wiederaufnahme
Donnerstag, 23. Januar 20.00 Uhr, Schauspielhaus
HAMLET  –  William Shakespeare

Neuübersetzung: Daniel Karasek und Kerstin Daiber:  Die Erfolgsinszenierung mit Marko Gebbert in der Titelrolle kehrt ins Schauspielhaus zurück: Als Prinz Hamlet nach einem Studienaufenthalt nach Hause an den dänischen Königshof zurückkehrt, hat sich einiges grundlegend verändert: Sein Vater ist tot, sein Onkel Claudius hat seine Mutter Gertrud geheiratet und ist der neue Herrscher. Hamlets düstere Vermutungen werden Gewissheit, als ihm der Geist seines verstorbenen Vaters erscheint und Rache für seine Ermordung durch Claudius’ Hand fordert. Um seinen Onkel als Mörder zu überführen, spielt Hamlet den Wahnsinnigen und wird bald tatsächlich zum manisch Getriebenen.

Macht und Intrige, Liebe und Glauben, Schein und Wirklichkeit, Leben und Tod – nichts Geringeres als die großen Fragen menschlichen Daseins stehen in Shakespeares berühmtester Tragödie im Zentrum. Kaum eine Bühnenfigur erscheint auch heute noch so greifbar wie Hamlet, dieser zweifelnde dänische Prinz.

Regie Daniel Karasek, Ausstattung Claudia Spielmann
Video Moritz Boll, Musik Zacharias Preen

Mit Jennifer Böhm, Marko Gebbert, Maximilian Herzogenrath,
Christian Kämpfer, Tony Marossek, Zacharias Preen, Agnes Richter

Repertoire   ROSMERSHOLM  –  Henrik Ibsen

Henrik Ibsens meisterhaftes Kammerspiel um Freiheit und Schuld, moralische Grenzen und die Möglichkeit ihrer Überwindung: Ein einsamer Gutshof in Norwegen. Die psychisch instabile Frau des Gutsbesitzers Johannes Rosmer hat sich ertränkt. Als ein mysteriöser Brief auftaucht, drängen düstere Geheimnisse ans Licht.

FRÜCHTE DES ZORNS  –  John Steinbeck / Bühnenbearbeitung: Frank Galati

Die Bühnenbearbeitung des weltberühmten Romans von John Steinbeck erzählt von der ebenso entbehrungsreichen wie bewegenden Reise der Familie Joad quer durch die USA. Die Romanadaption wird von mehreren Songs begleitet, die auf der Bühne live von Schauspielern gespielt werden.

FAUST  –  Johann Wolfgang von Goethe
Ein großer Egotrip mitten durch die sündige Welt: Goethes großer Klassiker in einer modernen, sinnlichen und bildstarken Neuinszenierung.

AMSTERDAM  –  Maya Arad Yasur

Eine junge israelische Komponistin findet eine unbezahlte Gasrechnung vor ihrer Haustür. Und zwar eine aus dem Jahr 1944. Sie begibt sich auf Spurensuche und stößt dabei auf düstere Ereignisse aus der Vergangenheit.

HAMMER  –  Franz Wittenbrink
Der neue Liederabend von Franz Wittenbrink führt mitten hinein in die Untiefen des Baumarktes.


Schauspiel EXTRA


Sonntag, 5. Januar 11.00 Uhr, Bistro Entracte Schauspielhaus

VorOrt: VÖGEL  –  Mit Regisseur Michael Wallner, Dramaturgin Lena Carle und Mitgliedern des Ensembles.

Montag, 20. Januar 20.00 Uhr, Reihe 17 Schauspielhaus
Listening In: PRETTY ON THE INSIDE

Die DJ-trifft-Literatur-Veranstaltung in der Reihe 17 beschwört das Ende des Patriarchats. Gitarrenmusik mit politischer Schlagkraft von Blondie über Hole bis Sleater Kinney trifft auf ein Best of der literarisch-feministischen Popkultur. Es lesen Anne Rohde, Godje Hansen und Tristan Steeg. An den Turntables – wie gewohnt – DJ Bulta.

Freitag, 24. Januar 18.00 Uhr, Studio Schauspielhaus
Austs Literarischer Salon: BLANKER HANS UND HEIDEBILDER

Annette von Droste-Hülshoff und Detlev von Liliencron – zwei dichtende Adlige, deren Lebensläufe unterschiedlicher nicht sein könnten, und doch stehen sie beide für landschaftliche Prägung: Westfalen dort und Schleswig-Holstein hier. Lesegast ist wieder einmal Jutta Hagemann.

Montag, 27. Januar 20.00 Uhr Reihe 17 Schauspielhaus
KEIN THEATER, KEIN THEATER  – Erinnerung an Kammerschauspieler Siegfried Kristen

Am 27. Oktober 2019 ist Kammerschauspieler Siegfried Kristen verstorben. Mit Auszügen aus seiner Biografie und aus den Stücken, in denen er in Kiel auf der Bühne stand, und mit einem musikalischen Rahmenprogramm wollen wir an einen großartigen Schauspieler und Kollegen erinnern.

Gastspiele

Sonntag, 12. Januar 19.30 Uhr, Studio Schauspielhaus
DeichArt: STACHELN IM STURM  –  Jens Raschke

Drei abgebrannte Wanderschauspieler tingeln seit Jahren mit selbstgeschriebenen Märchen durch die Provinz. Mitten in ihrer aktuellen Tournee – auf dem Programm steht eine sehr gewöhnungsbedürftige Version von »Bambi« – geschieht jedoch etwas, was das Trio komplett aus der Bahn zu werfen droht …

Samstag, 11. und 25. Januar 20.00 Uhr, Maritim Hotel Bellevue
DeichArt: KUNST
Yasmina Rezas berühmter Komödienklassiker um drei Freunde und ein modernes Kunstwerk ganz in weiß wieder in der Backbord-Bar des Maritim Hotels.


werftparkkiel*


junges theater


Wiederaufnahme
BASKERVILLE – SHERLOCK HOLMES ALLERERSTER FALL – ab 6 Jahren  –  Annika Scheffel

Jetzt kommt Jamie, die Zwillingsschwester von Sherlock Holmes bestem Freund John Watson! Sie sind noch Kinder, da verschwindet Jamies und Johns Mutter. Gemeinsam mit Sherlock verfolgen sie die Spur bis in die nebelverhangenen Sümpfe von Dartmoor. Monsterhunde und Geisterbeschwörer bedrohen sie, aber zu dritt können sie den Fall bestimmt lösen!

Repertoire
THE ISLAND  –  Jugend  –  H. G. Wells / Christoph Busche

Den jungen Weltreisenden und Umweltaktivisten Eddie Prendick verschlägt es auf eine einsame Südseeinsel. Auf den ersten Blick ein exotisches Paradies. Doch der Meeresspiegel steigt und die Strände ersticken im Plastikmüll, den der Ozean unermüdlich heranträgt. Die Insel droht unterzugehen. Und bald erkennt Eddie, dass hier noch etwas anderes vorgeht …

KRABAT – ab 10 Jahren  –  Otfried Preußler

Krabat will, dass ihn sein neuer Meister alles lehrt. Denn dieser ist nicht nur Müller, sondern auch Zauberer, und die Mühle ein Ort voll Magie – schwarzer Magie. Erst als ein Lehrjunge verschwindet, begreift Krabat die Gefahr. Er muss selbst zaubern und so den Meister besiegen. Dafür soll das Mädchen seines Herzens zur Mühle kommen und eine Prüfung bestehen, bei der ihr Leben auf dem Spiel steht.

DIE REISE AUF DEN PLANETEN DER RÖBOTIERLINGE – ab 4 Jahren – Annika Rohde

Lena ärgert sich gerade furchtbar über ihre Freunde, als plötzlich ein seltsamer Außerirdischer vor ihr abstürzt: Erfinder Gnümo, auf der Suche nach geeigneten Beinen für seine neueste Erfindung, einem flauschigen Wesen namens Glümingo. Sie beschließen, einen Ausflug auf Gnümos Planeten Grivolius zu machen. Lena und Gnümo begeben sich auf eine abenteuerliche Entdeckungsreise über den fremden Planeten

MALALA  –  ab 10 Jahren  –  Flo Staffelmayr

Malala liebt es, sich mit ihren Freunden zu treffen und geht gerne zur Schule. Bis die Taliban in ihrem Tal in Pakistan die Kontrolle übernehmen. Malala lässt sich nicht einschüchtern und tritt für das Recht aller Kinder auf Bildung ein. Bis zu dem Tag, der ihr Leben verändert. Am 9. Oktober 2012 wird Malala auf ihrem Schulweg von Taliban-Kämpfern niedergeschossen. Den Angriff überlebt sie schwer verletzt, doch er ändert nichts an ihrer Überzeugung.

DAS TRAUMFRESSERCHEN  –  ab 3 Jahren  –  Michael Ende

Prinzessin Schlafittchen wird jede Nacht von bösen Albträumen gequält. Immer größer wird ihre Angst vor dem Zubettgehen. Schließlich begibt der König sich auf die Suche nach einem Mittel gegen schlimme Träume.

DER VOGEL FARBENFROH  –  ab 2 Jahren

Was ist denn das für ein schönes Geräusch? Gezwitscher? Da! Der Vogel Farbenfroh. Doch obwohl er so heißt, ist sein Gefieder ganz und gar farblos. Jetzt darf er ein neues Nest beziehen und entdeckt dabei ganz neue Dinge: Farben! Allmählich verwandelt sich seine triste Umgebung in eine Welt voller bunter Tupfen: Gelb, Rot, Blau …

Werftpark EXTRA  –  What the F*ck –  Jugend

In Sebastian Kreuzers Drehscheibe What the F*ck fragen sich ein EU-Bürger, ein wütender Gelehrter, ein besorgter Familienvater und ein Handwerker, was Demokratie als auch Freiheit für sie bedeuten.

TANZ DES LEBENS  –  Jugend

Zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus präsentiert Sebastian Kreuzer einen Drehscheiben-Abend über den Widerstandskämpfer Sylvin Rubinstein, der jüdische Kinder versteckte und Attentate auf Nationalsozialisten ausübte – geschminkt und in Frauenkleidern.

ZUM GLÜCK GIBT’S FREUNDE  –  ab 3 Jahren  –  nach Helme Heine

Franz von Hahn, Johnny Mauser und Waldemar heißen die drei Freunde aus dem Mullewapp. Fröhlich ist das Leben auf dem Hof, doch es gibt auch Streitigkeiten und Gefahren zu überstehen …

INTO THE WILD  –  Jugend

Das ehemalige Ensemblemitglied Lasse Wagner steigt in sein Kanu, um zu fahren, wohin der Fluss ihn treibt. Er begibt sich auf eine literarische Spurensuche anhand von Jon Krakauers Bestseller »Into the Wild«.

Vorleseabenteuer

DER REGENBOGENFISCH  –  ab 4 Jahren
Marcus Pfister  –  mit Gulshan Sheikh

Der schillernde Regenbogenfisch ist der schönste Fisch im ganzen Ozean. Darauf ist er stolz – so stolz, dass alle anderen nichts mit ihm zu tun haben möchten, weil er so eingebildet ist. Als seine Einsamkeit immer schlimmer wird, gelingt es ihm, seinen Stolz zu überwinden: Er verschenkt seine Glitzer-schuppen und gewinnt die anderen Bewohner des Ozeans als Freunde.

ICH LESE DAS, WAS DU SO LIEST  –  ab 5 Jahren
diverse Autor*innen  –  mit Sebastian Kreuzer

Bei diesem Vorleseabenteuer bestimmst du, was gelesen wird! Pack deine Lieblingsbücher ein und mach es dir in der Sternwarte des Jungen Theaters im Werftpark gemütlich, während Sebastian Kreuzer aus euren lustigsten, spannendsten, gruseligsten und schönsten Büchern vorliest.

Gastspiele
DeichArt: SCHWITZENDE MÄNNER IM SCHUHGESCHÄFT
3 Männer, 3 Hocker, 3 Meinungen. Wissenswertes und Erbauliches aus der äußersten Innenwelt dreier aufrecht sitzender männlicher Artgenossen.
TANTE SALZMANNS IMPROSHOW

Wie kann die Welt aussehen, wenn Nein-Sagen nicht erlaubt ist? Das zeigt die Kieler Improvisationstheatergruppe Tante Salzmann. Und das Beste: Die Zuschauer*innen bestimmen, was passiert!


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Premiere
Mittwoch, 8. Januar  20.00 Uhr, Theater im Werftpark  –  Studierendenclub
AMPHITRYON  –  Jugend  –  Heinrich von Kleist

Amphitryon ist entsetzt, als er erfährt, dass seine Frau ihn mit IHM SELBST betrogen haben soll. Er glaubt vor den Trümmern seiner Ehe zu stehen, doch dann sieht er sich tatsächlich seinem Doppelgänger gegenüber. Ist es wirklich Amphitryon, der vor ihm steht? Und wer ist er dann? Als ihm der Zutritt in seinen Palast verweigert wird, da der »wahre« Amphitryon bereits dort sei, rüstet er zum Kampf. Inmitten des Gefechts herrscht erneut Verwirrung und schließlich muss seine Frau entscheiden. – Haben da etwa die Götter ihre Finger im Spiel?

Montag, 13. Januar 16.00 Uhr, Theater im Werftpark
Workshop-Montag für Pädagog*innen
VOM TEXT ZUM STÜCK

Um Stücke selbst zu schreiben, braucht es weder Shakespeares Sprachgewandtheit, noch Brechts theatertheoretischen Scharfsinn, noch Ibsens Tiefgründigkeit. Benötigt werden Mut, ein kreativer Kopf und eine grundlegende Idee. Wir planen und proben den Weg vom Text zum Stück.

—| Pressemeldung Theater Kiel |—

Kiel, Theater Kiel, Spielplan August-September 2019

August 12, 2019 by  
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Theater Kiel

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT


operkiel*

Premieren


AIDA auf dem Rathausplatz in Kiel © Janina Wilkens

AIDA auf dem Rathausplatz in Kiel © Janina Wilkens

sommertheaterkiel*

Samstag, 24. August | 20.00 Uhr | Rathausplatz
AIDA
Oper von Giuseppe Verdi
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Das Sommerereignis in Kiel 2019 steht vor der Tür – im doppelten Sinne des Wortes! Ab 24. August geht es auf dem Rathausplatz italienisch-ägyptisch zu, »Aida« kommt, die Oper mit dem Triumphmarsch, die Sommeroper aller Sommeropern!
Die äthiopische Gefangene Aida und der ägyptische Heerführer Radamès lieben einander, obwohl ihre Länder Krieg gegeneinander führen. Wegen Aida weist Radamès nicht nur die ägyptische Prinzessin Amneris zurück, er begeht auch Landesverrat, wofür er zu einem perfi den Tod verurteilt wird. Als er die Gruft betritt, in der er lebendig eingemauert werden soll, wartet Aida dort auf ihn …
Musikalische Leitung Benjamin Reiners Regie Daniel Karasek
Bühne Lars Peter Kostüme Claudia Spielmann
Chöre Lam Tran Dinh Choreografi e Yaroslav Ivanenko
Mit Jule-Katrin Burghardt / Elisabeth Raßbach-Külz, Veronika Dzhioeva / Izabela Matula, Maria Gulik / Cristina Melis; Thorsten Grümbel, Fred Hoffmann, Stefano Meo, Sung Kyu Park / Mergen Sandanov sowie Opern- und Extrachor des Theaters Kiel,
Ballett Kiel, Philharmonisches Orchester Kiel


Sonntag, 8. September | 19.00 Uhr | Opernhaus
DIE VOLKSBÜHNENGALA
Kaum sind Aida und Radamès auf der Bühne des Rathausplatzes zum letzten Mal gestorben, da geht es drinnen im Opernhaus weiter, denn nicht nur Prinz Orlofsky »lädt gern sich Gäste ein«. In der Volksbühnengala servieren wir »Appetitmacher« aus den Werken, die Sie in der Spielzeit 2019 / 2020 bei uns erleben werden. Also fliegt die Fledermaus über die tote Stadt, besucht Lucia di Lammermoors Hochzeit, tanzt wie Eugen Onegin, dankt Gott mit Elias, feiert mit den Trojanern Karthago und seine ekstatischen Nächte und fi ndet erst mit einem Amerikaner in Paris den richtigen Rhythmus, um sich noch einmal an Aidas Triumphmarsch zu erinnern! Leitung und Moderation Benjamin Reiners
Mit Agnieszka Hauzer, Ks. Heike Wittlieb; Yoonki Baek, Norbert Ernst, Michael Müller-Kasztelan, Ks. Tomohiro Takada u. a. sowie dem Opernchor und dem Extrachor des Theaters Kiel Es dirigieren Benjamin Reiners u. a.


Freitag, 28. September | 19.30 Uhr | Opernhaus
Deutsche Erstaufführung
EIN AMERIKANER IN PARIS
Musical von George Gershwin
Songs in englischer, Dialoge in deutscher Sprache
Der amerikanische Soldat Jerry Mulligan bleibt nach Ende des zweiten Weltkriegs in Paris, um sich als freier Künstler zu erproben. Als er die junge Französin Lise Dassin kennenlernt, ist es um ihn geschehen – zum Leidwesen seiner Freunde und Konkurrenten Adam Hochberg und Henri Baurel.
Für welchen ihrer drei Verehrer wird sich Lise entscheiden? »I got rhythm«, »They can’t take that away from me«, »Stairway to Paradise« oder »Shall we dance« sind einige der Gershwin-Standards, die Eingang in die spektakuläre Bühnenversion des Filmklassikers von 1951 gefunden haben.
Der West End- und Broadway-Hit ist in Kiel in einer exklusiven Musical- Besetzung erstmals auf einer deutschen Bühne zu erleben, natürlich inklusive des titelgebenden Orchesterhits »An American in Paris«.

Musikalische Leitung Daniel Carlberg
Regie / Choreografi e Ricarda Regina Ludigkeit
Bühne Hans Kudlich Kostüme Gabriele Heimann
Mit Sheila Grant, Evita Komp, Leoni Kristin Oeffi nger, Angelika Ratej, Lynsey Reid, Léonie Thoms, Barbara Wanasek, Alice Wittmer; Hermann Bedke, Adam Cooper, Connor Dowling, Peter Lesiak, Max Meister, Claus Opitz, Robert Schmelcher, Sascha Stead, Andrea Viggiano, Lars Wandres


Wiederaufnahmen


Theater Kiel / Die Reise nach Reims © Olaf Struck

Theater Kiel / Die Reise nach Reims © Olaf Struck

Freitag, 6. September | 19.30 Uhr | Opernhaus
DIE REISE NACH REIMS
Oper von Gioachino Rossini
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Absurdes Musiktheater trifft Zeichentrickfi lm, Wechselwirkung inbegriffen, Spaß pur! Auf dem Weg zur Krönung von Karl X. in Reims bleiben Reisende verschiedener Nationen stecken und müssen nun gemeinsam die Zeit totschlagen … Der für und auf die Musik entstandene Film übersetzt die musikalisch großartig ausgeschmückten »Nicht-Ereignisse« in eine Zeichentrickwelt, mit und in der die Sänger spielen!

Theater Kiel / Die Reise nach Reims © Olaf Struck

Theater Kiel / Die Reise nach Reims © Olaf Struck

Musikalische Leitung Moritz Caffi er / Sergi Roca
Regie und Konzeption Pier Francesco Maestrini
Cartoon und Konzeption Joshua Held Ausstattung Alfredo Troisi
Choreinstudierung Lam Tran Dinh Lichtgestaltung Carsten Lenauer
Mit Julie Caffi er, Tatia Jibladze, Hye Jung Lee, Rossella Ragatzu, Vigdis Bergitte Unsgård; Matteo Maria Ferretti, Fred Hoffmann, Anton Rositskiy, Ks. Jörg Sabrowski, Kemal Ya?ar u. a. sowie dem Opernchor des Theaters Kiel
Koproduktion mit dem Theater Lübeck,
Kooperation mit dem Teatro Filarmonico di Verona

Theater Kiel / Die Reise nach Reims © Olaf Struck

Theater Kiel / Die Reise nach Reims © Olaf Struck


Theater Kiel / Die Krönung der Poppea © Olaf Struck

Theater Kiel / Die Krönung der Poppea © Olaf Struck

Samstag, 14. September | 19.00 Uhr | Opernhaus
DIE KRÖNUNG DER POPPEA
Oper von Claudio Monteverdi
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Mit »Ganz große Oper!« beendete die SHZ ihre Kritik zu Serena Sinigaglias begeistert aufgenommener Inszenierung des hochbarocken Musiktheater- Meisterwerks »Die Krönung der Poppea« über den zielstrebigen Aufstieg der machtgierigen Schönheit Poppea zur neuen Gemahlin Kaiser Neros, der nur durch erzwungenen Selbstmord und Verbannung ihrer Gegner möglich wird. Die bitterböse Satire auf Gewinnstreben und Rücksichtslosigkeit einer selbstverliebt eitlen Wohlstandsgesellschaft berührt durch die
eindringliche Menschlichkeit von Monteverdis Musiksprache.

Theater Kiel / Die Krönung der Poppea © Olaf Struck

Theater Kiel / Die Krönung der Poppea © Olaf Struck

Musikalische Leitung Alessandro Quarta Regie Serena Sinigaglia
Bühne Maria Spazzi Kostüme Daniela Cernigliaro
Mit Francesca Boncompagni, Adriana Di Paola, Caroline Nkwe, Tatia Jibladze, Hye Jung Lee, Lucia Napoli, Vigdis Bergitte Unsgård; Andrés Montilla-Acurero, Luca Cervoni, Matteo Maria Ferretti, Fred Hoffmann, Ivan Scherbatyh, Anton Schmalz,
Robert Manuel Zangari und der Statisterie des Theaters Kiel

Theater Kiel / Die Krönung der Poppea © Olaf Struck

Theater Kiel / Die Krönung der Poppea © Olaf Struck


OPER Extra


Samstag, 21. September | 17.00 Uhr | 1. Foyer Opernhaus
Operncafé: EIN AMERIKANER IN PARIS
Wie bringt man einen Film auf die Bühne? Und wie choreografi ert man
Gershwins Klassiker? Fragen und Antworten zum »Amerikaner in Paris«
gibt es wie immer beim Operncafé.


Montag, 23. September | 20.00 Uhr | 1. Foyer Opernhaus
GESCHICHTEN AUS DEM TRIOLENGITTER
Mary Bauermeister ist selber Künstlerin und gleichzeitig einzigartige Zeitzeugin der neuesten Musikgeschichte. Ob »Fluxus«, Kunst oder Musik – sie hat alle gekannt: Nam June Paik, Karlheinz Stockhausen, Ben Patterson, David Tudor, John Cage. Hier liest sie aus Ihrem Buch »Ich hänge im Triolengitter
– Mein Leben mit Karlheinz Stockhausen«. Der Kontrabassist Heiko Maschmann spielt Werke von John Cage und Stockhausen, gemeinsam werden Bauermeister und Maschmann Benjamin Pattersons Duo für Stimme und Streichinstrument darbieten.
In der Konzertreihe KLANGRAUSCHEN


Sonntag, 29. September | 11.00 Uhr | 1. Foyer Opernhaus
Operncafé: DIE TOTE STADT
Einen »Traum der Wiederkehr«, wie ihn der Witwer Paul in Korngolds Oper träumt, haben auch etliche Opernliebhaber geträumt. Ihr Traum wird jetzt wahr: Erich Wolfgang Korngolds »Die tote Stadt« kommt zurück nach Kiel! Die Regisseurin Luise Kautz und GMD Benjamin Reiners erläutern ihre Sichtweisen auf den schwelgerischen, spannenden, psychologisch ausgefeilten Opernhit der 1920 er Jahre.


Montag, 30. September | 20.00 Uhr | 1. Foyer Opernhaus
SECHS AUF EINEN STREICH
John Doig, Lukas Mimura (Violine), Marie Yamanaka, Hsinyi Liu (Viola), Frauke Rottler-Viain und Laura Barkauskaite (Violoncello) spielen Erwin Schulhoffs Streichsextett op. 45 und Antonín Dvo?áks Sextett op. 48. Beide Komponisten wurden in Prag geboren und von der Volksmusik ihrer Heimat geprägt. Dvo?ák (1841–1904) machte die böhmische Volksmusik erst »salonfähig «, Schulhoff (1894–1942) baute darauf auf, nachdem Dvo?ák ihn als Siebenjährigen »mit zwei Stück Schokolade zum Musikanten promovierte«.


orchesterkiel*


Theater Kiel / Generalmusikdirektor Benjamin Reiners© Gerhard Kühne.

Theater Kiel / Generalmusikdirektor Benjamin Reiners© Gerhard Kühne.

Sonntag, 15. September | ab 14.30 Uhr
Seegartenbrücke und Kieler Schloss
Phil.feiert!
Das philharmonische Antrittskonzert unseres neuen Generalmusikdirektors Benjamin Reiners ist für uns ein Grund zum Feiern – Feiern Sie mit … … und seien Sie bereits dabei, wenn Benjamin Reiners um 14.30 Uhr mit dem Schiff »MS Stadt Kiel« an der Seegartenbrücke ankommt! Nach einer musikalischen Begrüßung gibt’s auf dem Schlossplatz Cake & Coffee, bevor um 15.00 Uhr die Gesprächseinführung »Das Musikalische Quartett« beginnt.
Highlight des Tages ist dann das 1. Philharmonische Konzert um 16.00 Uhr im großen Saal, für dessen Dauer kostenfreie Kinderbetreuung angeboten wird. Im Anschluss daran heißt es: »Phil.feiert!« mit Fischbrötchen, Kieler Bier, Live-Jukebox und weiteren Überraschungen. Alle Einnahmen aus den Tagesveranstaltungen werden dem Förderverein »Konzertsaal am Kieler Schloss« gespendet. Ihre Kieler Philharmoniker und Ihr neuer GMD freuen sich auf Sie!


Mittwoch, 11. September | 18.00 Uhr | musiculum
KOMPONISTENPORTRAIT: SJ HANKE
von den Musikfreunden Kiel

Sonntag, 15. September | 16.00 Uhr | Kieler Schloss
Montag, 16. September | 19.30 Uhr | Kieler Schloss
(Nach dem Konzert am Montag: Philharmonischer Absacker mit Fischbrötchen
und Kieler Bier auf dem Schlossplatz, bei kühleren Temperaturen im Fördefoyer.)
Gesprächseinführung »Das Musikalische Quartett«
um 15.00 Uhr (Sonntag) bzw. 18.30 Uhr (Montag) im Festsaal
1. Philharmonisches Konzert
Ralph Vaughan Williams Serenade to music
Joseph Haydn Sinfonie Nr. 6 D-Dur »Le Matin«
SJ Hanke ropes and knots (Kompositionsauftrag der Musikfreunde Kiel
gemeinsam mit dem Theater Kiel)
Johannes Brahms Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98
Caroline Nkwe (Sopran) Margaret Newcomb (Mezzosopran)
Michael Müller-Kasztelan (Tenor) Ks. Jörg Sabrowski (Bass-Bariton)
Opernchor des Theaters Kiel (Einstudierung Lam Tran Dinh)
Dirigent Benjamin Reiners
Sonntag, 29. September | 17.00 Uhr | musiculum
Kammerkonzert der Orchesterakademie
Sonntag, 29. September | 19.00 Uhr | St. Nikolaikirche Kiel
1. Mozart-Konzert
Werke von Johann Sebastian Bach und
Wolfgang Amadeus Mozart
Gesangssolisten, LandesJugendChor Schleswig-Holstein
Ensemble Schirokko
Dirigent Matthias Janz


Förderverein am Kieler Schloss


MUSIK GEHÖRT ZUM LEBEN,
WIE DER KONZERTSAAL ZU UNSERER STADT
Die Spannung war wochen- und monatelang groß. Am 1. Januar 2019 ist die Entscheidung dann gefallen. Stadt und Land haben den Konzertsaal sowie das Schlossareal gekauft. Das Schloss ist somit wieder in öffentlicher Hand. Der Förderverein Konzertsaal am Kieler Schloss e. V. hat sich das Ziel gesetzt, private Spenden für die Sanierung des Konzertsaales zu sammeln. Ein fulminanter Auftakt der Vereinsarbeit ist in Zusammenarbeit mit den Kieler Musikfreunden im Oktober letzten Jahres gelungen. »Kiel goes Elphi« – Das Benefi zkonzert in der Elbphilharmonie. Mehr solcher großen – und auch kleineren Spenden, sowie viel Einsatzbereitschaft und Tatkraft sind nötig, um unser sportliches Ziel von 4 Millionen Euro zu erreichen. Sie erinnern sich an Ihr schönstes Konzert und möchten, dass sich dieses einmalige Hörerlebnis wiederholt? Dies gelingt nur verbunden mit Ihrer Großzügigkeit!
Bitte spenden Sie für den Erhalt unseres Kieler Konzertsaales.
Vielen Dank. Ihr Förderverein Konzertsaal am Kieler Schloss e. V.


ballettkiel*


Gastspiel des Theater Kiel
Lübeck-Premiere
Samstag, 21. September | 19.30 Uhr | Theater Lübeck (Großes Haus)
LA SYLPHIDE
Ballett von August Bournonville zur Musik von Herman Løvenskiold Das Ballett Kiel gastiert in dieser Spielzeit erneut mit einer Produktion am Theater Lübeck und bringt dort das Ballett »La Sylphide«, das 2017 in Kiel Premiere hatte, zurück auf die Bühne. Das romantische Ballett über einen schottischen Landjunker und dessen unerfüllbare Liebe zu einem Luftgeist ist eines der ältesten bis heute erhaltenen Handlungsballette und prägte das Bild der Ballerina, die rätselhaft, überirdisch und unberührt auf Spitze entschwebt. Die Kieler Inszenierung, die vom Ballettdirektor des Kopenhagener Tivoli Ballet Theatre Peter Bo Bendixen einstudiert wurde, orientiert sich an der originalen Choreografi e von August Bournonville aus dem Jahr 1836, die neben klassischem Ballett auch traditionelle schottische Tänze bietet. Wer »La Sylphide« in Kiel nicht sehen konnte, bekommt somit in Lübeck nun noch einmal die Gelegenheit dazu!
Eine Kooperation des Ballett Kiel mit dem Theater Lübeck Choreografi e August Bournonville Einstudierung Peter Bo Bendixen Musikalische Leitung Jan-Michael Krüger Ausstattung Heiko Mönnich Ballett Kiel
Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck
Statisterie des Theater Lübeck


BALLETT Extra


Samstag, 28. September | 10.00 Uhr | Ballettsaal Opernhaus
ÖFFENTLICHES TRAINING
Einen Blick hinter die Kulissen erhaschen und das Ballett Kiel aus nächster Nähe erleben: Diese Möglichkeit bietet das Öffentliche Training wieder im September. Nur fünfzig Zuschauer fi nden im Ballettsaal Platz, daher heißt es: schnell Karten sichern! Der Einlass erfolgt um 9.45 Uhr über die graue Eisentür am Opernparkplatz.


schauspielkiel*


Premieren

Freitag, 20. und Samstag, 21. September | 20.00 Uhr | Schauspielhaus
FAUST
Johann Wolfgang von Goethe
Ein großer Klassiker zum Spielzeitauftakt: »Da steh ich nun ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor.« Mit seinem unstillbaren Verlangen nach Erkenntnis gilt Faust als Sinnbild des modernen Menschen. Er möchte wissen, »was die Welt im Innersten zusammenhält.« Er hinterfragt und missachtet althergebrachte Regeln, fühlt sich von der Gesellschaft entfremdet und möchte in jeder Beziehung über sie hinauswachsen: Für die Erfüllung all seiner Wünsche ist er bereit, dem Teufel seine Seele zu überlassen. Mephisto, »ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft«, bemüht sich mit allen Mitteln seiner Zauberkunst um Fausts Seele und führt ihn dabei mitten hinein ins pralle irdische Leben, mit all seinen Verführungen und Abgründen, und hin zu Gretchen: Die junge Frau wird zur Projektionsfl äche faustischen Begehrens und schließlich zum Opfer seines Größenwahns.

Kein Werk nach der Luther-Bibel hat so viele Spuren in der deutschen Sprache und Geschichte hinterlassen wie Goethes »Faust«. Es gilt als das deutsche literarische Werk, als die Thematisierung des menschlichen Urkonfl ikts schlechthin: der Mensch als zugleich kreativstes und destruktivstes Wesen in der unüberbrückbaren Spannung zwischen gesellschaftlich und moralisch gesetzten Grenzen und deren permanenter Überschreitung.
Regie Annette Pullen Bühne Iris Kraft
Kostüme Barbara Aigner
Mit Maximilian Herzogenrath, Imanuel Humm, Tiffany Köberich,
Anne Rohde, Yvonne Ruprecht, Tristan Steeg


Sonntag, 22. September | 19.30 Uhr | Studio Schauspielhaus
AMSTERDAM
Maya Arad Yasur
Amsterdam: liberal, kosmopolitisch, angesagt. Menschen aus aller Welt und ihre Geschichten treffen hier aufeinander und mittendrin lebt eine israelische Komponistin, die eines Morgens eine unbezahlte Gasrechnung vor ihrer Haustür fi ndet. Und zwar eine aus dem Jahr 1944. Was hat es damit auf sich? Sie begibt sich auf Spurensuche und stößt dabei auf düstere Ereignisse aus der Vergangenheit, die sich während des Zweiten Weltkrieges in ihrem Wohnhaus zugetragen haben. Gleichzeitig wird sie selbst in ihrer vermeintlich so weltoffenen Umgebung immer stärker mit ihrem Selbstbild als Jüdin, mit Vorurteilen und Stereotypen konfrontiert. Leichtfüßig und tiefgründig lässt die junge israelische Autorin die Zuschauer*innen in eine packende Geschichte eintauchen, in der die Schatten der Vergangenheit immer weiter in die Gegenwart hineinwachsen.

Das 2018 mit dem Ersten Preis beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens ausgezeichnete Stück ist auf der einen Seite ein faszinierender Krimi und stellt auf der anderen Seite Fragen nach der Aufarbeitung von Geschichte, nach Erinnerungskultur heute und nach deren Auswirkung auf die eigene Identität.
Regie Josua Rösing Ausstattung Michael Lindner
Musik Thies Mynther
Mit Jennifer Böhm, Rudi Hindenburg, Ksch. Almuth Schmidt


SCHAUSPIEL Extra


Sonntag, 8. September | 11.00 Uhr | Bistro Entracte Schauspielhaus
VorOrt: FAUST
Mit Regisseurin Annette Pullen, Dramaturg Jens Paulsen und Mitgliedern
des Ensembles.

Sonntag, 22. September | 11.00 Uhr | Bistro Entracte Schauspielhaus
VorOrt: FRÜCHTE DES ZORNS
Mit Regisseur Malte Kreutzfeldt,


werftparkkiel*


junges theater
Premiere
Samstag 21. September | 18.00 Uhr | Junges Theater im Werftpark
DAS GESPENST VON CANTERVILLE
ab 6 Jahren
Sir Simon de Canterville ist ein Schlossgespenst, wie es sich gehört. Seit Jahrhunderten spukt er durch das Anwesen von Canterville, jagt den Bewohnern Angst und Schrecken ein und hegt und pfl egt den traditionellen Blutfleck in der Bibliothek. Doch als Familie Otis in das Schloss zieht, wird alles anders. Die glauben nicht an Gespenster! Eine Unverschämtheit! Unaufhörlich versucht Sir Simon de Canterville, ihnen das Gruseln beizubringen. Mit »Das Gespenst von Canterville« bringt das Junge Theater im Werftpark den 1887 erschienenen Klassiker des irischen Schriftstellers Oscar Wilde als unterhaltsames Stück für die ganze Familie auf die Bühne.


—| Pressemeldung Theater Kiel |—

Kiel, Theater Kiel, Spielplan September-Oktober 2016

Juli 19, 2016 by  
Filed under Oper Kiel, Pressemeldung, Spielpläne

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Theater Kiel

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Spielplan September-Oktober 2016


operkiel*


Premieren
Samstag, 3. September, 20.00 Uhr · Kieler Schloss
Volksbühnengala
Start in die neue Spielzeit! In diesem Jahr führt die Reise von Paris über Mantua und Buenos Aires bis kurz vor Reims, in den sagenhaften deutschen Wald und in ein mythologisches Sizilien, um mit der Erinnerung an Sevilla zu enden. In anderen Worten: zu hören sind Ausschnitte aus Delibes’ Coppélia, Meyerbeers Hugenotten, Verdis Rigoletto, Lloyd Webbers Evita, Rossinis Reise nach Reims, Wagners Siegfried, Leclairs Skylla und Glaukos und Bizets Carmen.
Musikalische Leitung Georg Fritzsch, Daniel Carlberg u.a.
Choreinstudierung Lam Tran Dinh
Moderation Yvonne Ruprecht und Ulrich Frey
Mit Daniela Bruera, Tatia Jibladze, Hye Jung Lee, Karola Sophia Schmid, Ks. Heike Wittlieb; Yoonki Baek, Matteo Ferretti, Fred Hoffmann, Stefano Meo, Anton Rositskiy, Ks. Jörg Sabrowski, Tomohiro Takada, Joao Terleira, Mathias Tönges, Thomas Wischer sowie der der Opernchor und der Extrachor des Theaters Kiel und der Kinderchor an der Oper Kiel
Eine Veranstaltung der Oper Kiel in Zusammenarbeit mit der Volksbühne Kiel

Samstag, 24. September, 19.00 Uhr · Opernhaus
DIE HUGENOTTEN
Oper von Giacomo Meyerbeer
in französischer Sprache mit Übertiteln
Frankreich, 1572: Die Liebe zwischen der Katholikin Valentine de Saint Bris und dem Hugenotten Raoul de Nangis gerät zwischen die Fronten erbitterter Religionskämpfe, die in der blutigen »Bartholomäusnacht« gipfeln. Tosca-Regisseur Lukas Hemleb kehrt mit der meist gespielten Oper des 19. Jhd. zurück.
Musikalische Leitung Daniel Carlberg Regie Lukas Hemleb
Choreografie Joanna O’ Keeffe Bühne Gianni Carluccio
Kostüme Falk Bauer Choreinstudierung Lam Tran Dinh
Mit Bogna Bernagiewicz, Daniela Bruera, Mae Dettenborn, Lori Guilbeau / Agnieszka Hauzer, Johanna Kahlcke, Hanna Laackmann, Karola Sophia Schmid; Matteo Ferretti, Fred Hoffmann, Martin Rainer Leipoldt, Michael Müller, Timo Riihonen, Anton Rositskiy, Ks. Jörg Sabrowski, Tomohiro Takada, Joao Terleira, Matthias Tönges, Thomas Wischer und dem Opern- und Extrachor des Theaters Kiel

Sonntag, 9. Oktober, 18.00 Uhr · Opernhaus
RIGOLETTO
Oper von Giuseppe Verdi
in italienischer Sprache mit Übertiteln
Mit der Titelfigur eines hässlichen Hofnarren wies Verdi dem realistischen Musiktheater schon 1851 den Weg! Rigoletto lebt zwei Leben, die er strikt voneinander trennt: ein Berufsleben als Höfling des Herzogs von Mantua und ein Privatleben als überbesorgter Vater seiner Tochter Gilda. Eines Tages wird Rigoletto für seinen erbarmungslosen Spott verflucht. Von nun an klebt dieser Fluch an ihm, er nimmt ihn mit nach Hause und schließlich wird ausgerechnet Gilda sein Opfer! Der Fluch hat gesiegt und wartet auf sein nächstes Opfer …
Musikalische Leitung Georg Fritzsch Regie Fabio Ceresa
Choreografie Mattia Agatiello
Bühne Domenico Franchi Kostüme Giuseppe Palella
Choreinstudierung Lam Tran Dinh
Mit Bogna Bernagiewicz / Hanna Laackmann, Mae Dettenborn /
Johanna Kahlcke, Hye Jung Lee, Tatia Jibladze; Yoonki Baek, Amartuvshin Enkhbat / Stefano Meo, Matteo Ferretti, Dominic Große, Fred Hoffmann, Timo Riihonen, Kemal Yas¸ar, Myunghun Yoo; Herrenchor des Theaters Kiel

Wiederaufnahmen

Theater Kiel / Spatz und Engel © struck-foto

Theater Kiel / Spatz und Engel © struck-foto

Samstag, 8. Oktober, 19.00 Uhr · Opernhaus
SPATZ UND ENGEL
Die Geschichte der Freundschaft von Edith Piaf und Marlene Dietrich
Ein Theaterstück mit Musik von Daniel Große Boymann und Thomas Kahry
»Heike Wittlieb und Fenja Schneider können sowieso alles, Schlagerleichtigkeit wie Chanson-Melancholie« schrieben die KN begeistert über die Premiere. Nun kehren sie als Ikonen Marlene Dietrich und Édith Piaf und ihren unvergesslichen Songs zusammen mit Marie Kienecker, Linda Stach, Florian Hacke und Sebastian Rousseau auf die Opernhausvorbühne zurück.

Theater Kiel / Tosca © struck-foto

Theater Kiel / Tosca © struck-foto

Samstag, 15. Oktober, 19.30 Uhr · Opernhaus
TOSCA
Oper von Giacomo Puccini
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Großes Kino auf der Opernbühne: die visuell innovative Inszenierung von Puccinis Opernthriller um Operndiva Floria Tosca, die in die Fänge des sadistischen Polizeipräsidenten Scarpia gerät, ist mit den am Originalschauplatz gedrehten Videos von Luca Scarzella in der Regie von Lukas Hemleb wieder zu erleben!


OPER Extra


Samstag, 17. September, 17.00 Uhr · 1. Foyer Oper
Operncafé: DIE HUGENOTTEN
Über die längst überfällige Wiederentdeckung Giacomo Meyerbeers, die Aktualität der Hugenotten und mehr sprechen Regieteam, musikalische Leitung und Dramaturgie.
Montag, 26. September, 20.00 Uhr · 1. Foyer Oper
STREICHTRIO / QUARTETT / QUINTETT
Die Geigerinnen Nora Piske-Förster und Rie Goji, die Bratschisten Marie Yamanaka und Hendrik Vornhusen und Cellist Ingo Zander aus dem Philharmonischen Orchester präsentieren Zoltán Kodálys »Serenade für 2 Violinen und Viola«, op. 12, Leos Janáceks Streichquartett Nr. 1 und Johannes Brahms’ Streichquintett G-dur, op. 111.

Samstag, 1. Oktober, 17.00 Uhr · 1. Foyer Oper
Operncafé: RIGOLETTO
Regieteam, musikalische Leitung und Dramaturgie stellen Giuseppe Verdis zukunftsweisendes Erfolgswerk und ihre Interpretation vor. Ensemble-mitglieder präsentieren musikalische Ausschnitte.

Montag, 17. Oktober, 20.00 Uhr · 1. Foyer Oper
FANTASTISCHE KLARINETTENKLÄNGE
Das Konzertprogramm von Ishay Lantner, Klarinettist des Philharmonischen Orchesters, ergänzt den Opernspielplan. Zu hören sind Fantasien für Klarinette und Klavier über Puccinis Tosca und Verdis Rigoletto, Fantasiestücke und Romanzen von Robert Schumann für Klarinette und Klavier sowie Lieder von Puccini, Verdi, Schumann und Giacomo Meyerbeer. Mit Ishay Lantner u.a.

Dienstag, 27. September, 4., 11., 18. und 25. Oktober 22.00 Uhr · 3. Foyer Oper
Lesung: DIE INSEL DES ZWEITEN GESICHTS
Albert Vigoleis Thelen schildert in seinem Roman lustvoll fabulierend das Leben auf Mallorca in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Er und seine Frau bestreiten ihren Lebensunterhalt mit Stadtführungen, Sprachunterricht und Übersetzungen, bis die Nationalsozialisten an die Macht kommen, und Vigoleis sogar in Mallorca feststellen muss: »Gegen den Strom schwimmen erfordert starke Arme.«
Gastspiele

Montag, 10. Oktober, 20.00 Uhr · 1. Foyer Oper
CLAIRE WALDOFF – ICH WILL ABER GERADE VOM LEBEN SINGEN
Wollen Sie wissen, ob er denn nun Hermann heeßt oder wer da mit Lehm schmeißt? Antwort gibt Claire Waldoff alias Sigrid Grajek. Die Begeisterung über Sigrid Grajeks musikalisches Portrait der Berliner Kabarettistin und Sängerin war und ist so groß, dass sie ein weiteres Mal im Kieler Opernhaus gastiert. Klavier: Stefanie Rediske.
In der Reihe »Musik der Kulturen«der Volksbühne

Sonntag, 30. Oktober, 15.00 Uhr · 1. Foyer Oper
Tom Kyle Puppentheater: Das Räuberstück
»Das Räuberstück – ein Kasperspiel für kleine und große Menschen« kommt wieder! Der Kieler Puppenspieler Peter-Michael Krohn lässt die gute alte Zeit des salonfähigen Kaspertheaters wiederaufleben und überspringt mit Wortwitz, Spielleidenschaft und Improvisation die Grenze zwischen Bühne und Zuschauerraum.
Montag, 31. Oktober, 20.00 Uhr · 1. Foyer Oper
WIR IN SCHLESWIG-HOLSTEIN: »Musik für Flöte«
Acht Flötistinnen aus der Klasse von Prof. Angela Firkins präsentieren Flöten-musik aus vier Jahrhunderten. Ein Konzert der Musikhochschule Lübeck


orchesterkiel*


Sonntag, 11. September, 11.00 Uhr · Kieler Schloss
Montag, 12. September, 20.00 Uhr · Kieler Schloss
1. Philharmonisches Konzert
Max Reger (1873 – 1916) lavierkonzert f-Moll, op. 114
Johannes Brahms (1833 – 1897) . Sinfonie D-Dur, op. 73
Solist Gerhard Oppitz (Klavier) – Artist in Residence
Dirigent Georg Fritzsch
Einführung um 10.15 Uhr bzw. 19.15 Uhr

Sonntag, 18. September, 12.00 Uhr · Kieler Gelehrtenschule (Aula)
1. Musikalische Matinee
Im Abendrot
Franz Schubert Oktett F-Dur, D 803
Ensemble Xtour
Samstag, 1. Oktober, 18.00 Uhr · nsgarkirche
Klassisch Beflügelt – 1. Konzert
Quintettrausch
Max Reger Klavierquintett Nr. 2 c-Moll, op. 64
Johannes Brahms Klavierquintett f-Moll, op. 34
Maximilian Lohse und Katharina Hoffmann (Violine), Marie Yamanaka (Viola), Paul Füssinger (Violoncello), Gerhard Oppitz (Klavier) – Artist in Residence

Donnerstag, 6. Oktober, 20.00 Uhr · ieler Schloss
Eröffnungskonzert der Baltic Horse Show
Das kulturelle Highlight der Baltic Horse Show: wie üblich mit zahlreichen Hits aus der Opern- und Konzertliteratur.
Dirigent Georg Fritzsch

Samstag, 8. Oktober
REGER-NACHT
Teil 1 : 19.30 Uhr · nsgarkirche
Mit Werken von Max Reger und Wilhelm Stenhammar
Maximilian Lohse (Violine), Marie Yamanaka (Viola),
Andreas Koller (Orgel), Sofia Gülbadamova (Klavier), Madrigalchor Kiel, Dirigentin Friederike Woebcken
Teil 2 : 21.30 Uhr · t. Nikolaus-Kirche
Mit Werken von Max Reger
Su-Yun Lee (Violine), Marie Yamanaka (Viola),
Frauke Rottler-Viain (Violoncello), Werner Parecker (Orgel)
Teil 3 : 23.30 Uhr · ikolaikirche
Mit Werken von Max Reger und Hugo Wolf
Dörte Blase (Sopran), Frauke Rottler-Viain (Violoncello)
Volkmar Zehner (Orgel), Vokalensemble der CAU zu Kiel
Dirigent Bernhard Emmer

Sonntag, 23. Oktober, 11.00 Uhr · Kieler Schloss
Montag, 24. Oktober, 20.00 Uhr · Kieler Schloss
2. Philharmonisches Konzert
Edvard Grieg (1843 – 1907) onzertouvertüre Im Herbst, op. 11
Jean Sibelius (1865 – 1957) iolinkonzert d-Moll, op. 47 Dimitri Schostakowitsch (1906 – 1975) 0. Sinfonie e-Moll, op. 93
Solist Marc Bouchkov (Violine)
Dirigent Rani Calderon
Einführung um 10.15 Uhr bzw. 19.15 Uhr

Sonntag, 30. Oktober, 18.00 Uhr · Kieler Schloss
1. Extrakonzert Con Spirito
Tom Gaebel: SINATRA TRIBUTE
Anlässlich von Sinatras 100. Geburtstag im Jahr 2015 konzipierte der Sänger und Entertainer Tom Gaebel eine Show, die ganz im Zeichen seines legendären Vorbilds steht. Und es hätte dafür beileibe keinen besseren gegeben als Gaebel, denn der »deutsche Sinatra« gilt als europaweit bester Interpret von Sinatras weltberühmten Songs. Freuen Sie sich auf einen glanzvollen Abend der musikalischen Extraklasse in bester Las-Vegas-Tradition!
Dirigent Georg Fritzsch


ballettkiel*


Wiederaufnahme

Theater Kiel / Dornrschen © struck-foto

Theater Kiel / Dornrschen © struck-foto

Sonntag, 25. September, 18.00 Uhr · Opernhaus
DORNRÖSCHEN
Zum Spielzeitauftakt zeigt das Ballett Kiel Yaroslav Ivanenkos Neuinterpretation von Tschaikowskis Dornröschen, in der der Kieler Chefchoreograf das bekannte Märchen mit Hans Christian Andersens Erzählung » Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzchen « verknüpft. Ein armes Mädchen steht auf der Straße und versucht, Streichhölzer zu verkaufen. Sehnsüchtig schaut es durch die hellerleuchteten Fenster eines Schlosses. Dort wird auf einem Fest ein Ausschnitt aus Dornröschen aufgeführt. Plötzlich nehmen die Fliederfee und der geheimnisvolle Carabosse das Mädchen mit in die traumhafte Dornröschen-Welt.

Ballett Extra
Samstag, 10. September, 10.00 Uhr · Ballettsaal Opernhaus
Öffentliches Training
Hautnah beim Balletttraining der Profis dabei sein – das geht auch in der Saison 2016 /17! Am 10. September können wieder 50 interessierte Zuschauer im Ballettsaal Platz nehmen. Das Training dauert knapp 1,5 Stunden, der Einlass findet am Parkplatz des Opernhauses statt.

Samstag, 29. Oktober, 10.30 Uhr · Opernhaus
Ballettwerkstatt: COPPÉLIA
Die erste große Premiere im Ballett in der neuen Spielzeit widmet sich einem Klassiker der französischen Ballettkunst: Léo Delibes Coppélia. Eine Woche zuvor gibt Yaroslav Ivanenko Einblicke in die neue Kreation und den Probenprozess. Ab 10.30 Uhr ist die Company beim Training auf der Bühne zu erleben.

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