Braunschweig, Staatstheater Braunschweig, Carmen auf dem Burgplatz – Open Air, 18.08.2018

Staatstheater Braunschweig

Staatstheater Braunschweig © Stefan Koch

Staatstheater Braunschweig © Stefan Koch

 Carmen von Georges Bizet
Burgplatz Open Air – 18.8. – 5.9.2018

Das Staatstheater Braunschweig zeigt Georges Bizets mitreißende Oper Carmen ab 18. August 2018 als Sommer-Open-Air im einzigartigen historischen Ambiente des Burgplatzes.

Staatstheater Braunschweig / Carmen - Burgplatz - © Staatstheater Braunschweig

Staatstheater Braunschweig / Carmen – Burgplatz – © Staatstheater Braunschweig

Vom 18. August bis 05. September 2018 wird der Braunschweiger Burgplatz wieder zur großen Freiluftbühne: Gemeinsam mit BS ENERGY zeigt das Staatstheater Braunschweig Georges Bizets weltberühmte Oper Carmen, die Garant für mitreißende Rhythmen und Melodien ist. »Mit Bizets Welterfolg Carmen möchten wir an den Start des erfolgreichen Sommer-Open-Airs auf dem Burgplatz vor 15 Jahren erinnern und uns nach einem Abstecher in die Musicalwelt in den vergangenen zwei Jahren erneut der Oper widmen. Unsere Sängerinnen Jelena Kordic und Carolin Löffler sind für die Titelpartie der Carmen eine Idealbesetzung, und mit Generalmusikdirektor Srba Dinic haben wir einen erstklassigen Dirigenten am Pult«, freut sich Dagmar Schlingmann, Generalintendantin des Staatstheaters Braunschweig. »Als in Braunschweig verwurzeltes Unternehmen möchten wir zur kulturellen Vielfalt und damit zur Lebensqualität in der Region beitragen«, sagt Julien Mounier, Vorstandsvorsitzender von BS ENERGY. »Mit seiner einzigartigen Mischung aus Geschichte und Kultur ist das Burgplatz Open Air aus dem kulturellen Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken. Als Förderer der Region freuen wir uns, dass diese gute Zusammenarbeit mit ›Carmen‹ bereits ihren 16. Geburtstag feiert.«

Staatstheater Braunschweig / Carmen - Burgplatz - Srba Dinic, Nana Dzidziguri, Isabel Ostermann, Dagmar Schlingmann, Julien Mounier, Carolin Löffler © Philipp Ziebart

Staatstheater Braunschweig / Carmen – Burgplatz – Srba Dinic, Nana Dzidziguri, Isabel Ostermann, Dagmar Schlingmann, Julien Mounier, Carolin Löffler © Philipp Ziebart

Seit 2003 ist BS ENERGY Hauptsponsor und rief 2008 gemeinsam mit dem Staatstheater das Projekt »100 Schüler in die Oper« ins Leben. Auch 2018 werden 100 Jugendliche in Workshops und Führungen an das Musiktheater herangeführt. Zum Abschluss lädt BS ENERGY die Schülerinnen und Schüler zu einer Vorstellung auf den Burgplatz ein.

Die ZuschauerInnen des diesjährigen Burgplatz-Open-Air erwartet mit »Carmen« eine Oper, in der die Macht der Verführung, Leidenschaft und Eifersucht im Zentrum stehen und eine Frau für ihre Freiheit und Selbstbestimmung kämpft. Bizets temperamentvolle Musik öffnet dem Werk Tor und Herzen: Sei es der Fandango, die Seguidilla oder die Malagueña – sie alle garantieren mitreißende Rhythmen und das Feuer Spaniens.

Unter der Musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Srba Dinic und in der Inszenierung des österreichischen Regisseurs Philipp M. Krenn erleben Sie Sängerinnen und Sänger des Musiktheaterensembles, das Staatsorchester Braunschweig sowie den Chor und Extrachor des Staatstheaters Braunschweig.


Grabstätte Georges Bizet in Paris © IOCO

Grabstätte Georges Bizet in Paris © IOCO

Sommer-Open-Air mit Carmen von Goerges Bizet
Ab 18. August 2018 auf dem Braunschweiger Burgplatz

Wer kennt sie nicht: Carmens »Habanera«, Escamillos »Toreador«-Lied oder den Chor der Gassenjungen? Georges Bizets Welterfolg gehört zu den meistgespielten Werken der Theaterbühnen – und das, obwohl die Oper bei ihrer Uraufführung am 3. März 1875 gnadenlos unterging. »Ein in höchstem Maße unmoralisches Werk«, lautete damals das Resümee der Fachpresse. Man stieß sich an dem Milieu der ›Zigeuner‹, an dem tragischen Ende der Opéra comique, vor allem aber an der als schamlos empfundenen Protagonistin Carmen. Schon der erste Auftritt der Titelheldin stellte eine sexuelle Provokation dar. Entsprechend der Regieanweisung sollte Carmen in einem kurzen roten Rock, mit zerrissenen Seidenstrümpfen und roten Schuhe die Bühne betreten. Und damit nicht genug: Dem neuen Figurentypus der Femme fatale folgend, ist Carmen ausschließlich auf ihr eigenes Wohl bedacht. Sie folgt einzig der Erfüllung ihres selbst gesteckten Zieles: der Freiheit. Kein Wunder also, dass das damalige Opernpublikum in ihr einen Angriff auf die einzuhaltende Sittlichkeit sah. Doch die Entrüstung währte nicht lange. Schon kurz nach der Uraufführung kletterte Bizets Carmen rasant die Beliebtheitsskala empor und eroberte die Theaterbühnen der Welt. Mehr als 150 Jahre später und mittlerweile 15 Jahre, nachdem mit diesem Werk der Burgplatz als Opern-Spielort eröffnet wurde, ist Carmen nun wieder in Braunschweig zu erleben. Ab dem 18. August verwandelt sich das Burgplatzrund in eine hitzige Arena, brüllt der Braunschweiger Löwe dem feurigen Stier zu und senkt sich die niedersächsische Sonne über der ihr Leben aushauchenden Femme fatale.

Premiere Burgplatz:  Sa 18.08.2018 19:30 Uhr,  Weitere Vorstellungen: So 19.08.2018 19:30 Uhr, Di 21.08.2018 19:30 Uhr, Mi, 22.08.2018 19:30 Uhr, Do 23.08.2018 19:30 Uhr, Fr 24.08.2018 19:30 Uhr, So, 26.08.2018 14:30 & 19:30 Uhr, Di 28.08.2018 19:30 Uhr, Mi 29.08.2018 19:30 Uhr,, Do 30.08.2018 19:30 Uhr, Fr 31.08.2018 19:30 Uhr, Sa 01.09.2018 19:30 Uhr, So, 02.09.2018 19:30 Uhr, Mo 03.09.2018 19:30 Uhr, Di 04.09.2018 19:30 Uhr, Mi, 05.09.2018 19:30 Uhr;

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Saarbrücken, Saarländisches Staatstheater, Premiere Rigoletto von Verdi, 07.05.2016

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Saarländisches Staatstheater Saarbrücken

Saarbrücken / Saarlaendisches Staatstheater © Marco-Kany

Saarbrücken / Saarlaendisches Staatstheater © Marco-Kany

Premiere Rigoletto am Samstag, 7. Mai 2016 um 19:30 Uhr
Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi

Musikalische Leitung: Christopher Ward
Halbszenische Neufassung des »Rigoletto in der Völklinger Hütte«
nach einer Inszenierung von Dagmar Schlingmann
Szenische Einrichtung: Gaetano Franzese
Herren des Opernchores des Saarländischen Staatstheaters, Saarländisches
Staatsorchester
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.
Dauer: 3 Stunden

Weitere Vorstellungen
13.05.2016 / 03.06.2016 / 29.06.2016 / 09.07.2016

Interpretation Christopher Ward

Saarländisches Staatstheater / Christopher Ward © Laura Halm

Saarländisches Staatstheater / Christopher Ward © Laura Halm

Die menschliche Essenz im Spannungsfeld der Natur
Zwei Opern mit völlig verschiedenen Charakteren und Kontext – die imaginäre Fantasy-Welt von Rusalka in krassem Gegensatz zum politisch intriganten Hof von Mantua in Rigoletto – verbunden durch eine zentrale, erzählerische Achse: Menschen, die sich in die Essenz ihres Gegenübers verliebt haben und deren Liebesglück durch die Zugkräfte ihrer unterschiedlichen Perspektiven, Werte und Erfahrungen vereitelt wird.

Die Musik beider Werke verkörpert diese Essenz und macht sie nahezu greifbar – die Beseeltheit von Rusalka, die Romantik des Prinzen; Gildas Reinheit neben dem Hedonismus des Herzogs (gemäßigt von einem ehrlichen, aber allzu flüchtigen Willen zur Veränderung). Während sich die Erzählung, von der Musik untermalt, entfaltet, wird klar, dass ihre Zuneigung und ihr Idealismus ebenso wahrhaftig sind, wie der starke Kontrast ihrer naturbedingten Lebenswirklichkeiten, der eine Realisierung ihrer individuellen Utopien unmöglich macht. Nimmt man nun noch die väterliche Liebe und Lebenserfahrung von Vodník und Rigoletto hinzu (Letzerer stärker, intensiver, besitzergreifender), dann gewinnen beide Opern durch die Reibung ihrer Protagonisten gegen Ende ihres tragischen Finales eine zunehmend dramatische Dynamik.

Es ist aber die Musik selbst als Verkörperung der Natur, die diese Flugbahnen der möglichen Ergebnisse drastisch verkürzt. Die Wasserwelt von Rusalka wird hörbar durch Bewegungen von Sonne und Mond beeinflusst – die Gravitationswechsel in den Gezeiten sind so klar wie die strahlende Erscheinung eines Sonnenaufgangs. Diese Bewegungen geben dem Werk seinen bemerkenswert dramatischen Fluss und damit dem Drama seinen Schwung, wie auch eine Ausschilderung seiner bedeutenden Stimmungen und Ereignisse. Und es ist der Sturm im 3. Akt von Rigoletto, der seine Protagonisten schaurig ihrem unglücklichen Schicksal entgegen zu treiben scheint – auch die Charaktere selbst bemerken die Anomalie des darauf folgenden, letztendlich verhüllenden Wetters, das dazu dient, die Energie der Atmosphäre wie auch der dramatischen Situation freizulassen. Beide Komponisten haben externe Naturkräfte angeschirrt, um das Timing und die Unausweichlichkeit des Dramas zu stärken.

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Saarbrücken, Saarländisches Staatstheater, 220.000 Besucher in der Spielzeit 2014/15, IOCO Aktuell, 16.01.2016

Januar 18, 2016 by  
Filed under IOCO Aktuell, Saarländisches Staatstheater

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Saarländisches Staatstheater Saarbrücken

Saarbrücken / Saarlaendisches Staatstheater © Marco-Kany

Saarbrücken / Saarlaendisches Staatstheater © Marco-Kany

SST mit 220.000 Besuchern in der Spielzeit 2014/15

Das Saarländische Staatstheater (SST), Generalintendantin Dagmar Schlingmann, konnte die Besucherzahlen der vorherigen Saison in der Spielzeit 2014/2015 steigern. Insgesamt 219.898 Zuschauer besuchten alle Spielstätten und die auswärtigen Vorstellungen des Theaters. Das waren über 12.000 Besucher mehr als im Vorjahr. »Ich freue mich über dieses Ergebnis. Es zeigt, dass die Menschen unser vielseitiges Programm annehmen. Wir spüren, dass wir nach der Außer-Haus-Spielzeit das ganze Haus wieder zur Verfügung haben und nehmen nun volle Fahrt voraus. Auch die aktuelle Spielzeit läuft vielversprechend«, erklärt Dagmar Schlingmann.

Saarbruecken / Intendantin Dagmar Schlingmann © Bjoern Hickmann

Saarbruecken / Intendantin Dagmar Schlingmann © Bjoern Hickmann

Über zwei Entwicklungen ist die Generalintendantin besonders glücklich: Eine Steigerung gab es bei den Sinfoniekonzerten in der Congresshalle unter dem neuen Generalmusikdirektor des SST, Nicholas Milton, mit 14.021 Klassikfans (Vorjahr: 12.367). Ballettdirektor Stijn Celis konnte in seiner ersten Saison mit insgesamt 21.013 Besuchern bei 47 Vorstellungen (Vorjahr: 21.562 bei 53 Vorstellungen) das hohe Niveau halten und die Ballettfans abholen. Der Publikumsrenner war hier Peer Gynt mit 11.649 Besuchern. »Wir können uns glücklich schätzen, dass wir mit Stijn Celis und Nicholas Milton zwei so hochkarätige, international anerkannte Künstler für unser Haus gewinnen konnten«, sagt Dagmar Schlingmann. Nicholas Milton ist für den GRAMMY AWARD nominiert. In der Kategorie »Best Classical Instrumental Solo« ist das Live-Album »Grieg & Moszkowski: Piano Concertos« unter den Nominierungen, das Nicholas Milton mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern eingespielt hat. Die Verleihung der 58. GRAMMY AWARDS findet am 15. Februar 2016 in Los Angeles statt. Stijn Celis wird am 16. Januar am Saarländischen Staatstheater mit Platée mit einer ganz besonderen Premiere aufwarten. Er debütiert als Opernregisseur und leitet die erste große Produktion, die spartenübergreifend von der Oper und dem Ballett des SST realisiert wird.

Das Schauspiel des SST konnte insgesamt zulegen. 66.686 Menschen kamen zu den Vorstellungen im Großen Haus und der Alten Feuerwache in der Saison 2014/15 (Vorjahr: 59.785). Spitzenreiter waren hier Volpone und das Stück Supergute Tage.  Die kleinste Spielstätte des SST, die sparte4, konnte das Rekordniveau des Vorjahres von 10.000 Besuchern halten. Der Flaschenteufel kam hier beim Publikum besonders gut an. Wie in jedem Jahr zog das Weihnachtsmärchen Groß und Klein an; Eine Weihnachtsgeschichte sahen 29.319 Zuschauer. Aufführungen des Saarländischen Staatstheaters wurden zudem bei renommierten Festivals in Deutschland gezeigt, so beispielsweise Das Geld bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen oder bei den Mühlheimer Theatertagen das Stück Wunsch und Wunder.

Das Musiktheater des SST ist bei den Besuchern sehr beliebt und konnte ebenfalls eine Steigerung erzielen; insgesamt 59.571 Menschen sahen die Aufführungen (Vorjahr: 51.494). Der Fliegende Holländer war der Opernhit im Großen Haus. Das Musical Paradise of Pain von Frank Nimsgern lockte 15.396 Musikbegeisterte ins Saarländische Staatstheaters. »Die Zahlen des Musicals sind gut. Leider hatten wir mit dem superheißen Sommer eine unerwartet große Konkurrenz. Da wäre ansonsten noch mehr drin gewesen«, betont Dagmar Schlingmann.

Professor Matthias Almstedt, Kaufmännischer Direktor des SST, hob hervor, dass die hohe Qualität sowie die Vielfalt der Vorstellungen und Konzerte ausschlaggebend für den Erfolg beim Publikum seien. »Dass wir trotz der immer größerer werden Konkurrenz von Veranstaltungen um das Saarländische Staatstheater herum diese Zahlen erzielen, verdanken wir nicht nur den wunderbaren Akteuren auf der Bühne, sondern ebenso unseren unermüdlichen und hervorragenden Kolleginnen und Kollegen hinter den Kulissen.«
Bundesweit im Blickpunkt war das Saarländische Staatstheater am 14. November 2015: Da wurde mit dem FAUST der renommierteste deutsche Theaterpreis verliehen. Die Veranstaltung des Deutschen Bühnenvereins war geprägt von den Terroranschlägen in Paris, die sich einen Abend zuvor in der französischen Metropole ereignet hatten. Die Gala begann mit einer Schweigeminute für die Opfer. »Das war eine Situation, in der es um viel mehr ging als um eine Preisverleihung: um Solidarität mit unseren französischen Nachbarn, Zusammenhalt, Zeichensetzung, Trauerarbeit. Es war richtig, die Veranstaltung durchzuführen, alles andere wäre ein absolut falsches Signal gewesen», betont Dagmar Schlingmann.

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