Dortmund, Theater Dortmund, Weihnachtsprogramm – Online,24.12.2020 – 01.01.2021

Dezember 21, 2020 by  
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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Theater Dortmund  –  Frohe Kunde: Weihnachten findet statt!
Weihnachtsprogramm – 24. Dezember 2020 bis 1. Januar 2021

Damit Weihnachten in Zeiten des Lockdown nicht allzu melancholisch ausfällt, startet das Theater Dortmund vom 24. Dezember 2020 bis zum 01. Januar 2021 das große Online-Weihnachtsprogramm. Große Opern, bezaubernde Ballette, majestätische Konzerte, extravagante Schauspiele und anarchisches Kinder- und Jugendtheater können kostenlos und gemäß der Corona-Schutzbestimmungen unter www.theaterdo.de/weihnachten gestreamt werden.

Das Publikum kann dieses Jahr sogar mitmachen – und zwar als Weihnachtsmann. Beschenkt wird in diesem Jahr die Obdachlosenhilfe „Gast-Haus e.V.“ Spenden können auf das Konto des Theater Dortmund unter IBAN DE32 440501990001050060, SWIFT-BIG DORTDE33XXX, Sparkasse Dortmund, eingezahlt werden.

Mit dem traditionellen Heiligabendkonzert der Dortmunder Philharmoniker, mit Werken u.a. von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven und Wolfgang Amadeus Mozart, beginnt am 24. Dezember 2020 um 14 Uhr das Online-Weihnachtsprogramm des Theater Dortmund. Noch kurz vor der Bescherung präsentiert das Kinder- und Jugendtheater das diesjährige Weihnachtsmärchen DIE SCHÖNE UND DAS BIEST.

Besonders festlich wird die große WEIHNACHTSGALA am 25. Dezember 2020 um 17 Uhr. Zu sehen sind u.a. Daniel Behle mit der Gralserzählung aus der Oper Lohengrin von Richard Wagner, gefolgt von einer klassisch weihnachtlichen Ensemble-Szene aus dem Ballett  Der Nussknacker von Peter I. Tschaikowsky. Zusammen mit dem Opernchor bringen die Dortmunder Philharmoniker die Weihnachtsouvertüre Vom Himmel hoch von Otto Nicolai. Das Kinder- und Jugendtheater schickt alle Ensemble-Mitglieder ins Weltall, um sich vor dem Corona-Virus zu verstecken und die Akademie stellt unterschiedliche Projekte ihrer Fellows vor. Um 19 Uhr offenbart das Schauspiel einen weiteren Einblick in das Leben und Wirken der Kunstsparte mit der Filmreihe „Abgedreht“.

Das Theater Dortmund lädt alle Besucherinnen und Besucher ein, für die Obdachlosenhilfe „Gast-Haus e.V.“ zu spenden. Spenden für die Obdachlosenhilfe „Gast-Haus e.V.“ werden erbeten auf das Konto des Theater Dortmund: Sparkasse Dortmund, Stichwort: „Weihnachtsspende“
IBAN DE32 440501990001050060, SWIFT-BIG DORTDE33XXX


Das Gesamtprogramm stellt sich wie folgt dar:


24.12.2020

–        14 Uhr:        Heilig-Abend-Konzert (Philharmoniker)
–         16 Uhr:         Weihnachtsmärchen „Die Schöne und das Biest“ (Kinder-    und Jugendtheater)


25.12.2020

–        11 Uhr:         Chorprobe zum Mitmachen (Oper)
–        17 Uhr:         Weihnachtsgala
•        Oper: Daniel Behle in „Lohengrin“ (Gralserzählung)
•        Oper: Opernchor mit „Va pensiero“ aus „Nabucco
•        Ballett: Pas de deux aus „Der Nussknacker
•        Ballett: Ensemble-Szene aus „Der Nussknacker“
•        Philharmoniker: Weihnachtsouvertüre „Vom Himmel hoch
•        Schauspiel: Weihnachtslieder auf der Ukulele
•        KJT: Einzelsequenzen aller Ensemble-Mitglieder
•        Akademie: Projekte der Fellows

–        19 Uhr:        „Abgedreht“ (Schauspiel)


26.12.2020

–        11 Uhr:         „Tschaikowsky“ aus „Rachmaninow I Tschaikowsky”   (Ballett)
–        17.00 Uhr:         „Exsultate, jubilate“ von W.A. Mozart  (Philharmoniker / Oper)


 27.12.2020

–        11.00 Uhr:         Hörspiel „Das Gespenst von Canterville“ (KJT)
–        15.00 Uhr:         „Homewalk – Eine Reise durch Wohnanien“ (KJT)
–        17.00 Uhr:         „Madama Butterfly“ – Ausschnitte G. Puccini (Oper)


28.12.2020

–        11.00 Uhr:         Weihnachtslieder – gesungen vom Opernchor
–        15.00 Uhr:         „Homewalk – Eine Reise durch Wohnanien“ (KJT)
–        17.00 Uhr:         Hörspiel „Fighting Depression“ (Schauspiel)


29.12.2020

–        11.00 Uhr:         Weihnachtslieder – gesungen vom Ensemble der Oper
–        15.00 Uhr:         „Homewalk – Eine Reise durch Wohnanien“ (KJT)
–        17.00 Uhr:         Symphonie KV 319 B-Dur von W.A. Mozart (Philharmoniker)


30.12.2020

–        11.00 Uhr:         5 aus „17×1“ (Schauspiel)
–        17.00 Uhr:         „Schwanensee“ von P.I. Tschaikowsky (Ballett)
–        18.00 Uhr:         „Homewalk – Eine Reise durch Wohnanien“ (KJT)


31.12.2020

–        18.00 Uhr:         „Homewalk – Eine Reise durch Wohnanien“ (KJT)
–        20.00 Uhr:         „Ein Mittsommernachtstraum“ von Alexander Ekman (Ballett)


01.01.2020

–        19.00 Uhr:         „Abgedreht“ (Schauspiel)


—| Pressemeldung Theater Dortmund |—

Kiel, Theater Kiel, Publikumsumfrage zur Relevanz der Kultur im Leben, IOCO Aktuell 09.12.2020

Dezember 8, 2020 by  
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Theater Kiel

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

 Publikumsumfrage des Theater und Musikfreunden Kiel 

»Das Leben ist still ohne lebendige Kultur«

Generalintendant Daniel Karasek des Theater Kiel und Generalmusikdirektor Benjamin Reiners sowie die Vorsitzende der Musikfreunde, Selke Harten-Strehk stellten die Ergebnisse einer gemeinsam vom Theater Kiel und dem Verein der Musikfreunde Kiel initiierten Online-Umfrage zum Theater- und Konzertbesuch während der Corona-Pandemie vor.

An der Umfrage beteiligten sich 1.228 Menschen, von denen 616 im September und Oktober Theater und Konzertebesucht hatten. Die Teilnehmenden der Umfrage bildeten das Publikum sowohl in der Geschlechteraufteilung (64 % weiblich, 35 % männlich, 1 % andere) als auch in der Altersstruktur (45,1 % der Teilnehmenden sind zwischen 50 und 69 Jahrealt) recht genau ab.

In der Umfrage zeigte sich im Besonderen, dass diejenigen, die Veranstaltungen während der Corona-Pandemie besucht haben, den Hygiene-Konzepten in den verschiedenen Spielstätten vertrauen und sich nur sehr selten »corona-unsicher« gefühlt haben (3,5 %). Ferner sah eine überwiegende Mehrheit der Teilnehmen-den keinen sicherheitsrelevanten Unterschied zwischen der Obergrenze von 100 und 250–300 Personen in den Spielstätten des Theater Kiel und im Konzertsaal Kieler Schloss (78 %). Rund 80 % der Teilnehmenden würde Veranstaltungen auch mit durchgehender Maskenpflicht besuchen.

Benjamin Reiners freute sich über die Ergebnisse der Umfrage, die »eine Bestätigung unserer ausgearbeiteten Hygienekonzepte sind. Wir können die Ergebnisse der Umfrage als Rückendeckung in der Argumentation gegenüber der Politik wunderbar verwenden.«

Lucia di Lammermoor am Theater Kiel – aus normalen Tagen
youtube Trailer Theater Kiel
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Publikumsumfrage zu Veranstaltungen in September / Oktober 2020

Umfrage-Antworten – Freitexte (Auswahl)
Begründungen für keine Besuche:

„Zuviel Corona im Kopf…mir erschien es als schwierig, die eine der wenigen Karten zu ergattern…“ |„Weil kein für mich interessantes Stück angeboten wurde“ | „Weil ich bei der Arbeit sehr viel Kontakt zu anderen Menschen habe, und dort die geltenden Abstandsregeln nicht durchgehend eingehalten werden können. Entsprechend möchte ich kein Risiko für andere sein.“ | „Weil ich terminlich längerfristig planen muss und ein Monat im Vorlauf nicht reicht.“

„Mein Ehemann und ich warten sehnsüchtig auf den Beginn von Theatervorstellungen und Konzerte des Philharmonischen Orchesters ohne Corona.“

„Ich freue michauf die Zeit „danach“. Kultur fehlt!“

„Corona hemmt leider meine Spontanität für Veranstaltungen…“

Ein romantischer Flug über Oper und Rathaus Kiel
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Anmerkungen der Kulturfreunde

„Gäste Ihrer Veranstaltungen haben mir gesagt, dass Ihr Hygienekonzept z.B. in der Oper sehr gut gewesen sein soll, deswegen bedaure ich sehr, dass es keine Vorstellungen gibt. Halten Sie durch, bleiben Sie gesund. Ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehen.“

„Ich finde, es wird zu wenig in die Öffentlichkeit vermittelt, inwieweit die Klimaanlagen dem Stand der Infektionslage entsprechen bzw. was dafür getan wurde.“

„Ich wünsche allen, dass sie gesund durch die Krise kommen und etwas mehr Planungssicherheit von Seiten der Politik, dass die Veranstalter nicht so viel Stress mit ständigen Umplanungen und Umbuchungen haben.“

„Ich brauche Musik wie Milch und Brot.“„Danke für Ihre Mühen zur gewissenhaften Anwendung des Hygienekonzepts!“

„Bleibt gesund und macht weiter.“

„Ich hoffe das Theater Kiel wird die Krise überlebt.“„Vielen herzlichen Dank, dass Sie in dieser schwierigen Zeitaufgeführt haben, und Sie ständig Möglichkeiten aussuchen. Respekt!“

„Es ist super, dass es diese Umfrage gibt! Sie sollte vielleicht in einigen Wochen wiederholt werden. Denn unsere Gesellschaft braucht Kultur und deshalb sollten sich bei Veranstaltungen alle möglichst sicher fühlen,um gerne wiederzukommen.“

„Theater, Musik und Tanz sind lebenswichtig 🙂 Viel Kraft und Geduld Ihnen allen.“„Ich war so froh über die Möglichkeit, wieder Konzerte besuchen zu können in dieser doch anstrengenden Pandemiezeitund sehr zufrieden mit den Hygiene -/ Sicherheitsvorkehrungen; das Ende der Konzerte im November habe ich sehr bedauert und halte espersönlich für nicht verhältnismäßig und sinnvoll.“„Wir Kieler schaffen das schon :)“

„Ja! Es ist unglaublich schade, dass gerade Theater und Oper geschlossen sind! Die Mühen des Theaters Kiel sind einfach nur zu loben!!!“„Haltet durch! Ihr seid systemrelevant! ;-)“

„Ich habe mich bei allen Veranstaltungen dank der Hygienevorschriften immer sehr sicher gefühlt.Danke für Ihre Mühe.“

„Große Anerkennung für Ihre zusätzlichen Mühen, dass wir überhaupt Konzerte besuchen konnten und auch für diese Umfrage.“

„Sehr gute Online-Plattform für eine Umfrage. Ausgefüllt auf meinem Handy, 1a.“ [Plattform: typeform]

„Es ist bewundernswert, wie flexibel sich die Kulturschaffenden auf die erschwerten Bedingungen eingestellt haben und daher in keiner Weise nachzuvollziehen, dass kulturelle Veranstaltungen abgesagt werden müssen. Nirgends sitzt man so „geordnet“ und sicher. Bittenicht aufgeben und Möglichkeiten finden, mehr „Druck zu machen“.“

„Für mich waren Kunst und Kultur im Sinne von Konzert/Bühne/ Vernissage etc. immer sehr wichtig. Dieser Verlust/Verzicht ist mir schmerzlich bewusst geworden.“

„Ich hoffe, Sie verlieren nicht den Mut. Denn das was Sie machen ist toll und bewegt Menschen!“

„Es war alles super organisiert. Für uns waren die Theaterabende ein Highlight und Genuss in dieser Zeit. Wir freuen uns auf die nächste Spielzeit.“

„Musik ist systemrelevant. Sie trägt ganz erheblich vor allem zu meiner seelischen Gesundheit bei. Ein Leben ohne Musik ist möglich, aber sinnlos.“

„Das Leben ist still ohne lebendige Kultur.“

„Könnte man Theaterstücke streamen?“

„Ich hoffe und bete, dass der Kultur in dieser Zeit und später mehr Wichtigkeit und Anerkennung von Seiten der Politik zukommt, damit unser Leben lebenswert bleibt! Sie ist unverzichtbar wertvoll!“

„Ich bin voller Bewunderung und Freude über ihr Durchhaltevermögen, ihre genialen Ideen und deren Umsetzung und hoffe für uns alle Theaterfreunde, daß es so schnell wie möglich wieder „normal“ wird. Es ist das beste Geistesfutter und Lebensmittel für mich –toitoitoi!“

»Das Leben ist still ohne lebendige Kultur«

—| IOCO Aktuell Theater Kiel |—

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Bryan Arias erhält den Deutschen Theaterpreis DER FAUST, 21.11.2020

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Choreograf Bryan Arias erhält den Deutschen Theaterpreis »DER FAUST« 2020 für seine Produktion »29 May 1913« mit dem Hessischen Staatsballett

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden und das Staatstheater Darmstadt freuen sich sehr über die Auszeichnung von Bryan Arias in der Kategorie »Choreografie« für seine Arbeit »29 May 1913«. Diese Choreografie über die skandalumwitterte Pariser Uraufführung von Igor Strawinskis »Frühlingsopfer« feierte im Rahmen des Doppeltanzabends »Le sacre du printemps« am 29. Februar 2020 am Staatstheater Darmstadt Premiere. Das Hessische Staatsballett war bisher viermal für den FAUST-Preis nominiert. Es ist nun die zweite Auszeichnung.

»Wir sind sehr stolz auf unser Hessisches Staatsballett!«, freuen sich Uwe Eric Laufenberg, Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, und Karsten Wiegand, Intendant des Staatstheaters Darmstadt.

»Ich bin sehr glücklich, dass wir Bryan Arias beauftragen konnten, diese Produktion für uns zu schaffen, und dass das Ergebnis dieser inspirierenden Zusammenarbeit nun mit dem wichtigsten deutschen Theaterpreis belohnt wird«, betont Bruno Heynderickx, Ballettdirektor des Hessischen Staatsballetts.

Am Samstag, den 21. November 2020 wurde im Staatstheater Hannover der Deutsche Theaterpreis »DER FAUST« coronabedingt digital verliehen. Ausgezeichnet wurden Künstlerinnen und Künstler, deren Arbeit wegweisend für das deutsche Theater ist. »DER FAUST« ist ein nationaler, undotierter Theaterpreis, der auf die Leistungskraft und künstlerische Ausstrahlung der Theater aufmerksam macht und diese würdigt.

Der Deutsche Theaterpreis »DER FAUST 2020« wird gefördert durch die Kulturstiftung der Länder, die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste und den Deutschen Bühnenverein.

Die Wiederaufnahme am Staatstheater Darmstadt und die Premiere am Hessischen Staatstheater Wiesbaden sind in Abhängigkeit der Coronasituation noch in dieser Spielzeit geplant.

—| Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden |—

Berlin, Deutscher Musikrat, Regelungen für Soloselbstständige, November 2020

November 19, 2020 by  
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Deutscher Musikrat 

Berliner Dom © IOCO

Berliner Dom © IOCO

Hart erkämpfte Neustarthilfe: Deutscher Musikrat begrüßt Regelungen für Soloselbstständige in den Überbrückungshilfen III

Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier haben darüber informiert, dass vom Corona-Lockdown im November betroffene Soloselbstständige erstmals finanzielle Hilfen beantragen können, die für Lebenshaltungskosten verwendet werden dürfen. So haben Soloselbstständige im Rahmen der „Novemberhilfen“ Anspruch auf eine Art fiktiven Unternehmerlohn, der bis zu 75% ihres durchschnittlichen Monatseinkommens von 2019 umfasst. Zudem sollen sie durch die sog. „Neustarthilfe für Soloselbstständige“ für Januar 2021 bis Juni 2021 einen Gesamtbetrag von bis zu 5000 Euro als nicht rückzahlbaren Zuschuss erhalten. Anträge können voraussichtlich ab Ende November gestellt werden.

Hierzu Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „Der Deutsche Musikrat begrüßt das dringend benötigte Hilfsprogramm für Soloselbstständige und dankt Kulturstaatsministerin Monika Grütters für ihr beharrliches Engagement. Nach Monaten der intensiven kulturpolitischen Arbeit für eine berufliche und finanzielle Perspektive der Soloselbstständigen bieten die ‚Novemberhilfen‘ und die ‚Neustarthilfe für Soloselbstständige‘ nun für viele – ob direkt oder indirekt von dem neuerlichen Corona-Lockdown betroffen – einen finanziellen Hoffnungsschimmer. Wichtig ist jetzt, dass die Hilfen auch rasch und unbürokratisch bei den Soloselbstständigen ankommen: Eine schnelle Abwicklung der Anträge wie auch eine Nachbesserung in den Antragsregularien sind daher unabdingbar. Denn der erforderliche Nachweis von Soloselbstständigen, dass sie mindestens 80% ihres Umsatzes im Engagement mit vom Lockdown betroffenen Institutionen machen, ist eine unverhältnismäßig hohe Hürde. Eine offene Baustelle ist und bleibt zudem die Frage nach der Wertschätzung, die den Kreativschaffenden und ihrer Arbeit in diesem Land entgegen gebracht wird. Denn Kultur ist weder Freizeitvergnügen noch Sahnehäubchen, sondern lebensrelevant und Voraussetzung  für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Als erster Kulturdachverband forderte der Deutsche Musikrat im März 2020 Überbrückungsgelder für Soloselbstständige. Die wachsende Wahrnehmung der existenzbedrohenden Situation der Soloselbstständigen spiegelte sich auch in einem Beschluss der Wirtschaftsministerkonferenz der Länder vom 07. April 2020 wider sowie in einer Entschließung des Bundesrates vom 05. Juni 2020 für befristete monatliche Pauschalzahlungen an Soloselbstständige in der Corona-Zeit. Das zivilgesellschaftliche Engagement vieler Akteure, u.a.  des Deutschen Musikrates und des Deutschen Kulturrates, hat wesentlich mit dazu beigetragen, dass für die Zeit des zweiten Lockdowns seit November 2020 erstmals ein Hilfsprogramm für Soloselbstständige aufgelegt wurde.

—| Pressemeldung Deutscher Musikrat Berlin |—

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