Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Oper in der Stadt – Juni und Juli 2020

Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Oper Stuttgart © Matthias Baus

 Staatsoper Stuttgart spielt wieder

  70 Vorstellungen – Liederhalle, im Stadtraum, in und vor Opernhaus

·       Ein Auszug:

Der Bayreuther Ring-Regisseur Valentin Schwarz inszeniert ein      „Bühnenfreifestspiel mit dem Staatsopernchor“

2x Operette am Stuttgarter Hafen: Die Blume von Hawaii  und Trouble in Tahiti

Der Operntruck mit Die Geschichte vom Soldaten ist in der Stadt unterwegs

Salon mit Intendant Viktor Schoner und Gästen im Opernhaus

Dritter Teil des Orpheus Instituts vor dem Opernhaus

 Wandelkonzerte im Mercedes-Benz Museum

Neben den bereits angekündigten Projekten wie dem Theaterparcours Wir sind aus solchem Stoff wie Träume sind,  einer Reihe von Sinfonie-, Kammer-, Lied- und Familienkonzerten in der Liederhalle sowie den Aufführungen auf dem Kulturwasen stellt die Staatsoper Stuttgart ihr Programm bis zum Ende der laufenden Saison vor. Rund 70 Aufführungen an den unterschiedlichsten Orten der Stadt beinhalten die kommenden Wochen – Experimentelles steht hier neben Familienfreundlichem, Sinfonisches neben Kammermusikalischem, Theatrales neben Filmischem.

Intendant Viktor Schoner: „Innerhalb kürzester Zeit haben die Künstler*innen und Mitarbeiter*innen der Staatsoper gemeinsam mit verschiedensten Kooperationspartnern in der Stadt in einem kreativen und logistischen Kraftakt ein wahres Festival-Programm auf die Beine gestellt – vieles ist familienfreundlich, manches nachdenklich, anderes leichtgängig; aber immer wurde es entwickelt mit der kompromisslosen Vorgabe, dass alle Inspiration in Einklang steht mit dem Schutz der Gesundheit der Mitwirkenden und des Publikums. Mit Enthusiasmus und Herzblut für unser Metier, kombiniert mit einer großen Sehnsucht nach der Interaktion mit dem Publikum, entstanden Projekte in ungewöhnlichen Konstellationen, frei nach dem für uns eigentlich unüblichen Motto ‚quick and dirty‘. Möge sich diese Liebe zum Spiel allen Besucher*innen mitteilen!“

Beteiligt sind Künstler*innen wie die Dirigenten Cornelius Meister und Thomas Guggeis, die Regisseure Valentin Schwarz und Marco Štorman, Sänger*innen wie Okka von der Damerau, Ks. Matthias Klink, Beate Ritter, Johannes Kammler, Kai Kluge oder Josefin Feiler – und noch viele weitere Künstler*innen mehr.

Alle Veranstaltungsformate richten sich nach den geltenden Hygiene- und Abstandsregeln – zum Schutz des Publikums, aber auch der Künstler*innen und Mitarbeiter*innen des Hauses. Für jeden Veranstaltungsort wurden basierend auf den Hygienerichtlinien der Staatstheater eigene Konzepte für Platzierung und Einlasssituation entwickelt. Alle Veranstaltungen sind pausenlos, viele kürzer als eine Stunde. Für einige wenige Veranstaltungen stehen noch die behördlichen Genehmigungen aus. Im Spielplan der Website www.staatsoper-stuttgart.de ist letztendlich gültige Stand zu finden.


Übersicht: Aufführungen im Juni / Juli 2020


Wir sind aus solchem Stoff wie Träume sind
Ein Theaterparcours mit den Ensembles von Staatsoper Stuttgart, Stuttgarter Ballett und Schauspiel Stuttgart
In Kooperation mit dem Stuttgarter Ballett und dem Schauspiel Stuttgart
Noch bis 15. Juni 2020


Kammerkonzert- und Liedkonzert-Festival
Mit Ensemblesänger*innen der Staatsoper und Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart
ab 07. Juni 2020 im Mozartsaal der Liederhalle


Staatsoper Stuttgart / Die Geschichte vom Soldaten © Martin Sigmund

Staatsoper Stuttgart / Die Geschichte vom Soldaten © Martin Sigmund

Die Geschichte vom Soldaten auf dem Operntruck  –  Igor Strawinsky
In Kooperation mit dem Schauspiel Stuttgart
Strawinskys Märchen von Teufel und Soldat ist auf einer mobilen Bühne zuerst auf dem Kulturwasen und anschließend an verschiedenen Orten in der Stadt zu Gast.
Premiere: 08. Juni 2020 auf dem BW-Bank Kulturwasen
Weitere Spielorte: vor dem GAZi-Stadion auf der Waldau, Vorplatz der Phönixhalle im Römerkastell, Vorplatz des Kunstvereins Wagenhallen, vor dem Mercedes-Benz Museum, Vorplatz Opernhaus


Beethoven-Zyklus  –  Staatsorchester Stuttgart
Generalmusikdirektor Cornelius Meister dirigiert Beethovens Sinfonien 1-8
im Beethovensaal der Liederhalle – auf Abstand und doch ganz nah.
ab 13. Juni 2020


Peter und der Wolf
Sergej Prokofjew
Staatsorchester Stuttgart, Cornelius Meister
Erzähler Guido Hammesfahr alias Fritz Fuchs aus der Sendung Löwenzahn
am 14. / 21. Juni 2020 im Mozartsaal der Liederhalle


Ceci n’est pas une première
Klanginstallationen vor dem Opernhaus
In Kooperation mit dem Campus Gegenwart der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Die jungen Komponist*innen Ui-Kyung Lee und Carlos Hernández bringen mit ihren Klanginstallationen die Stimmung einer Premierenfeier für Passanten vor das Opernhaus.
Klanginstallation I: ab 17. Juni 2020 immer 21-22 Uhr
Klanginstallation II: ab 03. Juli 2020 immer 21-22 Uhr


Bei Max Littmann zu Hause
Ein Salon mit Gesprächen und Musik
Intendant Viktor Schoner begrüßt Gäste aus Politik, Gesellschaft und Kultur im Opernhaus zu einer musikalischen Soiree. Mit dabei: Ministerpräsident Wilfried Kretschmann, Prof. Dr. Kai Gniffke, Intendant des SWR, und weitere Gäste.
ab 21. Juni 2020 im Opernhaus


Das Wandelkonzert im Mercedes-Benz Museum
In Kooperation mit dem Mercedes-Benz Museum
Auf musikalischen Pfaden durch die Ausstellungsräume des Mercedes-Benz Museums, musikalisch geleitet von den Mitgliedern des Opernstudios.
ab 23. Juni 2020 im Mercedes-Benz Museum


Die Zauberflöte auf dem Wasen
Wolfgang Amadeus Mozart
In einer szenischen und musikalischen Fassung von Rebecca Bienek und Thomas Guggeis
für alle ab 6 Jahren
Musikalische Leitung, Klavier und Synthesizer: Thomas Guggeis; Regie: Rebecca Bienek
Die Zauberflöte zwischen Live-Hörspiel und Autokino auf dem Kulturwasen als Oper für die ganze Familie, adaptiert für Klavier und Sythesizer.
ab 27. Juni 2020 auf dem BW-Bank Kulturwasen


Ex Machina – Eine audiovisuelle Reise
Regie: Philine Rinnert und Johannes Müller
Hinter das versteckte Räderwerk der Oper blicken und mit Kopfhörern den verborgenen Stimmen des Opernbetriebs lauschen, zwischen Opernhaus und Eckensee im dritten Teil des Orpheus Instituts.
Premiere: 30. Juni 2020 auf dem Opernvorplatz


Die Blume von Hawaii
Paul Abraham
Musikalische Leitung und Klavier: Rita Kaufmann, Regie: Marco Štorman
Marco Štorman inszeniert Paul Abrahams Operette am Stuttgarter Hafen. In der Hauptrolle: Tenor Matthias Klink.
Premiere: 03. Juli 2020 am Hafen Stuttgart


Trouble in Tahiti
Leonard Bernstein
Musikalische Leitung: Vlad Iftinca, Regie: Anika Rutkowsky
Pawel Konik und Alexandra Urquiola als Ehepaar in Leonard Bernsteins Kurzoper – inszeniert von Anika Rutkowsky am Stuttgarter Hafen!
Premiere: 10. Juli 2020 am Hafen Stuttgart


Radioshow Nr. 6
Moderation: Miron Hakenbeck und Barbara Eckle
Das kleine Format auf der großen Bühne – diesmal zum Thema Sound of Silence.
am 11. Juli 2020 im Opernhaus


Demo(kratie) mit dem Staatsopernchor
Staatsopernchor Stuttgart
Konzept und Idee: Valentin Schwarz, Chor: Manuel Pujol
Valentin Schwarz hätte dieses Jahr bei den Bayreuther Festspielen Wagners Ring des Nibelungen inszeniert. Stattdessen bringt er nun ein „Bühnenfreifestspiel mit dem Staatsopernchor“ auf die Straßen Stuttgarts.
ab 12. Juli 2020 im Stuttgarter Stadtraum


Sechs Madrigalfilme
Claudio Monteverdi, Tarquino Merula, Carlo Milanuzzi u.a.
Filme von Matthew Anderson, Tobias Dusche, Manuela Hartel, Lukas Rehm, Rebecca Riedel, Vincent Stefan
Musikalische Leitung: Alan Hamilton, Vlad Iftinca
Sechs Videokünstler*innen haben mit dem Sängerensemble der Staatsoper kurze Musikfilme zu frühbarocken Madrigalen gedreht – an abrupt verwaisten, scheinbar erstarrten Orten Stuttgarts.
Preview: 19. Juli 2020 im Opernhaus

—| Pressemeldung Staatsoper Stuttgart |—

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Konzerte trotz Corona ab 13.06.2020

Juni 2, 2020 by  
Filed under Konzert, Pressemeldung, Staatsoper Stuttgart

Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Konzerte trotz Corona

Das Staatsorchester Stuttgart und das Sängerensemble der Staatsoper Stuttgart sind mit verschiedenen Konzertformaten in der Liederhalle zu Gast – mit Abstand und dennoch ganz nah am Publikum

Mit ungewöhnlichen Programmen und in völlig neuen Raumkonstellationen treten die Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart sowie die Sänger*innen des Solistenensembles der Staatsoper Stuttgart nach fast drei Monaten endlich wieder vor ihr Publikum: Im Beethoven- sowie im Mozartsaal der Liederhalle gibt es ab 6. Juni wieder Sinfonie-, Kammer- und Liedkonzerte sowie Programme für junges Publikum. Rund 30 Konzerte mit einer maximalen Spieldauer von 60 Minuten wurden innerhalb der vergangenen Wochen kurzfristig entwickelt. Die Zuschaueranzahl richtet sich nach Maßgabe des in Entstehung befindlichen Hygienekonzepts des jeweiligen Veranstaltungsorts, natürlich werden dabei alle derzeit geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten.

Cornelius Meisters Beethoven-Zyklus

Im Beethovensaal steht ab 13. Juni ein Zyklus der „corona-kompatiblen“ Beethoven-Sinfonien 1-8 auf dem Programm – alle rein orchestralen Werke ohne Vokalsoli und Chor. Alle Sinfonien werden in der originalen Orchesterfassung aufgeführt. Der Fokus jedes Konzerts liegt auf einer Sinfonie, jeweils moderiert vom Dirigenten: Generalmusikdirektor Cornelius Meister steht bei allen Aufführungen am Pult des Staatsorchesters Stuttgart. Nach einer kurzen Einführung in das jeweilige Werk erklingt die Sinfonie als Ganzes.

Bei allen Aufführungen wird das Staatsorchester nicht wie sonst üblich auf der Bühne des Beethovensaals sitzen, sondern im Parkett – halbkreisförmig umringt vom Publikum, das zwar im vorgegebenen Sicherheitsabstand zueinander und zum Orchester sitzen wird, dennoch sehr viel näher an den Musiker*innen als sonst bei Sinfoniekonzerten möglich. Ein ganz besonderes Musikerlebnis für nur wenige Zuhörer*innen!

Cornelius Meister über den Zyklus: „Viel zu sehr haben wir uns in den letzten Jahrzehnten daran gewöhnt, dass ein Orchester immer auf einer Bühne und vor möglichst vielen Zuhörern spielt. Mit unserem Konzept, das Publikum auf gleicher Ebene wie das Orchester zu setzen – nahe dran, aber trotzdem auf Abstand –, kehren wir zurück zu einer ganz unmittelbaren Form der Aufführung, wie sie früher selbstverständlich war. So feiern wir das Beethovenjahr auf spezielle Weise.“

Konzerte für Familien: Peter und der Wolf und Ene, mene, Quarantäne

Ebenfalls im Beethoven-Saal steht Sergej Prokofjews Klassiker Peter und der Wolf auf dem Programm – als Konzert für die ganze Familie unter der musikalischen Leitung von Cornelius Meister. Die Instrumentalist*innen des Staatsorchesters werden die einzelnen Figuren und die Handlung dieser Geschichte mit ihren Instrumenten schildern. Als Moderator und Erzähler tritt Guido Hammesfahr auf, den wohl alle Kinder als „Fritz Fuchs“ aus der Fernsehsendung Löwenzahn kennen und lieben. Die Aufführung wird empfohlen für Kinder ab 4 Jahren und ihre Familien.

Bei Ene, mene, Quarantäne handelt es ich um eine vergnügliche Aufführung nicht nur für Kinder ab 6 Jahren, sondern für die ganze Familie. Sie wurde in den letzten Wochen konzipiert von den Ensemblemitgliedern Esther Dierkes und Björn Bürger, die sich in diesen Zeiten als Ehepaar auch auf der Bühne nahe sein können.

Cornelius Meister über die Familienkonzerte: „Ich freue mich so sehr auf die leuchtenden Augen der kleinen und großen Besucher, von denen die meisten nach vielen Wochen zum ersten Mal wieder Sänger und ein Orchester hören werden. Alle sind eingeladen, sich verzaubern zu lassen. Familien dürfen selbstverständlich zusammensitzen.“

Kammerkonzerte

In wechselnden Besetzungen vom Duo bis zum Streichsextett treten die Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart ab 7. Juni auf der knapp 18 Meter breiten Bühne im Mozartsaal der Liederhalle auf. Mit eigens zusammengestellten Programmen spielen die Instrumentalist*innen dann wieder für ihr Publikum – wenngleich auch für weniger Menschen als sie es ansonsten gewöhnt sind.

Gespielt werden Höhepunkte der Kammermusikliteratur wie Schuberts Streichquartette Rosamunde und Der Tod und das Mädchen oder Tschaikowskis Streichsextett Souvenir de Florence, aber auch selten zu Hörendes von Astor Piazzolla, Francis Poulenc, André Jolivet sowie allerneueste Kompositionen von Régis Campo oder Nicky Sohn.

Liedkonzerte

In den Liedkonzerten, die wie gewohnt in Zusammenarbeit mit der Hugo-Wolf-Akademie veranstaltet werden, präsentieren sich Ensemblemitglieder und Pianist*innen der Staatsoper Stuttgart sowie einige Gäste.

Lied- und Kammerkonzerte sind als Festival konzipiert, das zahlreiche Bezüge zwischen den Werken, den Besetzungen und den Epochen herstellt.

Cornelius Meister: „Seit jeher liegen mir die Kammermusik und die Liedliteratur besonders am Herzen. Ich bin außerordentlich glücklich, dass sich nun die Gelegenheit eröffnet, dieses Repertoire in viel größerem Maße zu pflegen, als wir es noch vor drei Monaten gedacht hätten.“

Termine

Beethoven-Zyklus
Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21: Sa 13.06.
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36: So 28.06./So 05.07.
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 Eroica: Sa 04.07./So 05.07.
Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60: Mi 08.07.
Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67: Fr 10.07./Sa 12.07.
Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 Pastorale: Sa 19.07./Mi 22.07.
Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92: Sa 18.07./So 19.07.
Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93: Fr 24.07.
Beethovensaal der Liederhalle
Familienkonzerte
Ene, mene, Quarantäne: Sa 06.06.
Mozartsaal der Liederhalle
Peter und der Wolf: So 14.06./So 21.06.
Beethovensaal der Liederhalle

Kammermusik- und Liedkonzert-Festival
im Mozartsaal der Liederhalle

Alle Termine im Mozartsaal beginnen um 19.30 Uhr.

Zoltán Kodály: Duo für Violine und Violoncello op. 7
Dmitri Schostakowitsch: Trio Nr. 1 c-Moll op. 8
Astor Piazzolla: Le grand Tango
Mit Muriel Bardon (Violine), Doris Erdmann (Violoncello), Jan Pas (Violoncello), Lilian Heere (Violine), Stefano Vismara (Klavier)
So 07.06.


Mythen und Legenden
Joachim Andersen: Ballade et Danse des Sylphes
Claude Debussy: Syrinx
Albert Roussel: Krishna
Régis Campo: Phénix
Christoph Willibald Gluck: Reigen seliger Geister
Kazuo Fukushima: Mei
André Jolivet: Le Chant de Linos
Mit Nathanaël Carré (Flöte), Virginie Déjos (Klavier)
Mo 08.06.


Werke für Viola und Klavier von Johannes Brahms
Mit Alexander Akimov (Viola), Julia Brusentsova (Klavier)
Di 09.06.


Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Streichsextett d-Moll op. 70 Souvenir de Florence
Mit Gustavo Surgik (Violine), Alexander Jussow (Violine), Alexander Akimov (Viola), Jan Melichar (Viola), Laurens Groll (Violoncello), Lars Jakob (Kontrabass)
Mi 10.06.


Felix Mendelssohn-Bartholdy: Streichquartett Es-Dur op. 12
Wolfgang Amadeus Mozart: Quintett Es-Dur für Horn, Violine, zwei Violas und Violoncello, KV 407 (386c)
Mit Veronika Unger (Violine), Lilian Heere (Violine), Daniel Schwartz (Viola), Philipp Körner (Violoncello), Philipp Römer (Horn), Veronika Unger (Violine), Madeleine Przybyl (Viola), Daniel Schwartz (Viola), Joachim Hess (Violoncello)
Do 11.06.


Franz Schubert: Streichquartett Nr. 13 a-Moll op. 29 D 804 Rosamunde
Mit Einführung
Mit Kathrin Scheytt (Violine), Marion Schäfer (Violine), Madeleine Pryzbyl (Viola), Zoltan Paulich (Violoncello)
Fr 12.06.


Nicky Sohn: Even in the Oddest Times (2018) für Streichquintett
Sowie Werke für Blechbläser
Evgeny Popov (Violine), Christian Frey (Violine), Thomas Gehring (Viola), Philipp Körner (Violoncello), Manuel Schattel (Kontrabass), Alexander Kirn (Trompete), Andreas Spannbauer (Trompete), Reimer Kühn (Horn), Christian Hammerer (Posaune), Stefan Kühndorf (Tuba)
Mi 17.06.


Franz Schubert: Streichquartett Nr. 14 d-Moll, D 810 Der Tod und das Mädchen
Mit Elena Graf (Violine), Alexander Jussow (Violine), Madeleine Przybyl (Viola), Guillaume Artus (Violoncello)
Do 18.07.


Lieder für Bariton und Klavier
Werke von John Musto und Samuel Barber
Mit Jarrett Ott (Bariton) und Alan Hamilton (Klavier)
Fr 19.06.


Der Klang der Träume – Begegnung mit Francis Poulenc
Kammermusik von Francis Poulenc
Mit Rudolf Guckelsberger (Erzähler), Nathanaël Carré (Flöte), Nicole Kern (Klarinette), Frank Bunselmeyer (Klarinette), Katrin Stüble (Oboe), Sebastian Mangold (Fagott), Muriel Bardon (Violine), Jan Pas (Violoncello), Stefano Vismara (Klavier)
Mi 08.07.


Werke von Ture Rangström, Gunnar de Frumerie, Wilhelm Peterson-Berger, Wilhelm Stenhammar und Johannes Brahms
Mit Ida Ränzlöv (Mezzosopran), Rita Kaufmann (Klavier)
Fr 10.07.


August Klughardt: Schilflieder op. 28
Mit Katrin Stüble (Oboe), Hedwig Gruber (Viola), Rita Kaufmann (Klavier)
Robert Schumann: Lieder nach Heinrich Heine
Lieder von Josephine Lang, Johannes Brahms und Felix Mendelssohn
Mit Stine Marie Fischer (Alt), Virginie Déjos (Klavier)
Sa 25.07.


Mehr als ein halbes Leben
Mit Helene Schneiderman (Mezzosopran) und Götz Payer (Klavier)
So 26.07.

Liedkonzerte in Zusammenarbeit mit der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart

—| Pressemeldung Staatsoper Stuttgart |—

Wien, Wiener Staatsoper, online-Programm : 14. – 30. April 2020, IOCO Aktuell, 11.04.2020

wien_neu.gif

Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wiener Staatsoper   –  online-Programm  – 14. – 30. April 2020

Streaming Plattform  –   www.staatsoperlive.com

Mit Bedauern sagt die Wiener Staatsoper aufgrund der bekannt gegebenen Verlängerung der Maßnahmen der Österreichischen Bundesregierung zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19) alle geplanten Vorstellungen und Veranstaltungen bis 30. Juni 2020 ab.

Wiener Staatsoper / Dominique Meyer verleiht Linda Watson der Titel Kammersängerin © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Wiener Staatsoper / Dominique Meyer verleiht Linda Watson der Titel Kammersängerin © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Ebenso entfällt die für den 26. April 2020 erwartete Jahrespressekonferenz des ab Herbst 2020 verantwortlichen neuen Staatsoper-Managements um Direktor Bogdan Rošcic und den aus Düsseldorf kommenden Ballettchef Martin Schläpfer. In dieser Jahres-pressekonferenz sollten Rošcic / Schläpfer ihre Konzepte und Spielpläne der Spielzeit 2020/21 der Wiener Staatsoper bekannt geben. Der derzeitige Direktor Dominique Meyer, in zehn Jahren durch extrem hohe Auslastungen an der Wiener Staatsoper wirtschaftlich und künstlerisch ungewöhnlich erfolgreich und richtunggebend, wechselt mit Manuel Legris, Ballettchef der Staatsoper, im Sommer 2020 an das Teatro alla Scala in Mailand. IOCO wird dann auch aus der Mailander Scala  regelmäßig berichten.

Das Haus am Ring hält seine digitalen Archive jedoch geöffnet, um mit dem Publikum während dieser nun verlängerten Periode der Schließung in Verbindung bleiben zu können: Musikfreund/innen können – weltweit und bis auf Weiteres kostenlos – auf der Streaming-Plattform www.staatsoperlive.com  täglich eine Aufzeichnung einer früheren Opern oder Ballettvorstellung zu Hause (wieder) erleben. Das Programm wird in Kürze auf der Streaming Plattform sowie der Website der Wiener Staatsoper  www.wiener-staatsoper.at  veröffentlicht, wo auch das bereits geplante Angebot abrufbar ist (fixierte Streams von 4. bis 30. April 2020 siehe Folgeseiten). Kundinnen und Kunden, die für Vorstellungen bzw. Veranstaltungen bis 30. Juni 2020 Tickets gekauft haben, finden in Kürze alle Kontaktmöglichkeiten und Informationen zur Kartenrückgabe auf der Website des Hauses am Ring unter https://www.wienerstaatsoper.at/diestaatsoper/aktuelles/detail/news/coronavirus-sars-cov-2/

Schwanensee – Choreopraphie Nurejew an der Staatsoper
youtube Trailer Wiener Staatsoper
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Das Programm vom 14. bis 30. April 2020    –  Änderungen vorbehalten

14. April 2020: Schwanensee (Vorstellung vom 16. März 2014) Dirigent: Alexander Ingram | Choreographie: Rudolf Nurejew u. a. mit Vladimir Shishov (Prinz Siegfried), Olga Esina (Odette/Odile), Dagmar Kronberger (Königin), Eno Peci (Zauberer Rotbart)

15. April 2020: Parsifal (Vorstellung vom 21. April 2019) Dirigent: Valery Gergiev | Inszenierung: Alvis Hermanis u. a. mit Thomas Johannes Mayer (Amfortas), René Pape (Gurnemanz), Simon O’Neill (Parsifal), Boaz Daniel (Klingsor), Elena Zhidkova (Kundry)

16. April 2020: Der Rosenkavalier (Vorstellung vom 27. Oktober 2013) Dirigent: Adam Fischer | Inszenierung: Otto Schenk u. a. mit Renée Fleming (Feldmarschallin), Peter Rose (Ochs), Sophie Koch (Octavian), Adrian Eröd (Herr von Faninal), Ileana Tonca (Sophie)

17. April 2020: L’italiana in Algeri (Vorstellung vom 30. April 2015) Dirigent: Jesús López Cobos | Inszenierung: Jean-Pierre Ponnelle u. a. mit Ildar Abdrazakov (Mustafà), Aida Garifullina (Elvira), Rachel Frenkel (Zulma), Alessio Arduini (Haly), Edgardo Rocha (Lindoro), Anna Bonitatibus (Isabella), Paolo Rumetz (Taddeo)

18. April 2020: Undine (Vorstellung vom 18. April 2015) Dirigent: Johannes Wildner | Inszenierung: Alexander Medem u. a. mit Annika Gerhards (Undine), Lydia Rathkolb (Bertalda), Carlos Osuna (Hugo), James Kryshak (Veit), Il Hong (Hans), Tae-Joong Yang (Kühleborn)

18. April 2020: Der Nussknacker (Vorstellung vom 7. Oktober 2012) Dirigent: Paul Connelly | Choreographie: Rudolf Nurejew u. a. mit Liudmila Konovalova (Clara), Vladimir Shishov (Drosselmeyer / Der Prinz), Emilia Baranowicz (Luisa), Davide Dato (Fritz)

19. April 2020: Capriccio (Vorstellung vom 24. Mai 2018) Dirigent: Michael Boder | Inszenierung: Marco Arturo Marelli u. a. mit Camilla Nylund (Gräfin), Markus Eiche (Graf), Michael Schade (Flamand), Adrian Eröd (Olivier), Wolfgang Bankl (La Roche), Angelika Kirchschlager (Clairon)

20. April 2020: L’italiana in Algeri (Vorstellung vom 8. April 2017) Dirigent: Evelino Pidò | Inszenierung: Jean-Pierre Ponnelle u. a. mit Adam Plachetka (Mustafà), Hila Fahima (Elvira), Rachel Frenkel (Zulma), Rafael Fingerlos (Haly), Maxim Mironov (Lindoro), Margarita Gritskova (Isabella), Paolo Rumetz (Taddeo)

Le Pavillon d’Armide | Le Sacre – Choreopraphie John Neumeier 
youtube Trailer Wiener Staatsoper
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

21. April 2020: Le Pavillon d’Armide | Le Sacre (Vorstellung vom 13. März 2017) Dirigent: Michael Boder | Choreographie: John Neumeier u.a. mit Mihail Sosnovschi, Nina Poláková, Roman Lazik, Davide Dato, Maria Yakovleva, Nina Tonoli, Denys Cherevychko, Richard Szabó; Le Sacre u. a. mit Rebecca Horner, Ioanna Avraam, Francesco Costa, Alice Firenze, Eszter Ledán, Eno Peci, Masayu Kimoto

22. April 2020: Fidelio (Vorstellung vom 29. April 2019) Dirigent: Adam Fischer | Inszenierung: Otto Schenk u. a. mit Brandon Jovanovich (Florestan), Anne Schwanewilms (Leonore), Clemens Unterreiner (Don Fernando), Thomas Johannes Mayer (Don Pizarro), Wolfgang Bankl (Rocco), Chen Reiss (Marzelline), Michael Laurenz (Jaquino)

23. April 2020: Anna Bolena (Vorstellung vom 11. April 2011) Dirigent: Evelino Pidò | Inszenierung: Eric Génovèse u.a. mit Ildebrando D’Arcangelo (Enrico VIII), Anna Netrebko (Anna Bolena), Elena Garanca (Giovanna Seymour), Francesco Meli (Lord Riccardo Percy), Elisabeth Kulman (Smeton)

24. April 2020: Madama Butterfly (Vorstellung vom 7. Dezember 2018) Dirigent: Jader Bignamini | Inszenierung: Josef Gielen u. a. mit Ana María Martínez (Cio-Cio-San), Bongiwe Nakani (Suzuki), Andrea Carè (B.F. Pinkerton), Gabriel Bermúdez (Sharpless)

25. April 2020: Fatima oder von den mutigen Kindern (Vorstellung vom 23. Dezember 2015) Dirigent: Benjamin Bay | Inszenierung: Henry Mason u. a. mit Carlos Osuna (Hassan), Andrea Carroll (Fatima), Sorin Coliban (Schlossherr), Monika Bohinec (Mutter), Carole Wilson (Stumme Frau)

25. April 2020: Fidelio (Vorstellung vom 2. Juni 2017) Dirigent: Cornelius Meister | Inszenierung: Otto Schenk u. a. mit Peter Seiffert (Florestan), Camilla Nylund (Leonore), Boaz Daniel (Don Fernando), Albert Dohmen (Don Pizarro), Günther Groissböck (Rocco), Chen Reiss (Marzelline), Jörg Schneider (Jaquino)

26. April 2020: Hänsel und Gretel (Vorstellung vom 5. Jänner 2017) Dirigent: Axel Kober | Inszenierung: Adrian Noble u. a. mit Sebastian Holecek (Peter Besenbinder), Donna Ellen (Gertrud), Margaret Plummer (Hänsel), Chen Reiss (Gretel), Michaela Schuster (Knusperhexe), Maria Nazarova (Sandmännchen / Taumännchen)

27. April 2020: Madama Butterfly (Vorstellung vom 14. September 2016) Dirigent: Philippe Auguin | Inszenierung: Josef Gielen u. a. mit Kristine Opolais (Cio-Cio-San), Bongiwe Nakani (Suzuki), Piero Pretti (B.F. Pinkerton), Boaz Daniel (Sharpless)

Fidelio – hier Otto Schenk erklärt seine Inszenierung
youtube Trailer Wiener Staatsoper
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

28. April 2020: Fidelio (Vorstellung vom 14. Jänner 2016) Dirigent: Peter Schneider | Inszenierung: Otto Schenk u. a. mit Klaus Florian Vogt (Florestan), Anja Kampe (Leonore), Boaz Daniel (Don Fernando), Evgeny Nikitin (Don Pizarro), Stephen Milling (Rocco), Valentina Nafornita (Marzelline), Jörg Schneider (Jaquino)

29. April 2020: Le Corsaire (Vorstellung vom 2. April 2016) Dirigent: Valery Ovsyanikov | Choreographie: Manuel Legris, nach Marius Petipa, u.a. u. a. mit Robert Gabdullin (Conrad), Maria Yakovleva (Médora), Liudmila Konovalova (Gulnare), Kirill Kourlaev (Lanquedem), Davide Dato (Birbanto), Alice Firenze (Zulméa), Mihail Sosnovschi (Seyd Pascha) NB: Aus rechtlichen Gründen kann dieser Stream in Japan nicht empfangen werden.

30. April 2020: Les Troyens (Vorstellung vom 4. November 2018) Dirigent: Alain Altinoglu | Inszenierung: David McVicar u. a. mit Anna Caterina Antonacci (Cassandre), Brandon Jovanovich (Enée), Rachel Frenkel (Ascagne), Joyce DiDonato (Didon), Szilvia Vörös (Anna), Paolo Fanale (Iopas)

Bei allen Ausstrahlungen handelt es sich um Aufzeichnungen früherer Vorstellungen aus der Wiener Staatsoper. Aus technischen Gründen stehen in seltenen Fällen nicht alle Untertitel Sprachen zur Verfügung.

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Livestream – Die Liebe zu drei Orangen, 20.03.2020

März 20, 2020 by  
Filed under Livestream, Oper, Pressemeldung, Staatsoper Stuttgart

Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Die Liebe zu drei Orangen  –  Lohengrin

Livestream im Netz zu sehen – kostenlos

Oper trotz Corona: Die Staatsoper Stuttgart setzt ihr digitales On-Demand-Programm mit Prokofjews  Die Liebe zu drei Orangen und Wagners  Lohengrin fort

Auch in Krisenzeiten ins Opernhaus? Die Staatsoper Stuttgart setzt gemeinsam mit ihrem Digitalpartner, der LBBW, das kostenlose Opernprogramm „Oper trotz Corona“ auf ihrer Website fort und bleibt so weiterhin für ihr Publikum präsent – nur nicht auf der Bühne, sondern im Web.

Staatsoper Stuttgart / Die Liebe zu drei Orangen © Matthias Baus

Staatsoper Stuttgart / Die Liebe zu drei Orangen © Matthias Baus

Opernspaß für alle bietet Sergej Prokofjews Die Liebe zu drei Orangen in der gefeierten Inszenierung von Axel Ranisch. Am Freitag, 20.03.2020, wird die Produktion ab 17 Uhr als Live-Aufzeichnung einer vergangenen Aufführung auf der Website zu sehen sein. Die ungekürzte Aufführung in deutscher Sprache ist mit Untertiteln versehen und wird eine Woche lang on demand auf der Website der Staatsoper Stuttgart zur Verfügung stehen.

Ab Freitag, 27.03.2020, folgt ebenfalls ab 17 Uhr Richard Wagners Lohengrin in der Inszenierung von Arpád Schilling. Generalmusikdirektor Cornelius Meister am Pult des groß besetzten Staatsorchesters dirigiert ein „erstklassiges Ensemble“ und den Staatsopernchor Stuttgart „in Höchstform“ (Stuttgarter Zeitung).

Die Staatsoper Stuttgart flankiert dieses Programm in den kommenden Wochen weiterhin mit Online-Aktivitäten und kleinen zusätzlichen Überraschungs-Videoclips aus dem Opernhaus oder aus dem Wohnzimmer ihrer Künstler*innen.

Stand heute wird der reguläre Spielbetrieb ab Montag, 20.04.2020, wieder aufgenommen.

Alle Informationen: www.staatsoper-stuttgart.de/oper-trotz-corona

Staatsoper Stuttgart / Lohengrin © Matthias Baus

Staatsoper Stuttgart / Lohengrin © Matthias Baus

Die Livestreams von Die Liebe zu drei Orangen und Lohengrin wurden ermöglicht durch den Digitalpartner der Staatsoper Stuttgart

—| Pressemeldung Staatsoper Stuttgart |—

Nächste Seite »

Diese Webseite benutzt Google Analytics. Die User IPs werden anonymisiert. Wenn Sie dies trotzdem unterbinden möchten klicken Sie bitte hier : Click here to opt-out. - Datenschutzerklärung