Köln, Oper Köln, Premiere Comedian Harmonists, 14.12.2018

Dezember 5, 2018 by  
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Oper Köln

Köln / StaatenHaus Oper Köln © Petra Moehle

Köln / StaatenHaus Oper Köln © Petra Moehle

Die  COMEDIAN HARMONISTS

Premiere Fr., 14. 12.; auch am 18.12.2018  19:30 Uhr  –  StaatenHaus, Saal 2

Musikalische Leitung und Klavier Rainer Mühlbach, Szenische Einrichtung Christian Raschke, Ausstattung Mara Lena Schönborn

1927 / 1928 kamen sechs junge Herren zusammen, deren Ziel es war, nach dem amerikanischen Vorbild The Revelers ein deutschsprachiges Pendant zu gründen. Drei Tenöre, ein Bariton und ein Bass probten äußerst diszipliniert vorwiegend nächtens, unbezahlt und in einem winzigen Zimmer die Arrangements des sechsten Bandmitglieds, um nach monatelangem Ringen um eine ausgefeilte a-cappella-Darbietung mit Klavierbegleitung das erste Engagement zu erhalten: Der Berliner Varietékönig Erik Charell engagierte die Truppe als Intermezzi-Gesangsgruppe in der Pause der Operetten- Revue Casanova von Ralph Benatzky in seinem Großen Schauspielhaus. Charell war es auch, der den Männern jenen Namen verpasste, unter dem sie schnell berühmt werden sollten (und es noch heute sind): Comedian Harmonists.

Rund 85 Jahre später sind die Comedian Harmonists die wohl bekannteste ›Boygroup‹ der Welt. Ihre unterhaltsamen, eingängigen, teils auch unsinnig-witzigen Songs wie »Ich hab für dich ’nen Blumentopf bestellt«, »Ein Freund, ein guter Freund« oder »Veronika, der Lenz ist da«, aber auch Interpretationen von Stücken wie »Stille Nacht« oder »Muss i denn zum Städtele hinaus« sind bis heute bekannt und gefeiert.

In fünf Szenen wird der Geschichte der Comedian Harmonists nachgespürt von Christian Raschke (Szenische Einrichtung) und Mara Lena Schönborn (Ausstattung). Intendantin Dr. Birgit Meyer und Chefdramaturg Georg Kehren führen durch den Abend, die musikalische Leitung hat Rainer Mühlbach. Es singen Mitglieder des Ensembles und des Internationalen Opernstudios.

Mit : Moderation Dr. Birgit Meyer, Georg Kehren,

Tenor John Heuzenroeder, Dino Lüthy, Martin Koch, William Goforth,, Anton Kuzenok, Bariton Wolfgang Stefan Schwaiger, Bass Matthias Hoffmann / Lucas Singer

 

Premiere  »Comedian Harmonists« am Freitag, den 14. Dezember 2018 um 19.30 Uhr im StaatenHaus, Saal 2

—| Pressemeldung Oper Köln |—

Koblenz, Theater Koblenz, Musical CHESS – Festung Ehrenbreitstein, IOCO Kritik, 23.08.2018

August 22, 2018 by  
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Theater Koblenz

Festung Ehrenbreitstein / Mit einem Open-Air Konzert des Theater Koblenz © Matthias Baus für das Theater Koblenz

Festung Ehrenbreitstein / Mit einem Open-Air Konzert des Theater Koblenz © Matthias Baus für das Theater Koblenz

Musical CHESS –  Benny Andresson / Björn Ulvaeus
Auf der Freilichtbühne Festung Ehrenbreitstein

Von Ingo Hamacher

Großartiger Start in die neue Saison; tosender Applaus und Ovationen vor ausverkauften Reihen. Mit dem Musical CHESS auf der Freilichtbühne Ehrenbreitstein gelingt dem Theater KOBLENZ bei großartigem Wetter ein unterhaltsamer Abend ohne Längen, so daß die Besucher eine wunderschöne und musikalisch reizvolle Aufführung in sommerlicher Abendatmosphäre genießen konnten.

Am 18. August 2018 feierte das Theater KOBLENZ die Eröffnung der kommenden Spielzeit mit einer Neuinterpretation des Musicals CHESS auf der Freilichtbühne der Festung Ehrenbreitstein.

Die Festung Ehrenbreitstein ist eine seit dem 16. Jahrhundert bestehende Befestigungsanlage gegenüber der Moselmündung in Koblenz. Das Festungsgelände, das für die Bundesgartenschau 2011 neu gestaltet und erschlossen wurde, kann rechtsrheinisch über einen Schrägaufzug, linksrheinisch durch die Seilbahn Koblenz erreicht werden (Der Preis für die Seilbahnfahrt ist im Eintrittspreis für das Musical bereits enthalten), so dass der Zugang leicht möglich und für sich genommen schon Teil des erlebnisreichen Abends ist.

Dabei lassen die kolossalen Gefängnismauern der Garnisonsanlage die Freilichtbühne erst einmal winzig erscheinen. Zu groß und zu mächtig die Bauten, als dass man auf den ersten Blick einen realistischen Größeneindruck der Freilichtbühne erhält, die mit über 800 Sitzplätzen erheblich größer als das Theater Koblenz ist, das nur 500 Plätze aufweist.

Theater Koblenz / Musical CHESS auf der Festung Ehrenbreitstein - hier : Solisten und Ensemble © Matthias Baus für das Theater Koblenz

Theater Koblenz / Musical CHESS auf der Festung Ehrenbreitstein – hier : Solisten und Ensemble © Matthias Baus für das Theater Koblenz

Die Bühne, mit pinken Linien an Boden und Rückwand ein Schachfeld andeutend, ohne sich jedoch einem stereotypen Schwarz/Weiß zu unterwerfen, bleibt den ganzen Abend über – von ein paar Requisiten abgesehen – als Spielfläche frei, wodurch die Inszenierung eine angenehme Ruhe und wohltuende Gleichmäßigkeit gewinnt. Abwechslung und Spannung entsteht durch eine fast die ganze Bühne überspannende Projektionsfläche, auf der durchgehend Bilder, Filme, Einspielungen, Animationen oder die Livebilder eines immer wieder auf der Bühne präsenten Kameramanns übertragen werden, so daß auch intime Bühnenaugenblicke in den Duetten noch in den letzten Sitzreihe gut mitverfolgt werden können. (Video: Georg Lendorff)

Musical CHESS: Hommage an die legendäre Schachweltmeisterschaft 1972
Boris Spassky – Bobby Fischer

In den 80er Jahren waren der Hit »One Night In Bangkok«, »Nobody’s Side« und das oft gecoverte Duett »I Know Him So Well« große Charterfolge, noch bevor das Musical CHESS auf die Bühne kam. Die Musik wurde von den männlichen Mitgliedern des ABBA-Teams Benny Andresson und Björn Ulvaeus geschrieben, die damit 1984 ihr erstes Musical am Londoner West End auf die Bühne brachten, wo es für mehrere Jahre gespielt wurde. Die Texte schrieb Björn Ulvaeus zusammen mit dem Briten Tim Rice (Der König der Löwen, Evita).

Zweieinhalb Monate nach der Uraufführung in London fand dort eine Hälfte der Schachweltmeisterschaft 1986 statt, wodurch auch das Musical erhöhte mediale Aufmerksamkeit erhielt.So erfolgreich die Songs von CHESS auch waren und es immer noch sind, so undurchsichtig und kompliziert ist die Handlung des Musicals. Das Ränkeschmieden zwischen Russen und Amerikanern im „Kalten Krieg“, das im Musical CHESS am Beispiel zweier um dieselbe Frau rivalisierender Schach-Weltmeister ausgetragen wird, ließ zwischen politischen Intrigen und psychologischen Verwirrspielen zu viele Fragen offen. Die Story des Musicals CHESS wurde daher mehrfach überarbeitet und in jeder Neuinszenierung fand sich ein anderes Finale. So erzählt die ursprüngliche Londoner Fassung von zwei Schachturnieren, während die Broadway-Fassung nur von einem Turnier handelt.

Die Inszenierung von Markus Dietze (es ist seine 9. Musicalproduktion für das Theater Koblenz), Dramaturgie Nathalie Thomann, greift auf die Londoner Fassung mit den zwei Schachturnieren in Meran und Bangkok zurück. Die erheblichen Kürzungen des Ursprungslibrettos führen zu einer deutlichen Verschlankung der Handlung und Entwirrung mancher kaum zu überschauenden Intrigen, so dass das stimmige Ergebnis die Geschichte nachvollziehbar erlebbar macht.

Das Theater Koblenz spielt das Musical in der 2014 aktualisierten deutschen Übersetzung von Kevin Schröder. Fraglos eine richtige Entscheidung, da diese neue Übersetzung außergewöhnlich gut gelungen ist. Und durch die deutschsprachigen Texte kann auf eine Übertitelung verzichtet werden, so dass die Konzentration stärker auf das musikalische Geschehen gerichtet werden kann. Kleine Qualitätsabstriche sind dabei natürlich nicht zu vermeiden, wenn an wenigen Stellen der deutsche Text etwas holprig auf der englischsprachig gedachten Melodie-Linie liegt. Da die Hits des Musicals vielen Besuchern noch im englischsprachigen Original oder entsprechenden Coverversionen im Ohr sind, irritieren die deutschen Texte an diesen Stellen vereinzelt, ohne jedoch den großartigen Erlebnisfluss zu stören.

Theater Koblenz / Musical CHESS - auf der Festung Ehrenbreitstein, hier Mario Mariano, Markus Schneide, Charlotte Irene Thompson © Matthias Baus für das Theater Koblenz

Theater Koblenz / Musical CHESS – auf der Festung Ehrenbreitstein, hier Mario Mariano, Markus Schneide, Charlotte Irene Thompson © Matthias Baus für das Theater Koblenz

Die Inszenierung, Bühne & Kostüme (Christian Binz; Mitarbeit Kostüme Judith Leonard) und die Choreografie von Katrin Wolfram verzichtet auf jede Aktualisierung des Stoffes, und zeigt uns die Welt der Entstehungszeit des Musicals: die 80er Jahre. Schulterpolster und Dauerwellenfrisuren bevölkern die Bühne; Farbkombinationen und Textilmuster sind erlebbar, die man heute kaum für möglich halten würde. Aber das durchweg reifere Publikum schwelgte sichtbar vergnügt in Erinnerungen. Das hatte man mitgemacht, so hatte man auch mal ausgesehen…

Die Handlung: Schachweltmeisterschaft in Meran: Der arrogante amerikanische Titelverteidiger Frederick Trumper (Marcel Hoffmann) wird vom russischen Schachgenie Anatoly Sergievsky (Markus Schneider) herausgefordert – zu Zeiten des „Kalten Krieges“ eine hochpolitische Angelegenheit.

So wird von beiden Seiten aus dem Hintergrund versucht, mit unlauteren Mitteln Einfluss auf dieses bedeutende Duell zu nehmen: Pressekonferenzen, geheime Treffen, illegale Absprachen finden statt. Eine besondere Rolle spielt hierbei die schöne Ungarin Florence Vassy (Monika Maria Staszak), Fredericks Assistentin und Geliebte, die sich allerdings in dessen Kontrahenten verliebt. Anatoly gewinnt das Turnier und beschließt, nicht mehr nach Russland zurückzukehren.

Ein Jahr später muss er sich als Champion im thailändischen Bangkok einem jungen russischen Herausforderer stellen. Doch das eigentliche Spiel findet abermals jenseits des Schachbretts statt.

Die russische Seite bietet Anatoly einen Deal an: Wenn er freiwillig die Meisterschaft verliert, wird der Vater seiner Geliebten und zahlreiche weitere Gefangene aus russischer Haft entlassen. Um den Druck zu erhöhen, wird zusätzlich seine russische Ehefrau und Mutter zweier gemeinsamer Kinder eingeflogen und ein Treffen zwischen beiden arrangiert. Und dann ist es ausgerechnet sein ehemaliger Konkurrent Frederick Trumper, der das Schachspiel aufgegeben hat, und inzwischen als Journalist über die Weltmeisterschaft in Bangkok berichtet, der ihm den wichtigen Rat erteilt: „Beuge dich niemals dem Mittelmaß! Kämpfe!“

Anatoly gewinnt das Match; entschließt sich jedoch anschließend, wieder nach Russland und zu seiner Familie zurück zu gehen. Dies auch in der Hoffnung, auf diesem Wege die in Aussicht gestellten Haftentlassungen durchsetzen zu können…

Theater Koblenz / Musical CHESS - auf der Festung Ehrenbreitstein - hier : Adrian Becker © Matthias Baus für das Theater Koblenz

Theater Koblenz / Musical CHESS – auf der Festung Ehrenbreitstein – hier : Adrian Becker © Matthias Baus für das Theater Koblenz

Marcel Hoffmann in der Rolle des draufgängerischen Frederick Trumper, der auch im Theater in der Altmark (Stendal) zu erleben ist, tritt bereits in seiner 11. Musical-Produktion für das Theater Koblenz auf: 2016 JESUS CHRIST SUPERSTAR (Jesus), 2015/15 MY FAIR LADY (Freddy Einsford-Hill), 2015 CATS (Skimbleshanks), 2014/15 MOULIN ROUGE STORY (Henri de Fontillac), 2014 DIE COMEDIAN HARMONISTS (Ari), 2014 HAIR (Claude Bukowsky), 2013 DIE DREIGROSCHENOPER (Macheath), 2012/13 EVITA (Che), 2011/12 Claude Bukowsky CABARET (Clifford Bradshaw), 2009/11 SWEENEY TODD (Tobias Ragg). Hoffmanns Nachteil in diesem Stück besteht darin, dass die Rolle des amerikanischen Ekelpakets Trumper bis auf die im zweiten Akt vorkommende Kindheitserzählung keinen Raum für lyrischen Gesang bietet. In seinen geschmetterten Gesangspassagen entscheidet er sich oft für Kraft und Dramatik, anstatt durchgängig auf eine saubere Melodie-Linie zu achten.

Die beiden Hauptfiguren des Stücks: Markus Schneider, in der Rolle des introvertierten Russen; ein äußerst erfahrener Musicalsänger: Für ihn ist es seine 35. Musicalproduktion auf zahlreichen Bühnen im deutschsprachigen Raum. Schneider war bereits mehrfach in Koblenz zu Gast: 2014 in DIE COMEDIAN HARMONISTS als Erich, 2008 in JESUS CHRIST SUPERSTAR als Petrus. In MY FAIR LADY, dass von 2015 bis 2017 in Koblenz gespielt wurde, gab er die Rolle des Henry Higgins.

Theater Koblenz / Musical CHESS -auf der Festung Ehrenbreitstein © Matthias Baus für das Theater Koblenz

Theater Koblenz / Musical CHESS -auf der Festung Ehrenbreitstein © Matthias Baus für das Theater Koblenz

Monika Maria Staszak, die die Rolle der schöne Ungarin Florence Vassy übernommen hat, steht aktuell noch als Sybille Meilhaus im Musical LUDWIG2 im Ludwigs Festspielhaus (Füssen) auf der Bühne. Für sie ist es bereits ihre 17. Musical-Produktion, wobei sie in Koblenz 2015 in CATS die Rolle der Grizabella, 2013 in der DREIGROSCHENOPER die Partie der Spelunkenjenny gesungen hat. Im von 2009 bis 2011 gespielten SWEENEY TODD war sie ebenfalls dabei.

Beide überzeugen sowohl beim musicaltypischen „Belting“, wie auch in den lyrischen Passagen der Duette, in denen sie die Bandbreite ihres großen musikalischen Könnens zeigen.

In den weiteren Rollen Wolfram Boelzle (Koblenz, Berlin, Bad Vilbel) als Walter de Courcey, Adrian Becker (30 Produktionen bundesweit) als Alexander Molokov, Michèle Silvestrini in ihrer 2. Produktion als Svetlana Sergievskaya und Christof Maria Kaiser (7 Partien in Koblenz von insgesamt 14) als SchiedsrichterBoelzle gewinnt die Herzen der Zuschauer vor allem durch sein strahlendes Lächeln und seine geradezu ansteckende Spielfreude. Becker, Silvestrini und Kaiser zeigen sich den Anforderungen ihrer Gesangspartien mehr als gewachsen.

Reporter/Pop-Chor:   Raphaela Crossey, Hyunhwa Lee, Dorothee Lochner, Mario Mariano, Ian McMillan, Klaus Phillip, Michael Seifferth, Charlotte Irene Thompson

Gesanglicher Höhepunkt des Abends war jedoch die kleine aber feine Partie der russischen Ehefrau Anatolys. Leider weist das Programmheft nicht aus, welche Dame des Chors die Partie gesungen hat, so dass ich an dieser Stelle nur unbekannterweise meine tiefe Hochachtung aussprechen kann. Aber auch die vier englischen Herren verdienen aufgrund ihrer großartigen musikalischen Leistung eine lobende Erwähnung.

Musikalische Leitung und Choreinstudierung: Karsten Huschke, seit 2013 Studienleiter und Kapellmeister am Koblenzer Theater. Es ist eine große Herausforderung, unter solch ungewöhnlichen Aufführungsbedingungen eine so großartige und gelungene Arbeit auf die Bühne zu bringen, zumal die Akustik zwischen den Gefängnismauern ihre Tücken hat. Und so kämpft Huschke dann auch immer wieder darum, das auseinander laufende Orchester zusammen zu halten.

Auch der Umstand, dass Dirigent und Musiker hinter dem Bühnengeschehen, getrennt von einer transparenten Trennwand, platziert sind, bringt Schwierigkeiten mit sich.

Da die Sänger keinen Blick auf den Dirigenten haben und Bildschirme zur Übertragung des Dirigats fehlen, tasten sie sich nach Gehör bei Beginn jeder neuen Nummer in die Musik ein. Wenn sie dann sicher sind, ihren Einsatz getroffen zu haben, schmettern sie ab dem 3. Takt ihren Text. Die Aufführung leidet etwas an diesen fragend verwaschenen Einsätzen, ohne jedoch den äußerst positiven Gesamteindruck der musikalischen Leistung zu trüben.

Die Choreografie, die die musikalisch besonders interessanten Musiknummern der Schachspiele in Ballettszenen umsetzt, stammt von der dresdener Tänzerin und Choreografin Katrin Wolfram. Ihre umfangreichen praktischen und theoretischen Erfahrung konnte sie bereits in einigen Choreografien in den Bereichen Schauspiel-, Opern- und Musicalinszenierungen einbringen. Ihre Koblenzer Arbeit verbindet sich mit Musik und Inszenierung zu einem stimmigem Ganzen.

Opernchor, Extrachor, Ballett – Es spielt das Staatsorchester Rheinische Philharmonie

Ob mir aber das Musical CHESS, die humorvoll lebendige Einführungsrede des Indendanten Markus Dietze oder die Abfahrt von der Festung Ehrenbreitstein mit der Seilbahn Koblenz ins nächtlich beleuchtete Koblenz, überstrahlt von einem leuchtenden Mond, am Besten gefallen hat, kann ich gar nicht sagen.

– Es war ein rundherum wunderschöner Abend! –

Musical CHESS,  weitere Termine: So 19.08.2018, Do 23.08.2018, Fr 24.08.2018, Sa 25.08.2018, So 26.08.2018;  Dauer der Inszenierung beträgt ca. 2 1/2 Stunden. 1 Pause

Weitere Spielzeit 2018/19: Das Programm des Theater Koblenz im Bereich des Musiktheaters der Spielzeit 2018/19 ist beachtlich: Neben dem Musical CHESS stehen stehen noch die Operetten DIE CHARDASFÜRSTIN von Kalman und der BALL IM SAVOY von Abraham, sowie die Opern LA CHENERENTOLA von Rossini, LA BOHEME von Puccini, FAUST von Spoh, DOCTOR ATOMIC von Adams, ALBERT HERRING von Britten und DER TROUBADOUR von Verdi auf dem Spielplan.

—| IOCO Kritik Theater Koblenz |—

Mainz, Staatstheater Mainz, OPERNGALA zur Eröffnung der Spielzeit, 17.08.2018

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Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

OPERNGALA
zur Eröffnung der Spielzeit

Solist*innen des Ensembles, der Opernchor des Staatstheaters und das Philharmonische Staatsorchester Mainz präsentieren große Ouvertüren, Arien und Chöre aus dem Spielplan. Werke vom Barock bis zur Gegenwart prägen die neue Saison. So werden unter anderem Ausschnitte aus Händels Oratorium Saul, Mozarts Oper über den Herrscher Tito, Verdis Don Carlo bis hin zu Werken der Gegenwart wie Argo des andalusischen Komponisten José M. Sánchez-Verdú, das in der zweiten Hälfte der Spielzeit in Koproduktion mit den Schwetzinger Festspielen uraufgeführt wird, zu hören sein. Darüber hinaus möchten wir Ihnen mit den Hits der legendären Comedian Harmonists, mit Ausschnitten aus dem Weißen Rössl, Songs aus dem Musical La Cage aux Folles sowie mit Langgaards Antikrist, dessen deutsche Erstaufführung in Mainz zu sehen sein wird, Lust machen, gemeinsam mit uns in die neue Opernsaison zu gehen.

—| Pressemeldung Staatstheater Mainz |—

Oldenburg, Oldenburgisches Staatstheater, DIE COMEDIAN HARMONISTS, 23.06.2018

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Oldenburgisches Staatstheater

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

DIE COMEDIAN HARMONISTS
Musikalisches Schauspiel von Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink
23.06.2018, 19:30 Uhr | Uferpalast

Mit ihrem fiktiven Singspiel haben Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink dem legendären Sextett der 1930er Jahre ein Denkmal gesetzt- inklusive so berühmter Melodien wie ‚Mein kleiner grüner Kaktus‘, ‚Veronika, der Lenz ist da‘ und ‚Schöne Isabella von Kastilien‘.

Doch ‚Die Comedian Harmonists‘ ist weit mehr als eine musikalische Revue oder ein nostalgischer Rückblick auf ein Phänomen. Es zeigt die immer größer werdende Diskrepanz zwischen der unbeschwerten Leichtigkeit der Musik und dem zeitgeschichtlichen Kontext der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten, welche für die „nicht-arischen“ Ensemblemitglieder existenzielle Auswirkungen haben sollte.

Ich freue mich, mit ‚Die Comedian Harmonists‘ eine weitere Regiearbeit von Felix Schrödinger präsentieren zu können, der bereits mit seiner Inszenierung von ‚La Fille du régiment‘ in der vergangenen Spielzeit einen großen Erfolg feierte.

Musikalische Leitung: Felix Pätzold | Regie: Felix Schrödinger | Bühne und Kostüme: Josefine Smid | Choreografie: Yoko El Edrisi | Licht: Steff Flächsenhaar, Sofie Thyssen | Dramaturgie: Christina Schmidl

Mit: KS Paul Brady | Stephen Foster | Philipp Kapeller | Felix Pätzold | Julian Popken | Timo Schabel | Johannes Schumacher

Weitere Termine: 24.06. | 30.06. | 01.07. Uferpalast (Wiederaufnahme im August 2018 im Großen Haus)

—| Pressemeldung Oldenburgisches Staatstheater |—

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