Berlin, Komische Oper, Die Perlen der Cleopatra von Oscar Straus, IOCO Kritik, 03.03.2018

Komische Oper Berlin

Komische Oper Berlin / Zuschauerraum © Gunnar Geller

Komische Oper Berlin / Zuschauerraum © Gunnar Geller

Die Perlen der Cleopatra von Oscar Straus

Von Karola Lemke

Jeder Besuch der Komischen Oper Berlin ist für mich wie ein Nachhause kommen; in den letzten Jahren der DDR fand ich hier geliebte Arbeit als Statistin. Vormittags waren  Beleuchtungsproben, abends Aufführungen; auch Missgeschicke blieben in Erinnerung, wie der verspätete Abgang des Trauerzuges im Don Giovanni, in dessen Folge nach einem leichten Schubs von hinten nur mein schwarzes Kleid in den zusammenfahrenden Wänden eingeklemmt wurde und ich die nun folgende freudige Szene als unverrückbare Trauerdame auf der Bühne erlebte.

Cleopatra: „Mir fehlt nichts als ein kleiner ägyptischer Flirt“

Nun also Barrie Kosky´s Wiederentdeckung Die Perlen der Cleopatra von Oscar Straus, womit Kosky eine weitere zu Unrecht vergessene Operette zum unverzichtbaren Erlebnis werden lässt. Das freche Libretto stammt von Julius Brammer und Alfred Grünwald. Die Partitur wurde  immer wieder verändert, sodass es verschiedene Versionen gibt. Uraufgeführt wurde diese Operette nicht sehr erfolgreich 1923 im Theater an der Wien mit Fritzi Massary und Richard Tauber in den Hauptpartien, (erst ein Jahr später in Berlin) und spielt in Alexandria in Ägypten. „It’s Nil-time, baby!“, wobei Ägypten das Codewort für Berlin ist.

Komische Oper Berlin / Die Perlen der Cleopatra - hier Dominik Köninger als Silvius, ein römischer Offizier und Dagmar Manzel als Cleopatra © Iko Freese drama-berlin.de

Komische Oper Berlin / Die Perlen der Cleopatra – hier Dominik Köninger als Silvius, ein römischer Offizier und Dagmar Manzel als Cleopatra © Iko Freese drama-berlin.de

Was macht nun der große phantasievolle Zauberer Barrie Kosky aus dieser Berliner Operette der Zwanziger Jahre?   Wie in Ball im Savoy und in Eine Frau, die weiß, was sie will greift er auf die wundervolle Urberlinerin Dagmar Manzel als Cleopatra zurück. Schon das Erlebnis der Dagmar Manzel als Cleopatra drängt  zu einem sofortigen erneuten Besuch dieser Inszenierung. Dirigent Adam Benzwi hat die Operette neu bearbeitet und läßt Manzel Zeit für die Dialoge mit der satierischen Katze Ingeborg. Auch als Bauchrednerin ist Manzel grandios.

Cleopatra: „Ach Anton, steck den Degen ein“

Kosky inszeniert die Operette als Zweiakter. Der erste Akt wird vom Chor in den wie erwartet phantasievollen farbenprächtigen Kostümen (Viktoria Behr)  mit Konfetti von den Rängen und der Posaune blasenden Talya Liebermann (Hofdame Charmian) eröffnet. Dann verlagert sich das wilde Geschehen zu den Tänzern auf der Bühne.

Das Bühnenbild ist edel geometrisch in schwarz/weiß gehalten und setzt sich von den Wänden zum Interieur fort. Eine wunderbare aufwendige Arbeit von Rufus Didwiszus.

„Die Königin ist  erwacht“  und mit ihr die als Handschuh auf Dagmar Manzels Arm aufgezogene Katze Ingeborg. Die Manzel berliniert los, was das Zeug hält und Katze Ingeborg antwortet so unverblümt, dass man um ihr Leben fürchten möchte. Eine köstliche Idee, die das verrückte Geschehen noch mehr überzeichnet.

Dagmar Manzels Mitspieler ist (nach Dominique Horwitz im Vorjahr) Stefan Sevenich als Minister Pampylos. Stimmlich hat Sevenich überzeugt, schauspielerisch füllt er die Rolle anders, aber ebenso gut aus.

Komische Oper Berlin / Die Perlen der Cleopatra - hier Dagmar Manzel als Cleopatra, Chor- und Tanzsolisten der Komischen Oper Berlin © Iko Freese drama-berlin.de

Komische Oper Berlin / Die Perlen der Cleopatra – hier Dagmar Manzel als Cleopatra, Chor- und Tanzsolisten der Komischen Oper Berlin © Iko Freese drama-berlin.de

Perfekt ist das Ballett, bei welchem sowohl Choreografie, Kostüme als auch die überschäumende Freude am Tanz ein Genuss für die Augen ist. Mit  „Ja so ein Frauenherz“ endet der erste Akt bei Barrie Kosky. Nachdem der Römer Silvius (David Arnsperger, Foto), der eigentlich der Geliebte Charmians ist, von Cleopatra als Liebesdiener ausrangiert wird, nun die Verhältnisse umkehren und die Königin zu seiner Sklavin machen möchte, erhält der lange angekündigte und immer wieder vertröstete Beladonis (Johannes Dunz) die zweite Perle und kommt endlich mit seiner kleinen Liebesflöte zum Zuge, ehe nach ihm Marcus Antonius (Peter Renz, wunderbar in der Doppelbesetzung als Kophra/ Marcus Antonius) mit seiner Flotte im Hafen einläuft und die dritte Perle erhält.

Mit Marc Antonius Eintreffen erfüllt sich Cleopatras Wunsch nach der großen Liebe, den sie in „Mir fehlt nichts als ein kleiner ägyptischer Flirt“ und  „Immer einsam und allein“ verklausuliert eingestanden hat.

Katze Ingeborg beendet aus dem Sarkophag heraus die dichte Folge von witzigen Dialogen und feinfühlig auf die Protagonisten angepaßte Musik, worauf sich das Publikum bei Darstellern und Orchester mit langanhaltendem, tosendem Applaus bedankt.

Eine klare Besuchsempfehlung für diese farbenprächtige, rasante und witzige Inszenierung!

Die Perlen der Cleopatra an der Komischen Oper Berlin; die weiteren Vorstellungen 10.3.2018;  21.3.2018, 25.3.2018; 30.3.2018.

—| IOCO Kritik Komische Oper Berlin |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, Wiederaufnahme: GIULIO CESARE IN EGITTO, 12.02.2016

Februar 4, 2016 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

  GIULIO CESARE IN EGITTO  von Georg Friedrich Händel

Wiederaufnahme Freitag, 12. Februar 2016, um 18.30 Uhr, weitere Vorstellungen: 26. Februar, 4., 6. (Oper für Familien, 18.00 Uhr; pro Erwachsenen-Kaufkarte maximal drei Tickets für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre gratis, empfohlen ab 12 Jahren), 11., 19., 26. März 2016. Falls nicht anders angegeben,Beginn  18.30 Uhr

Oper Frankfurt / Giulio Cesare in Egitto _ Cleopatra (in der Bildmitte stehend) sowie Cesare und die Statisterie der Oper Frankfurt © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Giulio Cesare in Egitto _ Cleopatra (in der Bildmitte stehend) sowie Cesare und die Statisterie der Oper Frankfurt © Wolfgang Runkel

Die aktuelle Neuinszenierung von Giulio Cesare in Egitto von Georg Friedrich Händel (1685-1759) stammt aus der Saison 2012/13. Die seinerzeit erschienenen Kritiken lobten die – angesichts der Popularität des Stoffes in allen Genres – mit filmischen Mitteln spielende Neuinszenierung: „Für den Stoff um Cäsar und Kleopatra spannt das Regieteam um Johannes Erath einen Bogen zwischen Antike, Barock und Gegenwart – unterhaltsam gewürzt mit ironischen Zitaten sowie klug dosierten Gags.“ Ein weiterer Rezensent schrieb: „Im wandlungsfähigen Bühnenbild von Herbert Murauer, den nicht selten originellen und eleganten Kostümen, dem effektvollen Licht von Joachim Klein und ebensolchen Videodesign von Bibi Abel gelingen Johannes Erath immer wieder ungewohnte und starke Bilder.“ Und die Tatsache, dass der premierenerprobte Dirigent nun auch bei der ersten Wiederaufnahme am Pult steht, steigert die Vorfreude beim Lesen dieser Sätze: „Erik Nielsen dirigiert das kleine Orchester entzückend perfekt.“ – „Für Händel – das beweisen das Frankfurter Museumsorchester und die Sänger – braucht es kein Spezialensemble, nur informierte und engagierte hervorragende Musiker.“

London / Grabmal Georg Friederich Händel © IOCO

London / Grabmal Georg Friederich Händel © IOCO

Ägypten, 48 v. Chr.: Pompejus, der politische Gegner von Giulio Cesare (Julius Cäsar), ist an den Hof des ägyptischen Königs Tolomeo geflohen und von diesem heimtückisch ermordet worden. Cesare verspricht seiner Witwe Cornelia und Pompejus’ Sohn Sesto, den Mörder zu finden. Derweil versucht Tolomeos Schwester Cleopatra mit Cesares Hilfe auf den ägyptischen Thron zu gelangen. Wie geplant, erliegt Cesare ihrem Charme, doch als er hört, dass Sesto gefangengenommen und Cornelia verschleppt wurde, versucht er – trotz der Bedrohung durch ägyptische Soldaten –, den beiden zu Hilfe zu eilen. Die inzwischen von ihrem Bruder arrestierte Cleopatra erhält die Nachricht, der Geliebte sei im Kampf gefallen. Doch Cesare lebt, und es gelingt ihm zusammen mit Sesto – der in der Zwischenzeit Tolomeo töten konnte – die Frauen zu befreien. Cesare krönt Cleopatra als rechtmäßige Königin Ägyptens unter römischem Protektorat und hat in Sesto einen Freund gewonnen.

Sang in der Premierenserie noch ein Bariton die Titelpartie, kehrt die Oper Frankfurt anlässlich der ersten Wiederaufnahme des Werkes zu der inzwischen weit verbreiteten Besetzung mit einem Countertenor zurück. Dabei konnte kein geringerer als der renommierte, im nahen Eltville geborene Andreas Scholl gewonnen werden, der als einer der Besten seines Faches gilt und dies auf zahlreichen internationalen Opernbühnen unter Beweis gestellt hat. So führte ihn die Partie des Giulio Cesare u.a. 2012 zu den Salzburger Festspielen (sowohl zu Pfingsten als auch im Sommer), kurz nachdem er an der Oper Frankfurt anlässlich eines stark akklamierten Liederabends zu erleben war. In dieser beliebten Reihe der Oper Frankfurt war Anfang 2015 auch die amerikanische Mezzosopranistin Jamie Barton (Cornelia) zu Gast und riss das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Gleiches ereignete sich kürzlich anlässlich ihrer Auftritte als Giovanna Seymour in Donizettis Anna Bolena an der New Yorker Metropolitan Opera und als Adalgisa in Bellinis Norma an der Los Angeles Opera. Aus dem festen Sängerstamm der Oper Frankfurt sind Louise Alder (Debüt als Cleopatra), Nina Tarandek (Sesto) und Björn Bürger (Curio) neu besetzt, während Matthias Rexroth (Tolomeo) und Dmitry Egorov (Nireno) als Gäste sowie Simon Bailey (Achilla) aus dem Ensemble bereits in der Premierenserie mit von der Partie waren.

Musikalische Leitung: Erik Nielsen; Regie: Johannes Erath

Mitwirkende: Andreas Scholl (Giulio Cesare), Louise Alder (Cleopatra), Jamie Barton (Cornelia), Nina Tarandek (Sesto), Matthias Rexroth (Tolomeo), Simon Bailey (Achilla), Björn Bürger (Curio), Dmitry Egorov (Nireno)

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, Wiederaufnahme: FALSTAFF, 19.09.2014

August 8, 2014 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt / inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt / inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Wiederaufnahme: FALSTAFF von Giuseppe Verdi

Freitag, 19. September;  27.9.; 3.10.; 5.10.; 10.10.; 18.10.; 24. Oktober 2014, 19.30 Uhr im Opernhaus

Musikalische Leitung: Jonathan Darlington; Regie: Keith Warner,  Mitwirkende: Jonathan Lemalu (Sir John Falstaff), Daniel Schmutzhard / Artur Rucinski (Ford), Martin Mitterrutzner / Simon Bode (Fenton), Sofia Fomina (Nannetta), Sara Jakubiak (Mrs. Alice Ford), Jenny Carlstedt / Maria Pantiukhova (Mrs. Meg Page), Meredith Arwady (Mrs. Quickly), Hans-Jürgen Lazar (Dr. Cajus), Beau Gibson (Bardolfo), Alfred Reiter / Andreas Bauer (Pistola)

Oper Frankfurt / Falstaff - Sir John Falstaff © Monika Rittershaus

Oper Frankfurt / Falstaff – Sir John Falstaff © Monika Rittershaus

Die aktuelle Inszenierung von Falstaff, dem letzten Werk von Giuseppe Verdi (1813-1901), stammt aus der Spielzeit 2013/14 und wird nun zum ersten Mal wiederaufgenommen. Inszeniert hatte Verdis altersweise Komödie der in Frankfurt wohlbekannte britische Regisseur Keith Warner als Referenz auf den weltberühmten Schriftsteller, der sich die literarische Vorlage des Spätwerks ausgedacht hat: William Shakespeare. Beeindruckend der Aufmarsch einer Fülle seiner Dramenfiguren im letzten Akt der Oper, der im mitternächtlichen Park von Windsor spielt. Hier begegnet der heruntergekommene Edelmann Sir John Falstaff denjenigen, die er an der Nase herumführen wollte, verkleidet als einige der wichtigsten Vertreter der literarischen Welt Englands. Alle haben sich versammelt, um dem dicken Ritter eins auszuwischen, von Cleopatra über die blutigen Könige bis hin zum Hofnarren Puck. Gefallen hat das sowohl dem Publikum als auch der Presse: „Warners Regie fußt ganz auf dem, was die Musik an ironischen Momenten vorgibt, ist bis ins kleinste Detail durchdacht und natürlich very british. Sie führt die Personen immer wieder zu ausdrucksstarken Bildern zusammen, ohne dass die turbulente Handlung in derben Klamauk abrutscht – eine Gratwanderung, die Keith Warner brillant gelingt.“
Windsor Anfang des 15. Jahrhunderts: Der beleibte Ritter Sir John Falstaff ist von seiner Wirkung auf die Damenwelt überzeugt. Da er zudem gerade wieder einmal in Geldnöten ist, schreibt er identische Briefe an zwei gutsituierte Damen in der Hoffnung, sich mittels eines amourösen Abenteuers zu sanieren. Doch sein doppeltes Spiel wird durchschaut, so dass Alice und Meg mit Hilfe der resoluten Nachbarin Mrs. Quickly den Spieß umdrehen und schadenfroh Rache nehmen. Nachdem Falstaff, vor seinen Verfolgern in einem Korb verborgen, zusammen mit der schmutzigen Wäsche in der Themse landet, wird er zum Schluss sogar noch von jenen verprügelt, die er hinters Licht führen wollte. Aber Sir John nimmt es gelassen: „Jeder hält jeden zum Narren, und am Ende sind alle Gefoppte.“

Die musikalische Leitung liegt bei dem – passenderweise – britischen Dirigenten Jonathan Darlington, der an der Oper Frankfurt 2012/13 mit Barbers Vanessa debütierte und derzeit als Musikdirektor an der Vancouver Opera wirkt. Für die Titelpartie kehrt der in Neuseeland aufgewachsene Bariton Jonathan Lemalu, Sohn aus Samoa stammender Eltern, nach Frankfurt zurück, wo er 2013/14 als Fernando Villabella in Rossinis Diebischer Elster sein Hausdebüt vorlegte. Der Sänger ist als Interpret der Werke Mozarts und Händels international erfolgreich, erarbeitet sich mittlerweile aber auch Werke abseits dieser Pfade. Neu in der Produktion besetzt sind aber auch einige Ensemblemitglieder: Daniel Schmutzhard (Ford) feierte in Frankfurt unlängst große Erfolge als Mozarts Don Giovanni, während Beau Gibson (Bardolfo) als König Pollux in den beiden konzertanten Aufführungen von Strauss‘ Die Liebe der Danae auf sich aufmerksam machte. Ein Neuzugang im Ensemble ist die amerikanische Sopranistin Sara Jakubiak (Mrs. Alice Ford), die in Frankfurt u.a. auch als Strauss‘ Ariadne auftreten wird. Zu ihren jüngsten Engagements gehören Elsa in Wagners Lohengrin am Opernhaus Graz sowie Polina in Prokofjews Der Spieler an De Nederlandse Opera Amsterdam. Neben ihr sind – auch in den Alternativbesetzungen – Gäste und Mitglieder des Ensembles sowie des Studios der Oper Frankfurt vertreten, von denen einige noch nicht in der Premierenserie besetzt waren.

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Liederabend: An Evening of Song, 18.03.2013

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Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Kaufhold

Liederabend An Evening of Song mit Sharon Kempton, Sarah Jones und Brett Carter 

 
Montag, 18. März 2013 I 19.30 Uhr I Foyer
 
Evergreens aus England, den USA, Australien und Tasmanien, die bei uns eher selten zu hören sind, stehen am Montag, 18. März auf dem Programm des bereits 5. Liederabends dieser Saison: An Evening of Song. 
 
Auf dem Podium singen drei Ensemblemitglieder aus Australien, die alle Gewinner des German-Australian Opera Grant sind und ihre Karriere als Stipendiaten am Hessischen Staatstheater Wiesbaden begonnen haben: Sharon Kempton (Sopran), Sarah Jones (Sopran) und Brett Carter (Bariton), begleitet von Benjamin Schneider am Klavier. Zu hören sind sowohl drei Liedzyklen von Benjamin Britten (Cabaret Songs), George Butterworth (A shropshire lad) und Gerald Finzi (Till earth outwears), als auch einzelne Lieder, Duette und Terzette, die den Bogen von Purcell, viktorianischen Liedern und Opernarien bis hin zu George Gershwins Porgy and Bess (dies einzigartige Oper in einer Inszenierung der Cape Town Opera ist im Rahmen der Maifestspiele 2013 zu Gast) schlagen. 
 
Sharon Kempton (Sopran) ist bereits seit 2003 in Wiesbaden, wo sie eine Vielzahl von Rollen wie Wellgunde, Gräfin Almaviva, Pamina, Gretel, Martha in Bachs Johannes-Passion, Aksinija in Lady Macbeth von Mzensk, Fiordiligi, Cleopatra, Alice Ford, Ilia, Micaela, Donna Elvira, Peri in Das Paradies und die Peri und Armide gesungen hat. Zuletzt war sie als Christel von der Post, Norina, Rosina, Valencienne und Marie in Die verkaufte Braut zu erleben. 
 
Ihre Kollegin Sarah Jones stammt aus Tasmanien. Sie ist die derzeitige Stipendiatin des German-Australian Opera Grant „More than Opera“ und trat in Wiesbaden bereits als Tempelsängerin in Aida, als Valencienne in Die lustige Witwe und als Esmaralda in Die verkaufte Braut auf. 
 
Brett Carter war in Wiesbaden als Schaunard, Masetto, Falke, Ramiro und Papageno, außerdem als Ping in Turandot, als Doktor Malatesta in Don Pasquale sowie als Figaro in Der Barbier von Sevilla zu erleben. Daneben debütierte er 2008/09 in der Produktion der Jungen Oper von Mozarts Zaïde an der Staatsoper Stuttgart und 2011/12 in der Neuinszenierung von Pizzettis Murder in the Cathedral an der Oper Frankfurt. 
 
Am Klavier begleitet Benjamin Schneider das Triumvirat, der in der ersten Spielzeit als Solorepetitor in Wiesbaden tätig ist und bereits Vorstellungen von Der Vogelhändler und Die lustige Witwe geleitet hat.
 
In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft der Freunde des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden e.V.
 
Mit: Sharon Kempton (Sopran), Sarah Jones (Sopran), Brett Carter (Bariton) und Benjamin Schneider (Klavier)
 

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