Linz, Landestheater Linz, Uraufführung DER HASE MIT DEN BERNSTEINAUGEN, 06.04.2019

März 29, 2019 by  
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Landestheater Linz

Landestheater Linz / Schauspielhaus

Landestheater Linz / Schauspielhaus -Eingang © Hertha Hurnaus

Landestheater Linz / Schauspielhaus -Eingang © Hertha Hurnaus

DER HASE MIT DEN BERNSTEINAUGEN (URAUFFÜHRUNG)

MUSICAL VON HENRY MASON, UND THOMAS ZAUFKE (MUSIK),  NACH DEM  ROMAN VON EDMUND DE WAAL

URAUFFÜHRUNG SA 6. APRIL 2019, 19.30 UHR, SCHAUSPIELHAUS

Das Musical von Henry Mason und Thomas Zaufke feiert am 6. April Premiere im Schauspielhaus. Für Autor und Regisseur Henry Mason, in Linz aufgewachsen und zweifach mit dem Bühnenkunstpreis des Landes Oberösterreich ausgezeichnet, ist Der Hase mit den Bernsteinaugen ein lange gehegtes Herzensprojekt, für das das Landestheater die exklusiven Aufführungsrechte erlangen konnte. Zur Uraufführung wird auch der Autor des Bestsellers Edmund de Waal erwartet.

Landestheater Linz / Der Hase mit den Bernsteinaugen © Edmund de Waal

Landestheater Linz / Der Hase mit den Bernsteinaugen © Edmund de Waal


Nach der Landestheater-Produktion In 80 Tagen um die Welt – die beim Deutschen Musicaltheaterpreis 2017 als bestes Musical ausgezeichnet wurde – bringt die Musicalsparte mit Der Hase mit den Bernsteinaugen ihre zweite Uraufführung heraus. Die Familiengeschichte von Edmund de Waal war vor einigen Jahren ein Bestseller, dessen durchschlagenden Erfolg der britische Keramiker selbst wohl am wenigsten erwartet hatte. Er schildert darin das Leben seiner Vorfahren, der Familie Ephrussi, einst einer der reichsten und mächtigsten Clans jüdischer Geschäftsleute in Europa. Viele Familienmitglieder liebten und sammelten leidenschaftlich Kunstgegenstände. Die Familienbiografie wird anhand eines Erbstücks aufgerollt: einer Sammlung von „netsuke“, kleinen japanischen Schnitzereien, die sogar die Schrecken der Weltkriege und der Judenverfolgung überdauert haben.

DER HASE MIT DEN BERNSTEINAUGEN (URAUFFÜHRUNG)

Uraufführung Samstag, 6. April 2019, 19.30 Uhr
Musikalische Leitung Christopher Mundy, Inszenierung Henry Mason, Choreografie Francesc Abós, Bühne und Kostüme Jan Meier, Video Valentin Huber, Licht Helmut Janacs, Nachdirigat Tom Bitterlich, Dramaturgie Arne Beeker

Christoph Messner (Edmund de Waal), Anaïs Lueken (Sue Chandler / Elisabeth von Ephrussi), William Mason (Alter Iggie von Ephrussi / Manet), Carsten Lepper (Charles Ephrussi),

Hanna Kastner (Louise Cahen d’Anvers), Riccardo Greco (Viktor von Ephrussi), Myrthes Monteiro (Emmy von Ephrussi), Wei-Ken Liao (Jiro Sugiyama),

Ariana Schirasi-Fard (Anna (Zofe) / Lemaire / Jeanne), Gernot Romic (Junger Iggie von Ephrussi / Degas), Jan Nikolaus Cerha (Edmond de Goncourt / Steinhäusser),

Florian Stanek (Rudolf von Ephrussi / Stefan / Monet), Christian Fröhlich (Renoir), Lynsey Thurgar (Ellen), Angela Waidmann (Junge Gisela),

Gabriel Federspieler / Clemens Herndler (Matthew de Waal / Kleiner Charles), Nepomuk Pichler / René Unger (Ben de Waal / Kleiner Jules),

Wendelin Burgstaller / Matthias Körber (Kleiner Ignace / Kleiner Iggie / Kleiner Hitler), Magdalena Baehr / Miriam Hollerweger (Elisabeth Cahen d’Anvers / Kleine Elisabeth),

Elisabeth Baehr / Selma Spitzer (Kleine Gisela)

Landestheater Linz / Schauspielhaus -Bühnenblick © Hertha Hurnaus

Landestheater Linz / Schauspielhaus -Bühnenblick © Hertha Hurnaus

—| Pressemeldung Landestheater Linz |—

Linz, Landestheater Linz, EIN AMERIKANER IN PARIS – George Gershwin, 25.11.2018

November 19, 2018 by  
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Landestheater Linz

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

Ein Amerikaner in Paris – George Gershwin

Buch von Craig Lucas, Deutsche Dialoge Roman Hinze

Premiere Sonntag, 25. November 2018, 19.30 Uhr

Der junge amerikanische Soldat Jerry Mulligan versucht sich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs als Kunstmaler in Paris – mit bescheidenem Erfolg. In der wieder aufblühenden Stadt verliebt er sich in die Parfümverkäuferin Lise, die jedoch mit dem erfolgreichen Sänger Henri liiert ist. Um finanziell über die Runden zu kommen, lässt sich Jerry auf die reiche Amerikanerin Milo ein. Die Straßen von Paris bilden den Hintergrund einer modernen Fabel rund um Kunst, Freundschaft und Liebe.

Musikalische Leitung Tom Bitterlich, Inszenierung und Choreografie Nick Winston
Bühne Charles Quiggin, Kostüme Aleš Valášek, Videodesign Duncan McLean
Lichtdesign Michael Grundner, Nachdirigat Christopher Mundy, Dramaturgie Arne Beeker

Mit:  Gernot Romic (Jerry Mulligan), Myrthes Monteiro (Lise Dassin), Christian Fröhlich (Henri Baurel), Daniela Dett (Milo Davenport), Christof Messner (Adam Hochberg), Lynsey Thurgar (Madame Baurel), Ariana Schirasi-Fard (Olga, Ensemble), Hanna Kastner (Cabaret-Sängerin, Ensemble) Julia Hübner, Charlotte Lovell, Vicky Riddoch, Raphaela Pekovsek, Yves Adang, Alastair Postlethwaite, Stephen Dole, Leon de Graaf, Wei-Ken Liao (Ensemble) Anastasia Bertinshaw, Lara Bonnel Almonem, Siân Brown, Mireia González Fernández, Julie Endo, Kasija Vrbanac, Kayla May Corbin, Tura Gómez Coll, Damián Cortes Alberti, Velerio Iurato, Kai Chun Chuang, Hodei Iriarte Kaperotxipi, Andrea Schuler, Lorenzo Ruta, Urko Fernandez Marzana, Filip Löbl (Tanzensemble)

Christopher Mundy, Bela Fischer jr. (Solo-Piano), Statisterie des Landestheaters Linz
Bruckner Orchester Linz

—| Pressemeldung Landestheater Linz |—

Linz, Landestheater Linz, Musical Lazarus – David Bowie, Enda Walsh, IOCO Kritik, 09.11.2018

November 9, 2018 by  
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Landestheater Linz

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

 Lazarus – Musical von David Bowie und Enda Walsh

Von Marcus Haimerl

Mit Lazarus von David Bowie (Musik) und Enda Walsh (Buch) fand die erste Musicalpremiere im Musiktheater Linz statt. Lazarus ist vom Roman „The Man Who Fell To Earth“ von Walter Tevis inspiriert und stellt eine Fortsetzung dar. David Bowie spielte in der Verfilmung des Romans unter der Regie von Nicolas Roeg die Hauptrolle des humoid-reptiloiden Außerirdischen Thomas Jerome Newton, der auf die Erde kommt um Wasser für seinen vor dem ökologischen Ende stehenden Heimatplaneten zu suchen. In menschlicher Gestalt baut Newton ein Wirtschaftsimperium auf, um eine Rakete zu konstruieren, mit der er sein Volk nachholen kann.

Musical Lazarus – David Bowie, Enda Walsh 
Youtube Trailer des Landestheater Linz
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In einer Kleinstadt lernt er Mary-Lou kennen und lieben, zerbricht schlussendlich aber an der Oberflächlichkeit und Rücksichtslosigkeit der menschlichen Zivilisation und endet missbraucht und desillusioniert in einem New Yorker Apartment, gefangen in seinen Erinnerungen an Mary-Lou und seine Familie auf seinem Heimatplaneten. Die Handlung des Musicals setzt Jahre später ein: Newtown sitzt noch immer auf der Erde fest und betäubt seine Depression mit Gin. Erst eine junge Frau, die ebenso am Leben verzweifelt ist wie er, kann ihm neue Hoffnung bringen. Die Uraufführung am 7. Dezember 2015, beim New York Theatre Workshop am Off-Broadway, konnte David Bowie noch miterleben, ehe er am 10. Januar 2016 verstarb.

Landestheater Linz / Lazarus © Robert Josipovic

Landestheater Linz / Lazarus © Robert Josipovic

Bowie schuf neue Figuren um den gestrandeten Alien und 17 seiner Songs bilden die musikalische Grundlage des Musicals. Die österreichische Uraufführung fand im Volkstheater Wien statt, für die Produktion in Linz übernahm Johannes von Matuschka die Regie. Er lässt die Handlung in der Pathologie stattfinden. Thomas Jerome Newtown entsteigt nackt dem Leichensack, vielleicht auch als Hinweis auf den biblischen Lazarus. Der Rest der Handlung bleibt dann eher vage, verliert sich in Traum und Realität. Ihm erscheint ein Mädchen, es existiert offensichtlich nur in seiner Einbildung. Gemeinsam wollen sie eine Rakete bauen, mit der er wieder nach Hause fliegen kann. Der Massenmörder Valentine überredet Newtown schließlich, dem Mädchen dabei zu helfen, aus dem fiktiven Leben zu scheiden. Gemeinsam reisen Newton und das Mädchen zu den Sternen. Daneben tauchen auch andere Figuren auf: Elly, die von Newtown als Assistentin engagiert wird und ihr Ehemann Zach; Michael, Newtons ehemaliger Mitarbeiter und Ben, welche beide von Valentine ermordet werden.

Leider hilft die Regiearbeit von Johannes von Matuschka nicht, die ohnehin verwirrende Handlung dem Zuschauer verständlicher zu machen, dennoch finden sich immer wieder einzelne starke Bilder, die in Verbindung mit Bowies Musik den Abend zu einem Erlebnis machen.

Landestheater Linz / Musical Lazarus - hier : Ariana Schirasi-Fard als Elly und Riccardo Greco als Newton © Reinhard Winkler

Landestheater Linz / Musical Lazarus – hier : Ariana Schirasi-Fard als Elly und Riccardo Greco als Newton © Reinhard Winkler

Die Partie des Newton gestaltet Riccardo Greco, der sich zunehmend steigernd am Ende zum Höhepunkt aufläuft. Hoch anzurechnen ist ihm, dass er nie versucht David Bowie gesanglich zu imitieren. Ariana Schirarsi-Fard als seine im 70er Jahre Look gestylte Assistentin Elly, beeindruckte erneut mit ihrer erstklassigen Gesangskunst. Als das Mädchen kann Hanna Kastner nicht ganz so überzeugen, aber auch ihr gelang es, sich zunehmend gesanglich zu steigern. Carsten Lepper gestaltete den Mörder Valentin sehr intensiv. Aber auch das restliche Ensemble, darunter Christian Fröhlich als Michael, Christof Messner als Zach und Ben, oder aber die Mädchen Aoi Yoshida, Daniela Dett und Lynsey Thurgar lieferten hervorragende Leistungen ab.

Unter der musikalischen Leitung von Christopher Mundy interpretiert eine kleine Band aus Keyboards, Posaune, E-Bass, Saxophon, Schlagzeug und Gitarren neue Arrangements von Bowie-Hits wie „Lazarus“, „This is not America“, „Changes“, „Absolute Beginners“ oder „Heroes“. Grundsätzlich kann man Lazarus wahrscheinlich nicht direkt als Musical bezeichnen. Es ist eher ein musikalisches Vermächtnis des Künstlers David Bowie und davon zeigte sich das Publikum auch dementsprechend begeistert.

 

—| IOCO Kritik Landestheater Linz |—

Linz, Landestheater Linz, Premiere EIN AMERIKANER IN PARIS, 25.11.2018

Oktober 16, 2018 by  
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Landestheater Linz

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

EIN AMERIKANER IN PARIS

DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG
MUSIK VON GEORGE GERSHWIN | GESANGSTEXTE VON IRA GERSHWIN
Buch von Craig Lucas nach dem gleichnamigen Film von 1951
Deutsche Dialoge von Roman Hinze
In deutscher Sprache mit englischen Gesangstexten

Premiere Sonntag, 25. November 2018, 19.30 Uhr
Großer Saal Musiktheater

Musikalische Leitung Tom Bitterlich
Inszenierung und Choreografie Nick Winston
Bühne Charles Quiggin
Kostüme Aleš Valášek
Videodesign Duncan McLean
Lichtdesign Michael Grundner
Nachdirigat Christopher Mundy
Dramaturgie Arne Beeker

Gernot Romic (Jerry Mulligan), Myrthes Monteiro (Lise Dassin), Christian Fröhlich (Henri Baurel), Daniela Dett (Milo Davenport), Christof Messner (Adam Hochberg),
Lynsey Thurgar (Madame Baurel), Ariana Schirasi-Fard (Olga, Ensemble), Hanna Kastner (Cabaret-Sängerin, Ensemble)
Julia Hübner, Charlotte Lovell, Vicky Riddoch, Raphaela Pekovsek, Yves Adang, Alastair Postlethwaite, Stephen Dole, Leon de Graaf, Wei-Ken Liao (Ensemble)
Anastasia Bertinshaw, Lara Bonnel Almonem, Siân Brown, Mireia González Fernández, Julie Endo, Kasija Vrbanac, Kayla May Corbin, Tura Gómez Coll, Damián Cortes Alberti, Velerio Iurato, Kai Chun Chuang, Hodei Iriarte Kaperotxipi, Andrea Schuler, Lorenzo Ruta, Urko Fernandez Marzana, Filip Löbl (TANZLIN.Z)

Christopher Mundy, Bela Fischer jr. (Solo-Piano)
Statisterie des Landestheaters Linz
Bruckner Orchester Linz

Der junge amerikanische Soldat Jerry Mulligan versucht sich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs als Kunstmaler in Paris – mit be­scheidenem Erfolg. In der wieder aufblühenden Stadt verliebt er sich in die Parfümverkäuferin Lise, die jedoch mit dem erfolgreichen Sänger Henri liiert ist. Um finanziell über die Runden zu kommen, lässt sich Jerry auf die reiche Amerikanerin Milo ein. Die Straßen von Paris bilden den Hintergrund einer modernen Fabel rund um Kunst, Freund­schaft und Liebe.

—| Pressemeldung Landestheater Linz |—

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