Essen, Aalto Theater, Spielplan bis Dezember 2020 – Gluck, Purcell, IOCO Aktuell, 30.06.2020

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Aalto Theater Essen

Aalto Theater Essen © Bernadette Grimmenstein

Aalto Theater Essen © Bernadette Grimmenstein

Aalto-Musiktheater: Neuer Spielplan mit Gluck und Purcell

Orfeo ed Euridice und Dido and Aeneas statt Tannhäuser und Lucrezia Borgia

Tristan XS und ein Sängerfest ergänzen Spielplan zum Beginn der neuen Saison

Vor dem Hintergrund weiterhin geltender Einschränkungen im Theaterbetrieb hat das Aalto-Musiktheater ein alternatives Programm für die Monate September bis Dezember der neuen Spielzeit 2020/2021 veröffentlicht. Die Opern Orfeo ed Euridice von Christoph Willibald Gluck und Dido and Aeneas von Henry Purcell stehen nun als neue Premieren auf dem Spielplan. Die ursprünglich vorgesehenen Inszenierungen von Tannhäuser und Lucrezia Borgia werden dafür in einer der folgenden Spielzeiten zu erleben sein. Zum Auftakt der Saison begrüßen das Aalto-Ensemble und Gäste das Publikum unter dem Titel „O du, mein holder Abendstern“ mit einem Sängerfest der Extraklasse von Mozart bis Wagner, Verdi und Puccini. Und das Projekt Tristan XS konzentriert sich ganz auf die beiden Hauptprotagonisten in Richard Wagners Meisterwerk Tristan und Isolde. Die drei Repertoirestücke Die Fledermaus, La Traviata und Yesterdate feiern ihre Wiederaufnahme jeweils in gekürzten Fassungen. Das Theaterfest zur Saisoneröffnung kann in diesem Jahr nicht stattfinden.

Aalto Theater Essen / Mezzosopranistin Bettina Ranch (Orfeo) © Saad Hamza

Aalto Theater Essen / Mezzosopranistin Bettina Ranch (Orfeo) © Saad Hamza

Paul-Georg Dittrich, der als „Tannhäuser“-Regisseur vorgesehen war, wird nun zunächst Christoph Willibald Glucks Reformoper Orfeo ed Euridice inszenieren, mit der der Komponist 1762 die traditionelle Opera seria und ihren barocken Plüsch herausgefordert hatte. Gemeinsam mit dem Videodesigner Vincent Stefan erzählt Dittrich das Stück als Dialog zwischen Menschen und Schatten, Körper und Seele, Leben und Tod. Der Regisseur wurde für seine Inszenierungen von Wozzeck (2016) und La damnation de Faust (2017) am Theater Bremen jeweils für den renommierten Theaterpreis „Der Faust“ nominiert. In dieser Spielzeit konnte er unter anderem mit „Boris Godunov“ an der Staatsoper Stuttgart und mit der Uraufführung Wolfsschlucht an der Deutschen Oper Berlin für Aufmerksamkeit sorgen. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Tomáš Netopil.
Premiere: 26. September 2020.

Aalto Theater Essen / Daniel Johansson (Aeneas) © Eric Rossier

Aalto Theater Essen / Daniel Johansson (Aeneas) © Eric Rossier

Zu den unbestrittenen Höhepunkten der Operngeschichte gehört Henry Purcells Dido and Aeneas. In nicht einmal einer Stunde erzählt der englische Barockmeister alles, was zum Thema Liebe gesagt werden muss. Auch für diese Premiere übernimmt mit Ben Baur der Regisseur der ursprünglich geplanten Lucrezia Borgia die Inszenierung. Ben Baur, den man am Aalto-Theater bereits als Ausstatter von Ariodante und Der Barbier von Sevilla kennt, kann hier nun auch sein Essener Regie-Debüt feiern. Engagements als Regisseur führten ihn zuletzt etwa an das Staatstheater Braunschweig (La Bohème), die Oper Graz (Roméo et Juliette, Il Trovatore) und das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen (Les Dialogues des Carmélites). Am Pult der Essener Philharmoniker steht der junge Italiener Andrea Sanguineti, der am Aalto-Theater bereits „Carmen“, „La Bohème“ und Der Nussknacker dirigiert hat.
Premiere: 21. November 2020.

Unter dem Titel „O du, mein holder Abendstern“ werden das Aalto-Ensemble und Gäste das Publikum zunächst mit einem Sängerfest der Extraklasse begrüßen: Die titelgebende Arie des Wolfram von Eschenbach aus Wagners Tannhäuser gehört ebenso zum Programm wie Auszüge aus Verdis „Don Carlo“, Mozarts „Hochzeit des Figaro“ und „Die Entführung aus dem Serail“, Mascagnis „Cavalleria rusticana“, Donizettis „Liebestrank“ und Puccinis „La Bohème“. Am Flügel begleitet, schlüpfen die Solistinnen und Solisten in die Rollen von Helden und Schurken, Opfern und Bösewichten, Grafen und Dienern, Königen und Gesetzesbrechern und zeigen so die Ausdrucksvielfalt der Kunstform Oper.
Premiere: 5. September 2020

Aalto Theater Essen / Tobias Greenhalgh (Tristan ) © Lilya Namisyk

Aalto Theater Essen / Tobias Greenhalgh (Tristan ) © Lilya Namisyk

Als „Gipfel meiner bisherigen Kunst“ bezeichnete Richard Wagner im Dezember 1858 sein damals neues Werk „Tristan und Isolde“. Auf der Aalto-Bühne kommt die Oper nun als „Tristan XS“ zur konzertanten Aufführung: Im Mittelpunkt steht einzig und allein das Liebespaar. Alle äußeren Umstände und alle Nebenfiguren sind gestrichen. Kammermusikalisch reduziert, fokussiert die anderthalbstündige Bearbeitung von Armin Terzer die Handlung auf die großen Monologe und Duette von Tristan und Isolde und schlägt einen pausenlosen Bogen vom sehnsuchtsvollen Orchestervorspiel zu Isoldes verzücktem Liebestod. In den beiden Titelpartien sind mit Daniela Köhler und Daniel Johansson zwei ausgewiesene Wagner-Experten zu erleben, die in Essen nun ihre Rollendebüts geben.
Premiere: 2. Oktober 2020.

Eine Perle des Operettenrepertoires kehrt darüber hinaus auf die Bühne des Aalto-Theaters zurück: Johann Strauß’ „Die Fledermaus“ ist ab dem 31. Oktober 2020 semikonzertant und in gekürzter Form zu erleben. Ebenfalls in einer gekürzten Fassung wird auch Giuseppe Verdis „La Traviata“ ab dem 18. Dezember 2020 wiederaufgenommen. Und aus der Musical-Revue „Yesterdate – Ein Rendezvous mit den 60ern“ kommt ab dem 3. Dezember 2020 der zweite Teil mit den unvergesslichen Hits von Beatles, Beach Boys und Co. zur Aufführung.

Ihre Fortsetzung findet zudem die Reihe „Künstlerlesen“ im Café LIVRES, in der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Aalto-Theaters aus ihren Lieblingsbüchern vorlesen.


Familienprogramm:


Im Rahmen des Kinder- und Jugendprogramms „Abenteuer Aalto“ bieten das Aalto-Theater und die Essener Philharmoniker ausgewählte Vorstellungen für Kinder von 3 bis 6 Jahren im Aalto-Foyer an. Im September laden Hexe Kleinlaut und ihre Truppe zu dem Stück „Donnerröschen und der Forscherkönig“ ein, das mit Ausschnitten aus Engelbert Humperdicks „Dornröschen“ die Welt der Oper erlebbar macht (Termine: 5. und 6. September, jeweils um 15 Uhr). Einen Monat später läutet Hexe Kleinlaut, unterstützt von Mitgliedern der Essener Philharmoniker, mit ihrem Programm „Buntes Herbstgeraschel“ die nächste Jahreszeit ein (Termine: 4. Oktober, 11 und 13 Uhr). Und pünktlich zum Nikolaustag dreht sich dann alles um den „Verrückten Weihnachtstraum“ (Termine: 6. Dezember, 11 und 13 Uhr).


Veranstaltungsabsagen:


Aufgrund des von März bis Mai ausgesetzten Spiel- und Probenbetriebs konnte Mozarts Opera buffa „Die Hochzeit des Figaro“, eigentlich geplant als letzte Premiere der Spielzeit 2019/2020, nicht produziert werden. Somit entfällt auch die für Anfang Oktober vorgesehene Wiederaufnahme. Die Inszenierung wird in einer der folgenden Spielzeiten nachgeholt.

Auch das traditionelle Theaterfest muss zum Beginn der neuen Spielzeit ausfallen, da die Ausrichtung von Großveranstaltungen nach wie vor untersagt ist. Abgesagt werden außerdem das Konzert „Very British“ in der Philharmonie Essen, die Extras „Tat Ort Aalto“ und „mehrmusik“, die Premieren-Matineen sowie die Veranstaltungen der Reihe „It’s Teatime“.


Das neue Programm von September bis Dezember 2020 im Überblick


„O du, mein holder Abendstern“
Sängerfest mit Solistinnen und Solisten des Aalto-Theaters und Gästen
Premiere: 5. September 2020, Aalto-Theater
Weitere Vorstellungen: 12., 18. September 2020


Premiere
Orfeo|Euridice
Azione teatrale per musica von Christoph Willibald Gluck
Premiere: 26. September 2020, Aalto-Theater
Weitere Vorstellungen: 30. September; 3., 18., 25., 29. Oktober; 1., 7., 8. November; 13., 27. Dezember 2020


Tristan XS
Premiere: 2. November 2020, Aalto-Theater
Weitere Vorstellungen: 11., 21. Oktober; 26. November; 11. Dezember 2020


Die Fledermaus
Operette von Johann Strauß
Semikonzertante Aufführung
Vorstellungen: 31. Oktober; 15. November; 6., 31. Dezember 2020, Aalto-Theater


Premiere
Dido and Aeneas
Oper von Henry Purcell
Premiere: 21. November 2020, Aalto-Theater
Weitere Vorstellungen: 25., 29. November; 10., 20. Dezember 2020


Yesterdate – Ein Rendezvous mit den 60ern
Musical-Revue von Heribert Feckler und Marie-Helen Joël
Wiederaufnahme: 3., 4. Dezember 2020


La Traviata
Oper von Giuseppe Verdi
Konzertante Aufführung
Wiederaufnahme: 18. Dezember 2020

Künstlerlesen
1. September, 6. Oktober; 3. November; 1. Dezember 2020, Café LIVRES


Familienprogramm:


Donnerröschen und der Forscherkönig
5. und 6. September, jeweils 15:00 Uhr, Aalto-Foyer


Buntes Herbstgeraschel
4. Oktober, 11:00 und 13:00 Uhr, Aalto-Foyer


Der verrückte Weihnachtstraum
6. Dezember, 11:00 und 13:00 Uhr, Aalto-Foyer
Informationen zum Kartenkauf
Vorverkauf für September 2020


Der Kartenvorverkauf für den Ersatzspielplan September 2020 beginnt am 3. August 2020. Eintrittskarten sind im TicketCenter erhältlich (II. Hagen 2, 45127 Essen). Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen während der Öffnungszeiten auch für telefonische Anfragen (T 02 01 81 22-200) sowie per E-Mail (tickets@theater-essen.de) zur Verfügung. Kartenkäufe über den Webshop sowie über www.eventim.de und externe Vorverkaufsstellen sind aktuell leider nicht möglich. Die TUP ist als Veranstalter verpflichtet, bei Kartenverkäufen und Reservierungen Namen und Anschrift der Kundinnen und Kunden aufzunehmen.

Das TicketCenter im II. Hagen 2 bleibt während der Theaterferien vom 29. Juni bis 16. August 2020 von montags bis freitags in der Zeit von 10:00 bis 15:00 Uhr geöffnet. In dieser Zeit findet auch unser telefonischer Service statt. Die Kasse am Aalto-Theater ist in der Zeit vom 29. Juni bis 18. August 2020 geschlossen.

Öffnungszeiten des TicketCenters ab dem 17. August 2020
Mo-Sa 10:00-16:00 Uhr
Telefonische Erreichbarkeit:
Mo 10:00-16:00 Uhr
Di-Fr 10:00-18:00 Uhr
Sa 10:00-16:00 Uhr

Die TUP bittet darum, bei Kartenkäufen im TicketCenter die eingeübten Hygiene- und Sicherheitsregeln einzuhalten.

Vorverkauf für den ursprünglichen Spielplan 2020/2021 eingestellt
Der Vorverkauf bzw. die Reservierungen für den ursprünglichen Spielplan der Spielzeit 2020/2021 sind eingestellt. Bisher eingegangene Reservierungen bleiben bestehen, sofern der Termin der Veranstaltung und die bisher genehmigten Platzkapazitäten aufrechterhalten bleiben. Bei Programmänderungen oder sollten wegen der geforderten Sitzplatzeinschränkungen Reservierungswünsche nicht erfüllt werden können, werden die Kundinnen und Kunden persönlich benachrichtigt.

—| Pressemeldung Aalto Theater Essen |—

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Konzerte trotz Corona ab 13.06.2020

Juni 2, 2020 by  
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Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Konzerte trotz Corona

Das Staatsorchester Stuttgart und das Sängerensemble der Staatsoper Stuttgart sind mit verschiedenen Konzertformaten in der Liederhalle zu Gast – mit Abstand und dennoch ganz nah am Publikum

Mit ungewöhnlichen Programmen und in völlig neuen Raumkonstellationen treten die Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart sowie die Sänger*innen des Solistenensembles der Staatsoper Stuttgart nach fast drei Monaten endlich wieder vor ihr Publikum: Im Beethoven- sowie im Mozartsaal der Liederhalle gibt es ab 6. Juni wieder Sinfonie-, Kammer- und Liedkonzerte sowie Programme für junges Publikum. Rund 30 Konzerte mit einer maximalen Spieldauer von 60 Minuten wurden innerhalb der vergangenen Wochen kurzfristig entwickelt. Die Zuschaueranzahl richtet sich nach Maßgabe des in Entstehung befindlichen Hygienekonzepts des jeweiligen Veranstaltungsorts, natürlich werden dabei alle derzeit geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten.

Cornelius Meisters Beethoven-Zyklus

Im Beethovensaal steht ab 13. Juni ein Zyklus der „corona-kompatiblen“ Beethoven-Sinfonien 1-8 auf dem Programm – alle rein orchestralen Werke ohne Vokalsoli und Chor. Alle Sinfonien werden in der originalen Orchesterfassung aufgeführt. Der Fokus jedes Konzerts liegt auf einer Sinfonie, jeweils moderiert vom Dirigenten: Generalmusikdirektor Cornelius Meister steht bei allen Aufführungen am Pult des Staatsorchesters Stuttgart. Nach einer kurzen Einführung in das jeweilige Werk erklingt die Sinfonie als Ganzes.

Bei allen Aufführungen wird das Staatsorchester nicht wie sonst üblich auf der Bühne des Beethovensaals sitzen, sondern im Parkett – halbkreisförmig umringt vom Publikum, das zwar im vorgegebenen Sicherheitsabstand zueinander und zum Orchester sitzen wird, dennoch sehr viel näher an den Musiker*innen als sonst bei Sinfoniekonzerten möglich. Ein ganz besonderes Musikerlebnis für nur wenige Zuhörer*innen!

Cornelius Meister über den Zyklus: „Viel zu sehr haben wir uns in den letzten Jahrzehnten daran gewöhnt, dass ein Orchester immer auf einer Bühne und vor möglichst vielen Zuhörern spielt. Mit unserem Konzept, das Publikum auf gleicher Ebene wie das Orchester zu setzen – nahe dran, aber trotzdem auf Abstand –, kehren wir zurück zu einer ganz unmittelbaren Form der Aufführung, wie sie früher selbstverständlich war. So feiern wir das Beethovenjahr auf spezielle Weise.“

Konzerte für Familien: Peter und der Wolf und Ene, mene, Quarantäne

Ebenfalls im Beethoven-Saal steht Sergej Prokofjews Klassiker Peter und der Wolf auf dem Programm – als Konzert für die ganze Familie unter der musikalischen Leitung von Cornelius Meister. Die Instrumentalist*innen des Staatsorchesters werden die einzelnen Figuren und die Handlung dieser Geschichte mit ihren Instrumenten schildern. Als Moderator und Erzähler tritt Guido Hammesfahr auf, den wohl alle Kinder als „Fritz Fuchs“ aus der Fernsehsendung Löwenzahn kennen und lieben. Die Aufführung wird empfohlen für Kinder ab 4 Jahren und ihre Familien.

Bei Ene, mene, Quarantäne handelt es ich um eine vergnügliche Aufführung nicht nur für Kinder ab 6 Jahren, sondern für die ganze Familie. Sie wurde in den letzten Wochen konzipiert von den Ensemblemitgliedern Esther Dierkes und Björn Bürger, die sich in diesen Zeiten als Ehepaar auch auf der Bühne nahe sein können.

Cornelius Meister über die Familienkonzerte: „Ich freue mich so sehr auf die leuchtenden Augen der kleinen und großen Besucher, von denen die meisten nach vielen Wochen zum ersten Mal wieder Sänger und ein Orchester hören werden. Alle sind eingeladen, sich verzaubern zu lassen. Familien dürfen selbstverständlich zusammensitzen.“

Kammerkonzerte

In wechselnden Besetzungen vom Duo bis zum Streichsextett treten die Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart ab 7. Juni auf der knapp 18 Meter breiten Bühne im Mozartsaal der Liederhalle auf. Mit eigens zusammengestellten Programmen spielen die Instrumentalist*innen dann wieder für ihr Publikum – wenngleich auch für weniger Menschen als sie es ansonsten gewöhnt sind.

Gespielt werden Höhepunkte der Kammermusikliteratur wie Schuberts Streichquartette Rosamunde und Der Tod und das Mädchen oder Tschaikowskis Streichsextett Souvenir de Florence, aber auch selten zu Hörendes von Astor Piazzolla, Francis Poulenc, André Jolivet sowie allerneueste Kompositionen von Régis Campo oder Nicky Sohn.

Liedkonzerte

In den Liedkonzerten, die wie gewohnt in Zusammenarbeit mit der Hugo-Wolf-Akademie veranstaltet werden, präsentieren sich Ensemblemitglieder und Pianist*innen der Staatsoper Stuttgart sowie einige Gäste.

Lied- und Kammerkonzerte sind als Festival konzipiert, das zahlreiche Bezüge zwischen den Werken, den Besetzungen und den Epochen herstellt.

Cornelius Meister: „Seit jeher liegen mir die Kammermusik und die Liedliteratur besonders am Herzen. Ich bin außerordentlich glücklich, dass sich nun die Gelegenheit eröffnet, dieses Repertoire in viel größerem Maße zu pflegen, als wir es noch vor drei Monaten gedacht hätten.“

Termine

Beethoven-Zyklus
Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21: Sa 13.06.
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36: So 28.06./So 05.07.
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 Eroica: Sa 04.07./So 05.07.
Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60: Mi 08.07.
Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67: Fr 10.07./Sa 12.07.
Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 Pastorale: Sa 19.07./Mi 22.07.
Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92: Sa 18.07./So 19.07.
Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93: Fr 24.07.
Beethovensaal der Liederhalle
Familienkonzerte
Ene, mene, Quarantäne: Sa 06.06.
Mozartsaal der Liederhalle
Peter und der Wolf: So 14.06./So 21.06.
Beethovensaal der Liederhalle

Kammermusik- und Liedkonzert-Festival
im Mozartsaal der Liederhalle

Alle Termine im Mozartsaal beginnen um 19.30 Uhr.

Zoltán Kodály: Duo für Violine und Violoncello op. 7
Dmitri Schostakowitsch: Trio Nr. 1 c-Moll op. 8
Astor Piazzolla: Le grand Tango
Mit Muriel Bardon (Violine), Doris Erdmann (Violoncello), Jan Pas (Violoncello), Lilian Heere (Violine), Stefano Vismara (Klavier)
So 07.06.


Mythen und Legenden
Joachim Andersen: Ballade et Danse des Sylphes
Claude Debussy: Syrinx
Albert Roussel: Krishna
Régis Campo: Phénix
Christoph Willibald Gluck: Reigen seliger Geister
Kazuo Fukushima: Mei
André Jolivet: Le Chant de Linos
Mit Nathanaël Carré (Flöte), Virginie Déjos (Klavier)
Mo 08.06.


Werke für Viola und Klavier von Johannes Brahms
Mit Alexander Akimov (Viola), Julia Brusentsova (Klavier)
Di 09.06.


Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Streichsextett d-Moll op. 70 Souvenir de Florence
Mit Gustavo Surgik (Violine), Alexander Jussow (Violine), Alexander Akimov (Viola), Jan Melichar (Viola), Laurens Groll (Violoncello), Lars Jakob (Kontrabass)
Mi 10.06.


Felix Mendelssohn-Bartholdy: Streichquartett Es-Dur op. 12
Wolfgang Amadeus Mozart: Quintett Es-Dur für Horn, Violine, zwei Violas und Violoncello, KV 407 (386c)
Mit Veronika Unger (Violine), Lilian Heere (Violine), Daniel Schwartz (Viola), Philipp Körner (Violoncello), Philipp Römer (Horn), Veronika Unger (Violine), Madeleine Przybyl (Viola), Daniel Schwartz (Viola), Joachim Hess (Violoncello)
Do 11.06.


Franz Schubert: Streichquartett Nr. 13 a-Moll op. 29 D 804 Rosamunde
Mit Einführung
Mit Kathrin Scheytt (Violine), Marion Schäfer (Violine), Madeleine Pryzbyl (Viola), Zoltan Paulich (Violoncello)
Fr 12.06.


Nicky Sohn: Even in the Oddest Times (2018) für Streichquintett
Sowie Werke für Blechbläser
Evgeny Popov (Violine), Christian Frey (Violine), Thomas Gehring (Viola), Philipp Körner (Violoncello), Manuel Schattel (Kontrabass), Alexander Kirn (Trompete), Andreas Spannbauer (Trompete), Reimer Kühn (Horn), Christian Hammerer (Posaune), Stefan Kühndorf (Tuba)
Mi 17.06.


Franz Schubert: Streichquartett Nr. 14 d-Moll, D 810 Der Tod und das Mädchen
Mit Elena Graf (Violine), Alexander Jussow (Violine), Madeleine Przybyl (Viola), Guillaume Artus (Violoncello)
Do 18.07.


Lieder für Bariton und Klavier
Werke von John Musto und Samuel Barber
Mit Jarrett Ott (Bariton) und Alan Hamilton (Klavier)
Fr 19.06.


Der Klang der Träume – Begegnung mit Francis Poulenc
Kammermusik von Francis Poulenc
Mit Rudolf Guckelsberger (Erzähler), Nathanaël Carré (Flöte), Nicole Kern (Klarinette), Frank Bunselmeyer (Klarinette), Katrin Stüble (Oboe), Sebastian Mangold (Fagott), Muriel Bardon (Violine), Jan Pas (Violoncello), Stefano Vismara (Klavier)
Mi 08.07.


Werke von Ture Rangström, Gunnar de Frumerie, Wilhelm Peterson-Berger, Wilhelm Stenhammar und Johannes Brahms
Mit Ida Ränzlöv (Mezzosopran), Rita Kaufmann (Klavier)
Fr 10.07.


August Klughardt: Schilflieder op. 28
Mit Katrin Stüble (Oboe), Hedwig Gruber (Viola), Rita Kaufmann (Klavier)
Robert Schumann: Lieder nach Heinrich Heine
Lieder von Josephine Lang, Johannes Brahms und Felix Mendelssohn
Mit Stine Marie Fischer (Alt), Virginie Déjos (Klavier)
Sa 25.07.


Mehr als ein halbes Leben
Mit Helene Schneiderman (Mezzosopran) und Götz Payer (Klavier)
So 26.07.

Liedkonzerte in Zusammenarbeit mit der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart

—| Pressemeldung Staatsoper Stuttgart |—

Augsburg, Theater Augsburg, Programm der kommenden Spielzeit 2020/21

Mai 22, 2020 by  
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Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

»Eigensein«

Staatstheater Augsburg präsentiert Programm der kommenden Spielzeit 2020/21

Am 16.05.2020 hat das Staatstheater Augsburg im Livestream der »ananas@home«-Sondersendung »Wetten, dass … wir spielen!« das Programm der kommenden Spielzeit bekannt gegeben. In Talkrunden gaben Staatsintendant André Bücker und Leitungsmitglieder der vier Sparten Schauspiel, Musiktheater, Konzert und Ballett Einblicke in die geplante Saison, mit ihren Premieren und Konzerten, dem Spielzeitmotto sowie den derzeitigen Rahmenbedingungen für eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs.

Das übergreifende Spielzeitmotto »Eigensein« lädt dabei zu Reflektionen gegenwärtiger Lebenssituationen und gesellschaftlicher Themen ein und wird auf verschiedene Weise in den Produktionen der kommenden Spielzeit widergespiegelt. So geht es etwa um Wohn- und Lebensbedingungen, wie in der Operette »Moskau, Tscherjomuschki« von Dmitri Schostakowitsch. Aber auch die Selbstreflektion und die Rolle der Wissenschaft in unserer Gesellschaft sind Thema: Beides ist in Zeiten der Corona-Krise von ganz neuer Aktualität und wird z.B. in der Komödie Die Physiker« von Friedrich Dürrenmatt, beleuchtet. Im Musiktheater und Ballett finden sich einige Titel, die eigentlich bereits in der aktuellen Spielzeit Premiere gehabt hätten. Diese werden nun vorgeprobt und im Herbst zur Aufführung gebracht.

Theater Augsburg / Wetten dass, ... wir spielen! © Staatstheater Augsburg

Theater Augsburg / Wetten dass, … wir spielen! © Staatstheater Augsburg

Möchten Sie die Spielzeit-Show »Wetten dass, … wir spielen!« (Samstag, 16.5.) noch einmal sehen? Mit diesem Klick geht’s los:

https://staatstheater-augsburg.de/spielzeitpraesentation_20

Im Schauspiel können die bereits vor der Corona-Krise geplanten Inszenierungen rund um die Themen Vereinzelung und Rückzug ins »Eigensein« weitestgehend wie vorgesehen gespielt werden, so auch die beiden deutschsprachigen Erstaufführungen, Neil LaButes »Die Antwort auf alles« und »Wittgensteins Mätresse« nach dem Roman von David Markson. Neu hinzugekommen ist eine Bühnenbearbeitung von Thomas Manns »Zauberberg«. Das Schauspiel steuert zudem einen Liederabend, das Weihnachtsmärchen und – ganz neu in dieser Saison – ein Sommertheater bei.

Mit Christoph Willibald Glucks Oper »Orfeo ed Euridice«, als Kombination aus Live-Inszenierung und VR-Erlebnis, wird die Musiktheatersaison im martini-Park eröffnet. Insgesamt vier Produktionen dieser Sparte sind geplant. Dabei können, wie auch in den anderen Sparten, durch die auferlegten Abstands- und Hygiene-Regeln wesentlich weniger Zuschauer als bisher die Vorstellungen besuchen. Um dennoch möglichst vielen Interessierten Gelegenheit zu geben, daran teilzunehmen, wird es von jeder Produktion mehr Vorstellungen geben als bisher. Als größte Produktion im Musiktheater ist für Mai 2021 die Uraufführung des spartenübergreifenden Oratoriums »Das Ende der Schöpfung« geplant, mit dem der zeitgenössische Komponist Bernhard Lang sich auf Haydns berühmte »Schöpfung« bezieht.

Das Augsburger Ballett startet mit Franz Schuberts Liederzyklus »Die Winterreise« in die neue Spielzeit. In seiner Choreographie hat Ballettdirektor Ricardo Fernando 24 einzelne Bilder zu einer großen Erzählung zusammengefügt, inspiriert von der starken szenischen Kraft der melancholischen Lieder Franz Schuberts. Geplant sind weitere einzigartige Ballettabende, wie etwa »Creations«, die »Internationale Ballett-und Tanzgala« oder auch die nachgeholte Premiere von »Dimensions of Dance. Part 3«.

Die Augsburger Philharmoniker arbeiten in der kommenden Spielzeit wieder mit einem sehr erfolgreichen, in Augsburg ansässigen Künstler zusammen: Dem Pianisten Jewgeny Konnov, der als Artist in Residence mehrere Konzerte mitgestalten wird.  Für weitere Sinfoniekonzerte konnten Solisten mit ganz ungewöhnlichen Soloinstrumenten gewonnen werden, wie etwa der Bandoneon-Spieler Christian Gerber oder Saxophonist Christian Segmehl. Bekannt für seine Dynamik und positive Energie, gestaltet Klezmer-Klarinettist Giora Feidman gemeinsam mit dem Orchester das Abschlusskonzert der Saison. Mit Markus Bosch und der Estin Anu Tali sind in dieser Saison zwei renommierte Gastdirigenten am Pult zu erleben.

Noch in der aktuell laufenden Spielzeit wird das Staatstheater Augsburg zu einem Freiluft-Sommertheater auf die große Wiese im martini-Park einladen, ein neues Format, das in der Spielzeit 2020/21 mit »Cyrano de Bergerac« fortgeführt wird.

Gegen Ende der kommenden Spielzeit bringt das Staatstheater mit »Chicago« eines der begehrtesten Broadway-Musicals aller Zeiten auf die Freilichtbühne am Roten Tor. Außerdem wird, zu Ehren des 500-jährigen Jubiläums der Fuggerschen Stiftungen, auch das Fugger-Musical »Herz aus Gold« wiederaufgenommen.

Auch in der neu geschaffenen fünften Sparte »#Digitaltheater« werden in der Spielzeit 2020/21 gleich eine ganze Reihe von Inszenierungen angeboten, mit denen sich per VR-Brille ein spannender Theaterabend zuhause verbringen lässt.

Da wegen der notwendigen Abstandsregeln weniger Plätze im Zuschauerraum zur Verfügung stehen werden, wird das gewohnte Festplatz-Abo in der kommenden Spielzeit vorübergehend durch Scheckabos ersetzt. »Wir hoffen und sind zuversichtlich, dass unsere treuen Abonnent*innen nicht von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und ihre bestehenden Abonnements auch unter den Corona angepassten Bedingungen weiterlaufen lassen.«, meint Intendant André Bücker. Der Besucherservice nimmt schon bald Kontakt zu den betreffenden Theaterfans auf.

Gemäß ihrem Motto »Wetten dass, … wir spielen!«  endete die Spielzeit-Show am Samstagabend mit einer Wette: André Bücker kündigte an, dass es dem Staatstheater Augsburg mit Hilfe seines Publikums gelingen werde, den größten Online-Chor Bayerns zu mobilisieren. Zum Mitsingen sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Proben und Aufführungen finden per Zoom statt. Informationen dazu sind in Kürze auf der Homepage des Staatstheaters nachzulesen.

—| Pressemeldung Theater Augsburg |—

Hagen, Theater Hagen, Spielplan April 2020

März 24, 2020 by  
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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle


Spielplan April 2020


So 19        ZUM LETZTEN MAL
HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN (LES CONTES D’HOFFMANN)
Phantastische Oper von Jacques Offenbach
(in französischer Sprache mit deutschen Übertexten)
15.00-17.40 Uhr ·  Großes Haus ·  14.30 Uhr Einführung
Abo N und Freiverkauf 15-36 €

PREMIERE TRANSFORMMATES
Ein digitales Metamorphosen Adventure Game von Anja Schöne frei nach Ovid ·  Ab 11 Jahren
15.00 Uhr ·  Lutz
Eintritt 12 / 6 €, Familienkarte 25 €


Mi 22        TRANSFORMMATES
Ein digitales Metamorphosen Adventure Game von Anja Schöne frei nach Ovid ·  Ab 11 Jahren
10.00 Uhr ·  Lutz
Schulvorstellung

ZAR UND ZIMMERMANN
Komische Oper von Albert Lortzing
(in deutscher Sprache mit Übertexten)
19.30-22.20 Uhr ·  Großes Haus
Abo B und Freiverkauf 15-36 €


Do 23        TRANSFORMMATES
Ein digitales Metamorphosen Adventure Game von Anja Schöne frei nach Ovid ·  Ab 11 Jahren
10.00 Uhr ·  Lutz
Schulvorstellung

Fr 24        PREMIERE
WENN DIE NACHT AM TIEFSTEN (… IST DER TAG AM NÄCHSTEN)
Deutsch-Rock-Punk-Pop-Theater-Party mit Musik von Ton Steine Scherben, Fehlfarben, Einstürzende Neubauten, BAP, Nena, Nina Hagen, Extrabreit, Rio Reiser, Ideal u.a.
19.30-22.00 Uhr·  Großes Haus
Abo C / P und Freiverkauf 19,50-48 €

TREFFEN DES THEATERFÖRDERVEREINS
Gast: Angela Davis, Sängerin am Theater Hagen
19.30 Uhr ·  Kolpinghaus
Eintritt frei


Sa 25        WERKSTATT-PROBE
Einführungsveranstaltung zu Schwanensee – Aufgetaucht
11.00 Uhr ·  Großes Haus
Eintritt frei

CASA AZUL Inspired by Frida Kahlo
Ballett von Marguerite Donlon, Musik von Claas Willeke u.a.
19.30-20.45 Uhr ·  Großes Haus ·  19.00 Uhr Einführung
Abo G / WE 2 und Freiverkauf 16,50-40 €

WOYZECK
Eine LiveMusikKlassikerShow nach dem Drama von Georg Büchner in einer Fassung von Anja Schöne ? Ab 14 Jahren
19.30-21.00 Uhr ·  Lutz
Eintritt 12 / 6 €, Familienkarte 25 €


So 26    8. KAMMERKONZERT
Brahms ? Eckert
Klarinette: Astrid den Daas; Violine: Katharina Eckert, Barbara Wanner; Viola: Ursina Staub; Violoncello: Thorid Brandt-Weigand
11.30 Uhr·  Auditorium im Kunstquartier Hagen
Eintritt 12 / 8 €

ORPHEUS UND EURYDIKE (ORFEO ED EURIDICE)
Oper von Christoph Willibald Gluck
(in italienischer Sprache mit deutschen Übertexten)
18.00-19.25 Uhr ·  Großes Haus ·  17.30 Uhr Einführung
Abo ThR und Freiverkauf 15-36 €


Di 28        8. SINFONIEKONZERT
J. S. Bach ? C. P. E. Bach ? Tschaikowsky ? Strawinsky
Leitung, Violine und Violoncello da spalla: Sergey Malov
19.30 Uhr· Stadthalle ? 18.45 Uhr Einführung ? 18.45 Sinfonikus
Konzertabo und Freiverkauf 15,50-31 €


Mi 29        DIE MEERJUNGFRAU IN DER BADEWANNE
Ein Erzähltheater von Tim Sandweg mit Musik nach dem Kinderroman von Koos Meinderts ? Ab 7 Jahren
10.00-11.15 Uhr ?  Lutz
Schulvorstellung

WERKSTATT-PROBE
Einführungsveranstaltung zu Ovids Geschichten
17.30 Uhr ·  Lutz
Eintritt frei

—| Pressemeldung Theater Hagen |—

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